- Frage:
Bin verzweifelt! Kinder gehen nach und nach zum Vater...Bin momentan sprachlos und verzeweifelt..:
lebe seit 6 Jahren mit den Kindern alleine, bin berufstätig habe in dieser Zeit noch studiert, es war und ist ein harter Alltag. Meine 4 Kinder lebten bis vor kurzem alle bei mir.
Sie sind im Teenager-Alter, es gab oft Probleme mit der Aufteilung der Hausarbeit , der Mithilfe, der ewigen Glotzerei...Vor 3 Monaten eröfnete mir ein Kind, es möchte zum Vater ziehen, es würde da bestimmt weniger Stress geben. Er hat neu geheiratet, sein e Frau ist nicht berufstätig, hat also Zeit ohne Ende sich mehr oder weniger alleine um den Haushalt zu kümmern.
Das Kinde ist weggezogen, würde niemals zugeben sehr zufrieden zu sein, will bald eine WG gründen. Hab es gehen lassen, mit den Worten ich würde niemanden zu einem Leben mit mir zwingen, wenn es meinte , da würde es ihm besser gehen, bitte.
Nun hat mir mein ältestes , volljähriges Kind auch vor 2 Tagen eröffnet, es möchte zum Vater ziehen ich würde zu viel Stress machen. Fühle mich so ausgenutzt und verletzt. Habe 20 Jahre nur meinen Kindern gewidmet, war schon in der Ehe praktisch alleinerziehend, jetzt verliere ich sie alle nach und nach. Der Ex kann ihnen ein großes (unser) Haus biete, mehr Geld und eine Familie. Habe das Gefühl, alles falsch im Leben gemacht zu haben. Hätte nie gadacht, dass meine Kinder mich einfach so im Stisch lassen. Es geht auch um Unterhalt, der dann nicht mehr gezahlt werden muss...der Ex manipuliert die Kinder, die Neue kenne ich nicht mal.
Es fühlt sich momentan nach einer Lebesniederlage an. Alles, wofür ich mal gelebt habe, hat keinen Wert und Bestand. Bin froh, wenigstens den Beruf und eine Arbeitsstelle mir erarbeitet haben. Aber ist das Kinder-Wegziehen vielleicht der Preis dafür ?
Zusätzlich bekommt der Ex noch irgendwann 70 Euro von meiner Rente...wie verrückt das alles..
Hat jemand diesen Verlust erlebt? Wie lebt frau damit weiter ?Antworten: -
Ob die Kinder nun zum Ex ziehen oder außer Haus gehen, kommt aufs gleiche raus. Kinder verlassen nun einmal irgendwann das Haus. Das ist normal. Du trittst in eine neue Lebensphase ein. Das ist nicht immer einfach, wie ich vor 7 Jahren selbst erleben durfte, aber es ist der Lauf des Lebens. Es wartet noch viel Interessantes auf dich, jenseits von Kindern und Stellungskrieg mit dem Ex.
BTW die Kinder haben ein genauso großes Recht auf den Vater wie auf dich. Warum erlebst du es als Verlust, wenn sie mal übersiedeln, in dem Gedanken, daß auf der anderen Seite der Straße das Gras grüner ist? Laß sie die Erfahrung doch machen.
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Und wieso bekommt dein Ex 70 € von deiner Rente, wenn du dich 20 Jahre nur der Familie gewidmet hast? Das verstehe ich nicht.
Paß ein bißchen auf, daß du deinen Kindern nicht jetzt deinen Frust und deine Sehnsucht nach Dankbarkeit überhilfst. Das macht schneller einsam, als du denkst. Komm mit dir ins Reine. Begrab deinen Scheidungskrieg endgültig. Noch lebst du im "Wir gegen den Rest der Welt"-Zustand.
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Sorry, aber wenn Du bei 4 Kindern noch gearbeitet und auch studiert hast, kann ich deine Kinder verstehen, die sind dabei ja total auf der Strecke geblieben.
Ich m51 arbeite trotz einer Haushälterin nur halbe Tage, um den Bedürfnissen meiner zwei schulpflichtigen Kinder nachzukommen. Lernhilfe, Fahrdienst, Geborgenheit usw.
Und was soll das Gemähre über den Kinderunterhalt. Der ist doch schließlich für die Versorgung
Deiner Kinder bestimmt und wenn diese nicht bei Dir leben, fallen diese Aufwendungen bei Deinem EX an.
Oder geht es hierbei nicht um Deine Kinder sondern nur um Deine eigene Wohlfahrt??
hast Du ja schließlich diesbezüglich auch keine Aufwendungen.
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So wie die TE könnte meine Ex in ein paar Jahren auch schreiben. Meine Situation ist ähnlich. Wieder geheiratet, Haus behalten, neues Kind gekriegt, Sohn aus erster Ehe fühlt sich bei mir immer wohler. Meine Frau und ich würden uns freuen, wenn er eines Tages zu uns zieht. Und meine Ex würde erst mal sehen, wie schwer es fällt, mit 300 EUR + Kindergeld weniger auszukommen, wenn er nicht mehr bei ihr ist. Denn sie gibt wohl kaum dieses Geld nur für unser Kind aus.
Und dann solle sich die TE mal vorstellen, wie es gewesen wäre, wenn die Kinder von Anfang an bei ihm gewohnt hätten und sie jahrelang hätte Unterhalt zahlen müssen. Viele Frauen haben noch eine viel zu hohe Anspruchshaltung bezüglich der Trennungsabzocke. Nach dem Motto: "Steht mir doch zu".
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Kannst du mir deinen Kindern nicht offen darüber sprechen? Vielleicht wäre eine Familientherapie nicht schlecht. So richtig gut scheint euer Verhältnis ja aus irgendwelchen Gründen nicht zu sein und so sollte es auf keinen Fall bleiben. Ich kann gut verstehen, wie es dir geht. Du musst dich da auch deinen Kindern gegenüber äußern und nicht versuchen, alles zu schlucken.
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Ich verstehe, dass Du traurig bist, aber ich denke, dass Deine Kinder vll. zur Ruhe kommen wollen. Schau, Du hast studiert UND gearbeitet UND 4 Kinder, schätze mal, dass die Kinder bestimmt sehr früh schon viele Pflichten übernehmen mußten und es Dir vielleicht selten gut genug gewesen ist? Es ist ja nicht so, dass Deine Kinder "undankbar" sind, sie gehen nun ihre eigenen Wege und gucken, dass sie selber glücklich werden, das ist nicht verwerflich.
Frag Dich doch selber einmal, was bei Euch zu kurz gekommen ist? Ich kenne eine Familie, da müssen die Kinder den gesamten Haushalt schmeißen, weil Mama arbeitet und studiert - der Tag hat auch nur 24 Stunden, die Familie ist eine Erledigungsgemeinschaft mit Abhakprogramm - Zeit für Träume und Muße bleibt kaum, alles ist einem Arbeitsrhytmus unterworfen. In den Ferien ist Schulhort angesagt - ein Dauerstreß für die Kinder.
Ich weiß nicht, wie es bei Euch ist, aber Du solltest Deinen Kinder das Beste wünschen und mit auf den Weg geben, sei glücklich, wenn sie es sind!
Wenn sie beim Vater leben wollen, dann ist das eben so. Sie sind ja auch keine Ersatzerzieher für die jüngeren Kinder, sondern erwachsen. Du hast 4 Kinder bekommen - aber sie wurden vorher ja auch nicht gefragt - also gibt es nichts, wofür ein Kind dankbar sein müßte. Es ist die Pflicht der Eltern, ihnen das beste Rüstzeug mit auf den Weg zu geben und zu respektieren, wenn sie eigene Wege gehen wollen. Außerdem ist es weitaus weniger Arbeit mit zwei Kindern.
Bist Du traurig, weil Dir Deine Kinder als geliebte Menschen dann fehlen? Oder (und das ist nicht böse gemeint, sondern frage Dich das ehrlich und ungeschminkt) empfindest Du es eher "Majestätsbeleidigung" - weil Du "alles für sie getan hast"? Hier darf es kein Aufrechnen geben, denn wie gesagt: Kinder haben sich nicht selbst in die Welt gesetzt und haben ein Anrecht darauf, dass die Eltern ihnen das Beste mitgeben!
Hätte ich bei meinen 3 Kindern studiert und gearbeitet, so hätte ich bestimmt keinen Nerv mehr für meine Kinder gehabt... Ich habe halbtags gearbeitet - es war zwar nicht viel Geld - aber die Zeit war uns immer wichtiger, und der Zusammehalt als Familie.
Sicher fällt der Unterhalt dann weg - aber der sollte bei erwachsenen Kindern sowieso vom zahlenden Elternteil auf das Konto des Kindes überwiesen werden, finde ich! Ich denke, bei zwei Kindern werden Dir mit Kindergeld und Unterhalt ca. 800 - 1000 Euro wegbrechen, das ist natürlich viel Geld, wenn es immer auf Dein Konto überwiesen wurde. Ich hoffe, dass nicht DAS der Grund ist, sondern Du Deine Kinder als Deine Kinder vermißt, wenn sie nicht mehr bei Dir wohnen. Bitte überlege Dir offen und ehrlich, wieso Deine Kinder das Wohnen bei Dir als Streß empfinden, bitte sei ehrlich mit Selbstkritik - nur so kannst Du der Sache auf den Grund gehen. Das ist nicht immer einfach und tut auch sicherlich mal weh - aber dann weißt Du, was Du bei Deinen Kleineren anders machen kannst.
Liebe Grüße und alles Gute!
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Ich verstehe deine ganz herbe Enttäuschung sehr, sehr gut. Kinder sind leider nicht immer dankbar für das, was die Mutter ihnen gegeben hat.
Wie jeder andere Mensch gehen sie dahin, wo sie sich am wohlsten fühlen, auch wenn es total ungerecht erscheint. Bitterkeit hilft dir daher nicht weiter, ganz im Gegenteil.
Das wichtigste und richtigste, was du jetzt tun kannst, ist für dein eigenes Wohlergehen zu sorgen. Sieh die Welt und das Leben mit positiven Augen. Verreise, kleide dich gut ein, bilde dich weiter, treibe Sport, geh ins Theater, lache zusammen mit Freundinnen, unternimm etwas Schönes .... Was auch immer, Hauptsache du fühlst dich wohl.
Du darfst dich auch keinen Fall an sie klammern oder Bitterkeit ausstrahlen (auch wenn dir danach zumute ist)!
Wenn deine Kinder merken, dass es dir gut geht und du das Leben entspannt genießt, werden sie sich erst wundern, dich dann bewundern und dann den vermehrten Kontakt suchen. Sie werden sicher nicht zu dir zurückziehen, denn es ist ja nun mal der Lauf der Dinge, dass Kinder erwachsen werden und ausziehen. Aber sie werden wieder zu dir finden.
Später werdet ihr entspannt darüber reden können, was passiert ist.
Viel Glück !!!
(w/57, mit 3 erwachsenen Kindern)
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Was ist das denn für ein Blödsinn? Meine Eltern haben auch immer gearbeitet, beide, und wir Kinder waren sehr gut versorgt und alle unter den Besten in der Schule, haben alle studiert und sind ebenfalls erfolgreich im Job, haben vernünftige, langjährige Beziehungen und früh gelernt, selbständig zu sein und uns in andere Gruppen zu integrieren. Schau' Dich mal in anderen europäischen Ländern um, bevor Du über etwas urteilst, von dem Du scheinbar 0 Ahnung hast.
Liebe FS, das ist eine Phase und Du musst unbedingt relaxter werden, nimm' Dir Zeit für Dich, dann hast Du auch mehr Kraft für Deine Kinder. In der Pubertät sind viele Kinder etwas "strange", aber das legt sich wieder und sie werden sich wieder zu Dir besinnen. Der Kontakt zum Vater ist aber wirklich notwendig, um auch mal was anderes zu sehen, sie sind neugierig, müssen einfach mal ohne Dich sein. Sieh' das nicht unbedingt als ein "gegen Dich sein". Dein Leben besteht nicht nur aus Kindern, mach' was für Dich, geh' mit Freunden weg, Du wirst automatisch zufriedener und ausgeglichener. Denn wie Bärbel richtig darstellt, gehen alle Kinder irgendwann aus dem Haus, spätestens dann aber musst Du auch in der Lage sein, Dein Leben ohne sie zu gestalten. Nicht nur immer arbeiten und Haushalt, auch die Freizeit nehmen und geniessen ist wichtig.
Ich wünsche Dir viel Glück!
w, 30
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FS jammere nicht so herum,diese Situation,daß die Kinder beim Ex-Partner leben und nicht immer greifbar sind,geht so gut wie allen geschiedenen Vätern so.Auch das finanzielle,wie Rentenausgleich(wie deine 70Euro) ist vom ehelich besserverdienenden,dem EX rüber zu reichen und auch da wiederum sehr oft von den Männern.Also was solls,laß die Kinder ihren Weg gehen.Sie werden flügge,aber du bleibst bei ihnen,im Gegensatz zu deinem Empfinden,immer ihre Mutter.
Deine Leere jetzt kann ich verstehen,aber deine Kinder waren auch für dich da,nicht nur du für sie!
Gehe sachlich und verständnisvoll mit den Entscheidungen deiner Kinder um,dann werden sie immer gern zu dir kommen,ob nun für kurz oder lang.
m49
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Ich verstehe dich sehr gut FSin,
nach der Scheidung blieben meine beiden Kinder beim Vater und haben mich abgelehnt. In der Tat konnte er ihnen auch mehr bieten als ich. Jedoch - beide Kinder sind zu mir zurück gekehrt! Sie kamen mit der neuen Stiefmutter nicht zurecht.
Darum empfinde ich es als richtig, wenn du deine Kinder gehen lässt. Halte sie nicht auf wenn sie von dir fort streben. Sie schätzen es (noch) nicht was du für sie tust und worauf du für sie alles verzichtest. Bei deinem EX wird es nicht nur Friede-Freude-Eierkuchen sein! Doch diese Erfahrung müssen sie nun selber machen. Die Zeit arbeitet für dich und die abtrünnigen Sprößlinge werden dich voll rehabilitieren! Sei nicht traurig, sondern genieße die Entlastung die dir unfreiwillig widerfährt.
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Seh ich auch so, wo ist hier die Lebensniederlage? Freu dich für deine Kinder, die werden ihren Weg gehen und nur wenn du sie jetzt losläßt, werden sie als Erwachsene dereinst noch zu dir stehen. Du hast sie Wahl, sie jetzt in Frieden ziehen zu lassen oder sie nachhaltig zu verlieren! Und was den Neid auf ihren Vater betrifft, den solltest du mit dir selbst ausmachen!
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Kinder lassen einen nicht "im Stich" - sie gehen irgendwann eigene Wege, dazu sind ja nun einmal Kinder. Umgekehrt können Eltern ihre Kinder im Stich lassen, da Kinder sich ihre Existenz nicht ausgesucht haben...
Liebe FS, es liest sich für mich so, als würdest Du von Deinen Kindern "Dankbarkeit" erwarten, tatsächlich aber hast Du Deine Kinder bekommen und hast natürlich die Pflicht, ihnen den bestmöglichen Start mitzugeben. Vielleicht hast Du vor lauter Arbeit gar nicht mehr die Bedürfnisse Deiner Kinder gesehen, und sie versuchen nun, einen Teil ihrer Kindheit in ruhigeren Fahrwassern nachzuholen? Studium, Arbeit, Kinder - dies alles sind 3 Aufgaben, die viel verlangen - und ich könnte jede Wette eingehen: Zu kurz gekommen sind evtl. die Kinder... "Satt, sauber und trocken" ist nicht alles, es bedarf viel mehr, um eine glückliche Familie zu sein.
Es kann durchaus sein, dass Deine Kinder vielleicht zu viele Haushaltspflichten übertragen bekamen. Habt Ihr zusammen überhaupt schon einmal Urlaub gemacht, oder seid Ihr in Erholung gefahren? Für mich liest sich Dein Hilferuf so, als wäre bei Euch immer ein Arbeitsprogramm abgespult worden - vll. die Großen für die Kleinen verantwortlich. Dass in einer Familie jeder seine Aufgabe hat, um zu einem harmonischen Familienleben beizutragen, ist richtig - aber gab es bei Euch evtl. für die Kinder zuviel zu tun?
Haben Deine Kinder ein geborgenes Elternhaut bei Dir gehabt - und hast Du auch mal Fünfe gerade sein lassen - oder gab es bei Euch nur Pflichten, Pflichten, Pflichten? Auch Schule ist anstrengend - viele Eltern sehen das eher als "Spielerei nebenher" - dabei zehrt Geistesarbeit mehr als körperliche Arbeit.. Du erwartest etwas von Deinen Kindern, nämlich "Dankbarkeit" - und schickst sie weg mit Worten wie: "Ich zwinge niemanden, mit mir zu leben..." Ich ahne mal, dass Du ein Mensch bist, der meint, sich für andere "aufopfern" zu müssen, und niemand dankt es ihm...? Du hast Deine Prioritäten schon sehr früh gesetzt in Sachen Vollzeitjob PLUS Studium - vielleicht hätte auch Halbtags gereicht - auf jeden Fall ist es leider im Leben so, dass alles etwas kostet. Dich kostet es, Deine Kinder nicht mit einem Lächeln und einer Umarmung in die "Welt zu entlassen", sondern in Bitterkeit und Enttäuschung. Letzteres ist immer dann der Fall, wenn man weiß, dass vieles versäumt wurde, das man nicht mehr nachholen kann. Die Kinder sind groß - die Zeit ist vorbei - wie in der bekannten Szene, wenn ein Vater seinem Kind endlich sein repariertes Spielzeug gibt - nur dass das Kind bereits im eigenen Sportwagen davon fährt... Wo lagen Deine Prioritäten? Mache Bestandsaufnahmen und analysiere Deinen Beitrag. Arbeit ist nicht alles... Du kannst nur für Deine jüngeren Kinder daraus lernen. Mit zwei Kindern ist das Leben übrigens einfacher als mit 4 Kindern. Lasse sie ziehen, und freue Dich lieber, dass sie ihren Weg gehen. Es ist legitim, beim Vater leben zu wollen, sie sind auch ein Teil von ihm.
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Der hoffentlich kompetente Familientherapeut wird es gut finden, wenn Deine Kinder jetzt zum Vater wollen. Bis 10 ist die Mutter wichtiger. Ab 10 bis 12 ist die Energie des Vaters notwendig. So folgen Deine Kinder einem natürlichen Verlauf und Du solltest stolz auf sie sein, dass sie so gesunde Impulse haben und sich freu fühlen nach ihnen zu leben.
Stattdessen nur Gemecker. Klingt irre egoistisch. "Deine" Kinder gehören Dir nicht sondern sie gehören sich selbst.
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Wenn Kinder aus dem Haus gehen, ist das immer schwer. Für dich subjektiv betrachtet besonders. Denn du scheinst die letzten Jahre deine Energie ausschließlich dahinein gesteckt zu haben, allen (dir?) zu beweisen, dass du das alles schaffen kannst. Ich glaube dir, dass du nur das Beste für deine Kinder wolltest. Aber ich habe den Eindruck, du hast sie unterbewußt instrumentalisiert in deinem Kampf gegen den Ex. Du bist sehr verbittert und hast jetzt das Gefühl, all deine Energie wäre nutzlos aufgewandt worden. Empfinde das bitte nicht als undankbar, dass deine Kinder denken, das Gras wäre woanders grüner. Sie müssen ihre Erfahrungen machen.
Ich glaube dir, dass es schwer für dich ist. Deine Aufgabe ist jetzt, endlich DEIN Leben zu leben. Du bist nicht nur Mutter, du bist nicht nur Ex-Frau, schau nicht neidisch auf die "heile" Familie deines Mannes, sondern schaffe dir selber Oasen für dich. Mach deine Kinder nicht für dein Leben verantwortlich. Sie sind flügge. Das ist der Lauf des Lebens. Sei doch froh, dass sie selbstbestimmt Entscheidungen treffen können und dir nicht bis Ultimo auf dem Sofa sitzen.
Finde dich selbst wieder. Deine Kinder sind mit der Situation, dem Druck, den sie erleben, einfach überfordert und haben den Weg gewählt, der sich ihnen aufgezeigt hat. Zeige ihnen, dass du da bist. Aber lass ihnen Zeit. Wenn du jetzt klammerst oder ihnen ein schlechtes Gewissen machst, dauert es nur umso länger.
Alles Gute.
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Wenn Deine kleine Restfamilie, oder eigentlich ist es ja nun genau die halbe Familie, nun 2 Zimmer hat frei werden lassen, dann könntest Du umziehen in eine günstigere kleinere Wohnung. Du hättest evtl. auch weniger Arbeit damit und mehr Zeit für andere Dinge.
Deine erwachsenen Kinder werden bald ihr eigenes Wohnen selber bezahlen müssen, das ist überall ob hier oder da gleich.
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Bestätigt nur, dass sich alles am Ende doch auszahlt. Erwachsene Kinder sind kaum bestechlich und wenn du in deinem Leben den Kndern zu wenig Raum eingeräumt hast und deiner beruflichen Weiterentwicklung zu viel, dass rächt sich immer irgendwann. Die großen Kinder sollen dann auf die Kleinen aufpassen und der Haushalt soll gemacht werden. Verantwortung der Mutter wird auf die Kinder geschoben und das die sich überlastet fühlen wird ignoriert. Ich kann verstehen, dass du das Gefüllt des Verlassenwerdens hast, am Ende ist das auch so. Aber Denk daran, die Kinder haben das Agleiche Aecht bei ihrem Vater zu sein wie bei dir und wenn er sich momentan besser um sie kümmern kann, frei dich doch und sehe das positive. Oder such einen Weg eine Arbeitsbelastung zu reduzieren, dass du selber mehr für die Kinder da sein kannst.
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[Mod.= gelöscht]
Ich bin selber ein Kind, bei dem beide Eltern im eigenen Betrieb gearbeitet haben, klar auch ich war versorgt (immerhin von Oma und co.) trotzdem musste ich als Kind schon viele Pflichten übernehmen und somit Einschränkungen hinnehmen, die andere Kinder so nicht hatten.
Für meine eigenen Kinder will ich dies nicht. Und in meiner vorhergehenden Äußerung wollte ich nur mein Verständnis für die vier Kinder aufbringen, die dazu noch bei einer quasi AE Mutter aufwachsen mussten/durften. Und das ist bestimmt nicht mit deinen Verhältnissen zu vergleichen, bei denen dann abends Mama und Papa zu Hause waren.
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Mein Ex- Partner hatte auch 2 Kinder aus seiner Ehe. Sie lebten bereits bei ihm als er mich kennenlernte. Ich kann mir kaum vorstellen das die Neue wirklich gut gelitten wird.
Sein Sohn war sehr materiell eingestellt und meinte einmal wenn ich im Lotto gewinnen würde, würde er seinen Vater zwingen mich zu heiraten. Den Neuen seiner Mutter bettelte er Mal an ihm
ein Haus zu finanzieren, da er noch nicht abgesichert ist. Der Mann hatte selbst ein normales Einkommen und es war vermessen überhaupt daran zu denken. Für seine Kinder gab es noch einen erheblichen Vorteil. Im Gegensatz zur Mutter führten sie bei ihm freies Regiment, wenn der Vater zuckte und nicht machte was sie wollten wurde gemeinsam gesprochen, wenn das nicht half schrien sie ihn zusammen,dann spurte er. Glaube mir - bei solch einer Konstellation funktioniert es vordergründig nur weil sie machen können was sie wollen und kriegen was sie wollen. Der Fun - Faktor entsteht neu, der Selbstständigkeit ziehen sie das Comeback ins sorglose Leben vor. Die Neue ist nicht zu beneiden und Du ... - entspann Dich Mal die nächsten Jahre und pflege Dein Wohlergehen. P.S. Als sein Sohn nach kurzer Phase mit eigener Wohnung und Freundin wieder zu Papi zog, war ich nicht mehr bereit mitzumachen. Von 2 faulen Lulatschen und der grantigen Tochter - hatte ich die Nase voll. Mein Ex servierte mich ab, bald darauf zog seine Ex- Frau wieder zurück. Vielleicht klappt es ja so auch bei Dir.
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Also ich weiß nicht ... irgendwie sehe ich das anders als die anderen Beitragenden hier. Hier geht es nicht darum, dass die Kinder selbstständiger werden. Sondern der Kontakt zur Mutter wird wie es scheint tatsächlich nach und nach abgebrochen. Und das ist - insbesondere wenn die Kinder noch nicht richtig erwachsen sind - meines Erachtens eben nicht normal. Bei einem guten Verhältnis halten Kinder auch im Teenager-Alter guten und liebevollen Kontakt. Insofern gibt es sicher irgendwelche schwerwiegenden ungeklärten Probleme, die gemeinsam aufgearbeitet werden müssen.
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1. Teenager sind oft grottenfaul. Sie mutmaßen, daß sie beim Vater weniger machen müssen. Ich glaube aber kaum, daß die Stiefmutter sich das lange gefallen läßt.
2. Es der völlig normale Lauf der Dinge, daß Kinder mit 18-20 von zuhause ausziehen. Das ist wichtig und richtig für ihre gesunde Weiterentwicklung. Sie müssen ab jetzt Erfahrungen alleine machen und dürfen trotz allem gerne immer wiederkommen z.B. zum Essen, gelegentlichen Wäschewaschen, Klönen
3. Von Kindern Dankbarkeit zu erwarten ist grundfalsch. Du hast sie ja in die Welt gesetzt - wofür sollen sie sich bedanken? Davon abgesehen können Teenager nicht annähernd begreifen, welches Arbeitspensum Du hast. Das Begreifen kommt erst, wenn sie selbst Eltern geworden sind.
4. Verbitterung ist fehl am Platz. Versuche, Dich und Dein Leben neu zu sortieren. Vielleicht kommt das eine oder andere Teenager-Kind wieder zurück weil es erkannt hat, daß es woanders auch nicht anders läuft.
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Wieso sollen erwachsene Kinder weniger bestechlich sein , als kleinere ? Sind nicht auch Erwachsene bestechlich ? Sind Kinder auch nicht große Egoisten, die einfach nach dem Prinzip leben, das beste
Alleinerziehend zu sein ist ein harter Job , egal, ob für eine Frau, oder für einen Mann. Nur , meistens haben die Männer einen besseren Abschluss, da sie sich während der Ehe schon um ihn kümmern konnten, im Gegensatz zu den Müttern, die voll für die Familie da waren. Nach der Trennung landen mehr Frauen, als Männer beim "Staat".
Die FS hat vielleicht nicht alles optimal organisiert und geplant, aber ihr Egoismus vorzuwerfen ist ein Unding und Unherzlich. Oder sollte sie vom Geld der Steuerzahler zuhause sitzen und so ein Lebensmodellbeispiel für ihre Kinder sein ?
Es ist immer eine Gradwanderung, zwischen dem Wunsch ein guter Vater oder Mutter zu sein und der Wirklichkeit.
Übrigens: es gibt Studien, die beweisen , dass auch Kinder aus optimal liebenden und umsorgenden Familien drogenabhängig werden, oder kriminell,oder einfach faul und nicht gesellschaftsfähig. Hat jetzt nicht mit der FS zu tun, will aber zu bedenken geben, dass nicht immer Mütter, oder Väter schuld an einem egoistischen und charakterlosen Verhalten ihrer Kinder sind.
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Kinder reagieren langfristig auf feine Details, Stimmungen, etc. Ich glaube nicht, dass es immer nur mit Faulheit oder in diesem Fall dem grüneren Gras zu tun hat. Ich selber komme aus einem nach außen hin geordneten Elternhaus, wieviel Druck, Streit und mangelnde Liebe es in geschlossenen Türen gab, hat niemand gesehen. Mein Ziel war, so schnell wie möglich eigenes Geld zu verdienen, um ausziehen zu können. Mit 19 habe ich das getan. Danach war etliche Jahre Funkstille zwischen mir und meinen Eltern, nur die nötigsten Treffen fanden statt. Mit den Jahren wurde es besser, aber liebevoll wird das Verhältnis nie werden.
FS, niemand macht dir einen Vorwurf. Ich denke, du bist auch nur Opfer der Umstände, es ist schwer, eine Trennung aufzufangen, wenn man Kinder hat. Dennoch prägt dich dieses Erlebnis, und die Auswirkungen übertragen sich ganz automatisch auf die Kinder. Das wirst du nicht mehr ändern können, ein herzliches Verhältnis zu den Eltern wird nicht in die Wiege gelegt.
Lass sie ihre Erfahrungen machen, in eurem Fall gehört das zu Erwachsenwerden dazu zu sehen, dass überall nur mit Wasser gekocht wird.
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Liebe Fragestellerin
Dein Text könnte aus der Feder meiner Mutter stammen. Vor gut sechs Jahren sah es bei uns genauso aus.
Nach der Scheidung blieben mein Bruder und ich bei unserer Mutter. Diese war von Kummer zerfressen, das Geld reichte hinten und vorne nicht, so dass sie eine Schule besuchte um nach fast 15 Jahren wieder in das Berufsleben einsteigen zu können. Sie war mit Schule, Arbeit, Haus, Garten, Haustieren und zwei Pubertierenden gänzlich überfordert. Unser Alltag war geprägt von Vorwürfen, Schuldzuweisungen und endlossen Disskusionen und Streitereien, kurzgesagt eine einzige, nichtfunktionierende Arbeitsgemeinschaft in der einem die Lust an gemeinsame Qualitätszeit gänzlich verging.
Ich bin bei der ersten sich bietenden Gelegenheit mit Sack und Pack ausgezogen und habe diesen Schritt bis heute nicht bereut. Fast zwei Jahre lang hatte ich nur sporadisch Kontakt zu meiner Mutter, sie warf mir vor, alle ihre Opfer, ihren Einsatz und ihre Liebe mit Füssen zu treten und ich beschuldigte sie meinerseits, dass sie uns nur wegen dem Kindergeld und der Gratisputzhilfe bei sich haben wollte.
Eines Tages kam es auf offener Strasse zu einem richtig grossen Streit inkl. Handgreiflichkeiten. Ich denke bis heute, das hat und beiden die Augen geöffnet und wir haben danach das erste Mal wirklich geredet. Wir beide haben uns gesagt, wie wir die Situation empfunden hatten. Bis zu diesem Tag hatte ich nie verstanden, wie viel sie uns geopfert hatte, andererseits war ihr aber auch nie wirklich klar gewesen, dass sie in dieser Zeit keine Mutter mehr war, sondern eine Art Roboter, der verzweifelt und mit allen Mittel versucht hatte, den letzten Rest Familie zusammenzuhalten.
Heute haben wir eine richtige, ehrliche und liebevolle Beziehung zueinander und sehen uns Wöchentlich, nicht weil wir müssen, sondern weil wir das wollen.
Wäre ich damals nicht gegangen, hätte sich die Situation weiter zugespitzt und wäre irgendwann eskaliert. Ich denke, wir hätten uns in dem Sinne nie gefunden.
Liebe FS, mir ist bewusst wie verloren und ausgenutzt du dir vorkommen musst. Wie meine Geschichte aber zeigt, ist der Auszug nicht zwingend das Ende eurer Beziehung sondern möglicherweise schafft Ihr damit die Basis für eine gesunde und ehrliche Beziehung zueinander.
Ich wünsche dir viel Glück!
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Liebe FS
Schliesse doch mal die Geschichte von Deinem Ex ab. Sie ist fertig, aus, zu Ende.
Was bleibt dann von der Situation?
Die Kinder sind gross und wollen ihren Weg gehen. Spielt keine Rolle, ob das eine eigene Wohnung, eine WG oder der Vater ist.
Es schmerzt, wenn die Kinder gehen. Wir wünschen ihnen ja dass sie gross und selbständig werden, aber wenn sie gehen fehlen sie uns.
Mach nur nicht die Kinder zu Schuldböcken. Das ist nicht fair. Die Kinder müssen eure Scheidung nicht austragen. Er ist genauso ein Elternteil wie Du.
Du kanst aber ganz sicher sein, dass es weder für die Kinder noch für Deinen Ex einfach sein wird.
Freue Dich, dass es den Kinder gut geht. Freu Dich mit ihnen, wenn sie es gut haben.
Deine Freude wird zurück kommen.
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@Gast 22: Du sagst es! Ich komme aus einem Elternhaus, in welchem alles "nach Plan" verlief, nach der Schule war Hausarbeit angesagt, Zeit zum Spielen und Treffen mit anderen war selten. Es musste der Garten gemacht werden, die große Wäsche, Einkauf, Kochen, nebenher durfte ich auf meine kleinen Geschwister aufpassen. Ich fühlte mich ganz mulmig bei alledem und habe noch heute wirklich unter dieser Belastung zu leiden, auch wenn sie bereits viele Jahre zurückliegt. Ständig erinnerte mich unsere Mutter daran, dass sie dies ja (Vollzeit und zwei Nebenjobs) "alles für uns ;Kinder täte", dabei ist das meiste Geld für krankhaftes Kaufen ausgegeben worden.
Ich bin gegen meinen Willen zur "Ersatzmami" gemacht worden, ausgezogen bin ich dann mit 16, weil ich das einfach nicht mehr ausgehalten habe. Mir wurde Undankbarkeit vorgeworfen, nur weil ich nicht mehr in dieser Tretmühle leben wollte. Nach außen hin war ich "Mutters starke Stütze", innerlich habe mich mich total kaputt gefühlt, bereits mit 10 Jahren mußte ich mich um meine kleinen Brüder kümmern. Ich kann jeden nur verstehen, der aus solchen Familien auszieht. Es geht wirklich nicht um "das grünere Gras", es geht darum, sich iwie endlich angekommen zu fühlen. Ruhige Momente gab es bei uns selten, und wenn wir mal an einem Tisch saßen, hat Muttern nur organisiert, geplant und Aufgaben für die kommenden Tage verteilt. Mit 13 bin ich zur Kur in den Schwarzwald geschickt worden - die schönsten 4 Wochen meines Lebens bis dahin!
Ich bereue nicht, mit 16 ausgezogen zu sein. Meine Mutter verstarb einige Jahre später, und die Verwandschaft gab mir die Schuld. Erst habe ich mir den Schuh angezogen, eine Therapeutin hat mir dann den "Zahn gezogen".
Nicht selten findet in AE-Familien eine Parentifizierung statt, die älteren Kinder sollen die Verantwortung für die jüngeren Kinder tragen, die Mutter kann oft nicht mehr und kehrt die Verhältnisse um, wird vielleicht noch krank und bedürftig. Für die älteren Kinder verheerend. Ich will der FS nicht unterstellen, dass dies so ist, aber Kinder ziehen nicht ohne Grund aus, erst recht nicht bei solch monumentalen Personen wie ihren Müttern. Es muss schon einiges vorgefallen sein, bevor ein Kind geht. Es geht nicht um die "Bequemlichkeit", mitnichten! Es geht um etwas ganz anderes, nämlich die permanent belastende Stimmung und die Details, die Du so gut beschrieben hast!
Liebe Grüße!
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Du hats meinen Respekt, denn du hast sehr viel geleistet, wenn du das alles mit 4 Kindern geschafft hast. Aber, ich meine, Kinder merken sehr genau, wenn sie zum Spielball unserer Befindlichkeiten gemacht werden.
Deshalb: Die Kinder gehen nicht aus der Welt, bringen sich nicht um, sondern nur zu ihrem Vater, der sie ja auch gern um sich haben möchte. Und ich finde, daß er nun jetzt auch mal "dran" ist, sich mit den großen und kleinen Sorgen der Kinder auseinanderzusetzen!
Nach einer gewissen "Trauerphase" kannst du dir Zeit für dich und dein Leben nehmen, eine riesige Umstellung, ich weiß.
Die Kinder sind nicht undankbar, denn sie sind da, selbstverständlich und eigenständige denkende Menschen, die sind einfach nur in der Pubertät und somit mega anstrengend! Sei doch foh, daß sich nunmehr der Vater damit rumplagen darf. Und im grunde sollte man seine Hände öffnen, um auch mal etwas zu bekommen. Und du wirst ein wunderschönes Verhältnis zu deinen Kindern bekommen, wenn diese Selbstfindungsphase vorbei ist.
Kopf hoch! Das wird schon!
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FS, 4 Kinder, den Hauhalt, Job und Schule-natürlich wollen deine Kinder da weg.
Ich bin die Älteste von 4 Kindern und meine Eltern waren Selbstständig. Das Mittagessen stand am Tisch aber das war es auch. Ich musste ALLES machen und bin teils nicht mal zur Schule gegangen wenn viel Arbeit anstand denn ich musste auch ausserhalb vom Haus helfen. Mit 12 habe ich komplett Wäsche gemacht, das Haus versorgt und mit den Kleinen alle Mahlzeiten und Hausaufgaben gemacht.
Ich habe es getan da ich es musste und nichts anderes kannte und wenn ich am Abend mit 17 nach der Lehre heimkam und mich nur 10 MInuten hinsitzen wollte dann hiess es "Faules Stück", "undankbar" und alles.
Und du hörst dich genau an wie meine Mutter-ich wurde nie gefragt was ich wollte, ich hatte Folge zu leisten und wurde von Schule und Sport genommen mit der Begründung: Wer soll am Samstag denn daheim putzen wenn du unterwegs bist???
Ich bin einen Tag nach dem 18. ausgezogen und für zig Jahre ins Ausland, Kinder und Kinderwunsch habe ich nicht denn ich habe nie kennen gelernt dass Kinder etwas Schönes sind, es war alles nur eine Last und Bürde.
Mit 30 habe ich dann Abi gemacht und studiert und arbeite nun wiederum im Ausland. Mittlerweile ist das Verhältnis ok, wir besuchen uns auch immer für ein paar Tage aber als Mutter oder bei ihr geborgen oder behütet habe ich sie nie empfunden (Mein Vater ist gestorben).
Vielleicht geht es deinen Kindern auch so?
w, 40
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Es wundert mich, dass nur ein Posting darauf eingeht, dass das ein Problem aller entsorgter Väter ist. Die Kinder sind weg, es findet kein Alltag mehr statt usw. Wenn es eine Mutter trifft, dann geht die Jammerei los. Auch Du musst jetzt als Mutter Unterhalt zahlen bzw. es hebt sich auf, wenn du noch zwei Kinder bei dir hast. Damit bekommst du natürlich kein zusätzliches Geld für Dein Leben mehr! Es scheint, auch dies ist ein für dich wichtiger Grund zum Jammern. So ist das Leben - und das Leben der AE-Mütter fragt in diesem Zusammenhing NIE, wie es dem entsorgten Zahlvater denn damit geht. Also reiß dich zusammen und nimm dein Leben selbst in die Hand. w/42
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Hallo, ich kann Deine Verzweiflung gut nachvollziehen. Jahrelang rackerst Du Dich als Mutter für Deine Kinder ab, bringst Opfer, versuchst, beruflich weiterzukommen, um Deinen Kindern mehr bieten zu können, verbreitest Optimismus und Zuversicht, obwohl Du innendrin manchmal völlig verzagt bist...so sind wir Mütter. Und wenn unsere Kinder dann beschließen, zum vermeintlich besseren Elternteil zu ziehen, ist das eine absolut niederschmetternde Bilanz. Zumindest fühlt es sich so an.
Ich kenne mehrere Familien, bei denen das so war. Aber die Kinder haben schnell gemerkt, dass es auch beim Vater und seiner neuen Frau Konflikte gab. Ausnahmslos alle haben im Laufe der Zeit wieder den Kontakt zu ihrer Mutter gesucht. Manche sind wieder zurückgekehrt, andere sind beim Vater wohnen geblieben, aber alle wollten trotzdem Nähe zu ihrer Mama haben...auch wenn`s schwer fällt, bitte nimm` es nicht persönlich. Vor allem Jungs profitieren von der Nähe zu ihren Vätern. Mütter können nicht immer alles auffangen und geben, was Väter ihren Söhnen vermitteln können. Väter sind nun mal wichtig für die Entwicklung der Kinder, auch wenn sie sich ihren Exfrauen gegenüber oft wie A********** verhalten. Konzentriere Dich darauf, dass es DIR gut geht, kümmere Dich um Dich selbst! Kinder finden es gut, wenn ihre Mama ein ausgefülltes Leben lebt. Das entlastet ihr schlechtes Gewissen, das sie sonst hätten. Und für Dich ist das allemal besser. Du hast nur EIN Leben, bist nicht NUR Mutter, sondern auch ein Mensch mit eigenen Wünschen, Träumen und Sehnsüchten. Lebe jetzt!
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02.03.2011, 20:49 -
Kinder nach der Scheidung zum Vater?
Von Gast im Forum Trennung
18.01.2011, 19:10



