- Frage:
Kalkül oder Liebe - was ist denn nun ausschlaggebend?Ständig lese ich auf der einen Seite recht nüchtern-abgeklärt von "Marktwert" und "Augenhöhe". Vereinfacht und reduziert zusammengefasst in den Eckpfeilern ER erfolgreich, SIE jung und schön. Andererseits aber auch moralinsauer vom Wert der Emotionen, dem Stellenwert der großen Liebe. Was "sticht" denn nun? Wie kann ich mir das vorstellen: Erst werden die Gehaltszettel und Anwesen verglichen und vermessen, und nach positivem Check von Liebe schwadroniert? (Liebe also als ein nachrangiges, universell einzusetzendes ARGUMENT) Oder doch die Persönlichkeit, und dann werden schon Wege zueinander gefunden?Antworten: -
Das eine ist die Theorie, das andere die Praxis.
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Hierzu wird es sicher auch wieder sehr kontroverse Diskussionen geben.
Für mich hat die Zuneigung-> Liebe alleroberste Priorität (nach oben wie nach unten), alles andere ist zweitens!
Es steht natürlich jedem frei eine Entscheidung zu fällen mit wem er/sie sich einlässt - ganz nach Belieben. Die durchschnittlichen Verdienste der Berufe kann man in Erfahrung bringen, auch unter der Maßgabe, dass es regional und berufsspezifisch Unterschiede gibt.
Verschiedene Geisteswissenschaftler, Rechtsanwälte, Künstler (darstellende oder bildnerische), Schriftsteller, Naturwissenschaftler (Mathematiker, Physiker, Geologen, Biologen) zusammengefasst Freiberufler (mit Abstrichen) werden sicher nicht oft das Gehalt eines Geschäftsführers mittlerer oder kleiner Firmen haben, können aber trotzdem recht zufrieden sein, zumal dann, wenn die Arbeit interessant ist und Spaß macht.
Also für mich: Herz ist Trumpf!
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Ich glaube, dass Menschen nicht gern allein sind und auch nicht jeder ohne weiteres seine große Liebe findet. Wie ich schon mal schrieb, gehe ich sogar davon aus, dass die Liebe einen findet und nicht andersherum.
Zudem ist es fraglich, ob jeder Mensch das Glück hat überhaupt seiner großen Liebe zu begegnen.
Meine Theorie:
Solange ein Mensch nicht an seine große Liebe geraten ist, verfährt er nach Strichliste bzw. Kriterienkatalog. Es gibt genaue Vorstellungen die erfüllt sein sollten bzgl. Beruf, Gehalt, Aussehen, Auftreten, Wertevorstellung usw.
Je einsamer ein Mensch ist, desto mehr Abstriche läßt er vermutlich zu.
Wenn ein Mensch seiner Liebe begegnet ist, interessiert ihm keine Strichliste/Kriterienkatalog. Er sieht absolut klar und gibt sich seinen Gefühlen hin. Wo ein Wille ist, findet sich auch immer ein Weg und es wird so einiges toleriert, weil man den anderen so liebt und akzepiert wie er ist, ihn nicht ändern möchte.
Meist wird sicher ein Mittelweg bestritten mit Gefühlen für, aber auch Ansprüchen / Forderungen an den anderen. Diese Beziehungen können auch glücklich sein, solange man den anderen nicht zum bloßen Objekt macht. Wichtig sind Ehrlichkeit, Fairness und Achtung.
w32
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Guten Tag,
materiell denkende Menschen werden immer häufiger in unserer Elbogengesellschaft. Es scheint deshalb "normal" das der oder die zukünftige Partnerin oder Partner "taxiert" wird.
Soweit es mich selbst betrifft, habe ich es in der Hand Taxieren zuzulassen. Müsste ich zu der Erkenntnis kommen, dass einer Begegnung mein materielles Dasein im Vordergrund steht, habe ich auch ein Ausschlussverfahren parat: Außer Spesen nicht gewesen!
M, 50
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