Thema: Beziehung trotz Depression?
- Frage:
Beziehung trotz Depression?Ich leide seit ca. 1 1/2 Jahren an einer unipolaren affektiven Störung (Depression). Bewirkt wurde die Depression durch eine hormonelle Umstellung bzw. diese bewirkte eine Störung der Gehirn-Stoffwechsel-Prozesse. Ich befinde mich aber seit längerem in medizinischer Behandlung. Allerdings geht es mir nach wie vor mindestens eine bis zwei Wochen im Monat richtig schlecht. Restliche Zeit fühle ich mich eigentlich noch ganz gut. Nemhe alle anfallenden Verpflichtungen nach wie vor wahr (Beruf, Freundeskreis etc.). Ich wünsche mir wieder eine liebevolle Partnerschaft. Um so wichtiger ist ein verständnisvoller Partner der moralisch integer ist. Sollte man gleich zu Beginn meine Krankheit offenbaren? Wie würdet ihr Männer darauf reagieren?Antworten: -
Das lässt mich hellhörig werden. Du bist eine Frau und fühlst dich zwei Wochen im Monat schlecht? Recherchiere mal über PMS, nur so als Tipp. Hier hilft eine Gesprächstherapie, da der Grundstein im Bild zu sich selbst zu finden ist.
Zu Beginn einer Partnerschaft würde ich da gar nichts sagen, weil du das ja nicht an ihm "auslassen" wirst? Das ist ein "Kampf" den du mit dir führen musst. Leider. Kümmere dich ganz stark um dich, setze dich ganz stark mit dir selbst auseinander. Den Wunsch nach einer Partnerschaft verstehe ich, aber der Schlüssel liegt zuerst in deiner Selbstwerdung.
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Ich würd Dir sagen: Fahr mal über den Winter 4 Wochen auf die Südhalbkugel ... ich glaub nicht dran wenn eine dicke Frau sagt sie habe "Stoffwechselstörungen" ebenso wenig glaube ich an alle möglichen hormonellen Veränderungen ...
und die medzinischen Behandler leben auch von der Behandlung und so ist es gut, wenn Du da wieder hin mußt.
So würd ich sagen: "Was willst da" ?
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>Wie würdet ihr Männer darauf reagieren?
Ehrlich? Ich lasse die Finger von Frauen mit psychischen Problemen, da ich sie nicht für beziehungsfähig halte. Ich möchte mit einer Frau etwas aufbauen. Wenn sie also noch mit sich selbst zu kämpfen hat, hält es einfach nur auf. Außerdem brauche ich ne Frau, die nen größenteils stabilen Charakter hat.
Wenn also ne Frau irgendwelche psychischen Probleme hat, möchte ich das von erster Sekunde an wissen. m30
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Kann man natürlich so sehen, wie #1 das beschrieben hat. Aber auch völlig anders herum.
Zunächst einmal wäre es schön gewesen zu erfahren, ob m oder w und wie alt bist. Das darf man jetzt raten, ich schätze mal w stramm Richtung 50. Wie auch immer: Eine neue Beziehung läßt ja üblicherwiese auch die Hormone hüpfen und könnte durchaus als Heilmittel für Deine Krankheit wirken.
Wichtig ist dabei m.E. die absolute Offenheit im Hinblick auf Deine Krankheit. Was aber nicht heißt, daß Du zuallererst und ganz wichtig darüber berichten mußt. Schließlich definierst Du Dich nicht über Dein (sicher temporäres) Leiden, sondern über ganz andere Qualitäten.
Wenn dann die ersten Funken schüchtern anfangen zu sprühen, solltest Du Deine Beschwerden in gleicher Selbstverständlichkeit offenbaren, als würdest Du Plattfüße oder ein Magengeschwür "beichten". Kein vernünftiger Mann (der schon ein klein wenig Feuer gefangen hat, klar, das ist Voraussetzung) wird aufgrund der Diagnose "Depression" schreiend das Weite suchen. Nicht wenige würden das umgekehrt sogar als zu meisternde Herausforderung sehen - seht her, ihr Ungläubigen, durch meinen mächtigen Einfluß wurde sie auf wundersame Weise geheilt!
Also, ran an den Speck!
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Manticore/ m47 / 7E296043
(kein Premium-Mitglied - kann Nachrichten weder lesen noch beantworten. Sorry.)
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Kommt immer drauf an wie alt du bist , bei U30 kann man noch hoffen das sich das irgendwann mal gibt und der Körper gegensteuert, bei Ü60 eher weniger..
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@3 Solange die Frau in Behandlung ist und an sich arbeitet, ist das doch einfach Unsinn.
Du siehst sowas im Übrigen nicht unbedingt vohrer. Was machst Du, wenn Du Dich in eine Frau verliebst - auf ganz normalem Weg, weil Sie dir gefällt, sympatisch ist und Du sie schätzt...
... irgendwann stellt sich heraus, dass sie "irgendein psychisches Problem" hat (was sehr vielfältig sein kann) - und Du lässt sie fallen wie eine heisse Kartoffel aufgrund Deiner Vorurteile?
Viel Spass im Leben. ;)
Ich glaube, Du hast keinen gefestigten Charakter, bei den Vorurteilen, mit denen Du herumläufst.
@FS
Ich würde nicht damit mit der Tür ins Haus fallen, aber durchaus offen damit umgehen, sobald Dir ein Mann gefällt. Hier muss niemand sofort erzählen, wenn er einer Erkrankung hat - und erst Recht nicht eine Erkrankung, die nicht einmal ansteckend ist. Das System fragt ja auch nicht nach Behinderungen.
Und sollte Dir ein Mann blöd kommen, dann hat ER ein Problem und Du kannst ihn getrost abhaken. So ein Mann taugt nichts für eine Beziehung. Das ist meine Erfahrung. ;)
Depressionen gehören mittlerweile zu der Gruppe der "Volkskrankheiten" und lassen sich sehr gut behandeln. Ich bin immer wieder überrascht, wer das alles hat und diese Menschen haben oder finden trotzdem einen Partner.
w/31
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FS: Ich bin nicht 50 sondern 36 und weiblich. PMS kann eine Depression auslösen aber auch hormonelles Ungleichgewicht-z. B. nach der Geburt oder bei einer Fehlgeburt. Zu dir 3: das ist kein psychisches Problem sondern es leigt wirklich an einer Störung der Gehirn-Stoffwechselprozesse. Aber mit solchen Vorurteilen hatte ich schon gerechnet. Man kann mich auch nicht unbedingt als labilen Menschen bezeichnen. Ich bin standfester als du! Zu dir 2. wie kommst du darauf, dass ich dick wäre. Überhaupt nicht-ich bin schlank, überdurschnittlich attraktiv und intelligent. Wenn meine Krankheit nun mal etwas länger dauert-soll ich da so lange auf einen Partner verzichten? Das wäre inmeinen Augen Quatsch. Ich bin schon bereit für eine Beziehung-aber eben für eine enrsthafte-da ich überhaupt kein oberflächlicher Mensch bin und Oberflächlichkeit zutiefst verabscheue. Eine Partnerschaft würde mir gut tun. Aber hab ich da überhaupt eine Chance jemanden zu finden wenn ich mich offenbare?
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Liebe Fragestellerin
Es ist schon ungewöhnlich für eine klassische Depression, das es Dir zwei Wochen im Monat relativ gut geht und in den anderen zwei Wochen schlecht.
Ein gestörter Hirnstoffwechsel ist nicht zwei Wochen in Ordnung und zwei nicht. Und das über einen längeren Zeitraum. Das würde ich mal hinterfragen.
Ich würde bei der Partnersuche erstmal schauen, ob überhaupt etwas geht. Ob Du überhaupt soweit kommst, das eine Partnerschaft in Frage kommt. Solange brauchst Du Dir über gar nichts Gedanken machen. Und da mußt Du erstmal hinkommen. Das scheint hier nämlich gar nicht so einfach zu sein.
Bevor Du nicht das Gefühl hast, das könnte was werden, würde ich überhaupt nichts sagen. Dann würd ich es allerdings fairerweise sagen. Da mußt Du schon dem anderen die Möglichkeit geben, sich zu entscheiden.
Ich wünsche Dir alles Gute, die kleine Kaktee
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Liebe Fragestellerin,
hier nochmal #1.
Nach deinem Beitrag #7 sieht man schon klarer, denn du bist taff, weißt GENAU was du willst, wie du es willst. Bist nur etwas unsicher, ob du da mit offenen Karten spielen sollst. Nein, denn du hast dich im Griff TROTZ dieser Stoffwechselstörung. Deshalb, wenn du einen Partner hast und er dich kennt, kannst du nach einiger Zeit immer noch das Ganze zur Sprache bringen, sobald du Vertrauen gefasst hast. Denn: Es ist eine hormonelle Störung, dh, behandelbar. Das du nicht sofort das richtige Medikament findest, ok, aber du kümmerst dich aktiv darum.
Glaub mir bitte, wenn du verliebt bist, stellen sich die Hormone nochmal um und du wirst deinen Partner damit NICHT belasten. Eben weil du keinen Helfer oder Papa suchst, sondern einen Partner. Solche Geschlechtsgenossinnen schätze ich sehr: Taff und doch sensibel genug und besorgt. Weiter so und ich wünsche dir eine vollständige Genesung!
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@6
>Was machst Du, wenn Du Dich in eine Frau verliebst - auf ganz normalem Weg
Welche Frau mit psychischen Problemen ist "normal"?
>Ich glaube, Du hast keinen gefestigten Charakter, bei den Vorurteilen,
Du verwechselst meine stabile Meinung und die Fähigkeit ne Entscheidung zu treffen, zu der ich stehe, mit Instabilitäten.
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