- Frage:
Sind Eheringe ein Relikt aus der Vergangenheit oder immer noch aktuell?Wenn man sich für eine Ehe entscheidet, sollte man das auch öffentlich dokumentieren durch das Tragen der Eheringe? Immer mehr Ehepaare heutzutage entscheiden sich gegen dieses Symbol, oder für unauffällige Ringe, die man eher für Schmuckringe halten könnte. Hat der traditionelle goldene Ehering wirklich ausgedient? Ich jedenfalls finde es schade, daß man immer weniger Verheiratete mit Ehering sieht, aber ich bin wohl hoffnungslos altmodisch und romantisch...Antworten: -
Ich bin auch altmodisch und romantisch:-))) und ich möchte auch Eheringe tragen....es gibt wunderschöne, die zu allem passen.
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Ach, das ist Geschmackssache.
Ich finde Eheringe schön, mein Zukünftiger auch.
Wir haben uns schon welche ausgesucht.
Eine meiner Freundinnen und ihr Mann haben keine, deswegen ist die Ehe trotzdem gut - sollen zwei immer für sich entscheiden - ein MUSS gibt es da nicht mehr.
Heute gibt es viele Möglichkeiten, wie mit den Namen (seiner? ihrer? jeder behält seinen Namen? Doppelnamen? für sie? für beide?).
Wichtig ist, wie bei allen Themen, dass man entweder von vornherein einer Meinung sein oder sich einigen muss.
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Mein Opa bezeichnete die Dinger als Fangeisen
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Wir tragen Eheringe und sind verheiratet, nur nicht staatlich.
Geheiratet haben wir Anfang letzten Jahres.
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Ich halte das als Single für eine schöne Form der nonverbalen Kommunikation. Wenn ich jemanden neu kennenlerne, achte ich auch darauf. Wer einen Ring trägt kann damit eben auch vermeinden, dass im ersten Moment Missverständnisse auftreten.
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Auch wenn der Ring tendenziell vom Menschen auf den Greifvogel übergewechselt ist, sehe ich ihn immer noch als angenehmes Symbol für ein Treueversprechen an.
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Ich kann nicht sagen, dass mir so etwas aufgefallen ist.
Vielleicht tragen einige den Ehering wegen der Arbeit (Verletzungsgefahr) nicht, und "vergessen" ihn nach Feierabend oder am Wochenende wieder anzuziehen. Sie spüren es weniger, dass etwas fehlt, wenn er nicht getragen wird, da sie doch einige Stunden am Tag ohne sind.
Bei mir ist der Ehering das einzige Schmuckstück das ich trage. Immer. Ein oder zweimal habe ich ihn beim Schwimmen abgezogen, da ich spürte, dass er locker wurde (Wasser war kalt) und ich ihn unter keinen Umständen verlieren wollte. ;-)
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ich kann da keinen Trend beobachten. Ich glaube auch nicht, dass es immer weniger Leute gibt die einen Ehering tragen. Die meisten tragen einen und stehen dazu.
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In fast allen Kulturkreisen gibt es bestimmte Zeichen dafür, ob die Personen noch frei sind oder nicht. Hier bei uns ist es halt der Ehering. Ich habe unverheiratete Paare in meinem Freundeskreis, die auch Ringe tragen. Sie bekennen sich damit öffentlich zueinander. Mir gefällt das.
Es ist auch immer noch ein symbolisches 'Stop' für alle, die auf der Suche nach einem Partner sind. Auch für barmherzige Samariterinnen (= Nachbarthread) ein Zeichen, das sie behrzigen sollten...
Mir würde die Frage umgekehrt viel besser gefallen: Warum wollen Menschen, die heiraten, dies NICHT durch Ringe auch öffentlich machen? Kann es da wirklich triftige Gründe geben? Ist eine Ehe etwas, das man verheimlichen muss/soll? Wem eine Ehe zu antiquiert ist, der soll es doch einfach lassen.
Kann sein, dass es an meinem Alter liegt, aber ich verstehe die Frage nicht. (Und es gibt doch soooo viele verschiedene und schöne Ringe, die man auch ohne Trauschein tragen kann.)
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@4: Halte mich meinetwegen für "geistig zurück geblieben". Aber wie kann man denn "nicht staatlich heiraten? Nach meinem Kenntnisstand und meinem Vertändnis könnt Ihr Euch zwar versprechen, dass Ihr zueinander gehört und versuchen wollt, einer für den anderen da zu sein, aber das Wort "Heirat" impliziert für mich, dass eine offizielle staatliche Ehe geschlossen wurde. Ich tue mich schon sehr schwer mit dem Gedanken, kein zweites Mal mehr kirchlich heiraten zu können, weil wir beide geschieden sind. Aber eine Heirat ohne Standesamt hat für mich eher Sekten-Charakter. Aber vielleicht kannst Du mich ja eines Besseren belehren?
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ich war über 25 Jahre lang verheiratet und habe meinen Ehering lange getragen. Für mich war es ein Symbol der Verbundenheit mit meinem Mann. Als er ihn eines Tages nicht mehr getragen hat, hat mir etwas gefehlt.
Jahre später habe ich dann bemerkt, dass das die Zeit war, als er angefangen hat, sich anderweitig umzusehen. Dabei stört so ein Ring halt.
Wenn ich wieder in einer Partnerschaft leben würde, würden mir Ringe als äußeres Zeichen des Zueinandergehörens gut gefallen.
w, 50
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Es ist schön zu lesen, dass es Menschen gibt die genauso denken wie ich auch!!! Für mein LG ist sowas aber nicht wichtig. Auch ich schaue immer auf den Ringfinger. LEIDER haben alle Bekannte und Freunde Eheringe dran oder Partnerringe bzw. Verlobungsringe. Ich trage gar keine, noch nicht mal Modeschmuck. Es finden sich sogar immer mehr Menschen die sich verloben. Das Alter ist dabei auch unwichtig.
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@10
Du sagst es; das Wort "Heirat" impliziert DIR..
Wir haben im Herzen geheiratet, das reicht. Es ist uns schnurz egal, was ein Staat oder der Kaiser von China zu unserer Verbindung sagt.
Wir sind autonom genug, selbst zu wissen und zu entscheiden, was wir sind und wie wir zusammen sind.
Du redest von kirchlicher Heirat - insofern sind wir Meilen voneinander entfernt.
Du brauchst anscheinend Autorität, die dir einen Halt verspricht. Wir halten uns an uns selbst, an unserem eigenen Verständnis.
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@13. Nein, das hast Du falsch interpretiert. Ich brauche keine Autorität und daran würde ich auch keinen Halt finden, weil ich an mir und meinem Partner genug Halt habe. Allerdings wäre ich auch nicht so vermessen zu sagen, ich sei "verheiratet". Das ist in Deutschland immer noch ein fest stehender Begriff und beinhaltet mindestens eine standesamtliche Trauung. Etwas anderes gibt es nicht als "Heirat".
Ich habe auch meinen Lebensgefährten. Wir sind ganz sicher, dass wir zusamemn bleiben werden. Ob und wann wir heiraten, steht noch nicht ganz fest, da müssen erst noch einige Parameter abgesteckt werden... Wir haben es allerdings vor.
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@14
Wenn du die Besetzung/Definition des Begriffs Heirat und seinen Vorraussetzungen so akzeptierst, wie es in Deutschland festgelegt wurde, ist das so wie du sagst.
Der Unterschied zu dir besteht darin, dass ich die Definition schon so nicht anerkenne, sondern den Begriff für mich verwende wie ICH ihn definiere.
Ich definiere ihn damit, dass ich mit dem Partner alt werden möchte, ihm treu sein/bleiben und ihn liebe. Das ist alles.
Genauso sieht mein Partner das auch.
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