- Frage:
Moralischer Vergleich: Sexuelle Belästigung Kuckuckskind?Die Frage ist motiviert durch zwei Fragen hier: einmal heftigste Reaktionen bei ?Notwehr im falschen Film?? bezüglich sexuelle Belästigung und zum anderen durch doch noch relativ normal angesehene Frage, ob es ok ist einem Mann ein Kuckuckskind unterzuschieben in verschiedenen Fragen hier. Also angenommen eine sexuelle Belästigung, die im Wesentlichen psychischer Natur ist verglichen mit dem Unterschieben eines Kuckuckskindes: Warum ist die psychische Vergewaltigung eines Mannes in der Gesellschaft mehr oder weniger ok im Vergleich zu einer Frau?Antworten: -
Ich habe diesen besagten Thread ziemlich genau verfolgt und hatte überhaupt nicht den Eindruck, dass das Unterschieben eines Kindes von den Forumteilnehmern als "relativ normal" angesehen wurde.
Im Gegenteil!
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Aus vielen Gesprächen mit Betroffenen bin ich mir darin sicher: Es gibt von der emotionalen Dauerwirkung her kaum etwas Schrecklicheres als einen Fremdverstoß gegen die eigene sexuelle Selbstbestimmung. Allenfalls eine Entführung in Verbindung mit noch umfassenderer Todesangst.
Ein Mann, dem ein Kuckuckskind untergeschoben worden ist, und der dies schließlich herausbekommt, mag aus der entsprechenden Beziehung mit der Partnerin nachträglich psychischen Schaden erleiden, weil er sich gedemütigt und betrogen fühlt - und weil seine Beziehung zum nur vermeintlich eigenen Kind plötzlich ins Wanken geraten ist. Das damit ebenfalls außer Kraft gesetzte Selbstbestimmungsrecht ist allerdings rückgewinnbar - entweder durch bewusste Fortführung der Partnerschaft oder durch deren bewusste Beendigung. Eine sexuell Missbrauchte hat diese Rückgewinn-Möglichkeit nicht.
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Die besagten Threads:
Kind mit Nachbarn. Soll ich es meinem Mann sagen? :
http://www.elitepartner.de/forum/kind-mit-nachbarn-soll-ich-es-meinem-mann-sagen.html
Antwortzitate:
"Das musst Du ganz alleine entscheiden."
"du die Heimlichtuerei auf Dauer nicht aushältst."
"NEIN - du wirst diese Lüge auf Dauer nicht durchhalten!"
"Wenn Du es für den Rest Deinen Lebens für Dich behalten könntest, dann schweige"
etc. Dies sind für mich alles sehr harmlose Antworten.
Im Vergleich dazu:
"Notwehr im falschen Film?"
http://www.elitepartner.de/forum/notwehr-im-falschen-film.html
"Von mir aus könnte man sie alle kastrieren."
"Das mit den ,,Rühreiern" geht meines Erachtens vollkommen in Ordnung."
"Ich hätte es ganz sicher nicht mit einem Tritt bewenden lassen"
Also auch rechtlich werden diese zwei Fälle vollkommen anders behandelt.
Ich will hier überhaupt nichts rechtfertigen oder relativieren und die Zitate sind natürlich auch etwas aus dem Zusammenhang gerissen, aber es gibt definitv einen Unterschied, deshalb die Frage.
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Nur in wenigen Fällen wird einem Mann bewusst ein Kuckuckskind untergeschoben. Wahrscheinlich ist in solchen Fällen die Vaterschaftt einfach unklar und die Frauen hoffen einfach, dass schon der "Richtige" der Vater ist. Alles andere wird ausgeblendet und kommt höchstens durch einen dummen Zufall raus, für die Frauen dann auch überraschend, nur nicht ganz so überraschend wie für den Mann.
Hier im Forum wird oft mit zweierlei Maß gemessen. Man beachte z.B. die Threads über verheiratete Männer und deren Geliebte. Da werden eindeutig die Geliebten verteufelt, obwohl ja eigentlich der verheiratete Mann den Ehebruch begeht (sofern die Geliebte selbst Single ist).
Aber ich finde auch, dass sexuelle Belästigung das Schlimmste ist, was einer Frau passieren kann. Es reduziert die Frau auf ein Objekt, einen Gegenstand, den man(n) angrabschen, benutzen und sonst wer weiß was mit anstellen kann. Und das, was mit dem Typen aus dem Nachbarthread passiert ist, sollte eigentlich mit allen Männern passieren, die ihre Finger nicht bei sich behalten können.
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Ich glaube der FS versucht einen Vergleich von Äpfeln und Birnen. Die differenzierenden Antworten von #1 und #2 deuten auch dahin, dass die wenigsten zu Pauschalurteilen neigen, dass die eine Handlung weniger oder mehr verwerflich ist als die andere. Es geht einfach um zwei sehr unterschiedliche Dinge, die beide zu schweren psychischen Schäden führen können.
Einzig dem Urteil von #2, dass die psychischen Schäden im Kuckuckskind-Fall rückgängig gemacht werden können, kann ich als Kuckuckskind (m/35) mich nicht anschließen. Die Beziehung zu meinem "Scheinvater" ist stabil und liebevoll, die zu meiner Mutter wegen dieser Lebenslüge aber nicht. Und mir persönlich fällt es wegen dieser Erfahrungen sehr, sehr schwer, soviel Vertrauen in eine Frau zu fassen, dass ich mit ihr eine Familie gründen wollen würde, die für die Ewigkeit hält.
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Ja, das Phänomen ist interessant und diskussionswürdig.
Ich lokalisiere den Grund vor allem in der männerfeindlichen, sexistischen Haltung der Gesellschaft, zu dieser gehören Männer und Frauen, die sich folgend eben auch in der Bewertung von Straftaten wiederspiegelt, einerseits in der Gesellschaft, andererseits auch in Legislative und Judikative. Misandrie ist heute vollkommen normal und akzeptiert. Du wirst hingegen in den folgenden Beiträgen der Boarddamen sehen: Die Existenz von Misandrie wird negiert, weil nicht sein kann, was nicht sein darf.
Die Entdeckung nach vielen Jahren des Umsorgens, dass dein Kind eben nicht deines ist, ist für Väter und Kinder absolut traumatisch, ebenso wird dem echten Vater das Kind entzogen, eine oft unterschlagene Tatsache. Schon allein diese psychischen Verletzungen müssten zu harten Strafen führen. Hinzu kommen Vermögensschäden durch Betrug, die regelmäßig 6-stellige Bereiche locker erklimmen.
Allgemein wird das Unterschieben eines Kuckuckskindes /Entziehen des Kindes nebst massivem monetären Betrug maximal mit "das macht man (frau) aber nicht, nicht die feine englische Art" "kritisiert". Die schlagenden Wellen lassen nicht einmal ein Wasserglas überschwappen.
Strafen gibt es nicht, schon garnicht welche, die der Tat auch nur annähernd entsprechen.
Anders als z.B. bei einem Heiratsschwindler, der für einige Euro der ein oder anderen alten Jungfer in Betrugsabsicht den Hof macht und nahezu immer schon beim ersten Vergehen verglichsweise erhebliche Strafe zu fürchten hat.
Würde ein Mann auf die Kuckuckskind-Entdeckung folgend ob des psychischen und monetären Betrugs die Betrügerin auch nur kräftig ohrfeigen, da reden wir nicht von halb tot schlagen, wäre ihm hingegen die Verfolgung durch die Justiz sicher.
Anders bei sexueller Belästigung. Schon die Behauptung reicht, um Mann gesellschaftlich an den Rand zu drängen, selbst der Beweis der Unschuld ändert daran nichts. Ein Griff in Schritt, an Busen oder Po ist eine leichte Körperverletzung mit, wie bei den meisten Gewaltopfern, folgender mehr oder weniger schwerwiegenden Psychokomponente. Wird solcher Übergriff mit Gewalt beantwortet, ist der Gewaltausübenden Applaus seitens Gesellschaft und Justiz sicher, selbst wenn die Gewalt exzessiv ist. Das gilt aber nur für Frauen. Ein Mann, der sich derart wehrt, kann in nahezu allen Fällen nicht auf diese Unterstützung bauen - er ist Mann, er muss das hinnehmen.
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Wie #5 richtig sagt: Es wird hier ein Vergleich zwischen zwei Dingen angestrengt, die gar nicht verglichen werden können bzw. deren Vergleich zu nichts führen wird. (Erinnert mich an meine Cousine, die mich vor Jahren in der Pubertät mal fragte, was eigentlich der Unterschied zwischen Narzissmus und Kommunismus sei...)
Anders als #4 glaube ich nicht, dass nur in wenigen Fällen Kuckuckskinder bewusst untergeschoben würden. Ohne es freilich mit Zahlen statistisch beweisen zu können, glaube ich vielmehr, dass viele Kuckuckskinder mit bewusster Kalkulation, sozusagen "arglistig", untergeschoben werden. Vielleicht kann der Verfasser von #5 mehr dazu sagen?
Viele Frauen geniessen in jungen Jahren ihr Leben in vollen Zügen mit super aussehenden Luccio-Typen - bis sie dann irgendwann merken, dass mit solchen Typen eben langfristig doch nicht soviel anzufangen ist und sie besser beraten wären, einen etwas weniger gut aussehenden, aber eben verlässlichen, "braven" Mann für fest zu nehmen. Da ist es dann kein allzu weiter Schritt mehr dazu, sich von einem Luccio ein Kind anhängen zu lassen und danach einen "dummen Braven" als Versorger zu suchen. Leider gibt es auch genug dumme Männer, die darauf hereinfallen.
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lieber FS, deinem Vergleich kann und möchte ich nicht folgen.
Ich kann dein Problem mit einem s.g. Kuckuckskund am ehesten damit vergleichen, daß es im Krankenhaus nach der Entbindung zu einer Kindesverwechslung kam. So etwas ist schon vorgekommen, und ich habe mir Gedanken darüber gemacht, wie es mir gehen würde, wenn ich erfahren würde, daß das Kind, das ich großgezogen habe, nicht mein leibliches Kind wäre. Offen gesagt, wäre mein größtes Problem die Angst, daß die leiblichen Eltern Ansprüche stellen würden.... an meinem Verhältnis zu meinem Kind würde sich nichts ändern.
Sexuelle Belästigung ist ein weites Feld - es kann sich dabei um einen verbalen oder um einen physische Übergriff handeln. Welche Folgen das für die Betroffene haben kann, ist von so vielen Aspekten abhängig, daß ich mir keine Bewertung erlauben würde.
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Das ist doch nicht vergleichbar!
Moralisch verwerflich ist beides. Aber jemandem ein Kind unterzuschieben, ist leider nicht strafbar. Außerdem haben ja in der Regel dabei wenigstens 2 Partner mitgewirkt. Es war die freie Entscheidung der Beteiligten, miteinander zu schlafen.
Eine sexuelle Belästigung/Mißbrauch ist eine STRAFTAT. Einem Partner wird dabei immer etwas zugemutet bzw. Gewalt angetan. Er/sie wird zu etwas gezwungen!
Mit ihrem Gewissen müssen die TÄTER/-INNEN in beiden Fällen alleine klar kommen. Gegen den Straftäter wird, wenn man Glück hat, auch strafrechtlich vorgegangen.
Ich wäre dafür, beides unter Strafe zu stellen. Leider ist ja die Beweislage (in beiden Fällen) immer schwierig. Aber dort, wo das Gesetz greift, kann es für mich auch gar nicht hart genug eingesetzt werden.
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Ich finde das Unterschieben eines Kuckuckskindes unfassbar verwerflich und bin keineswegs der Meinung, dass das hier in irgendeiner Form bagatellisiert wurde. Selbstverständlich ist das absolut unzumutbar und allerunterste Schublade.
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Also, das mit dem Kuckuckskind, das "passiert" eben manchmal. Das ist auch keine Absicht. Man stélle sich folgendes Szenario vor: Junge Frau hat einen Partner. Die Beziehung zerbricht aus welchem Grund auch immer. Die junge Frau verliebt sich schnell wieder, ist überglücklich und überzewugt den Mann ihres Lebens gefunden zu haben ... und stellt nach einiger zeit fest, dass sie schwanger ist. Da kann ihr doch keiner einen Vorwurf machen. Die wenigsten Frauen haben einen so regelmäßigen Zyklus, dass sie auf den Tag genau sagen könnten, wann "es" passiert ist.
Was anderes ist es natürlich, wenn es so läuft wie #8 schildert. So etweas halte ich aber für eine Ausnahme.
#7 Ein Griff in den Schritt oder an den Busen ist eben NICHT nur eine leichte Körperverletzung, sondern ein sexueller Übergriff, der duch ABSOLUT ÜBERHAUPT NICHTS gerechtfertigt oder entschuldbar ist. Ich möchte jetzt nicht vulgär werden, aber ich kenne keine Frau, die einem fremden Mann mal eben im Vorbeigehen "in die Eier kneift"oder so etwas normal finden würde.
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Du wirst es nur sehr selten erleben, dass Männer und Frauen von der Mehrheit gleich behandelt werden.
Mal seid ihr im Vorteil mal die Frauen.
Alles was mit Sex und sexuelle Belästigung zu tun hat, denke ich seid ihr im Nachteil
- es ist schlimmer wenn ein Mann eine Frau begrapscht als andersherum
- es ist schlimmer wenn ein Mann nur Sex will, als wenn eine Frau nur Sex will (meist genutzte Begründung: da seht ihr mal wie das ist!)
Alles was mit Liebe zu tun hat, denke ich sind die Frauen im Nachteil
- verliebt ihr euch in eine vergebene Frau, hat frau Mitleid (und: ach ist das süß), tut frau das bei einem vergebenen Mann gibt es Anfeindungen vom Feinsten verbunden mit Moralpredigten
Geht es um Arbeit, wird sicher immer noch von Männern mehr erwartet.
- bleibt frau zu Hause ist es ok, egal ob Kinder da sind oder nicht
- bleibt mann zu Hause und die Frau arbeitet, wird sicher komisch gekuckt.
soziales Engagement
- engagiert frau sich im sozialem Bereich z.B. Kinderbetreuung ist das vollkommen ok
- engagiert mann sich, nicht nur finanziell sondern viell. indem er sich um Kinder kümmert, hängt ihm der Ruf an pädophil zu sein (siehe Threat zum Erzieher mit sehr erschreckenden Meinungen)
sicher gibt es noch mehr solcher Bereiche und Beispiele...
Selten können Menschen objektiv urteilen, es ist immer auch eine subjektive Komponente im Spiel. Auch wird die eigene Meinung meist von Vorurteilen mitbestimmt. Du musst für dich entscheiden was für dich richtig oder falsch ist und manchmal kannst du auf eine Frage 100 Antworten bekommen, wovon 97 inhaltlich nahezu identisch sind und doch können die 3 mit abweichenden Inhalt der Wahrheit am nächsten kommen. (so eine Antwortliste hier bei EP repräsentiert ja auch nicht die Meinung aller Bundesbürger, die Aussagekraft ist begrenzt)
Was ich hier gelernt habe ist, dass man sich vor Pauschalisierungen in Acht nehmen sollte (also das was ich oben als Beispiele verfasst habe).
Wenn anderen nichts vernünftiges mehr einfällt, kommen sie einem mit Pauschalisierungen, ohne die individuellen Lebensumstände zu berücksichtigen oder genauer zu erfragen.
Es wird sich von Menschen ein Urteil erlaubt die viell. noch nie in einer vergleichbaren Situation waren. Es wird von Anstand und Moral geschrieben, wobei selbst beim Schreiben schon jeder eigene Anstand und das Mindestmaß an Umgangsform vergessen wird.
nur mal so als Denkanstoß
w
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Unterschieben eines Kuckuckkindes: Hintergehen, (finanzielles) Ausnutzen, Betrügen des Partners, mittelbar Verletzung seiner Gefühle - vergleichbar mit Fremdgehen, finanziellem Hintergehen/Betrügen
sexueller Missbrauch/Vergewaltigung: massiver Eingriff in das Intimste eines Menschen; MACHT ausüben, das Opfer in der Gewalt haben, in die totale Ohnmacht stürzen; vom Opfer: totale Ohnmacht, Verlust des Intimsten, der Selbstbestimmung, äußerst mit Scham besetzt; schwere psychische Folgen: massive Ängste, Probleme mit Partnern, mit der eigenen Sexualität, mit dem eigenen Körper, der eigenen Person --> kurz: die Schädigung des innersten Kerns eines Menschen
Es tut mir leid, aber ich halte es für unmöglich hier einen Vergleich anzustellen, es geht ihr um völlig verschiedenes! Und das hat nichts mit Männerfeindlichkeit zu tun, die Verteilugn der Geschlechter ist eine biologische Gegebenheit, aber bei Vergewaltigungen und sexuellen Übergriffen geht es in der Regel um MACHT! Um die Ausübung der totalen Macht und das Zufügen totaler Ohnmacht - und das liegt eben auf der sexuellen Ebene, da kannst du einen Menschen halt "perfekt" treffen... Und das gälte genauso, wenn die Rollen vertauscht wären - das ist halt biologisch gesehen unwahrscheinlicher und seltener, da schwierig umzusetzen... rein physiologisch... aber auch die sexuelle Demütigung eines Mannes ob durch Männer oder Frauen ist genauso schlimm wie die einer Frau. Und es wird wohl niemand behaupten, die Vergewaltigung oder sexuelle Demütigung eines Mannes egal durch wen sein weniger schlimm als das gleiche bei einer Frau (egal durch wen). Das Frauen wesentlich öfter in der Opfer- und Männer wesentlich häufiger in der Täterrolle sind, ist eben so. Daraus resultiert sicher auch die größere Vorsicht, Unsicherheit, eine gewisse "Hab-Acht-Stellung" der Frauen, so dass sie eher "über"empfindlich reagieren, als (zu) viel duchgehen zu lassen und sich so in die Gefahr zu begeben, Opfer zu werden.
Aber was hat das mit Männerfeindlichkeit zu tun? Und wie bitte soll ich eine Vergewaltigung mit einem betrügerischen Verhalten vergleichen, dass hintergeht, finanziell ausnutzt, uns sicher verletzt, aber nicht mit dieser Macht-Opfer-Täter-Konstellation zu tun hat, um die es bei sex. Missbrauch geht?
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Danke an alle für die Interessanten Beiträge insbesondere auch #7 und # 12, sehr differenziert.
Ich denke manche geben hier indirekt eine Antwort ohne es zu wissen. Sie sind einfach nicht über das Thema informiert (wie wohl sehr viele), und davon ist ihr Bild natürlich abhängig. Nein, Kuckuckskinder sind so gut wie immer bewusst untergeschoben. Weil nein, Frauen sind nicht so dumm, dass sie nicht wissen wann sie mit wem geschlafen haben und wann sie keine Periode mehr haben. Auch sind die Raten relativ hoch, zw. 2 und 10%, je nach Region und Zeitalter (vielleicht sind es inzwischen weniger, lässt sich ja nur rückwirkend bestimmen).
@#2 Hanjo: Nein, ich bin was die Rückgewinn-Möglichkeit anbelangt genau gegenteiliger Meinung. Eine Belästigung ist ein einmaliges Ergebnis, das es theoretisch erlauben würde es zu vergessen und es bleiben keine weiteren Folgen. Dies ist bei einem Kuckuckskind unmöglich! Man (Mann) hat dann zwar ein Kind, dass man auch noch weiterhin lieben kann, aber eben keine eigene Familie (die Zeit ist vorbei).
@ #5, 8: Ja, natürlich werden hier Äpfel und Birnen verglichen, eben weil sie so unterschiedlich sind und doch so gleich (wie #5 gleich selbst eingesteht). Also doch auch irgendwie eine Ausrede oder für zweierlei Mass?
@#9 Ich finde den Vergleich nicht zulässig, da die zentralen Elemente anders sind. Eine Verwechslung ist keine Absicht und es wusste niemand zu keinem Zeitpunkt, dass die Kinder vertauscht sind. Zudem hat man dann auch noch das leibliche Kind. Es findet also kein Betrug statt.
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Es ging mir bei der Frage eigentlich weniger um die Beurteilung Mann zu Frau. Ich hätte auch einen anderen Vergleich anstrengen können, nur ist dies meiner Meinung nach ein sehr deutlicher. Es geht mir mehr um die Frage wie neutral, objektiv bewerten wir unterschiedliche Vergehen in unserer Gesellschaft und hier sehe ich sehr grosse Diskrepanzen und wenig Objektivität entgegen anderer Beteuerungen vieler (mich eingeschlossen?).
@13: Du würdest also behaupten, einer Mutter ist es vollkommen egal ob sie selbst ein Kind gebärt, oder nur ein Kind adoptiert, oder wie kommst du auf die Idee, dies sei vergleichbar mit Fremdgehen, finanziellem Hintergehen/Betrügen ?
Du schreibst zudem: Um die Ausübung der totalen Macht und das Zufügen totaler Ohnmacht in Zusammenhang mit sexueller Belästigung. Ist dies nicht auch bei einem Kuckuckskind der Fall. Totale Macht der Mutter, totale Ohnmacht des Vaters?
Nur eine Nebenbemerkung: aber auch die sexuelle Demütigung eines Mannes ob durch Männer oder Frauen ist genauso schlimm wie die einer Frau Nein, dies ist in unserer Gesellschaft nicht der Fall, siehe Thread von Frederika zu diesem Thema, soll deshalb jetzt hier kein Thema sein.
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13 @ 15
Unterschieben eines Kuckuckskindes, also Frau "verkauft" dem Mann ihr Kind als auch seines, obwohl sie weiß, dass er nicht der Vater ist
Von dieser Situation bin ich bei szenario 1 ausgegangen. Damit hintergeht die Frau den Mann, sie betrügt ihn, nutzt ihn aus, sowohl finanziell als auch, indem er ein Kind erzieht, Zeit und Geduld aufbringt, von dem er glaubt, dass er es gezeugt hat - allerdings dabei bewusst von der Frau hintergangen worden ist. Dies verletzt den Mann, wenn er das erfährt sicher zutiefst und er wird sicher auch erst mal damit zu kämpfen haben, wieder zu einer Frau Vertrauen aufbauen zu können.
Damit tut die Frau dem Mann sicher indirekte Gewalt an. Eine sexuelle Misshandlung, eine Vergewaltigung ist jedoch ein Akt massiver direkter Gewalt, i.d.R. mit enormen psychischen Konsequenzen fürs weitere Leben (s.o.). Was das Thema Macht, Ohnmacht und Kontrolle in diesm Zusammenhang angeht - nun, das hab ich mir nicht ausgedacht... das sind die Ergebnisse wiss. Studien.
In beiden Szenarien trägt das Opfer Schaden davon. Ich denke jedoch, dass ein Vergleich nicht angemessen ist.
Bei eienr Vergewaltigung wird in das Intimste eingegriffen, in die Sexualität eines Menschen. Sexualität wird benutzt um das Opfer zu demütigen, zu kontrollieren, zu besitzen, letztlich um es psychisch zu brechen und es voll in seine Gewalt zu bringen. Dies wird durch einen Akt direkter Gewalt ausgeführt.
Im ersten Szenario dagegen wird ein Mann betrogen und ausgenutzt. Und das in einem sehr privaten Bereich: In der Partner- und in der Vater-Kind-Beziehung. Das schmerzt sicher mehr und auf eine andere Art als bei einem Geschäft über den Tisch gezogen zu werden. Aber es ist kein Akt des psychischen Brechens, kein Eingriff in die intimste Sphäre der sexuellen Selbstbestimmung.
Was die sexuelle Demütigung von Männern angeht: In meinen Augen ist diese genauso schlimm zu bewerten wie die von Frauen. Egal wer Täter ist. Weil beides fatale Auswirkungen gerade im psychischen Bereich hat. Dass in unserer Gesellschaft das nicht von allem und immer so gesehen wird, ist etwas, an dem es zu arbeiten gilt.
Den Thread von Frederika habe ich nicht verfolgt und auch nicht auf die Schnelle gefunden. Aber ich denke, dass es ein Problem in unserer Gesellschaft ist, mit sexuellem Missbrauch von Männer (also in der Opferrolle) umzugehen. Ich kann nur vermuten, dass dahinter viele Rollenklisches stehen. Männer müssen stark und unverletzlich sein, gerade auch im sexuellen Bereich. Für einen sexuell gedemütigten Mann stelle ich mir die Situation weitaus schlimmer vor als für eine Frau: 1. Wird ihm geglaubt? - 2. Wird ihm geholfen oder wird er ins Lächerliche gezogen (so in die Schwächling-Richtung)? - 3. Traut er sich deshalb überhaupt, sich zu offenbaren? - 4. Vermutlich weniger Anlaufstellen? - 5. Wie ist die strafrechtliche Verfolgung? Wie sind Nachweise möglich? Welche Rolle spielen Vorurteile? (Was ja bereits angesprochen wurde, wenn eine Frau einen Mann der sex. Belästigung beschuldigt, wird das sehr schnell geglaubt, weil es eben nicht selten vorkommt. Leider ist das auch eine Möglichkeit, Menschen übelst in Verruf zu bringen, die sich nichts haben zu schulden kommen lassen. Auch damit kann man das Leben eines Menschen zerstören (Stichwort: Mobbing, indirekte Gewalt - Stalking passt auch in diesen Bereich, wenn auch noch einmal anders gelagert)
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An alle Männer! Habt Ihr schon einmal einen Vaterschaftstest machen lassen? Privat oder übers Gericht? Seit Ihr euch wirklich sicher, dass das Gutachten stimmt? Keiner kann sicher sein! Ich wurde zu einem Blutgruppengutachten von einem öffentlich bestellten und beeidigten Blutgruppengutachter eingeladen. Habe aber ein DNS-Gutachten bekommen mit DNS-Markern. Nicht einmal die Blutgruppe wurde mitbestimmt, zumindest nicht in "meiner Ausführung" des Gutachtens, welches ich in Kopie von meinem Rechtsanwalt bekommen habe.
Bei einem Blutgruppengutachten werden Blutgruppensysteme bestimmt wie z.B. AB0, Rhesus usw.
In meinem Gutachten stehen aber DNS-Marker wie z.B.
CSF1PO, FGA, TPOX, Penta D, Penta E usw. Die Identitätsnachweise habe ich zu dem Gutachten nicht bekommen. Auf Anfrage habe ich diese über meinen Rechtsanwalt nachgereicht bekommen. Im Identitätsnachweis verschwinden dann einige Dinge. Fingerabdruck,Stempel vom Arzt, unterschrieben hat kein Arzt, sondern jemand nur im Auftrag, Untersuchungsgut kein Kreuz. Man müsste glauben, ein Gutachten übers Gericht ist perfekt. Weit gefehlt! Das war nur ein kurzer Auszug. Wir haben noch viel mehr. Männer wacht auf! Meldet Euch bei mir oder werft Ihr euer Geld gerne zum Fenster raus und das 18 Jahre lang und dann kann es noch weitergehen: Studium, Erbfolge usw.
Mir wurde ein Kuckuckskind untergeschoben! Wem geht es genau so wie mir? Männer habt Mut und wehrt Euch dagegen. Vielleicht hatten wir den selben Gutachter!
Mal sehen, wer sich an diesem teuflischen Plan noch alles beteiligt hat!
Gemeinsam mit mehreren Betroffenen wird der Gutachter und auch die anderen Beteiligten in Bedrängnis kommen.
<MOD: Kontaktdaten nicht gestattet!>
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es wird nie richtig darüber geredet wie es den kindern dabei geht, ich denke so etwas kann man der mutter nie verzeihen, besonders wenn das kind ein "papakind" ist/war. die mutter sollte sich doch einfach der schuld bewusst werden, man kann nicht verlangen, dass danach alles so wie vorher ist, und auch nicht das das kind die mutter noch so liebt. diese kinder sind doch unglaublich betrogen worden, von ihrer mutter, die sie geliebt haben, ihr halbes leben wurden sie belogen, und dann soll das einfach an ihnen vorbeigehen..? sie sollen ihr leben einfach so wie gehabt weiterleben? aber das funktioniert doch nicht. jemand sollte sich mal mehr mit den seelischen schäden der kinder befassen, der mutter sollte man nicht so besonders helfen, sie hat doch gar kein richtiges recht darauf zu sagen: "oh nein, mein kind ist ein kuckuckskind, ich bin am boden zerstört und brauch hilfe, ich wusste es doch garnicht. bla bla" die kinder sind die eigentlichen opfer. die sich ihr leben beschäftigen - ja, sie werden sich ihr ganzes leben damit beschäftigen müssen, wer sie sind, und das wird ihnen nie - nie so klar sein wie ein eheliches kind. natürlich sind die väter auch opfer, und ihnen sollte man auch helfen, aber man kann doch nicht bei diesem thema immer nur an die mütter denken, das ist doch so paranoid. es ist unverzeilich! das musste mal gesagt haben.
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