- Frage:
Freund ein Muttersöhnchen, was tun?Mein Freund, 47, erfolgreich, studiert (aus einfachen Verhältnissen hochgearbeitet), Wissenschaftler, gutverdienend, liebevoll, tolerant, faszinierende Ausstrahlung, kann blödeln, lange ernsthafte Gespräche führen, hat die gleichen Werte usw. usw. ... er ist einfach ein toller Mann. Mein Traummann. Bis auf: Er ist ein katastrophales Muttersöhnchen. Jedes zweite Wochenende muß er heim zu Muttern, sind wir gemeinsam dort, macht er dort alles, was sie von ihm will. Er ist ausgetauscht sobald er "dort" ist. Nicht erwachsen, nicht eloquent, mehr unterwürfig und Kind... Kann es wirklich sein, dass man(n) mit 47 nicht erwachsen ist und nicht von zuhause gelöst? Kennst Ihr sowas? Was haben Frauen in gleicher Situation getan? Gibt es Männer, die so etwas am eigenen Leib erfahren haben? Was haben Eure Freudinnen dann gamacht? Kann solch eine Beziehung eine Zukunft haben?Antworten: -
Sorry,es hat keinen Sinn.Habe den Versuch meinen Freund von seiner Mutter zu lösen,nach 2 Jahren aufgegeben. Viel Erfolg
Gruß J.
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Hat das dann auch Auswirkungen auf Eure Beziehung ? Mag seine Mutter Dich nicht ?
Da hilft dann nur Ansprechen und klären. Oder, bösartig formuliert, löst sich das Problem bei einem 47jährigen ja auch mittelfristig auf biologische Weise.....
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3 Freunde von mir - alle 3 Akademiker - sind auch "Muttersöhnchen" und alle 3 schon 2 x geschieden und leben jetzt alleine, weil es keine Frau mit ihnen ausgehalten hat...ehrlich gesagt sehe ich da keine Zukunft...die Mutter hat volle Macht über sie und das geht nicht gut! -m
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In dem Alter nicht mehr!
Normalerweise lösen sich die Männer in ihrer Pubertät von ihrer Mutter, sie geben ihr Widerworte bzw. setzen eigene Ansprüche durch. Da Er aber studiert hat, so wie's klingt unter schwierigen Bedingungen, er war finanziell abhängig, fand dieses Abnabeln nicht statt. Er wollte seine Mutter nicht vor den Kopf stossen. Und heute hat er keine gemeinsame Gesprächsbasis mit seiner unge-
bildeten Mutter. Aber seine Mutter hat andere Bedürfnisse und sie kennt seine negativen Seiten, mit denen er bei ihr nicht durchkommt. Da macht er das, was er soll, sie ist schliesslich seine Mutter! Dort kannst du dir abgucken, wie du ihn fest im Griff hälst, sonst hast du bei dir zuhause die schlechten Gewohnheiten von ihm ander Tagesordnung. Andenfalls musst du untertan werden, denn dann übernimmt er den Part der Mutter in der Zweierbeziehung. Und dann kannste aber laufen gehen.
Hast Du keine Mutter?
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Ich würde das auch sein lassen.
Gegen so eine überdominante Mutter kommst Du nicht an.
Du bist immer die Verliererin.
w/32
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Ich finde es schon mal gut, dass du den "richtigen Schuldigen" ausgemacht hast. Viele in deiner Situation wollen der Mutter ihres Freundes die Augen auskratzen, dabei ist der Freund derjenige, der das Problem lösen muss.
Da es nach deiner eigenen Aussage bei deinem Freund um den "Traummann" handelt, wäre ich mit dem Ratschlag zur Trennung etwas vorsichtig. Ich nehme an, du bist etwas jünger als er und würdest es somit auf dem Partnermarkt auch nicht so leicht haben, weil du dich altersmäßig im berüchtigten "Dating-Loch" befindest.
Ich würde an deiner Stelle ein bisschen kämpfen und dazu gibt es mehrere Möglichkeiten. Warum müsst ihr euch jedes zweite Wochenende treffen? Das muss viel seltener werden! Schlage öfter mal eigene Unternehmungen ohne seine Mutter vor. Mach ihm klar, dass er sich nicht abrupt von seiner Mutter lösen muss, sondern dass das Stück für Stück erfolgen kann, so dass sie sich langsam an seine Abwesenheit und Selbstständigkeit gewöhnt. Die Zeit musst du ihm natürlich dann auch geben. Schließlich gibt es noch die Möglichkeit, dass du ab und zu (!) einfach gar nicht mitkommst zu seinen Eltern.
Erst wenn deine Versuche wirklich zu nichts führen und er sich sogar noch weiter zu seiner Mutter orientiert, dann denk nochmal darüber nach, ob du so weiterleben willst.
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Ich fürchet, er wird sich in diesem Punkt nicht mehr ändern (können).
Lauf weg, so schnell Du kannst!
Es sei denn, Du hast Lust darauf, immer die ZWEITE Frau in seinem Leben zu sein...
Die Mutter meines Exfreundes wohnte zwar 700 km entfernt, aber alle Urlaube wurden zusammen verbracht, jedes Fest - als ich zu Weihnachten mit wollte, hat er mir erlärt, er sei noch nicht so weit, mich seiner Familie vorzustellen. Und mein Vorschlag eines gemenisamen Urlaubs war eine Zumutung für ihn. Nun - er war bindungsunfähig, wie ich leider zu spät festgestellt habe... Keine schöne, aber eine wichtige Erfahrung.
w/46
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Ich kann zwar Dein Problem nachvollziehen, nicht aber die Masse der Ratschläge, ihn zu verlassen. Das erscheint mir übertrieben. Jeder hat seine Macke. Natürlich nervt es, wenn der Mann in Anwesenheit der Mutter nicht mehr Mann, sondern nur noch Muttersöhnchen ist. Sicher ist das auch dem Bild, das Du von ihm hast und Deiner Achtung vor ihm, nicht unbedingt zuträglich. Andererseits beschreibst Du ihn als Deinen Traummann, zumindest in Abwesenheit der Mutter.
Zuerst solltest Du Dich fragen, wie sehr Dich dieser Wesenszug wirklich beeinträchtigt und ob dadurch die Beziehung in Frage gestellt ist. Grundlegend ändern wirst Du ihn vermutlich nicht mehrt Aber gibt es nicht auch Optionen, sich damit zu arrangieren. Mußt Du bei den Besuchen bei der Mutter immer dabei sein? Müssen die immer am Wochenende stattfinden? Müssen die Termine so starr festgelegt sein? Ich vermute, wenn an diesen Stellschrauben gedreht würde, wäre die Situation für Dich erträglicher. Vielleicht kannst Du ihn Muttersöhnchen sein lassen, aber nicht mehr so oft oder nicht so oft in Deiner Anwesenheit. Und noch eines solltest Du bedenken: Muttersöhnchen ist zwar nicht toll, aber weitaus besser, als Leute, die ihre Eltern nicht mal an Weihnachten sehen.
Kann es sein, daß die Mutter den Vater Deines Freundes durch Tod oder Trennung verloren hat, als Dein Freund noch bei ihr wohnte und er zu diesem Zeitpunkt das einzige (männliche) Kind im Haushalt war?
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Was bist denn du für eine Frau?? An deiner Stelle würde ich ihn festketten, da läuft er dann nicht mehr zur Mutter :/
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Ich erlebe gerade etwas Ähnliches ... er sagt dann immer er kann doch nicht alles, was in 47 Jahren entstanden ist in so kurzer Zeit ändern. Er versichert mir glaubhaft, dass er mich liebt. Das fühlt sich auch so an - und andere, die uns kennen, finden das auch.
Nur, immer spielt eine Rolle, was "daheim" (= >300km weit weg vom unter der Woche Wohnort) in seiner Abwesenheit passiert. Er hat nur noch seine Mutter, die auch wirklich schon alt ist. Ich verstehe also durchaus, dass er sich kümmern muss.
Zuletzt war er bruflich unterwegs und danach im Urlaub - und hat tatsächlich Ihr und mir die gleichen Geschenke mitgebracht - gibt es sowas???
Ich bin gerade dabei, ob ich mir soetwas wirklich antun will und werde die nächsten eineinhalb Monate SEHR kritisch ansehen, ob ich das wirklich alles auch so will. Momentan denke ich eher nicht, dass ich das will.
Alles Gute Dir, liebe FS!
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Also sowas würde ich mir niemals antun!!! Und Ratschlag @6...wer macht das schon mit?
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hier FS
@6, Thomas HH
Ich schlage allerhand vor, nur fällt es ihm ungemein schwer darauf einzugehen, wenn er schon nur das vorletzte Wochenende "bei Muttern" war.
Andererseits ist er dann jedesmal sehr erstaunt, wie sehr ihm das Leben ohne Mutti gefällt.
Das ganze war die letzten 10-15 Jahre dergestalt aufgestellt, dass er unter der Woche in einer Stadt gewohnt, gelebt und gearbeitet hat, dann am WE bei Mutti war. Alle bisherigen Beziehungen kamen aus der "Heimatgegend" (teilweise durchaus lange, intensive Beziehungen) und sind alle daran gescheitert, dass er in der großen Stadt wohnt und arbeitet.
Er muss häufig zu Forschungsaufenthalten ins Ausland, teilweise auch mehrere Monate pro Jahr.
Ich kann mir also grundsätzlich auch wirklich vorstellen, dass er sich um seine bereits leicht gebrechliche und alleinlebende Mutter kümmern muß und auch will. Und ich schätze solches Engagement wirklich sehr. Aber muß er da wirklich jedes zweite Wochenende hin? Inwieweit da Druck von seiner Mutter aufgebaut wird, wage/kann ich nicht beurteilen. Finde aber tatsächlich, dass es an ihm ist, sich abzunabeln, egal was seine Mutter will.
Aber, was mich schier krank macht, ist dieses devote Einknicken ihr gegenüber. Sie möchte Mittagessen servieren, springt er sofort, egal was er (oder wir) gerade gemacht haben und sagt in fünf Minuten sind wir bei Dir.
Zunächst habe ich ihm einige Monate "Freiheit" gegeben, schliesslich ist die Situation neu für alle (diesmal eine aus der weiten Welt und außerdem mit Kindern). Kann mir schon vorstellen, dass er also Zeit braucht sich "umzustellen".
Aber es ändert sich einfach nicht wirklich viel. Es bleibt beim "ich muß nach meiner Mutter sehen".
Ich bin wirklich äußerst ratlos, da ich ihn auch ganz außerordentlich mag. Soll ich meine Strategie ändern?
Erbitte wirklich Ratschläge oder Erfahrungsberichte, da ich hilflos bin.
Gibt es niemanden, bei dem das ganze positiv ausgegangen ist? Niemandem, bei dem das scheinbare Muttersöhnchen dann tatsächlich doch keines war?
Ich bin gerne bereit ihm Zeit zuzugestehen, genau weil er mir soviel wert ist, möchte aber meine Energie auch nicht in etwas zukunftsloses investieren.
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@8
ja stimmt, sein Vater ist gestorben als er 15 war und er ist Einzelkind. Die Mutter hat ihn immer unterstützt, auch wenn sie nicht im Ansatz verstanden hat, was er da macht und auch finanziell keine Unterstützung bieten konnte.
Übrigens einer der Gründe, warum ich ihn so sehr schätze ... kein gemachtes Nest ... kein Stammbaum, sondern eigenes Hirn und Herz ...
@10
was machst Du inzwischen? Was müsste passieren, dass Du bleibst und warum?
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Ja, ich kenne das leider nur zu gut, der Vater meines Kindes war und ist ein Muttersöhnchen, echt peinlich, und: warum soll es da ein Unterschied sein, ob er 40, 50 Jahre alt ist? Ist doch so bequem: Mutti ist da, wenn man mal echt Rat braucht (ganz nach dem Motto: die Freundin weiß auch nicht alles) und kocht überhaupt besser usw. So ein Freund kann die Hölle auf Erden sein, wurde es für mich und bin froh, aus dieser Beziehung ausgebrochen zu sein. Zukunft? Wenn er aufhören würde, die Frau Mama als Nummer 1 zu betrachten, dann vielleicht. Aber widerspricht er seiner Mutti mal? Nein? Dann aufgepaßt.. So ein Freund kann außerdem echt unselbständig sein und werden, denn in einer heutigen Partnerschaft gilt der Spruch schon lange nicht mehr, das dies und jenes Frauensache wäre..
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Wenn Dein Freund schon 47 ist, wird sich "das Problem" irgendwann in absehbarer Zeit von alleine lösen.....seine Mutter wird nicht ewig leben.
Ich kann verstehen, dass es Dich nervt, mit anzusehen, wie er sich wieder in einen kleinen Jungen verwandelt in Gegenwart seiner Mutter.
Lass ich einfach alleine zu seiner Mama fahren.
Wenn sonst alles zwischen Euch stimmt, würde ich mich auf gar keinen Fall von ihm trennen ! Wozu ?
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An die FS,
wenn du überzeugt bist, dass es dein Traummann ist, wie du sagst, dann lohnt es sich sicherlich, um ihn zu kämpfen.
Die "Holzhammermethode", als einfach dazwischenschlagen und ihm sagen "Entweder ich oder dein eMutter" wird wohl nicht zu dem gewünschten Ergebniss führen.
Ich kann allerdings nicht so ganz Nr 6 zu timmen, dass er der "Schuldige" ist. Zumindest ist er es sicherlich nicht alleine.
Er muss lernen, gegenüber seiner Mutter "Nein" zu sagne und seine Mutter muss lernen, dass ihr Sohn nun wahrlich kein Kind mehr ist und muss ihn auch loslassen.
Auf diesen beiden, nennen wir es mal Fronten, muss du tätig werden.
Wie ist dein Verhältnis zu seiner Mutter? Mag sie dich? Kannst du dir ein Gespräch mir ihr vorstellen (ohne ihren Sohn), in dem du ihr klar stelltst, dass du mit ihrem Sohn zusammen leben möchtest und dass sie ihm mehr Freiraum gewähren muss?
Kannst du mit deinem Partner offen über dieses Problem reden, oder blockt er sofort jeden Versuch, dieses Thema anzuschneiden, ab? Hast du ihm schonmal direkt gesagt, dass du lieber Zeit mit ihm alleine verbringen möchtest, als (schon wieder) zu seiner Familie zu fahren? Gemeinsame Unternehmenungen scheinen ja nicht genug Anreiz gegeben zu haben, seine Prioritäten verändert zu haben.
Aber genau dass muss dein Ziel sein, wenn du etwas erriechen willst. Du musst für ihn wichtiger werden, als seine Mutter. Das wird mit Sicherheit kein leichtes Unterfangen.
Ist er sich überhaupt bewusst, dass dies für dich ein Problem ist?
Ist seiner Mutter bewusst, dass dies ein Problem für seine Partnerin (und somit ja eigentlich auch für ihn) darstellt?
Das wären meine ersten Ansatzpunkte.
Ob du dir das wirklcih antuen willst kannst nur du entscheiden, aber für den "Traumpartner" kann man Berge verstezten. Und sei es halt Stein für Stein.
M34
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verlass ihn, das hat keinen Sinn, habe das selbst durchgemacht und mich immer wieder selbst betrogen mit "das wird schon irgendwan besser".
Ist es nicht und wird es nicht. Also lieber ein Ende mit Schrecken als ein Schrecken ohne Ende.
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Hier scheinen ja wohl viele die Meinung zu vertreten, dass die FS ihren Traummann ruhig mal "abschießen" sollte, bloß weil der offensichtlich ein zu intensives Verhältnis zu seiner Mutter hat.
Sorry, damit wird mir wieder ein zu einfaches "Klischee" bedient !
Wenn der Mann doch in allen übrigen Bereichen, die ja nun mal für eine Beziehung auch nicht ganz unwichtig sind (Humor, Gesprächsfähigkeit, wirtschaftliche Eigenständigkeit, Intelligenz uvm.) optimal passt, warum soll man sich an diesem einen "Fehler" so sehr aufreiben, dass man den Laufpass gibt. Wen findet man den dann in dem Alter ? Einen netten Fremdgeher, einen Typen der arbeitslos ist und nichts mit sich anzufangen weiß, einen Beziehungsgeschädigten ?
Wenn mir die Schwiegermutter in Spé halt nicht passt, macht man einen Bogen darum, so gut es geht und freut sich, dass man mit ihrem Filius ja bestens klar kommt. Schließlich heiratet man nicht die Mutter, sondern den Sohn "
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Ich sehe das 'Problem' eher rückläufig: In mittleren Jahren sehen die 'Kinder' die Mutter nicht mehr so oft. Aber dann, wenn die Mutter älter wird, kommen die Kinder wieder öfter vorbei, um sich um sie zu kümmern. Nicht alles kann der Pflegedienst leisten. Und alte Geschichten zwischen Alten und Jungen müssen aufgearbeitet werden.
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Jede Beziehung ist individuell, es kann richtig sein, dass Du bei ihm bleibst, es kann richtig sein, dass Du gehst, es kann richtig sein, dass Du loslassen übst, es kann richtig sein, dass du sagst, entweder "Sie oder ich". Keiner von uns weiss es, was Deinem Schicksal und Dir wirklich hilfreich und dienlich ist.
Ich habe über 2 Jahre mit einer Bulimikerin geliebt und gelebt, die teilweise bis zu 6 Stunden am Abend gevöllert und erbrochen hat, am Wochenende noch länger.
Viele haben mir geraten, aufzugeben, aber es hat mich Dinge gelehrt, die mich keine andere Frau gelehrt hat. Ich bin ihr sehr dankbar für die Lektionen, die ich erhalten habe.
Nachdem wir in eine neue größere Wohnung umgezogen sind, hat sie die Beziehung beendet. Wir sind immer noch recht gute Freunde, aber eine Beziehung oder Partnerschaft mit ihr möchte ich nicht mehr.
Mein Rat an Dich:
Treffe eine ganz klare Entscheidung, und teile sie ihm, aber auch ihr mit.
Für wieviele WE bist pro Jahr bereit. seine Mutterbesuche zu tolerieren, wieviele möchtest Du für Dich haben.
Sage ihm Deine Wünsche und Bedürfnisse, frage seine ab und stelle ihm die Frage, wie er auf Dauer sich das vorstellt, bis zum Tod seiner Mutter und noch darüber hinaus (Wie oft pro Jahr will er ihr Grab besuchen). Höre ihn an, was er will und versuche einen klaren KOmpromiss "auszuhandeln" Dann spüre hin, ob Du damit leben kannst.
Außerdem könntest Du noch hinspüren, ob es Deine Aufgabe ist zu gehen oder zu bleiben, Dein Bauch wird es Dir sagen, kein Mensch auf dieser Welt kann das. Für jeden ist das Leben anders.
Nutze das ganze als Chance, genau herauszufinden, was Du willst und brauchst und dafür einzustehen, aber gleichzeitig auch um Wertschätzung und Achtung vor dem, was ist weiter zu üben und zu vertiefen.
Knackige Aufgabe, die Du Dir da momentan herausgesucht hast...
Und vergiss nicht, trotzdem Freude zu empfinden und Spass zu haben im Leben...
Alles Liebe
E - m40 - 7E19E460
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Liebe FS,
ich habe selbst gerade eine solche * Beziehung* hinter mir, noch nicht alle Wunden sind verheilt, aber ich weiß das es das Beste war diese beziehung zu beenden.
Er wohnte auch noch bei seiner Mutter, besprach alles mit seiner Mutter, ging jeden Tag dort hin, auch wenn er bei mir schlief, Mutti könnte ja zu Schaden gekommen sein........
Er kann überhaupt nur sehr schwer eigene Entscheidungen treffen, ist aber ebenfalls sehr intelligent.......ist den Rhytmus des Lebens seiner Mutter gewohnt, Mittagessen 12:00......usw.
kurz und gut, never again......und mag der andere Mann noch so nett und lieb sein.....Mami´s Liebling bleibt immer bestehen, auch nach Ihrem Tode meiner Meinung nach.....denn er hat ja nie gelernt sich komplett abzunabeln.......
Tut mir leid das auch ich nichts anderes aus sehr frischer Erfahrung ( fast 4 Jahre )sagen kann....
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Moin,
da Du dies am Muttertag geschrieben hast, gehe ich von Frustation pur an diesem Tag aus. Traummann hin oder her. Er ist mit 47 Jahren ein fertiger Mensch (+Mutter), d.h. Du wirst es nicht ändern können. Sieh es doch unter dem Motto: "Ich heirate eine Familie"...wenn Du das nicht kannst, musst Du Dir einen neuen "Traummann" suchen.
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@20
tatsächlich denke ich, dass Du mir Deinem Satz, das ganze als Chance für mich selbst zu sehen, um zu defiieren was genau ich will, gar nicht so unrecht hast.
Ein interessanter Denkansatz, den ich definitiv weiterverfolgen werde.
Vielen Dank!
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@23 ich bin #20
freut mich sehr, wenn es mir gelungen ist, Dich zu be - rühren und Dir einen Schlüssel für ein Schloss in Dir in die Hand zu geben.
Nachdems hilfreich war, lege ich noch dies hier nach:
WEnn Du möchtest, stelle Dir auch noch diese Fragen (und gib Dir ehrliche & zugleich liebevolle Antworten)
- Was will ich mir damit beweisen, dass ich versuche, diesen Mann zu bekommen?
- Was will ich jemand anderem damit beweisen, dass ich versuche, diesen Mann zu bekommen?
- Was habe ich noch in mir gehen zu lassen, dass ich so etwas nicht mehr brauche?
- Aus welchen Gründen brauche ich das?
- Was treibt mich dazu, mir schwierige oder unlösbare Herausforderungen ins Leben zu holen?
- Warum darf das Leben nicht leicht sein?
- Will ich recht haben oder will ich glücklich sein?
Komm Dir selbst auf die Schliche, versuche Dich selbst ganz tief nach innen zu verstehen, liebe Dich für das Zeug, das da ist oder hochkommt, sei ganz still, fühle es, sitze nur da, fühle es weiter, so lange, bis es aufhört, (das kann "ein bisschen" oder auch ein paar Stunden dauern) und dann weisst Du - meiner Meinung nach - was Du >>>wirklich<<< willst.
Treffe dann für Dich gute Entscheidungen, egal wie diese auch ausschauen mögen und lebe das dann konsequent.
Ein guter Gradmesser ist oft dieser: Je mehr Du mit Deinen Entscheidungen im Widerspruch mit Deiner Umgebung bist, um so näher bist Du an Deiner nur für Dich gültigen Wahrheit dran.
War das auch noch hilfreich für Dich?
Alles Liebe Dir!
E - m40 - 7E19E460
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nach 10 jahren einschläger erfahrung mit einem muttersöhnchen kann ich nur einen rat geben: beine unter die arme und rennen, rennen, nix wie weg.
auch er war am anfang mein "traummann", auch ich dachte, das wird irgendwann besser. das gegenteil war der fall. je länger wir zusammen waren, desto schlimmer wurde es. fakt ist: für einen mann dieser machart ist man nicht partnerin, sondern nur "mutter nr. 2". die nicht-mütterlichen-erfahrungen werden nämlich ausserhalb der beziehung gesucht.( vulgo: betrug! ). am ende - nach unendlichen vielen versuchen und gesprächen - hat er mich knall auf fall, an weihnachten und ohne jede vorwarnung sitzen lassen und ist wieder zurück zu muttern gezogen und geht von dort aus seinen amurösen abenteuern nach.
fazit: eine echte partnerschaft will ein muttersöhnchen niemals!!!!
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Jaja, da fallen auch mal so Sprüche wie:"Blut ist dicker als Wasser" oder "Meine Mutter kenne ich ja schon viel länger als dich". Man glaubt es nicht, wenn man es nicht selbst erlebt hat und das von einem gestandenen Mann...
So schnell wie möglich abhaken, alles andere ist sinnlos!
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Ich lese da von einem Mann, der sich um seine Mutter kümmert. Hier sollten die Damen die Stutenbissigkeit ablegen, ihr habt den mann für euch, auch wenn er Mutte oder Vater in den letzten Jahren nicht allein lässt.
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Das mit dem Muttersöhnchen kenne ich nur zu gut.
Mein Freund (29) verbringt auch fast seine ganze Freizeit mit der Mama.
So kann man sich immer gar nicht aufs WE freuen, weil man eh weiß, dass er da komplett bei Mama ist.
Bin auch am überlegen, ob das langfristig einen Sinn hat. Eigentlich sollte er es ja selbst merken, dass es komisch ist, die Freizeit komplett bei Muttern zu verbringen. Zwingen will ich ihn auch nicht hierzubleiben, das müsste er schon selbst mögen.
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Hallo!
@23: Ich bin in derselben Lage wie Du! Ich liebe meinen Freund und doch fällt es mir schwer! Klingt sicher komisch, aber ich denke, Du weißt was ich damit ausdrücken möchte.
Ich bin irgendwie froh, das es Gleichgesinnte gibt, auch wenn viele die Partnerschaft haben aufgegeben.
@20: Deine Worte hier tuen einem gut und bringen einem zu tiefsinnigerem Nachdenken! Machst Du das beruflich? Klingt alles sehr Weiße! Danke!
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