- Frage:
Menschen ohne Kinderwunsch ein Leben langWas denkt ihr über solche Menschen? Haben diese Menschen einen Defekt? Ist dies eine Variation der Natur? Ich (w/42) hatte noch nie einen Kinderwunsch und er scheint auch nicht in Sicht zu sein. Wie kommt das? Das haut doch alle Vorstellungen von tickenden Bio-Uhren über Bord?!Antworten: -
So sie keine medizinisch oder psychologische Störung besitzen, haben sie wahrscheinlich ihren natürlich vorhandenen Fortpflanzungsdrang irgendetwas anderem geopfert.. Ansehen, Bildung, Stand, materielle Werte etc.
jeder wie er/sie mag, für mich definitiv kein potentieller Partner..
Gruß 7E24B720 m36
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Hier FS @1
Nein, ich habe ihn nichts geopfert. Ich hatte ihn einfach noch nie. Medizinisch und psychologisch scheine ich auch intakt. Mir fehlt nichts und ich kann mich noch nicht mal in der Vorstellung damit einfinden Mutter zu sein. Das wäre sonstwer, nur nicht ich. Ich kenne dieses ICH nicht, was Mutter sein könnte.
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ich finde das völlig ok. zwar glaube ich, dass es mehr männer als frauen gibt, die keine kinder wollen, aber warum sollten sich nicht auch zunehmend frauen dafür entscheiden keine kinder haben zu wollen? ich kenne einige, v.a. im beruflichen umfeld. die zeiten haben sich geändert - früher konnten manche frauen sich nur über ihre kinder definieren, ihr kolportierter "daseins-sinn" war es kinder zu bekommen und großzuziehen. vielleicht hätten sich vor 50 jahren auch viel mehr frauen dazu entschlossen keine kinder zu bekommen, wenn es bessere verhütungsmethoden gegeben hätte oder eben die gesellschaftlichen erwartungen anders gewesen wären. meiner beobachtung zufolge ist es für frauen heutzutage keinerlei problem keine kinder zu bekommen. ich kenne niemanden, der das als makel oder sonstwie negativ sehen würde. w35, kinderlos (aber mit dem richtigen mann könnte ich mir kinder sehr wohl vorstellen - aber wenn er sich nicht rechtzeitig in mein leben wagt oder keine kinder will? hm, dann bin ich auch eine ewig kinderlose ...)
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Nein, ich glaube nicht, dass solche Menschen einen besonderen Defekt haben. Da es unter evolutiven Bedingungen genügt, Libido und Paarungswillen zu haben und sich die Fortpflanzung dann automatisch ergabe, ging es nur darum, mit der Geburt die Mutterinstinkte zu wecken. Vorher ist das gar nicht nötig.
Wir haben uns danke moderner Wissenschaft und der Möglichkeit zur Verhütung halt über die Evolution gesetzt -- und üben quasi einen neuen evolutiven Druck aus. Jetzt nämlich erst vermehren sich jene mit Kinderwunsch mehr. Früher war das egal, das vermehrte sich jeder, der Sex hatte.
Sei beruhigt und genieße Dein kinderloses Leben! Jeder, wie er möchte!
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@3 Mein Paarungswille ist nicht sehr hoch. Besonders wenn es um den Zeugungsakt geht, ist er besonders gering, um nicht zu sagen fast nicht vorhanden. Ich verhütete nie, sondern ich liess einfach nur die kritischen Tage als Kontaktmöglichkeit nicht zu. Schwer war das nicht, meiner Gesundheit hat es sicher gut getan. Ich frage mich, ob ich wegen des fast nicht vorhandenen Willen zur Zeugung auch unter natürlichen Bedingungen (oder anders gesagt bei mangelnder Bildung) ebenso zu keinem Nachwuchs gekommen wäre. Mir fehlt schlicht die Motivation dazu und ich weiss nicht warum. Es ist nicht so, dass es mich stört. Es ist aber so, dass ich mir schon Gedanken mache - wieso - weshalb - warum. Gut, das liegt in meiner Persönlichkeit die gern hinterfragt, untersucht, analysiert.
Sex mag ich nur mit klitoralem Schwerpunkt sehr. Alles andere zieht eher an mir vorüber wie etwas was mich nicht oder nur sehr schwach streift.
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Liebe FS,
wie schön, dass es nicht nur mir so geht, sondern anderen Frauen auch. Ich hatte auch noch nie einen Kinderwunsch und nenne dieses scherzhaft "fehlendes Muttergen". Ich mag Kinder, aber eigene? Kann ich mir für mich nicht vorstellen. Und ich kann für mich sagen, ich habe auch ohne Kinder und dem gesellschaftlichen Druck, der dahinter steht, ein ausgefülltes und glückliches Leben. Und wenn Dein Leben ohne Kinder ausgefüllt ist, ist es doch völlig in Ordnung, keine Kinder in die Welt zu setzen.
Dir noch ein tolles gewollt kinderloses Leben!
w/40
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"Bis Mitte 20 überwiegen die Triebe, ab Mitte 20 siegt die Vernunft..." ;-)
Ich lebe ein schönes, zufriedenes, ausgefülltes Leben. Mag meine Arbeit und meine Freizeit. Ich hätte jetzt einfach keinen Nerv mehr, Kinder zu versorgen. Das wäre mir vor 15, 20 oder auch 10 Jahren vielleicht gar nicht so klar gewesen.
Angst vor "Alleinsein im Alter" habe ich nicht, da ich der Meinung bin, Kinder sind niemandes Eigentum. Man kann sie nicht verpflichten, sich im Alter um die Eltern zu kümmern, nur weil man sie geboren und aufgezogen hat (ich werde mich um meine trotzdem kümmern, wenn es nötig wird).
Noch 'n Spruch dazu: "Kleine Kinder, kleine Sorgen - grosse Kinder, grosse Sorgen..."
w 42, mag Kinder, aber gewollt kinderlos und konstant sehr zufrieden
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Keinen Kinderwunsch zu haben, finde ich überhaupt nicht schlimm. Aber dieses Gefühl, wenn dich dein Kind mit seinen großen Augen anschaut und du weißt, es ist der größte Schatz auf Erden, das möchte ich nie wieder missen. Und wenn sie dich so sehr widerspiegel, dass du über dich selber schmunzeln kannst, dann hast du es auch noch richtig gemacht.
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IIch hätte schon einen Kinderwunsch, lebe ihn aber nicht aus.
Mir sagen der gesellschaftliche (Last der männlichen Ernährerrolle) und juristische (im Fall einer Trennung Zahlpapi ohne sonderliche Mitwirkungsmöglichkeit, voll vom Gusto der Kindesmutter abhängig) Rahmen einfach nicht zu.
Außerdem erlebe ich die Welt als alles andere als warmherzig und würde meinen Kindern nicht zumuten wollen, bereits im Kindergarten mit der Konkurrenz um Ausbildung und spätere Jobs beginnen und evtl. mit nicht unerheblicher Wahrscheinlichkeit an Öl- und Wasserkriegen teilnehmen zu müssen, nur damit ich im Alter evtl. dann und wann Besuch bekomme und mit dem Gedanken sterben kann, dass meine Gene irgendwie noch ein Weilchen weiterleben.
Stattdessen nehme ich mich ehrenamtlich der Kinder an, deren Eltern sich nicht ganz so viele Gedanken machen und die oft gar nicht zu wissen scheinen, was es bedeutet, einen kleinen Erdenbürger in die Welt gesetzt zu haben.
M
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Darüber habe ich mir vielleicht früher mal Gedanken gemacht. Mir war es allerdings schon immer so "ziemlich egal", ob ich Kinder bekommen würde oder nicht. Stand mal kurz davor, aber dann ist die Beziehung in die Brüche gegangen und danach hat es sich nie ergeben. Ist aber auch egal! Klaro, wird es manchmal immer mal wieder Momente im Leben geben, wo frau darüber nachdenkt, etwas "verpasst" zu haben. Aber diese Augenblicke sind sehr selten und gehen auch wieder vorbei. Ich bin mir auch nicht sicher, ob das nicht von außen aufgestülpt ist?! Bin sogar Grundschullehrerin und so froh, dass ich - nach einem anstrengenden Schultag - die Tür hinter mir zumachen kann. Und wenn ich die Mütter meiner Schüler so sehe und mit mir vergleiche, dann habe ich alles richtig gemacht, möchte nicht mit ihnen tauschen. Die haben halt andere Werte und Qualitäten - auch gut. Wäre ja schlimm, wenn wir alle gleich wären.
Ich halte es mit solchen Gedanken so, dass doch ziemlich müßig wäre, sich mit ungelegten Eiern auseinanderzusetzen. Reine Energieverschwendung! Diese kann ich für viel netter Dinge gebrauchen.
Übrigens: Gleich und gleich gesellt sich gern: Mein Freundeskreis besteht überwiegend aus kinderlosen Frauen (meistens liiert). Wir haben uns (unbewusst) gesucht und gefunden!
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Generationen nach uns werden schon noch ihr eigenes Urteil über die scheinbar selbstzufriedenen Kinderlosen fällen, insbesondere wenn ich sehe, wie die wenigen Kinder in einer absolut kinderfeindlichen Erwachsenenwelt (@10) aufwachsen. Die Kommentare meiner (schulpflichtigen) Kinder sprechen Bände.
Im Übrigen sehe ich an meiner Arbeitsstelle, daß kinderlose Frauen über 40 die unangenehmsten Zeitgenossen sind. Auch noch so viele Besuche auf Ü30-Parties helfen nicht über die tiefere innere Frustration hinweg.
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Warum versuchen eigentlich immer nur kinderlose Frauen sich vor anderen (der Gesellschaft?) zu rechtfertigen. Wenn eine nicht den Wunsch hat, Mutter zu werden, soll sie dankbar sein, dass sie in einer Zeit lebt, in der es dank moderner Verhütungsmethoden möglich ist, kinderlos zu bleiben.
Warum hört man eigentlich nie, dass sich kinderlose Männer für ihre Kinderlosigkeit rechtfertigen. Ich habe es noch nie erlebt, dass einem Mann vorgeworfen wurde, dass er nicht Vater ist. Umgekehrt müssen sich kinderlose das ständig anhören.
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Der Kinderwunsch entsteht erst, wenn man einen Menschen gefunden hat, mit dem man sich reproduzieren möchte.
Bei der Auswahl an merkwürdigen, egoistischen Männern braucht sich keiner zu wundern, dass die Frauen keinen Kinderwunsch verspüren.
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@13 Jetzt bin ich wieder beruhigt. Versehentlich dachte ich, dass dieses mal die Männer nicht schuld sein sollen.
Leider werden auch Männer Mitte dreißig von ihren Nichten gefragt warum sie keine Kinder haben.
Frauen halt ...
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Ist eine frage der erziehung, kindert haben in der heutigen welt hat gesellschaftlich immer weniger bedeutung und familie wird nicht mehr geschätzt. Frauen sehen ihre herausforderung nicht mehr darin eine gute Mutter zu sein, sondern darin eine Chefin zu werden und möglicht mannesgleich durchs leben zu stolpern. Der einzige trost im moment ist darwin, weil was sich nicht vermehrt, entwickelt sich auch nicht weiter also sorgt die evolution langfristig auto,atisch dafür, das dieser zustand nur wenige generationen überdauert.
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MadMax
warum wird bei kinderlosen frauen, eigentlich oft auch single hinzugedichtet, wie bei #11?
...natürlich sind diese frauen ohne kinder alle auch gefrustet...
es soll ja auch solofrauen MIT kindern geben, die irgendwie immer gestresst sind...aber glücklich;-)
ich finde es völlig legitim, in der heutigen zeit, sich ganz bewusst für oder gegen kinder zu entscheiden.
...je na prioritäten, die man in seinem leben setzt.
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@ 15
ich finde du verallgemeinerst. Ich gibt genug Frauen, die Kinder haben und nicht durch die Chefetage stolpern, sondern durch Loyalität und gerade weil sie Kinder haben, geschätz werden. Und wenn eine Frau keine Kinder möchte, ist das auch in Ordnung. Ich kann nur nicht so recht glauben, dass es wirklich immer so 100% gewollt war.
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Auch war einmal ein Mensch, dessen Freundeskreis mich unter keinen Umständen als Mutter vorstellen konnte. Jetzt habe ich ein Kind (noch ein zweites?) und bin froh, diese tiefe, innige, bedingungslose Liebe zu erleben, die einem ein Kind schenkt.
Constanze
An die Fragestellerin: Nein, mit Dir ist alles in Ordnung. Allerdings vermute ich, Du wärest vermutlich eine bessere Mutter als so manche, die hirnlos vor sich hin Kinder bekommen. Insofern schade.
Seine Zeit und Talente kann man allerdings auch ohne Kinder trefflich erfüllen.
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Die extremen Risiken in Schwangerschaft und Geburt die leider bei fast allen Müttern mehr oder weniger zum Tragen kamen, halten mich davon ab. Von den Schmerzen fange ich gar nicht erst an.
Allein der Gedanke daran lässt keinen Kinderwunsch in mir keimen.
Soll machen wer will, aber ohne mich.
w31
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Warum sich Frauen zunehmend dafür entscheiden keine Kinder zu bekommen?
Ganz einfach: Weil da kein Mann ist, der dasselbe möchte bzw. weil ich mich nicht darauf verlassen möchte, dass ein Mann doch so gnädig ist, bei mir und dem Kind zu bleiben.
Wer weiss was ihm einfällt, vielleicht bin ich ihm ja dann zu alt, zu hässlich , zu langweilig oder
er stellt fest, dass er schließlich immer schon schwul war.
Nachdem der schreiender Eierstock den armen Mann mit dem Käscher eingefangen,hinterhältig umgarnt und übetölpelt hat wird er nur eins wollen: Ihm ein Kind anhägen, ihn ausbeuten und versklaven. Der arme Mann. Seiner Freiheit beraubt und betrogen Von der hinterhältigen, perversen Eva mit dem abartigen Wunsch nach einem Kind.
Wie unnatürlich.
Weil ich nicht einsehe, alles auf meine Schulter zu nehmen und ein Kind allein zu erziehen. Weshalb sollte ich mich dieser Doppelbeslastung aussetzen. Auch Hartz 4 möchte ich keinem Kind zumuten. Weil ich der Meinung bin, dass ein Kind ein Projekt für 2 ist.
Weil ich zunehmend nur noch von Schwulen und Verschwulten umgeben bin.
Vielen Dank, dann bekommt Euch doch den Nachwuchs selbst!
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Mmh, bin über google hier hergekommen... weiß nämlich nicht, ob ich einen Kinderwunsch habe und muss dass nun schnellstens klären ...meine Bio-Uhr tickt laut!!! 22 Jahre war ich mit einem Mann verheiratet, der keine Kinder zeugen konnte. Für mich war das damals ok, habe mich auf mein Studium/Karriere konzentriert. Dann habe ich mich getrennt, war 3 Jahre lang Single und habe einen wahnsinnig tollen kinderlieben Mann kennen gelernt (er ist geschieden und hat selbst 2 Kinder, die bei der Mutter leben). Wir haben nicht verhütet, ich wurde mit 43 Jahren schwanger und leider hatte ich in der 10.Woche eine Fehlgeburt. Ich habe immer gesagt, ich nehme alles so, wie es kommt, aber jetzt??? Mein Freund wollte das Kind nicht und will keine Kinder. Letzteres hat er mir nie so deutlich gesagt. Ich sagte, ich hätte gerne ein Kind, will es zumindest probieren. Und was macht er? Er hat sich sterilisieren lassen ohne es vorher (!) mit mir zu besprechen!!!!!!
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Hallo, ich bin w, 42 und hatte bisher - auch in meiner langjährigen Ehe - nie einen Kinderwunsch. Ich habe mich jetzt in einen Mann verliebt, der immer davon ausging, zeugungsunfähig zu sein. Nun hat er sich nochmal testen lassen und erfahren, dass er inzwischen zeugungsfähig ist. Er ist überglücklich! Komischerweise könnte ich mir mit ihm nun auch ein Kind vorstellen. Vielleicht liegt es einfach an den Umständen oder am richtigen Partner, ob der Wunsch sich einstellt oder nicht.
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@21: dein Freund hat Kinder, die er nun seltener sieht und für die er aber bezahlen muss. Ist verständlich, dass er keine weiteren Kinder mehr haben will -und somit konsequent, dass er sich sterilisieren lässt und er dir die Verhütung nicht überlassen muss und dir so auch die MÖglichkeit nimmt, ihm nochmal ein Kind unter zu jubeln. Ich kann den Mann verstehen. w/41
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Kenne einen Mann, der nun, kurz vor der Rente, doch mal darüber nachdenkt, ob es vielleicht schön gewesen wäre, ein Kind zu haben. Doch 1. es ist nun zu spät und 2. war er die ganzen Jahre überzeugter NIcht-Kinder-Woller. Ich denke, irgendwann grübelt jeder mal darüber nach - wer noch jung genug ist, entscheidet sich vielleicht für ein Kind, wer nicht mehr, trauert ggf. kurz den entgangenen Freuden hinterher - den (finanziellen) Belastungen, Ärger und Sorgen jedoch sicherlich nicht.
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Der Kinderwunsch ist wie eine Laune der Natur. Plötzlich wacht man eines Tages auf und erkennt den wahren Sinn im Leben.
JEDE Frau kann sich zu jeder Zeit ihren Kinderwunsch erfüllen, dank Samenbanken, sofern sie noch fruchtbar ist, und sofern sie vermögend ist. Kluge Frauen sorgen vor und lassen sich im besten Alter gute Eier einfrieren. Diese können sie dann später auch über Leihmütter austragen lassen.
JEDER Mann kann sich ebenfalls zu jeder Zeit seinen Kinderwunsch erfüllen, dank unzählig williger jungen Frauen auf der ganzen Welt, sofern er vermögend und fruchtbar ist. Kluge Männer sorgen ebenfalls vor und lassen sich ihr Sperma bei Zeiten einfrieren.
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Ich (w28) habe auch keinen Kinderwunsch und hatte noch nie einen. Die Gründe dafür sind vielfältig. Allein schon die körperlichen Veränderungen während der Schwangerschaft möchte ich nicht mitmachen. Ich habe ohnehin schon ein schwaches Bindegewebe und Übergewicht. Ich will daher nicht wissen, wie mein Körper nach einer oder mehreren Schwangerschaften aussieht. So kann ich noch ganz zufrieden sein. Danach wäre ich es höchstwahrscheinlich nicht mehr. Die Schmerzen einer Geburt möchte ich ebenfalls nicht erleben. Bereits die monatlichen Menstruationskrämpfe machen mir sehr zu schaffen. Welche Hölle muss dann erst die Geburt sein?
Außerdem kann ich mir diesen massiven Verlust an Freiheit nicht vorstellen, den ein Kind mit sich bringt. Ein Kind verursacht extreme Kosten, die man meines Erachtens nur aufbringen kann, wenn man ein sehr gutes Einkommen hat. Und schließlich mag ich Kinder auch einfach nicht. Ich finde sie nicht einmal niedlich. Aber letztendlich finde ich das auch überhaupt nicht schlimm. Jeder soll doch glücklich werden, wie er mag, solange er keine anderen Menschen an ihrem Glücklichsein hindert. Oder?
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Kinderwunsch hin oder her, dass muss jeder für sich entscheiden. Da gibt es meiner Meinung nach kein normal. Aber die Schmerzen einer Geburt, Risiken einer Schwangerschaft oder die körperlichen Veränderungen während der Schwangerschaften vorzuschieben ist amüsant! Kenne keine Frau in meinem Umfeld, die nach der Schwangerschaft ihre alte Figur nicht wieder hatte, da gehört nur etwas Wille zu. (Wenn man aber wie eine Verfasserin eh schon übergewichtig ist, dann scheint es ja mit der Disziplin nicht sehr weit her zu sein.)
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Du findest Schmerzen und Risiken amüsant? Wieso wirfst du nicht mal einen Ziegelstein gerade in die Luft und bleibst dann stehen. Das Risiko und die Schmerzen wenn er dir auf den Kopf knallt sind ja deiner Meinung nach kein Grund etwas nicht zu tun.
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Was für ein absurder Vergleich. Der Geburtsschmerz ist kein sinnbefreit zugefügter Schmerz, denn er führt dazu, dass das eigene Kind das Licht der Welt erblickt.
Und: Nein, ich finde Schmerzen nicht amüsant, aber es gibt in der heutigen Zeit ja glücklicherweise die Möglichkeit einer PDA, dadurch werden die Schmerzen auf ein erträgliches Maß reduziert. Ausserdem sind die Schmerzen zu überstehen und schnell vergessen. Stell Dir vor, es soll sogar Frauen geben, die ein zweites Kind bekommen.
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