- Frage:
Partnerwechsel im Freundeskreis?Würdet Ihr als Frau einen Mann als Partner nehmen, der schon mit einer Freundin von Euch eine Beziehung hatte?
Würdet Ihr als Mann eine Frau als Partnerin nehmen, die schon mal mit einem Freund von Euch einer Beziehung hatte?
Welche Gefahren oder Nachteile seht Ihr darin? Könnt Ihr emotional und praktisch mit einer solchen Situation umgehen oder würdet Ihr sie vermeiden? Riskiert man damit den Freundeskreis als solches? Ist es für die restlichen Freunde eine unangenehme Sitatuation? Wie schnell kommt bei Euch der Gedanke "Wanderpokal" auf?Antworten: -
Wenn es sich um einen sehr guten Freund handelt, von denen man im Leben ja höchstens eine handvoll haben kann, dann auf keinen Fall.
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ich würde immer versuchen so was zu vermeiden. Das führt immer zu Problemen. Wobei man ja manchmal nichts für die Gefühle kann, aber dann muss man schon darauf auchten, das alle Vorgeschichten tatsächlich beendet wurden und abgeschlossen sind.
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Auf gar keine Fall!!!
Ich wäre meiner Freundin unbedingt loyal und mir wäre auch ihre Freundschaft zu ihr viel wichtiger, auch wenn ich das Gefühl hätte, dass ihr Ex mein Traummann sein könnte. Meine Freundin würde sich doch bestimmt irgendwie "verraten" vorkommen, egal von welcher Seite die Beziehung beendet wurde. Und weiß ich wirklich, ob er letztendlich der Mann fürs Leben ist? Am Ende hätte ich dann beide verloren...
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Hallo Frederika,
hmm, das kommt mal ganz auf die Situation an.
Vorstellbare Situation:
Mir hat der Mann schon immer gefallen. Hätte ihn damals, als er mit meiner Freundin liiert war auch schon gerne gehabt. Wollte ihr aber den Freund nicht ausspannen.
Die Beziehung ist dann zerbrochen, weil sich die Beiden auseinandergelebt haben.
Ein paar Jahre später treffe ich denjenigen wieder. Seitdem immer noch solo.
Also in diesem Fall könnte ich es mir durchaus vorstellen.
Ein No-Go wäre für mich:
Sie will ihn aus verschieden Gründen nicht mehr, weshalb er es nun bei mir versucht.
Da ich seine "Maschen" aber von meiner Freundin ja schon kenne, falle ich auch nicht darauf herein, und erteile ihm einen gefüllten Korb.
Also, ich würde mal sagen, es kommt auf die Situation an auf die Gründe, weshalb sich meine Freundin von ihm getrennt hat.
Es kann aber auch Vorteile bringen, sich auf den Ex-Partner einer Freundin einzulassen, weil ich ihn indirekt über meine Freundin ja schon kenne. Also ich weiss ja schon ungefähr über seinen Charakter und seine Schwächen und Stärken im Voraus bescheid und kann dann schon ungefähr beurteilen, auf was ich mich einlasse.
Auf eine Beziehung einlassen, in der ich nur eine von vielen wäre, würde ich mich auf keinen Fall! Also wenn das so den Anschein einer "Wanderpokal-Trophäe" Beziehung machen würde, wäre für mich eine solche Beziehung für mich absolut inattraktiv.
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Da fällt mir spontan der Song von Klaus Lage ...Tausend mal berührt....ein.
Ich selbst würde ebenso wie in dem Song, nicht im Traum an so eine Konstellation denken. Aber wenn es dann so passieren sollte werden wirkliche Freunde weiter zu einem stehen. Eine Liebesbeziehung im Freundeskreis so wie geschildert ist für mich keine unangenehme Situation.
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Zu Beginn meines Studiums ging bei mir eine Beziehung in die Brüche und sie hat sich dann dem nächsten aus unserer Clique zugewandt. Später hat sie sich dann den übernächsten gegriffen und spätestens da hatte sie den Wanderpokalstempel auf der Stirn. Diese Beziehung hat nicht lange gehalten.
In einem anderen Freundeskreis ist so ein Wechselspielchen positiv verlaufen. Die Beziehung zwischen zweien kriselte und sie wurde von einem anderen aus dem Freundeskreis übernommen. Die beiden Männer haben seitdem kein Wort mehr miteinander gesprochen, aber die neue Beziehung mündete in einer Ehe und die beiden haben auch ein gemeinsames Kind.
Ich selbst habe noch nie die Freundin eines Kumpels "gekapert". Bislang passten die Beziehungen in meinem Umfeld allerdings auch oder aber ich wäre ohnehin nicht an einer Beziehung interessiert gewesen. In allen Fällen hat das bislang Unruhe und viel Tratsch in das Umfeld gebracht, so dass selbst bei positivem Ausgang des Partnerwechsels immer ein Schatten über der Beziehung liegt. Ich finde nicht, dass es das wert ist.
Mir sind übrigens nur Fälle bekannt, in denen Frauen beziehungsmäßig übernommen worden sind. Niemals Männer. Ist das Zufall oder die Regel?
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Also ich möchte auf keinen Fall eine Freundin, auf der ein Freund von mir schon mal drauf war. Das wäre doch ätzend wenn der die schon "so gut" kennt. Und nach einer festen Beziehung sowieso nicht. Das gibt nur Ärger im Freundeskreis und man erzürnt sich. Außerdem werden schnell private Details verraten.
Wie uckt man sich dann in die Augen auf ner Feier wenn da etliche schon mit etlichen gevögelt haben? Ne das geht nicht. Möchte ich nicht.
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also bei mir war es so, dass mein ex in einer schweren zeit mit einer gemeinsamen freundin angebandelt hat .. das ende vom lied: 5 monate später haben sie geheiratet und ein riesen chaos hinterlassen. mir gehts gut, nur sind einige freundschaften zerbrochen ...
... ich würde es niemandem empfehlen..
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Igitt!" ich kenne das, dass die Frau von Männchen zu höherdotiertem Männchen, zu höchstdotiertem Männchen wechselte aus ehemaligen Fußballerkreisen - da ekelts mich davor. Wenn ich mir vorstelle, die reden dann am Stammtisch - das kann sie gut, oder? Klassischer Deal von hochgepoppt - aber allein der Gedanke,
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Ein Nogo, wenn es eine sehr enge Freundin sein sollte. Schon allein aus Loyalitätsgründen!
Gute Freundinnen tauschen sich außerdem gerne mal über ihre Männer aus.
Es wäre für nicht vorstellbar, dass sie perfekt Bescheid wüßte, welche Eigenartenarten er z.B. im Bett hat oder sie mehr über ihn wüßte, als mir lieb ist oder ich selbst weiß. Oder der Spruch kommt "aach kenn ich auch schon, bei mir hat er soundso"...
Zum Glück haben meine Freundinnen und ich einen vollkommen anderen Männergeschmack, sodass das hoffentlich nie passiert!
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Nein, das würde ich nie machen, dafür ist mir mein Freundeskreis zu wichtig. Egal wie hoch die Anziehung ist. Mir ist es allerdings andersherum schon passiert, aber die Sache hielt (erwartungsgemäß) auch nicht lange. In diesem Falle ist er ein Wanderpokal, weil ich zwischenzeitlich schon einige Frauen kenne, die mal irgendetwas mit ihm hatten.
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Meine eigene Meinung zur Titelfrage:
+ Ich würde niemals einen Mann übernehmen, den schon eine meiner Freundinnen hatte. Unter keinen Umständen.
+ Ich möchte niemals Kontakt zu Expartnern meines Partners haben, schon gar nicht regelmäßig, schon gar nicht im Freundeskreis.
+ Ich bin überzeugt und habe es schon oft genug erlebt, wie ganze Freundeskreise an solchen Kreuzbeziehungen leiden und teilweise zerfallen. Das darf man einfach nicht machen, wenn einem an dem Freundeskreis liegt.
+ Die Vertrautheit des Freundeskreis vs. die Intimität mit dem Partner beißen sich extrem in so einem Falle. Da weiß der Betroffene gar nicht mehr, was alles erzählt, ausgetauscht und abgelästert wird.
Ich stimme ThomasHH zu, dass es wesentlich mehr weibliche Wanderpokale als männliche zu geben scheint. Zumindest kenne ich auch viel mehr Beispiele für weibliche Wanderpokale.
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Für mich (m) wäre der Zeitfaktor entscheidend und läßt sich vielleicht an Extremen darstellen:
4 Wochen nach der Trennung von einem Freund: Niemals!
10 Jahre nach der Trennung von einem Freund: Wenn ich das Gefühl habe, es ist die Liebe meines Lebens - in jedem Fall !
"Wanderpokale" schließen sich für mich von vorneherein aus.
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Also das ist ein absolutes NOGO bei uns in der Truppe.
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bin ich frh, mal was aufmunterdes zu lesen.
Die Ex meines Ex freut sich, dass er nun wieder zu haben ist. Aber sie hat in seinem Freundeskreis schon mind. 3 mir bekannte Männer durch. Ich frag mich, wie er da Interesse an ihr aufbringt, da er, als er mit mir zusammen war (Heirat und Kind) heimlich den Kontakt zu ihr hielt. Naja, es gibt eben Mütter und SCHLAMPEN!
w/37
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Nein, niemals, und ohne "wenn" und "aber"! (m/45)
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Genau das ist mir (m/41J.) passiert.
Die Freundin meines Freundes ist meine Frau geworden. Sie trennten sich, weil er fremdgegangen war und 3-4 Wochen später waren wir ein Paar, haben geheiratet und ein Kind bekommen.
Es war Liebe auf den ersten Blick - Sie hat mich seinerzeit mit Ihrem Freund (der ja auch mein Freund war) besucht und sagte zu mir:"Du hättest mich noch am selben Abend des Besuchs haben können..."
Mittlerweile bin ich nach 20 Ehejahren von Ihr geschieden. Sie war die Liebe meines Lebens. Die Freundschaft zu meinem Freund ist gleich nachdem wir zusammen waren, zerbrochen. Es hat unsere Beziehung zutiefst beeinträchtigt -über Jahre.
Ich würde es nie mehr tun - da komme was will...
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Als ich noch jünger war (damals so Anfang 20), hatte ich für ce. 6 Monate einen Freund. Hat dann nicht geklappt, wir haben uns getrennt. Wir hatten nach wie vor den selben Bekanntenkreis. 2 Jahre später war er mit meiner besten Freundin zusammen, mit der er inzwischen fast 30 Jahre verheiratet ist.Ich habe mit Beiden noch eine gute, freundschaftliche Verbindung.
Eine andere Freundin hatte damals gerade einen Freund, mit dem ich mich immer sehr gut unterhalten konnte. Nach 2 Monaten machte er Schluss mit meiner Freundin. Nach ca. 6 Monaten habe ich ihn zufällig auf einem Fest getroffen, wir haben uns gut unterhalten und es hat gefunkt. Mit diesem Mann war ich 5 Jahre zusammen. Auch meine Freundin (seine Ex) gehörte weiterhin zu unserem Bekanntenkreis.
Ich hatte niemals ein Problem damit und es wäre schade, wenn diese Beziehungen nicht gewesen wären.
W 56
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Warum nicht?
Da weiß man wenigstens um die Hintergründe und ergo, was auf einen zukommt, was man zu erwarten hat - und was nicht.
Finde ich weit praktischer, als nach und nach an einer völlig neuen Bekanntschaft die negativen Aspekte zu entdecken.
Nach dem Krieg war es übrigens gar nicht so selten, dass ehemalige Schwager eine Kriegerwitwe samt Kindern übernommen haben. Die waren daher weniger zimperlich.
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Einfach abwägen, ob der Verlust dieser Freundschaften tragbar wäre. Die gemeinsamen Freunde würden sicherlich "vorsichtiger" werden (mit Äußerungen, Erzählungen usw...). Schließlich möchte man "in nichts hineingeraten". Die Entscheidung liegt an Ihnen. Ich persönlich stehe einer solchen Beziehung sehr skeptisch gegenüber. Ich würde die Gefühle/Sexualität, die "meine Freundin" / "mein Freund" mit diesem Menschen geteilt hat nicht teilen wollen. Da bin ich wohl zu zimperlich ;-)
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Beziehung mit Ex-Partner einer Freundin?
- man kann sich leider nicht aussuchen in wen man sich verliebt, hoffe aber dass mir das nie passiert. Wenn doch kommt es immer noch darauf an was das für eine Freundin war, mit der er vorher zusammen gewesen ist.
Gefahren oder Nachteile?
- ich hätte das Gefühl ich würde ihn teilen, weil eine andere Person in meinem Freundeskreis ihn vermutlich genauso gut kennt wie ich oder im schlimmsten Fall noch besser. Ein Stück Intimität würde dadurch in meinen Augen verloren gehen. Klingt unlogisch weil er sicher noch andere Frauen vorher hatte, aber irgendetwas störendes, für mich noch nicht klar benennbares stünde zwischen uns.
Könnt Ihr emotional und praktisch damit umgehen?
- vermutlich nur sehr schwer oder gar nicht
Riskiert man damit den Freundeskreis als solches?
- das glaube ich eher weniger
Ist es für die restlichen Freunde eine unangenehme Sitatuation?
- vermutlich nur wenn es eine unsaubere Trennung war und gegeneinander gewettert wird
Wie schnell kommt bei Euch der Gedanke "Wanderpokal" auf?
- nur wenn er mehrere andere Frauen im Freudeskreis bereits hatte (ab 2)
- ebenfalls mache ich mir dazu Gedanken wenn seine Ex ein "Wanderpokal" ist
w31
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Ich bin seit vielen Jahren mit meiner Partnerin zusammen und hatte vorher eine Affaire mit Ihrer jüngeren Schwester. Alle haben das gewußt - ich habe es aber nie als Problem gesehen. Die einzige Sorge meiner Partnerin war, ich solle sie NIE mit ihrer Schwester vergleichen. Das habe ich auch nie getan, und war dann auch kein Thema mehr.
Ansonsten hat immer alles wunderbar geklappt, Familienfeste inkl.
lg, m
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Ich würde niemals mit einer Frau eine Beziehung haben, auf der auch schon mal ein Freund drauf war. Das gehört sich nicht und das fühlt sich auch total beschissen an schon beim Nachdenken drüber.
M34
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Als Freundin eines Freundes und als Arbeitskollegin war sie für mich gleich ein doppeltes no go. Für beide Bereiche galt eine Art ,,Reinheitsgebot", an das sich alle gehalten haben. Die Folge: jede Menge gescheiterter Beziehungen. Dabei haben sich in beiden Bereichen über längere Zeit hinweg Passungen herauskristallisiert, die über ein normales date-Verhalten nie erreicht worden wären. Zehn Jahre später (und beide geschieden) haben wir ,,uns gefunden". Sie war aus der Firma ausgeschieden, auch mein ,,betroffener" (und wieder liierter) Freund hat nach längerer Aussprache eingesehen, dass wir beide extrem gut zueinander passen. Die beiden Kinder leben mit uns, meine Erst-Ehe ist zum Glück kinderlos geblieben. Von daher ist befürchteter Stress nach außen vermieden worden. Gemeinsame Kinder wollen wir mit jetzt jeweils gut 40 Jahren nicht mehr.
Wir haben nur das eine Leben, und das sollten wir uns nicht durch einem Liebesglück im Wege stehende Konventionen kaputtmachen lassen.
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