1. Frage:
    Gefragt am: 28.12.2009, 09:53 von Gast
    Frauen: vielen Kindern wird der Vater entzogen und dem Vater die Kinder. mit welcher Begründung?
    Ja, die Mutter hat oft eine stärkere Bindung zu den Kindern, aber die Väter haben nicht immer KEINE Bindung zu den Kindern. Ja, es gibt viele Väter, die ihre Kinder wohl nicht haben wollen. Von diesem Fall spreche ich aber nicht. Ich spreche von dem Fall, wo der Vater sehr wohl die Kinder auch haben/teilen möchte. Der Vater könnte die Kinder ja deutlich mehr als jedes 2. WE bekommen, aber manche Frauen lassen das nicht zu. Warum?
    Antworten:
  2. #1 Gast
    28.12.2009 11:15
    warum deine frau das nicht zuläßt kann nur sie dir sagen.

    die meisten frauen sind/wären froh, wenn sich der vater der gemeinsamen kinder bei deren betreuung und erziehung engagiert. tatsächlich ist es für niemanden einfach, die ganze verantwortung alleine zu tragen.

    wenn du und deine expartnerin in dieser beziehung probleme habt, wäre es vermutlich ratsam, das jugendamt oder eine andere stelle um vermittlung zu bitten.

  3. #2 Gast
    28.12.2009 11:20
    Sicher gibt es Frauen, die aus "Rache" eine andere Regelung nicht zulassen. Darüber will ich jetzt nichts sagen.
    Ich möchte aber zu bedenken geben, dass (die meisten) Kinder ein geregeltes Leben brauchen. Es muss also klar sein, wann sie bei welchem Elternteil sind. Sicher sollten Ausnahmen möglich sein (z.B. besondere Familienfeiern etc.)
    Da ich viel mit Kindern/Jugendlichen zu tun habe, kenne ich z.B. auch Familien, bei denen das Kind wochenweise bei einem Elternteil lebt (beide Eltern leben am selben Ort).
    Jugendliche spielen oft den einen Elternteil gegen den anderen aus ("Wenn ich nicht bis 23 Uhr auf die Party darf, dann ziehe ich eben zu Papa, der erlaubt das"). Das kommt sehr häufig vor. Hier wäre es für die Eltern besser, sich auf ein gemeinsames Erziehungskonzept zu einigen, egal bei wem die Kinder leben. Der krasseste Fall, den ich mitbekommen habe, war folgender: das Kind musste jeden Tag wechseln. Es lebte eine Tag bei der Mutter, den nächsten beim Vater usw., die Eltern führten den totalen Rosenkrieg. Die Folge dieses Durcheinanders war, dass b e i d e n Eltern das Sorgerecht entzogen wurde (nachdem sich bei dem Kind extreme Schulprobleme, Verhaltensauffälligkeiten etc. bemerkbar gemacht hatten). Aufenthaltsort und -dauer wurden vom Familiengericht festgelegt.
    Ich denke, wenn sich beide Eltern in wichtigen Erziehungsfragen einig sind, ist ein lockerer Umgang mit dem Besuchsrecht möglich. Sind sich die Eltern uneinig, sind festgelegte Zeiten (für die Kinder) besser.

  4. #3 Gast
    28.12.2009 11:20
    Das sind Einzelfälle, bei denen sich der Vater vermutlich gegenüber der Mutter so schlimm verhalten hat, dass sie sich auf diese Weise rächt.
    In meinem Bekanntenkreis sind mehr als 30 Väter, die ihr Kind gerne sehen dürfen.
    Einer darf sein Kind nicht regelmässig sehen, aber es gibt gute Gründe dafür. Er hat sie ständig versetzt, sich nie an Abmachungen gehalten und war unpünktlich oder sagte in letzter Minute ab.
    Dass es schwierig wird, war aber von Anfang an abzusehen. Beide hatten nur eine Affäre, während sie mit ihrem Lebenspartner zusammen wohnte. Sie trennte sich dann. Der Kindsvater ging aber mindestens einmal pro Woche fremd, also war das auch keine Beziehung.
    Sie hat nun einen neuen Partner und hält sich und das Kind vom Kindsvater fern. Wer ihn kennt, weiss, dass es das beste fürs Kind ist.

    Im Normalfall lässt die Kindsmutter den Kindsvater gerne die Kinder sehen. Er muss sich nur an die Abmachungen halten, pünktlich sein und das Kind gut behandeln. Dann dürfte es kein Problem geben.
    Wenn noch Beziehungsprobleme zwischen Mutter und Vater zu klären sind, liegt es meistens daran, wenn die Mutter über das Kind versucht, an den Mann ranzukommen. Das tut sie aber nur, wenn der Mann ihr keinen anderen Ausweg lässt. In meinem Fall war das nie nötig und ich würde es auch immer trennen, was Kind oder Partnerprobleme sind.
    Das ist meine Erfahrung.
    w

  5. 28.12.2009 11:25
    Ganz banal, glaube ich, handelt es sich einfach um eine anachronistische Gesetzgebung. Schon immer hinkt die Gesetzgebung den gesellschaftlichen Entwicklungen um mindestens ein Jahrzehnt hinterher, im Falle des doch sehr kontroversen und emotionalen Scheidungsrechts eher um zwei Jahrzehnte. Man sieht ja, wie selbst die neueste Reform durch die Rechtsprechung (im Gegensatz zur Gesetzgebung) blockiert und kontrakariert wird.

    Traditionell ist es einfach so, dass Mütter fast immer wegen der Kinder zuhause geblieben sind, ihre Karriere geopfert haben und die Väter das Geld verdient haben. Da war es im Zuge der Trennung nur sinnvoll, dass die bekannte Aufteilung vorgenommen wurde. Die Kinder waren emotional stärker an die ständig anwesende Mutter gebunden, die Mutter hätte schlechte Chancen auf dem Arbeitsmarkt gehabt, der Vater hätte gerade in anbetracht der anfallenden Kosten erst recht nicht seinen Job reduzieren können.

    Die Wochenendaufteilung hat aber natürlich auch inhaltliche Gründe: Werktag ist in der Praxis eben Werktag und nicht gerade Familientag. Wenn abwechselnd die Mutter und der Vater ein Wochenende mit den Kindern verbringen können soll, so entsteht automatisch der faire 14-Tage-Rhythmus. Ein zusätzlicher Kontakt an den Werktagen lässt sich aufgrund von Schulpflicht, Wohnorten etc. nicht generell oder gar gesetzlich verankern, sondern höchstens im Einzelfall regeln. In der Praxis ist es eben so, dass Vater und Mutter nicht dauerhaft in der Nähe wohnen und die Kinder werktags auch bei noch so großen Wunsch, den Vater zu sehen, Prioritäten wie Hausaufgaben, Integration mit Spielkameraden und pünktliches Zubettgehen benötigen. Da bleibt wirklich nur in Einzelfällen mehr Raum für Kontakt.

    Drittens muss man leider auch zuerkennen, dass beide Expartner ein neues Leben führen und eben auch führen sollen. Wenn die Frau einen neuen Partner hat, dann ist der Vater eben nicht immer mal zwischendurch tolerierbar, sondern würde eine neue Partnerschaft der Frau noch schwieriger werden lassen, als dies ohnehin schon der Fall ist. Der Gesetzgeber eröffnet beiden Expartnern einen Weg in eine unabhängige,s elbstbestimmte Zukunft.

    Viertens ist es leider Fakt, dass eine Scheidung immer drei Opfer hat: Vater, Mutter und Kind. Das Kind ist in der schlechtesten Lage und leidet meistens sehr stark. Wenn die Eltern ach so großes Interesse am Kind hätten, dann würden sie zusammen bleiben und die Zeit überbrücken anstatt egoistisch den Zerfal der Familie zu betreiben. Leider wird schnell geheiratet und Kinder undurchdacht in die Welt gesetzt. Richtig wäre, mit dem Zeugen auch die Entscheidung zu treffen "wer A sagt, sagt auch B" und die Kindheit über zusammenzubleiben. Das jedoch ist eine individuelle, vom Gesetzgeber nicht zu beeinflussende Entscheidung. Solche Prioritäten setzt heute kaum noch ein Elternpaar, obwohl die Realität zeigt, dass das Leben nach der Trennung seltenst besser als vorher ist.

  6. #5 Gast
    28.12.2009 11:44
    Ein Bekannter von mir ist ein sehr liebevoller Vater, der so viel wie möglich mit seinen Kindern unternimmt und sehr um ihr Wohl bedacht ist - schon immer.

    In der Ehe war es schon immer so, dass die Frau die Kinder am liebsten hatte, wenn sie mit dem Vater unterwegs waren, bei Freunden waren oder bei Freunden übernachtet haben. Sie wollte zwar Kinder, aber als sie da waren, wurde es ihr mit der Zeit zu viel und sie wollte so wenig Aufwand wie möglich mit ihnen haben.
    Irgendwie rennt sie immer ihrem Glück hinterher. Wenn sie erst verheiratet ist, dann ist sie glücklich... Wenn sie erst Kinder hat, dann ist sie glücklich.... usw. Sie versucht immer, ihr Glück in anderen zu finden - und findet es natürlich nicht dauerhaft.

    Dann wollte sie die Trennung. Er wollte - aus verständlichen Gründen - seine drei Kinder (oder mindestens eines oder zwei davon) zu sich nehmen.

    Sie hat ihm die Trennung zur Hölle gemacht. Sie projeziert all ihr "Unglück" auf ihn - er ist in ihren Augen an dem gesamten Unglück ihres Lebens "schuld". Und damit hat sie ihr "Feindbild" und stellt sie sich quer, wo sie nur kann.

    Mit der Zeit hat sich eingependelt, dass die Kinder jedes zweite Wochenende bei ihm sind, auch zwischendurch mal zu ihm kommen können, wenn sie das wollen (wohnt in der Nähe), ihn oft - fast täglich - anrufen und auch einen großen Teil ihrer Ferien mit ihm verbringen.

    Kommunikation zwischen den beiden Eltern ist nach wie vor zäh und schwierig, aber über die Jahre wird es so langsam - im Sinne der Kinder.

    Mein Bekannter war oft verzweifelt, weil sie ihm wo immer es geht, Steine in den Weg legt. Nur die Hoffnung, dass sich die ganze Energie, die ihn das kostet, am Ende lohnt, hat ihn die Ausdauer finden lassen, immer wieder auf machbare Lösungen hinzuarbeiten. Ich denke, die Zeit gibt ihm Recht.

  7. #6 Gast
    28.12.2009 11:44
    @4 Letzter Absatz: da könnte was dran sein.

  8. #7 Gast
    28.12.2009 11:53
    @4
    sorry, aber das kann ich aus eigenem Erleben überhaupt nicht bestätigen.
    In meinem Bekanntenkreis benutzen einige Exen die Kinder sehr gezielt um den Männern psychisch zu schaden und um mehr Geld aus ihnen zu pressen.

    In meinem eigenen Fall ging die Trennung von meiner Ex aus, da sie eine Affäre hatte mit der sie jetzt zusammen lebt.
    Ganz zu Beginn habe ich meine Kinder sehr häufig "haben" dürfen, da sie Freizeit brauchte.

    Seit ich nach knapp drei Jahren Singledasein wieder in einer Beziehung lebe und sich meine Partnerin sehr gut mit meinen Kindern versteht, bekomme ich sie kaum noch. Planungen sind de facto nicht möglich.
    Die Krönung war vor einiger Zeit der Spruch: "Zahle einfach mehr (extra), dann siehst Du auch Deine Kinder"

    m44

  9. 28.12.2009 12:49
    @#7: Ja, ich habe solche Geschichten auch schon oft gehört. Sehr viele Frauen nutzen diese Erpressungsmöglichkeit aus und sprechen unter Frauen erschreckend offen darüber -- als ob das ganz normal sei.

    Männer haben de facto angesichts der Gesetzeslage die schlechtere Lage. Sehr oft werden sie ausgenommen und emotional misshandelt. Das ist traurig, aber millionenfache Wirklichkeit.

  10. #9 Gast
    28.12.2009 12:58
    siri
    wenn man die zahl der mütter die die väter der gemeinsamen kinder ausnehmen oder ihnen die kinder vorenthalten und und die zahl der väter, die sich weder kümmern noch kindesunterhalt bezahlen miteinander vergleicht, habe ich nicht das gefühl, daß die väter emotional mißhandelt und finanziell ausgenommen werden.
    meistens sind die schwachen betroffen und das sind noch immer in den meisten fällen die kinder und deren mütter.

  11. 28.12.2009 13:02
    @#9: Ach Siri, das entbehrt doch jetzt jeder Logik. Nur weil es viele Männer gibt, die sich nicht kümmern, werden ganz andere nicht misshandelt? Was hat das eine mit dem anderen zu tun? Beides trifft zu. Beides ist falsch. Das eine gleicht das andere doch aber nicht aus oder rechtfertigt es gar. Mitnichten!

  12. #11 Gast
    28.12.2009 13:12
    siri
    liebe frederika, ich war es nicht, die damit angefangen hat, nur eine seite der medallie zu pollieren.... lies einfach einmal deinen beitrag #8 durch. den wollte und konnte ich so nicht stehen lassen.

  13. #12 Gast
    28.12.2009 13:35
    @siri
    Wenn man die Zahl der misshandelten Frauen in Afrika vergleicht, mit der Zahl der misshandelten Kinder in Deutschland, habe ich nicht das Gefühl, dass es in Deutschland misshandelte Kinder gibt.

    WAS IST DAS FÜR EIN VERGLEICH? Wie blind bist Du?

  14. #13 Gast
    28.12.2009 13:42
    @9 von #7
    Ich bin überzeugt, dass es eine nicht geringe Zahl von Vätern gibt, die sich (aus welchen Gründen auch immer) vor ihren Zahlungsverpflichtungen drücken. Nur denke ich, dass man (frau) das nicht gegeneinander aufrechnen kann. Jeder einzelne Fall ist für die jeweils Betroffenen schlimm genug.
    Die Dir vorgebrachte Argumentation impliziert, dass es auf "die paar" abgelegten und abgezockten Väter ja nicht ankomme, da es ja "viel mehr" sitzengelassene Mütter gäbe. Dass das der Kern Deiner Aussage sein sollte kann ich mir bei Deinen sonst doch eher ausgleichenden Beiträgen nicht vorstellen.

    m44

  15. #14 Gast
    28.12.2009 14:19
    Hallo Frederika, hallo Fragesteller

    ich bin der Meinung, wenn alle Menschen vernünftiger wären, bräuchten wir gar keine Rechtspechung, dann würden sich alle Paare entspechend schnell und für alle Parteien akzeptabel einigen. Ich habe das mit meinem Ex auch geschafft, obwohl ich allen Grund gehabt hätte, Rache zu üben, aber das liegt mir nicht.

    @Frederika

    Dein Beitrag, dann würden die Eltern bis die Kinder groß sind zusammenbleiben zeigt, dass Du noch nie in einer Situation warst, wo du Kinder hast und wo das Zusammenleben mit dem Partner unerträglich ist. Klar sollte man sich nicht sofort oder wegen einer nicht zugedrehten Zahnpastatube trennen, aber ich denke dass die meisten Paare wenn sie Kinder haben schon versuchen, andere Wege zu gehen. Und die Trennung ganz hinten ansteht. Mein Ex-Mann und ich haben auch erst eine Paartherapie gemacht, als das alles nicht geholfen hat, weil er gar nicht ehrlich war, danach haben wir versucht, gemeinsam wohnen zu bleiben für die Kinder. Aber das ist so ein katastrophaler Zustand, der ist Kindern weniger zuzumuten, als eine Trennung in der die Kinder dann trotzdem mit beiden Elternteilen Kontakt haben. Man redet kaum miteinander... ich habe mich immer gefreut, wenn er das Haus verlassen hat und er, wenn ich aus dem Haus gegangen bin. Ich war schon nervös und genervt, wenn ich nur wußte, er kommt gleich wieder. Was lebt man den Kindern denn dann vor. Eine ganz fette LÜGE und das kann sicher noch weniger gut sein, als eine Trennung. Klar ist eine Trennung nicht optimal, aber ich hätte zu meinem Ex-Mann nie wieder Vertrauen aubauen können. Selbst als ich wußte, dass er noch zwei andere Frauen hatte, und ich ihm gesagt habe, er solle sich innerhalb von 8 Wochen entscheiden, ob er eine der anderen oder mich haben will, ich habe ihm auch gesagt, er kann sie weiter treffen, um sich seiner Gefühle klar zu werden, meinte er mich noch belügen zu müssen. Er sagte z. B. .. ich fahr zu einem Kumpel, obwohl er bei einer der beiden anderen war. Nee, kein Vertrauen mehr... und jetzt sind wir 4 Jahre auseinander und ich glaub ihm bis heute kein Wort mehr. Egal was er sagt. Das interessante ist, dass meine Tochter manchmal nach Hause kommt und sagt (ohne dass ich jemals was schlechtes über ihn gegenüber der Kinder verloren hätte). Papa belügt mich ganz oft. Das habe ich gemerkt... Dazu weiß ich allerdings kaum etwas zu sagen..... Mein Leben ist nach der Trennung ums 10-fache besser geworden. Ich komme mit meinem Verdienst und dem Unterhalt für die Kinder gut um die Runden, während wir vorher mit zwei ganzen Gehältern nicht auskamen, weil da Hotelzimmer gebucht wurden für die Liebschaften... Sage bitte nie wieder, Eltern die sich trennen sind egoistisch. Ich habe immer nur an die Kinder gedacht. Unglückliche, unzufriedene Eltern können Ihren Kindern nicht gerecht werden. Getrenntlebend glückliche Eltern wesentlich besser!!!!

  16. 28.12.2009 16:11
    @#14: Na ja, wenn man es so einseitig sieht, dann hast Du schon recht. Ich meinte das aber durchaus allumfassender. Das würde damit anfangen, dass der Mann nicht fremdgeht, wenn er kleine Kinder hat; dass beide Eheleute an ihrer Beziehung arbeiten, bevor es zu spät ist; dass eine Frau sich Mühe, auch nach der Geburt ein spannendes Sexleben aufrecht zu erhalten; dass ein Mann sich Mühe gibt, bei Erziehung und Kinder zu helfen und so weiter. Diesen Anspruch habe ich an Eltern, die bewusst ein Kind bekommen. Klar, so wie Du es beschreibst, ist es zu spät. Die Fehler wurden früher gemacht. Und für Fremdgehen habe ich genau Null Verständnis. Dass danach nicht mehr viel zu kitten ist, gebe ich zu.

  17. 28.12.2009 17:23
    Der Kinder wegen, bis sie volljährig sind, die Ehe aufrecht zu erhalten, war einer meiner größten Fehler. ( #14 vieles traf für mich zu)
    Und darunter haben die Kinder genauso gelitten wie ich. Ich hätte meinem Ex die Kinder nicht vorenthalten, ihn damit nicht erpresst. Kinder sollten jedoch auch ab einem gewissen Alter OHNE Angst selbst entscheiden können, wann sie wie lange zu ihrem Vater wollen, unabhängig von gesetzlichen Regelungen. Soviel Liebe sollte Mutter ihren Kindern entgegenbringen.
    Virginia
    7E24F3CD

  18. #17 Gast
    28.12.2009 17:24
    Oft passiert Kindesentziehung sogar schon in einer (noch) funktionierenden Beziehung, indem ein oder beide Elternteile versuchen, die Kinder auf ihre - vermeintlich bessere - Seite zu ziehen. Das wird dann nach der Trennung fortgeführt.

    Jedes 2.Wochenende ist nach einer Trennung gerecht und in Ordnung, wenn es um das Wohl der Kinder geht. Irgendwann muss mal Ruhe einkehren und das Hickhack um Kinder ist aus meiner Sicht einfach unerträglich. Wenn dann Ruhe eingekehrt ist, dann wird sich das Procedere sicher lockern lassen.

    Wenn der Vater meint, er sei wie die Mutter in der Lage, die Kinder täglich zu betreuen, dann kann er das Aufenthaltsrecht bestimmen lassen. In der Regel fällt dann dem Vater jedoch ein, dass das aus beruflicher Sicht eigentlich nicht ginge. Also, es gibt aus meiner Sicht keine andere Lösung, wenn die Kinder nicht ständig hin- und hergerissen werden sollen.

    @14 "Unglückliche, unzufriedene Eltern können Ihren Kindern nicht gerecht werden. Getrenntlebend glückliche Eltern wesentlich besser!!!! "

    Volle Zustimmung. Kinder leiden unter unglücklichen Eltern und verlangen nach Zuwendung, egal von welchem Eternteil und nicht nach Streit, schon gar nicht ihretwegen.

  19. #18 Gast
    28.12.2009 18:05
    @Frederika
    Weißt Du was, ich fand diesen Beitrag von Dir jetzt viel objektiver als viele anderen Beiträge. Mal großes Lob! Klar wurde sicher auch von mir irgendwo ein Fehler gemacht. Einer alleine ist meist nicht schuld. Es ist aber nie vorherzusehen, wie es mit Kindern läuft. Man kann sich alles vorher so zurechtbiegen wie man will. Meistens trifft es nicht ein.
    Bei uns war es z. B. so, dass wir unser 1. Kind bekommen haben. Danach lief nach meiner Sicht weiterhin alles ziemlich gut. Meine Tochter war sehr pflegeleicht, hat von Anfang an 13 Stunden nachts geschlafen (naja, nach 4 Wochen). Wir sind auch viel gemeinsam spazieren gegangen und unser Sexualleben war sehr gut (so meine Wahrnehmung). Als die Kleine acht Monate alt war (ich habe noch gestillt und wir haben Kondome benutzt) haben wir gesagt, wir möchten gerne ein 2. Kind, haben darüber geredet und beschlossen die Verhütung weg zu lassen. Wir haben uns gesagt, wenn ich jetzt wirklich schwanger werde, dann sind die Kinder 1 1/2 Jahre auseinander - damit kann man leben, und wenn es wieder länger dauert, wie bei unserem 1. Kind (ich wurde erst nach 5 Jahren schwanger) ist es auch nicht so schlimm.... Gesagt getan! Meine Kinder haben ganz genau einen Altersunterschied von 1 1/2 Jahren... grins... Schon in der 2. Schwangerschaft (ich litt nicht an Unlust) war mein Ex-Mann mehr am PC als bei uns. Er arbeitete länger, kam halb sieben abends nach Hause, aß was und war am PC verschwunden. Dann kam der Zwerg auf die Welt und der war ganz anders als meine Tochter. Er wurde jede 1 1/2 Stunden wach. Machte kaum Mittagsschlaf und als ich endlich etwas Rhythmus drin hatte, machte meine Tochter mit 1 3/4 keinen Mittagsschlaf mehr, da sie grade trocken wurde und somit "groß" war. Und in der Situation liebe Frederika, bist auch Du nicht mehr jemand, der jeden Abend noch die tolle Ehefrau sein kann und ein Sexvamp. Ich war einfach nur noch fertig und ich hatte kaum Unterstützung, ich ging auch schon wieder arbeiten - Teilzeit.
    Dann als der Kleine 4 war und ich habe meinen Ex-Mann oftmals angesprochen, dass doch irgendwas nicht stimmt, habe ich herausgefunden, dass er eine Geliebte hatte. Telefoniert hat er mit der schon, an Silvester, als meine Tochter ein halbes Jahr alt war. Ich weiß heutzutage nicht mehr, wie ich mich in so einen Mann verlieben konnte und wieso der nicht wenigstens einfach gesagt hat, ich möchte kein 2. Kind. Er hatte sich schon damals anders orientiert. Gemerkt hab ich immer wieder was und angesprochen auch. Er hat mich aber für verrückt erklärt, zumindest, bis dann alles raus kam, aber eine lange Zeit später. Er hat z. B. Urlaub gemacht um sich mit ihr zu treffen, anstelle auf Geschäftsreise zu sein etc. etc.
    Man kann solche Dinge bei der Kinderplanung einfach nicht vorher sehen. Vielleicht bin ich nicht schnell genug wieder schlanker geworden, dass er sich eine andere gesucht hat. Vielleicht war ich auch nicht mehr flexibel genug beim ausgehen, denn die Kinder waren ja jeden morgen für 3 Stunden bei meiner Mutter, da wollte ich sie am WE nicht auch noch ständig dort hin bringen und von seiner Familie kam nicht viel Babysitterunterstützung) vielleicht hat er aber auch nur der Veranwortung und dem Streß nicht stangehalten und hat sich deshalb eine Ausflucht gesucht. Jedenfalls ging hinterher nichts mehr. Und wenn man noch alleine ist, vielleicht auch gerne ein Kind möchte, dann kann man sowas nicht vorhersehen und das ist sicher auch gut so. Ich wünsche Dir und allen anderen auch, dass es bei Euch besser läuft :) Und wenn nicht, denkt daran, dass die Kinder beide Eltern brauchen (Gott sei Dank konnten wir uns über die Besuchszeiten gut einigen). Er hat die Kinder einmal innerhalb der Woche und jeden Samstag über Nacht.

  20. 28.12.2009 18:12
    @#18: Ja, ich gebe zu, wenn es ernst wird, unterscheidet sich wohl die Praxis desöfteren von der Theorie. Zudem kann sich jeder auch bei bester Menschenkenntnis in einem anderen täuschen oder manche verändern sich vielleicht auch einfach. Bezüglich "tolle Ehefrau und Sexvamp" ist das genau einer der Punkte, die mir bei aller Träumerei doch vor Kindern Angst machen: Eine Beziehung ändert sich dadurch noch einmal komplett und man muss schon ziemlich vertraut und innig sein, damit man die Zeit insgesamt positiv gestalten kann, befürchte ich. Ja, Deine Beschreibung ist prototypisch und dennoch traurig. Die perfekte Lösung dafür gibt es nicht. Warum Männer meinen, dass Fremdgehen eine akzeptable Reaktion sei, wird mir verschlossen bleiben.

  21. #20 Gast
    28.12.2009 18:49
    @Frederika
    Man verändert sich meist, wenn Kinder kommen. Man hat eine größere Verantwortung und erstmal, es ist einfach so und sollte wohl auch so sein, dreht sich schon sehr viel um das Kleine....Oftmals wird der Bekanntenkreis auch ein anderer oder weniger. Da kann man auch noch so sehr versuchen diesen aufrecht zu erhalten, aber wenn die nicht zufällig Kinder im gleichen Alter haben, dann wird es oft schwierig, zumindest für eine zeitlang, Manche aus unserem Bekanntenkreis hatten noch gar keine Kinder, manche hatten sogar schon Jugendliche, also im Prinzip auch keine "Kinder" mehr. Das ist alles schon schwierig. Die einen können sich dann gar nicht mit den eigenen Gedanken identifizieren können nicht verstehen, wenn man nicht mehr so flexibel ist... und die anderen sagen Dir... "Kleine Kinder kleine Sorgen, große Kinder große Sorgen. Nun ist es zwar so, dass ich durchaus auch andere Gesprächsthemen kannte als meine Kinder, aber dennoch haben sich viele Freundschaften auseinandergelebt, aber dafür kamen andere.. neue Freundschaften. Aber trotz aller Änderungen sollte sollte man doch nicht zu viel Angst davor haben. Angst hemmt einen nur in der Entwicklung und Angst verleitet einen dazu "Alles richtig machen zu wollen", das wiederum führt oft zum Gegenteil. Ich wünsch Dir viel Glück. Du wirst das Kind schon schaukeln. ;)

  22. #21 Gast
    28.12.2009 23:44
    Also bei uns ist es so, dass die Kinder (16 u.fast 13) ihren Vater nicht (mehr) sehen wollen.
    Er hat sich nie wirklich um die Kinder gekümmert. Hat mich dann mehrfach während Geschäftsreise betrogen, ist dann vor einem halben Jahr ein Wochenende komplett verschwunden. Kam am Montag wieder, sagte, er hätte vor zwei Wochen eine Frau in einem Chat kennengelernt, dass sei nun seine neue Liebe. Am Dienstag war er weg. Am Freitag kam er mit dem Möbelwagen. Er hat weder mir noch den Kindern irgendwas erklärt. War für mich gar nicht zu sprechen, für die Kinder nur insoweit, dass sie keine unbequemen Fragen stellen durften.
    Er holte die Kinder dann an zwei Wochenenden, jeweils 3 Stunden. Bei dem zweiten Abholen, sagte er zu den Kindern "so ginge das nicht, er könne nicht immer fahren (seine neue wohnt gut eine Stunde weg) und es müße jetzt endlich Normalität einkehren und die Kinder sollten ab da jedes zweite Wochenende bei ihm und seiner Neuen verbringen.
    Weder ich noch die Kinder hatten da begriffen, was da eigentlich passiert war. Es war völlig unrealistisch, die Kinder dort hinholen zu wollen. Sie haben sofort gesagt, sie wollen das nicht.
    Mein Sohn wollte dann einmal die Woche Sport mit seinem Vater machen, meine Tochter mal Kino oder Eis essen oder so. Das mit dem Sport lehnte er sofort ab, mit der Begründung, er müßte zu weit fahren (ich hätte ihm meinen Sohn sogar halben Weg entgegengebracht). und auch die anderen Unternehmungen fanden in dem halben Jahr so 4-5 Mal statt. Nie länger als 3 Stunden. Er beharrt aber darauf, dass die Kinder am Freitag mit dem Zug zu ihm sollen, Sonntag zurück. Damit es schön bequem für ihn ist. Die Kinder (eigentlich sind es ja schon Jugendliche) weigern sich. Jetzt hat er uns vors Gericht gezerrt, seitdem ist bei den Kindern ganz aus. (es waren noch weitere Sachen. Hat die Kinder belogen, sogar jedem Kind was anderes gesagt etc.). Daher wollen sie mittlerweile gar nicht mehr. Ich habe immer wieder Vorschläge gemacht, wie er den Kontakt aufbauen könnte, aber er will nur, dass die Kinder zu ihm fahren. Alles andere wird abgelehnt. Und er behauptet tatsächlich noch ICH brächte die Kinder gegen ihn auf. Dabei zeigt er mehr als deutlich, dass es ihm nur um seine Bequemlichkeit geht, nicht um die Kinder. Vermutlich will er sie auch nur überhaupt nehmen, weil die Neue darauf drängt, denn er hat sich nie interessiert.
    Sein Weihnachtsgeschenk an seinen 16 jährigen Sohn beschränkte sich auf einen Kalender für 13,- Euro. Nicht, dass es ums Geld ginge. Aber er verdient gut, hat vermögende Eltern, fährt einen teueren Firmenwagen, hat uns unser Familienauto weg genommen, hat ein Motorrad und seine neue ein Pferd. Und sein Sohn bekommt zu Weihnachten einen Kalender für 13,-Euro.
    Ich weiß nicht, wie viele solcher Männer es gibt, aber er behauptet ja auch, er dürfe die Kinder nicht sehen, was mitnichten so ist.
    Bloss nicht den Fehler bei sich selbst suchen, sondern immer schön auf den anderen schieben...
    Die Kinder haben das jetzt ein halbes Jahr erlebt. Sie sind belogen worden und haben seine Mißachtung mehr als deutlich gespürt und sie sind froh, wenn sie nicht von ihm hören. Das tut ihnen sehr gut. Sie sind tatsächlich besser in der Schule geworden und sind ausgeglichen, solange sie nicht von ihm hören.
    Manchmal kann es für Kinder auch besser sein, mit einem Elternteil keinen Kontakt mehr zu haben.
    So sehr ich mir einen guten Vater für meine Kinder gewünscht habe, so sehr mußte auch ich akzeptieren, dass aus einem schlechten Vater in der Ehe, auch nach der Trennung kein guter Vater wird.

  23. #22 Gast
    29.12.2009 00:52
    @21: ja, ziemlich krass.
    Bei mir machte meine Frau den warmen Wechsel und will mir die Kinder nur jedes 2. WE zugestehen, obwohl die Kinder anders reden und ich mehr will und jedes 2. WE überhaupt nicht unserer Bindung entspricht, da ich mich auch immer viel und jeden Tag um die Kinder gekümmert habe, insbesondere auch an allen Wochenenden.

  24. #23 Gast
    29.12.2009 09:20
    @21
    Eine ähnliche Erfahrung habe ich auch gemacht, nur ganz so krass ist sie nicht. Mein Ex-Mann sieht die Kinder sehr oft, aber so nach und nach will meine Tochter (10 1/2) nur noch ungern zu ihm, weil er sie mehrfach belogen hat, weil er sich, wenn seine Freundin nicht da ist vor dem PC einsperrt und weil er in Wohnung und Auto raucht. Alles hat sie ihm schon gesagt und er sagt zu ihr nur, das stimmt nicht. Ich habe auch noch mal mit ihm geredet, weil ich meine Tochter ernst nehme. Auch mir sagt er, das stimmt nicht, und ICH würde meinerTochter nur was einreden. Auf die Idee mal etwas an den Dingen zu ändern, darauf kommt er nicht. (z. B. auf dem Balkon rauchen). Ich kann es natürlich nur z. Teil beurteilen, aber auch mein Kleiner sagt, der Papa raucht und er schließt sich ein. Das rauchen merkt man schon, denn die Klamotten müssen immer sofort in die Wäsche, einschließlich der Jacken. Ich habe in der Anfangszeit der Trennung oft gegenüber der Kinder noch für ihn gesprochen, aber da ging es auch um andere Dinge. Wenn mir meine Tochter sagt, sie mag das mit dem Rauchen nicht, dann kann ich ihr nicht sagen, dass dies nicht so schlimm ist. Schließlich kann sie lesen und ist ein pfiffiges "Kerlchen". Da würd ich sie ja noch belügen. Also ich denke, das erwartet er von mir, aber das tu ich nicht. Und da gab es in Sachen Lüge auch schon das ein oder andere... Sie hatte Wettkampf beim DLRG. ER ist mit seiner Freundin und dem Kleinen schwimmen gegangen. Sie sieht die Badeanzüge und HOsen und fragt ihn, ob er schwimmen war. Er: Nein, die Sachen mußten nur mal wieder gewaschen werden. Dummerweise hat sich der Kleine ein paar Tage später verquasselt. Sie sagt ihm, Du hast mich angelogen, er sagt, ne, das wäre doch nur eine Notlüge gewesen...... Ich habe zwar gar nichts dazu gesagt, aber was bringt er den Kindern denn damit bei? Also viele Männer sind einfach andere Wesen ;) ;) Nein nein, es gibt auch die Guten und Lieben :) :) :) :)

  25. #24 Gast
    29.12.2009 11:25
    @23 Ja, das sind die kleinen "Reibereien", die sich bei einer halbwegs funktionierenden Einigung trotzallem ergeben und die wahrscheinlich nie vermieden werden können. Schließlich hat man sich auch nicht ohne Grund getrennt. Und anschließend merkt man, dass es trotzdem nicht ohne Reibereien weitergeht. Das sind halt immer auch verschiedene Sichtweisen im Spiel und ein Teil davon ist sicherlich auch geschlechtstypisch.

  26. #25 Gast
    29.12.2009 14:27
    @24
    ja, das ist wohl so. Aber überall wird z. B. das Rauchverbot eingeführt zum Schutz der Nichtraucher. Wieso muss man ein Kind vollqualmen??? Das das nicht in Ordnung ist, müßte doch auch in einen Männerkopf gehen (vor allem, wenn sein Kind das auch entsprechend anspricht)? Oder das Lügen einen nicht weiterbringen. Das am wenigsten schlimme finde ich noch, wenn er sich einschließt. Ich weiß ja was er da macht und da ist es besser, die Kids sind nicht dabei und die können sich ja eigentlich mit 10 und neun auch schon selbst beschäftigen. Aber wenn die Kinder selber schon was zu ihm sagen, dann muss er sich doch auch nicht wundern, wenn er mit ihnen keine Einigung findet, dass die Kinder dann lieber nicht mehr hin wollen. Mir dann die Schuld in die Schuhe zu schieben find ich schon ziemlich nervig, aber ich habe mir vorgenommen einfach nicht mehr hinzuhören, wenn er so was sagt :)

  27. #26 Gast
    29.12.2009 21:08
    @25 Natürlich! Ich wollte damit auch nicht anfangen, irgendwelche Verhaltensweisen rechtfertigen oder ihnen Verständnis entgegenbringen.

  28. #27 Gast
    30.12.2009 21:28
    @2: Meinst du nicht, dass du mit dieser Aussage die Väter diskriminierst: ..Der Vater ist nicht tolerierbar und würde die Partnerschaft der Frau noch schwieriger werden lassen?
    [mod]Immerhin haben Kinder das Recht auf beide Eltern - nicht nur auf die Mutter und deren neuen Partner - sondern genauso auch auf den Vater! Der Vater hat ebenso das Recht, seine Werte zu vermitteln und muss nicht nur tatenlos zusehen, dass der neue Lover auch als neuer Vater eingeführt wird!

  29. #28 Gast
    01.01.2010 11:16
    Tach & ein frohes neues Jahr.

    bei Spiegelonline gibt einen interessanten Bericht dazu:
    http://www.spiegel.de/video/video-1038331.html

    Mein Fazit: Frauen, ändert die Rechtssprechung und Ihr findet auch wieder Männer, die Euch Kinder machen.

  30. #29 Gast
    01.01.2010 13:36
    siri
    #28
    interessante these. ich sehe allerdings in der regierung und in den entscheidenden ämtern noch immer sehr viele mehr männer als frauen -
    das es weniger kinder gibt, liegt nicht an der paarungsunwilligkeit der männer, sondern an der schwierigen situation der jungen frauen und an der nach wie vor oft fehlenden unterstützung durch die väter der kinder.