- Frage:
Ist Sex wirklich sooo wichtig?In den Medien und ebenso hier im Forum bekommt man den Eindruck, dass Sex extrem wichtig ist, wichtiger als andere Beziehungsaspekte. Natürlich ist auch mir Sex wichtig, aber anders ist doch viel, viel wichtiger! Ich bin erstaunt, wenn ich Beiträge lese wie "kein Lecken - keine Beziehung". Es ist doch ohnehin schwer genug jemanden zu finden, der zu einem passt, in den man sich verliebt und der sich auch in einen verliebt. Ist da guter Sex wichtiger als alle menschlichen Qualitäten? In langjährigen Beziehungen wird Sex doch immer unwichtiger, habe ich selbst erlebt und auch in Beziehungen von Freunden miterlebt. Ganz ehrlich: Wer 10 Jahre und länger zusammen ist, hat im Regelfall nicht viel öfter als 3, 4 x pro Monat Sex. Trotzdem schließt man mögliche Partner aus, weil irgendeine sexuelle Vorliebe nicht behagt? Ist das - vorausgesetzt man sucht eine langfristige Beziehung - nicht extrem kurzsichtig?Antworten: -
Guter Sex ist für den Fortbestand einer Partnerschaft wichtig. Das kann ich heute so behaupten, weil ich weiß, wird der Sex weniger und langweiliger ist das der Anfang vom Ende der Partnerschaft. Natürlich müssen die beiden zusammen passen, aber ich würde heute keine Partnerschaft mehr eingehen, in der nur alles andere stimmt, der Sex jedoch nicht. Das Gesamtpaket ist wichtig. Für meine erste Ehe habe ich leider anders entschieden, sie wurde nach 4 Jahren und 10 Jahre Zusammensein geschieden...
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Sex ist doch das Einzigartige an einer Paarbeziehung, oder?
Alles andere natürlich auch - aber ohne Sex, oder mit wenig Sex? Dafür reicht dann doch ein guter, vertrauter Feundeskreis aus...
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Mich erstaunt auch, wie wichtig Vielen hier der Sex inklusive bestimmter Vorlieben ist. Ich selbst empfinde Sex als nicht so wichtig und schon gar nicht als Ausdruck besonderer Liebe. Mich wundert immer, wenn Andere Sex als eine der Hauptsäulen einer Beziehung sehen und das Nachlassen der sexuellen,Aktivität in einer längeren Beziehung als unweigerliches Ende derselben. Was machen solche Menschen, wenn ein Partner impotent wird oder aus mediz. Gründen keinen Sex mehr haben kann. Dann hören sie auf, ihn zu lieben???
Mir reichen 3-4 mal Sex oder Selbstbefriedigung im Monat. Sex und die sex.Präferenzen kommen bei mir in der Wichtigkeit erst an hinterer Stelle, daher schliesse ich Profile, in denen explicit auf gesteigertes Interesse hingewiesen wird, gleich aus. Ein Partner, der ebenso fühlt wie ich, wäre für mich ideal.
Zwar sehe ich in vielen Threads, dass das Forum hier nicht unbedingt einen "repräsentativen Durchschnitt" im Bezug auf Vorlieben und Meinungen darstellt, sondern teils stark fokussierte Einzelmeinungen das Bild bestimmen. Auch wenn die Sexliebhaber hier im Forum vielleicht überreräsentiert sind, denke ich, dass ich mit meinen wenigen Gelüsten eher zu einer Minderheit gehöre. Ich bin mittlerweile soweit, um einen Beziehungspartner zu halten, häufiger Sex zu haben, als ich es eigentlich will. Ob das praktisch durchführbar ist? Keine Ahnung, da wird Versuch klug machen. Leidenschaft vorspielen sollte kein Problem sein, aber ob man es seelisch ertragen kann, oder es eher wie eine Vergewaltigung empfindet???
Insgesamt habe ich den Eindruck, dass die meisten bezüglich ihrer realen sex.Aktivität maßlos übertreiben... vielleicht aus Angst (insbesondere die Männer?), für nicht potent oder "normal" gehalten zu werden. Die neueren Statistiken, die unter anonymen Bedingungen gewonnen wurden, dokumentieren eher 3x im Monat als 3x in der Woche als "normal" in längeren Beziehungen... ausser Dir, lieber FS räumt niemand hier solch niedrige Frequenzen ein -mich beruhigt es, dass noch andere wie ich empfinden, aber dass es so Wenige sind (zugeben?) ist schon merkwürdig, oder?
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Sex ohne Liebe ist tatsächlich nicht wichtig, für eine Beziehung ist doch aber inniger, vertrauensvoller, leidenschaftlicher Sex die die Krönung der gegenseitigen Liebe ...
Oh Gott, klingt das schnulzig!
Ich (m) habe das aber tatsächlich schon so erlebt. Natürlich wird er mit der Zeit weniger, trotzdem gehört er, wie #1 völlig richtig sagt, zum Gesamtpaket. Ohne guten Sex kann man finde ich dauerhaft kein zufriedenstellende Beziehung führen. Aussagen, wie du sie beschreibst, F.S., mögen hart klingen und vielleicht auch übertrieben sein, und Sex ist keinesfalls wichtiger als menschliche Qualitäten ... aber eben auch nicht unwichtiger.
Eine Beziehung, in der einer von beiden dauerhaft unzufrieden mit dem Sex ist, ist meiner Ansicht nach früher oder später zum Scheitern verurteilt
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Genau wegen Deines zweiten Absatzes tummeln sich sicherlich neben mir noch viele viele andere hier. Weil zuhause nur noch Muddi auf der Couch schnarchte und Vaddi mit der Bierflasche in der Hand danebensaß und ferngesehen hat. Nichts mehr zu sagen und kein Sex mehr; das ist absolut tödlich für eine Beziehung, da können die "anderen" Qualitäten noch so toll sein.
Natürlich muss das Gesamtpaket stimmen, aber Sex ist zumindest mir schon sehr wichtig.
M/46
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@#3:
Offenbar bist du weiblich - nichts dagegen, aber praktsich alle Männer unterliegen eine bestimmten körperlichen "Druck" (der nimmt zwar im Alter etwas ab, aber erstens doch recht spät und zweitens is das von der jeweiligen Person abhängig - warum gäbe es sonst so viele lüsteren alte Herren?).
Jedenfalls ist 3-4 mal im Monat für einen (halbwegs gesunden) Mann - glaube ich - tatsächlich undenkbar - bei entsprechenden langen Beziehungen wird Er dann heimlich zur Selbstbefriedigung greifen, um Sie nicht mit seinen Bedürfnissen zu belasten (natürlich nimmt das sexbedürnis bei langen Beziehungen nach, aber nicht so sehr).
Mir wäre das auf jeden fall erheblich zu wenig.
Ich hab übrigens keine Grund, hier zu übertreiben, ich habe ja nichts davon.
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Eine Beziehung ohne Sex nennt man Freundschaft, geht es also um Beziehungen ist Sex selbstverständlich enorm wichtig.
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Bin einverstanden mit #2 und #7 ... wenn kein Sex, dann handelt es sich um eine Freundschaft... oder wie in manchen Beziehungen oder langjährigen Ehen um eine pure Nutzgemeinschaft.
Bziehung auch ohne Sex um nicht alleine zu sein, nein danke !
Dafür geb ich meine Freiheit nicht auf.....
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Für mich ist (guter!) Sex sehr wichtig, ansonsten sehe ich eine Beziehung auch "nur" noch als Freundschaft an. Warum gehen denn wohl so viele fremd? Weil der Trieb zwar vorhanden ist, aber in der Beziehung oder Ehe nicht oder nicht ausreichend befriedigt wird.
Ich kenne aber auch das Phänomen, wenn in einer langjährigen Beziehung die Lust nachlässt, man einfach faul wird oder ständig müde ist und sich regelrecht aufraffen muss, um mal wieder Sex zu haben. Danach denkt man immer: war doch ganz schön, warum eigentlich so selten ;-) Das ist aber der Anfang vom Ende der Beziehung, zumindest für mich.
Ich denke auch, dass die grossen Unterschiede in punkto Häufigkeit bzw. Wichtigkeit sich aus der Tatsache erklären, dass jeder Mensch unterschiedlich ausgeprägte Bedürfnisse hat. Die einen können ohne Sex gar nicht leben und tun fast alles dafür, um ihn zu bekommen und für andere ist es eben Nebensache.
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Ich weiß gar nicht mehr genau, wann ich zuletzt Sex hatte? Vor ca. 7 Jahren?
Tja, leider ist mir die Lust daran ziemlich vergangen: Frauen, die spätestens mit der dritten Frage nach der Brieftasche schielen, sexueller Leistungsdruck, Angst, mich wieder mal unglücklich zu verlieben und am Ende mit der Düsseldorfer Tabelle abgewatscht zu werden...
Wenn ich hier unter der Rubrik "Sexualität" mitlese, na, ich denke, da sind meistens gedankliche Eruptionen einer Konsumhaltung? Die Wirklichkeit dürfte weit fader aussehen... ;-)
Was ich übrigens viel mehr als Sex vermisse:
Kommunikation, Nähe, Verlässlichkeit.
Jaja, und da ich weiß, dass es das plus tollen Sex plus dies plus das in einer Beziehung, die regelmäßig unter solchen Anforderungen zusammenbrechen muss, eben auf Dauer seltenst gibt, lasse ich im Zweifel lieber die Finger davon.
Womit ich nicht glücklich bin. In Beziehungen ging es mir allerdings unter´m Strich auf Dauer eher noch schlechter. Und wenn ich meine Schwägerinnen so agieren sehe, weiß ich, dass ich gut und gerne auf Beziehung und Sex verzichten kann. ;-)
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Ja - Sex ist sooo wichtig. Allerdings nicht jede Art davon, und vor allem keine Art, die nur einseitig behagt. In Verbindung mit Selbstbefriedigung, die ich bei verkündeter Unpässlichkeit der Partnerin für nichts Verachtenswertes halte (die aber selbstverständlich nur das Zweitbeste ist!), bin ich schon eine Art Tagträumer. Mit zunehmendem Alter mag die Frequenz abnehmen, aber auf mehrfach in der Woche würde ich mich auch da - geistig - einschießen mögen.
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Hier nochmals die Fragestellerin: Danke für die bisherigen Antworten - ich verstehe eure Punkte. Trotzdem: Wenn ich an langjährige Beziehungen in meinem Freundeskreis denke (wir reden hier von 15- bis 20jährigen Beziehungen) so weiß ich sicher aus persönlichen Gesprächen, dass die allesamt bestenfalls auf die 3, 4 x pro Monat kommen, obwohl sowohl Männer als auch Frauen mit den Beziehungen sehr zufrieden sind und auch die Sexfrequenz nicht kritisieren. Entweder mein Freundeskreis ist unrepräsentativ oder die Antworten hier sind es ...
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Ohne Partnerschaft könnte ich leben,aber ohne Sex (und wenns nur mit mir selbst wäre) nicht.Eine Beziehung ohne Sex würde ich früher oder später beenden---für eine Freundschaft lasse ich mich dann nicht emotional und sexuell einengen.Ja Sex ist mir sehr wichtig.....
m
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Sex (bzw. "Liebe machen") ist genau das, was eine Paarbeziehung definiert. Es ist der einzige Aspekt, den eine Freundschaft oder irgendeine anders geartete zwischenmenschliche Beziehung nicht beinhaltet.
Ich nenne es "Liebe machen", weil das Gute und Gesunde am Sex in einer liebevollen Partnerschaft eben der Aspekt "Liebe" ist. Sex ohne Liebe kann man sich überall holen, aber er ist eher gesundheitsschädlich statt förderlich, das ist wissenschaftlich erwiesen. Und besonders befriedigend ist er auch nicht - zumindest nicht tief emotional gesehen. Wirklich guten Sex kann man nur in einer harmonischen Beziehung genießen. Es sei denn, man ist in der Lage, sich vorzugaukeln, dass der/die Prostituierte/Discoschlampe/Schnapsdrossel, mit der man es gerade tut, tatsächlich Spaß an der Sache hat und es genießt.
Liebe Fragestellerin: Dass deine Freunde und Bekannten den seltenen Sex in ihrer Beziehung nicht vor den Augen und Ohren anderer kritisieren, muss nicht zwangsläufig heißen, dass sie damit auch wirklich zufrieden sind. Andererseits kann bei ihnen auch einfach nur die "Qualität" (sexuelle Kompatibilität, übereinstimmende Präferenzen, von beiden geliebte Techniken und Praktiken) so weit stimmen, dass es ihnen auf die Quantität nicht mehr ankommt. Genau aus diesem Grund suchen Menschen hier möglichst nach Partnern, mit denen sie sexuell auf einer Wellenlänge sind. Damit auch bei seltenerer sexueller Aktivität immer noch ein Höchstmaß an gegenseitiger Befriedigung dabei für beide herauskommen kann.
Davon abgesehen ist es wissenschaftlich erwiesen, dass in zwischenmenschlichen Paarbeziehungen der Sex - ähnlich wie beim Bonobo-Affen - als Katalysator zur Konflikt- und Stressbewältigung innerhalb der Beziehung fungiert. Stimmt also der Sex nicht, erzeugt das Spannungen in der Beziehung, die zum Bruch führen können. Ein Paar kann noch so sehr in Nöten sein - es heißt dann immer: "Wir haben ja noch uns". Und solange das "Uns" auch ein erfülltes Sexleben beinhaltet, besitzt das Paar auch noch die Stärke, mit den Nöten, die es anderweitig plagen, gemeinsam fertig zu werden. Stimmt aber der Sex nicht mehr, geht schnell das Teamwork und die Motivation zur gegenseitigen Unterstützung flöten. Das habe ich mir nicht ausgedacht, das stammt aus Langzeit-Verhaltensstudien und Erfahrungsberichten von Paartherapeuten, über die ich mal einen Bericht gelesen habe. In meinen eigenen Beziehungen habe ich es bisher ähnlich erlebt, weshalb ich den gängigen Theorien zu dem Thema Glauben schenke.
Fairerweise gebe ich lieber an, dass ich männlich bin und dieses Jahr 30 werde. Meiner Meinung nach ist es nicht normal, wenn einem Menschen die Sexualität in einer Liebesbeziehung nicht wichtig ist. Da liegt, glaube ich, eher ein gestörtes Verhältnis zur eigenen Sexualität vor.
Eine partnerschaftliche Beziehung ohne Sex nennt man Freundschaft. Erst durch Sex wird daraus eine Liebesbeziehung. Und selbst ein impotenter Mann kann eine Frau noch locker zum Orgasmus bringen. Also, zusammenfassend kann meine Antwort auf deine Frage nur lauten: Ja, Sex in einer Partnerschaft ist wirklich sooo wichtig.
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Liebe F.S. bzw. #12:
Nochmal #6. Ich habe selbst keine Erfahrungen mit 15 - 20jährigen Beziehungen, ich weiß aber, dass ein Mann öfter als 3-4 mal im Monat das Bedürfnis nach Sex hat. Alleine meine persönliche Masturbationsrate (und auch die von Freunden) lässt mich eine so geringe Sexhäufigkeit selbst nach 20 Jahren bezweifeln. Auch weiß ich von meinen Geschwistern, dass sie nach langjähriger Beziehung auf jeden Fall noch häufer Sex haben.
Also entweder dein Freundeskreis ist wirklich nicht repräsentativ oder sie erzählen dir nur nicht alles (z.B. die Männer ...).
Es gibt natürlich Ausnahmen, z.B. durch beruflichen Stress oder mangelde Möglichkeiten, auch sind die bedürfnisse der Menschen im Einzelfall ja stark unterschiedlich ausgeprägt, ich halte die Aussagen hier aber für mehrheitsfähiger.
Und: Sex ist wichtig, auch die Art - auch und vor allem dann, wenn er nicht so häufig ist! Gerade von daher ist es nicht kurzsichtig, schon bei der Partnerwahl auch darauf zu achten.
Wenn du trotzdem der Meinung bist, dass deine Freunde die üblichere Frequenz fahren und Sex bei ihnen deshalb nicht wichtig sei ... nun, dann stellt sich die Frage, warum du überhaupt hier fragst.
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Ich (m) halte Sex auch für klar überbewertet. Das ist aber vielleicht keine erfolgversprechende Einstellung, denn ein Frau, die mich durch ihren Charakter und ihre Persönlichkeit fasziniert, suche ich schon lange vergebens.
Also ist es vermutlich ganz gut, dass die Menschen den Sex so betonen. Da findet man wesentlich schneller was Passendes, die Menschen gehen schneller Beziehungen ein (die allerdings oft auch relativ schnell wieder auseinander gehen) und sorgen für den Fortbestand der Menschheit.
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@12
Ich denke, wir sollten nicht verkennen: Diejenigen, die nach 15- bis 20jährigen Beziehungen ganz zufrieden miteinander sind, werden sich kaum in Singlebörsen aufhalten? Warum auch?
Vulgo tauchen deren (ungezählte) Wirklichkeiten (und Erfolgsgeschichten!) auch nicht hier im Forum (z. B. unter der Rubrik "Sexualität") als Beitrag auf.
Auch dürfte sich das Gros der derzeit rund 2 Millionen EP eher mit der Partnersuche beschäftigen, der Anteil der forenaktiven EP also eher klein sein.
=> Der - im Übrigen völlig anonymisierte! - Eindruck, der hier im Forum entsteht, könnte also um einiges abweichen von dem, was im Real Life tatsächlich verbreitete Praxis ist.
Außerdem: Vieles von dem, was sich Poster hier lautstark wünschen oder gar fordern, mag Wunschdenken sein und bleiben und möglicherwiese nie oder nur marginal in Erfüllung gehen... ;-)
Stell dir dich mich vor:
Ich sitze hier als Single am Wochenende vor meinem Bildschirm, obwohl ich lieber abwaschen sollte. Ich könnte alles mögliche fragen oder behaupten. Papier und Netz sind geduldig und fragen nicht nach Wahrheit und Wirklichkeit...
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#14, Deine Definition von Paarbeziehung ist meines Erachtens zu eingeschränkt: Sex ist eben nicht das entscheidende Kriterium, sondern nur ein I-Tüpfelchen.
In den folgenden Absätzen beschreibst Du ja selbst, dass Vertrauen und emotionale Verbindung wichtig sind, weil sonst Sex nur mechanisch und nicht erfüllend sein kann.
Ich meine nämlich auch: Sex ist nicht so wichtig für eine Beziehung wie die hier als "nur" Freundschaft abgetane, tiefe Vertrauensbasis.
Überhaupt, was heißt hier NUR Freundschaft? Verwechseln die Poster Freundschaft ggf. mit Bekanntschaften, Kumpels etc? Freundschaft ist das höchste in einer Beziehung, weil echte Freundschaft bedingungslos ist. Und genau das sehe ich als Basis auch jeder Paarbeziehung.
Allerdings: Kuscheln, Anlehnen, Körperkontakt ohne expliziten Sex hat man doch mit Freunden nicht unbedingt, sondern mit seinem Partner/seiner Partnerin.
Ohne die innige Verbundenheit, die emotionale Verbindung, bedingungslose Unterstützung und Liebe, Vertrauen und Vertrautheit, Verlässlichkeit, die eine echte Beziehung ausmachen, eben echte tiefe Freundschaft, kann ich mir eine Paarbeziehung nicht vorstellen.
Ohne Sex notfalls schon - verzichten möchte ich im Moment allerdings nicht unbedingt darauf.
w 44
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Sex ist sooo wichtig , sex tut mir gut, alle andere labber wie Vertrauen ,Kommunikation etc ..etc wie Antwort Nr 10 ist für mich eher nach Verzweiflung klingt. So lange ich kann, will ich SEX.
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Ein ganz Klares... Jain. Also ja, und Nein.
Sex ist nicht das wichtigste alleine. Wo eine Liebe nur auf Sex aufgebaut wird, geht garantiert komplett in die Brüche. Stelt Euch eine Pyramiede vor. Die unteren Bausteine tragen die ganze Pyramiede. Ganz obe auf der Pyramiede sind Bestimmt solch Dinge wie Sex, Zufriedenheit, u.s.w. aufgebaut. Brökelt aber das Fundament, wie vertrauen, Gemeinsamkeiten, Ehrlichkeit, fängt das kanze Gebilde an zu wackeln und auch dann fällt die Wichtigkeit des Sexes ganz schnell in der Bedeutung nach unten ab. Das Fundament ist also mindestens genauso Wichtig, wie der Sex auch. Vielleicht sogar noch wichtiger. Allerdings ist Sex oft mit den verschiedensten Gefühlen Verbunden, nicht nur mit Lust und Fun, wie viele vielleicht denken. Und vonb Daher eben von mir ein "Jain", denn Gefühle, und auch Lust und Fun sind eben beim Sex oft die Intensivsten, kann Vertrauen stärken, und vor allem dem Partner und sich selber viel Wohlergehen geben. Die Mischung machts.
Gruß an ALle
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Ja, Sex ist für viele Menschen wichtig. Sexualität ist auch biologisch das Bindeglied von Partnerschaften, nicht umsonst empfindet der Mensch so viel Lust dabei und kann unabhängig von fruchtbaren Phasen jederzeit Sex haben. Es ist vollkommen natürlich, Sex zu begehren und zu vollziehen. Es ist eher traurig, dass unsere Zeit soviele andere Interessen und Verpflichtungen wichtiger scheinen lässt und partnerschaftlichen Sex nach einigen Jahren so unterbetont.
Natürlich sind für eine Partnerschaft auch viele andere Aspekt sehr wichtig. Aber ohne Sex wäre es für viele eben nur noch ein Kompromiss. Sex ist die schönste Nebensache der Welt -- nicht mehr und nicht weniger. Aber er sollte zu einer Partnerschaft schon dazugehören.
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Auch nach 15 Jahren Beziehung war ich glücklich, meist alle 2-3 Tage Sex zu haben. Sex gehört für mich zu einer Beziehung, genauso wichtig wie Vertrauen und Freundschaft, und nachts aneinandergekuschelt einzuschlafen.
W 35
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... glücklicherweise sind Menschen und ihre Bedürfnisse verschieden: Was Partnerschaft ist und sein kann, bleibt immer noch den unmittelbar Beteiligten überlassen (mal abgesehen von den einschlägigen juristischen Definitionen, deren Realitätsnähe allerdings eher fragwürdig ist). Wenn 90% gemeinschaftlichen Sex als Voraussetzung sehen, ist das zweifellos eine Mehrheit, aber die übrigen 10% leben genauso Partnerschaft, wenn 66% gemeinsamen Urlaub als Voraussetzung sehen ... oder gemeinsame Hobbies, gleiche politische Präferenzen, oder ein gleiches Bildungsniveau, meinetwegen auch SM-Praktiken ... was auch immer.
Wenn alle gleiche Vorstellungen hätten, wäre Partnersuche deutlich einfacher. Allerdings erheblich langweiliger. Und Foren wie dieses hier überflüssig.
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