- Frage:
Den passenden Partner finden - Ein zufälliges Glück ODER doch ein aktiv erreichtes?Je länger desto mehr komme ich zur Überzeugung und Einsicht, dass man den passenden Partner nicht AKTIV SUCHEND finden kann. Je mehr man sucht, desto weniger Passende findet man (oder nur einseitig Interessierte) und desto trauriger und enttäuschender wird man nach den Mails,Telefonaten oder Dates. In meinem Familien- Bekannten- und Freundeskreis machte ich die Erfahrung, dass sich viele Paare zufällig über den gelaufen sind (Zug, Kinokasse, Lebensmittelladen, Konzert, Arbeitsplatz...). In Augenblicken als sie weder damit gerechnet noch erwartet oder gewünscht haben. Es ist einfach eine reine Glückssache, finde ich, ob man dem Passenden begegnet. Wo habt ihr euch im RL zufällig kennengelernt und wie lange dauern oder dauerten eure Beziehungen? Bitte um Antworten von Männern und Frauen!Antworten: -
Ich finde es ist ,auch von Aktivitäten abgesehen , eine Glückssache. Auch wenn man im Internet nicht ZU aktiv ist, werden die Chancen höher. Auf Seiten mit offenen Bildern kriegt man z.b. mehr Besucher und Post, wenn man sich nur gelegentlich einloggt. Leute, die Tag und Nacht im I-net hängen vermitteln den falschen Eindruck, auch wenn sie es durchaus ernst meinen!
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Erst mal vorweg: Natürlich wünschen wir uns alle einen Partner - einfach nur so - zu finden ohne sich dafür angestrengt zu haben. Und das klappt bei fast jedem ja auch mal. Aber je älter man wird, desto eingespannter ist man im Job usw. Man hat dann einfach weniger Zeit um dauernd auszugehen oder aktiv zu sein - um dabei u.a. neue Leute kennenzulernen. Außerdem will der eigene Freundeskreis ja auch noch gepflegt werden und darunter ist eben meist kein Partner zu finden.
Bei mir war es z.B. so. Am Ende war ich 5 Jahre lang Single. Obwohl ich phasenweise beruflich sehr viele neue Leute kennengelernt habe, war keiner dabei, in den ich mich verliebt hätte. Und wäre dies so gewesen, so wäre es höchstwahrscheinlich vergebens gewesen, da die meisten eben schon liiert waren. In meinem Freundes- und Bekanntenkreis wäre auch niemand Passendes gewesen. Die Internetsuche ist allein deshalb schon ein sehr guter Weg, weil man damit zum einen viele neue Leute kennenlernen kann und zum anderen dies Leute sind, die man sonst nie kennengelernt hätte.
Ich denke, man muss dem Glück auch einfach Wege bereiten und Chancen geben. Im Beruf wartet man ja auch nicht darauf, dass einem ein Jobangebot ins Haus geflattert kommt. Auch wenn es da natürlich auch mal Gelegenheiten gibt, die man durch aktives Suchen und Forcieren nicht gehabt hätte.
Zu Deiner Frage des zufälligen Kennenlernens: Einen Freund, mit dem ich sehr lange zusammen war, habe ich schon in der Schule kennengelernt. Einen anderen habe ich zwar auf einer Reise kennengelernt, wir sind aber erst 10 Jahre später ein Paar geworden.
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Gegenrede:
Du kannst nur einen Partner finden wenn Du aktiv bist, aktiv im Sinne von offen, Ansprechbar und innerlich bereit dazu zu sein. Wer nicht links oder rechts schaut, it einer "sprich mich ja nicht an " Attitüde durch die Gegend läuft (Klassiker- Sportstudio mit dem I-Pod im Ohr) wir nicht fündig werden.
Du wirst es nicht glauben wieviele Paare zwar behaupten dass es in der Bahn, beim Sport etc. war- aber in Wirklichkeits wars das Netz. Das gibt man nicht gerne zu. Wir gehen offen damit um und siehe da- dann outen sich auch recht viele andere Paare. Für mich sind inzwischen Behauptungen wie Lebensmittelladen, Kinokasse klare Synonyme für Internet (sorry, aber wer findet denn seinen Partner beim Einkaufen? einer von 10000000 vielleicht).
Der Trick beim Online-dating heisst: aktiv, aber nicht verzweifelt. Aktiv anschreiben, mails tauschen, dates ausmachen, aber nicht verzweifelt die Dates mit zu hohen Anfangserwartungen überfrachten. Nicht zum Date gehen mit dem Vorsatz-der/die isses. Ins Date gehen mit einer Neugierde auf den Menschen, einen schönen Abend zu verleben und vielleicht einen Freund zu finden. Damit kommt die notwendige Lockerheit.
Aber verlass Dich weiter aufs Glück, vielleicht klappts ja. Viel Glück dabei.
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FS, ich habe die gleichen Erfahrungen gemacht wie du und es ist tatsächlich Glücksache, den Richtigen zu finden.
w 47
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Finde ich auch. Und ich habe unglaubliches Glück gehabt!
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das hört man immer wieder, dass man ihm (ihr) über den Weg läuft, wenn man überhaupt nicht mehr damit rechnet. Ich denke, wenn man entspannt das Singleleben akzeptiert hat, soll heißen, das Selbstbewußtsein und die Sicherheit hat, dass man es auch alleine schafft.
Das Thema ist: Loslassen, den Augenblick achtsam genießen und doch daran glauben, dass der Richtige kommen wird.
Schwierig, aber es ist das einzig Richtige und dann klappts.
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Liebe FS, man kann sicher vorübergehend den Glauben daran verlieren, einen passenden Partner via Internet zu finden. Je mehr Dates, desto höher die Chancen, aber auch die Zahl der Fehlschläge. Habe selbst vor 4, 5 Jahren aktiv gesucht und es hat nicht gefunkt. Dann habe ich die Sache ruhen lassen, und schließlich mit neuen Kriterien die Suche dieses Jahr erneut aufgenommen. Ich habe weniger Dates verabredet, sondern erstmal telefoniert, außerdem gezielter gefragt nach Dingen, die mir wichtig sind, sprich die Such "ökonomisiert". Und als ich schon wieder am Aufgeben war, siehe da, da bekam ich eine supernette Antwort auf meine halbherzige Anfrage, und das bald verabredete Date verging wie im Fluge, und ich möchte die Gegenwart dieses wunderbaren Menschen nicht mehr missen. Es kam mir vor wie ein Traum, auch jetzt muss ich mich manchmal noch kneifen und daran gewöhnen, dass ich nach langem Warten den Partner gefunden habe, der für mich perfekt ist. Es wird auch Dir gelingen! (w, 34)
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Beides. Dem Zufall auf die Sprünge helfen und im richtigen Moment Ja sagen.
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In jungen Jahren habe ich (w) dem Glück immer ein wenig nachgeholfen, sonst hätte sich mit den Männern, die sich für mich interessierten, niemals eine Beziehung ergeben. Später kam auch mal das Glück hinzu, besonders bei meinen beiden letzten Partnern. Heute begegnen mir Männer hauptsächlich im beruflichen Umfeld, und seitdem funkt es fast gar nicht mehr. Ich bin ratlos ...
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Entweder oder, schwarz oder weiß, Fleisch oder Gemüse usw. und so fort ...
Ich denke man kann über beide Wege sein Glück finden. Das eine schließt doch das andere nicht aus. Beziehungen die im echten Leben aufgebaut werden sind jedoch, behaupte ich jetzt einfach mal, nicht erfolgreicher und langandauernder als die via Internet aufgebauten.
Wer jedoch so eine Einstellung bei der Partnersuche im Internet wie du an den Tag legt, sollte vielleicht tatsächlich überlegen ob diese Art des Datings für ihn passend ist respektive mal eine längere Pause einlegen.
Am Rande muss ich jedoch auch mal sagen liebe Mandoline, dass du mir teilweise durch sehr aggressive, verallgemeinernde, männerfeindliche Kommentare hier im Forum auffällst. Man(n) spürt förmlich hier bereits den Frust und das Auslassen darüber im Forum. Wenn du das auch so ausstrahlst in deinem "Außen" dann wird die männliche Partnersuche sicherlich doppelt so schwierig.
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Nein, liebe Fragestellerin, das siehst Du zu naiv.
Passende Partner sind selten, daher ist es natürlich Zufall oder Glückssache, ob man den Richtigen findet. Aber wer nicht Roulette spielt, der kann auch nicht im Roulette gewinnen.
Und natürlich kann man diesen Zufall beeinflussen! Wenn ich jahrelang nicht ausgehe, einen sehr stabilen, kleineren Freundeskreis habe und beruflich einen stabilen, kleinen Kollegenkreis, dann sind die Chancen, auf den richtigen zu treffen, nahe Null. Wenn ich dagegen offline wie online viele neue Menschen kennenlerne, verschiedene neue Sportarten, Kurse, Vereine ausprobiere und aktiv versuche, meinen Freundeskreis zu vergrößern, dann steigt logischerweise die Chance, den richtigen zu finden.
Du hast recht, dass das Suchen nicht verkrampft werden sollte, dass neutrale, zufällige Kontakte oftmals eine nettere Sache sind als angebahnte Dates, aber auf die Qualität des möglichen Partners oder wie erfüllt eine mögliche Partnerschaft dann sein wird, hat der Modus des Kennenlernen keinen signifikanten Einfluss.
Den passenden Partner finden man nicht aktiv -- aber die Chancen, ihn zu finden, kann man aktiv beeinglussen oder durch Passivität nahezu auf Null bringen.
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Es ist sowohl online als auch real Glückssache.
Ich gehöre z. B. mentalitätsbedingt nicht zu den aktiv Suchenden bzw. ich suche gar nicht. Es gibt immer mal Leute, die mir interessant erscheinen, aber ob dann daraus eine Beziehung werden könnte, lasse ich ganz gelassen auf mich zukommen.
Bisher wurde ausnahmslos immer ich angesprochen, sei es direkt oder durch unmißverständliche Signale. Das soll nicht heißen, daß ich so wahnsinnig interessant sei, sondern daß ich unbewußt entsprechende "Signale" aussende. Da mein "Beuteschema" von sich aus sehr selbstbewußt ist, haben die keine Hemmungen. Ich denke mir da nichts weiter geschweige daß ich gleich entflammen würde. Sowas führte dann nicht selten dazu, daß man annahm, daß es mir eigentlich egal ist und mich lediglich geschmeichelt fühlen würde. Diese Gleichgültigkeit meinerseits fand ich selbst zum Kotzen. Ständig das Interesse wecken, um dann zu denken: "So wichtig ist mir wohl doch nun auch wieder nicht, daß ich mir dafür ein Bein ausreißen müßte."
Inzwischen hat sich diese Einstellung wenigstens etwas zum Besseren gewandelt, aber nicht spürbar signifikant. Da müßte es schon ganz gewaltig "knallen", und zwar so, daß mir schlagartig Hören und Sehen vergeht. Das ist mir real zweimal passiert (Schülerin). In einem Fall ohne zählbares Resultat, im anderen reichte es immerhin für fünf Jahre (Kollegin), aber so ganz das Passende war es auch nicht.
Online hat es für zwei längere Beziehungen gereicht, aber mit Fernbeziehungen ist das halt auch nicht so wie man es gerne hätte, weil einfach zu aufwendig.
Nun gut, wahrscheinlich brauche ich diese Art von Nähe nicht wirklich, egal in welcher Form. Ich finde es zwar schön und sehr erotisch, aber dann auch wirklich nur ohne Beziehungsstreß. Den habe ich schon anderweitig.
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Ehrlich gesagt, das mit dem zufällig über dem Weg laufen, daran glaube ich nicht, dass das zielführend ist. Nur weil es einigen Menschen passiert, heißt das noch lange nicht, dass es eine allgemeingültige Regel ist.
Wenn ich so zurückschaue, hatte ich die größte Auswahl, wo ich viele Menschen kennen gelernt habe. Zum Beispiel im Studium (wenn man geschlechtsspezifisch im richtigen ist) habe ich sehr viele nette Frauen kennengelernt, mit denen ich mich getroffen habe. Anhand der Möglichkeiten die beste Zeit. Auch während meiner Berufsausbildung, wenn das Unternehmen entsprechend groß ist. Ein paar habe ich auf private Feiern kennen gelernt, aber im Supermarkt zum Beispiel noch nie eine.
Wenn Du viel arbeitest und bei dir im Büro niemand geeignetes ist, dann wird es natürich ganz eng. Und dann bist Du selber gefordert, mehr Einsatz zu zeigen. Das heißt, auf Veranstaltungen zu gehen, dir das Angebot in deiner Stadt anzuschauen etc. Eine weitere Möglichkeit ist natürlich auch das Internet, aber es ist nur ein Werkzeug, um jemanden zu begegnen. Wo sich viele auch im Wege stehen sind die überbordernden Nogo-Listen, die 98% aller Menschen ausschliesen. Wichtig ist in meinen Augen, ob einem der Mensch gefällt und nicht, ob er studiert, einen Top-Job oder richtig viel Geld hat. Nichts dagegen einzuwenden, wenn das eine oder andere da ist, aber das sind für mich keine Kriterien, wo ich drauf schaue. Wenn Du dich nach deiner Arbeit nur zu Hause verbarrikadierst, wirst Du alleine bleiben. Dein Traumprinz wird nicht an deiner Haustüre klopfen, den musst Du selber finden.
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Ich habe meinen derzeitigen Partner aktiv suchend kennen- und liebengelernt und das auch noch über das Internet (bei EP).
Im RL wären wir uns zu 99,9% nie begegnet aber das Internet machte es möglich.
Tja, das ganze hält schon fast 1,5 Jahre und nächsten Monat werden wir zusammenziehen.
Also in meinem Fall hat die aktive Suche im Internet funktioniert.
Allerdings hatte ich davor auch schon etliche Dates, die nett aber auch nicht mehr als das waren. Klar bekommt man dann zwischendurch Zweifel, ob man überhaupt noch jemand passendes findet. Vielleicht sollte man dann einfach mal eine Pause einlegen und später ganz unverkrampft weitersuchen (sowohl im RL als auch im Netz).
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Hier die FS @3 Im Lebensmittelladen hat ein mir bekannter Italiener (geschieden, 3 Töchter welche bei der Mutter leben) seine jetziger Partnerin - allein erziehende Mutter einer Tochter kennengelernt. Mein Cousin hatte einmal eine Freundin, vor der Kinokasse kennengelernt, eine Freundin, die ich gut kannte,lernte ihren jetzigen Mann im Bus und lebt mit in Kalifornien und hat 3 Kinder, ein Blinder Mann lernte seine Frau im Zug; genauso wie meine Eltern sich im Zug kennengelernt hatten und auch die Eltern einer Freundin im Bus.
Ich hatte nicht mehr als 15 Dates mit Onlinebekanntschaften, entweder fand ich den Mann interessant und ich hätte ihn gerne wieder mal getroffen, oder aber ein anderer hätte sich ein weiteres Date mit mir gewünscht und manchmal waren - glaube ich - beide froh, dass das Date zu Ende war. Oft erlebe ich auch, dass schon beim Mailkontakt - bei manchen schon im ersten - sehr schnell über Sex geredet wird, und ich habe das Gefühl: "Sie sind überhaupt nicht daran interessiert mich als Person kennenzulernen." Ich frage mich, ob das ausgehungerte Männer sind, die seit Ewigkeiten mit keiner Frau im Bett waren? Glauben sie. dass sie auf der Art eine Frau kennenlernen können, um mit ihr eine lange Partnerschaft einzugehen? Oder wollen sie tatsächlich nur Sex? Und ich kann nicht verstehen, warum manche Männer nicht ERKENNEN, dass nur Sex auch sie nicht glücklich macht? Oder macht die Männer nur sexuelle Affären glücklich und ist es das, was sie hauptsächlich anstreben? Das kann ich einfach nicht glauben!!! Manche scheinen seit Ewigkeiten auf dem Portal zu sein.
Also Fragen über Fragen und ich bin ratlos über das Verhalten der Männer beim Onlinedating! Ich verrate nicht sofort bei der ersten Mail und auch nicht bei den ersten Zeilen beim Live-Chat, dass ich Rollstuhlfahrerin bin sondern erst viel, viel später, weil ich nicht möchte, dass sie mich als leichte "Sexbeute" betrachten.
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@Mandoline
+ Urlaub
+ Live-Konzert
+ über Freunde/Verwandte
+ Internet
Aber jetzt weiss ich es auch nicht mehr, habe keine Lust mehr auf Internetpartersuche (zu zeitintensiv und wie Du sagst, eben mit zuvielen Enttäuschungen verbunden.Entweder es passiert mal wieder etwas oder eben nicht. ;-)
Die Hoffnung stirbt zuletzt. W-39
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Ich würde sagen: Aktiv erreichbar. Ich habe meinen Partner auf einer großen, bekannten Singlebörse kennengelernt, war allerdings zuvor schon ca. zwei Jahre angemeldet und zwischendurch gab ich schon mal die Hoffnung auf, den Passenden zu finden, nach vielen Dates, die zu nichts führten. Jetzt sind wir 14 Monate ein Paar und voraussichtlich ziehen wir im Herbst zusammen. Positiv denken und nach vorne schauen.
w/39
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@10 Oh nein natürlich trete ich "live" nicht so männerfeindlich auf! Und ich muss richtigstellen, dass NICHT ALLE MÄNNER (und auch Frauen) gleich sind. Wenn ich meine Beiträge hier schreibe, dann sind sie NIEMALS verallgemeinernd, auch wenn das so wirken mag.
@11 Es mag sein, dass meine Frage naiv klingt, doch Hand aufs Herz: wie viel Prozent der Paare lernen/lernten sich im RL kennen und wie viele Prozent im virtuellen Leben? Bei meiner Fragestellung ging ich von der Annahme aus, dass die meisten Paare sich doch im realen Leben (ungeplant, unverhofft, unerwartet) kennenlernen und auch länger zusammen bleiben. Oder täusche ich mich? Lernen sich doch mehr Paare online kennen? Das ist sehr unwahrscheinlich! Obwohl es meines Wissens keine Statistiken darüber gibt, scheint ALLGEMEIN betrachtet, das Real-live-Begegnungen eher zum Ziel führen als die Online-Suche.
Selbst wenn die Online-Suche zum Ziel, d.h. den passenden Partner zu finden, führt, wie viele Enttäuschen, Verletzungen, vielleicht auch Ärger muss man(n)/Frau durchlaufen? 200:1? Nach jeder kleinen oder grossen Enttäuschung braucht man doch ein wenig Zeit, die wieder zu verarbeiten. Und wieder auf die neue Suche, wahrscheinlich wieder eine neue Enttäuschung, Verdauen usw. Wie viel Energie, Zeit und jedes mal eine leise Hoffnung will und ist ein Mensch bereit darin zu investieren?
Gestern habe ich mich kurz nach der ca. 4-monatigen Pause wieder in mein Profil eigeloggt und die gleichen Gesichter gesehen, getrennt Lebende, Profile ohne Fotos, nur ein live-chat mit einem uninteressierten Mann gehabt und mit einem Netten, aber 11 Jahre jüngeren. Und danach stellte ich fest, wie viel wohler ich mich als Single fühle! Kein Stress, keine negativen Gefühle, keine falsche Hoffnungen und Erwartungen. Manche Menschen sind jahrelang online auf der Suche, und haben offensichtlich keinen Erfolg. Welche Seele verkraftet das, ohne langfristig einen leichten Schaden abzubekommen? Wir sind doch nur Menschen und haben Gefühle, Bedürfnisse, Hoffnungen und wenn all das immer wieder bewusst oder unbewusst (unbeabsichtigt) verletzt wird, was dann? Ausser jeder schafft es IMMER mit einer Leichtigkeit und Gelassenheit ohne Erwartungen und Hoffnungen an die Dates heranzugehen. Aber wer kann das wirklich???
Bin nur kritisch und frage mich - nicht nur meinetwegen - sondern allen Singles wegen.
In meinem Profil ist ein Portraitfoto von mir und eine Barbie-Puppe im Rollstuhl. Einigen fällt dieses Foto auf anderen nicht.
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Ich (w 49) glaube an aktiv? suchen mit einem prisen Glück. Wenn ich nicht gesucht hätte, hätte nicht gefunden, und zwar nicht ihn, obwohl ich nicht aktiv und gezielt suchte, ich habe mich nur umgeschaut. Ich verstehe selber nicht, warum und wie ich (zurückhaltend, schüchtern in solchen Sachen und auch ungeplant, ich werde immer angesprochen!) überhaupt so was gemacht habe; Einen tollen Mann ansprechen, daten und mich nach meiner Art und Weise um ihn kümmern, was auch nicht wirklich im Sinne der "partnersuche" machte. Im Nachhinein denke ich mir, dass ich nur dem Glück nachgeholfen habe, unbewußt! Vielleicht muss man manchmal sich und dem Glück eine Nachhilfe geben.
Wir haben uns gefunden! Wie es weiter gehen wird? Keine Ahnung, wir stecken zufrieden/glücklich? im Sumpf!
Bitte fragt nicht was ich damit meine.
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@15/FS
Auch wenns politisch nicht korrekt ist- als Rollifahrerin hast Du einfach weniger Chancen. Egal wo. Aber gerade da, finde ich ist das Netz die weitaus bessere Alternative weil eben nicht zuerst der optische Eindruck da ist sondern das geschriebene Wort, ist Sie witzig, mag Sie meinen schrägen Humor, ist Sie neugierig etc.
Unzweifelhaft gibts online auch viele seltsame Gestalten (männlein wie weiblein)- aber geh mal auf eine Ü30 Singleveranstaltung- gruselig sag ich Dir. Online ist anders, auch manchmal komisch. Schliesslich trifft man sich mit der Absicht sich einen potentiellen Partner anzuschauen. Aber man trifft andere Singles und Menschen denen man sonst niemals über den Weg gelaufen wäre.
Zu Deiner persönlichen Statistik (Bus/Bahn/Einkaufen etc) mal ehrlich, wie glaubhaft ist das denn? Ich kenne in meinem wirklich sehr grossen Umfeld nicht ein Pärchen das sich so kennengelernt hat. #1 ist das das Studium/Beruf, dann Vereine, dann schon das Internet gemeinsamer Sport/Urlaub. Zufallsbegegnungen aus denen Partnerschaften geworden sind sind mir keine bekannt.
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@18
Sorry, diese Antwort kam erst nach meiner...
Es ist in der Tat der einzige Weg ranzugehen und zwar in jedes Date, egal wo man den ersten Kontakt hatte: OHNE Erwartungen. Sich einfach auf einen netten Abend einlassen. Das geht natürlich nur dann wenn Du zwar gerne einen Partner hättest aber nicht brauchst. Wenn Du ein ausgelichenes Leben als Single hast. Dann aber geht das sehr gut.
Zur Statistik: In der jüngeren Generation ist das Netz mittlerweile die #1 beim kennenlernen. Da dann natürlich Chatrooms, Facebook etc. Aber bei den älteren (so bis 50) ist es inzwischen eben auch schon an dritter Stelle.
Der einzige Unterschied zwischen Real Life und Netz ist ja der Erste Kontakt, der Rest der Beziehungsanbahnung ist so real wie alles andere auch.
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Also ich finde auch, es muss der "Zufall" sein, der wirklich zum Erfolg führt. 2 Menschen am gleichen Ort, eine Party oder sonstwas und Symphatie aus der mehr wird.
Im Netz habe ich bisher nur inkompatible Männer gefunden. Habe innerhalb von 3 Jahren ca. 50 Männer gedatet und es war keiner dabei, mit dem ich hätte eine Beziehung eingehen wollen. Sie waren einfach nicht mein Fall. Komischerweise waren ca. 10 dabei, die sich mit mir eine Beziehung hätten vorstellen können, obwohl ich pummelig bin und allein erziehende Mutter von zwei Kindern. Zusätzlich noch Hund, Katze und Streifenhörnchen habe und durch mein Haus und meinen Job ortsgebunden bin. Ich habe mich auch mit allen ganz gut verstanden, hatten auch z. Teil gemeinsame Interessen und Hobbys, aber für mich waren die Männer "Kumpel", es gab kein kribbeln. Ich glaube, ich bin einfach nicht fürs online Dating geschaffen. Ich habe mir die Männer auch immer anders vorgestellt, als sie tatsächlich waren, da sie per Mail oder Telefon einfach anders rüber kamen. Also kann es nur so gehen, dass ich jemanden direkt persönlich gegenüberstehe oder ich bleibe eben Single. Dieses Onlinedating frustriert nur.
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@Kalle:
[Mod.= Sorry Mandoline, aber Deine persönliche Situation als Rollstuhlfahrerin haben wir hier ja schon einmal ausführlich diskutiert, von Dir gepostet. Dieses Mal hast Du an alle eine Frage zur Partnersuche gestellt und es wird Zeit, DIESEN Thread auch wieder zur Titelfrage zurück zu führen. Du und Kalle, ihr seid lange genug hier im Forum, um zu wissen, dass Chats nicht nicht regelkonform sind!]
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Liebe Mandoline, <gekürzt> ich kann Kalle in seinem Beitrag #3 nur zustimmen, insbesondere seine Aussage »Ins Date gehen mit einer Neugierde auf den Menschen, einen schönen Abend zu verleben« war auch für mich die einzige Erwartung an ein Date.
Ich glaube, dass deine Einstellung, wenn nicht männerfeindlich, wie es nicht nur bei #10 ankommt, zumindest jedoch ziemlich pessimistisch ist, wenn ich aus #18 deinen Satz »Und wieder auf die neue Suche, wahrscheinlich wieder eine neue Enttäuschung« als Kernaussage betrachte. Hier liegt der Hinweis auf die selbsterfüllende Prophezeiung auf der Hand.
Wenn ich deinen nächsten Absatz betrachte, möchte ich aus dem sehr guten Beitrag von #13 nur die Aussage »Wo sich viele auch im Wege stehen sind die überbordernden Nogo-Listen, die 98% aller Menschen ausschliesen« herausgreifen. Deine Nogos sind u.a. offensichtlich »getrennt Lebende, Profile ohne Fotos ... aber 11 Jahre jüngeren«. Ich habe in meinem Profil wahrheitsgemäß den Status »getrennt lebend« angegeben, meine Partnerin habe ich bei einem Blind Date kennen gelernt, zwei deiner Nogos, die deinem Erfolg im Wege stehen ;-) Und was spricht gegen einen 11 Jahre jüngeren?
Wenn du wirklich so kritisch bist, wie du behauptest, sollte dir klar sein, dass die Beiträge in diesem Forum ein extremes Zerrbild der Realität darstellen. Von wenigen Ausnahmen (z.B. Kalle, Angela) abgesehen, hat die Mehrheit derjenigen, die einen Partner gefunden haben, Besseres zu tun, als sich in diesem Forum zu betätigen. <gekürzt>
m/52
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Allen Singles, die aktiv auf Partnersuche sind, geht es ähnlich! Sie realisieren mit der Zeit, wie schwierig es ist den Passenden zu finden. Es bleibt nur die Hoffnung, irgendwann doch für sich die Passende oder den Passenden zu finden und sich zu verlieben. Und genau das ist REINES GLÜCK - nicht planbar, nicht machtbar. Das kann theoretisch morgen passieren oder nie.
Natürlich sucht die Mehrheit der Jungen heutzutage ihren Partner - sofern sie ihn nicht an der Uni, am Arbeitsplatz oder im Freundeskreis kennengelernt hat - online. Doch die Frage bleibt trotzdem: auf wie viele erfolglosen Dates folgt endlich das Erfolgreichste? Wie kann nach der Kennenlernphase bei Fernbeziehungen ein gemeinsamer Alltag entstehen, in welchem das Paar ihre Beziehung auf Herz und Nieren prüft. Entstehen nicht gerade online viel mehr Fernbeziehungen als im realen Leben? Die Paare sehen sich nur an den Wochenenden, Feiertagen und können allenfalls gemeinsam die Ferien verbringen. Einem der Partner entspricht diese distanzierte Beziehung eher, dem Anderen nicht. Es stellt sich auch die Frage, ob man in die Nähe des Anderen zieht und alles aufgeben will oder nicht. Und wer zieht zu wem? Der Mann zur Frau oder umgekehrt? Daran scheitern auch viele der online geschlossenen Beziehungen. Ein Mann aus der Region, dessen 3-jährige (!) Online-Beziehung scheiterte nicht an der geografischen Distanz sondern, weil der Umzug seiner Partnerin in sein Haus aus beruflichen Gründen nicht möglich war. Kenne auch andere, die seit langem online suchen
Dennoch können die Enttäuschungen im realen Leben niemals so MASSENHAFT sein, weil man niemals so viel gleichzeitige Kontakte hat Der Unterschied ist: ein Mensch geht an eine Veranstaltung, ins Museum, ins Restaurant, ins Konzert, auf Ausflügen und Reisen usw. NICHT vordergründig mit der Absicht einen Mann kennenzulernen sondern, weil er nur daran interessiert ist. Wenn man dort EINIGE interessante Menschen trifft umso besser, wenn nicht auch nicht tragisch! Geht man hingegen auf eine Partnerschaftsbörse, dann IMMER mit der Absicht einen passenden Partner zu finden. Dafür sind sie ja da oder nicht? Klar kann es funktionieren, aber zu welchem Preis - vor allem emotional?
@24 Vielen Dank für die unterstützenden Zeilen. 11 Jahre junger ist weniger das Problem (vielleicht sogar ein Vorteil) sondern, dass er möglicherweise nach dem Studium zurück nach Indien geht (weiss aber noch nichts) und eventuell eines Tages eine Familie gründen möchte. Selber ging ich immer mit Neugierde und Offenheit - die Männer endlich live zu sehen - an die Dates. Und immer wirken sie anders als die Mails und kurzen Telefonaten vermuten lassen. Auch wunderbare Gespräche hatte ich. Aber das war alles!
Und es ist auch offensichtlich, dass meistens die Singles hier auf die Fragen beantworten. Die anderen sind mit Anderem beschäftigt. Mein Fazit: ENTWEDER online weitersuchen und dabei ganz bewusst Enttäuschungen einkalkulieren (dann ist man weniger traurig) ODER ganz loslassen und bewusst ohne Partner leben. Das wäre ein guter Weg, denke ich.
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