- Frage:
Finanzaufteilung bei gemeinsamen WohnenWelcher finanzielle Anteil für Wohnen und Essen ist gerecht, wenn man bei seiner Partnerin einzieht?
Eckdaten:
- Wohnung gehört der Partnerin
- 600€ Vermietungswert
- Wohnung ist eingerichtet (nichts von mir)
- es wohnen 4 Personen in der Wohnung (Partnerin, volljährige Tochter, Freund der Tochter, ich)
- Meine 2 Kinder sind 3-4 Tage im Monat da
Was ist angemessen als Mietbeitrag und als Nebenkosten?
Wieviel als Abgabe für Essen ist angemessen?
Leider ist das immer wieder ein Streitpunkt und ich möchte gerne mal objektive Meinungen hören.Antworten: -
Miete bei vier Personen wäre aus meiner Sicht 600,- EUR : 4 = 150,- / Person, Nebenkosten ebenfalls geteilt durch vier Personen. Egal ob Strom, Wasser oder Essen.
Deine Kinder können mit 3-4 Tagen nicht gleichberechtigt wie die Tochter + Freund der Mutter behandelt werden, da zwischen 30 Tagen pro Monate und 3-4 Tagen nunmal ein großer Unterschied besteht. Ggf. errechnet ihr hier den Anteil für Nebenkosten anteilig pro Tag.
Steht für deine Kinder zu 100 % ein eigenes Zimmer zur Verfügung? Oder schlafen sie dann auf der Couch? Ich würde im letzeren Fall anbieten, für dieses WE und Deine Kinder auf deine Kosten einkaufen zu gehen, damit müsste alles erledigt sein. NK siehe anteilig pro Tag, Miete keine, wenn kein separates Zimmer zur Verfügung steht. w/42
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Wenn ihr Euch über solchen Kleinkram streitet, scheint mir die Basis der Beziehung nicht zu stimmen.
Wie sollen Fremde das für Dich beurteilen, wenn wir über die Ausgaben für Lebensmittel und Nebenkosten Nichts wissen? Entweder alle sind fair und großzügig und signalisieren, dass sie sich (auch finanziell) engagieren wollen oder ihr habt eine Hausgemeinschaft der Knickser. Brrrr....
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Ich würde sagen 50% sind bei allem in Ordnung. Ihr seid Partner in einer gleichberechtigten
Beziehung, oder? Da solltet ihr ALLE Kosten gleichmäßig aufteilen.
Geht denn deine Partnerin arbeiten?
Was steuern die Tochter und deren Freund bei? (sollten sich zusammen zu mind 30% an
anfallenden Kosten beteiligen oder den Haushalt unterstützen)
Die Situation ist natürlich schwierig und d wirst viele Meinungen erhalten von 'keiner Kostenübernahme' zu 50%-Regelung zu 'anteiliger Kostenübernahme (je nach Job) und nvm
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Mein Vorschlag: Von dem, was du bisher an Miete gezahlt hast und es jetzt sparst, gibst du ihr die Hälfte. Völlig unabhängig von ihrer Wohnung und der Größe etc. Denn deine ehemalige Miete spart ihr in Summe dadurch, dass ihr zusammen zieht. Wenn ihr dies gerecht aufteilt, sollte die Welt doch in Ordnung sein, oder?
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50/50 bei Miete und Nebenkosten. Deine Tochter gehört zur Familie, und ihr Freund ist als Gast willkommen.
Falls dein Partner ein Problem mit dem persönlichen Antrieb deiner Tochter samt Freund hat (2 volljährige Nichtsnutze, kein eigener Beitrag zum Unterhalt), dann solltest du die Verantwortung für die beiden übernehmen und das Problem deiner Tochter nicht auf deinen Partner abschieben, dann wäre auch 25/75 i.O.
m
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Lieber FS ..oh das kenn ich auch .. hast gut die Fakten dargelegt , von daher max. ein Anteil von 30 % aller Kosten .Würd ich sagen .
m47
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hier der FS:
meine Kinder sind nicht volljährig. Und ich habe auch eine Wohnung, da für meine Möbel kein Platz ist.
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Also Miete scheint deine Partnerin nicht zu zahlen, da es Eigentum ist.
Würde mich daher auch nur an den Nebenkosten beteiligen. Hier würde ich allerdings 50 :50 machen, da du ja keine Miete zahlen musst. Würde es allerdings davon abhängig machen, ob die Tochter und der Freund Geld verdienen, wenn ja würde ich die Quote etwas niedriger setzen.
Mit der Abgabe für Essen, würde ich es so handhaben, dass an den Tagen an denen deine Kinder da sind, du die Einkäufe übernimmst, und ansonsten 1/4 der Kosten.
Aber ehrlich, seit ihr sicher, dass ihr in einer vernünftigen Beziehung lebt? Wie kann es über soetwas STreit geben, und was Du nicht mitteilst, wer streitet, d.h. wer denkt dein Betrag ist zu wenig oder denkst du dein Beitrag ist zuviel?
Wer von Euch hat mehr Geld zur Verfügung? Eigentlich finde ich so eine Erbsenzählerei furchtbar.
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Wenn du selbst noch eine Wohnung hast, für die du Miete zahlst, dann ist es doch ungerecht, hier auch noch Miete zu zahlen. Dann würde ich mich nur an den NK beteiligen, und auch hier nur anteilig zu max. 30 %, denn immerhin wohnen insgesamt noch drei weitere, ERWACHSENE Menschen mit unter diesem Dach. Warum solltest du diese auch noch mitfinanzieren?
Interessant wäre jedoch zu erfahren, in welcher Art und Weise ihr streitet - wer will mehr oder weniger zahlen / erhalten? Danke für ein weiteres Feedback! w/42
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Verstehe ich mit 50:50 jetzt richtig?:
also ca. 600€ Mietwert, für 4 Personen Nebenkosten etwa 300€, Essen für 4 etwa 800€. Macht zusammen 1700€, wovon ich 850€ übernehmen soll?
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Na ja, es ist ein bißchen wie beim Benzingeld: teilt man durch die Anzahl der Mitfahrenden, kommt der Fahrzeugbesitzer immer zu kurz, denn er trägt den Verschleiß (macht ungefähr noch einmal das gleiche wie der Sprit) und die übrigen kilometerabhängigen Kosten, z.B. Kundendienst.
Bei Euch ist es die Einrichtung, die Du mitbenutzt, Schlafzimmer, Küche, Fernseher. Sowie natürlich das in der Eigentumswohnung gebundene Kapital.
Also, wir halten es bei uns so: der eine kommt für die Miete auf, der andere für den Rest. Auf Euch übertragen hieße das, Deine Freundin stellt ihre Wohnung zur Verfügung, und Du sorgst für alles Weitere, also Wasser, Strom, Heizung, Lebensmittel, GEZ. Was die Tochter und ihr Freund abgeben (und das sollten sie, wenn sie eigenes Geld verdienen), könnt Ihr ja gemeinsam verjubeln.
Kleinliches Feilschen um jeden Euro zerstört auf Dauer das Wir-Gefühl, deshalb lasse ich lieber etwas mehr Großzügigkeit walten, denn Geld ohne Liebe macht nicht glücklich.
Pépé le Mokos Vorschlag finde ich genial: orientiere Dich an dem, was Du gegenüber einer anderen Lösung (gemeinsame Mietwohnung angemessener Größe, Teilzahlungsrate für Möbel incl. Küche, Lebensmitteleinkauf, und von der Summe dann die Hälfte) sparst. m/54
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Du bist der FS?
Deine Rechnung ist doch offensichtlicher Unsinn- weshalb solltest Du die Tochter Deiner Partnerin und ihren Freund frei halten?
Du könntest wirklich bis in den letzten Krümel rechnen, d.h. Mietwert geteilt durch vier Personen, Nebenkosten dto, Essen ebenso, für die Kindertage einen Aufschlag für Dich auf Essens- und Nebenkosten, dann glüht der Taschenrechner...
Das stelle ich mir aber tödlich vor- "Du willst aber immer den teuren Käse, den bezahlst Du bitte aber extra" "Ich bin bei den letzten drei Ausflügen mit meinem Auto gefahren, das ist ja wohl den Käse wert"....Fortsetzung folgt...
Willst Du denn Deine Zeit mit Streitereien und Rechnereien verbringen? Wie knapp sind denn Deine und ihre Einkünfte?
Ich würde mich auf Pauschalen einigen- wie sind denn die Einkünfte von Tochter und Freund?- vielleicht etwa ein Drittel von Dir zu tragen - sicher nicht mehr, Deine Kinder sind ja selten da - und der Rest von Partnerin und Tochter.
Insgesamt kommt mir das Alles sehr knickerig vor. Mein Partner und ich leben noch nicht zusammen, aber ich zahle dennoch mal eben eine bei ihm anfallende Gebühr und er nimmt einen Schal für meinen Sohn mit zur Kasse und bezahlt ihn einfach zusammen mit seinen eigenen Sachen. Lebt ihr zufällig im alamannischen Kulturkreis?
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Wohnst Du nun bei Deiner Partnerin oder bist Du nur häufig als Gast dort?
Zwei Wohnungen vorzuhalten macht nämlich überhaupt keinen Sinn. Du kannst Deine Möbel verkaufen oder einlagern (ist nicht teuer) und Deine alte Wohnung kündigen. Mit dem gesparten Geld kannst Du Dich dann problemlos an den Wohn- und Lebenshaltungskosten beteiligen. Die Höhe würde ich - je nachdem wie sich das mit der Tochter Deiner Freundin nebst Freund tatsächlich verhält - zwischen 30 und 50% ansetzen.
Wenn Du Deine eigene Wohnung lieber behältst und Dich eher als regelmäßiger Gast in der Wohnung Deiner Partnerin siehst, dann würde ich von Dir eher eine großzügige Beteiligung an den regelmäßigen Einkäufen erwarten.
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50:50 empffände ich als eine Benachteiligung, weil die Partnerin nebst Tochter und deren Freund ja deutlich mehr Anteil an der Nutzung haben. Du hast zudem noch eine eigene Wohnung, was auch zu berücksichtigen ist.
Wenn Du Dich mit einem Drittel beteiligen würdest, wäre das meines Erachtens fair. Mehr kann man unter diesen Bedingungen nicht erwarten.
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Hier der FS:
Danke für die Antworten.
Es geht hier keineswegs um knickig, das kann man nicht behaupten. Es wird nicht alles aufgerechnet, ich zahle auch viel ausserplanmässig. Da gibt es keine Probleme.
Wir wollten nur eine Zahl festlegen und das gestaltet sich als schwierig. Ich hätte das ganze so gerechnet:
Ich 1/3 Miete, 1/3 Nebenkosten und 200€ Essen. Macht 500€. Jetzt habe ich das ganze auf 800€erhöht um den Diskussionen zu entgehen. Leider scheint das auch zu wenig zu sein.
Ich andererseits sehe wirklich nicht ein, warum ich für die Tochter (die Unterhalt bekommt) und für deren Freund alles übernehmen soll. Zusätzlich stelle ich auch noch ein Auto dauerhaft zur Verfügung.
Das hat in meinen Augen auch nichts mit Geiz zu tun, sondern irgendwie muss man ja einen Wert festlegen und ich wollte wissen, wie andere das sehen.
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Lieber FS,
doch, wenn Deine Angaben stimmen, ist das knickerig- von Deiner Partnerin.
Ich fände € 500 + Auto völlig in Ordnung, Du könntest ja ab und zu noch einmal zum Essen einladen.
Nach meinem Gefühl befindet ihr Euch da in einer Schieflage zu Deinen Ungunsten- hat Deine Partnerin denn sehr wenig Geld zur Verfügung? Oder gehört sie einfach zum Stamme Nimm? Hat sie einmal offen thematisiert, wie bei ihr die Finanzen aussehen? Findet sie, dass Du durch Deinen Einzug Tochter und Freund quasi adoptiert hast?
Ich rate Dir zu einem offenen Gespräch. Leider kann das ziemlich unangenehm ausgehen und Du könntest ein paar Wahrheiten über Deine Partnerin erfahren...
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@FS da scheint aber jemand sehr an deinem Geld interessiert zu sein...
Die Tochter würde ich nicht finanzieren, aber das Drittel etwas aufstocken für deine Kinder. 800€ fände ich zu viel. Da kommt sich noch noch das eine oder andere außerplanmäßig dazu.
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... also ich hab mal die halbe Miete und das hälftige des gemeinsamen Essens bezahlt für die von der ganzen Familie selbstausgebauten Dachwohnung meines Freundes, auch eine Küche liess ich einbauen. Am Ende trennten wir uns, er hatte den Ausbau in seinem Elternhaus fast abbezahlt dadurch das seine und mein Mietanteil für den Ausbau-Kredit seiner Eltern verwendet wurde und ich hatte nichts! Nur meine eigenen Möbel nahm ich wieder mit. Er ging dann wieder zu seiner Mutter essen.
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Damit kommst du erst jetzt raus? Du hältst dich also nur bei ihr auf?
Dann würde ich mich an den täglichen Lebenshaltungskosten beteiligen, aber keine Miete bezahlen. Und von ihr fände ich es lächerlich, von dir Miete zu verlangen.
Wenn deine Kinder bei dir sind, könnt ihr ja in deine Wohnung gehen.
Was für ein elitärer Kleinkram!
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sorry FS, aber du wirst dermaßen ausgenutzt, das spottet ja jeder Beschreibung. Du bist weder für die Tochter, noch für deren Freund verantwortlich und/oder unterhaltspflichtig. Dein Beitrag über überzogen und die an dich gestellten Forderungen eine Frechheit. Schau, wie du ganz schnell für Dich eine akzeptable Lösung findest.
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