1. #300 Gast
    18.01.2012 20:55
    Das ist vllt. im Erwachsenenalter so, aber Kinder müssen die Möglichkeit bekommen sich überall auszuprobieren, Gender Meinstreaming in der Wirtschaft bzw. bei Erwachsenen kann man mit Kindern nicht vergleichen! Kinder erweitern so ihre Kompetenzen.

    Fremde Menschen sind es nicht, wie schon geschrieben...die Erziehung und Entwicklung geschieht partnerschaftlich und meist in enger Zusammenarbeit. Deine angeblichen 1:100 will ich bewiesen haben genauso wie das Risiko welsches ja angeblich besteht. Außerdem kannst du auch nicht beweisen das die meisten Pädophilen sich solche Berufe aussuchen, denn der Aufwand ist schon sehr groß. Die meisten machen es sich doch einfacher, gehen auf Spielplätze, im Fußballverein oder sonst wo....

    <MOD: Hier darf jeder seine Meinung schreiben! Diskreditieren Sie keine anderen Meinungen!>

  2. #301
    18.01.2012 21:15
    Zitat Zitat von Gast Beitrag anzeigen
    Das ist vllt. im Erwachsenenalter so, aber Kinder müssen die Möglichkeit bekommen sich überall auszuprobieren
    Natürlich sollten Kindern viel beigebracht und vermittelt werden und natürlich sollten Kinder viel ausprobieren können. Beide Geschlechter dürfen natürlich auch Tätigkeiten kennenlernen, die traditionellerweise dem für das andere Geschlecht typisch sind.

    Der Begriff "Gender Meinstreaming" ist aber einfach nur grauslich und hat damit rein gar nichts zu tun, sondern ist ein feministischer Kampfbegriff, der schon zur Karikatur seiner sekbst geworden ist und den wohl niemand mehr ausspricht -- außer im Scherz und mit Kopfschütteln.

    will ich bewiesen haben genauso wie das Risiko welsches ja angeblich besteht.
    + Es gibt eine gewisse Anzahl an Pädophilen.
    + Es besteht die Möglichkeit, dass Pädophile als Erzieher arbeiten.
    + Also besteht ein Risiko.

    Über solche Selbstverständkichkeiten muss man doch gar nicht diskutieren. Die zentrale Frage ist doch nur, wie hoch der einzelne das Risiko einschätzt und welches Risiko er bereit ist, für seine Kinder einzugehen und wie er abwägt zwischen potentiellem Nutzen von männlichen Erziehern und den Gefahren durch männliche Erzieher.

    Wie ich oben bereits verlinkt und erklärt habe (einfach mal lesen!), hat die Kriminalpolizei klare Erkenntnisse, dass Männer mit pädophilen Neigungen vermehrt Berufe ergreifen, die eine Nähe zu Kindern ermöglichen. Nicht alle, nicht die meisten, aber eben vermehrt gegenüber dem Bevölkerungsdurchschnitt.

    Abgesehen davon wurden ja bereits etliche Fälle von sexuellen Übegriffen durch männliche Erzieher auf schutzbefohlene Kinder dokumentiert. Das Risiko ist also definitiv vorhanden. Einfach mal suchen, findet man leicht (Google: männliche Erzieher sexueller Missbrauch).

  3. #302 Gast
    18.01.2012 21:41
    Im Vergleich zu den Verbrechen die in Familien stattfinden ist das Risiko eindeutig geringer...Außerdem ist ja auch nachgewiesen das viele Ersatztaten (ein "normaler" Mann hat die Tat begangen) unter den Missbräuchen sind.

    Ich denke du solltest mehr Vertrauen in die Einrichtung haben, die ja schließlich die Verantwortung trägt, und vorallem Informationen sammeln.
    Die Einrichtung in der du dein Kind gibst wird auch im Aufnahmegespräch dazu bereit sein deine Fragen zu beantworten.

  4. #303
    18.01.2012 21:48
    Zitat Zitat von Gast Beitrag anzeigen
    Im Vergleich zu den Verbrechen die in Familien stattfinden ist das Risiko eindeutig geringer...
    Es ist doch für das absolute Risiko im Kindergarten irrelevant, ob es größere Risiken außerhalb gibt. Jedes zusätzliche Risiko muss vermieden, es sei denn, die Vorteile überwiegen eindeutig die Gefahren. Das sehe ich in diesem Falle als nicht gegeben an.

    Ich denke du solltest mehr Vertrauen in die Einrichtung haben, die ja schließlich die Verantwortung trägt, und vorallem Informationen sammeln.
    Ja, ja, Vertrauen haben ist immer leicht gesagt -- sag das mal den vielleicht hundert Müttern je Jahr, deren Kind missbraucht wurde. Von Vertrauen kann man sich nichts kaufen, vorallem keine Sicherheit.

  5. #304 Gast
    18.01.2012 21:54
    Zitat Zitat von Frederika Beitrag anzeigen
    Ja, ja, Vertrauen haben ist immer leicht gesagt -- sag das mal den vielleicht hundert Müttern je Jahr, deren Kind missbraucht wurde. Von Vertrauen kann man sich nichts kaufen, vorallem keine Sicherheit.
    Aber die große Mehrzahl der Kinder wird doch von Leuten aus dem Freundes-oder Verwandtenkreis oder von ganz Fremden missbraucht und nicht von Erziehern!
    Und man hat NIE im Leben eine Garantie, dass das eigene Kind nicht missbraucht wird, dafür muss es keinen männlichen Erzieher im Kindergarten haben, es könnte theoretisch auch der Nachbar von nebenan oder der Bruder des Ehemannes sein - alles schon vorgekommen!

  6. #305
    18.01.2012 22:19
    Zitat Zitat von Frederika Beitrag anzeigen
    Ja, ja, Vertrauen haben ist immer leicht gesagt -- sag das mal den vielleicht hundert Müttern je Jahr, deren Kind missbraucht wurde. Von Vertrauen kann man sich nichts kaufen, vorallem keine Sicherheit.
    Dann dürfte aber eine Mutter ihr Kind Ministant werden lassen. Oder wollen wir jetzt auch darüber diskutieren, daß in diesen Jobs eine Männer mehr arbeiten dürfen? ...ach, ups, geht ja nicht!

  7. #306 Gast
    19.01.2012 17:13
    Zuhause: Mama
    im Kiga: Erzieherin
    in der Schule: Lehrerin

    Wer nur mit Frauen/Frauenrollen aufwächst, kann als Junge nur "verkorkst" geprägt werden. Sorry..

    Männliche Erzieher werden mit Handkuss und händeringend von den Institutionen gesucht und aufgenommen. Da gibt es diese Diskussion gar nicht.

    Männliche Erzieher verkörpern das notwendige positive MANN-VorbildModell, welches Kindern (insbesondere Söhnen) immer mehr vom eigenen Elternhaus her fehlt.
    Im Elternhaus fehlt oft der Vater, oder wird als sehr instabile Beziehungsperson negativ wahrgenommen.
    Buben brauchen Männer als Vorbilder, um selbst spielerisch MANN-Qualitäten erlernen zu können.

  8. #307 Gast
    19.01.2012 18:41
    Zitat Zitat von Gast Beitrag anzeigen
    Wer nur mit Frauen/Frauenrollen aufwächst, kann als Junge nur "verkorkst" geprägt werden. Sorry..

    Männliche Erzieher werden mit Handkuss und händeringend von den Institutionen gesucht und aufgenommen. Da gibt es diese Diskussion gar nicht.

    Männliche Erzieher verkörpern das notwendige positive MANN-VorbildModell, welches Kindern (insbesondere Söhnen) immer mehr vom eigenen Elternhaus her fehlt.
    Im Elternhaus fehlt oft der Vater, oder wird als sehr instabile Beziehungsperson negativ wahrgenommen.
    Buben brauchen Männer als Vorbilder, um selbst spielerisch MANN-Qualitäten erlernen zu können.
    Ja, aber wie schon mehrmals erwähnt wurde: Die Männer, die den Beruf des Erziehers, Lehrers oder Sozialpädagogen erlernen, sind meistens KEINE richtigen Männer, sondern Weicheier, Softies, Idealisten, Alternative. Und solche Männer können heranwachsenden Jungs kein männliches Vorbild sein, weil sie nämlich selbst verweiblicht sind! Ausnahmen gibt es natürlich wie überall, aber man geht ja immer von der Mehrzahl aus.

  9. #308
    19.01.2012 18:48
    Zitat Zitat von Gast Beitrag anzeigen
    Männliche Erzieher verkörpern das notwendige positive MANN-VorbildModell, welches Kindern (insbesondere Söhnen) immer mehr vom eigenen Elternhaus her fehlt.
    Eben leider nicht!

    Wer glaubt, dass männliche Erzieher ein ordentliches Männerbild vermitteln, der glaubt auch, das Zitronenfalter Zitronen falten.

    Gerade männliche Erzieher sind doch weit überwiegend umgepolte Weicheier, Waschlappen, Softies, Ökos. Kindergärten verpassen die Chance, ein echtes Männerbild zu vermitteln, indem alle männlichen und weiblichen Erzieher sich alle Tätigkeiten teilen -- und eben nicht wie es richtig wäre, die Männer mal endlich ein Männerbild vermitteln. Genau dagegen wird doch sogar aktiv angearbeitet und dann vom Gender Mainstreaming gefaselt.

    Buben brauchen Männer als Vorbilder, um selbst spielerisch MANN-Qualitäten erlernen zu können.
    Das ist wohl wahr. Dann aber bitte auch richtige Männer, die agieren wie echte Männer. Und eben keine Waschlappen und Weicheier, linke Ökos oder weichgespülte Softies.

  10. #309 Gast
    19.01.2012 18:52
    Zitat Zitat von Frederika Beitrag anzeigen
    Dann aber bitte auch richtige Männer, die agieren wie echte Männer. Und eben keine Waschlappen und Weicheier, linke Ökos oder weichgespülte Softies.
    Ich glaube, das Problem ist einfach, dass die "echten Männer" sich niemals für einen solchen Beruf entscheiden werden! Deshalb werden immer nur Ökos und Softies im pädagogischen Bereich arbeiten und die Jungs werden auch in Zukunft weder im Kindergarten noch in der Schule richtige Männer zu Gesicht bekommen.

  11. #310
    19.01.2012 19:09
    Zitat Zitat von Gast Beitrag anzeigen
    Ich glaube, das Problem ist einfach, dass die "echten Männer" sich niemals für einen solchen Beruf entscheiden werden! Deshalb werden immer nur Ökos und Softies im pädagogischen Bereich arbeiten und die Jungs werden auch in Zukunft weder im Kindergarten noch in der Schule richtige Männer zu Gesicht bekommen.
    Ja, das sehe ich auch so. Aber damit entfällt schon mal eines der entscheidensten Argumente pro männliche Erzieher.

    Wie man es auch dreht und wendet: Die Missbrauchsgefahr durch Erzieherinnen ist drastisch geringer als bei Erziehern. Genau dieses Risiko würde ich vermeiden, wenn ich könnte, vorallem für jene Kinder, die aus intakten Familien kommen und ohnehin nicht vom Softie-Männerbild profitierten.

  12. #311 Gast
    19.01.2012 19:52
    Ich habe den gesamten thread nicht gelesen, sondern nur in meinem Beitrag von 17:13 Uhr dargelegt, was der Realität entspricht.

    Wieso soll denn ein männlicher Erzieher verweichlicht sein, bzw. ein potentieller Kindesmißbraucher?? Mir ist diese negative Argumentation zu weltfremd und ich bin selbst bereits jahrzehnte lang Erzieherin.

    Tatsache ist nun mal, daß männliche Erzieher mit Handkuss von Institutionen aufgenommen werden. Punkt.

  13. #312
    19.01.2012 20:02
    Zitat Zitat von Gast Beitrag anzeigen
    Wieso soll denn ein männlicher Erzieher verweichlicht sein?
    Nun sag bitte nicht, dass Du den Eindruck hast, dass das weit überwiegend gestandende Mänenr sind, die ein typisches Männerbild der Gesellschaft repräsentieren?

    Du findest wirklich nicht, dass viele irgendwie Softies sind? Also das kann ich kaum glauben. Sei mal ehrlich!

    ein potentieller Kindesmißbraucher?
    Na ja, potentiell ja schon mal sowieso. Es sind ja schon genug Missbrauchsfälle bekannt, die doch wohl auch bei Euch in der Branche kontrovers diskutiert werden?

    Entwickelt Ihr denn deswegen keine Strategien, Verhaltensrichtlinien, Sicherheitskonzepte, wie man solche Missbrauchsfälle noch weiter vermeiden, verhindern, notfalls entdecken kann? Das wäre doch das Mindeste!

    Tatsache ist nun mal, daß männliche Erzieher mit Handkuss von Institutionen aufgenommen werden.
    Glaube ich sofort. Macht die Sache nicht besser...

  14. #313 Gast
    19.01.2012 20:44
    @312
    Ich weiß nicht, woher dein negatives Bild kommt bezüglich männlichen Erziehern und auf welchen Grundlagen es beruht.
    Du kannst jedoch sehr gerne Bildungsministerien deine Bedenken darlegen.

    Ich als Erzieherin bin da in meiner Funktion zu bedeutungslos und teile zudem nicht deine Wahrnehmung.
    Männliche Erzieher sind meiner Auffassung nach notwendig und noch viel mehr wären wünschenswert.

  15. #314
    19.01.2012 21:17
    Zitat Zitat von Gast Beitrag anzeigen
    @312: Ich weiß nicht, woher dein negatives Bild kommt bezüglich männlichen Erziehern und auf welchen Grundlagen es beruht.
    Schade, dass Du meine fett hervorgehobene Frage nicht beantwortet hast.

    Nochmal: Entwickelt Ihr denn keine Strategien, Verhaltensrichtlinien, Sicherheitskonzepte, wie man solche bekannt gewordenen Missbrauchsfälle vermeiden, verhindern und notfalls entdecken kann? Das wäre doch das Mindeste, oder nicht?

  16. #315
    19.01.2012 22:00
    <MOD: Beachten Sie das Thema! Es geht um Kindergarten-Erzieher, nicht um Lehrer!>

  17. #316 Gast
    19.01.2012 22:26
    Zitat Zitat von Frederika Beitrag anzeigen
    Entwickelt Ihr denn deswegen keine Strategien, Verhaltensrichtlinien, Sicherheitskonzepte, wie man solche Missbrauchsfälle noch weiter vermeiden, verhindern, notfalls entdecken kann? Das wäre doch das Mindeste!
    Eine Strategie entwickeln gegen etwas, was es in deinen angegebenen Dimensionen einfach nicht gibt. Natürlich werden Erzieher/innen sensibilisiert, auf alle möglichen Missbrauchshinweise zu achten, ebenso eben auch aus dem häuslichen Bereich.

    Und natürlich werden Erzieher/innen geschult, wie sie mit Kindern umgehen müssen/dürfen. Das ist aber doch ein ganz normaler Ausbildungsschwerpunkt. Ich muss in jeder Beziehung wissen, wie ich mit einem Menschen umgehen muss, der mir anvertraut wird. Dazu gehört es auch, in jeder Weise Grenzen zu respektieren, das gilt grundsätzlich und nicht nur für Männer und auch nicht nur für körperliche Nähe.

    <MOD: Angriffe entfernt.>

  18. #317 Gast
    20.01.2012 04:53
    @314
    Ich habe deine fett hervorgehobene Frage natürlich registriert.
    Was soll ich dir darauf antworten (können), denn es ist mir in meiner langjährigen Tatigkeit persönlich noch nicht untergekommen, daß Erzieher Kinder mißbrauchen.

    Eher muss der Erzieher heutzutage geschützt werden, vor der Gewaltbereitschaft, die von den Kindern/Jugendlichen ausgeht..und dem Erzieher sind die Hände gebunden..
    Woher kommt diese Aggression (?); das beschäftigt mich persönlich viel mehr..

    Es fehlt eine positive männliche Bezugsperson für das Kind/Jugendlichen.
    Wenn es diese nicht (mehr) stabil im familiären Bereich gibt, dann k a n n nur das Bildungssystem versuchen mitzutragen/aufzufangen; familiär ergänzend und nicht ersetzend.

    Was ist deine Alternative anstatt "männliche Erzieher"?
    ..Hast du eine persönliche schlechte Erfahrung in deiner Kindheit gemacht?

  19. #318
    20.01.2012 10:35
    <MOD: Diffamierungen entfernt. Sie kennen die Regeln!>

    so gibt es z.b. diverse quereinsteiger im erzieherberuf, die zuvor z.b. eine handwerkliche ausbildung hatten. gerade diese männer siond doch mit dem männerstatus par exellence versehen...oder;-)

    ich kenn da z.b. einen ehemaligen bootsbauer, seines zeichen harley-fahrer, der zum erzieherberuf wechselte. ich glaube, wenn ihr den sehen würdet, den würdet ihr als alles mögliche bezeichnen, aber sicher nicht als weichei!

    bezeichnenderweise sind gerade die frauen,hier im forum gegen männliche erzieher eingestellt, die entweder gar keine kinder haben, oder diese gerade in die kita bringen wollen. mit anderen worten: es sind diejenigen, die in der praxis gar keine erzieher kennen, sondern lediglich ein klischee im kopf haben.

    an diese frauen: gleicht dieses klischee bitte mit der realität ab und dann sehen wir weiter!

  20. #319 Gast
    20.01.2012 20:07
    Bei dem Thema "Männerbild" kommt doch die Frage auf, was versteht man denn unter einem richtigen "Mann"?

    Natürlich ist es wichtig mit den Kindern Fußball zu spielen, handwerkliche Dinge zu tun, sie raufen zu lassen oder halt irgendwas auf der Bewegungsbaustelle zu machen. Aber hauptsächlich geht es darum das der Mann sich einfach anders verhält, z.B.greifen viele bei Raufereien nicht gleich ein.
    Da geht es nicht um das Aussehen, was nach deiner Meinung scheinbar auch den Charakter beschreibt. Heutzutage steht das Aussehen und der "Look" nicht mehr unbedingt für eine besondere Lebenseinstellung.

    Mal davon ab ist es wichtig die Kinder mit dem Thema Ökologie zu konfrontieren. Ich als Erzieher habe mich in meiner Ausbildung mit dem Rollenverständnis und den anderen Themen zu Genüge befasst und scheinbar brauchen hier einige noch Hintergrundwissen, deshalb verweise ich mal auf die Bücher Pädagogik und Psychologie vom Bildungsverlag Eins. Da stehen einige Grundlagen drin und man eignet sich das Wissen an um weitere speziellere Fragen zu beantworten. Auch zum Thema Rollenverständnis.

  21. #320
    20.02.2012 03:28
    Ich verstehe nicht was an männlichen Erziehern falsch sein soll und was daran unmännlich sein soll geht mir auch nicht in den Kopf.

    <MOD: Weitere Hyperlinks nicht gestattet. Formulieren Sie Ihre eigene Meinung!>

    Es gibt auch weibliche Pädophilie:
    http://www.wdr.de/tv/frautv/sendungsbeitraege/2011/0224/thema_2.jsp

  22. #321 Gast
    20.02.2012 08:03
    Die Kindergärten, die ich kenne, reißen sich geradezu um die paar männlichen Erzieher, die es glücklicherweise gibt, oder sie suchen Hände ringend einen.

    Diese ganze Diskussion verstehe ich nicht; zu glauben, dass die Männer die kleinen Mädchen missbrauchen könnten, scheint mir eine ausgesprochen fixe Idee zu sein. Darauf wäre ich, ehrlich gesagt, niemals gekommen.

    Ich finde es schade, dass sich so wenige junge Männer für diesen Beruf entscheiden. Den einzigen, den ich kenne, finde ich ausgesprochen nett, sympathisch, tüchtig. Er ist für jeden Kindergarten, für die Kolleginnen und vor allem für die Kinder ein Gewinn. Die Eltern sind begeistert, noch nie habe ich davon gehört, dass jemand Vorbehalte hat. Ganz im Gegenteil: ein männliche Erzieher ist ein starkes Argument FÜR einen bestimmten Kindergarten. So kenne und höre ich es jedenfalls immer, so empfinde ich es auch, und die Gegenposition kenne ich ausschließlich aus diesem Forum.

  23. 20.02.2012 08:47
    Mich würde es absolut nicht interessieren wenn auch männliche Erzieher da wären.
    Im Gegenteil finde ich, dass dadurch ein modernes Familienbild schon frühzeitig vermittelt wird und die Tochter auch später in sentimentalen Sachen einen besseren Bezug zum männlichen Geschlecht hat.

  24. #323 Gast
    20.02.2012 10:51
    <MOD: Nebenthema gelöscht. Bleiben sie bei der Titelfrage! Keine Unterstellungen an andere Teilnehmer.>

    Liebe Damen, die ihr Probleme mit männlichen Erziehern habt, wenn ihr wollt, dass Erzieher richtige Männer und keine Weicheier sind, dann sorgt dafür, dass dieser Beruf gesellschaftlich die Anerkennung erhält, die es für Männer attraktiv macht, als Erzieher zu arbeiten. Schließlich definiert sich ja (nach eurem überkommenen Rollenverständnis) ein richtiger Mann über seinen Status. Also billigt einem Erzieher einen hohen Status zu, ihr habt es selbst in der Hand, denn auch hier gilt: Will man etwas an der Gesellschaft ändern, sollte man bei sich selbst anfangen. Wenn für euch ein Erzieher als Partner etwas erstrebenswertes ist, werden auch die richtigen Männer diesen Beruf ergreifen.

    <MOD: Beleidigungen entfernt.>

  25. #324
    21.02.2012 12:54
    Zitat Zitat von Gast Beitrag anzeigen
    dann sorgt dafür, dass dieser Beruf gesellschaftlich die Anerkennung erhält, die es für Männer attraktiv macht, als Erzieher zu arbeiten.
    Falsche Kampfrichtung. Männer sind als Erzieher eine Perversion des Zeitgeistes. Weder muss ein lächerlich einfacher Beruf wie Kindergartenerzieher (früher konnten das Mütter einfach so) übermäßig herausgelobt und übersteigert werden noch haben Männer in so einer typisch weiblichen Funktion irgendetwas zu suchen. Gleiches gilt auch für männliche Hebammen und ähnliche Unsinnigkeiten.

    Wenn für euch ein Erzieher als Partner etwas erstrebenswertes ist, werden auch die richtigen Männer diesen Beruf ergreifen.
    Die allerwenigsten Frauen wollen solche Berufe bei ihrem Partner und die allermeisten wollen das auch gar nicht ändern. Allenfalls ein paar ideologisch linkslastige Frauen finden so etwas akzeptabel.

  26. #325
    21.02.2012 13:00
    Zitat Zitat von Gast Beitrag anzeigen
    Diese ganze Diskussion verstehe ich nicht; zu glauben, dass die Männer die kleinen Mädchen missbrauchen könnten, scheint mir eine ausgesprochen fixe Idee zu sein.
    Nein, ist keine "fixe Idee", sondern leider tägliche Realität, wie kriminalpolizeiliche Statistiken klar zeigen. Wenn nur 1 Prozent übergiffig werden, würde das angesichts der Vielzahl von Kindergärten bereits eine grausige Quote und alltägliches Verbrechen bedeuten. Nur weil die Mehrheit koscher ist, bedeutet das nicht, dass nicht das eine Prozent es rechtfertigen kann, dieses Risiko zu vermeiden.

    Ich finde es schade, dass sich so wenige junge Männer für diesen Beruf entscheiden.
    Ich finde es nicht schade, sondern beruhigend. Ich kann weder Männer in solchen Berufen ernst nehmen noch empfinde ich es als gesellschaftlich sinnvoll.

    ein männliche Erzieher ist ein starkes Argument FÜR einen bestimmten Kindergarten.
    Nur für Alleinerziehende, denen der Mann fehlt. Kinder aus intakten Familien brauchen keine männlichen Erzieher -- die haben Väter, Großväter, Onkel, Brüder und so weiter. Ich weiß nicht, woher die Mär kommt, dass Kinder ausgerechnet im Kindergarten Männer benötigen -- und das angesichts der Tatsache, dass die Männer in Kindergärten ja nicht gerade typisch männlich sind und dann auch noch Rollenverhalten absichtlich ausgehebelt wird. Also wenn männliche Erzieher sinnvoll sein sollten, dann doch nur, wenn es richtige Männer wären, die auch typisch männliche Aufgaben wahrnähmen -- beides ist nicht der Fall.

  27. 21.02.2012 13:14
    <MOD: Sticheleien entfernt.>

    Wie begeistert die Kinder auf Männer in der Kita reagieren, spricht für sich.

    Sicherlich könnte es irgendwann irgendwie auch einmal zu einem Missbrauch kommen, die Wahrscheinlichkeit hierfür ist in dem Umfeld von geschulten und aufmerksamen Umfald garantiert niedriger als im Sportverein, bei Jugendfreizeiten, im Schwimmbad oder schlicht im Familien- und Freundeskreis.

    Es gibt keine absolute Sicherheit. Die Kinder müssen lernen, auf ihr Gefühl zu vertrauen und sehr schnell zu äußern, wenn sie ein "blödes Gefühl" haben. Kinder spüren es, wenn ein Erwachsener "seltsam" ist, und, wenn sie Vertrauen zu den Eltern haben, berichten sie auch davon. Das kann überall passieren, einfach überall. Deshalb Erzieher zu verteufeln, ist einfach nur daneben.

  28. #327 Gast
    21.02.2012 13:30
    Zitat Zitat von Frederika Beitrag anzeigen
    Weder muss ein lächerlich einfacher Beruf wie Kindergartenerzieher (früher konnten das Mütter einfach so) übermäßig herausgelobt und
    Mal ganz abgesehen von allem anderen, was du zu dem Thema schreibst und was ich nicht mal ansatzweise nachvollziehen kann - die Ausbildung zu diesem lächerlich einfachen Beruf setzt heute in Berlin (anderswo wahrscheinlich auch) Abitur voraus. Mit Mittlerer Reife oder gar Hauptschulabschluss ist da nichts mehr zu machen. Die Ausbildung, da solltest du dich mal informieren, ist alles andere als einfach oder anspruchslos. Früher war das mal anders, heute sind die Anforderungen an Erzieher und Erzieherinnen gestiegen, völlig zu Recht.

    <MOD: Sticheleien entfernt.>

  29. #328
    21.02.2012 13:44
    Zitat Zitat von saepe_inscia Beitrag anzeigen
    Wie begeistert die Kinder auf Männer in der Kita reagieren, spricht für sich.
    Hm, ist Begeisterung von Kindern ein Argument, wenn es um Sicherheit und Gefährdung geht? Wohl kaum! Das können Kinder nämlich nicht einmal ansatzweise einschätzen.

    Sicherlich könnte es irgendwann irgendwie auch einmal zu einem Missbrauch kommen,
    Nicht "könnte", sondern "kam es bereits hundertemal in Deutschland" wäre richtig. Es geht nicht um Theorie, sondern um Opferzahlen. Es gibt bereits mehr als genug sexuelle Missbrauchsfälle durch männliche Erzieher. Einfach mal googlen!

    die Wahrscheinlichkeit hierfür ist in dem Umfeld von geschulten und aufmerksamen Umfald garantiert niedriger als im Sportverein, bei Jugendfreizeiten, im Schwimmbad oder schlicht im Familien- und Freundeskreis.
    Das ist richtig. Rein statistisch passiert sexueller Missbrauch im familiären Umfeld wesentlich häufiger. Darauf müssen alle Eltern selbst achten und tun das gewiss auch -- aber ein Risiko an Stelle A rechtfertigt es nicht, ein anderes Risiko an Stelle B zu ignorieren.

    Letztlich kommt es immer auf das Risiko-Nutzen-Verhältnis an. Für alleinerziehende Mütter ohne vertrauenswürdige Männer im familiären Umfeld mag der Nutzen in der Abschätzung des Risiko überwiegen. Für Kinder aus intakten Familie ist der Nutzen nahe Null und das Risiko zu hoch.

    Die Kinder müssen lernen, auf ihr Gefühl zu vertrauen und sehr schnell zu äußern
    Absolut richtig und gewiss ein Kernziel von Erziehung und intrafamiliärem Vertrauen. Aber erst halbwegs zuverlässig anwendbar mit Lehrern, Sporttrainern und so weiter, wenn die Kinder im schulpflichtigem Alter sind. Bei Kindergartenerziehung kann man sich darauf noch nicht verlassen.

    Deshalb Erzieher zu verteufeln, ist einfach nur daneben.
    Niemand verteufelt sie. Aber ein Risiko-Bewusstsein zu wecken, ist gerechtfertigt, und eine Risiko-Nutzen-Abwägung immer sinnvoll.

  30. #329 Gast
    21.02.2012 14:52
    das ist doch super. ich finde es gibt viel zu wenig männliche erzieher und auch viel zu wenig männliche grundschullehrer.

    deine tochter hat glück! ich wünsche ihr eine ganz tolle zeit im kindergarten

    w53 mutter von 3 kindern

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