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Rubrik: Sexualität
Gefragt am 27.07.2010, 11:47:
Wie würdet Ihr (Frauen) damit umgehen, wenn Euer Mann bzw. Partner (Ende 30) wegen dauerhafter Medikamenteneinnahme impotent würde?
#1 profilesse (27.07.2010, 11:57):
Ich würde entweder die Impotenz ertragen oder das Medikament absetzen lassen oder den Mann wechseln.
#2 27.07.2010, 13:37:
Wenn wir uns lieben - kein Problem. Andere Dinge sind wichtiger.
#3 Frederika (27.07.2010, 15:32):
Prinzipiell gehe ich bei einer langjährigen, dauerhaften Partnerschaft zu einem geliebten Mann davon aus, dass "wie in guten so in schlechten Tagen" gilt, man daher zusammen bleibt und versucht, die verbleibenden Möglichkeiten der Sexualität zu nutzen.Ich denke aber, man muss so ehrlich bleiben, dass dies in so jungen Jahren ganz sicher eine erhebliche Belastung für eine Beziehung darstellen wird, denn gerade auch für den Mann ist der Verlust der Potenz und aktiven Sexualität extrem emotional belastend. Ich kann mir daher vorstellen, dass bei einer dauerhaften Impotenz davon auszugehen ist, dass viele Partnerschaften scheitern werden -- an dem Verhalten beider Seiten und der fehlenden Erfüllung in der Sexualität.Es gibt aber auch nur wenige Medikamente, die wirklich so wirken. Fast immer ist dann schon die Grunderkrankung eine mindestens so große Belastung. Vielleicht schilderst Du eher den Einzelfall, als uns allgemein raten zu lassen.
#4 27.07.2010, 22:00:
Gibt es denn einen aktuellen Anlass, dass du auf diese Frage gekommen bist?Es kommt dann auch draufan, um was für eine Krankheit und Medikament es sich handelt.Allenfalls könnte eine Orthomolekulare Therapie helfen, die Krankheiten ursächlich auf der Zellebene und der Zellorganismen zu behandeln.Zur Frage zurück, ich würde ganz klar differenzieren, ob ihr erst in der Kennenlernphase seid, oder ob die Beziehung schon vor der Krankheit bestanden hat.Im letzteren würd ich mich nicht trennen, wie auch schon gesagt wurde.Es gäber noch einen Fall, wo ich mich trennen würde. Nämlich Partner X hat seine Krankheit und die Inkompetenz verschwiegen, und dir erst davon erzählt, als er wusste, dass du Feuer und Flamme von ihm bist.
#5 cersei (27.07.2010, 22:41):
Es kommt doch erstmal darauf an, wie lange eure Beziehung schon besteht und ob dieses Problem/Krankheit erst später aufgetreten ist. Und auch, ob irgendwann ein Ende abzusehen ist oder ob es ein Dauerzustand bleiben wird. Ich gebe Frederika Recht, in einer richtigen Beziehung gilt "in guten wie in schlechten Zeiten", auch du könntest ja mal durch einen Unfall oder Krankheit in irgendeiner Weise (auch sexuell) behindert werden. Und dann wünschst du dir doch sicher auch einen Partner, der weiter zu dir steht, oder?[Mod: Unzulässige Diffamierung anderer Beiträge entfernt.]
#6 29.07.2010, 15:58:
hey,natürlich spielt Sex eine große Rolle in einer Partnerschaft. Aber meiner Meinung nach ist es auch von sehr großer Bedeutung, wenn man sich auf dem Partner im Leben verlassen kann und weiß das egal was kommen mag, man sich rückwärts fallen lassen kann und aufgefangen wird. Spass an Sex läßt mit dem gleichen Partner ehe etwas nach und alles wird mit der Zeit monoton. Eines bleibt dir........die aufrichtige Liebe und in diesem Falle die Dankbarkeit, das dein Partner dir schenkt. Du musst für dich abwägen ob du mit solch einer Situation zurecht kommst oder nicht. Da musst Du Dich meiner Meinung nach für oder gegen die Beziehung entscheiden. Fange nicht mit Lügen an. Vielleicht durch eine Aussprache mit dem Partner, findet Ihr eine weitere Lösung womit beide Parteien einverstanden sind. Es gibt doch ausreichend CLUBS ( SWINGERCLUBS) wo man nur für das eine hingeht. Da kann der Partner ja mit hin. -> Die Medikamente solle er nicht absetzen. Es gibt mit sicherheit einen Grund dass er diese einnimmt. Halte etwas durch, vielleicht wird es ja wieder. Lg Natascha ;-)
#7 01.08.2010, 00:07:
Liebe FS,kannst Du uns hier verraten, welche Medikamente das sind? Häufig sind es Diuretika und/oder Betablocker, die erektile Dysfunktionen hervorrufen. Und oft spricht der Patient darüber nicht mit seinem Arzt. Mit ggf. sehr belastenden Folgen für ihn und seine Partnerin.Bei der Behandlung des Bluthochdrucks z.B. werden häufig als erste Mittel die o.g. Medikamente eingesetzt. Aber es gibt Alternativen dazu! Und es gibt auch durchaus Medikamente gegen erektile Dysfunktion - und diese sind zwar "verschrien", aber in diesen Fällen durchaus indiziert. Google doch mal nach "erektiler Dysfunktion" - da gibt es z.B. auch Selbsthilfegruppen im Web.Und vor allem: Bitte Deinen Partner, mit seinem Arzt darüber zu reden - man muss sich diesem "Schicksal" nicht kampflos ergeben!LG + alles Gute!w49
#8 mpz2010 (01.08.2010, 19:28):
hi,Frauen auch Männer, für den es ziemlich traumatisch sein kann, sollten sich praktisch keine Gedanken machen. Der Mann oder das Paar geht zum Urologen: Einnahme von Antidepressiva, Antipsychotika etc. und nachfolgende Impotenz ist ein erstrangiger Grund um Medis wie Via* Cia* und dergleichen verschrieben zu bekommen. (gleich beim ersten Termin). Etwaige nach Protokoll vorgeschlagene Bluttestung kann man muss man nicht machen, da Impotenz meinetwegen gleich nach Einnahme der Therapie sich einfand und keine Unkosten haben will. 50 im Monat für sagen wir 8 mal im Monat je 4-5 Stunden ist akzeptabel, nach Auslaufen der Patente für die Medis in ein paar Jahren praktisch umsonst. ES ist sehr unwahrscheinlich dass die Medis nicht wirken, nebst Mediwechsel gibts andere Therapien, davon diese wohl die einfachste, mir persönlich scheint.Eine Beziehung daran scheitern zu lassen, ist nur nach andserem Vorsatz erklärbar.Womöglich lebenswichtige Medis sollten also nicht erst abgesetzt werden (auch nicht nötig), sondern den Urologen etc. damit angehen, praktisch sind solche Besuche beim Urologen standardisiert, und er fragt gar nicht nach, sondern druckt das Rezept aus.
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