1. #30 Gast
    06.09.2010 06:14
    @28:
    1) nein
    2) ja
    3) nicht die Quantität entscheidet sondern die Qualität
    Im übrigen kann hier jeder Fragen stellen, die ihn beschäftigen. Mich beschäftigt eben nicht irgendein reisserischer Sex-Kram oder irgendwelche gefakten "Goldene-Blatt-Stories", sondern diese. Da hier jede 2. Frage in Pseudo-Psycho-Gefasel ausartet, bringt dieses Forum vielleicht wirklich nichts. Ich hatte mir hier konkrete Beispiele erhofft. Und da ich eben eine Frau bin, interessiert mich eben o. g. Frage - die ich zwischenher ja konkretisiert habe. Wenn Du dazu nichts Konstruktives sagen kannst, halte dich bitte raus. Danke.

    @29:
    Danke für die Rückmeldung. Mich interessiert die Frage schon sehr lange, in Bezug auf die letzte Beziehung, mit der ich mich unnötig lange beschäftigt habe. (Das mit dem Schlagen war in der vorletzten Beziehung und mit ein Grund für Trennung.) Es braucht eben alles seine Zeit.
    Ich vermute, ich werde das hier nicht klären können und also nur hoffen können, dass ich nie wieder an einen unkommunikativen, linken, kaltherzigen, nicht lernfähigen Ignoranten gerate. Denn das ist das Ergebnis, zu dem ich gekommen bin.

    Vielleicht ist doch die Mehrheit der Männer eben nicht lernfähig - nachdem mich hier keiner vom Gegenteil überzeugt hat. Sondern nur dagegenlamentiert und die Frage auseinandergepflückt wurde. Oder einfach nur nicht kritikfähig, sonst würde ja hier nicht so aufgeheult... Hab ich vielleicht doch ins Schwarze getroffen...?

    Danke jedenfalls an Alle, die sich sachlich und vernünftig beteiligt haben.

  2. #31 Gast
    06.09.2010 08:58
    @30: viele Männer, die sich selbst reflektiert haben und aus der(n) letzten Beziehungen gelernt haben, sind wieder glücklich liiert und schreiben hier nicht im Forum. - wäre doch auch eine Erklärung, oder? Gruß 19 - glücklich liiert, aber weil Frau, noch immer mitteilungsbedürftig :-))

  3. 06.09.2010 09:44
    O.k., ich verstehe Dich jetzt besser. Wissenschaftlich vielleicht eine interessante Frage, aber schwierig zu beantworten. Deswegen kann man gar nicht anders, als sich die Fragen selbst zu beantworten. Ich habe auch entsprechend nach einer reifen/kommunikationsfähigen Partnerin gesucht und festgestellt, dass es auch bei den Frauen nicht einfach ist. Also, ist die Schlussfolgerung aus diesem Thread für mich: auf beiden Seiten ist es schwierig, festhalten, wenn Du was gefunden hast! :-)

  4. #33 Gast
    06.09.2010 10:05
    Eine Ex-Partnerin lernte ich am Arbeitsplatz kennen, im städtischen Bereich - sehr kommunikatives Umfeld. Ich selbst bin ein sehr urbaner Typ und brauche das auch.
    Ich denke wir waren sehr glücklich und konnten WIRKLICH offen Sprechen - und haben das auch getan.
    Sie blieb immer öfter bei mir , bis es nach ca. einem Jahr soweit war, das sie praktisch bei mir wohnte, und wir ihre Wohnung eher zu unserem Wochenenddomizil deklarierten. Möchte noch hinzufügen, das ihre Whg im Heimatort der Eltern lag.
    Während dieser ganzen Zeit habe ich nicht bemerkt, welch grossen Stellenwert die Heimat, der Kontakt zur Familie, ihre eigene Whg... für sie hat und dass das anfängliche Glück zu zweit ihre wahren Wünsche/Sehnsüchte kaschiert hat. Zudem ihr EX aus der Region kam, und eine neutrale ( in diesem Fall urbane ) Umgebung ihr zu diesem Zeitpunkt sehr entgegenkam.
    Für sie wurde diese Sehnsucht zu einer immer grösser werdenden Bedeutung, während ich nicht dazu bereit war , auf den Partner einzugehen, Kompromisse zu machen.
    Ich denke , das ich diese Beziehung ( durch Unterlassung ) alleine auf dem Gewissen habe.
    Heute sind das für mich zwei konträre Lebensweisen, und ein generelles Auswahlkriterium bei einer neuen Bekanntschaft. Ich habe gelernt, im Vorfeld genauer zu schauen.
    Ich habe aber auch gelernt, auf die kleinen Zeichen zu achten, Zuzuhören ( und sich dann auch darüber Gedanken zu machen :-) ) und meine Sichtweise und Empfindungen anzusprechen.

  5. #34
    06.09.2010 11:37
    Wie heisst es so schön. Selbsterkenntnis ist der erste Weg zur Besserung

    Aha, jetzt ist einiges klarer und dann gebe ich Dir meine Antwort eben doch hier, scheint doch noch eine gewisse Aufmerksamkeit zu bekommen.

    Zuerst zu Dir liebe FS: Du scheinst Dir die Zeit genommen zu haben und der Frage auf den Grund gegangen zu sein wieso Du an einen solchen Kerl (schlagen etc.) geraten bist. Ich denke damit hast Du schon einen sehr grossen Schritt dahin getan daß Du auf einen solchen Menschen nicht mehr anspringst. Damit bist Du schon sehr viel weiter als viele Deiner Geschlechtsgenossinnen. Da ist es leider recht häufig daß Sie immer wieder in "schlagende Verbindungen" geraten und sich auch alleine nicht daraus befreien können. (soviel zur Generellen Behauptung Frauen würden das i.A. besser machen).

    Bei uns Jungs ist das genauso, manche lernen dazu und manche eben nicht.

    Ich habe dazugelernt, am Anfang stand erst einmal die Ursachenforschung. Ich wollte verstehen wieso das mit uns so schiefgelaufen ist und hatte auch erst einmal den Versuch gemacht das Ganze mit Hilfe eines Paartherapeuten wieder hinzubekommen. Den Kampf habe ich nach zwei Sitzungen aufgegeben nachdem ich dann erfahren hatte dass Sie bereits fremdgegangen war. Sie wollte dann auch nicht mehr an den Sitzungen teilnehmen und ich habe dann alleine mit dem Therapeuten die Ursachenforschung zu Ende gebracht. Ein paar dieser Erkenntnisse waren z.B. dass ich mich in der Bezeihung bis zur unkenntlichkeit verbogen hatte, nicht etwa zuwenig sondern zuviel investiert hatte ohne auch eine Gegenleistung von Ihr zu erwarten und nicht zuletzt dass ich die falsche Frau geheiratet hatte (wir hatten einfach zu Unterschiedliche Erwartungen und Ansprüche an eine Beziehung).

    Danach habe ich dann meine Konsequenzen daraus gezogen und alles aus meinem Leben nach und nach gestrichen was mir nicht gut getan hat, was gut für mich war ausgebaut. U.a. habe ich wieder mehr auf meinen Körper geachtet, nochmals 5kg abgenommen und mein Sportpensum erhöht. Einen Teil meines Lebensumfeldes verändert und mich selbst wieder lieben gelernt. Nach eineinhalb Jahren gings mir weitaus besser als die letzen 10 Jahre in der Beziehung. Ich bin geistig und körperlich besser in Schuss als je zuvor, mache nur noch Dinge die mich weiterbringen und Spass machen und habe mein Selbstbewusstsein wieder. Und, Voila-dann war ich auch für die Damenwelt wieder attraktiv. Deshalb war die Trennung das beste was mir geschehen konnte.

    Daraus ergibt sich dann auch der Lerneffekt, ich werde mich nicht mehr verbiegen lassen, ich habe keine Beziehung mehr nur um eine zu haben, ich werde niemals wieder eine Gesprächsverweigerung zulassen wenn ich spüre dass etwas nicht stimmt ("dir gehts nicht gut, was ist?", Sie: Nix... der klassiker den ich zu lange geglaubt hatte), ich werde niemals wieder etwas "ihr zuliebe" tun was ich absolut ungut finde, ich werde keine faulen Kompromisse mehr machen (Kompromisse schon, sonst gehts ja nicht, aber nur welche zu denen beide stehen können), ein "ja Schatz" um des lieben Friedes willen ist aus dem Wortschatz gestrichen.

  6. #35 Gast
    06.09.2010 17:34
    FS an Kalle: Danke für die ausführliche Erklärung. Würde mir wünschen, mehr solche vernünftigen Antworten zu bekommen.
    Der "Schläger" war der Vorletzte, nicht der Letzte. Aber der Letzte war das Letzte...;-)
    (Kleines Wortspiel, sorry)

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