- Frage:
Kinderlosigkeit als Schlüssel zu langfristigem Beziehungsglück?Abgesehen von den wirtschaftlichen Vorteilen, die "Dinkies" gegenüber Familien mit Kindern haben - kinderlose Paare haben einfach mehr Zeit füreinander und leben ihre Beziehung dadurch auch ganz anders. Wäre es daher nicht in der heutigen Zeit sinnvoller, auf Nachwuchs zu verzichten und mit seinem Partner zu zweit zusammenzuleben ?Antworten: -
1. Menschen haben verschiedene Lebensziele. Für viele gehören Kinder einfach dazu, sogar mit großer Priorität.
2. Gemeinsame Kinder sind für viele Paare eine große Bereicherung und schweißen auch oft sehr eng zusammen.
3. Wer sich aus Kinder nichts macht, sollte auch keine kriegen.
Nein, ich glaube nicht, dass sich kinderlose Paare mehr Zeit füreinander nehmen, denn auch mit Kindern wird ja sehr viel Zeit (wenn nicht mehr) gemeinsam verbracht. Ganz im Gegenteil scheint mir diese These Wunschdenken zu sein, denn in der Praxis jagen bei kinderlosen Paaren beide ihrer scheinbaren oder tatsächlichen Karriere hinterher und die gemeinsam verbrachte Zeit wird geringer und geringer.
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Wir leben bewusst ohne Kind und wollen das weiterhin so aufrecht erhalten.
Ja, ich bin sicher, Paare ohne Kinder haben viel mehr Zeit füreinander, von daher können Probleme schneller ausgesprochen/diskutiert werden und die beiden können sich insgesamt besser mit sich befassen.
Heutzutage herrscht in vielen Beziehungen chronischer Zeitmangel. Von diesem Zeitmangel dann auch noch Zeit für die Kinder abzuzweigen, ist schon ein starker Verzicht. Ich habe mal irgendwo gelesen, dass die Eltern durchschnittlich am Tag höchstens 20 Minuten für ihr Kind Zeit haben (da war die Rede von Schulkindern).
Wir, also mein Freund und ich, jagen keiner Karriere nach, da wir beruflich unsere Ziele erreicht haben.
In Zeiten der Überbevölkerung ist gewollte Kinderlosigkeit sogar ein guter Zug um dieses Übermass, die Überstrapazierung unserer Erde etwas abzumildern. Es gibt hierzu sogar eine No-Kids-Bewegung.
Tatsache ist, dass die eigenen dominanten Gene oder die offensichtlichen Gene des Partners sehr von den eigenen Kindern abweichen können. War nur ein "Dummkopf" irgendwann dabei, ist es möglich, dass diese Gene nun wieder aktiv werden (mal absichtlich Optik ausgenommen).
Also zu glauben, dass die eigenen Gene auf dieser Welt unverzichtbar sind, stellt schon eine gewaltige Inthronisierung dar.
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Ich möchte nicht sagen, dass Paare mit Kindern sich weniger Zeit füreinander nehmen. Sie haben nur weniger Zeit zu zweit, sprich die Kinder sind meist dabei. Kinderlose Paare alleinkönnen spontane Unternehmungen machen. Bei Kindern mit Paaren sind die Kinder eben dabei oder es muss zuerst jemand organisiert werden, der sich um die Kinder kümmert. Doch warum Kinder kriegen, wenn man sie dann "abschiebt"?
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Ich bin stark dafür das solche Leute die das tatsächlich glauben, kinderlos bleiben, ich würde diese sogar für den Darwinaward vorschlagen. So entzieht man dem menschlichen Genpool wenigstens einige unsinnige Genkonstellationen.
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Also ich bleibe im zweiten Anlauf mit Sicherheit kinderlos. Erstens, weil ich noch einige Jahre für den größten Fehler meines Lebens meiner Ex eine nicht unbeträchtliche Summe in den Rachen werfen muss und ich mir weitere Kinder einfach "nicht leisten" kann. Zweitens weil ich denke, dass die Rahmenbedingungen (Schulsysthem - Klassenzusammensetzung, Straßengewalt, Perspektivlosigkeit, etc.) in Deutschland sich ständig verschlechtern und drittens weil ich schon glaube, dass die Fixierung auf eine Zweisamkeit die Beziehung stabilisiert.
Ein weiterer nicht zu unterschätzender Aspekt ist auch eine gewisse örtliche Flexibilität. Ich knn mir durchaus vorstellen, das Land aus o.g. Grund 2 zu verlassen.
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Da muss jeder Mensch für sich entscheiden, ob Kinder zu seiner Lebensplanung gehören oder nicht. Und sich dann natürlich auch den geeigneten Partner suchen! Sonst endet das Ganze in einer Katasthrophe, gerade bei Frauen. Erst wollen sie keine Kinder, weil Beruf, Partner und Freizeit wichtiger sind. Später wollen sie dann doch und dann klappt es nicht mehr oder sie sind bereits zu alt. Männer haben es da einfacher. Stellt sich bei ihnen doch noch ein Wunsch nach Familie ein, wird eben die zu alt gewordene Partnerin "entsorgt" und eine jüngere gesucht. Ich kenne einige Paare in meinem Umfeld, wo es genau so gelaufen ist. Von langfristigem Beziehungsglück ohne Kinder kann also keine Rede sein. Es sei denn, man definiert langfristig = zeitlich begrenzt auf 5, 19, 15 Jahre.
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@4
Wie oben beschrieben, ist es kein Garant, dass das Kind wie mensch selbst wird.
Es könnte also sein, dass du ein Kind bekämst, welches meine Anschauungen hat, und ich eins, welche gewöhnliche Anschauungen vertritt.
Ich bin die erste Person in meiner Familie, die traditionelle Bahnen - egal in welcher Hinsicht - durchbrochen hat. Manche sind nachgezogen, andere nicht. Dennoch haben alle Personen denselben Genpool.
Es gibt sogar eineiige Zwillinge, die grundverschieden in ihren Anschauungen/Lebensweisen sind!
Ich bin nicht der Auffassung, dass gewisse Anschaungen/Lebensweise auf die Gene zurückführbar sind, denn allein mein obiges Beispiel zeigt, dass dem nicht so sein kann.
Auf dieser Basis lässt sich schlussfolgern: Eigenschaften/Anschauungen/Lebensweisen sterben nie aus.
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@6
Das war vielleicht in deinem Umfeld so. Ich kann stattdessen etliche reale Beispiele dagegen halten. So finden sich in meinem Freundeskreis hauptsächlich Paare ohne Kinder, die mitunter sogar schon 25 Jahre zusammenleben und nach wie vor ein Herz und eine Seele sind (sowas sehe ich!).
Es gibt weitere Paare in meinem Umfeld, mit denen ich nur nebenher zusammen bin, die nach 10, 15 Jahren oder noch früher sich trotz Kinder getrennt haben. Desweiteren habe ich Paare im Umfeld mit Kinder+verheiratet, wo beide im Dauerstress stehen. Telefonieren ist nur in Hektik und oberflächlich möglich, Treffen nahezu unmöglich. Diese Männer arbeiten ohne Unterlass vom frühen Morgen bis in die Nacht und die Frauen sind schlecht gelaunt. Wenn der Stress irgendwann mal nachlässt, werden sie merken wie fremd sie sich geworden sind. Mal sehen, ob sie dann noch zusammen bleiben oder sich trennen wie viele andere solcher Paare.
Wenn absehbar ist, dass so ein Leben auf einen zusteuert, ist es allemal besser, das zu lassen.
Es ist wichtig in jeder Beziehung, dass die Partner Zeit und Rahmen füreinander haben. Weiterhin ist wichtig, dass im Leben der beiden immer wieder Höhepunkte auftauchen und sie nicht im Alltagstrott versumpfen. Wenn aber die Lebenslage mit Kindern so viel Opfer bringt, dann kann kaum eine Beziehung dem auf Dauer stand halten.
Wie gesagt, in Zeiten der Überbevölkerung sollte jedem Paar welches sich gegen Kinder entscheidet, der "goldene Klima-Orden" verliehen werden.
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@ 8 Sicher, Paare, die sich trotz Kinder getrennt haben, kenne ich natürlich auch zur Genüge. Aber die Frauen kommen dabei besser weg. Schließlich haben sie eins ihrer Lebensziele, nämlich Kinder zu haben, erreicht. Und Kinder werden sehr schnell selbständiger und unabhängiger, so dass diese Frauen sich in einem zweiten Anlauf einen Partner für die traute Zweisamkeit suchen können, ohne das Gefühl haben zu müssen, etwas im Leben verpasst zu haben.
Die Frauen, die "entsorgt" werden, haben diese Mäglichkeit nicht mehr und leben möglicherweise noch in der Nähe des Ex (+ seiner neuen glücklichen Familie). Das stelle ich mir ganz schrecklich vor. Was nützt es denen denn, dass sie auf eine 15jährige Partnerschaft mit "Beziehungsglück ohne Kinder" zurückblicken können. Das Gefühl, einen Teil ihres Lebens nicht ausgelebt zu haben, wird ihnen bis zu ihrem Ende bleiben.
Und es gibt nur wenige Menschen, die in jungen Jahren schon zu 100 % sicher sind, keine Kinder zu wollen. Wenn du dazu gehörst, ist es ja schön für dich.
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ich will jicht sagen, dass kinderlose paar unbedingt glücklicher sind, als familien.
allerdingst sind kinder für jede beziehung mit die größte belastung.
viele, in familien lebende, werden unzufrieden, weil jede flexibilität abstirbt.
der alltag wird durch die kinder dominiert, was ja auch richtig ist. trotzdem wirkt diese situation belastend.
ich kann es mir nur schwer vorstellen, nachdem ich beziehungen ohne kinder gewohnt bin, mich auf eine beziehung mit kindern einzustellen. es wäre auf jeden fall ein völlig anderes leben.
jeder muss für sich selbst entscheiden, dieses leben führen zu wollen, oder nicht.
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@9
Wie gesagt, ich kenne nicht einen solchen Fall. Aber egal. Ich gehe einfach mal davon aus, dass es in deinem Umfeld so stimmt. Wenn es also so ist, dann haben die Frauen Männer bei sich gehabt, die einen latenten Kinderwunsch hatten. Sie haben also falsch gewählt.
Ein Kind zu wollen oder nicht, ist die ursächliche Angelegenheit der Frau. Wenn sie also nie Kinder wollte, warum sollte sie dann traurig sein, dass eine andere jetzt mit ihm die Kinder hat?
Ich habe einige Exfreunde aus früheren Jahren die bestimmt schon das ein oder andere Kind haben. Na und? Das ist mir doch egal! Ich fände es amüsant sein Kind zu sehen (insofern es überhaupt seins ist, bei den vielen Kuckuckkindern).
ICH wollte keins und bereue das Ausleben meines nichtvorhanden Wunsches doch nicht.
Und nicht jede Frau, liebe(r) #9 hat das Lebensziel Kinder zu haben. Ich habe beispielsweise ganz andere, nämlich globale Angelegenheiten. Ein Kind wäre für mich ein Akzent meines Lebens, keineswegs mein Lebensinhalt und schon gar nicht mein Lebensziel. Mein Partner dürfte gern den Hauptanteil am Kind übernehmen. Ich habe keine Lust einen Grossteil meiner Zeit mit EINEM oder ZWEI Kindern zu verbringen, wenn ich mich um so viel mehr kümmern möchte. Mir ist das Ziel ein oder zwei Menschen für diese Welt gross zu ziehen, zu gering als dass es mich bisher oder aktuell motiviert.
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Ich denke, das muss jedes Paar für sich gemeinsam entscheiden. Weder Kinder noch Kinderlosigkeit sind ein Garant für langfristiges Beziehungsglück.
Mein Ex-Mann und ich haben uns fast auf den Tag genau nach 30-jähriger Ehe getrennt. Mein jetziger Lebensgefährte und seine Ex-Frau sind -mit 2 Kindern- nach 30-jähiger Ehe geschieden worden.
Die Gründe für das Scheitern beider Ehen waren völlig unterschiedlich! Beide reden wir allerdings nicht schlecht über unsere Ex-Partner. Auch das ist heute wohl nicht selbstverständlich.
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Ich möchte Kinder. Diese sind so eine grosse Bereicherung. Doch wichtig ist, dass man sich die Zeit dafür nimmt für eine gute Erziehung, um auch später viel Freude mit ihnen hat. Man begleitet Kinder auf ihen Weg, sie gehören einem nicht.
An Trennungen sind doch nicht die Kinder Schuld. Die Schuld sollte sich das Ehepaar zuschieben. Sicher braucht es Zeit, Gedult und mehr für Kinder. Doch dass eine Ehe scheitert liegt immer an den Erwachsenen selber.
Somit wussten sie vor den Kinder noch nicht, dass es bei ihnen nicht klappt und ihre Beziehung nicht gut ist. Nachdem die Kinder da sind, werden grosse Erwartungen aneinander gestellt, so dass der eine nicht mehr damit leben kann und geht.
Am Ende leiden die armen Kinder, die gar nichts dafür haben, dass sie mal Wunschkinder waren.
Deshalb finde ich Trennungen in Frieden wenn irgendwie möglich sehr wichtig, so dass die Kinder zu beiden gern gehen und sich ohne zu grosse Gerissenheit aufwachsten und auch wissen, dass sie das nicht unbedigt treffen muss.
@8 stimme dir zu. Paare müssen auch für sich Freiraum schaffen, damit sie nicht in Dauerstress kommen, solche kenne ich auch. Bei denen helfe ich sogar aus und nehme ihre Kinder oft zu mir, damit sie Zeit für sich haben. Das hilft enorm und sie sind dankbar. Wenn Paare das wissen, dann können sie auch für sich was machen.
Mit 40 weiss ich nicht, ob ich es noch schaffe(ist noch kein Partner da) Kinder zu bekommen. Doch wenn dies möglich ist, wäre für mich ein Traum in Erfüllung gegangen.
Bei mir ist es auch nicht so, dass ich der Karriere zuliebe keine Kinder wollte wie oft geschrieben ist. Ich habe bisher nicht den passenen Partner gefunden und ich mache es nicht wie viele und nehme einen, damit ich Kinder habe und später lassen wir uns scheiden, weil die Liebe nie wirklich da war.
Deshalb wenn nicht möglich keine Kinder und glücklich sein und sonst Kinder und Partner, die glücklich sind mit allem was dazu gehört.
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Aus meiner Einschätzung würde ich sagen das es Kinderlose paare einfacher haben denn sie haben ihr Leben aufeinander ausgerichtet, bei paaren mit Kinder habe ich schon sehr oft erlebt das die Trennung unweigerlich dann kommt wenn die Kinder aus dem gröbsten heraus sind d.H. die Eltern vordergründig nicht mehr dauernd brauchen. Dann fällt die leere in der Beziehung umso mehr auf, weil man ja Jahrelang nicht viel anderes gemacht hat als sich um den Nachwuchs zu kümmern. Da die Kurve zu kriegen und sich wieder näherzukommen wie früher schaffen die meisten dann nicht mehr und es folgt die Trennung. Ist nur meine Meinung aber das habe ich auch schon oft hier gelesen und auch selbst so erlebt.
M 46
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Letztens habe ich in "GEO" gelesen, dass in Studien erwiesen wurde, dass Partner mit Kindern unzufriedener miteinander (in der Beziehung) sind. Wenn die Kinder das Haus verlassen haben, verändert sich das wieder. Ich habe selbst keine Kinder, kann's also nicht beurteilen, aber Freunde mit Kindern haben mir auch erzählt, dass Kinder ein Maßstab für eine Beziehung sind - läuft sie vorher gut, wird sie durch Kinder bereichert und ergänzt, läuft sie vorher schlecht, werden Kinder zur Belastung und stellen die Beziehung auf eine Zerreißprobe. Außerdem wage ich mal zu behaupten, dass Kinder IMMER Konfliktpotenzial für jede Beziehung in sich bergen (Erziehung, Zeit für sich, Zeit für die Beziehung, Verzicht auf Geld, Zeit, Entfaltung etc.) und v.a. dann, wenn einer der beiden nicht unbedingt Kinder wollte, zu Problemen führen können. Andererseits könnte ich mir auch vorstellen, dass sehr lange Beziehungen irgendwann einmal einfach langweilig werden und aus dieser Alltagsmonotonie heraus Krisen entstehen.
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@#8, ich empfinde deinen letzten Satz als etwas plakativ und zwar eine schöne "Parole", jedoch frage ich mich, ob ich auch den "goldenen Klima-Orden" verliehen bekomme, wenn ich meine (erhoffte) Zukunfts-Familie zu Umweltschützern erziehe und beispielsweise auf Kurzstreckenflüge verzichte (uvm., klar)? Nur als Denkanstoß, da ich finde, dass diese Sichtweise zu einseitig ist.
Ich möchte Kinder, und ich sehe in Familien und bei Paaren beides. Ich sehe kinderlose Paare, die nebeneinander vorbei- und Rollenbilder ausleben, die ich mir in meinen Alpträumen vorstellen könnte. Ich sehe "moderne" Familien, in denen die Partner gestresst sind, dauermüde, überfordert. Und ich sehe bei beiden "Lebensformen" auch sehr positive Beispiele. Von daher lässt es sich meiner Ansicht nach nicht pauschalisieren.
Aber ich finde: wer keine Kinder will - soll auch keine bekommen. Der Kinder zuliebe. Denn: Die würden wohl nicht sonderlich glücklich aufwachsen.
Ich sehe Kindererziehung in der heutigen Zeit als eine besondere Herausforderung an, aus Gründen die hier auch schon genannt wurden (zunehmende Gewalt etc.), wobei das vermutlich die meisten Generationen von sich behauptet haben.
Jeder nach seiner Fasson - und nach dem, was ihm wichtig ist im Leben.
w25
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Ja und Nein! Wer grundsätzlich nicht an der Beziehung arbeitet, wird eine Bauchlandung erleben - ob mit Kindern oder ohne!
Ich behaupte dies deshalb, weil ich bereits geschieden bin - mit Kind, wir uns auch freundschaftlich getrennt haben und für unser Kind alles in geregelten Bahnen verläuft. Ich jedoch heute einen Lebensgefährten habe, mit dem ich, aufgrund des Patchworks usw. auch viel Zeit "Zu Zweit" verbringen darf. Wir genießen diese Zeit und hüten sie wie einen Augapfel - und wissen, wie wertvoll sie ist. Dann wiederum haben wir alle Kinder bei uns - tja, auch schön, aber anstrengender! Ich möchte beides nicht mehr missen - doch beide Partner müssen sich bewusst machen, wie wichtig Werte und Respekt innerhalb einer Beziehung sind und das eine wundervolle Beziehung kein kostenloses Geschenk sondern harte, ehrliche Arbeit ist!
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Klar, wozu Kinder? Kosten nur Geld und Zeit. Warum sind unsere Vorfahren nur nicht schon auf diese Idee gekommen. Dann würde es uns allen heute besser gehen - oder?
Kann Nr. 4 nur zustimmen (aber ich glaube, seine Ironie haben nicht alle verstanden)
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Manchmal fragt man sich weshelb wir Menschen noch nicht ausgestorben sind! Verdient hätten wir es, angesichts unseres gnadenlosen Egoismus!!!!!
Es ist ja nicht so das Bequemlichkeit nicht etwas schöner wäre! Aber wie soll sich ein Mensch weiter entwickeln, wenn es keine Äußeren Umstände gibt die dazu beitragen? Das Leben ist Entwicklung und wird es auch bleiben! Stillstand bedeutet Tod!!! Auch wir sind dem trotz unserer Überheblichkeit unterworfen!
Wir wollen eine Partnerschaft, wir lernen und entwickeln uns daran, der Sinn ist kaum das glücklichsein, der Sinn ist die Entwicklung .Glück und Schmerz sind der Weg!
Wir entwickeln uns wenn wir Kinder haben! Wir lernen Verantwortung für jem. anderen im engeren Sinne zu übernehmen UND VON UNS SELBST ABZUSEHEN!!! Wir Ändern und entwickeln nicht die Menschheit, wir entwickeln und erfahren uns.
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@19: Das Problem der heutigen Gesellschaft ist es, dass viele einfach nur noch egozentrisch und egoistisch sind! Eine Einweg- und Wegwerfgesellschaft ohne Werte, ohne Respekt, ohne Anstand, ohne Verantwortungsbewusstsein, ohne Zukunft.
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hier ist #19 an #20
Wohl leider wahr!!! wir leben ein Konsumleben in jeder Hinsicht auch in der Partnerschaft, klappt es nicht wird ausgetauscht, leider nehmen wir uns damit sehr oft die Chance ein Problem zu lösen und uns daran zu entwickeln. So scheitern wir oft am selben Problem an unseren nächsten Beziehungen. Sehr unreflektiert!
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An all jene, die hier über diese böse, böse Gesellschaft klagen: Ob jemand Kinder will und auch tatsächlich bekommen kann (gesundheitlich + richtiger Partner zur richtigen Zeit), sind zwei verschiedene Paar Schuhe. Selbst wenn jemand keine Kinder will ist er kein schlechter Mensch. Macht es im Umkehrschluss jemanden automatisch zum guten Menschen, nur weil er Kinder hat???
Außerdem: Einweg-, Wegwerfgesellschaft, Konsumleben etc. - was soll das? Partnerschaften werden gelebt und funktionieren manchmal ein Leben lang, meistens kürzer, oft sehr viel kürzer. Die meisten, die in diesem Forum posten, sind selbst Single, dh sie hatten vermutlich irgendwann Beziehungen, die aber wieder beendet wurden. Also sind sie genaus Teil der Einweg-/Wegwerfgesellschaft. Wer im Glashaus sitzt ...
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@#22: Richtig!
@alle: Wir sollten auch bedenken, dass Menschen in der Menschheitsgeschichte überwiegend deswegen soviele Kinder bekommen haben, weil dank Sexualtrieb und mangels Verhütung die Kinder früh, oft und in der Regel ungewollt kamen. Nicht aber aufgrund von ach-so-großen Kinderwunsch oder Gutherzigkeit. Hätten Menschen früher die Wahl gehabt, hätten sie sie auch früher genutzt.
Ein Mensch wird nicht dadurch gut oder besser, dass er Kinder will. Allerdings ist Kinderwunsch durchaus natürlich und gesund, genau wie Sexualtrieb und Partnerschaft.
Es spricht moralisch nichts dagegen, dass man sich für ein Leben ohne Kinder entscheidet. Jeder lebt nur einmal und wir müssen und dürfen zum Glück über unsere eigenen Lebensziele und -wünsche entscheiden.
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@22: Ich darf das so sagen, denn ich bin kein Single und ich habe sogar ein Kind! Also darf ich hier meine Meinung über die Wegwerfgesellschaft genau so kund tun! Ob jemand gesundheitlich Kinder bekommen kann ist eine Sache, die wenig beeinflussbar ist - ob jemand aber unrealistisch auf Lebzeiten auf den Traumprinzen auf dem Schimmel hofft und wegen No-Gos keine Kinder bekommt - nun ja, das ist beeinflussbar! Aus dir spricht der Frust - und niemand hat gesagt, wer Kinder hat ist besser oder schlechter. Nein, wer Kinder hat, muss mehr Verantwortung übernehmen, für sich, für sein Kind und für die Gesellschaft! Und er muss mit weniger Geld klarkommen. Das ist die Realität!
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ich glaube diese Frage ist nicht wirklich zu beantworten, denn die, die sich wirklich auskennen haben schon Kinder und die, die keine Kinder haben, wissen nicht wie es ist! Ein schwieriges Feld! Alles nur hypothetisch und meiner Meinung nach schon sehr verquer! Ohne Kinder gehabt zu haben ist es einfach etwas zu behaupten. Sollten dann doch Kinder kommen, verändert sich (leider-zum Glück) sehr viel.
Ich habe zum Glück Kinder und keins muss so sein wie ich oder mein Partner! Welch abstruse Ansicht, dass das so sein könnte oder sollte! Kinder sind anstrengend und fordern meist mehr als das alltägliche Leben, auch das kann der Weiterentwicklung der Partnerschaft dienen, oder halt auch Grenzen aufzeigen!
Frederika danke, guter Satz zum Schluss, gefällt mir sehr! Bin völlig konform!
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"Keine Zeit!" - das scheint einfach hipp zu sein?
Ob nun bei Singles, Paaren oder Familien. Einerlei.
Wundert mich eigentlich. Oder irgendwie auch doch nicht. Ich kenne das, hatte auch mal sehr, sehr wenig Zeit.
Dann habe ich 1. für einige Jahre den Fernseher abgeschafft, dann 2. den Job auf Teilzeit reduziert (was natürlich monetäre Konsequenzen und damit Auswirkungen auf Lebensstil und Konsum hat).
=> Ich kann nicht sagen, dass ich das Gefühl habe, dass die Zeit "ab 40 nur so dahinrast". Tut sie ja auch nicht. Der Tag hat seit jeher 24 Stunden. Es sind die Menschen, die ihr Tempo leben.
Und da lässt sich vermuten, dass vielen (ob Single, Paar oder Familie) anderes wichtiger ist, als Zeit (füreinander) zu haben?
Mich persönlich hat das schon in meiner Ursprungsfamilie und später in Beziehungen gestört. Ich hätte gerne eine Familie mit ganz viel Zeit füreinander "gehabt"! Aber irgendwie bin ich eher auf Frauen gestoßen, denen Zeit und Anwesenheit ihres Partners dann doch nicht so wichtig waren wie dessen Status, Einkommen etc..
2 Nachbarn (Familienväter, Mamis leicht zuverdienden, kleine Kinder) gehen gerade auf Montage = Mehr Geld, 10 Tage Ausland, dann 3 1/2 Tage frei. Mich macht das irgendwie traurig, dass es offensichtlich "normal" sein soll, dass Familien so leben?
Ich werde da mal auf meiner am Wochenende startenden 3wöchigen Fahrradtour drüber nachdenken. ;-)
M 50
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