- Frage:Antworten:
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Nein - man kann sich aber Gründe klarmachen, warum man Ihnen nachgeben oder nicht nachgeben kann/soll/darf.
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#1 hat absolut Recht und damit hält man dann sein Herz im Zaum und es galoppiert dann nicht mit einem auf und davon und über die Zeit flaut das Gefühl dann wieder ab, bevor es erst so richtig in Fahrt gekommen ist.
Indirekt geht das also schon.
Wenn man(n) aber den richtigen Zeitpunkt verpasst hat und dass Gefühl hat einen bereits übermannt (oder überfraut *lach*), dann ist alles zu spät. Entweder es erwarten einen dann schöne Zeiten oder man leidet. So einfach ist das!
m / 46
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Gefühle sind sehr fundamental und nicht vollständig ausschaltbar, aber man kann sie im allgemeinen mittels Verstand auseichend kontrollieren und im Griff haben. Gefühle erfüllen wichtige Aufgaben, z.B. warnen sie vor Gefahr (Angst, Furcht), erinnern an wichtige Situationen, erzeugen soziales Verhalten (Scham, Liebe, Dankbarkeit).
Beispiele:
Lampenfieber und Prüfungsangst sind für viele Menschen nicht ausschaltbar, aber durchaus so kontrollierbar, dass sie in konstruktive Bahnen gelenkt werden und nicht mehr hinderlich sind.
Angst vor Feuer oder vor Höhe sind für viele Menschen überwindbar. Es bleibt vielleicht ein kribbeln, aber man kann es aufgrund von Erfahrung beherrschen und voll einsatzfähig bleiben.
Spontane Gefühle von Verliebtheit kann man natürlich ausreichend kontrollieren und unterdrücken, wenn der Verstand klar sagt, dass das gefährlich (Heiratsschwindler), destruktiv (Alkoholiker, Krimineller) oder auch einfach nur inkompatibel ist.
Scham kann durch Gewöhnung und durch die positiv gewandelte Erwartungshaltung des sozialen Umfelds, oftmals in beide Richtungen drastisch verändert werden. Ob man sich zum Beispiel für Nacktheit schämt oder nicht, hat vorallem mit dem Umfeld zu tun.
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Einfach? NEIN. Frederika hat das im Detail sehr gut ausgeführt. In der Theorie liest sich das so einfach :-) Aber wenn man sich in die "falsche" Person verliebt (behaupte ich einfach, da es sich um ein Beziehungsratgeber-Forum handelt, wird es wahrscheinlich in dieser Frage um diese Situation gehen) hilft es, sich auf einem Blatt Papier alle rationalen Gründe aufzuschreiben, warum es nicht klappen wird. Ein Blick in die Zukunft ist hier auch hilfreich, bzw Erfahrungswerte aus dem Bekannten/Freundes- und Familienkreis. So kann man sich schützen, auch wenn es sehr sehr schwer fällt, ich weiß wovon ich rede. Hat eine Zeit gedauert um darüber hinweg zu kommen (Mann war vergeben), aber hier hat mir mein Verstand geholfen. - Er hätte sich nämlich sehr gerne auf eine Affäre eingelassen, ich wäre daran zerbrochen und ob er sich jemals getrennt hätte, war sehr fraglich.
w.29
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@#4: Also ich glaube, man muss sich einfach vorsichtig genug verlieben. Wenn man bei einem Kandidaten das allererste Kribbeln spürt, es irgendwie passen könnte, dann erkundigt man sich doch ganz automatisch nach ihm: Ist er frei und seit wann? Wen hatte er vorher? Wie denkt er über bestimmte Dinge, was macht er gerne, würde er zu mir passen? Das geht doch ruck-zuck, ganz unvermeidbar.
Wenn dann schon die ersten Punkte kommen, z.B. man erfährt, er ist Alkoholiker, oder er hat schon drei Frauen der Abteilung durch, oder er hat politisch komplett andere Ansichten, dann lässt man es doch. Zu so einem frühen Zeitpunkt ist es fürm mich sehr leicht, weitere Gefühle zu unterdrücken, ganz im gegenteil haben bei mir Gefühle auch sehr viel damit zu tun, dass ich nichts abschreckendes von ihm weiß -- sonst sind sie auch ganz schnell wieder verflogen.
Schwierig wird es doch erst, wenn man sich schon auf jemand eingelassen hat, sich ein paar mal trifft, vieles passt und dann ein Hammer kommt, der nicht akzeptabel ist. Wenn die Gefühle weiter fortgeschritten sind, dann wird es schwierig, sie zu kontrollieren und sich zu "entlieben".
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Da ich mich blitzartig "entliebe", wenn ich sehe, daß ein Mann mit meinen Tieren Probleme hat, scheint das durchaus möglich zu sein.
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Liebe #4,
Dein Beitrag empfinde ich nicht als Gegensatz zu dem, was ich schrieb, denn da ist geanu das eingetreten, das Gefühl war schon zu weit fortgeschritten und mit Dir auf und davon; Ergebnis: Leiden.
Deine Rationalität hat Dir dann geholfen, diesem Gefühl nicht noch mehr Nahrung zu geben und Du hast Dich eben nicht auf eine Affäre eingelassen und das war auch absolut richtig, denn es hätte nur noch mehr Leid bedeutet.
Wenn Du die Rationalität (der Mann ist verheiratet) vorher hättest einschalten können, dann hättest Du die Chance gehabt, das Gefühl vorher im Zaum zu halten, ohne sooo leiden zu müssen.
#3
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@5
Das Ergebnis: Viele "Rasterfahnder" verbringen ungezählte Stunden, Tage, Wochen, Monate, Jahre....
....mit der (Internet-)Suche...
...nach einem Kandidaten ohne Nogos, dafür aber unbedingt kompatiblen....
...Lebenszielen,
Gewohnheiten,
Vorlieben,
Abneigungen,
Körpermaßen,
Sexpraktiken,
Kraftfahzeugen,
Wohnungeinrichtungen,
Urlaubsstilen,
beruflicher und sozialer Augenhöhe,
und, und, und.....
Gerade gestern habe ich mich gefragt, ob es nicht besser ist, einfach mal LOSZULEGEN, sich EINZULASSEN? Loszuleben miteinander?
(Ich tu es ja selbst nicht... ;-) )
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Nein, das geht gar nicht!
Man kann sie unterdrücken, sie einfach unter den Teppich kehren, sie nicht verbalisieren, keine diesbezüglichen Rituale pflegen, sich ablenken, sich schnurstracks dem/der Nächsten zuwenden, .............das alles geht. Aber es ist ein unzulängliche Methode um sie auch zu verarbeiten. Denn nachts, in deinen unruhigen Träumen werden sie dich wieder einholen..............
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Ist machbar.. aber warum sollte das jemand tun wollen? wenn man eine vernünftige Koexistenz mit ihenn arrangiert hat werden sie einen nicht mehr ins Kontor fahren und dafrü dürfen sie gern "Berater" spielen.. die "Ultima Ratio" ist aber , wie der Name schon sagt : die Ratio.
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Nein, Gefühle kann man nicht ausschalten.
Eine zeitlang kann man sie vielleicht unterdrücken / verdrängen, aber sie arbeiten in dir weiter.
Allerdings gibt es Menschen die darin sehr gut zu sein scheinen. Doch früher oder später holt einem das alles ein und im schlimmsten Fall bekommt man psychosomatische Störungen, weil die Gefühle sich ihren Weg suchen um Ausdruck zu finden.
In der Liebe kann man Erfolg haben, die Gefühle mit dem Verstand außer Gefecht zu setzen, aber nur wenn sie nicht zu groß sind, vielleicht bei einer Schwärmerei.
Habe mich in jemanden verliebt, der in (sehr) festen Händen ist. Ich kann das alles rational bewerten und trotzdem bleibt dieses innere Gefühl der Liebe, Zuneigung und Sehnsucht. Abstand ist möglich und den suche ich auch, aber trotzdem holen mich die Gefühle ständig wieder ein. Für mich war es Liebe auf den ersten Blick, wo hätte ich da vorher den Verstand einschalten sollen. Es passiert einfach, noch bevor man überhaupt an Liebe denkt.
In Trauerfällen kann man auch den Verstand einschalten und dennoch schmerzt es. Man kann sich sagen, der geliebte Mensch ist jetzt schmerzfrei oder wieder mit seinen Lieben vereint und trotzdem tut es weh.
Wenn durch die Trauer die Psyche überfordert ist, beginnt der Verdrängungs- oder Verleugnungsprozess. Das kann lange anhalten, aber früher oder später hört es auf und dann muss man sich seinen Gefühlen stellen.
Nein, tiefe Gefühle sind zu mächtig, sie können nicht bewusst auf Dauer ausgeschaltet werden.
w30
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Ja,man kann die Gefühle, solange sie noch frisch und neu sind, schnell unterdrücken.
Aber warum sollte man das tun?
Ein Haar in der Suppe findet sich immer und einige müssen dann halt auch mal sein.
Ich habe in einer Ehe gelebt, die nach außen hin perfekt war , aber emotional eben nicht. Aus Angst vor Verletzung habe ich meine Gefühle nie richtig aufleben lassen. Aus Angst vor den heftigen Gefühlen lassen viele die Ratio sprechen und ersticken diese Gefühle im Keim.
Jetzt habe ich das Gefühl, etwas versäumt zu habenund suche jetzt nach dem großen Gefühl. Sollte die Liaison nur kurz andauern, weiß ich jetzt, dass auch Kummer ein großes Gefühl ist und zum Leben dazu gehört. Ich möchte auf kein Gefühl mehr verzichten pos. und negativ den das ist Leben.
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Ja,man kann die Gefühle, solange sie noch frisch und neu sind, schnell unterdrücken.
Aber warum sollte man das tun?
Ein Haar in der Suppe findet sich immer und einige müssen dann halt auch mal sein.
Ich habe in einer Ehe gelebt, die nach außen hin perfekt war , aber emotional eben nicht. Aus Angst vor Verletzung habe ich meine Gefühle nie richtig aufleben lassen. Aus Angst vor den heftigen Gefühlen lassen viele die Ratio sprechen und ersticken diese Gefühle im Keim.
Jetzt habe ich das Gefühl, etwas versäumt zu habenund suche jetzt nach dem großen Gefühl. Sollte die Liaison nur kurz andauern, weiß ich jetzt, dass auch Kummer ein großes Gefühl ist und zum Leben dazu gehört. Ich möchte auf kein Gefühl mehr verzichten pos. und negativ den das ist Leben.
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JA. Easy.
Wenn Du klug bist und es Dich schützt....( Du Dich schützt)
Lieber rational als emotional verletzt...
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Nein!
Du kannst deine Gefühle rational verhindern, aber nicht komplett ausschalten.
Zwar ist Rationalisierung eine Art des Umgangs mit negativen Gefühlen, davon verschwinden sie aber nicht. Das ist einfach so, da Gefühle evolutionär älter als der Verstand sind.
Außerdem ist der Verstand eher dafür da um Handlungen, die auf ein Gefühl hinzusteuern, zu planen, anstatt dass Gefühle den Verstand ergänzen.
Aber:
Du kannst zwei Dinge mit deinem Gehirn anfangen, um Gefühle zu beeinflussen.
Erstens kann man damit planen und mit anderen Erlebnissen andere Gefühle erzeugen.
Zweitens kannst du dich selbst manipulieren und dir etwas anderes einreden.
Zu Zweitens:
Also die Gefühle kannst du nicht ausschalten, da sie eine Situation bewerten, die potentiell, imaginär, oder real sein kann.
Bsp: Die Aussicht auf mit einem Menschen verbrachte Zeit, die Vorstellung davon oder die Erinnerung daran, oder reale gegenwärtige Zeit mit ihm.
Wenn du an den Menschen denkst, kommen die Gefühle durch Auswertung potentieller Situationen, die auf Erinnerungen beruhen sollten, die auf realer Vergangenheit beruhten.
Potentielle Situationen kannst du dir aber beliebig zusammenträumen.
Um deine Gefühle zu manipulieren kannst du dir potentielle Situationen vorstellen.
Oder einfacher:
Rede dir etwas ein (So schlimm war das jetzt auch nicht, interessiert mich nicht) und/oder träume dir Situationen herbei (z.B. die typischen Rachegedanken/"Schmor doch in der Hölle!" u.s.w.)
Zu Erstens:
Führe Situationen herbei, die andere Gefühle erzeugen. Optimal wären die entgegengesetzten Gefühle. (Du willst nicht mehr glücklich und zufrieden sein? Dann bring deinen Nachbarn um, lande im Gefängnis und trauere deiner Freiheit nach!) (Die subtile Ironie des vorherigen Hinweises, deren Subtilität mit diesem Hinweis zerstört wurde, liegt darin, dass der FS nicht explizit negative Gefühle in seiner Frage anspricht, und sie sich somit auch auf positive Gefühle bezieht.) Wenn das nicht geht, dann beschäftige dich mit etwas anderem, so dass dein Geist beschäftigt ist, und die gefühlsauslösende Situation irrelevant wird. (Wenn du keinen Hunger fühlen willst, verbringe deine Zeit mit zeitfressenden Computerspielen und ignoriere konsequent deinen Körper.)
Ich hoffe der Stil meines Beitrags hält dich nicht davon ab dieses Thema nicht für voll zu nehmen. Wenn man mal darüber nachdenkt sind die genannten Strategien trivial und bekannt. Aber hin und wieder müssen auch triviale Dinge ausformuliert werden, damit man sich klar macht, dass man eigentlich schon weiß was man tun kann.
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Gefühle, z.B. Hunger, sind Warnsignale des Körpers für verletzte Bedürfnisse, z.B. Ernährung. Sie sind in der Tat lebenswichtig und wohl kaum abschaltbar. Man kann mit seinem Bewusstsein steuern woran man denkt oder nicht und damit mehr oder weniger, ob die Gefühle kommen oder nicht. Ich konnte damit sogar meine "brennende" Haut ein- oder ausschalten. Gefühle können (mit der Zeit oder Verarbeitung) verschwinden, aber wenn man sich (sein Bewusstsein) immer nur ablenkt, ist das wahrscheinlich nicht der beste Weg. Dann dauert es vielleicht länger. Gefühle unterdrücken ist führt möglicherweise dazu, dass die Gefühle in den unterbewussten Teil des Gehirns verschoben wird. Dieser Gehirnteil funktioniert auf seine spezielle Weise und ist sicherlich nicht mehr leicht kontrollierbar.
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