- Frage:
Könnt ihr euch vorstellen die Kinder von anderen großzuziehen ?Ist für mich irgendwie schlecht nachvollziehbar, kann es mir einfach nicht vorstellen...bin da etwas ratlos wie ich damit umgehen kann. Mit meinen Neffen komme ich total gut klar. aber irgendwie sträubt sich bei mir alles auch nur ne Partneranfrage zu stellen wenn ich lese 1/ 2 Kinder im Haus.Antworten: -
Ich kann mir das sehr gut vorstellen. Natürlich ist das dann etwas anderes als bei den eigenen. Aber für die eigenen ist es auch eine Bereicherung. (für die, die schon da sind und die, die noch kommen) Und für dich sowieso!!!
Aufregend ist nur der Moment der Kontaktaufnahme. Passt die Sympathie oder nicht ?
Aber etwas Risiko ist immer.
NUR MUT!
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Wenn ich heute hier wieder lese, welche Kompromisse hier die Leute eingehen, nur um endlich einen Mann an die Angel zu kriegen, wird mir schlecht.
Hier wird einer anderen Frau den Mann abgejagt, dann fremde Kinder erzogen oder jemand älteres genommen um nur endlich nicht mehr alleine zu sein. Das ist doch krank. Vielleicht solltet Ihr mal ein paar Stunden bei einem Psychotherapeuten buchen, um wieder auf den Boden zu kommen. w49 glücklicher Single nach 2 Ehen
Glaubt mir, ich war noch nie so zufrieden wie momentan und zwar ohne Mann
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Ich hätte damit keine Probleme.
Zumal ziehst du die Kinder ja nicht gross, sondern sie sind nur anwesend.
Was du daraus machst ist deine Sache.
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Verwerflich ist es jedenfalls nicht, wenn man sich davon nicht abschrecken lässt oder dem was Poitives abgewinnen kann. Ist immerhin eine gutgemeinte Sache und sicher kann man auch davon profitieren in Form von Lebenserfahrung.
Was die Realität anbelangt: Für mich wäre es nichts.
1. Ich habe schon keine Zeit für eigene Kinder, dann habe ich noch weniger Zeit für fremde Kinder.
2. Ich halte es für Augenwischerei, zu glauben man könne fremde Kinder großziehen.
- die sehen einen eh nicht als Mutter an, sind mitunter sogar noch rotzfrech wenn man denen was zu sagen hat, letzten Endes bleibt man nur deren Versorger
- der andere Partner und der dazugehörige 2. Elternteil haben in der Regel auch kein interesse daran, die Erziehung der eigenen Kinder an andere mit zu übertragen und isch reinschwätzen zu lassen.
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Kinder großzuziehen, die nicht von mir sind, empfinde ich als unnatürliche Angelegenheit. Dafür sind Vater und Mutter verantwortlich, auch nach einer Trennung. Auch rechtlich habe ich keinerlei Erziehungsberechtigung. Also was soll das bringen außer Ärger und Verdruss?
Ich empfinde es als eine Anmaßung wenn Freunde einer ae Mutter in diese Rolle einsteigen. Die Idee vieler ae Mütter diese Rolle auf ihre neuen Freunde zu übertragen, halte ich für voll daneben.
Dem vielgehörten Argument "Kinder sind eine Bereicherung", auch für Partner von ae Mutter/Vater, kann ich nur entgegenbringen, dass Kinder nicht der Bereicherung dienen sollten. Sie haben ein von der Natur gegebenes Recht auf auf ihren echten Vater und ihre echte Mutter.
Das Schicksal von Waisenkindern ist natürlich anders zu behandeln und gehört in professionelle Hände oder ausgewählte Pflegeeltern mit den entsprechenden Kompetenzen. Bei Halbwaisen könnte die Rolle des Stiefvaters und der Stiefmutter entstehen. Die systemische Dynamik dieser Konstellation ist ja auch als recht unangenehm für die Kinder bekannt.
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@2: Es geht nicht um billige Kompromisse. Und anderer Kinder mit aufwachsen zu sehen ist auch nicht krank oder behandlungsbedürftig , sondern gelebter Alltag in vielen glücklichen Beziehungen. Man nennt das Patchwork.
Es ist auch nicht ersichtlich, ob der FS eine Frau oder ein Mann ist.
Schade, dass dein Leben nicht so verlief wie du es dir gewünscht hast.
die#1
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Nein, unvorstellbar, das geht weder rechtlich noch praktisch. Ist ein Märchen von dem ae Mütter gerne träumen. Dafür sind die Eltern zuständig und nicht die Freunde der Eltern.
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Nein, könnte ich mir auch nicht vorstellen, deshalb wen da im Profil steht mit Kind lese ich gar nicht weiter und klicke auf "nicht mehr Anzeigen"
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Hallo FS,
ja ich W kann mir das gut vorstellen. Wenn - und das ist der entscheidenden Punkt - es mit der Partnerschaft passt - nicht klappt, das stellt sich ja erst nach 10 Jahren heraus, also wenn die Prognose da ist dass wir beide zusammen leben könnten - dann habe ich gar kein Problem seine Kindern zu akzeptieren. Die gehören zu ihm und sind keine Altlasten. Punkt.
Fremde Kinder großziehen tun Erzieherinnen / Lehrerinnen / Sporttrainerinnen / Klavierlehererinnen professionell - bei jeder Kinderbetreuung bei jedem Unterricht ist Erziehung mit dabei. Das sollte man sich einmal klarmachen.
Selbstverständlich würde ich mir nicht anmassen, die Rolle der Mutter zu übernehmen. Ich würde in meiner Rolle als Partnerin erziehen - klar mit Hausaufgaben machen, mit Geschenke für Kindergeburtstage aussuchen, mit Gute-Nacht-Geschichten - aber in der Rolle der Partnerin. Die Mutter ist und bleibt die Mutter. Es ist eine andere Geschichte wenn das Kind mich dann als Zweitmutter / Stiefmutter / Papa-Mutter will ! Die kommt nur dann ins Leben- die Geschichte meine ich - wenn das Kind es will.
Zu Nr. 5 Professionelle Hände - ist Ihnen bekannt, wie viel Kindesmissbrauch durch professionelle Kinderbetreuer stattfindet / stattgefunden hat? Kennen Sie die Geschichten der professionell betreuten Kinder beispielsweise in kirchlichen Heimen, in staatlichen Heimen? Ich bin nicht so blauäugig, dass ich sage, Professionalität ist immer und überall und vor allem das Gelbe vom Ei. Vor allem im deutschen Rechtssystem, wo die Rechtslage herrscht, dass die Pflegeeltern das Kind "in die Ursprungsfamilie zurück" pflegen / erziehen müssen - auch wenn die Ursprungsfamilie eine Drogengeschichte und Inzest ist.
Danke Thomas, dass Du mich wegklickst!
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Ich habe die Tochter meines Ex miterzogen. Nun gut, es war nicht immer einfach, aber es war auch nicht schlimm. Ich habe ihr einiges ermöglicht und nach der Trennung habe ich den Kontakt abgebrochen. Es tat zwar weh, aber sie hat ja auch leibliche Eltern. Ich denke, es ist eine nicht ganz so einfache Angelegenheit, da man mit diesen Kindern automatisch anders umgeht, wie mit eigenen. Wenn jemand jemanden wirklich liebt, dann wird er/sie diese Kinder akzeptieren und auch miterziehen. Viele haben nur nicht den Mut dazu oder auch Angst. Sätze wie"Du bist nicht mein Vater/meine Mutter dürfen natürlich NIE fallen und müssen auch verboten werden. Natürlich kommt es drauf an, wie das Kind ist und welchen Kontakt man dann zu dem Ex noch hat. Bestenfalls den geringsten oder gar keinen.
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Definitiv nicht! Ich hätte keinerlei Lust, die Kinder eines Mannes groß zu ziehen! Deshalb kommen Väter für mich als Partner überhaupt nicht in Frage!
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Wie soll das denn gehen? Auf dem Lebensweg des Kindes sind so viele Entscheidungen zu treffen die NUR von den Eltern bzw. einem Erziehungsberechtigten getroffen werden können. Zum Beispiel im Falle einer Krankheit was ja schließlich öfter vorkommt, oder eines Unfalls. Entscheidungen welche Schule usw. Das ist also keine Frage der Vorstellungskraft lieber FS, sondern der rechtlichen Situation.
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Ich bin in diesem Punkt furchtbar altmodisch. Ich akzeptiere NUR meine eigenen Kinder. Fremde Kinder sind für mich Fremdkörper. Ich habe diese Kinder nicht gezeugt und bin damit auch nicht für diese verantwortlich.
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Großziehen - aua, das tut weh. Beim Wachsen, leben und lernen begleiten? Ja, gern, wenn ich mit den Kindern klarkomme, warum nicht? Ich kümmere mich auch so um andere Kinder (die noch Eltern haben, bei denen aber nicht alles rundläuft).
Ich bin erschüttert über manche sehr kaltherzige Antworten hier. Sie decken sich allerdings nicht mit meinen persönlichen Erfahrungen im sogenannten "realen Leben". Warum müsst ihr immer solche Horrorszenarien an die Wand malen? Das läuft im Leben doch eh ganz anders.
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Die gute Illusion von Patchwork-Familien.
Leider eine Illusion.
Auch wenn es hin und wieder ein exotisches Beispiel gibt, in dem es zu halbwegs funktionieren scheint.
Ansonsten: Schönrederei von AEs (von wegen Bereicherung).
Genauso eine Illusion ist es, dass ein Alle-2-Wochenenden-Papa eine brauchbare Beziehung zu seinen Kindern aufbauen bzw. erhalten könnte.
Es gibt eine Menge wissenschaftlicher Studien zu dem Thema. Sie kommen alle zum selben Ergebnis: Es funktioniert allenfalls dann, wenn der hinzukommende Partner sich dem bestenden Restfamilienverband bzgl. seiner Wünsche und Bedürfnisse komplett unterordnet. Wer will (oder kann) dies schon auf Dauer? Es geht nicht um Kompromisse, sondern um permanentes Zurückstecken. Wer nicht masochistisch veranlagt ist, wird dies nicht mitmachen.
Da 99 % der AEs Frauen sind, ist allein schon der Begriff "AE" beschönigend. Es sind Mütter, die ihre Familie - aus welchen Gründen auch immer - an die Wand gefahren haben. Gleichzeitig geben sie sich der Illusion hin, dass sie daran "gereift" seien und ihre(!) Kinder eine Bereicherung für jeden neuen Partner darstellen würden. Die Realität entlarvt diesen Selbstbetrug jedoch früher oder später.
Kein Zweifel: AEs haben es schwer und verdienen die Unterstützung und die Solidarität der Gesellschaft. Aber sie sind keine "Bereicherung" für die Gesellschaft, sondern schlicht ein Problemfall für diese (sie Hartz-IV-Quote bei AEs).
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Unfassbar, man möchte meinen wir leben alle noch in Höhlen.. Hallo! Wo bitte ist denn das Problem? Wieso ist es denn dermassen wichtig dass die Kinder aus den eigenen Lenden stammen?
Sehts doch mal so, es kommt auch auf das Alter der Kinder an, wenn die schon in der Pupertät oder älter sind gibts eh nicht mehr viel "grosszuziehen. Jüngere haben da zumeist überhaupt kein Problem damit.
Mein bester Freund hatte sich in eine Frau mit zwei kleinen Kindern verliebt und ist bis Heute mit Ihr zusammen. Die kurzen sehen Ihn als Ihren Vater an, der Erzeuger hatte kein grösseres Interesse daran, hat oftmals sogar die Papwochenenden verschoben oder ganz abgesagt. (wie leider die meisten).
Ich kenne noch etliche ähnliche Beispiele, also keine Sorge lieber FS- es geht! Man muss nur seinen Geist über den des Neanderthalers erheben.
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Nur weil man eine Beziehung mit einem Menschen mit Kind hat, erzieht man nicht die Kinder. Die Kinder werden von den Eltern erzogen, es ist eher wie wenn du deinen Neffen betreust. Ich hätte nichts gegen einen Mann mit Kind, aber ich denke jemand der keine eigenen Kider hat, sieht das verständlicher Weise anders. Es gibt natürlich deutliche Einschränkungen in der Freizeitgestaltung und das wollen unabhängige kinderlose natürlich nicht.
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Ja, für mich käme auch kein Mann ohne Kinder in Frage.
Ich habe selbst 2 Kinder, und ich finde es völlig normal dass man im Alter um die 40 schon mal verheiratet war und Kinder hat. Das ist der Lauf des Lebens. Und die Menschen, die diesen Weg nicht gegangen sind, denen fehlt ein wichtiger Teil an Lebenserfahrung.
Daher kann ich es mir nicht nur sehr gut vorstellen, ich finde es auch schön und wichtig!!
Wenn du es dir nicht vorstellen kannst, dann laß es lieber!!!
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Wenn es die Situation so erfordert, dann finde ich es völlig o.k. und normal! mich um "fremde" Kinder zu kümmern. In den Nachkriegsjahren gab es fast in jeder Familie Kinder ohne leiblichen Vater oder Vater unbekannt. Sie wurden selbstverständlich in die nachfolgende Familie integriert und großgezogen. Wo kommen wir nur hin, wenn Kinder nur dann ein Recht haben dazusein, wenn alles in klassischer Ordnung ist. Mich frsutriert es ungemein, soviele ablehnende statements zu lesen, für mich purer Egoismus. Es sind auch "fremde" Kinder, die später für eure Rente sorgen
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Ja, ich habe damit gute Erfahrungen gemacht. Mein langjähiger Lebensgefährte war sozialer Vater für meine Tochter (allerdings nicht der Finanzierer, das war mein Part!). Das hat ihn fit gemacht für eine jetzige Ehe mit 3 Kindern, für die er ein toller Vater ist.
Ich hatte über eine Partnerbörse Kontakt mit einem Witwer mit halbwüchsigem Sohn. Ich hätte mich sogar gefreut, wenn das geklappt hätte (funktionierte aus anderen Gründen nicht), denn ich habe nur ein Kind großgezogen, eine Tochter und so hätte ich noch mal einen Sohn bekommen...
Ja, es braucht ein weites Herz , Liebe und Toleranz. Das haben hier scheinbar nicht viele.
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Die beiden wichtigsten Fragen zuerst :
- Wie stellt sich dein Partner, wenn es um Dich und seine Kinder geht?
- Wie ist die Situation mit dem anderen Elternteil , gibt es da Unterstützung?
Dann gibt es noch so einiges zu bedenken:
Du bist nicht erziehungsberechtigt. Die Lehrer dürfen mit Dir nicht über das Kind reden. Du darfst eigentlich nicht am Elternabend teilnehmen.
Der Kinderarzt darf mit Dir nicht über Behandlungen reden. Ganz streng genommen darf er das Kind von Dir nicht einmal entgegen nehmen, wenn nicht gerade ein akuter Notfall vorliegt.
Wenn das Kind im Krankenhaus liegt, dürfen die Ärzte Dir keine Auskunft geben.
Die Kinder selbst nehmen den "Nachfolger" nicht wirklich ernst. "Du hast mir gar nichts zu sagen" wirst Du wohl häufiger zu hören bekommen. Und - es stimmt!
Viele Kinder lehnen den "Nachfolger" ab, weil sie hoffen, dass die Eltern wieder zusammen kommen. Diese Ablehnung kann sich in "passivem Widerstand" erschöpfen, kann aber auch hin zu ausgesprochenem Mobbing gehen. Inklusive, um nur zwei Beispiele zu nennen, Hundekot unter Deinem Autositz oder einer sabotierten Fahrradbremse.
Wenn Dein Partner nicht wirklich fest zu Dir steht, entwickeln manche Kinder in der Situation ein phänomenales Talent darin, Euch gegeneinander auszuspielen.
Es bleibt für Dich immer das Problem, dass Dein Status eigentlich unklar und nicht vorgesehen ist. Trotzdem musst Du natürlich die entsprechenden Rücksichten bei allen Planungen und Aktivitäten nehmen. Du spielst immer die 3. Geige, hast aber enorme Lasten.
Eine sehr wichtige Rolle bei der Überlegung spielt natürlich auch die Frage, wie Dein Partner sich verhält. Denn, siehe oben, Konflikte zwischen Dir und den Kindern werden wohl auf Dauer kaum ausbleiben.
Also, kurz und knapp : Es hängt sehr stark vom konkreten Einzelfall ab, Deine Situation ist aber auf keinen Fall leicht.
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Um die Vorstellungskraft des FS etwas anzuregen ein Satz aus dem Munde des fremden Kindes: "Du bist nicht mein Vater und hast mir überhaupt nichts zu sagen".
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Auf gar keinen Fall, ich will ja schon keine eigenen Kinder großziehen, fremde haben da erst recht nicht die geringste Chance.
Warum sollte ich mir das antun mir Kindergeschrei anzuhören, mich von ihnen nerven zu lassen und mein Leben nach ihnen zu richten wenn dann auch noch ein anderer Mann für sie verantwortlich wäre.
Für mich ist ganz klar bevor ich mich mit einer alleinerziehenden einlasse bleibe ich lieber alleine, als Single fühle ich mich auch wohl.
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@21/22
Sorry, das kommt sehr stark auf den Erziehenden Teil der leiblichen Eltern an. Diesen Berühmten Satz hat der Kleine meines Freundes genau einmal losgelassen, die Mutter hat sofort klar gemacht dass er ihm schon was zu sagen hat.
Den Nachfolger ablehnen? Da können die leiblichen Eltern viel dazutun dass das nicht so ist. Dass diese Konstellation nicht vorgesehen ist ist völliger Unsinn. Früher sind Kinder in Grossfamilien aufgewachsen, die Sterblichkeit in jungen Jahren war so hoch dass Stiefeltern nichts aussergewöhnliches waren.
zu den rechtlichen Dingen: Ja, das ist so. Und was ist jetzt das Problem? Muss ich bei einem Elternabend sein um einem Stiefkind ein guter Vater zu sein? Die rechtlichen Entscheidungsbefugnisse kommen alle 5 Jahre mal zum tragen, die restliche Zeit spielt das nun überhaupt keine Rolle.
Sehts doch auch mal so: Ich habt den Spass und die Freude ein Kind zu erziehen und beim Erwachsen werden zu begleiten. Und ein anderer zahlt die rechnung. Schlimm? Nur weil Ihr bei der Zeugung nicht dabei wart?
Leute, sagts doch einfach wie es ist- ihr wollt den Stress von Kindern nicht. Ist völlig legitim. Wenn s dann irgendwann die eigenen sein sollten könnte man sich ja langsam damit anfreunden.
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@5
"die systemische Dynamik dieser Konstellation ist ja auch als recht unanagenehm für die Kinder bekannt".
Naja, wenn die Kinder an einen Stiefvater wie Dich geraten, wird es in der Tat unangenehm.
Ich werde es nie verstehen, warum Leute, die Kinder so offentlichtlich nur als Last empfinden, eigene Kinder haben wollen. Welchen Sinn macht das ? Kinderliebe kann doch unmöglich das Motov sein ?!
Um die Frage zu beantworten, warum Kinder eine Bereicherung sind:
Sie sind kleine Menschen voller Leben und voller Liebe. Die Liebe, die man ihnen gibt, geben sie vielfach zurück. Es ist doch wundervoll, wenn ein kleiner Kerl einem um den Hals fällt und "ach, ich mag Dich immer sooooooo gerne." brabbelt. Ich glaube, Kinder sind die einzigen Menschen auf der Welt, die einen wirklich vorbehaltlos lieben. Dieses skurrile Gerede über "Marktwert" ist ihnen fremd. Sie spüren, wenn ein Mensch sie liebt und lieben einfach zurück mit all ihrer kindlichen Gutmütigkeit.
w49
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Liebe Fragestellerin, lieber Fragesteller, ich kann mir das gut vorstellen. Allerdings nur mit einem Witwer als Partner. Wenn die Mutter der Kinder noch präsent ist, stelle ich es mir sehr schwierig vor. Einer meiner Freunde hatte ein Kind und es war richtig toll zu dritt, aber die Mutter des Kindes war für mich ein Problem. An ihr ist dann auch die Beziehung gescheitert.
w/49
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Also wenn ich mir in meinem weiteren Bekanntenkreis die Fälle anschaue, wo die leiblichen Väter extrem geringes Interesse an ihren (oft wohlgeratenen) Kindern haben - z.B. nur ein Besuch beim Kind in fünf Jahren obwohl nur 100 km entfernt, finanzielle Belastung allein bei der Mutter - dann sagt mit das, daß es nicht an fremd/nicht fremd liegt, sondern daran, daß es einfach Menschen gibt, die keine Kinder mögen und ihre Person unter allen Umständen in den Mittelpunkt des Universums stellen.
Wenn ich eine Partnerschaft mit einer Frau oder einem Mann mit vorhandenen Kindern eingehe, dann sind die Kinder irgendwann nicht mehr "fremd", sondern gehören zur neuen Familie dazu. Anders geht es nicht! Eine andere Konstellation würde ich weder mir noch meinem Kind zumuten.
Hatten wir nicht jüngst einen Thread, wo ein frischgebackener Vater befürchtete, seine Ehe ginge mangels Sex in die Brüche nur weil seine stillende, frischgebackene Kaiserschnitt-Partnerin im zweiten Lebensmonat des Kindes einfach zu müde für Sex war? Herr, laß Empathie regnen!
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Eigentlich mag ich Kinder. Sogar sehr, sonst hätte ich auch keine eigenen.
Allerdings ist mein Traum von Familie von meiner Ex zerstört worden.
Da mir nun der Umgang mit meinen Kindern mit allen Tricks und Kniffen verwehrt wird (ich störe ja nur das das neue Glück mit dem Trennungsgrund), müsste ich eigentlich froh sein, über die Partnerschaft mit einer AE wieder Kinder "zu haben".
Allerdings hätte ich immer im Hinterkopf, dass es da einen Vater gibt dem genauso übel mitgespielt wurde wie mir und ich möchte niemals Teil eines solch perfiden Spiels sein. DAS ist der Grund warum ich AEs bei meiner Suche ausgeschlossen habe, nicht der Gedanke, dass die Kinder nicht von mir gezeugt wurden.
(m/44)
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@#25 Ja Kinderliebe ist was sehr schönes. Mir ist die erwachsene Liebe meiner Partnerin trotzdem viel lieber. Wer auf diese kindliche Liebe steht könnte es auch mit einem Hund probieren. Der liebt auch bedingungslos. Die kindliche Liebe zu brauchen ist tatsächlich eine Bereicherung im wahrsten Sinne des Wortes.
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