1. Frage:
    Gefragt am: 13.07.2010, 17:45 von Gast
    Promotion im Profil aber nicht in der Realität?!
    Ein Mann hat hier im Profil angegeben er sei promoviert. Wir haben uns jetzt mehrmals getroffen und ich war auch auf seinen Businessprofilen, wo von einem Dr keine Rede ist. Er hat zwar lange an einem Lehrstuhl gearbeitet, aber auch im Internet findet man nichts von seiner Dissertation. Möglicherweise befindet sich die Arbeit ja noch in der Korrektur, was aber jetzt auch schon sehr lange wäre. Wir haben auch über das Thema Doktorabeit/Disputation etc. gesprochen und er hat mit keinem Wort erwähnt, dass seine Disputation noch vor ihm liegt. Trotz dessen finde ich, dann hätte er den Titel nicht hier angeben dürfen. Wie seht ihr das?
    Antworten:
  2. #1 Gast
    13.07.2010 19:27
    Frage ihn doch direkt! Vielleicht ist er einfach bescheiden und stapelt im öffentlichen Leben gern tief?!

    Ich bin kein Jurist, aber ich glaube, es ist nicht strafbar, seinen Titel nicht anzugeben. Umgekehrt allerdings schon, oder?

    Wir können diese Frage nicht beantworten. Da hilft nur die direkte Art, wenn es für dich nach mehreren Treffen eine Bedeutung hat. Rätselraten hilft da leider nicht.

    w

  3. #2 Gast
    13.07.2010 19:52
    Gut, meine Meinung dazu

    dieser veraltete Titel hat m. E. auf einer Single Plattform überhaupt nichts verloren - es ist doch egal ob man dr. mag.jur. oder mag. oder anderes ist - es zählt der Mensch und sonst nichts.

    m, 53

  4. #3 Gast
    13.07.2010 20:01
    Das ist gut möglich.
    EP kontrolliert ja nicht nach, ob die Mitglieder tatsächlich das haben, was sie hier angeben. Manche behaupten, sie seien 1,80m und sind knapp grösser als die Türklinke.
    Der Mann denkt vielleicht, wenn er einen Titel angibt, hat er bessere Chancen.
    Wenn es Dir nicht so wichtig ist, triff ihn weiterhin.
    Allerdings lügt er vielleicht auch mit single und geschieden?

  5. #4 Gast
    13.07.2010 20:18
    Habe einen Kollegen, der hat 8 Jahre lang verschwiegen, dass er einen Doktortitel hat, weil sein Vorgesetzter keinen hatte. Erst bei einer Bewerbung um eine höher dotierte Stelle kam er damit heraus.

    Ich verwende meinen Doktortitel im privaten Leben auch nicht mehr, kurz vor der Pensionierung.

    Auch der Oberstleutnant der Reserve ist wertlos nach der Ausplanung bei der Bundeswehr mit 60 Jahren.

  6. 13.07.2010 21:20
    Vielleicht hat er ja einen Doktor honoris causa, da braucht es dann keine Dissertation und auch keine Disputation. Auch sonst würdest du in dem Fall nicht unbedingt was im Netz darüber finden. Man muss allerdings sagen, dass der Ehrendoktor keinen akademischen Grad darstellt, so dass man bei EP eigentlich nicht "Promotion" angeben dürfte.

    Wie dem auch sei, ist das denn so furchtbar wichtig? Ich würde da gar keine großen Worte drüber verlieren, sondern lieber überprüfen, ob er in wirklich wichtigen Dingen gelogen hat. Auf jeden Fall wäre ich vorsichtiger bei der Kontaktanbahnung. Lenk doch einfach mal das Gespräch auf das, was er damals in der Uni so gemacht hat. Dann müsste er ja eigentlich auch was von seiner Promotion erzählen.

  7. #6 Gast
    13.07.2010 21:43
    Was ist denn jetzt das Problem? Findest du ihn nett, kannst du dir vorstellen mit ihm zusammen zu sein? Wenn ja, dann nur mit Doktortitel? Vielleicht hat er geflunkert, vielleicht auch nicht, sprich ihn doch direkt darauf an und gut ist.
    Sorry, aber dein Misstrauen und dein Sherlock-Holmes-Gebaren wären schon nichts für mich.

    w (45)

  8. 13.07.2010 22:30
    Es sind verschiedene Szenarien denkbar:

    1. Er ist super-bescheiden und gibt seinen Titel nirgends an. Dann muss man sich allerdings fragen, warum er ihn ausgerechnet auf seinem EP-Profil dennoch angegeben hat.

    2. Er ist einer von den vielen studierten Anti-Kapitalisten, die zwar selber Teil des von ihnen sog. "Establishment" sind, aber sich und anderen ständig vormachen, nicht dazuzugehören, weil ihr Herz für die "kleinen Leute" schlägt. (Ja, es gibt solche Leute!!) Dann hat er zwar vielleicht tatsächlich einen Doktortitel, aber er "schämt" sich dafür, weil er trotz allem "normal" sein und nicht zu den "oberen Zehntausend" gehören möchte. (Solche Leute sind mir ein Graus!!!)

    3. Er hat einen Doktortitel, hat aber Gründe, diesen nicht überall anzugeben (s. z.B. #4). Dass Du auch sonst nichts im Internet darüber findest, also bspw. auch nicht in Bibliothekskatalogen, mag u.U. damit zu tun haben, dass er in einem Land (z.B. in Grossbritannien) promoviert haben kann, wo die Veröffentlichung der Dissertation keine Bedingung für das Führen des Doktortitels ist. Dort lagern die Doktorarbeiten so wie bei uns Diplom- oder Magisterarbeiten nur in der Bibliothek der zugehörigen Universität, sind aber sonst nicht zugänglich.

    4. Er ist tatsächlich ein Hochstapler.

    Ich möchte im Übrigen eine klare Gegenmeinung zu #2 äussern: Ein Doktortitel ist weder etwas Veraltetes (was soll denn diese Äusserung??) noch ist sie irrelevant. Wir sind hier auf EP, das ist eine Plattform für Akademiker, und da spielt sowas eine Rolle. Nur wer selber diese riesige Bürde der Promotion nicht auf sich genommen hat, kann so reden wie der Schreiber von #2. Natürlich kommt "es" auf "den Menschen" drauf an - aber der Mensch besteht aus vielen verschiedenen Facetten, und wenn jemand einen Doktortitel hat, dann ist das eine nicht zu vernachlässigende Facette.

    m., 32[mod]

  9. #8 Gast
    13.07.2010 23:17
    Das geht nicht gut! Dein Misstrauen ist zu groß! Lass ihn laufen! m

  10. #9 Gast
    14.07.2010 01:18
    Ich würde das ganze zunächst mal unter dem Gesichtspunkt der Ehrlichkeit betrachten. Ich selbst habe eine Dissertation geschrieben, dafür viele Jahre Experimente gemacht und ausgewertet, die Arbeit zur Korrektur vorgelegt, die gewünschten Korrekturen besprochen und durchgeführt und sie schließlich in ihrer - so hoffe ich doch - endgültigen Version abgegeben. Diese Geschichte hat bis zu diesem Punkt schon eine kleine Ewigkeit in Anspruch genommen und wahrlich einen Haufen Arbeit gemacht. Doch die Prüfung habe ich noch nicht gemacht, den Titel noch nicht erworben bzw. verliehen bekommen. Ergo gebe ich das hier auch nicht an. Kommt gar nicht in die Tüte. Fertig. Ende der Diskussion.

    Man ist erst dann promoviert, wenn man diese ganze Show abgeschlossen hat. So sehe ich das. Man nennt sich ja wohl auch nicht Diplom-Physiker oder Diplom-Ingenieur, wenn man noch im Studium ist, sondern erst, wenn die letzte Prüfung bestanden und die Diplomarbeit erfolgreich abgeschlossen wurde. Alles andere ist meines Erachtens Blenderei.

    Sollte die betreffende Person also tatsächlich (noch) nicht (fertig) promoviert sein, dann würde mir dieses Verhalten an sich zu denken geben, da in dem Fall die Chance recht groß ist, dass die Motive für die Anfertigung der Dissertation vorwiegend etwas mit Protzerei zu tun haben und nicht mit der Erlangung akademischer Qualifikation.

    Hingegen, ob jemand denn nun "nur" Dipl.-irgendwas oder vielleicht "doch" Dr. sonstwas ist, das kann im Beruf, je nach angestrebter Laufbahn, EVENTUELL wichtig sein - doch im Privatleben?

    Bottom line: Frage den Mann, was denn nun Sache ist in punkto Promotion. Dann weißt Du, ob er gelogen hat, oder ob was anderes dahinter steckt. Zu letzterer Option vielleicht noch eine Anmerkung mit Referenz zu #1 ("Tiefstapler"): Meiner eigenen Erfahrung nach legen Naturwissenschaftler und Ingenieure eher wenig Wert auf die Anrede mit dem Titel (besonders ausgeprägt ist dies eigentlich nur bei den Medizinern).

  11. #10
    14.07.2010 08:08
    Dir als seiner möglichen Neupartnerin wird er doch wohl deines Interesses wegen ein Exemplar seiner Doktorarbeit herausrücken, auf dass du ihn hernach noch mehr bewundern könntest als jetzt schon . . .

  12. 14.07.2010 08:19
    @2: Wenn ich mich so umschaue, in was so alles promoviert worden ist (unter anderem zur Salami und zum Gebrauch von Imperfekt und Perfekt im Lateinischen), dann muss ein Doktortitel, mit dem beispielsweise Politiker gleichsam tatenlos behangen werden, ,,normalen Menschen" tatsächlich nicht unbedingt etwas bedeuten. Andere haben damit eine Art erstes Lebenswerk zustande gebracht und überdies die Wissenschaft in einem bestimmten Punkt tatsächlich weiter gebracht. Ins Partnerprofil bei EP gehört ein akademischer Grad meines Erachtens unter anderem deshalb, weil es viele PartnerInnen gibt, die glauben ,,mit einem Doktor oder gar Professor" nicht mithalten zu können. Dieser Glaube ist in aller Regel falsch; denn ich kenne niemanden, der ,,in Liebe bzw. Partnerschaft" promoviert oder habilitiert wäre.

  13. #12 Gast
    14.07.2010 10:50
    Generell wäre mir das nicht so wichtig, ich würde ihm auch nicht im Netz "hinterherspionieren", sondern ihn gelegentlich darauf ansprechen, da es eben durchaus sein könnte, dass er Titel "erlogen" ist. Dann würde ich den Kontakt abbrechen nach dem Motto "Wer einmal lügt...."

  14. 14.07.2010 10:56
    Der Doktortitel bei einem Partner mag einem egal sein. Nicht egal ist es aber, ob er lügt.

    Lüge wäre Lüge. Das wäre inakzeptabel. Wer mit solchen banalen Dingen lügt, um sich Vorteile zu verschaffen, der lügt bei anderen Dingen erst recht. Das halte ich für sehr verachtungswürdig.

    Frage ihn einfach direkt und rede nicht rumherum. Vielleicht gibt es ja eine geradlinige Erklärung, vielleicht hat er auch gelogen. Sei wachsam!

  15. 14.07.2010 13:12
    Aha, eine Frau, welche nur auf Titel / Status steht, das sagt alles über dich. Mit Liebe hat sowas nicht viel zu tun.
    Wenn du es genau wissen willst, frag ihn doch ganz direkt!
    Selbst wenn sein Titel nicht vollendet ist, frage ich mich was schlimmer ist: der fehlende Titel oder die Fixiertheit auf Titel allgemein. Außerdem: was sagt denn schon ein Titel über den Menschen aus?

  16. #15
    14.07.2010 13:20
    Ich kann Frederika nur zustimmen, es ist nicht egal, ob er lügt und auch ich halte das für absolut verachtungswürdig.

    Zur Frage, wie wichtig ein Doktortitel überhaupt ist:
    Es sind natürlich immer die Nicht-Promovierten, die erklären, dass ein Titel nicht wichtig ist.
    [mod]

  17. #16 Gast
    14.07.2010 17:48
    zu @15 Was ist denn das jetzt für eine Aussage? Es sind immer die Nicht-Promovierten, die erklären dasss ein Titel nicht wichtig ist. Ich habe auch einen Titel, es ist mir aber nicht wichtig, und ich würde ihn auch schon gar nicht bei jeder sich bietenden Gelegenheit heraushängen. Es ist ein Titel, den haben viele. Über mich als Mensch sagt er nichts, aber rein gar nichts aus. Ich bin der Meinung, dass die die ihren Titel bei jedweder Gelegenheit anbringen müssen ein Problem mit ihrem Selbstbewusstsein haben. Die meisten blähen sich damit nur unnötig auf, so kenne ich es zumindest aus meinem beruflichen Bereich.

    Wenn ein Mensch ein Idiot ist, ist er es mit Titel oder nicht. Also lasst mal die Kirche im Dorf.
    Und diese Moral, wer einmal lügt........ Dieses pauschale Aburteilen ohne den wahren HIntergrund zu kennen ist doch meines Erachtens einfach nur lächerlich. Führt euch nicht päpstlicher auf als der Papst.

    w (45)

  18. 14.07.2010 18:09
    @#14: Berliner30, es geht hier überwiegend um die LÜGE, nicht aber um den TITEL. Das sollte schon ganz klar beachtet werden!

    Im übrigen sagt ein Doktortitel genau wie auch der Beruf einer Person schon etwas aus. Zumindest in jenen Fächern, in denen die Disseration mehrere Jahre dauert, sagt es viel über wissenschaftliche Eignung, selbständiges Arbeiten, die Bereitschaft, für so einen Titel die Mühen auf sich zu nehmen, aus. Die Arbeitgeber werden nicht umsonst diesen Titel entsprechend vergüten; dort geht es nach knallharten Fakten der Qualifikation. Meiner Erfahrung nach ist der Anteil gebildeter, gehobener, niveauvoller Menschen unter den Titelträgern auch extrem hoch -- Ausnahmen bestätigen wie immer die Regel. Nur etwa 1% der Bevölkerung haben einen Doktortitel. Ich finde es immer ziemlich seltsam, wenn Personen ohne Titel darüber reden, wie wenig er aussagt.

  19. #18 Gast
    14.07.2010 18:30
    zu @17 Ein Titel sagt vielleicht in beruflicher Hinsicht etwas über den Menschen aus. Aber das war es auch schon. In einer Partnerschaft dürfte er ja wohl keine Rolle spielen oder?
    In meinen Partnerschaften hat mich der Titel nicht wirklich weiter gebracht und auch die Männer wurden nicht interessanter durch ihren Titel.
    Mir sind Menschen die sich auf Titel fixieren oder sich damit über andere erheben, äußerst suspekt. Aber da es nur ca. 1% der Bevölkerung sind, kann man/frau damit leben.

    Ganz abgesehen davon finde ich das Ausspionieren (siehe FS), ob jemand die Wahrheit gesagt hat oder nicht, wesentlich verwerflicher. Also wenn es schon so anfängt, möchte ich nicht wissen, was der Partner während der Beziehung noch alles an detektivischer Kleinarbeit leistet.

    Und sind wir mal ehrlich, wir wissen alle, dass grad im Internet geflunkert wird das sich die Balken biegen. Ich persönlich finde das nicht gut, aber bei den ganzen No-go-Listen muss man heute schon einiges zu bieten haben um überhaupt mal ins Rennen zu kommen.

    w (45)

  20. #19
    14.07.2010 18:38
    @16:
    Es geht nicht darum den Titel bei jeder Gelegenheit herauszuhängen sondern darum, ob die explizite Frage danach bei der Anmeldung richtig beantwortet wurde oder , ob jemand gelogen hat.

    Im übrigen:
    Niemand gewinnt einen Titel in einer Lotterie.
    Derjenige, welcher ihn erworben hat, darf auch stolz darauf sein, von mir aus nenn es "eitel".

    Wer sich darum erfolgreich bemüht hat um den Preis langer Arbeit hierfür und behauptet, es sei ihm aber nicht wichtig, tut dies aus meiner Sicht nur, weil ihn Nicht -Promovierte dann sympathischer finden und er beweist damit eine noch viel größere Form von Eitelkeit.

  21. 14.07.2010 18:48
    @16: Wozu hast Du denn bitteschön Deinen Titel erworben, wenn er Dir nicht wichtig ist?? Warum gibst Du ihn dann nicht zurück (das meine ich jetzt überhaupt nicht ironisch)? Das kommt mir vor wie all die Sozialisten à la Steinbrück, die gegen das Kapital wettern, gleichzeitig aber in Riesen-Villen hausen - sollen sie besser ihre Villen verkaufen und den Erlös in die Staatskasse spenden! Sorry, das ist reine Koketterie, weiter nichts! (Oder gehörst Du zu der von mir unter #7.2 beschriebenen Personengruppe?)

    Stimme Beate #15 und Frederika #17 absolut zu. Wer selber keinen Doktortitel erworben hat und gleichwohl lauthals behauptet, selbiger sei unwichtig o.ä., der möge besser schweigen, denn so eine Aussage ist nichts als Ausdruck von Ignoranz und Arroganz. Bzw., im Endeffekt ist es wohl der pure Futterneid...!

    Eine Promotion ist ein Riesenkrampf und zieht sich über Jahre hinweg, ist mit Frust und Entbehrungen (und Schlimmerem) verbunden, und nur wer keine Ahnung hat (oder sich selbst belügt), sagt, dass ein Doktortitel nichts über dessen Träger aussage.

    Und wie Frederika richtig sagt: Niveau und Titel korrelieren nun einmal, ob es einem passt oder nicht. Das heisst selbstverständlich nicht, dass nur "Titelträger" niveauvolle Menschen wären. Aber die Wahrscheinlichkeit, bei einer Person mit Doktortitel an jemanden zu geraten, der ein entsprechendes Niveau auch sonst mitbringt, ist enorm gross. Darum macht es auch Sinn, dass EP eine solche Kategorie anbietet und dass Mitglieder, die einen Doktortitel führen, diesen nicht verstecken, sondern daselbst anführen.

    Um aber beim Ausgangsthema zu bleiben: Selbstverständlich ist Titelschummelei unter jedem Borstenvieh!

  22. 14.07.2010 18:51
    @#18: Lügen geht gar nicht. Natürlich sollte man die Informationen eines Kandidaten auf Widerspruchslosigkeit, auf Stimmigkeit, auf Wahrheitsgehalt überprüfen. Das ist doch wohl ganz selbstverständlicher Schutzmechanismus beim anonymen Kennenlernen, der absolut notwendig und uneingeschränkt empfehlenswert ist. Nur so kann man Betrüger und Lügner entlarven.

    Wer das als Spionieren bezeichnet, der sieht die Sache einfach falsch. Kritisches Hinterfragen ist überlebensnotwendig im Onlinedating.

  23. #22 Gast
    14.07.2010 18:53
    zu @19 oh Gott auf welche Ideen du kommst. Glaubst du ernsthaft, dass es promovierte Menschen gibt die ihren Titel verbergen um sich bei Nicht-Promovierten anzubiedern? Auf die Idee wäre ich noch gar nicht gekommen. Was für ein seltsames Gebaren wäre das denn?

    Auch wenn es dir nicht passt, mir ist der Titel nicht so wichtig, dass ich es dauernd in die Welt hinausschreien muss. Dein Argument mit der Eitelkeit sticht hier nicht wirklich.
    Du hast eine Behauptung aufgestellt, die ich in Frage stelle. Das ist legitim oder?

    Was die Lüge anbelangt, die FS weiss es noch nicht genau, und solange sie es nicht weiss
    in dubio pro reo. Was ich nach wie vor blöde finde ist diese Rumspioniererei, anstatt mal gezielt zu fragen. Das ist doch kindisch.

    w (45)

  24. #23 Gast
    14.07.2010 19:01
    zu @21 auch für dich nochmal zum Verständnis. Ich bin Ärztin und da besitzen die meisten einen Doktortitel. Ich übe meinen Beruf sehr gerne aus, aber der Doktortitel ist mir nicht so wichtig. Warum kannst auch du das nicht einfach stehen lassen? Deine Argumentation ist ziemlich daneben, Sozialisten a la Steinbrück, in Villen leben. Sag mal was hast du denn für ein Weltbild?

    Außerdem solltest du meine Stellungnahme richtig lesen, ich sagte das dieser Titel im Beruf etwas aussagt, aber nicht im Privatleben. Und dazu stehe ich, ob es dir passt oder nicht.

    w (45)

  25. #24 Gast
    14.07.2010 19:05
    @ 20 Kritisches Hinterfragen ist legitim, aber nicht kritisches Rumspionieren. Die FS trifft den Herrn bereits, also kann sie ihr Problem durchaus verbalisieren. Ich bin dafür Infos zu erfragen aber nicht zu ergooglen.

    w (45)

  26. 14.07.2010 19:13
    Geht doch mal in euch und sagt mir, wie viel Wissen ihr noch aus der Vorschule, Schule, Ausbildung / Studium habt?! Und nun stellt das mal in Bezug auf einem Fachtitel von vor xx Jahren ... klingelt?

    Für mich ist ein Titel eine Art alternative Lebensgestaltung. Ein schlechter Titel ist nichts wert. Ein (ein)gebildeter Fachmann mit Titel ist auch nicht mehr Wert als ein gebildeter ohne Titel. Ein Titel bedeutet in den meisten Bereichen nur Zeitverlust und Beschränkung auf einige wenige Themen. Letztlich sind wir alle nur Menschen und leben nach den gleichen biologischen Grundsätzen. Ich kann daher am Titel keinen besseren Menschen erkennen.

    Daher finde ich die Fragenstellerin extrem oberflächlich und kann ihr nur wohlwollend viel Glück bei der Suche wünschen.

    @17 Frederika: Ein Titel sagt jedenfalls nicht aus, das es ein besserer Mensch ist. Natürlich ist das eine Ansichtssache und der Begriff Fachidiot kommt mir im Berufsleben dann doch häufiger als Beschreibung in den Sinn.
    Inwiefern hier eine Lüge vorliegt kann doch gar nicht aus der Ferne bestimmt werden. Vielleicht hat er eine plausible Erklärung. Wenn sie jedoch nicht direkt fragt, wird sie diesbezüglich unklug bleiben.


    @21 Du überschätzt dich sehr deutlich. Es gibt auch viele wissende mit hohem Intellekt, welche keinen Titel aus den vielfältigsten Gründen heraus haben. Mit dem Totschlagargument Neid hat das sicherlich nichts oder nur selten zu tun.

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