1. Frage:
    Gefragt am: 26.02.2011, 19:53 von Gast
    Haustier gegen die Einsamkeit, oder erschwert es die Suche?
    Hallo, als Single kommt mir meine Wohnung oft so leer vor und mir fehlt das Kuscheln. Ich überlege seit langem ob ich mir Haustiere anschaffen soll, 2 Hasen oder 2 Katzen. Was meint ihr? Hilft das gegen die Einsamkeit? Und erschwert es möglicherweise die Partnersuche, weil ich jemanden finden muß, der auch Tiere mag? Danke!
    Antworten:
  2. #1 Gast
    26.02.2011 22:15
    Ist Tierliebe hier jetzt auch schon ein No-Go?

    Ich könnte mir vorstellen, dass das ein Kriterium sein könnte wenn einer Allergiker ist.
    Aber wieso soll das die Partnersuche erschweren?

  3. #2 Gast
    26.02.2011 22:31
    Ich hab selbst Tiere (Hund und Katze) und es hilft wirklich sehr! Ich bin außerdem ebenfalls auf Partnersuche und bisher hat es da auch noch keine Schwierigkeiten gegeben. Ich hatte auch schon Dates, da sind wir einfach mit meinem Hund spazieren gegangen ... :-)

    Ein Hund kann die Partnersuche sogar erleichtern, da man beim Spazierengehen auch öfters mal jemanden kennenlernt...

    Tiere sind nur problematisch, wenn man öfter mal in den Urlaub fahren möchte. Aber auch dafür gibt es Lösungen!

  4. 26.02.2011 23:11
    Ich würde mir Haustiere primär aus Tierliebe zulegen, nicht gegen die Einsamkeit. Wenn Du die Schnuffels grundsätzlich magst und für den Urlaubsfall eine Lösung parat hast, wunderbar!

    Wir haben seit letztem Ostern zwei Kaninchen und wollen sie jetzt im Frühjahr mal decken lassen. Soll ich Dir einen Schwung abgeben?

    :o)

  5. #4 Gast
    26.02.2011 23:14
    Wenn ich meine Miezi nicht hätte, ehrlich, meine Single-Lebensqualität wäre nicht so gut.

    Probleme bezüglich eines Mannes gab es nie damit.

    Bezüglich Urlaub gab es auch nie Probleme, weil wir eh wegen unserem Pferd Urlaub in Deutschland machen, oder einfach in Berlin bleiben, die Stadt ist in den Sommerferien so schön leer :-), bis auf die Touri-Zentren. Zu anderen Urlaubszeiten bleiben wir hier, es gibt immer wieder neues zu entdecken.

  6. #5 Gast
    26.02.2011 23:24
    Da habe ich gegenteilige Erlebnisse. Der Hund und die Katze konnten nicht allein sein. Es gab keinen Theater-, oder Konzertbesuch, da der Hund so lange nicht allein sein konnte, die Katze gefüütert werden sollte. Etc. da ist diese ansonsten schon zukunftstfähige Freundschaft dran gescheitert. Immer nur daheim, vorm TV oder vorm Kochhert, das war mir nicht genug. Das hat auch mit Liebe nichts zu tun. Da greift der Satz: dem andern viel Raum geben. Auch der sagt nichts aus....

  7. #6 Gast
    26.02.2011 23:27
    Hallo Fragestellerin, Tiere helfen wunderbar gegen Einsamkeit!

    Ich rate Dir dringend, Dein Leben nicht nach einem potentiellen Partner auszurichten, von dem Du nicht weißt, wann er in Dein Leben tritt, sondern zu tun, was Dir gut tut - denn dies strahlst Du auch aus.

    Also verzichte nicht länger auf vierbeinige Freunde :-)

  8. #7 Gast
    26.02.2011 23:38
    Anhand der Tierliebe und der Vorlieben der Tierart kann man sogar etwas Aufschluss über den Charakter des Kandidaten erfahren. Unter Vorbehalt natürlich, denn Ausnahmen bestätigen , wie immer, die Regel.

  9. #8 Gast
    26.02.2011 23:45
    Natürlich kann ein Haustier auch die Partnersuche erschweren. Es gibt viele Menschen, die keinen Hund im Haushalt haben möchten.
    Für mich selbst ist ein Mann mit Hund ein absolutes NoGo. Ich mag keine Hunde daher schließe ich Männer mit Hunden von vorne heraus aus.
    Mag sein, dass sich darüber Hundefreunde aufregen, aber es ist eben so.

    Ich denke aber, bei Katze, Hase oder Meerschweinchen dürfte es kein Problem geben. Schließlich brauchen diese Tiere auch weniger Zeit und können auch leicht mal in Pflege gegeben werden.

    Wenn DU das Gefühl hast, dass du gerne ein Tier hättest, dann leg dir eines zu. Du weißt eh nicht, was kommt, also mach einfach was DU möchtest.

    w 50

  10. #9 Gast
    27.02.2011 00:11
    Einem Haustier gegenüber hat man auch eine Verpflichtung und diese Verpflichtung würde man dann natürlich auch in eine Beziehung mit reinbringen und sie hätte dann natürlich auch einen Einfluss auf die Beziehung und den Partner.
    Je mehr Pflege das Tier braucht umso stärker ist der Einfluss und umso wahrscheinlicher ist es dass das Tier durchaus ein Problem bei der Partnersuche sein könnte.
    Allergiker sind zudem natürlich ebenfalls ein Problem, v.a. Katzen sind davon ja häufig betroffen.

  11. #10 Gast
    27.02.2011 00:32
    Naja, Katzen können eigentlich schon gut auch mal alleine auskommen. Man sollte halt jemanden finden, der sie füttert falls man mal in Urlaub fährt.

    Ein Bekannter von mir hat sich Fische zugelegt. Sind nicht gerade Kuscheltiere, aber Urlaubsprobleme gibt es damit keine und Allergikerprobleme auch nicht.

    Ich persönlich habe Rennmäuse. Die muss man nur alle 3-4 Wochen säubern bei dem großen Stall und wenn man denen genug Futter reinlegt und die Wasserflaschen entspechend befüllt, dann kommen die auch locker mal eine Woche ohne Pflegeperson über die Runden. Sind zwar auch keine "Dauerkuschler" für Menschen, aber für kurze Zeit kann man die auch in die Hand nehmen und die haben ein wunderschönes posierliches Sozialverhalten und wenn man mehrere davon hat bekommt man so auch mal gut ein paar Stunden rum mit Streicheln, Auslauf geben und Beobachten. Also ich muss immer lächeln wenn ich die beobachte was die treiben oder wenn sie mich beobachten was ich treibe :)
    Und mit denen kann man auch Stress abbauen ...

  12. #11 Gast
    27.02.2011 02:27
    Wenn Du Dir Haustiere anschaffen möchtest, halte ich das für eine gute Idee. Wenn mir bei der Partnersuche jemand sagt, wie schon einmal geschehen, der Hund sollte im Garten in einer Hundehütte und nicht mehr im Haus leben, weiß ich, dass das nicht der richtige Partner für mich sein kann.
    Es ist sicherlich sehr nett gemeint, dass man Dir hier kleine Kaninchen anbietet. Aber richtige Schmusetiere sind Katzen. Wenn Du ganztägig berufstätig bist, ist die Hundehaltung nicht anzuraten.

  13. #12 Gast
    27.02.2011 07:10
    Kann mich den vorher gegebenen Antworten nur anschließen: DU musst entscheiden, ob du ein Tier möchtest, und darfst das nicht an der Partnersuche festmachen.
    Schließlich musst du bedenken, dass du für etwa 6-8 (Meerschweinchen/Kaninchen) bis zu 15 Jahre (Hund/Katze) für das Tier verantwortlich bist und du hoffentlich nicht zu denen gehören würdest, die - weil die Lebensumstände sich geändert haben - das Tier im Tierheim "entsorgen"!
    Habe selbst einige Tiere und muss sagen, dass das größte Problem die Betreuung des Hundes ist, aber wenn's irgendwie geht, kommt er mit. Dann fliege ich eben nicht zu meiner Fernbeziehung, sondern nehme den Zug, auch, wenn's ziemlich teuer ist.
    Und falls mein Freund damit Probleme gehabt hätte, dass ich nur im Doppelpack zu haben bin, wären wir definitiv nicht zusammen gekommen.

    In einer Beziehung weiß man nie, was kommt, wie lange sie hält usw. - für ein Tier ist man SEIN (des Tieres) Leben lang verantwortlich!

    w/42

  14. #13 Gast
    27.02.2011 07:55
    Ein Frau mit Hund oder eigenem Pferd ist für mich ausgeschlossen.

    Hunde sind saberig und richen in der Whg, im Auto, etc. Von Ferien und anderen Unternehmungen (zB. Skifahren, Kino, Ferien) gar nicht zu sprechen. Ein eigenes Pferd nimmt erwiesenermassen sehr viel (Frei)Zeit in Anspruch (eigene Erfahrung resp. Erfahrung von Bekannten). Katze, Hase, Fisch, etc. sind ok. m, 42

  15. #14 Gast
    27.02.2011 08:18
    Hallo, ich würde zur Katze raten. Die sind sauber, selbstständig und können auch mal längere Zeit allein sein. Wichtig ist zu wissen wie man mit ihnen umgeht und sie pflegt weil sie sehr sensibel sind und auch öfters mal ihre Ruhe haben wollen. Vor allem Katzenklo reinigen ist unumgänglich, viel Aufwand braucht es ansonsten nicht - an Fütterzeiten kann man sie gewöhnen. Suche dir eine verschmuste heraus. Und auf jeden Fall muss für zuverlässige Catsitter in der Urlaubszeit gesorgt sein.

    Gegen die Einsamkeit helfen sie bestens, ist auch erwiesen dass Menschen mit Haustier zufriedener sind. Allein schon das Gefühl: Jemand freut sich und steht schon an der Tür wenn man nach Hause kommt...

    Es ist sogar sehr gut wenn man ein Haustier hat, da kann man schnell den Charakter des potentiellen neuen Partners erkennen.
    Jemand, der keine Tiere mag, käme für mich nicht in Frage. Auch wenn ich kein Haustier habe und auch keinen Partner mit Hund haben möchte, steht für mich Tierliebe sehr weit oben.
    Jemand, der ohne Not jedes kleine Insekt zertritt oder zerdrückt, nach Tauben, Katzen oder Hunden tritt (letzteres erst kürzlich beobachtet!) oder beim Autofahren absichtlich drauf zuhält und kräftig Gas gibt um ein Tier zu überfahren obwohl man ausweichen könnte (bitte jetzt keine Diskussion dass man manchmal nicht mehr bremsen kann- ich rede von Absicht)
    - vor so einem gruselt es mich - wie geht der erst mit Kindern um oder gar seiner Partnerin, wenn er schon keinen Respekt vor den hilflosesten Geschöpfen dieser Erde hat?
    Und dann noch Sprüche klopfen wie: "Ob ich Tiere mag? Klar, am liebsten gut durchgebraten auf dem Teller"...

    Katzen können sogar eifersüchtig auf einen neuen Partner reagieren. Aber dadurch geben sie dir auch zu verstehen, wer gut zu dir ist und wer nicht...

  16. #15 Gast
    27.02.2011 08:37
    Ich habe einen Hund und mir ist es auch schon so gegangen dass ein Mann sagte:" Mit Hunden kann ich gar nicht" und das war es dann auch. Ich fand, dass das sein gutes Recht war, ändern konnte ich es aber nicht.
    Aber öfters werde ich wegen dem Hund angesprochen und habe so tatsächlich eher mehr als weniger Kontakt. Aber ein Hund ist sehr zeitaufwendig und muss eben 2x am Tag raus. Konzerte und dergleichen sind kein Problem, ich muss es eben vorher machen oder den Dogwalker organisieren. Ein WE-Trip ist auch kein Problem, es muss nur organisiert werden und dafür brauche ich evtl. Zeit. Urlaub mache ih meist 2-3 Wohen am Stück und auch dies geht-meine Familie findet meine Stadt super und dann verbinden sie das meistens bei Urlaub mit mir.
    Beachten muss man diese Punkte auf alle Fälle, ausserdem kann es auch schnell mal teuer werden, Arzt, Steuern, Versicherungen, spezielles Futter (er ist als) und alles-da sind schnell mal 200-300 weg....
    Warum ich dir, FS, keine Katzen oder Kaninchen empfehlen würde:
    Wenn du eh schon einsam bist wirst du dich damit noch mehr einigeln-hast du einen Hund so bist du gezwungen rauszugehen und kommst somit automatisch mehr in Kontakt. Sicher nicht nicht alles potenzielle Partner aber man bleibt in Übung und bei mir haben sich schon nette Bekanntschaften ergeben.
    Ich hätte natürlich kein Problem bei einem Mann mit Hund, Katzen wären eher wegen dem Hund ein Problem und was ich gar nicht könnte wäre in einer Wohnung übernachten in der Schlangen, Echsen, Spinnen oder sonst was sind.
    Fische finde ich super, bei Mäusen käme ich an meine Grenzen würde es aber zumindest mal versuchen.
    Aber eines gilt für alle Tiere: Schlafzimmer, Essen vom Tisch, Sofa usw sind absolutes Tabu!
    Ein Tier kann bereichern, ein Tier kann zur Last werden-ich persönlich liebe meinen Hund, er ist alt und wird noch 1 bis max. schöne Jahre bei und mit mir haben aber ich werde mir danach keinen mehr zulegen.
    Gerade am Anfang ist Hundehaltung ein Fulltimejob und das möchte ich nicht mehr.
    w, 39

  17. #16 Gast
    27.02.2011 08:43
    Doch, natürlich sind Tiere für viele ein No-go.
    Für mich wäre es z. B. ein Hund, aber ich habe wirklich nie einen Mann mit Hund kennengelernt, daher hat sich die Frage nie gestellt.

    Ein Leben ohne meine Miezen wäre nicht denkbar gewesen - daran hat sich nie ein Mann gestört, im Gegenteil; bis auf einen, der allergisch war.

    Jetzt habe ich einen Partner, der mein Haustier selbstverständlich ohne Federlesens adoptiert hat.
    Niemals hätte ich auf ein Tier verzichtet, weil der eine oder andere Mann vielleicht als Kandidat ausfällt. Na gut, dann ist er eben einfach nicht der Richtige.

    Niemals hätte ich mir allerdings Tiere angeschafft, um Einsamkeit und Leere zu überbrücken. Dazu liebe ich sie zu sehr und so wird man ihnen auch nicht gerecht.

    Liebe Fragestellerin, wenn du dich zu bestimmten Tieren hingezogen fühlst (Katzen, Kaninchen), dann hol eins oder zwei davon in dein Leben und verschwende keinen Gedanken daran, ob es die Partnersuche erschweren könnte. Das tut es nicht, es kann nur sein, dass hin und wieder ein Mann deswegen nicht passt. Na und?
    Du wirst viel Freude an deinen vierbeinigen Hausgenossen haben - wenn sie nicht einfach nur Lückenbüßer sind.

  18. #17 Gast
    27.02.2011 08:51
    Ich empfehle doch lieber Katzen als Hasen, die Katzen sind sehr intelligent, können auch längere Zeit alleine sein, sind schmussebedürftig und pflegeleicht. Ich würde 2-3 Geschwiester aus dem gleicht Wurf nehmen. Z.b. über die Pinnwand oder aus dem Tierheim, wo Du auch gute Beratung bekommst. Du solltest dich Dich darauf einstellen, dass nicht alle "Partner" Tiere mögen, bzw. allergisch sein können. Aber die Single-Lebensqualität verbessert sich enorm, ich habe 4 Katzen, die ich über alles liebe.

  19. #18 Gast
    27.02.2011 09:23
    Ich wohne in einer Großstadt und alle Mieter in unserem Haus helfen sich gegenseitig. Ich finde immer jemanden, der sich gerne um meine Katze kümmert, oder sie sich sogar für ein paar Stunden, meine Katze macht gerne Besuche, nimmt, wenn ich mal länger unterwegs bin.

    Man kann einiges an einem Menschen "beobachten", wenn er ein Tier zu Hause hat. Ist Er/Sie ein Katzenversteher? Braucht ER nur einen Hund, damit er jemanden hat, der ihm gehorcht? Hatte ich auch schon mal.

    w 47

  20. #19 Gast
    27.02.2011 09:54
    Komme gerade aus dem Bett, wo ich bei Kälte, die hier noch im Osten herrscht, wunderbar mit meiner Katze unter der Decke gekuschelt habe. Was für ein super Gefühl, wenn ein warmer Fellkörper sich an einen ran presst und laut schnurrt.

  21. #20 Gast
    27.02.2011 10:04
    Liebe Fragestellerin, lieber Fragesteller, ich bin der gegenteiligen Ansicht meiner Vorredner.

    Verstehen kann ich es gut, dass Du Dir gegen die Einsamkeit ein Haustier wünschst. Auch ich habe lange darüber nachgedacht mich dann aber dagegen entschieden, weil ich nicht den "Billigausweg" aus meiner Einsamkeit nehmen möchte. Bei vielen Menschen mit Haustieren stelle ich fest, dass das Tier/die Tiere für sie mittelfristig zum Partnerersatz werden (eben gerade deswegen, weil das Tier/die Tiere die Einsamkeit betäuben und dies viel komfortabler tun als Menschen mit ihren manchmal gerechtfertigten und manchmal ungerechtfertigten Ansprüchen) und ich habe für mich entschieden, dass ich das frühestens evtl. als alte bis sehr alte Frau möchte. Bis dahin will ich versuchen, mit Menschen (Frauen und Männern) aus meiner Einsamkeit herauszukommen. Ich weiß, dass Tiere die Bedürfnisse von Menschen nach Zuneigung leichter "bedienen" als dies manchmal andere Menschen tun und auch bedingungsloser, aber genau hierin sehe ich eine große Gefahr und ich möchte es für mich nicht. Wenn ich mich einsam fühle, muss ich mit anderen Menschen eben so umgehen und so gute Verbindungen aufbauen, dass ich nicht einsam bin. Mit einem Tier die Einsamkeit betäuben/verdecken ist leicht.

    Mein Beitrag ist nicht wertend gemeint und ich hoffe sehr, dass sich kein Tierliebhaber vor den Kopf gestossen fühlt. Jeder von uns muss die Entscheidung treffen, die er/sie für sich als richtig erachtet und ich bin nach langem Nachdenken zu einer anderen Entscheidung gelangt. Ich bitte um Nachsicht.

    w/48

  22. #21 Gast
    27.02.2011 10:17
    Für mich wären Hund, Katze und Brillenkaiman ein NoGo, da sie mein Kaninchen auf dem Speisezettel hätten - wegen des Kaninchen hat mich meine Partnerin übrigens als "Schwuchtel" bezeichnet - weigert sich aber mich zu dem Bikertreffpunkt zu begleiten, an dem ich mich hin und wieder aufhalte ?!

  23. #22 Gast
    27.02.2011 10:28
    Auch ich habe 2 Katzen und ohne sie wäre die Wohnung wirklich leer und einsam gewesen an so manchen Tagen. Zwei deshalb, damit eine über Tag nicht so allein ist, wenn ich zur Arbeit bin.

    Den Vorrednern, die anhand der Tierliebe eine Charakterstärke ablesen, gebe ich voll recht. Es gibt definitiv Hunde- und Katzenmenschen, die sich charakterlich unterscheiden. Bei mir würde auch niemand ins Haus kommen, der mit meinen Katzen nicht kann. Seit ich nun einen (katzenfreundlichen) Partner habe (Fernbeziehung), müssen wir drei Mädels (die beiden Katzen und ich) allerdings enen Kompromiss machen: sie dürfen, wenn er da ist, nicht mehr ins Schlafzimmer geschweige denn ins Bett. Aber ich tu es ihm zuliebe, denn: er steht für mich natürlich an Priorität 1! :) Und so oft ist er - leider - auch nicht da, so dass die Felldamen es doch die meiste Zeit gut haben und mich "besetzen"...:)

    Die Urlaube (besonders die Wochenenden, an denen ich ihn besuchen fahre) sind natürlich problematisch für meine Miezen. Aber auch das krieg ich hin - mit einem Kreis von Betreuungspersonen (Putzfee, Freundinnen, Eltern). Es geht, wenn man will.

    Also ab ins Tierheim und ein Paar Wohnungstiger zugelegt! Macht Laune und es lässt sich wunderbar kuscheln, wenn kein Partner zugegen oder in Sicht ist.

    w36

  24. #23 Gast
    27.02.2011 11:07
    Ich habe auch einen Hund, der mir in meiner Einsamkeit beisteht und mir viel Liebe gibt.

    Leider hatte ich immer Probleme mit Partner und Hund. Seit ich meinen Hund habe (9 Jahre werden es bald) hatte ich zwei Partnerschaften. Immer gab es Konflikte. Der eine verbot das Tier im Schlafzimmer, es störte ihn sogar im Wohnzimmer. Natürlich kommt der Hund auf das Sofa und auch ins Bett. Es ist ein Rudeltier und möchte in der Nähe des Rudelführers sein.
    Der andere störte sich ständig an den Hundehaaren- er war ein Pedant.
    Immer hatte ich das Gefühl, dass meine Partner sich durch meinen Hund gestört fühlten und ich litt, wenn mein Hund wieder einmal ausgeschlossen werden sollte oder wenn man sich über meinen Hund aufregte.
    Das ist nicht einfach. Meine Partnerschaften sind letztendlich nicht wegen dem Hund auseinandergegangen. Da gab es andere Gründe. Aber oftmals wurde der Frust auch an meinem Hund ausgelassen.
    Tja, die Männer sind weg, aber mein liebes Hündchen steht mir weiterhin zur Seite und wird von Jahr zu Jahr anhänglicher.
    Man sollte sich solch eine Entscheidung lange überlegen. Es ist nicht immer einfach mit Hund.
    Wenn es meinen Hund in ein paar Jahren nicht mehr geben wird, werde ich mir genau überlegen, ob ich mir wieder einen Hund anschaffe oder nicht. Das wird keine einfache Entscheidung.

  25. #24 Gast
    27.02.2011 11:11
    Liebe FS,

    ich finde deine Frage ehrlich gesagt ungeheuerlich. Man schafft kein Tier aus Einsamkeit an! Tiere sind Lebewesen und haben Bedürfnisse... Was ist wenn das Tier krank wird? Was ist wenn ein neuer Partner da ist? Oder man in den Urlaub fahren will? Die Vorstellung, man kommt nach Hause und es ist jemand da der auf einen wartet und man hat dann jemanden zum "Kuscheln", ist absolut naiv! Tiere bedeuten auch Arbeit und Aufwand!
    Würde mir erst einmal überlegen ob ich dazu bereit bin. In den Tierheimen sitzen genug Tiere die aus den Gründen die Du nennst angeschafft, und ebenso schnell wieder abgeschoben wurden.
    Aus Einsamkeit ein Tier anzuschaffen ist meines Erachtens nach mehr als egoistisch!

  26. #25 Gast
    27.02.2011 11:17
    Frau mit Katze : no-go / Frau mit einem richtigen Hund : sehr gerne

  27. #26 Gast
    27.02.2011 12:03
    Also Tiere gehören weder ins Bett noch auf die Couch !!!! Gerade einem Hund kann man das sehr gut beibringen ! Ich würde niemals mit einem Tier das Bett teilen, das ist ekelhaft !!!
    W/ 29 - hunde Besitzer

  28. #27
    27.02.2011 12:08
    Hund ist für mich abschreckend, sehe da zu viele Beispiele von Leuten herumlaufen, die den als Partnerersatz oder Kinersatz verwenden. Das finde ich immer etwas krank.
    Hasen find ich aber gut, die sind nicht so menschlich und Katzen sind für mich okay, die sind ja auch selbständiger, wenn man sie lässt.

  29. 27.02.2011 12:09
    @ FS:

    Die immer wieder bei solchen und ähnlichen Fragen aufkommende Diskussion, ob Haustiere oder nicht, solltest du dir aus den richtigen Gründen stellen.

    Gegen die Einsamkeit solltest du das auf keinen Fall tun. Wenn du ein Tier nur zum kuscheln möchtest, kaufe dir ein Stofftier, dem kannst du damit keinen Schaden zufügen, du kannst es alleine lassen, mit in Urlaub nehmen oder auch nicht, Futter und Tierarzt brauchst du dann auch nicht - und bei evtl. Partner stellst du es einfach in ein Regal oder in den Schrank.

    Nein, ernsthaft - es gibt viele Gründe FÜR und auch viele GEGEN ein Haustier. Du solltest dir vorher ganz klar überlegen, was DU bereit bist, dem Tier zu geben und auch evtl. für das Tier aufzugeben und nicht von deinen Erwartungen an das Tier ausgehen. Gehe alle Eventualitäten gedanklich durch und entscheide dich nüchtern und nicht emotional, indem du nur den Gedanken hast, was das Tier dir gibt/geben kann.

    Es sollte eine bewußte, verantwortungsvolle Entscheidung sein - und dann kann/können Haustiere eine großartige Bereicherung sein. Allerdings eben nur für Menschen, die ihre Entscheidung ganz bewußt treffen und auch nicht die Absicht haben, ein Tier als 'Menschersatz' zu sehen. Die sog. 'Tierliebe' hat oftmals obskure und skurile Auswüchse, die verantwortungslos sind und wird oft einfach gedankenlos ausgesprochen. Das Schlimmste ist, ein Haustier zu vermenschlichen!


    Wenn du wirklich in allen Situationen JA zu einem Tier sagen kannst, dann ist das toll und ein Haustier wird dir gut tun. Was zu dir paßt, kannst du in Ruhe testen.

    Ich habe noch nie ohne Haustier gelebt, kann und will das auch nicht. Bei der Partnerwahl hatte ich nie Schwierigkeiten, da jemand, der keinen Hund und Katze mag eh nicht zu mir paßt. Ich habe zwei 8jährige Katzen und seit 5 Wochen auch wieder einen kleinen Welpen, der noch mitten in der Prägephase ist und viel Arbeit (aber noch mehr Freude) macht. - Es lassen sich übrigens ganz tolle Urlaube mit Hund verbringen, wenn man das richtig plant. - Meine Tiere haben auch weder etwas in meinem Schlafzimmer noch in meinem Bett zu suchen.

    Übrigens habe ich großen Respekt vor Menschen, die sagen, sie wollen keine Tiere und dann auch konsequent sind und dazu stehen. Das ist aufrichtig, fair und das Beste, was in solchen Fällen den Tieren passieren kann!

  30. 27.02.2011 12:22
    HAUSTIERE ERSCHWEREN DIE PARTNERSUCHE.

    Darüber muss man gar nicht diskutieren, denn das ist sonnenklar. Wer Haustiere hält, muss einen Partner finden, der mit Haustieren zusammenleben mag. Für sehr viele Menschen ist das eher nicht vorstellbar und die VIELEN THREADS in unserem Forum zeigen doch auch ganz deutlich, dass es mannigfache gute Argumente gegen einen Partner mit Haustier gibt, falls man selbst nicht so auf Haustiere steht.

    Ich rate dir, eine Entscheidung pro Haustier erst zusammen mit einem Partner zu fällen. Sonst reduzierst Du Deine Chancen auf eine erfüllende Partnerschaft drastisch.

    Ausnahme wären nur Personen, für die ein Haustier einfach dazu gehört und die auf ein haustier auf keinen Fall verzichten wollen. Dieser Personenkreis muss einfach einen Partner suchen, der Haustiere mag. Die Zielgruppe schränkt sich dadurch aber DEUTLICH ein.

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