1. Frage:
    Gefragt am: 02.06.2010, 02:13 von Gast
    Es scheint alles sinnlos...
    Vor einem Jahr ist mein Mann von heute auf morgen abgehauen. Ich war total im Schock. Meiner "besten" Freundin konnte sich damit nicht mehr belasten und hat auch den Kontakt abgebrochen. Ich hatte zu der Zeit einen Sportpartner, der sich als "Freund" entpuppte (nicht mehr), aber den ich schon sehr mag. Vor drei Wochen nun, habe ich versehentlich etwas über ihn erzählt, was unter uns hätte bleiben sollen. Er hat das Vertrauen verloren und den Kontakt nun ebenfalls komplett abgebrochen. Ich komme nicht darüber hinweg, dass sich innerhalb eines Jahres drei mir lieb gewonnene Menschen total von mir abgewandt haben. Das ich im Grund niemanden etwas bedeutet habe, dass alle gleich weg sind. Ich weiß, dass ich bei dem Freund einen Fehler gemacht habe, Ich habe so den Eindruck, ich bin nur was wert, wenn ich perfekt (also ohne Fehler) bin. Viele weitere Kontakte habe ich auch nicht, wo ich mich ausprechen oder ausweinen könnte.
    Antworten:
  2. #1 Gast
    02.06.2010 07:46
    Liebe FS, auch wenn es hart klingt - es scheint an dir zu liegen. Drei Menschen wenden sich nicht wort- und grußlos einfach so ab. Beim Freund kannst du es definieren, du hast sein Vertrauen schändlich mißbraucht - und solche Erfahrungen wird auch dein Mann und deine Freundin mit dir gemacht haben. Vielleicht hast du deine Freundin nur gebraucht, wenn du mies drauf warst, wenn sie mal Hilfe benötigt hat, warst du nicht für sie da?!? Reine Spekulation - mein Tipp - mach eine Therapie und lerne dich selbst und deine innere Welt kennen. Nur so findest du den Weg raus - und dann vielleicht auch wieder echte Freunde.

  3. 02.06.2010 08:08
    Nur wer mit sich selbst im Einklang ist, kann andere Menschen für sich gewinnen. Ich schließe mich #1 an und rate Dir zu einer professionellen Hilfe. Sortiere Dein Leben neu, arbeite die Vergangenheit auf, dann kannst Du auch wieder auf andere Personen zugehen.

  4. #3 Gast
    02.06.2010 09:26
    Die Gründe im ganzen kann man von hier aus kaum beurteilen. Aber ich glaube du könntest den Freund um Verzeihung bitten mit einem Brief z.B., Verzeihen können gehört zu jeder Beziehung dazu, weil wir alle Fehler machen.
    Und deine Freundin finde ich ist keine, wenn sie dir auch nach einem Jahr nicht beistehen möchte. Dann hilft nur der Blick nach vorn und die Öffnung zu neuen Menschen.

  5. #4 Gast
    02.06.2010 09:39
    Ich hab eine andere Meinung als #3: deine Freundin sieht vielleich auch, dass du nicht voran kommst und es endlich an der Zeit wäre nach vorne zu schauen. Was soll sie schon machen wenn du ständig einem Mann nachheulst der dich vor einem Jahr verlassen hat? Durchgesprochen habt ihr ja wohl alles und zu diesem Thema wird es wohl auch nichts mehr zu sagen geben. Also: abhaken und sich endlich der Zukunft widmen!

  6. #5 Gast
    02.06.2010 09:49
    Liebe #1. Ich muß dir etwas widersprechen, denn das klingt zu hart!
    "Gute" Freunde sind auch in schlechten Zeiten füreinander da. Krisensituationen wollen aber nur ganz wenige miteinander durchtehen, denn in unserer Spaßgesellschaft ist kaum noch jemand bereit, sich mit den Problemen des anderen zu "beslasten"!

    Liebe FS. Deine Trennung hat dir den Boden unter den Füßen weggerissen. Ich weiß, wie man sich da fühlt. Meine damalige beste Freundin über 20 Jahre ist auch sofort weggelaufen und der Kontakt ist bis heute abgebrochen, da meine Situation sie überforderte. Ich hatte das unglaubliche Glück, eine neue Freundin zu finden, die in der gleichen Situation, wie ich steckte. Alleine von heute auf morgen, mit kleinen Kindern, während unsere Männer sich im wohlverdienten Langzeiturlaub mit ihren Schätzchen befanden...
    Auch diesen Sportfreund besaß ich. Nach 5 Jahren wurde Liebe und Beziehung daraus, die aber unausgelebt unter sehr unglücklichen äußeren Umständen scheiterte und jeden weiteren Kontakt unmöglich machte..
    Eine Trennung ist eine Ausnahmesituation, in der man in seine Wut und Trauer manchmal nicht Herr seiner Sinne ist und vielleicht mal Sachen sagt, die man besser nicht gesagt hätte.
    Ich kann deine Freundin schon verstehen, denn es ist verdammt anstrengend, sich wieder und wieder den Kummer anzuhören. Wer aber in dieser Zeit nicht zu dir hält, ist kein Freund!!
    Außerdem scheint es in deinem Club Leute zu geben, die gerne hinter dem Rücken reden, sonst wäre deine Aussage wohl nicht herausgekommen!! Das zum Thema Vertrauen...
    Ich kann mir vorstellen, wie unschön es ist, nun auch noch den Sportpartner zu verlieren und würde das allerdings nicht zulassen. Es wird sicher die Möglichkeit geben, ihn irgendwo anzutreffen und die Sache klarzustellen. Notfalls per Brief oä. Sag ihm doch einfach, wie wichtig dieser Sport mit ihm zusammen für dich ist, wie leid es dir täte und dur daraus gelernt hast.
    Fazit: Lerne die Klappe zu halten, gerade im Sportclub!!! In den schlimmsten Situationen im Leben ist man meist völlig alleine. Niemand kann dich aus deinem Tief ziehen, außer du selbst. Verlier den Mut nicht und suche dir Menschen (du glaubst nicht, wie viele es davon gibt), die in einer ähnlich Situation stecken, wie du. Selbst wenn sich nur temporäre Freundschaften daraus entwickeln, so sind diese doch sehr hilfreich.....Lass den Kopf nicht hängen!
    Alles liebe
    w48
    I

  7. #6 Gast
    02.06.2010 10:18
    @1und @2:
    Auf Basis dieser Daten diese Schlüsse zu ziehen, ist nicht nachvollziehbar. Sollte Ihnen beiden entgagen sein, dass viele "Freunde" doch nur Freunde in guten Zeiten sind?

    @FS:
    Eine überraschende Trennung kann eine sehr sehr tiefe Verunsicherung auslösen. Viele Menschen können dann kurz trösten. Die meisten Menschen erwarten dann aber, dass es schnell wieder mit der Verunsicherung vorbei ist und können eine Situation, in der ein anderer tief verunsichert ist, nicht lange aushalten. Ich kenne viele Menschen, die oberflächlich trösten können.

    Ich kenne nur wenige Menschen, die in einer schwierigen Situation ein offenes und direktes Wort sprechen können. Da ein solches offenes Wort auch verletzen würde und (in Deiner Situation) vielleicht auch verletzen muss, hat Deine "Freundin" den einfachen Weg genommen und sich zurückgezogen.

    Die Tiefe des Vertrauensbruchs, den Du begangen hast, kann ich nicht beurteilen. Wahrscheinlich ist dieser schon tiefer. Von daher würde ich eine schriftliche Entschuldigung empfehlen.

    Das Problem ist nur, dass Du eine wichtige Bezugsperson verloren hast. Es gibt vielleicht Hoffnung, dass sich das wieder einrenken könnte. Dadurch aber, dass dieser Kontakt aber für Dich so wichtig ist, hoffst Du wahrscheinlich auch, dass sich die Qualität dieses Kontkates wiederherstellen würde. Das wird wahrscheinlich erstmal nicht sein. Du solltest Deine Entschuldigung auch nicht mit dieser Hoffnung belasten noch in Deiner Entschuldigung ausdrücken, dass Du Hoffnung hast, dass es wieder wie früher wird.

    Deine Lebenssituation scheint im Augenblick insgesamt nicht gut zu sein. Externe Hilfe solltest Du unbedingt suchen. Vielleicht ist in Deinem Verwandtenkreis jemand, dem Du Dich öffnen kannst. Professionelle Hilfe ist sicherlich der bessere Weg.

    Weiterhin braucht jeder Mensch Erfolgserlebnisse. Versuche irgendwas schönes zu planen.

    Wenn man erstmal unten ist, häufen sich die Probleme. Dann ist man auch nicht mehr attraktiv auch nicht für normale Bekanntschaften/Freundschaften.

  8. 02.06.2010 10:41
    @5: Freunde müssen nicht immer füreinander da sein, denn sie haben auch ein Eigenleben. Freunde müssen auch nicht immer sich alles anhören, was der andere an Kummer hat, vor allem, wenn es immer dasselbe ist. Freunde haben auch das Recht, mal nein zu sagen, jetzt nicht mehr. Freunde dürfen auch eine andere Meinung haben als man selber. Das gilt für beide Seiten. Freunde sind leider auch nicht immer für´s ganze Leben Freunde. Bevor man einen Ex-Freund verurteilt, sollte man nachdenken, ob man selber immer solch ein guter Freund war oder ob es eher eine Krisengemeinschaft war.

    Liebe FS, hast Du mal vesucht, Dich bei Deinem Sportpartnerfreund zu entschuldigen? Manchmal wirkt das Wunder.

    Der Begriff Freundin wird oft leichtfertig vergeben. Auch mit mir brach mal eine "Freundin" den Kontakt ab, weil ihre Tochter Probleme mit einem Sportverein hatte, in den meine Tochter auch gehen wollte. Da ich meine nicht auch von dem Verein fern halten wollte, brach sie die Freundschaft ab, meinte Freunde müssten immer zusammen halten. Ich seh das anders. Nach einem Jahr mailte sie mich an, ob ich Zeit für ein Gespräch hätte. Klar hatte ich, sie entschuldigte sich für ihr egoistisches, dummes Verhalten und die Sache war erledigt.

    Entzweit habe ich mich, da diese Freundschaft immer aus meiner Initiative aktiv wurde. Als sie meinte, ich solle nicht solch einen Aufwand betreiben, meinem Sohn das Lesen und Schreiben beizubringen, er käme doch eh später in eine Behindertenwerkstatt, da hab ich die als Freundin gestrichen. Er wird lesen und schreiben lernen, nur später als andere Kinder. Aufmunterung oder mal ein Lob täte mir gut, aber nicht noch Kritik von jemandem, der keine Ahnung hat. Und die hat sie definitiv nicht. Da sie mich in dem Moment nur noch Kraft kostete statt auch mal ws zu spenden, hab ich mich innerlich getrennt. Das hab ich ihr beim nächsten zufälligen Treffen auch gesagt. Nun sehen wir uns, grüßen uns, plaudern, aber ohne gewollte Freundschaft.

    Manchmal muß man sich einfach auch von Dingen oder Menschen trennen, die einem nicht gut tun.

  9. #8 Gast
    02.06.2010 12:20
    Klassischer Fall von "Schönwetterheroen"..

    Da hast du dir wohl den Falschen "Umgang" rausgesucht, weil "Freunde" waren es wohl nie, maximal "Freizeitbekanntschaften" ein wunderschön zu beobachtendes Phänomen der modernen, beliebig austauschbaren Stadtgesellschaft.

  10. #9 Gast
    02.06.2010 13:28
    Danke für eure Antworten.
    Zur Erklärung. Mein Mann hat mich über Jahre auf Geschäftsreisen betrogen. Beim letzten Mal ungeschützt, sodass er einen Tripper hatte und Angst vor Aids. Ich blieb trotzdem bei ihm, habe ihm "Händchen gehalten" und ihm gesagt, dass ich sogar bei Aids bei ihm bleiben würde. Ich war trotzdem tief verletzt. (das er vorher schon fremd gegangen war, habe ich erst dann erfahren). Ich war immer Zuhause, habe ihm den Rücken frei gehalten, mich selbst zurück genommen. Er war selten da. Ich fing danach mit dem Sport an. Das gefiel ihm nicht. Ich war plötzlich zuviel weg und aus seinem "Machtgebiet". Den Fehler, den ich einräume ist, dass ich anfangs (über ca. 6 Wochen) zuviel weg ging. Es war so eine Ersteuphorie. Die Bewegung, neue Menschen, ich hatte zum ersten Mal wieder Spass im Leben. Er wollte dann dass ich damit ganz aufhöre. Das wollte ich nicht. Ich hatte versprochen, ich gehe weniger. Da war es für ihn aber schon "zu spät". (nach gut 6 Wochen). Er hatte eine Frau im Chat kennengelernt und ist von heute auf morgen gegangen. Er hat nicht mehr mit mir gesprochen, gar nichts. Seitdem ist Funkstille. Auch zu den Kindern. Auch das Finanzielle ist eine Katastrophe. Er hat gut verdient, unser Leben war darauf eingerichtet (Privatschule der Kinder, großes Haus.) Das zahle ich jetzt alles alleine, er nur nötigen Unterhalt. Interessiert ihn nicht. Kinder sollen eben woanders hin, ich soll putzen gehen. Er war im ersten halben Jahr schon zwei mal mit seiner Neuen im Urlaub.
    Die Freundin hat sich nicht erst jetzt nach einem Jahr abgewandt, sondern nach ca. 2-3 Wochen. Sie war nie vorbeigekommen, aber telefoniert haben wir schon viel. Sie selbst hat 2 Jahre vorher ihre Mutter verloren, da war sie abgerutscht. Ich war für sie da, habe immer Verständnis gehabt, obwohl ich die Zeit von 2 Jahren sehr lang fand. Ich habe sie sogar noch vor anderen in Schutz genommen, die meinten, sie hätte sich längst fangen müßen.
    Ihr Mann und meiner waren auch befreundet und es war für sie natürlich angehemer, zu meinem Mann und seiner Neuen zum Grillen zu fahren und Spaß zu haben, als sich mit meiner Traurigkeit auseinader zu setzen.
    Die Sache mit dem Freund war so. Er hat eine Freundin, ist aber nicht treu. Das ist allgemein im Sportclub bekannt. Wir sind häufig auch privat zusammen gesehen worden und man hat eben auch uns eine Affäre unterstellt (die es aber nie gab, da ich sowas nie tun würde). Er hat eine Daueraffäre und div. Kurzaffären. Als mir ein Päärchen zum widerholten Male sagte "komm ihr habt doch was, ihr habt doch was, ihr habt doch was," rutschte mir raus, nein, haben wir nicht. Ich hab ihm sogar mal Kondom in die Hand gedrückt. Das würde ich wohl kaum tun, wenn wir was hätten. Auch das Pärchen wußte lange, was er macht. Ein paar Wochen später kam dann diese "Daueraffäre" wieder zu dem Pärchen und hat sich ausgeheult, ob sie ihm vertrauen kann etc. (sie wußte nicht, dass er noch div. andere hat). Das Pärchen hat ihr schon oft gesagt, sie soll sich lösen und dann ist ihnen eben auch rausgerutscht, dann frag doch x (also mich) die weiß es auch, die hat ihm sogar schon Kondome gegeben.
    Diese Affäre hatte nix besseres zu tun, als zu meinem Sportfreund zu rennen und ihn zur Rede zu stellen. So kam das raus. Ende vom Lied ist, sie denkt, ich hätte Mist erzählt, glaubt ihm weiter (ist ihr Problem), aber er traut mir nicht mehr.
    Ich weiß, man kann über ihn urteilen und das ist alles nicht richtig. Aber das ist ein anderes Thema, das habe ich auch oft mit ihm besprochen.
    Für mich ist es einfach so. Er war für mich da und hat mir einfach Kraft gegeben. Ich habe auch viel für ihn getan. Vermutlich auch wieder zuviel.
    Natürlich habe ich mich entschuldigt. Nicht nur einmal. Erst sagte er auch, sowas kann passieren, er hätte auch schon Dinge von mir erzählt. Aber drei Tage später kam er dann, sagte, es ginge doch nicht, er wolle keine Freunschaft mehr.
    Seitdem tut er auch im Club so, als kennen wir uns nicht. Was sehr schwer für mich ist, da mich auch andere jetzt ständig fragen, was denn los sei.
    Seine Freundin redet schon lange nicht mehr mit mir, seine Affäre jetzt auch nicht und andere gucken mich mitleidig an. (empfinde ich zumindest so.), weil sie wohl denken, wir hätten doch was gehabt und er mich nun auch abserviert.
    Meine Mutter hatte letzte Woche einen Herzinfarkt. Das hat mich zustätzlich sehr runter gezogen. Andere Verwandte habe ich nicht. Alle sonstigen "Freunde", waren Arbeitskollegen meines Mannes nebst Frauen und keiner hat mehr Kontakt mit uns. Selbst die anderen Großeltern melden sich nie bei den Kindern.
    Ich muss dazu sagen, mein Mann hat überall rumerzählt, ICH sei fremd gegangen, ich hätte stänidg mit Männern rumgemacht, obwohl davon absolut nichts wahr ist. Ich hatte nie einen anderen und selbst seidem er weg ist keinen.
    Mein Fehler ist laut meiner Psychologin ( wir sind erst als Eheberatung zu ihr gegangen, seit mein Mann weg ist, gehe ich alleine). dass ich zu gutmütig bin. Mir zuviel gefallen lasse, keine Grenzen setze und die Menschen dann merken, dass sie sich alles bei mir erlauben können.
    Ich bin immer gutmütig und verzeihe auch fast alles.
    Wehe dann aber, ich bin nicht mehr ganz so lieb und perfekt, dann werde ich fallen gelassen.
    Aber ich bin so. Ich gebe gerne. Ich mache gerne für andere.
    Ich weiß selbst, ich bin in einer Art Opferrolle. Fühle mich auch abhängig. Bin allein. Ich bemühe mich, mir das nicht anmerken zu lassen, aber ich merke, jetzt durch den Abbruch des Freundes, geht es mir fast wieder genauso, wie vor einem Jahr. Dazwischen war es schon besser. Ich fühle mich, als bin ich eben erneut verlassen worden. Und wieder gebe ich mir die Schuld. Damals dafür, dass ich den Sport nicht gleich hab sein lassen, diesmal, dass ich den Mund nicht gehalten habe...
    Und dieses Gefühl, ich bin Schuld und kann nicht mehr ändern, kann die Zeit nicht zurück drehen, nicht mehr gut machen, ist ganz furchtbar für mich...

    [Mod: Ausnahmsweise freigeschaltet. Bitte beachten Sie die Längenbeschränkungen von Beiträgen!]

  11. #10 Gast
    02.06.2010 15:03
    Wie Alt bist du?Bei all dem negativen in deinem Leben,besinne dich an dich,deine Stärken finde dein Selbstwertgefühl, Schaue wieder nach vorn.Wer hinfällt,muß wieder aufstehen---sonst wird das nix!Laß die Vergangenheit hinter dir,die Menschen die dir jetzt nicht gut tun---es gibt genug die dich sicher Mögen und Schätzen würden-----nur dafür mußt du dich öffnen und sie Kennenlernen wollen."Zurück in die Zukunft" war nur ein Film----laß das Zurück weg----viel Glück.m

  12. #11 Gast
    02.06.2010 15:55
    @ # 1:

    Deinen Beitrag finde ich reichlich daneben. Du kennst die FS nicht, ihren Mann nicht und hast keine Ahnung, warum die Beziehung der FS zerbrochen ist. Von ihrem Sportfreund hat sie "versehentlich" etwas erzählt, was der Geheimhaltung unterliegt. Das ist ein großer Unterschied zu einem absichtlichen Nicht-Geheimhalten. DAS ist für mich ein Vertrauensbruch, nicht aber ein Verquatschen, was aus einem puren Versehen passiert. Das ist zwar alles doof für denjenigen, dessen Geheimnis nun verletzt ist aber sowas ist doch eigentlich jedem schon mal passiert. So etwas sollte man auch verzeihen können als Freund...

    Dann der Ratschlag mit der Therapie. Die FS hat wohl jedes Recht, traurig darüber zu sein, wenn sie von ihrem Mann von heute auf morgen verlassen wurde. Umso schlimmer, wenn sich dann auch noch zwei Freunde abwenden. Wieso wird eigentlich heute jedem, der ein Problem hat, sofort eine Therapie empfohlen? Es ist vollkommen normal, bei einer menschlichen Enttäuschung traurig und enttäuscht zu sein? Was ist daran behandlungsbedürftig?

    @ FS: Ich würde auch einfach versuchen, mich bei dem Sportfreund zu entschuldigen und zwar sagen, dass ich verstehe, dass er sauer ist, dass die Sache aber eben nur aus Fahrlässigkeit und nicht absichtlich passierte.

    Was die Freundschaftssachen angeht: Nun, das sehe ich zwiespältig. Viele sog. Freunde sind halt nur Schönwetter-Freunde, die bei Problemen sofort weg sind oder sich ein, zwei Mal Probleme anhören wollen, weiter aber nicht belästigt werden wollen. Das sind dann aber keine Freunde. Freunde müssen mehr aushalten können und wollen.

    Andererseits besteht eben meist ein erheblicher Unterschied zwischen dem, was man z.b. den eigenen Eltern oder Geschwistern zumuten kann und dem, was unter Freunden als normal gilt. Wenn man also irgendwann nur noch ein einziges trauriges Thema kennt, kann man das denn meisten Freunden nicht zumuten, sondern muss sich u.U. wirklich professionnelle Hilfe suchen. Ob das bei der FS so war, weiß ich jedoch nicht.

  13. #12 Gast
    02.06.2010 15:57
    Du hast gerne Sunnyboys, die ohne Verantwortung leben. Wenn dein Freund sich für seine Daueraffäre entschieden hat, und dich linksliegen lässt, kannst du nur von Glück sagen. Oder wolltest du mehr von ihm? Weil er deinem Ehemann ähnelt?
    Es gibt auch noch andere, die sich mehr kümmern um deine Belange und die deiner Kinder!

  14. #13 Gast
    02.06.2010 21:24
    Sorry, wenn ich die Fragestellung lese:

    Der erste Fehler ist schon, daß Du liebe Menschen nicht verlieren kannst. Du brauchst sie für Deine Stärke, Deine Selbstsicherheit; verlierst sie, magst Dich selber nicht mehr und Du kommst ins Zweifeln.

    Ich lese die Antwort der Fragestellerin (#9)

    1. Dein Mann - er bringt Dich in AIDS Gefahr und Du hältst noch zu ihm; das bestätigt die Prämisse, daß Du "liebe" Menschen brauchst und allein nicht kannst (siehe oben), doch besser keine Beziehung als eine mit dem falschen, doch besser ein Ende mit Schrecken als ein Schrecken ohne Ende, versuch mal, allein zu leben und zu handeln und definiere die Maxime "ich zuerst" statt "ich schlucke es" weil wenn mann merkt daß du Frust schluckst dann nutzt er das aus.

    2. Weil Du Frust schluckst, bist ein bevorzugtes Zielpotential für - außersexuell - dominante Männer. Die wollen Dich beherrschen und können es nicht zulassen, daß Du - berechtigterweise - im Sport Deinen Freiraum hast und Freu(+n)de findest. Mann ist schwach und erwartet eine noch schwächere Partnerin. In unserem Laufverein haben wir das auch: Scheidungen, weil sie mit 40 das Rauchen aufhörte und das Marathonlaufen anfing.

    3. Was das finanzielle angeht: Hast einen guten Fachanwalt für Familienrecht ? Wenn nein, dann such Dir einen und frag nach einer Erstberatung (natürlich gehst erst mal zu den fiesesten am Ort weil die dürfen ihn dann nicht mehr nehmen), die kostet so 200 € und Du nimmst alles an Unterlagen mit, was Du hast.

    4. Was mit der Freundin Deines Mannes war, hab ich nicht verstanden; ihr Mann und Dein Mann sind gut befreundet und Dein Mann macht mir ihr rum ?

    5. Dein Sportsfreund hat eine andere Freundin, ist aber nicht treu zu ihr. Sorry, aber warum hast Du es nötig, Dich mit einem untreuen Schürzenjäger einzulassen ? Weil Du nicht allein sein kannst (siehe These oben) ? Aber das verschlimmert das Problem ja nur. Versuche doch, erst mal allein glücklich zu werden - ohne Mann. OK, Du hattest nichts mit ihm, Ihr hattet irgendeine Freundschaft, die von Problemen jeweils geprägt war; jeder wußte von den Problemen des andern, ihr habt Euch in Ruhe gelassen und dann lief irgendwas mit einem Kondom schief, was ich nicht verstanden habe.

    6. Es gibt aber sicher nicht nur den einen Sportclub ... die Gruppe ist Dir wichtig, aber geht es nicht auch und gerade um Deine Fitneß ? Im Studio redet man viel in der Gruppe und macht wenig ... geh doch einfach raus, laufen, wenn die Tage so schön sind wie jetzt und wenn das Wetter besser wird ...

    www.lauftreff.de

    sollte Lauftreffs in Deiner Gegend liefern.

    [Mod: Wegen Überlänge gekürzt.]

    m.40

  15. #14 Gast
    02.06.2010 22:00
    Was erzählt ihr hier alle?

    das leben ist nunmal so!, es liegt nicht an ihr selbst, man nennt das schicksal!
    Mein Rat dazu: Kopf hoch, bloß nicht nachdenken! für sich und das eigene ego etwas positives erschaffen und sich am leben freuen, menschen müssen leben, nicht zweifeln! wer keine fehler im leben macht, der werfe den ersten stein...

  16. #15 Gast
    03.06.2010 02:32
    Die FS.
    Danke für eure Antworten. Ja, einige haben recht. Ich zweifele eben nicht an Männern. Ich zweifele an mir und an eben an Menschen. Am Schlimmsten hat mich das mit meiner "Freundin" getroffen, da wir uns ebenfalls 20 Jahre kannten und es eigentlich keine Schönwetterfreundschaft war.
    Leider habe ich in diesem letzten Jahr nur negatives erlebt. Nicht nur selbst, die beschriebenen Fälle, sondern auch von anderen. Überall nur Lug und Betrug. Treue, Ehrlichkeit, Menschlichkeit...scheint es nicht mehr zu geben.
    DAS ist das was mich berührt. Ich habe das Gefühl, diese drei sind austauschbar. Neue Menschen werden auch nicht anders sein. Weil man wohl so ist...
    Männer betrügen ihre Frauen ständig (mag umgekehrt auch so sein, das weiß ich nicht.) Freunde denken nur an sich. Wie das mit Familie ist, weiß ich nicht, da ich keine habe.
    Habe mich heute mit einer 18jährigen unterhalten. Ein kluges Mädchen. Sie sagt, sie fühlt sich schon so leer und kalt, hat soviel negatives erlebt, dass sie keine Gefühle mehr investieren möchte. Und das mit 18...das ist doch schlimm...

  17. #16 Gast
    03.06.2010 09:00
    Liebe FS, das ist wirklich eine sehr schlimme, enttäuschende Lebensphase in der Du da gerade bist.Aber für die meisten von uns kommt es so oder ähnlich irgendwann mal. Die gute Nachricht ist: dass es auch wieder besser wird. Da liegt ALLES bei Dir selbst. Und auch das ist gut so, denn auf Dich selbst, Deine Gedanken, Werte, Verhaltensmuster hast nur Du Einfluss.
    Koppel Dich also erst mal los von all den traurigen Geschehnissen und sog. Freunden. Das brauchst Du alles nicht wirklich. Nimm Dir eine Zeit der Stille und Selbstbesinnung. Ich fand da Musik, Gärten und gute Bücher viel freundlicher und zuverlässiger als die Außenwelt (von der engeren Familie natürlich abgesehen) Deinen Freund bitte um Verzeihung, falls nötig, und verzeihe Deinem Mann und dessen ( !) und Deiner Freundin -nicht weil deren Verhalten Dir gegenüber doll gewesen wäre, sonder allein um selbst innerlich frei zu werden.Kurz: ordne die Paradigmen Deines Lebens neu, werde stärker und unabhängiger von anderen Menschen und was sie über Dich denken oder sagen. In diesen Niederungen zwischenmenschlichen Tratsches und Intrigen, in denen Du da gerade zugange bist, findest Du Deine Mitte wohl nicht. Aber genau die brauchst, um einen neuen Weg in ein lebenswertes Leben für Dich zu finden.

  18. #17 Gast
    03.06.2010 14:08
    Sehr unverantwortlich, Dir die "Schuld" sofort zuzuweisen (zB #1). Es ist ja richtig, dass man auch bei sich schauen sollte... ich habe eine Freundin, für die ich mittlerweile die einzige Freundin bin, die übrig geblieben ist - mit allen anderen hat sie sich überworfen und sieht überhaupt nicht ihren Anteil (der ist bedeutend!). Das ist schade und schlimm. Die meisten anderen sind aber mittlerweile nicht mehr gewillt, ihr immer alles durchgehen zu lassen... also: klar solltest Du überlegen, was vielleicht Dein Anteil ist. ABER. Es ist durchaus möglich, dass das nicht mehr ist als: Du bist durch das Verlassenwordensein extrem verletzt und Deine Freundin kann damit nicht umgehen (und ist wohl auch nicht in der Lage, sich soweit zurückzunehmen, wie sie es eben braucht und trotzdem noch Deine Freundin zu sein. Schade.). Und Dein Freund... da kennst Du ja Deinen Anteil: sprich mit ihm. Bitte um Verzeihung... und erkläre es (wenn es eine plausible Erklärung gibt). Sag' dass Du weisst, dass Du xxx falsch gemacht hast. Dass er Dir was bedeutet.
    Und ja, mache Dir bewusst: was im Verhalten der anderen verletzend für Dich ist, das sagt in erster Linie sher viel über die anderen aus. ZB Deine "Freundin" - was war das für eine Freundin, wenn sie sich so ganz zurückzieht? Nimm das nicht zu persönlich! Sie kann vielleicht nicht anders, ist überfordert.
    Viel Glück!

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