- Frage:
Ab wann darf man über zusammenwohnen reden?Durch EP habe ich (M, über 50) vor ca. 8 Monaten eine tolle Frau, auch über 50, kennengelernt. Wir übernachten zweimal pro Woche bei ihr, haben wunderschöner Sex und verstehen uns sehr gut. Sie wiess, dass ich sie liebe und sie liebt mich auch, obwohl sie Mühe hat, die Worte direkt zu sagen. Ich würde gerne das Thema Zusammenwohnen ansprechen und habe es mehrmals probiert aber sie ist überhaupt nicht bereit, das Thema anzusprechen, und reagiert jedes Mal überempfindlich, was mich verletzt. Was meint ihr: Ab wann darf man das Thema ansprechen? Langsam ist meine Geduld am Ende.Antworten: -
Wenn du UNBEDINGT zusammenwohnen willst und sie AUF KEINEN FALL, dann wird es schwierig. Entweder bleibt alles so wie es ist - man kann auch bei getrennten Wohnungen eine richtige Partnerschaft führen - oder du musst dich fragen, ob ihr wirklich kompatibel seid. Vielleicht sind eure Vorstellungen zu verschieden. Wenn sie nicht mal darüber reden will, dann steht sie dem Thema vermutlich grundsätzlich ablehnend gegenüber; so was gibt es.
Gut wäre gewesen, schon beim Kennenlernen über so grundlegende Dinge zu reden. Wie man sich eine Partnerschaft vorstellt, zusammen wohnen oder nicht, heiraten oder nicht, bei jüngeren Leuten Kinder oder nicht, das sollte bald geklärt werden und nicht nach 8 Monaten. Denn das sind doch ganz entscheidende Dinge, die einfach passen müssen.
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1. ABSTRAKT darüber sprechen, ob man irgendwann mal prinzipiell zusammenziehen möchte, kann man schon sehr früh. Dazu genügen ja auch wenige Worte und natürlich muss man bei einer neuen Partnerschaft klären, ob hier Konsens besteht. Das hat ja auch mit fundamentalen Lebenszielen und Vorlieben zu tun.
2. KONKRET über Zusammenziehen sprechen sollte man eigentlich erst ab etwa einem Jahr. Acht Monate empfinde ich als den allerfrühesten Zeitpunkt, ab dem man konkret über Zusammenziehen sprechen könnte, falls die Beziehung ganz besonders gut verläuft und praktische Gründe dringend dafür sprechen. Wichtig ist auf jeden Fall, dass die rosa-rote Verliebtheitsphase eindeutig in die Differenzierungsphase übergegangen ist und jene zu einem stabilen Partnerschaftswunsch auf beiden Seiten geführt hat.
3. WIEDERHOLT das Gleiche zu fragen, empfinde ich einfach nur als psychologisch ungeschickt (man könnte salopp auch sagen: dämlich). Die Kernfrage muss sein: Könntest Du es Dir irgendwann vorstellen? Falls ja, dann: Wann könntest Du es Dir frühestens vorstellen? So, und dann hält man einfach mal die Klappe, genießt die Beziehung und wartet diese Zeit ab.
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Nach 8 Monaten würde ich mich über evt.zusammenziehen unterhalten,mehr aber auch nicht. Ich finde 8 Monate zu kurz um schon zusammen zu wohnen,aber darüber sprechen,dies mal in den nächsten 1 bis 2 Jahren anzugehen,wenn es weiter so gut läuft währe für mich in Ordnung.
Versuch es doch mal ganz in Ruhe mit ihr darüber zu sprechen, ohne sie gleich fest zu nageln.
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du hast doch schon darüber gesprochen und für sie ist es zu früh und sie will da noch nicht drüber nachdenken. Ich kann null verstehen warum die da die Geduld fehlt, denn du bist in diesem Fall zu schnell nicht sie zu langsam. Und was willst du machen, dich trennen wenn sie nicht will? Immer schön die Kirche im Dorf lassen und nicht so ein Druck, das hilft nie
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Meine Partnerin 48 und ich kennen uns ziemlich genau seit 8 Monaten. Letztes WE hat sie den Wunsch geäußert, mit mir zusammen leben zu wollen. Also werde ich am SA den 30.10. zu ihr ziehen und wir werden unsere Zukunft gemeinsam meistern. Wir hatten in letzter Zeit schon mehrmals darüber gesprochen, aber so richtig heraus wollte es nicht.
Laß dir Zeit - wenn sie dich liebt kommt es irgendwann !!!
m53
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Dir muss klar sein, dass viele Frauen Ü50 nicht mehr ans Zusammenwohnen denken. Mir geht es auch so und ganz viele meiner Freundinnen möchten auch lieber mit ihrem Freund in getrennten Wohnungen leben. Eine Freundin von mir hat mit 52 zwar noch einmal geheiratet, sie haben aber trotzdem noch ihre Wohnungen behalten. Sie übernachten auch 2-3 x pro Woche gemeinsam, aber beide haben ihren eigenen Haushalt. Wer zu Besuch kommt, wird bekocht und bedient, und das eben im Wechsel. Sie leben inzwischen schon viele Jahre so und sind glücklich.
Ich persönlich würde nie wieder mit einem Mann zusammenziehen, auch wenn ich ihn noch so liebe. In diesem Alter ist das anders als in der Jugend, in dem man noch eine Familie gründen möchte. Ich hätte Angst, dass beide wieder in die alte Rollenverteilung zurückfallen würden, SIE Haushalt, ER Auto und Computer.
Sprich mal ganz allgemein mit ihr über solche Varianten und schau, wie sie reagiert.
Vielleicht kannst du ja auch mit so einem Beziehungsmodell leben.
W 56
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Wir (jetzt 64 und 61) haben auch beide unsere Wohnungen behalten. Im ersten Jahr war mein Liebster immer von freitags bis montags bei mir und kam zusätzlich noch 1 x in der Woche (meist dienstags oder mittwochs), damit uns die Zeit ohne den Anderen nicht zu lang wurde. Irgendwann hat es sich dann so ergeben, dass er nun jeden Abend zu mir nach Hause kommt (ich habe ein relativ großes Haus), weil es einfach schön ist, gemeinsam einzuschlafen und gemeinsam wieder aufzuwachen.Seine Wohnung hat er aber beibehalten, nutzt sie aber derzeit nur noch als Büro. Wenn ich allerdings mal einen Abend mit meinen Freundinnen verbringen will, schläft er auch in seiner Wohnung.
Eine Freundin und ihr Partner (beide sind in unserem Alter) hat das Problem, dass ihr Lebenspartner möchte, dass sie zu ihm zieht, weil er ein Haus hat, sie eine deutlich kleinere Wohnung. Sie hat es bisher noch nicht getan, weil sie Angst hat, dass sie -falls auch diese Beziehung mal scheitern sollte- wieder ganz von vorne anfangen muss, was natürlich in ihrem Alter nicht leicht ist.
Sie hat sich damals -nach der Trennung von ihrem Mann (das ist jetzt 20 Jahre her, sie sind aber immer noch nicht geschieden)- mit dem hälftigen Erlös der gemeinsamen ETW ihre jetzige Wohnung mit sehr viel Geschmack sehr liebevoll eingerichtet. In dieser Wohnung könnte sie alt werden, ohne nochmals viel Geld investieren zu müssen. Wenn sie zu ihrem Partner ziehen würde, müsste sie die Möbel aufgeben, die natürlich als gebrauchte Möbel völlig wertlos wären.
Das ist naürlich ein Problem und genau das muss sie mit ihrem Liebsten klären. Im Alter zieht man nicht mehr so schnell zusammen und gibt alles, was man sich geschaffen hat, "einfach so" auf. Das ist in jungen Jahren einfacher.
Vielleicht hat Deine Freundin ja änliche Ängste? Sprich doch offen mit ihr darüber, ob -und vor allen Dingen wie und wann- sie sich eine GEMEINSAME Zukunft vorstellen kann.
Ich wünsche Euch viel Glück.
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nach 8 monaten ist ihre geduld am ende? so wird das nichts, diese beziehung...
des weiteren wäre ich mir nicht sicher, ob sie sich ihrer so sicher ist, wenn sie ihnen ihre gefühle nicht mitteilen kann...klingt schwer nach 'rumdrucksen' und unsicherheit.
und sie klingen eher unrealistisch und verkrampft.
versuchen sie es lieber erstmal mit 2 wohnunge und katzensprung dazwischen, über die straße oder so.
mal abgesehen davon finde ich nicht, dass man nach 8 monaten schon diese gewichtigen drei worte sagen kann. nuja. sie sind eine andere generation.
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Wenn man die "gewichtigen drei Worte" nach 8 Monaten immer noch nicht sagen kann, dann liegt das daran, dass Sie zu einer Generation gehören, die unauthentisch, verstockt, ängstlich und sehr identitätslos ist. Rollenspiel ist deren tägliches Brot und obercool sein, nur keine Gefühle zeigen, könnte ja sein, dass das weh tun, wenn der Andere sie nicht erwidert:
Dann spürt man nämlich auch nach 8 Monaten nicht, ob man jemanden liebt, geschweige denn, so etwas zu jemandem zu sagen.
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