1. Frage:
    Gefragt am: 08.04.2010, 15:32 von Gast
    O.k.: Wie kann ich mich meinem eigenen Marktwert realistisch annähern?
    Um z.B. (mir ganz wichtig!) unnötigen Aufwand von vornherein zu vermeiden... Einfach nur in freier Wildbahn oder beim Daten testen, wer sich für mich interessiert? Nur: WORAUF - außer Optik und Ausstrahlung - kann dieser erste Interesse schon beruhen? Beruf, Einkommen, Kinderzahl, Lebensstil, Vorlieben, Schuhgröße etc. - alles nicht bekannt und erst nach und nach abzuchecken. Von Charaktereigenschaften im Fall eines Falles mal ganz abgesehen... Fausregel: Frau je frischer, desto besser? Mann je erfolgreicher, desto besser?
    Antworten:
  2. 08.04.2010 16:08
    Lieber Fragesteller! Ja, natürlich gibt es verschiedene Qualitäten oder Arten von Marktwert. Das allererste, was wir wahrnehmen ist die Optik. Wenn wir nichts anderes Wissen, gehen wir daher nach Schönheit, Mimik, Gestik, Körperhaltung, vielleicht im zweiten Schritt auch schon nach Lächeln, Ausstrahlung und dem ersten Blickkontakt. Ganz klar, gerade z.B. auf einer Singleveranstaltung oder auch auf allgemeinen Veranstaltungen spielen diese optisch wahrnehmbaren Werte eine wichtige Rolle.

    Aber dann kommen wir ja mit einigen ins Gespräch und stellen fest: Mist, der attraktive Bursche ist schon geschieden und hat ein Kind (wird im Kopf gestrichen), der nächste hat krasse politische Ansichten (gestrichen), der nächste ist Veganer und spinnt völlig (gestrichen), ein anderer ist durchgeistigt und hat konträre Interessen (gestrichen) und einer, der völlig normal bis unauffällig aussah, entpuppt sich als super interessanter Gesprächspartner mit ähnlichen Interessen und Ansichten!

    So entwickeln sich doch Flirts, oder?

    Gerade wenn man sich in Vereinen, im Kollegenkreis, im Freundeskreis oder auch bei etwas besser gemachten Singleveranstaltungen mit gemeinsamen Aktivitäten (z.B. Spieleabend mit wechselnden Tischen, Single-Tanzkurse, Paddeln in wechselnden Kanus) kennenlernt, spielt eben doch nicht nur das Äußere eine Rolle, sondern ganz viel auch der persönliche Kontakt und das, was der andere erzählt und wie er es erzählt.

    Und genau da zeigt sich eben der Marktwert: Die hübsche Frau mit Kind an der Backe wird von allen angesprochen, aber dann eben doch alleine gelassen. Die nur normal aussehende ledige, kinderlose Frau mit den interessanten Storys und pfiffigen Themen hat dann plötzlich mehr Chancen. Marktwert ist die Summe alle Eigenschaften und kann sich mit schrittweisen Kennenlernen natürlich schrittweise ändern. Je mehr wir wissen, desto feiner und besser können wir einschätzen, ob es passt! Es gibt Blender und Prahler, die immer erst einmal hervorragend ankommen, bis man merkt, alles nur heiße Luft. Es gibt schüchterne, unauffällige Männer, die super interessant werden, wenn man erst einmal mit ihnen spricht.

    Praktische Tipps, die daraus abgeleitet werden können: Wenn man nicht zu der Top-10 der Schönheit gehört, muss man eben durch Gespräche, Pfiff, Witz überzeugen und sollte Veranstaltungen wählen, bei denen das möglich ist. Auf einer Party-ähnlichen Single-Veranstaltung werden quasi nur die optisch Hübschen fündig werden; bei einem Spieleabend wird es mehr auf die inneren Werte, auf Ausstrahlung, Begeisterung, Piffigkeit und Plaudern ankommen. So kann jeder das wählen, wo er meint, seine Pluspunkte besonders gut präsentieren zu können.

    Ich habe mich schon oft mit anderen Frauen auf Singleveranstaltungen unterhalten, gerade weil mich genau dieses Thema hier interessiert. Und viele berichten sehr ehrlich: Manch eine Gutaussehende sagt: "Logisch, mich sprechen ganz viele an, aber dann stört sich der eine an meiner Piepsstimme oder an meinem Beruf Zahnärztin." Eine andere sagt vielleicht, "Die wollen alle mit mir tanzen, aber kaum erzähle ich, dass ich ein Kind habe, ist es aus." Jeder, der regelmäßig auf solche Veranstaltungen geht, kann ganz genau sagen, welche Merkmale beliebt und welche eher unbeliebt sind. Ich treffen auch wirklich extrem hübsche Frauen, auf die man aus der Ferne neidisch sein könnte, und kaum dass man ein paar Worte gewechselt hat, bin ich mir sicher: Keine Konkurrenz -- weil Emanzenscheiße und kaltherzig oder aber dumm wie Stroh und unreif oder zickig und biestig ohne Ende.

  3. #2 Gast
    08.04.2010 17:41
    @ Frederika: Irgendwann wird der Tag kommen, wo du deinen ideologischen Müll ("Emanzenscheiße") <MOD: Polemik und weitere Angriffe gelöscht.>

    __________________________________________________ ____________________________
    MOD: Warum schreiben Sie nicht einfach Ihre Meinung zum Thema, anstatt andere Nutzer zu beleidigen? Tragen Sie doch einfach selbst etwas sinnvolles bei!

  4. #3 Gast
    08.04.2010 18:43
    @ 1,
    also: ja, Frederika, klar, so eine kaltherzige , strohdumme, unreife, zickige, biestige Frau, die immerzu Emanzenscheiße redet, kriegt auf gar keinen Fall noch einen Kerl ab !

    Aber, sieh mal, es können doch nicht alle so lieb und sanftmütig und einfühlsam sein. So wie wir beide. Nicht ? ;-)

    Anna

  5. 08.04.2010 19:12
    @#4: In der Tat, schon wieder sind wir uns einig. Nicht jeder kann so lieb sein wie wir. Schon gar nicht so einfühlsam. ;-)

  6. #5 Gast
    08.04.2010 19:45
    Ja, zu #3: Das Wort "Emanzenscheiße" wurde ja schließlich auch gedruckt. <MOD: Dieser Begriff griff auch keinen der Teilnehmer persönlich an, oder?>

    <MOD: Diskussion der Moderation entfernt. Es wird danach moderiert, ob sich zu Sache geäußert wird (auch gerne deutlich) oder zu anderen Teilnehmern (nur freundlich gestattet). Schreiben Sie ihre Meinung nicht als Angriff auf andere Beiträge, sondern als hilfreiche Antwort auf die Fragestellung.>

  7. #6 Gast
    08.04.2010 20:30
    Wenn ich ehrlich sein soll.... wer seinen Marktwert testen will, hat echt kein Selbstwertgefühl.
    Mehr kann ich dazu nicht sagen.

  8. #7 Gast
    08.04.2010 22:34
    @7 Also ich muss nur einmal durch die Fußgängerzone laufen und schon kenne ich meinen Marktwert.
    Für unsensible Zeitgenossen langt auch ein Besuch einer Single-Party oder einer Dorfdisco (ggf. Ü30).
    Dann sollte der Marktwert aber klar definiert sein.

  9. #8 Gast
    09.04.2010 07:16
    @ 8
    Wenn du damit deinen Marktwert definierst, scheint mir das sehr oberflächlich.

  10. #9 Gast
    09.04.2010 11:43
    Marktwert?
    Und was genau soll so etwas sein?

    Laut lesen hier im Profil, je mehr ich Klisches bediene, desto höher mein Marktwert? So klingen viele Beiträge hier (leider).

    So läuft doch die Partnersuche nicht ab!
    Jeder bevorzugt doch einen bestimmten Typ von Frau/ Mann und wenn sich dann 2 treffen die mit ihren Vorstellungen von idealen Partner übereinstimmen, dann kann die ganze Sache was werden.

    Für solch einen Partner habe ich einen hohen "Marktwert" für seinen Freund, der ganz andere Wunschpartnervorstellungen hat, einen sehr niedriegen "Marktwert". Ich habe in meinem Leben schon die verschiedenstens "Komplimente" bekommen, von "sieht super sexy aus..bis...na, die ist aber hässlich. Wie ist dann das zu erklären? Wie kann ein "Marktwert" so unterschiedlich sein, von einem Augenblick zum anderen? Beispiel Fußgängerzone: Wie viel finden mich attraktiv, wie viele nicht? Je mehr mir nachguggen, desto höher mein "Marktwert"? Und was kann ich mir jetzt um diese Erkenntnis kaufen?

    "Marktwert" warum erinnert mich das Wort bloß immer auf Kartoffeln kaufen???

    Einen "Marktwert" bestimmt doch immer der "Käufer" (die Nachfrage!) und wenn jetzt jemand runde Kartoffeln möchte, dann wird er auch gerne mehr bezahlen (heißt: interessierter sein), als ein anderer, der lieber längliche Kartoffeln bevorzugt. Und wenn ich eine Kartoffel im Geschäft wäre, dann brauch ich auch nicht möglichst viele Käufer (heißt: viele die mich atraktiv finden) sondern nur einen einzigen, der mich kaufen möchte und mit nach Hause nimmt, und dem muss ich gefallen, nicht möglichst vielen.

    Ich habe bewußt das Beispiel mit den "Kartoffeln kaufen" gewählt um anschaulich zu machen, dass ein Begriff wie "Marktwert" bei mir diese Assoziation hervorruft und der eine oder andere sich wahrscheinlich auch wie Ware auf den Wochenmarkt vorkommt.

  11. #10 Gast
    09.04.2010 12:02
    Ich denke es ist ganz einfach und es gibt zwei Ausrichtungen.

    Will ich eine Zweckgemeinschaft eine Interessengemeinschaft dürfte der Markwert vielleicht ein Kriterium sein.

    Will ich eine Liebe spielt der Markwert keine Rolle. Da letztendlich im Rahmen einer wirklichen Liebe die auf Gefühl, Empathie basiert ganz andere Gesetztmäßigkeiten den Auschlag geben.
    Oder orientiert sich die Liebe an einem Marktwert :-))?

    m45