1. Frage:
    Gefragt am: 09.01.2010, 18:46 von Gast
    Macht Heiraten mit 45+ überhaupt noch Sinn?
    Mit 45 habe ich (m) meine Familienplanung bereits abgeschlossen, daher kommt für mich nur eine Partnerin in Frage, die ebenfalls keine (weiteren) Kinder mehr will. Nun frage ich mich: Macht es da überhaupt noch Sinn zu heiraten, oder ist man mit einer "wilden Ehe" nicht doch besser dran? Ich denke nur an die Folgen, die eine Scheidung verursachen kann. Was gibt es aus Eurer Sicht für Argumente pro/contra Ehe im Alter 45+ ?
    Antworten:
  2. #1 Gast
    09.01.2010 18:53
    Hat es vorher denn Sinn gemacht?

    Wenn ich bedenke, dass hier (fast) alle doch eh wieder auf der Suche, also offensichtlich nicht so weit gekommen sind mit ihren Ehen?

  3. #2
    09.01.2010 19:02
    Ob heiraten Sinn macht muß jeder für sich entscheiden. Ich glaube das eine Partnerschaft ohne Trauschein mir genauso viel Bedeutet wie eine Ehe. Es gab in meinem Leben beides - eine Ehe und eine langjährige Beziehung. Gefühlt war es kein großer Unterschied.

  4. #3 Gast
    09.01.2010 19:10
    Höchstens wegen Sicherung von Rentenansprüchen. Aber was, wenn's wieder auseinander geht?

    Liebe Grüßlis, die kleine Kaktee

  5. #4 Gast
    09.01.2010 19:20
    Nein, vermutlich macht heiraten keinen Sinn mehr. Ausserdem ist dann jeder Partner mehr gefordert und kann sich nicht so einfach gehen lassen. M38

  6. #5 Gast
    09.01.2010 19:25
    Verständnislos den Kopf schüttel - was hat Heiraten mit Familienplanung zu tun?
    Oder meinst du nicht die Familienplanung, den Wunsch Kinder zu bekommen, sondern Steuerersparnisse??

    Für mich ist Heirat der äußere Ausdruck einer Beziehung zu meinem Partner, die etwas ganz Besonderes ist. Dies Besondere hat sich für uns durch den beidenseitigen Wunsch zu heiraten ausgedrückt. Welches bessere Argument gibt es??

    Hier - in diesem Forum und auch bei deinem Beitrag - wird ziemlich deutlich, dass Menschen vor lauter Nachdenken, was könnte sein, wenn ich mich dafür oder dafür entscheide, mehr und mehr vergessen auf ihre Gefühle zu achten. Irgendwie verkommt alles zu Rechenexempeln.
    Dabei ist doch klar, dass Mensch niemals für jede Situation im Leben ein Szenario bereit haben kann - es gibt zu viele (und über lauter Grübeln, Szenario machen, fällt Leben total aus).Vor lauter Grübeln den Wald vor lauter Bäumen nicht mehr sehen das kann leicht passieren ;-)

    Auch du hast, offensichtlich schon weit bevor die Frage sich für dich aktuell stellt, ein negatives Szenerio im Kopf. Bei soviel Grübeln wundert es mich, dass dir der Begriff 'Ehevertrag' total unbekannt ist, mit dem man ja für das von das von dir beschriebene Negativszenraio vorbeugen kann.

    .

  7. #6 Gast
    09.01.2010 21:48
    sehe ich genauso - der ausdruck der zusammengehörigkeit für eine besondere beziehung...
    nach einer gescheiterten ehe und einer gescheiterten beziehung würde ich trotzdem noch sagen: ich möchte noch einmal heiraten, ein einziges mal noch - und dann bitte gemeinsam alt werden dürfen... man hat sich ausgetobt, ist besser sortiert... second chance...

  8. #7 Gast
    10.01.2010 01:10
    nein, man muss nicht mehr heiraten und es macht - außer beim Erben oder Witwenrente - keinen Sinn. Und wer gebranntes Kind ist und realistisch denkt, wird nicht gleich wieder ins Feuer springen. Alle anderen, insbesondere Frauen, die (wieder) versorgt sein möchten, werden aufs Heiraten drängen.

  9. #8 Gast
    10.01.2010 03:02
    JA sagen, in dem alten, einhergebrachten Sinn heißt nicht mehr (und Gottseidank nicht mehr) ein JA , weil man Kinder kriegen, den Familiennamen, die Tradition weitertragen soll.
    JA ist das Ja zu einem gemeinsamen Weg, und egal wie sich's anhört: "vor Gott und der Welt" ein Bekenntnis zum WIR. Und also ein mutiger und schöner Akt.

    Als vor paar Jahren Bekannte von mir, er RA, sie Psychotherapeutin, beide um die 50 oder drüber, lebten schon ein paar Jahre zusammen, dann heirateten, "verstand" es fast niemand, doch es war so,dass sie sich, egal was steuerlich daraus wird/würde, einfach "zueinander bekennen" mochten.
    Ebenso andere Bekannte, die schon fast 20J. zusammenlebten, ein Haus miteinander gekauft hatten - wieso heiraten die plötzlich, zumal "Kinder der 68er"??Und jenseits des Alters, um gemeinsam noch eine Familie zu"machen"?
    WEIL sie vielleicht das Bedürfnis hatten/haben, jeweilige Vetrräge waren schon lange geschrieben, sich "zueinander zu bekennen" , jenseits von Zahlen, ergo auch Steuern (Vorteile, Nachteile usw.).
    (Ihr engster Freund, der mein Partner war, "im Prinzip" gerne heiraten wollte, das aber immer auf eine philosophische Basis stellte, also eine "Logik" vermisste, konnte das gar nicht
    " verstehen" ,und ich hab'ihn schließlich aus anderen Gründen verlassen, z. B. weil ich - wie sag' ich's meinem Chef, auch mit Camoflage-Makeup - zweimal ein heftig blaues Auge hatte..

    Solche mutige Menschen, die JA sagen, weil sie es meinen und es ihnen wichtig ist, gibt es, ich achte ihre Entscheidung und freue mich für ihren Mut und ihr "öffentliches" Bekennntnis, zueinander zu stehen. Punkt.

    Ulrike

  10. #9 Gast
    10.01.2010 06:18
    Queen.

    Das kommt doch auf die Gründe an, aus denen man heiratet.
    Wenn man heiratet um seinem Partner hochoffiziell zu sagen, dass man ihn liebt und sein Leben (den Rest seines Lebens) mit ihm verbringen will, ist man - denke ich - nie zu alt zum heiratet.

  11. #10 Gast
    10.01.2010 11:41
    @8

    Schöne Gedanken.

    Allerdings dürfte bei der beruflichen Konstellation des Paares ein Scheitern der Ehe auch kaum zu einem finanziellen Desaster führen?

    Das sieht bei vielen Klein- oder Normalverdienern anders aus.

  12. 10.01.2010 13:54
    Meines Erachtens gibt es keine guten Gründe mehr für eine Heirat, wenn die Familienplanung abgeschlossen ist. Sich sicher sein kann man auch ohne staatliches Dokument.

  13. #12 Gast
    10.01.2010 14:07
    Nun die Frage ob man heiraten möchte oder nicht, ist heute zum Glück keine mehr in der eine Scheidung berücksichtigt werden muss. Es gibt die Gütertrennung und den Ehevertrag, den Unterhaltsverzicht sowie den Verzicht auf Versorgungsausgleich. Da kann man sich prima bei einem Anwalt oder Notar beraten lassen. Das setzt natürlich immer voraus, dass die Familienplanung tatsächlich abgeschlossen ist. Kommen Kinder ins Spiel, sind alle Verträge hinfällig.
    Ich denke jedoch, dass in dem Augenblick, in dem ich darüber nachdenke, was paasiert wenn die Beziehung scheitert, das alleine schon ein Ausdruck dafür ist, dass ich nicht heiraten sollte. Denn dann habe ich ja irgendwelche Zweifel an der Haltbarkeit dieser Beziehung. Und Zweifel sind ein eindeutiges NOGO!!!!
    Persönlich habe ich die Erfahrung bei mir, meiner Ex-Frau und vielen Bekannten gemacht, dass sich die Partner sobald sie geheiratet haben immer weniger umeinander bemüht haben. Sie haben es als selbstverständlich angesehen, dass der Partner da war und für sie da war. Daher werde ich, bevor ich nochmal heirate, mir sehr lange anschauen, ob wir beide auch tatsächlich bereit sind auf Dauer an dieser Beziehung zu arbeiten und uns nicht als selbstverständlich betrachten.
    Ich kann nur sagen, siehe nicht auf die Äußerlichkeiten, denn die kann man regeln. Höre auf dein Herz und wenn du dort einen leisen Zweifel siehst, dann sage erst mal nein und warte noch ab. Erst wenn du über längere Zeit keine Zweifel daran hast, damit das Richtige zu tun und es DEIN ehrlicher Wunsch ist, dann heirate sie und zeige der Welt, dass ihr ein echtes Team seid.
    Tom

  14. #13 Gast
    10.01.2010 14:51
    Queen. an Frederika:

    Warum so unromantisch?

  15. #14 Gast
    10.01.2010 15:27
    Warum muss man unbedingt eine Unterschrift haben?

    Meine meinung: Wenn es passt und grosse Liebe ist, dann ist sie das auch ohne Unterschrift.
    Wenn es nicht passt, dann nützt Dir auch die Unterschrift nichts.

    Aber nochmal die grosse Liebe erleben und auch heiraten, ganz offiziell zum Partner zu stehen, da halte ich es doch mit #8 und #9.
    Voraussetzung wäre für mich, die grosse Liebe zu finden.
    Ich glaube auch daran - nicht zu fassen - aber wahr. Und dann kann es doch nix schöneres geben als sich zueinander zu bekennen.

    Vor 15 Jahren, kurz nach der Scheidung einer schlimmen Ehe, habe ich das GAAAANZ anders gesehen, da habe ich gesagt, NIE mehr unterschreibe ich etwas.
    Aber die Wunden sind verheilt und jetzt habe eine andere ansicht der Dinge.

  16. #15 Gast
    10.01.2010 21:51
    Also ich gebe zu, ich würde nicht schnell heiraten, aber wenn ich mit meinem Partner mal ein paar (sagen wir mal vielleicht 8 Jahre) zusammen bin und alles noch gut läuft, würde ich gerne wieder heiraten und mit ihm wirklich alt werden. Mir keine Sorgen machen müssen, dass ich ihn vielleicht nicht sehen darf, wenn er mal im KH liegt, oder mit entscheiden darf, was passiert und genauso umgekehrt. Und jetzt mal das unromantische.. sollte ich meine Rente nicht mehr erleben, hoffe ich, dass wenigstens mein Mann dann noch was davon hat. Wenn man sowieso zusammen bleibt, warum dieses Geld auch noch dem Staat schenken?

  17. #16 Gast
    11.01.2010 22:17
    Ich habe noch nie einen Sinn darin gesehen. Löst bei mir Fluchtreflexe aus.

    Constanze

  18. #17 Gast
    11.01.2010 22:51
    Also, warum muss man überhaupt heiraten??? Ich finde heiraten ziemlich besitzergreifend. Man kann die Liebe nicht durch heiraten festnageln. Die Liebe muss man geniessen so lange sie da ist.
    Dies kann mit oder ohne "Vertrag", lange oder nicht lange anhalten. Meine letzte Liebe hat ohne "Vertrag" 23 Jahre gehalten. LG Amyra

  19. #18
    12.01.2010 07:45
    Der Sinn der Ehe kann unmöglich die Familienplanung sein... Warum sollte ich einen Mann heiraten, nur um mit ihm Kinder zu bekommen? Warum sollte ich einen Mann nicht heiraten, nur weil ich mit ihm keine Kinder bekommen möchte?

    Für mich ist die Ehe der Ausdruck "JA" zum anderen zu sagen. Ja, Du bist der Mensch, der zu mir passt und zu mir gehört. Ja, mit Dir möchte ich mein Leben verbringen. Ja, ich möchte, dass auch anderen diesen Umstand sofort erkennen können.

    Ich habe vor 20 Jahren genau aus diesen Gründen geheiratet. Dass es nun leider zu Ende ist, heißt nicht, dass es nicht wieder einen Mensche geben kann, für den ich genau diese Gefühle wieder empfinde.

  20. #19 Gast
    13.01.2010 12:32
    Also ich muß hier Nr.5/14 und Nr.18 absolut Recht geben. Wenn es nochmal so richtig funkt und dies nach 2-3 Jahren immer noch anhält wäre es mir ein Bedürfnis es jedem zu zeigen ,wir gehören zusammen.
    Da sind mir Rentenansprüche,Steuervergünstigungen usw. total egal.
    Damit zeigen sich doch die Partner eigentlich nur,mit Dir möchte ich den Rest meines Lebens verbringen.
    Ich habe auch schon eine Ehe hinter zwei erwachsene Kinder und träume trotzdem davon ,diesen Partner zu finden.
    Ich sehe dies auch nicht als Vertrag an,wie das wohl früher war um irgendwelche Besitztümer zu vereinigen. Für mich ist es der Zenit einer Partnerschaft.
    Klingt ein bißchen nach Dreigroschenheft. Jetzt da ich einige Lebenserfahrung besitze,denke ich jedenfals,würde ich den Schritt viel bewußter tun.

  21. #20 Gast
    04.02.2012 23:11
    Ich war 47, als ich den Bund der Ehe (standesamtlich) geschlossen habe und ich werde 48 sein, wenn wir uns das Ehesakrament spenden. Warum so spät? Ganz einfach, es hat sich vorher einfach nie ergeben. Manchmal lernt man den Menschen, mit dem man sein Leben verbringen möchte, eben erst so spät kennen. Warum sollte man dann nicht mehr heiraten? Die Ehe ist doch nicht an ein bestimmtes Alter gebunden und wie Samira schon geschrieben hat, ist sie ein deutlicher Ausdruck, JA zum Partner zu sagen, vor aller Welt und vor Gott. Es ist doch schön, diesen Bund öffentlich zu machen, jeder kann und soll sehen, daß man zusammen gehört.
    Ich finde die Ehe sehr wichtig für die Gesellschaft, egal in welchem Alter man sie eingeht und ich bin stolz, dies mit dem goldenen Ring an meinem Finger zu beweisen...

  22. #21 Gast
    05.02.2012 00:00
    Heiraten ist keine Frage des Alters. Gibt durchaus noch Menschen, die mit über 70 noch heiraten.

    w

  23. #22 Gast
    05.02.2012 00:23
    Ich finde heiraten macht weder vor noch nach 45 einen Sinn.

    Beziehungen können ohne und mit Heirat lange halten oder eben auch nicht. Kinder können ohne und mit Heirat großgezogen werden.

    Zueinander ja sagen kann man auch ohne institutionalisierte Zeremonie.

    Warum sich rechtlich binden und sich staatlichen oder geistlichen Vorschriften unterwerfen?

  24. #23 Gast
    05.02.2012 01:36
    Die blinde Romantik hat schon so Mancher, oder die Meisten, bereut. Ein bischen Realismus schadet nicht. Ehe ist heute kein Modell mehr, das "ein ganzes Leben" währt, das ist zwar unromantisch, aber eine Tatsache. Die Ehe die bis zum Tod hält, ist meist die Zweite, oft die Dritte oder Vierte.
    Sehen wir es mal realistisch: Die Hälfte der Ehen scheitert, und ein großer Teil der restlichen Ehen wird zwar nicht geschieden, aber trotzdem die damit gekoppelten Versprechen gebrochen (Fremdgehen, blah..).

    Welche Vereinbarung, Vertrag oder Zugeständnis würden wir denn heute noch bei einer so geringen Erfolgswahrscheinlichkeit machen? Für deutlich geringere Risiken schließen wir aufwändige und kostspielige Versicherungen ab oder gehen sie nur mit einklagbaren Garantien ein. Warum hier anders agieren? Nur weil es so ein schönes Gefühl ist, die Vernunft einfach mal zu vergessen? So wie abends noch eine Flasche Wein aufzumachen, als gäbe es kein Morgen? Aber der Kater ist überschaubar und mit ein paar Hausmitteln zu kurieren.

    Ich hätte schon ein Problem mit mir selbst, ein Versprechen abzugeben, von dem ich genau weiss, daß ich es eventuell ja gar nicht halten kann; nicht daß ich mir es nicht zutraue, aber es ist halt wie an Neujahr, was traut man sich nicht alles zu. Ist es nicht maßlose Selbstüberschätzung heute noch "ja" zu sagen, in guten wie in schlechten Zeiten, bis daß der Tod uns scheidet? Man müsste ja der Meinung sein, daß genau wir zwei, die hier heiraten, soviel besser, standhafter, treuer, duldsammer, disziplinierter, ausdauernder, leidensfähiger sind, als all die anderen da draußen die nicht durchhalten? Was macht jemand da so sicher? Naivität oder ein überdimensionales Ego? Und selbst wenn man sich selbst für so unfehlbar hält, was ist mit dem Partner?

    Ist da Realitätssinn und Mündigkeit noch ernsthaft im Spiel, wenn heut einer zum Standesamt geht?

    Das Chancen - Risikoprofil stimmt einfach nicht mehr. Es gibt natürlich auch die, die es sich leisten können. Das sind einmal die ganz Wohlhabenden, die eine reichliche Abfindung locker wegstecken. Und selbst wenn die heftig wird, muß man halt im worst case die Hälfte der 100 Millionen abtreten. Lebt sich trotzdem nicht schlechter. Oder man heiratet sowieso "nach oben", d.h. jemand der prinzipiell mehr hat, da ist auch leicht "Ja" zu sagen, man kann ja nur gewinnen.

    Aber der Rest? Warum glauben die die "ja" sagen, und nicht zu den Ausnahmekategorien gehören, daß sie besser sind als die Anderen? Oder wird einfach nicht nachgedacht?

  25. #24 Gast
    05.02.2012 05:47
    Es kann durchaus sinn machen.
    Mal abgesehen von der romantischen Seite, sich gegenseitig vor aller Welt die Liebe bezeugen und so, hat es rechtliche Gründe. Wenn ich mir vorstelle, dass ich bei einer schweren Krankheit meines Partners keine Auskunft bekomme, dass ich keine Entscheidungen treffen darf, dass ich im Erbfall selbst bei einem Testament den höchsten Steuersatz zahlen muss. Da macht es dann vielleicht doch Sinn.
    Und mal ganz ehrlich, wenn die Familienplanung abgeschlossen ist, dann gibt es auch nicht mehr das Problem der finanziellen Versorgung bei einer Scheidung. Beide verdienen ihr Geld bzw. bekommen dann später ihre Rente. Eine Scheidung ist doch in erster Linie dann problematisch, wenn es um Kinder und Unterhalt geht. Aber bei Ü45jährigen dürften keine Unterhaltsansprüche mehr anfallen. Und es gibt ja auch die Möglichkeit eines Ehevertrages.

  26. #25 Gast
    05.02.2012 08:17
    Ich sehe es nicht so , dass ich es nicht mehr versprechen würde, im Gegenteil, vielleicht hätte ich mit dem richtigen Partner sogar den Wunsch danach. Ich bin geschieden, meine 1. Eheschliessung war standesamtlich, ohne Aufwand, nur mein geschiedener Mann, die Trauzeugen und ich.
    Mit einem Partner, der einen religiös/ spirituellen Hintergrund mit mir teilt, könnte ich mir als "Fest dieser Verbindung und Liebe" eine Heirat auch kirchlich vorstellen, das fände ich schön.
    Einen Ehevertrag würde ich für die rechtliche Seite machen, damit jeder seine Interessen gewahrt sieht.
    In meinem Fall, gegenseitig keine.Es ist ein Zeichen setzen der Hoffnung, der Freude.....finde ich , wenn 2 Menschen sich das versprechen!
    Das sind Erinnerungen, die mal in schwerer Zeit helfen könnten! Wie auch immer sie sei, Krankheit, Ende der Liebe---Schicksal halt.
    w51

  27. #26
    05.02.2012 09:49
    Zitat Zitat von Samira Beitrag anzeigen
    Für mich ist die Ehe der Ausdruck "JA" zum anderen zu sagen. Ja, Du bist der Mensch, der zu mir passt und zu mir gehört. Ja, mit Dir möchte ich mein Leben verbringen. Ja, ich möchte, dass auch anderen diesen Umstand sofort erkennen können.
    Genau so sehe ich es auch. Heirat und Familienplanung sind für mich zwei völlig verschiedene Dinge. Ich möchte keine Kinder und brauche auch keine finanzielle Absicherung, aber ich möchte irgendwann auch offiziell zu dem Mann gehören, den ich liebe. Das würde für mich zu einer langjährigen und ernst gemeinten Liebe einfach dazugehören und hat für mich einen ganz eigenen, mit nichts anderem verknüpften Wert.

  28. #27 Gast
    05.02.2012 10:11
    Du bist wohl nicht der Kandidat mit Heiratsabsichten. Menschen die sich lieben wollen das aber.
    Wer eher auf unkonventionelle Art an Sex herankommen möchte argumentiert dann so wie Du.
    Ich möchte keinen Mann der mich so benutzt, dem ich es nicht wert bin als Ehefrau angesehen und geachtet zu werden. Für alle die meinen das ich das materiell meine sei gesagt das mein Ex - Freund sogar Privatinsolvenz hatte, auf Geld kommt es mir also nicht an. Im Gegenteil - wäre es mir nicht um wahre Liebe gegangen hätte ich ja die Flucht ergreifen müssen - bei dieser Partie.

  29. #28 Gast
    05.02.2012 10:54
    Zitat Zitat von Gast Beitrag anzeigen
    Ich habe noch nie einen Sinn darin gesehen. Löst bei mir Fluchtreflexe aus.

    Constanze
    Ging mir auch immer so und komischer Weise geht es uns beiden als Single-Mama in jeder Hinsicht sehr gut damit und wir haben unseren Kindern einiges an Scheidungsdramen erspart und stehen dazu finanziell, so wie ich dich immer gelesen habe, ganz gut da.

    Was will Frau mehr?

    w 48

  30. #29 Gast
    05.02.2012 11:34
    ich w/45 habe mit meinem exmann zwei wunderbare kinder. eines davon ist unehelich geboren - da waren wir noch sehr jung und glaubten über den dingen zu stehen.. heiraten, das brauchen wir nicht für unser gefühl, für unser glück, wie uncool ist das denn, etc. nun, ähnlich wie frederika es oben beschreibt. wir betrachteten es kalt und ohne herz. die liebe ist jedoch keine kalte angelegenheit. ich möchte sogar behaupten, dass die gegner dessen, der grossen, echten liebe noch nie begegnet sind - manche sicher ohne es zu wissen. (hiervon ausnehmen möchte ich diejenigen, die aufgrund schlechter erfahrungen (scheidung) nicht mehr heiraten möchten)

    aus krankenversicherungstechnischen gründen haben wir es dann doch gemacht... und siehe da, wir coolen spürten beide, was es letztendlich doch bedeutet. sich offiziell, und somit nocheinmal tiefer zueinander bekennen. ein ehepaar sein, mehr ernst in der angelegenheit. ja, auch sich nochmal ganz anders aufgehoben fühlen. ich trug seinen namen mit freude - und tue dies bis heute (unsere kinder heissen auch beide so)

    ich wünsche mir das für heute wieder mit meinem liebsten, wenn die beziehung und zeit reif ist. weil es einfach etwas sehr schönes ist. gegen finanzielles disaster kann man sich im vorhinein schützen.

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