1. Frage:
    Gefragt am: 20.12.2009, 20:18 von Gast
    Sind Bindungsphobiker manchmal "Muttersöhnchen"?
    Meine beste Freundin und ich haben uns neulich über den Artikel zu Bindungsphobikern unterhalten und über die Männer, die wir im Laufe des Lebens so kennengelernt haben und die in dieses Muster fallen. Erstaunlicherweise hatten alle ein paar Dinge gemeinsam, die auch der Artikel erwähnt hat: 1. kein Gefühl für Nähe und Distanz, also erst total rangehen und dann die Biege machen 2. Unzuverlässigkeit (ständiges zuspätkommen oder übehaupt nicht kommen, "vergessene" Anrufe etc.), aber - und das hat der Artikel nicht erwähnt - ein auffallend enges Verhältnis zur Mutter, das weit über das "normale" Maß hinausgeht. Einer hat auf Drängen seiner Mutter auf einen Auslandsaufenhalt verzichtet, damit Mutti ihn nicht vermisst, ein anderer ist während des gesamten Studiums fast jedes WE 800 km zu seine Mutter gefahren etc. Ist unsere Beobachtung Zufall? Bis jetzt fand ich immer gut, wenn sich ein Mann mit seiner Mutter versteht. wie seht ihr das?
    Antworten:
  2. #1 Gast
    20.12.2009 20:29
    Hannibal

    Das ist ja auch gut wenn Mann sich mit seiner Mutti gut versteht.
    Die Frage ist, ob die <>Nabelschnur schon durchtrennt wurde.

  3. #2 Gast
    20.12.2009 21:24
    zwischen sich gut verstehen und sich nie abnabeln ist halt ein gewaltiger Unterschied.
    Ich habe festgestellt, dass diese Männer immer große Jungs bleiben und nicht verantwortungsvoll in eine Beziehung gehen können.
    W41

  4. #3 Gast
    21.12.2009 01:01
    Ja, kann ich bestätigen.
    Wenn Männer zu sehr an Muttis Rockzipfel hängen, ist die andere Frau für die Beziehung eben immer nur die andere Frau und nie die Partnerin. Schwierig ist es, wenn der Mann auf ewig der Junge bleibt.
    Alles wird mit Mutti besprochen, auch der Heiratsantrag und die Hochzeitsplanung.
    Jungs, ihr heiratet nicht Mutti sondern die Partnerin!
    Wenn es dazu kommt.

  5. 21.12.2009 11:37
    "kein Gefühl für Nähe und Distanz, also erst total rangehen und dann die Biege machen" - das totale Rangehen als Eigenschaft von Bindungsphobikern finde ich nicht unbedingt bei Muttersöhnchen wieder. Muttersöhnchen sind doch eigentlich eher schüchtern, verschlossen oder gar verklemmt, zu denen passt blenderhaftes Verhalten nicht ganz.

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