- Frage:
Schwanger nach Trennung -- was jetzt?Was würdet ihr machen, wenn ihr nach der Trennung erfahrt, dass ihr schwanger seid?
Ich hätte nie gedacht, dass ich (42) noch einmal vor dieser Entscheidung stehen werde :-((
(ich weiß inzwischen auch, wie es dazu kommen konnte, so viel Pech muss man erst mal haben - aber das lässt sich nun nicht mehr ändern, daher bitte ich euch, mich nicht für diesen Fehler zu verurteilen, den ich selbst am allermeisten rückgängig machen würde)
Ich liebe Kinder über alles und war immer strikte Gegenerin von Abtreibungen.
Aber wie soll das gehen ohne Vater?
Und was auch wichtig wäre zu wissen: Muss ich es ihm sagen oder sollte ich das erst tun, wenn ich eine Entscheidung für mich getroffen habe (ich befürchte, dass er mir die Entscheidung noch schwerer machen könnte (denn er wird nur die Unterhaltszahlung im Auge haben, was ich natürlich auch verstehen kann).
Hilfe, was mach ich denn jetzt??Antworten: -
Ich persönlich würde mich auf jeden Fall erst einmal alleine für oder gegen das Austragen des Kindes entscheiden. Im Zentrum Deiner gesamten Entscheidung sollte stehen, ob Du ein Kind möchtest oder nicht. Ganz platt. Kannst Du Dir vorstellen, alleine mit einem Kind zu leben? Welche Auswirkungen hätte das auf Deinen Beruf, Deine anderen Lebensziele, Dein Leben im allgemeinen? Wünscht Du Dir ein Kind oder nicht?
Falls Du Dich für einen Schwangerschaftsabbruch entscheidest, geht das absolut niemanden außer Dich selbst etwas an und ich würde darüber auch im Freundeskreis wenig sprechen, mit dem Vater schon gar nicht. Triff diese Entscheidung alleine. Wenn Du Dich für einen Schwangerschaftsabbruch entscheidest, dann ist das Thema damit durch und fertig. Ich persönlich würde das höchstwahrscheinlich so machen, dann alleinerziehend und dann noch Mutter in Deinem Alter? Das ist nicht wünschenswert. Ich finde, Kinder brauchen einfach eine intakte Familie und Alleinerziehung widerspricht auch meinen Vorstellungen von Gesellschaft und Moral.
Wenn Du Dich für das Austragen der Schwangerschaft entscheidest, dann warte zumindest den vierten Monat ab, bevor Du anderen davon erzählst. Es gibt erschreckend viele Fehlgeburten und niemand spricht drüber, aber es passiert. Da öffnest Du nur Fässer, die Du Dir ersparen könntest, falls es sowieso schiefgeht. Also erst mal im vierten Monat sein, dann nach außen kommunizieren. Auch dem Vater solltest Du erst dann davon erzählen, wenn die Schwangerschaft sicher ist.
Zusätzlich gibt es natürlich eine weitere Überlegung, die bei der Entscheidung essentiell ist: Gibt es eine Möglichkeit, doch mit dem Vater zusammenzubleiben? Warum habt Ihr Euch getrennt? Geht es gar nicht oder vielleicht doch? Falls doch, wäre er natürlich frühzeitig über die Lage zu informieren, sonst schneidest Du Dir diesen Weg endgültig ab. Verspätete Aufklärung wird kein Mann verzeihen.
Noch eine Warnung: Alle reden davon, wieviele Hilfen man bekommen kann, wer einem alles beisteht, wie toll das alles sein kann. Aber in der Praxis sieht es dann ganz anders aus. Dann ist immer keiner da am Abend, wenn Du weg willst, der das Kind hütet. Keiner, der Dir hilft, wenn Du selbst mal krank bist. Es wird viel gegutmenschelt, aber wenig in der Praxis steht man meist alleine da. Lass Dir nicht vormachen. Wenn Du Dich für das Kind entscheidest, dann musst Du alleine da durch. Mach Dir keine Illusionen!
Ein wichtiger Aspekt sollte auch sein, ob Du Dir wirklich vorstellen kannst, alleinerziehend und alleine zu leben. Die Chancen auf eine erfüllende Partnerschaft sinken in Deinem Alter mit einem Kleinstkind auf nahe Null. Du musst der Tatsache in die Augen schauen, dass Du die Wahl zwischen Kind und Partner hast. Mit Kleinkind wirst Du höchstwahrscheinlich in den nächsten Jahren keinen Partner finden.
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Wenn Du schon immer ein Kind wolltest und es alleine finanzieren und erfolgreich groß ziehen kannst, spricht meiner Meinung nach nichts dagegen.
w/49
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Ich habe mit 40 noch ein Kind bekommen. Ein paar Jahr später ist mein Mann gestorben. Ich bin jetzt allein erziehend.Mein Kind ist zudem noch krank. Aber ich liebe mein Kind und ich liebe auch meinen neuen Partner mit dem ich jetzt seit fast zwei Jahren glücklich bin. Es geht. Nichts ist so schlimm wie es sich anhört. Das Kind nimmt nicht nur , das Kind gibt mehr zurück. Mit einem Kind hat vieles in Deinem Leben mehr Sinn. Du bist dann nicht mehr nur für Dich da, sondern auch für einen anderen Menschen. Diese Erfahrung ist durch nichts zu ersetzten. w. 50
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1) Du bist schwanger. Schön. Ich beneide Dich drum - nicht, weil ich (m) nie schwanger sein werde sondern weil Du Nachwuchs hast (ich hab keinen hätt aber gern welchen)
2) Du bist eine Gegnerin von Abtreibungen - überlegst aber dennoch. Fakt ist aber: Es geht ohne Vater und wenn Du einfach zur Abtreibungsberatung gehst werden die Dir sicher sagen können was es alles gibt.
3) Du kannst nun überlegen was Dir lieber ist: Partner oder Kind wenn es heißt Alleinerziehend zu sein. Aber das Kind wirst im Alter immer haben, der Partner, wenn Du einen findest, hat nicht diese Bindung. Du kannst für das Kind leben, Dich kümmern und es lieben - und es kommt zurück.
4) Dein Ex ? Über den schreibst nichts - ist es ein Geldtyp ? Einer der evtl. verheiratet ist und ein Seitensprungkind hat ? Wenn er mit den Unterhaltszahlungen kommt - sorry das Problem hat er mit verursacht - dann ist das nicht das entscheidende Argument. Grundsätzlicher ist zu fragen, ob er allein lebt und der Typ ist der Verantwortung übernimmt oder der Typ, der vergeben ist und nichts mehr mit Dir zu tun haben will.
5) Ich würde an Deiner Stelle entscheiden was ich täte - aber Abtreibung doch bitte nicht wirklich aus meiner Sicht - Du wirst es bereuen wenn Du kinderlos bleibst und im Alter niemanden hast, der sich kümmert und dem Du dein Vermögen und Deine Werte hinterlassen kannst. Dann würde ich es ihm kommunizieren - er hat Deine Entscheidung, egal wie sie ausfällt, zu akzeptieren, denn es ist vor allem Dein Körper und Dein leben.
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Es gab hier vor einiger Zeit schon einen Tread, wo sehr kontrovers eine ähnliche Situation diskutiert wurde: Schwanger...Freund hat bereits Familie? Schau doch mal ins Archiv, vielleicht hilft dir das weiter.
<MOD: Diffamierung anderer Meinungen nicht gestattet!>
Aber du schreibst ja selber: du liebst Kinder. Viel Glück!
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Ich habe meine drei Kinder größtenteils alleine groß gezogen. Wenn man stark und gut organisiert ist, ist das möglich. Es ist sicher auch richtig, dass die Hilfe, die man von offizieller Seite bekommen kann, auch nicht so berauschend ist. Es ist daher wichtig, dass du weißt, was du kannst und was du nicht kannst. Auf der anderen Seite ist ein Kind zu erziehen auch nicht sooo schwierig, wie viele es immer behaupten. Viele Kinder und Jugendliche wachsen nur mit einem Elternteil auf, und sie entwickeln sich in jeder Hinsicht zu hervorragenden, guten und gesunden Menschen. Alleinerziehend zu sein bedeutet nicht, dass ein Kind scheitert. Aber als allein erziehende steht man vor Aufgaben, die man nicht ignorieren sollte. Realitätssinn und eine korrekte Beurteilung der eigenen Situation in einer solchen Situation ist absolut wichtig!
Ich würde die Entscheidung für oder gegen einen Schwangerschaftsabbruch nur mit so wenig Menschen besprechen wie möglich. Eine sehr gute Freundin oder ein Familienmitglied, zu dem du absolutes Vertrauen hast, wäre eine gute Hilfe. In einer solchen Situation sollte man Menschen um sich haben, zu denen man wirklich Vertrauen hat.
Der Mann sollte erst mal nicht Bescheid bekommen von deiner Schwangerschaft, denn er wird dich nur beeinflussen und bedrängen. Gib ihm Bescheid, wenn du dich dafür entscheidest, das Kind auszutragen. Dann muss er zahlen und was er sonst noch an Verpflichtungen hat. Du bist nicht automatisch an den Mann gebunden, weder emotional noch auf andere Weise.
Ein Kind zu haben ist wunderbar und ich würde nie auf Kinder verzichten wollen. Ich habe, wie genannt, drei Kinder und würde diesen Teil meines Lebens heute wieder so entscheiden: für Kinder, denn sie bedeuten unendlich viel im Leben.
Ich habe bestimmt auch nie den Eindruck gehabt, dass Kinder einer neuen Partnerschaft im Wege stehen. Eine gut organisierte Mutter wird im Gegenteil mit Respekt betrachtet.
Ich wünsche dir und deinem Kind viel Glück! Es ist machbar!
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Es ist DEINE Entscheidung, und da sollte er nichts mitzureden haben. Möglicherweise wird er sauer sein, wegen Unterhaltszahlungen, aber da muß er nunmal durch! Schließlich sollte einem jeden Menschen klar sein, daß bei Geschlechttsverkehr auch mal ein Kind entstehen kann, aller Vorsicht zum trotz!
Bekomms und ziehe es groß! Kinder machen auch Freude! Viel Glück!
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M/54
Abtreibung Ja oder Nein?
Es gibt Menschen die stecken eine Abtreibung einfach so weg. Andere leiden nach einer Abtreibung ihr Leben lang darunter. M/54
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In mich gehen und irgendwie zur Ruhe kommen. Ist schwer. Gehe alle Möglichkeiten durch und schaue genau an, wie du dich dabei fühlst.
Denn egal, wie du dich letztlich entscheidest, du muss dein ganzes restliches Leben hinter dieser Entscheidung stehen. Am besten mit vollem Herzen. Dann erträgst du alle evtl. Schwierigkeiten viel besser.
w,39
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Da dein Ex nicht in dem Maße mit den Konsequenzen der Entscheidung leben muss würde ich ihn auch nicht einbeziehen. du müsst für dich wissen, ob du in deinem Alter noch ein Kind haben willst oder nicht. Wie immer im Leben spricht einiges dafür und eben auch einiges dagegen. Und entgegen einigen Aussagen hier, bindet dich ein Kind dein Leben lang an deinen Ex und du wirst somit immer Kontakt haben, da für das Kind ein Vater wichtig ist und du alles tun solltest um dies zu ermöglichen. Ich würde in dem Alter jetzt kein Kind mehr wollen und erst recht nicht ohne Vater, und würde eine Abtreibung vornehmen lassen. Aber das muss jede Frau für sich entscheiden
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Hallo FS,
Ich kann verstehen, dass Du in einer schweren Lage bist. Ob die das Kind behalten willst, ist ganz alleine deine Entscheidung. Da das so ein persönlicher Entscheid ist, ist es für mich schlichtwegs tabu, da Dir irgendwelchen Rat zu geben.
Wenn Du dich für das Kind entscheidest, solltest Du es aber diesem Mann mitteilen und auch Unterhalt fordern. Darauf hat das Kind einfach ein Anrecht, wie auch zu wissen, wer der Vater ist. Es geht schlussendlich um das Wohl des Kindes.
Ich wünsche Dir ganz viel Kraft!
(m)
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Wenn ich in Deinem Alter wäre, würde ich das Kind bekommen - wann sonst? Du wirst die Abtreibung wahrscheinlich bereuen:
1. weil Du eigentlich Abtreibungsgegnerin bist;
2. weil Du vielleicht nie wieder die Chance auf ein Kind bekommst.
Am Anfang ist es schwierig, aber eines Tages wirst Du sicher froh sein, Dein Kind zur Welt gebracht zu haben. Wie hier schon einige geschrieben haben: Ein Kind ist nicht zur Arbeit, es ist auch Freude und gibt die Liebe haufenweise zurück.
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Was den Vater angeht: Es wäre wichtig und fair, wenn du ihm auf alle Fälle sagst was passiert ist. Schließlich ist das Kind auch seines und er sollte sich auch dazu äußern können (ich bin selbst Frau, finde es aber nicht in Ordnung wenn das Entscheidungsrecht nur bei der Frau liegt). Wie in aller Welt kann man das Recht des Mannes in Frage stellen? Verschweigen kann man nur dann, wenn er dir Gewalt/Tod androht. Und außerdem besteht nur die Chance dass er das Kind und dich unterstützt - bei der Erziehung und finanziell - wenn er davon weiß.
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#13 Der Mann kann das aber nicht entscheiden. Wenn er eine Abttreibung will, die FS dagegen das Kind bekommen will, dann war´s das für den Mann.
Wo kämen wir auch hin, wenn der Mann darüber entscheiden könnte. Das wäre ja schrecklich., wenn eine Frau dann gegen ihren Willen abtreiben müsste oder ein Kind bekommen müsste, das sie nicht will.
Wenn die FS eigentlich gegen Abtreibungen ist, wird sie eine Abtreibung vermutlich nie verwinden, sondern immer an ihr Kind denken, wenn sie andere Kinder im entsprechenden Alter sieht und das ein Leben lang.
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Wenn sie sich für Abbruch entscheidet, sollte sie nichts sagen. Es ist ihr Körper und ihre Entscheidung und alles andere belastet nur über Gebühr.
Wo sollte die Entscheidung sonst liegen? Sollte der Mann entscheiden können, dass die Frau abbrechen muss? Wir kann ein Dritter über medizinische Eingriffe am Körper der Frau entscheiden? Das ist doch absurd und verbrecherisch. Auch kann kein Dritter den Körper der Frau in Geiselhaft nehmen, um eine ungewollte Schwangerschaft auszutragen, auch das wäre unfassbar. Es bleibt also faktisch dabei, dass die Frau über ihren eigenen Körper entscheidet und Punkt. Alles andere verstößt gegen die körperliche Selbstbestimmung, sowohl Austragen als auch Abbruch.ich bin selbst Frau, finde es aber nicht in Ordnung wenn das Entscheidungsrecht nur bei der Frau liegt
Welches Recht bitte? Niemand hat ein Recht über einen fremden Körper.Wie in aller Welt kann man das Recht des Mannes in Frage stellen?
Dazu bedarf es keine "Chancen", dazu gibt es das Gesetz und dazu reicht es völlig, die Ansprüche nach der Geburt geltend zu machen. Sie benennt ihn als Vater, den Rest erledigt das Jugendamt. Ganz einfach.Und außerdem besteht nur die Chance dass er das Kind und dich unterstützt - bei der Erziehung und finanziell - wenn er davon weiß.
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liebe fs,
wie du schreibst, hast du noch kein kind. du liebst kinder und bist gegen abtreibung. das ist vermutlich deine letzte chance.
weißt du, wenn du dein eigenes kind geboren hast und das erste mal in den armen hältst, ist nichts mehr so wie es bis dahin war. du wirst von einem unsäglichen glücksgefühl erfasst und bekommst ein so starkes zusammengehörigkeits- und bindungsgefühl, wie du es dir nicht vorstellen kannst. das passiert von selbst. dadurch wachsen dir kräfte zu, die es ermöglichen, dass du die anforderungen schaffst. wenn du es erst mal hast, willst du es um nichts in der welt wieder hergeben, lieber gibst du dein eigenes leben her. das ist das normale. sonst gäbe es uns alle nicht.
ich bin in keinster weise eine schönredende spinnerin. ich habe selbst 3 kinder mit berufstätigkeit aufgezogen, der vater war ein totalausfall als diese noch kein jahr, 2 und 3 waren, er bekam einen gerichtlichen ausschluss vom umgangsrecht und familie hatte ich auch nicht. ich bin oft gefragt worden, wie ich das mache. meine standard-antwort: ich weiß es nicht. aber es ging, ich war in der regel fröhlich und hatte auch kein problem einen partner zu finden, der/die allerdings nicht in die erziehung eingebunden waren. es ging eben, weil dir die kraft zuwächst, die du brauchst. (ich bin auch nicht religiös und schöpfe daraus irgendwas.) es waren teilweise natürlich harte zeiten, aber wenn ich mir meine kinder jetzt 24,23,21 ansehe, bereue ich nichts, spüre die gleich bindung - obwohl 2 außer haus sind - würde immer noch mein leben für jedes einzelne lassen, wenns notwendig wäre. (ohne dass ich das den kindern gegenüber irgendwie zum thema mache, das ist einfach so)
die lebensqualität mit kind ist entschieden eine andere. du wirst eine andere und willst die alte nicht mehr zurück haben.
du musst natürlich selbst entscheiden, spür in dich und wenn du liebe zu diesem kind in deinem bauch spürst, trags aus, es wird gehen, auch ohne vater und wer weiß, vielleicht ist er ja kooperativ und freut sich sogar.
dir alles liebe, eine gute entscheidung
w 54
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Wenn du dich für Abtreibung entscheidest, würde ich es ihm auf keinen Fall vor der Abtreibung sagen! Eventuell später irgendwann, je nach dem, wie und welchen Kontakt ihr noch zueinander habt.
Vielleicht ist es die letzte Möglichkeit für dich, Mutter zu werden. Insofern würde ich es vielleicht als eine Art "Wink des Schicksals" ansehen und das Kind bekommen. Aber 100% sicher wäre ich mir da auch nicht, wie ich mich entscheiden würde.
Es passiert übrigens sehr oft, dass eine Frau in der Trennungsphase schwanger wird. Das ist geradezu ein Klassiker! Nicht selten kommen die getrennten Paare dann doch wieder zusammen und werden noch eine (glückliche) Familie. Ich kenne mehrere solcher Fälle.
Allerdings kenne ich auch reichlich Fälle, wo eine unerwünschte Schwangerschaft zum Aus für die Beziehung führte, erst recht, wenn die Frau das Kind auch bekam.
Bei der Entscheidung, für oder gegen das Kind, darfst du aber nur danach gehen, ob du es auch alleine schaffen und wollen würdest!
w45
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Hallo FS,
meiner Meinung nach solltest Du in jedem Fall den Vater verständigen. Immer dieses blöde Gelabber, von wegen es sei Dein Körper, Du kannst allein über Leben und Tod des Fötus entscheiden, ist sehr leichtfertig dahin geschmettert. Es ist Leben, ein Mensch, der in Dir heranwächst. Nur weil Du und Dein Partner sich blöderweise getrennt habt, soll jetzt Euer Kind nicht mehr das Recht, die Möglichkeit haben heranzuwachsen und zur Welt zu kommen?
Du solltest Dich unbedingt bei den allgemein bekannten Stellen von Profis informieren lassen und Deine Entscheidung mit Deinem Ex- Partner treffen.
Bedenke auch, dass dies jetzt wahrscheinlich für Dich in Deinem Alter die letzte Möglichkeit sein wird, ein Kind zu bekommen.
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Ich würde nie abtreiben, ich könnte und wollte das auch niemals fertigbringen.Ein Kind ist etwas wunderschönes. Ich würde mich freuen. In ein paar Jahren seit ihr dann ein schönes 2 er Team,
nicht mehr wegzudenken aus Deinem Leben.
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Auch ich sehe zwar Deine Notlage, stehe aber aus serh vielen Gründen (nicht nur einem) Abtreibungen generell und solchen aus "sozialer Indikation" im besonderen sehr kritisch gegenüber.
Frederikas Kommentar von der "Geiselhaft" für den weiöichen Körper finde ich extrem empathiebefreit. Zuerst war ja mal die gemeinsame Aktivität des "schwängerns" - oder? Und jetzt wächst da ein kleiner Mensch heran - der wird in Wahrheit in "Geiselhaft" genommen und ist völlig wehrlos den Überlegungen der werdenden Mutter ausgeliefert.
Ich wünsche der FS viel Kraft. Ich tendiere PRO Kind und demgemäss auch PRO Kontakt mit dem Vater - allen absehbaren Herausforderungen zum Trotz.
m48
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Ich war vor etwa 20 Jahren in einer ähnlichen Situation, über 40, schwanger, Partnerschaft in Auflösung begriffen. Mir wurde damals vom Gynäkologen ungefragt ein Abbruch angeboten, ich habe mich dagegen entschieden. Und ich habe diese Entscheidung noch keine Sekunde bereut. Natürlich war es manchmal schwierig, Beruf und Kind gerecht zu werden. Aber mein Kind hat es mir sehr leicht gemacht - sie war und ist ein ungewöhnlich pflegeleichtes und liebes Mädchen. Wir haben - auch jetzt noch, wo sie bereits an ihrem Studienort wohnt - ein ungewöhnlich enges und herzliches Verhältnis, telefonieren regelmäßig, besuchen uns, fahren gemeinsam in den Urlaub. Der Gedanke, dass ich ihr keine Chance zum Leben gegeben hätte, schnürt mir fast die Luft ab.......
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Ich wollte niemals ein Kind von einem Mann, den ich nicht liebe und der auch nicht da ist für das Kind und für mich! Was soll das?
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Wenn das Kind unterwegs ist ist es ein schönes Geschenk, ein Jubel.
@ 22 Die FS hat ihren Partner sicher geliebt. Es wird schon !
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Ich bin in deinem Alter , selbst habe ich 3 Kinder . 2 sehr früh bekommen einen etwas später .
Meine Planung ist abgeschlossen , wäre ich in deiner Situation , würde ich dieses Kind als sehr großes Geschenk empfinden , denn das ist mit Sicherheit , freue dich das du schwanger geworden bist , der Mann wäre für mich erstmal sekundär .
Herzlichen Glückwunsch
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Ich denke auch, dass ein Kind ein Geschenk ist und ein Wesen mit einem Recht auf Leben. Wenn man so kalkulieren will: Ein Kind gibt dem eigenen Leben viel. Die Frauen, die lange darum kämpfen mußten, ein Kind zu bekommen, wissen das. Wenn die Fragestellerin mit Anfang 40 noch kein Kind hat, sollte sie sich um so mehr darüber freuen. Dass sie dadurch die Chance auf eine Partnerschaft einbüßt, glaube ich nicht. Es werden sich höchstens die besseren Männer auf sie einlassen, nämlich gerade nicht die oberflächlichen Kandidaten, auf die eine Frau ohnehin verzichten sollte. Den Vater jetzt schon einzubeziehen, halte ich trotzdem für problematisch. Wenn er sich mit Vehemenz gegen das Kind sträubt, belastet das die werdende Mutter in einer ohnehin schon schwierigen Situation zwangsläufig mehr als seine Abwesenheit.
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Die Entscheidung für oder wider ein Kind triffst du mit der Entscheidung für oder wider Sex. So ist es als Mann - und so ist es auch als Frau. Jede spätere Manipulation zur Tötung des Fötus ist Mord.
Nur weil der Fötus im Körper der Frau aufwächst, kann keine Frau sagen "der Fötus bin ich". Nein, so ist es einfach nicht. Mit der Verschmelzung der Zellen entsteht neues Leben, die Mutter ist nur ihr Wirt, der Hort des neuen Lebens.
Alle Gründe für eine Abtreibung sind nur Worte, Worte als Rechtfertigungsversuch vor sich selber und anderen. Töten bleibt töten, auch wenn man es Abtreibung nennt. Die menschliche Geschichte zeigt viele Versuche neue (schöne) Worte für das Töten zu finden, im ursprünglichen Sinne bleibt es aber immer Mord.
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All das kann nach der Geburt geregelt werden -- und so ist es auch vom Jugendamt vorgesehen.
Abgesehen davon kann es für die Frau oftmals sinnvoll sein, den Vater nicht zu benennen, wenn sie finanziell auch ohne Zuwendungen zurechtkommt und die Allgemeinheit nicht belastet. Patchwork ist oftmals eine schlechtere Lösung als Alleinerziehung.
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erstmal: DU musst die entscheidung ganz alleine für dich treffen!!!
tips wie: ich würde es so oder so machen, helfen dir doch nicht wirklich.
du kennst dich. frag dich: wie würde es dir gehen wenn du ab jetzt dein leben komplett (und ich meine wirklich komplett) umstellen mußt. ein kind wird dein leben vollkommen verändern. du wirst in den nächsten jahren auf vieles verzichten müssen und wirst sooooo viel neues kennenlernen. du wirst auf alte bewohnheiten verzichten müssen und anderes lernen. du wirst in eine vollkommen neue gefühlswelt geworfen und dieses gefühl - Mutterliebe - wird dann IMMER bei dir sein. mutter sein ist das tollste was es gibt, es kann aber auch das nervigste sein was es gibt.
frag dich: wie geht es mir wenn ich die entscheidung gegen das kind treffe. körperlich ist das ganze für die meisten frauen kein thema. kannst du es aber auch vom kopf und von der seele her verkraften? nur du kannst das beurteilen.
such dir professionelle hilfe zB bei proFamilia. du mußt eh eine beratung machen bevor du eine abtreibung vornimmst. laß dich ausführlich beraten und geh mit den leuten da zumindest das finanztechnische pro und kontra durch und wie und wo du ev. hilfen bekommen kannst. ich rede nic ht von sprüchen sondern tatkräftiger unterstützung.
die entscheidung ist DEINE!!! der vater des kindes kommt ins spiel wenn DU dich für das baby entschieden hast.
ich wünsche dir viel glück und kraft bei deiner entscheidung. ich habe selber 3 wundervolle, nervige liebe kinder. ich habe aber auch eine abtreibung hinter mir. (an die ich oft zurückdenke, mit etwas trauer, weil ich dieses kind nie lieben konnte, aber auch mit dem wissen, die entscheidung war richtig)
w53
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