- Frage:
Männer, wie wichtig ist für Euch der Höhepunkt?Immer wieder liest man, dass Frauen Sex auch ohne Höhepunkt schön und befriedigend finden. Von Männern weiß ich, dass die meisten es als sehr unangenehm empfinden, erregt zu sein, aber nicht zu kommen. Von schrecklichen Schmerzen in den Hoden wird da teilweise berichtet -wahre Gruselgeschichten der körperlichen Mißempfindungen! Wie wäre das also bei Euch Männern? Wäre für Euch auf Dauer Sex auch toll und erstrebenswert, wenn ihr dabei nur selten einen Höhepunkt bekommen würdet (Eure Partnerin aber jedes Mal)?Antworten: -
In meinen früheren Beziehungen bin ich nie gekommen. Ich hatte manchmal Ejakulationen ohne Orgasmus, mehr aber nicht.
Missempfindungen wenn die Erektion wieder vergeht, kann ich nicht bestätigen.
Ausser als ich sehr lange (14 Tage) nicht ejakulierte, tat es in den Hoden weh. Wenn ich ihn mir dann runterholte, war das gleich weg.
Beim Kuscheln kommt es zu Erektionen. Aber nicht jedes Kuscheln führt zu Sex. Meine Vermutung, die Männer nutzen euer Unwissen aus und wollen so per Mitleid zum Sex kommen.
-
Irgendwelche Schmerzen kann ich auch nicht bestätigen - zumindest nicht deshalb, weil man beim Sex nicht kommt. Ich hab das auch noch nie gehört - das ist bestimmt ein Vorwand.
Aber nur selten zu Höhepunkt zu kommen, wäre wirklich nicht erstrebenswert und kein Genuss (ganz abgesehn davon, dass der Druck tatsächlich irgendwann abgebaut werden muss, sonst wird es echt schmerzhaft). Und richtig erregt zu sein, aber nicht zu können / dürfen, kann einen echt verrückt machen. Da hat sich einfach unglaublich viel Druck aufgestaut, der raus muss.
Ich wünschte wirklich, meine Sexualpartnerin jedesmal zu befriedigen, aber das ist wohl nicht machbar. Und ich glaube, dass es oft andersherum läuft, hat einfach körperliche Gründe. Für mich als Mann ist Sex ohne Orgasmus eigentlich kein vollständiger Sex - ich würde ihn aber häufiger in Kauf nehmen, wenn es ihr dafür Befriedigung verschafft.
Ich hab mal gelesen, dass Sex bei Männern Spannung abbaut, bei Frauen aufbaut. Wenn das stimmt, wäre es eine Erklärung.
-
Der Sex selbst ist natürlich auch vor dem Orgasmus sehr schön. Es ist aber wirklich eher unangenehm aufzuhören ohne zum Orgasmus gekommen zu sein, nicht umsonst masturbieren viele Männer wenn sie stark erregt wurden ohne das es zu einem Orgasmus gekommen ist.
-
@Fragestellerin - wenn ich (w) stark erregt bin und nicht zum Höhepunkt komme, dann tut mir der Unterbauch ziemlich weh, so gesehen ist Sex ohne Höhepunkt ein Alptraum.
Mein Partner hat früher so etwas in dieser Art auch beschrieben - jedoch nur, wenn er stark erregt nicht zum Höhepunkt kam.
-
Also wenn man(n) sehr erregt ist (ich erinnere mich da an längere Aufenthalte z.B. auf einer Parkbank mit meiner ersten Freundin) und dann unverrichteter Dinge auseinander geht, dann hatte ich manchmal solche Schmerzen, aber das war nicht nicht wirklich schlimm.. es hielt eher die Erinnerung an die schönen Momente lebendig :-)
Beim Sex im engeren Sinne mitten drin aufzuhören würde allerdings ziemlich schwer fallen.
-
Ja.
Erstaunlicherweise sind es dann wieder Frauen, die maulen, weil es ihnen nicht passt.
Der Höhepunkt ist beim Sex (leider) eben nicht nur die eigene Genuß, sondern häufig genug eine Erwartungshaltung des anderen, die implizit Druck ausübt. Deshalb täuschen ja so viele Frauen einen Orgasmus vor.
-
Ohne Höhepunkt liegt bei mir der Tiefpunkt recht nahe. Auf Mitleid hingegen habe ich mich noch nie angewiesen gefühlt.
-
Der Mann sollte beim Sex schon zum ejakulieren kommen,ob es unbedingt auch immer mit einem emotionalen Höhepunkt einhergeht-mag ich zu bezweifeln.Erst erregen und dann nicht "Abfeuern" dürfen,schmerzt wirklich(teils stark) im Unterleib,Hoden bis hin zu Kopfschmerzen------es staut sich etwas,was nicht heraus darf------bei Frau gehts monatlich den "Bach" herunter!
Abhilfe=Selbsthilfe-ist der Druck weg sind die Schmerzen weg, oder als Mann nicht erst soweit erregen lassen-wenn Abschluß/"Abschuß"nicht erwünscht ist.
Bei längerer sexueller Abstinenz ist dieses Phänomen bei mir noch nicht aufgetreten-nur bei abgebrochener Stimmulation. Ja FS,an den Gruselgeschichten ist was wahres dran(Menstruation ist doch auch kein Ammenmärchen)----wenn es nur um das Gefühl Höhepunkt gehen würde(und nichts(Ejakulat)heraus will), könnte ich als Mann mit dem Wonnegefühl und seltenen Höhepunkten beim Sex leben.Frau kann Sex haben ohne das sie wahnsinnig erregt(evt.Schmierstoff Gleitgel) ist,aber Mann muß erregt und mit Kopf dabei sein---sonst steht nichts und geht nichts.
m
-
Ich (m, 29) habe die Erfahrung gemacht, dass bei mir zumindest nach länger anhaltender, starker Erregungsphase ohne anschließenden Orgasmus tatsächlich nach dem Erschlaffen meiner Erektion Schmerzen im Unterleib und insbesondere auch in den Hoden auftreten.
Andererseits treten nach zwei bis drei Orgasmen/Ejakulationen innerhalb eines Tagesverlaufs ebenso starke Schmerzen in Schaft und Eichel auf.
Ich habe teilweise schon mit meiner ehemaligen Partnerin geschlafen, ohne dabei selbst zum Orgasmus zu kommen, wobei ich sie jedoch zum Höhepunkt damit brachte. Es fühlte sich auch jedesmal sehr schön an. Mein Körper war bloß dabei zu müde und erschöpft, um zum Orgasmus zu kommen, denke ich. Ich schlief bei diesen Gelegenheiten nur mit meiner Partnerin, weil sie es wollte und ich sie nicht enttäuschen mochte (kommt euch das bekannt vor, liebe Frauen?). Nach so einem Akt hatte ich aber keine großen Schmerzen. Vielleicht war ich auch nur zu kaputt, welche zu haben oder sie zu bemerken. Ich muss schon sehr lange oder sehr oft hintereinander stark erregt und bis kurz vor den Orgasmus gekommen sein, damit danach Schmerzen bei mir auftreten.
-
Es sollte eine Mann zur Ehre gereichen alles daran zu setzen der Frau den Orgasmus zuerst zu gewähren.
Die Erregungskurve von Mann und Frau verlaufen völlig unterschiedlich und besonders bei Frauen ist der Höhepunkt nicht so schnell erreichbar wie der des Mannes. Wenn ein Paar sich gut kennt, sich völlig entspannt fallen lassen kann und sich nicht selbst unter Druck (!) setzt, ist es auch möglich gemeinsam zum Höhepunkt zu kommen. Es bedarf allerdings von beiden Seiten großes Einfühlungsvermögen und Beobachtungsgabe. Und wenn's doch mal nicht so klappt - na und - dann eben das nächste Mal.
Dass sich bei Nichterfüllung physiologischer Bedürfnisse mit abschließender Ejakulation Hodenschmerzen einstellen kann ich als Mann nicht bestätigen. Wenn, wie hier beschrieben, masturbieren Abhilfe schafft ist doch alles okay oder?
M52
-
Für mich als Frau ist es mind. genauso wichtig bei starker Erregung zum Höhepunkt zu kommen. Ich fühle mich dann auch sehr unwohl wenn es nicht geklappt hat..
Männer haben es doch da nicht so schwer. Irgendwie können die immer zum Absch(l)uss kommen.
-
leicht vereinfacht:
mann = will ins ziel kommen
frau = will mehr den weg genießen
und ich spreche nicht nur von bergtouren...
aber schmerzen, nur weil das ziel nicht erreicht wird, kann ich nicht bestätigen (höchstens psychische ;-) )
m34
-
Wichtig! Ist wie ein gutes Essen ohne Kaffee
-
@ #8
Bin mir nicht sicher ob ein Vergleich mit der Menstruation sinnvoll ist.
Aber um das gleich einmal aufzulösen:
Nicht alle Frauen haben vor oder während ihrer Menstruation Schmerzen.
Wenn ich hier die verschiedenen Beiträge der Männer vergleiche, scheint es so zu sein, dass auch nicht jeder Mann Schmerzen hat, wenn er trotz Erregung nicht ejakulieren kann/darf.
Resultat: beides Ammenmärchen, weil nur teilweise zutreffend.
-
Welche Frau erzählt so einen Quatsch Sex ohne Höhepunkt ?
Wenn ich eine Frau heiss mache und dann aufhöre hagelt es schläge oder verbalen ärger uiui
,ausser die Frau hatte noch nie einen Höhepunkt und kennt das garnicht.Soetwas geht nur bei erotischen Spielen aber doch nicht bei Sex.
-
am Besten hat mir die Antwort von #10 gefallen.
Es kommt immer darauf an, welche Bedürfnisse beide haben. Nur "körperlichen" Sex oder mehr.
Wenn ein"mehr", durch Vertrauen und Leidenschaft entstanden ist, für den ist es nicht tragisch, wenn ein Orgasmus mal nicht erreicht wird.
W49
-
Also ich (m) erkläre mir die in der Hinsicht auch einmal aufgetretenden Schmerzen folgendermaßen:
Erst bei großer Erregung (unmittelbar vor dem Orgasmus/Ejakulation) wird Samen aus den Hoden zusammen mit Nährflüssigkeit in der Prostata vermengt. Die Prostata scheint nicht dazu konstruiert zu sein das Ejakulat lange "zu lagern". Will sagen: Sex vor erreichen des "Point of no return" abzubrechen ist zwar lusttechnisch unerquicklich aber schmerztechnisch unproblematisch. Wenn es allerdings nach dem "Point of no return" (es handelt sich dabei meißt nur um Sekunden(-bruchteile) aus welchen Gründen auch immer zum "Abbruch mit voller Prostata" kommt, dann sind die auf vielfältige Art bereits von den Vorrednern beschriebenen Schmerzen gewiss, und nur eine (auf welche Weise auch immer) herbeigeführte Ejakulation beendet die Schmerzen.
-
Der Höhepunkt ist wichtig, weil einfach ein schönes Gefühl und meist die Kröhnung des Ganzen. Aber.. und darauf sollte sich auch jeder verstehen. Es ist auch etwas tolles, und daher auch wichtig, dem Partner den Höhepunkt zu gönnen, denn es ist toll zu sehen und zu fühlen, wenn es dem anderen auch gut geht.
-
Ihr Höhepunkt ist mir wichtiger als mein eigener... den kann ich notfalls noch nachholen. Dass ein Mann irgendwann ohne blaue Pillen seltener kommen wird als seine Partnerin liegt in der Natur der Sache. Da muss er schon froh sein wenn er noch eine ausreichende Errektion hat.
Schmerzen im Unterleib respektive Hoden oder Prostata sind ganz klar ein Fall für den Urologen und sollten beim Koitus interruptus oder wenn man(n) gar nicht drin war eigentlich nicht entstehen.
# 9: Natürlich ist man(n) stolz, wenn er mehrfach hintereinander kann. Ob das für die Partnerin auch noch die wahre Lust ist kann dahingestellt bleiben. Wenn Du den ganzen Tag Holz hackst hast Du allerdings abends auch einen Muskelkater, so gilt auch beim Sex allzuviel ist ungesund.
M/46
-
Meinst Du den Orgasmus oder die Ejakulation?
Letzteres muss nicht unbedingt sein, da ich dann schon mehrere Orgasmen hatte - ich weiss, dass Frauen auch traurig sind und Selbstzweifel haben, wenn Sie es nicht "kommen sehen". Macht Euch keine Sorgen - auch wir Männer haben unsere Kurven - manchmal passt es eben nicht und wir wollen uns nicht unter Druck setzen lassen. Manchmal hilft aber eine kleine Pause, um den PC-Muskel zu entspannen, der durch die trockenen Orgasmen noch etwas angespannt ist. Und dann kann das Spiel von vorne beginnen - mit viel Zärtlichkeit, Küssen und dirty talking. ;-)
-
@#8
"Erst erregen und dann nicht "Abfeuern" dürfen,schmerzt wirklich(teils stark) im Unterleib,Hoden bis hin zu Kopfschmerzen------es staut sich etwas,was nicht heraus darf------bei Frau gehts monatlich den "Bach" herunter!"
Es tut mir irgendwie Leid dir das sagen zu müssen, aber die Monatsblutung der Frau hat rein gar nichts mit einem Samenstau zu tun. Vielleicht hat es dir niemand gesagt, aber es ist nicht so, dass Frau bei jeder Erregung ein Ei "auswirft" welches sich wie Kaviar in der Bauchhöhle ausbreitet. Ich benide keine Frau um den Partner, der Ihre Monatsblutung als Grußelgeschichte betitelt. Ist aber auch befremdlich, blutet 5 Tage durchgehende und kratzt einfach nicht ab- was für ein Schenkelklopfer.
Ähnliche Themen
-
Wie wichtig ist Euch eigene Kinder zu haben? Bedeutet das für Euch die Erfüllung?
Von Gast im Forum Beziehung
03.01.2012, 08:55 -
Wie wichtig ist Euch Sex und wie sehr fehlt er Euch als Single?
Von Gast im Forum Sexualität
26.10.2011, 12:17 -
Hallo Männer! Ist euch die Staatsangehörigkeit der Frau wichtig? Erzeugt sie Angst oder Sorgen?
Von Gast im Forum Single
10.12.2010, 05:12 -
Ich weine unwillkürlich im Höhepunkt beim Sex warum?
Von Solveigh im Forum Sexualität
26.09.2009, 15:15 -
Wie wichtig ist euch die Musik(richtung) des Partners und welche Kompromisse gibt es bei euch?
Von Berliner30 im Forum Single
05.05.2009, 22:45









