- Frage:
Fremdgehen leicht gemacht? Eifersuchtsfalle "Beste Freunde"Sie kennen sich in- und auswendig. Waren schon ganz dicke miteinander, bevor wir unseren Partner kannten. Jede Woche haben sich die beiden in schlechten Singlezeiten beim DVD-Abend zusammen auf die Couch gekuschelt und sich gegenseitig Trost gespendet. Jetzt unterhalten sie sich immer noch in Geheimcodes – und bestehen darauf, sich regelmäßig zu treffen. Kein Wunder, dass der oder die Liebste bei so viel Intimität auch mal misstrauisch wird. Denn: Ist so eine Freundschaft vielleicht nur ein Freibrief fürs Fremdgehen?
Uns interessiert Ihre Meinung? Mussten Sie sich auch schon mit solchen Situationen arrangieren und Ihren Partner mit jemand anderes teilen? Wie sind Sie damit umgegangen? Wie verhält man sich, wenn man damit nicht klar kommt, dass der Partner noch zu wem anderes eine wichtige "Beziehung" pflegt?
Übrigens: In unserem aktuellen Magazin-Artikel geben wir einige Tipps, wie wir am besten mit aufkommender Eifersucht umgehen.Antworten: -
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Also ich lasse meiner Partnerin auf jeden Fall ihren Freiraum für ihre Freunde, die gern auch meine Freunde werden können, wenn es passt. Gleiches erwarte ich aber auch, d.h. eine gewisse Toleranz.
Das hier beschriebene Szenario ist mir allerdings teilweise fremd. Mit einer guten Freundin würde ich nicht auf der Couch kuscheln. Das sind und bleiben für mich weibliche Freunde. Körperlichkeiten über eine herzliche Umarmung oder einen Kuß zur Begrüßung hinaus fände ich daher merkwürdig und unangemessen; tiefes Vertrauen und Verstehen ohne Worte dagegen völlig in Ordnung. Würde es die Partnerschaft belasten, d.h. zuviel Raum einnehmen, dann würde ich drüber reden.
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Eine beste Freundin zu haben und dennoch treu zu bleiben verschafft mir als Mann das Gefühl, daß ich erstens meine Partnerin liebe und zweitens ein vertrauenswürdiger Mann bin. Mit einer Frau, die meiner Treue dennoch nicht vertraut, könnte ich nicht leben. Wenn ihr die Konstellation nicht behagt, soll sie bitte gehen. Ich weine ihr nicht nach. Treue Männer sind bei Frauen begehrt.
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Naja, ich denke, wenn ein neuer Partner da ist, sollte der Partner solche Beziehungen nicht mehr so innig pflegen. Er kann jetzt mit mir kuscheln. Ich wäre skeptisch, wenn er um seine Treffen ein Geheimnis macht und am Besten sich dauernd und wiederholt alleine trifft. Vertrauen ist wichtig und das schafft man nur, wenn man zulässt, dass der PArtner der/die beste Freundin kennen lernen kann. Als Frau merke ich schnell, ob sie mir gefährlich wird oder nicht. Hat der Mann eine gute, beste Freundin, die auch noch attraktiv ist, dann ist es nur eine Frage der Zeit bis sie oder er die ersten Annäherunsgversuche starten und es in einer Fliterei ausartet. Alles schon erlebt und darauf hab ich keine Lust mehr. Sie muss auch respektieren, dass er eine andere Frau hat. Das tuen nicht viele, weil sie sich gekränkt fühlen aufgrund der verlorenen Aufmerksamkeit/ZUwendung!
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Beste Freundschaften entwickeln sich nicht von heute auf morgen.
Wenn also jahrelang nichts passiert ist, warum sollte dann plötzlich jetzt etwas aufflammen?
Solange die körperliche Seite (die ich auf freundschaftlicher Ebene so nur mit Ex-Partnern erlebt habe) zurückgeschraubt wird hätte ich kein Problem damit – so viel Vertrauen muss sein.
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Ganz so abwegig ist das alles ja nicht - auch wenn es sich um eine Minderheit handelt, die man wohl schon an der Einstellung und ihrer "Haltung" zu sexuellen Kontakten erkennen kann (Achtung: ich schreibe NICHT, das sei alleine schon "identisch" - aber hoch korreliert bestimmt!). Eine deutschen Untrersuchung zufolge sollen immerhin 25% schon mindestens einmal, oft mehrfach erneuten Sex mit ihren Expartnern gehabt haben. Und die diversen Stories aus dem prallen Leben hier im Forum (und erst recht in manch anderem Forum) sind ja wohl auch kaum alle frei erfunden...
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Einer anderen Untersuchung zufolge ist der deutsche Durchschnittsbürger zu 50% männlich und zu 50% weiblich, deswegen sieht man ja auch so viele Zwitter herumlaufen.
Jemand ist entweder treu, oder er ist es nicht. Punkt. Entweder einer gehört zu den 75% oder zu den 25%, aber es gibt keinen „Durchschnittspartner” mit 25% Untreue-Restrisiko.
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Ich empfinde solche engen gemischtgeschlechtlichen Freundschaften schon als eine große Belastung für eine Partnerschaft und empfinde sie als reine Zumutung.
Dieses ganze Gesülze von Freiheit und Loslassen ist meines Erachtens Quatsch. Der Partner sollte der engste Vertraute sein und Intimitäten und Details dürfen nicht nach außen geschleppt werden -- das ist soo oder so ein Tabu. Wer dagegen verstößt, ruiniert das partnerschaftliche Vertrauens- und Loyalitätsverhältnis. Beste Freunde/Freundinnen haben die Angewohnheit, sich über Dinge auszutauschen, die eigentlich niemanden außer den beiden Partnern etwas angehen.
Es gibt einfach bestimmte Dinge, die einem Partner vorbehalten sein sollten. Dazu gehören insbesondere Körperlichkeiten und Zärtlichkeiten, aber auch Kenntnisse von Intimitäten, Streit, Problemen.
Akutes Fremdgehrisiko sehe ich dagegen in besten Freunden im allgemeinen nicht. Längerfristig mag so ein Risiko durchaus nicht von der Hand zu weisen sein.
- Das Gesulze hat bei vielen genau dann gee det. Als sie sich erstmals wirklich eingassen habe - denn dann ist Ende der Beliebigkeit (Austauschbarkeit unter dem Etikett des angeichen "Selbstbewusstseins"!)
Zitat von Frederika;
Fremdgehrisiko setzt bestimmte vorbestehende Haltungen voraus, darunter die bewiesene Bereitschaft zu "Sex halt nur mal so" - das merkt man aber sowieso an anderen Dingen.
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Damals, als ich meinen Mann kennenlernte, hatte er eine BESTE FREUNDIN. Er traf sich auch öfter mit ihr. Erst nach einiger Zeit erfuhr ich, dass er früher mal in sie verliebt war. Seitdem möchte ich nicht mehr dass er Kontakt mit ihr hat. Auch vorher hat es mir nicht wirklich gefallen... Also guter Freund, gute Freundin, ich weiss nicht...Ich möchte für meinen Mann die einzige weibliche Vertraute sein. Ich glaube nicht, dass es die tiefe wahre Freundschaft zwischen Männern und Frauen gibt. Einer von beiden hat immer mehr/tiefere Gefühle für den Anderen.
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So sehe ich das auch. Ich habe einen Freund, dem ich einfach mit Allem vertrauen würde- wenn mir etwas passiert wäre, hätte er die Vormundschaft für die Kinder übernommen etc. Er ist verheiratet, ich war lange alleine- da war NIE ein Gedanke an mehr, an Erotik o.ä.. Einfach Vertrauen ohne Ende, sich menschlich schätzen.
Mein Partner würde nie ein Wort gegen ihn sagen, er weiss, wie wichtig in der Vergangenheit der Freund für mich war und weiss das auch zu schätzen.
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Ich muss leider sagen, dass dies vorkommt: Ihren besten Freund sah ich ebenfals lediglich als guten, alten Freund, deshalb war ich auch nie eifersüchtig.
Die Wahrheit traf mich dann im verganenen Herbst wie ein grosser, schwerer Hammer. Inzwischen bin ich wieder glücklich - als Single! Und bald geschieden!
Vorwürfe mache ich mir nur selber, denn es gab einige Situationen, die ich falsch eingeschätzt hatte.
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