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Single, getrennt lebend und neue Beziehung - geht das?Hab ein Dilemma - bin seit ca. 1 Jahr Single & lebe von ihr getrennt. Gefühle hab ich keine mehr für sie. Das Problem ist, dass ich mich und mein Gegenüber nicht belügen möchte indem ich angebe, ich sei Single, faktisch aber noch verheiratet. Ich wünsche mir einen neue Beziehung, doch sobald ich getrennt lebend erwähne, bin ich unten durch & nicht mehr interessant. Versteht ihr was ich meine? Etwas neues auf einer Lüge anfangen? Geht doch gar nicht, oder? Danke (m,33)Antworten: -
Hi,
mir (m,44) geht es teilweise genau so, kaum gesagt "getrennt lebend" ist sie weg ... es gibt aber durch aus Frauen die damit kein Problem haben. Man sollte erstmal eine gewisse Vertrauensbasis geschaffen haben und kann dann die aktuellen Verhältnisse aufklären.
Das getrennt lebend ist normalerweise nur ein Übergang zwischen verheiratet und geschieden. Wenn dein Date ebenfalls getrennt lebend oder schon geschieden ist, wir sie (natürlich er bei Frauen) vermutlich mehr Verständnis haben ... ist aber von Fall zu Fall unterschiedlich ... jeder Jeck ist anders, sagt man im Rheinland dazu ... sonst wäre das Leben wahrscheinlich viel zu eintönig ;-)!
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Tja, wenn Du seit einem Jahr getrennt lebst, warum lässt Du Dich nicht scheiden? Ich für meinen Teil bevorzuge "geschieden", das zeigt nämlich, dass aus der Trennung auch Konsequenzen gezogen wurden. Bei "getrennt lebend" hätte ich kein Vertrauen, dass es auch wirklich vorbei ist oder ob ich nur Lückenbüsserin sein soll.
w,43
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Wenn die Lüge später rauskommt, ist es viel schlimmer. Du kannst das alles doch in Dein Profil schreiben...? Im Gegensatz zu Männern lesen Frauen die Profile wirklich genau.
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Bleibe ehrlich und sage getrennt lebend. Das geht vielen Männer - aber auch Frauen genau so. Scheidungen gehen nunmal nicht so schnell. Und lass dich nicht verunsichern, es gibt auch Frauen, die damit, weil selbst betroffen oder weil eben auch grundsätzlich realistisch und normaldenkend, damit kein Problem haben. Warum auch, wenn alles zwischen euch geklärt ist, ist doch wunderbar. Single wäre gelogen und signalisiert nunmal etwas anderes.
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Ähm verstehe die Reaktion nicht. Was ist denn gegen getrennt lebend einzuwenden. Hast Du denn vor, die Scheidung bald einzureichen? Und auf keinen Fall würde ich das verschweigen.
Viel Glück weiterhin.
Lieben Gruß
Celestine
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@4 und 5
was dagegen einzuwenden sein könnte?
Wenn jemand ein Jahr getrennt von Tisch und Bett ist, ist eben das Wichtigste noch nicht geklärt, die Beziehung noch nicht ganz beendet, er/sie ist noch nicht geschieden.
Seit einem Jahr getrennt aber noch nicht geschieden - Da kommt erstens die Frage auf, ob eine Scheidung doch noch nicht so sicher gewünscht ist, die betreffende Person Probleme hat, die Beziehung hinter sich zu lassen, ganz im Inneren noch hofft.
So etwas hat es schon öfter gegeben.
Noch gravierender scheint mir für den potentiellen neuen Partner: hier steht noch einiges an Unruhe und Spannung ins Haus, bis zur Klärung der Verhältnisse - nicht unbedingt eine günstige Zeit, für den Aufbau einer neuen Beziehung.
Es ist also durchaus verständlich, wenn nicht jeder mit 'getrennt lebend' gut klarkommt.
Ich selber biete in diesem Bereich klare, geordnete Verhältnisse und Wünsche mir das auch von meinem Gegenüber.
Leider gibt es bei EP keine Möglichkeit, Profile mit 'getrennt lebend' auszuklammern.
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Lieber Fragesteller! Ein Geständnis vorweg: auch ich clicke sofort weg, wenn jemand "getrenntlebend" angegeben hat. Für mein Verständnis von Partnerschaft und Verlietbsein geht das gar nicht -- eines der wenigen harten Ausschlusskriterien, das ich anwende.
Die Gründe sind vielfältig:
1. Ich kann mir generell schon kaum die Akzeptanz gegenüber Kontakten zur Ex meines Partners vorstellen. Ich möchte auf keinen Fall meine Verliebtheitsphase durch Diskussionen über Scheidung, Rosenkrieg, Anwaltschreiben belasten und mich mit den Trennungsproblemen meines Partners herumschlagen. Jeder muss seine Trennung verarbeiiten, sowohl emotional, organisatorisch als auch ggf. finanziell. Alle diese Aspekte müssen geklärt sein, bevor man innerlich wirklich frei ist für eine neue Partnerschaft und man kann auch keinem neuen Partner zumuten, in diese Aspekte der Aufarbeitung hineingezogen und mit ihnen belastet zu werden.
2. Leider trifft Dich ein Erfahrungswert, den hier sehr viele gemacht haben, auch wenn er im Einzelfall vielleicht nicht stimmen mag: Bei getrenntlebenden besteht IMMER die Gefahr, dass sie doch plötzlich wieder zum Ex zurückgehen und es noch einmal probieren wollen. Dazu gab es hier schon viele Threads und der Kummer, den das verursacht, ist immens. Eine Heirat bindet eben doch sehr und ich würde ja sogar empfehlen, es im Zweifelsfall vielleicht doch noch mal zu probieren -- der Kinder, des gegenseitigen Versprechens oder des vormals vorhandenen Vertrauensverhältnisses wegen.
3. Wer "getrenntlebend" angeht, ist noch verheiratet. Ich würde niemals mit einem vergebenen oder verheirateten Mann etwas anfangen. Das ist gegen meine Moral und auch gegen jede Vernunft. Erst scheiden und frei sein, dann eine neue Partnerschaft aufbauen.
4. Eine Scheidung belastet ohnehin finanziell, angesichts der Gestzgebung vorallem die Männer. Für eine Frau ist ein geschiedener Mann daher sowieso schon einmal drastisch vorbelastett und gegebenenfalls erheblich weniger attraktiv -- aber wenn ich die finanzielle Belastung und die Scheidungsfolgen nicht einmal absehen kann, dann geht es gar nicht. Das wäre die berühmte Katze im Sack.
Mein Rat: Lasse Dich so schnell wie möglich scheiden. Einvernehmlich geht das quasi sofort. Es gibt keinen Grund, das hinauszuzögern. Arbeite Deine Altlasten auf und stürze Dich erst dann wieder in die Partnersuche. "Aufgearbeitet" nenne ich den Zustand, dass man (a) emotional drüber weg ist und ohne Wut, Hass oder Sehnsucht an die Ex denken kann; (b) organisatorisch alles erledigt ist, also kein Eigentum sich mehr im Besitz des anderen befindet; alles besprochen ist, was besprochen werden musste; es keinen Grund mehr gibt, sich zu treffen.
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Ich verstehe diese Reaktionen auch nicht. Aber auch hier im Forum kommt immer wieder die Meinung auf, dass getrennt lebende die Trennung noch nicht vollständig vollzogen haben. Das soll dann erst so sein, wenn auch die Scheidung durch ist.
Für mich ist das kein Unterschied, aber wenn Frau damit Prombleme hat, wirst Du das nicht ändern können.
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Ich finde "getrennt lebend" akzeptabel, allerdings nicht, wenn man z.B. noch im gleichen Haus wohnt. Das geht nicht, aber sonst?
Frisch geschieden und endlich alles los sein, was vielleicht nicht im Guten auseinander ging-das kann in meinen Augen auch bedeuten, dass er erst mal die neue Freiheit geniessen will...
Für mich also kein Problem, aber ich möchte auch keine Kinder, von daher sehe ich es vielleicht etwas lockerer.
Wenn ich Familie gründen wollte wäre es evtl. anders-auch wegen evtl. Unterhaltsforderungen der Ex und solchen Sachen-da bräuchte ich mehr Gewissheit.
Aber so? Ich wäre offen, um ihn mir zumindest mal anzuschauen.....
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Getrennt lebend, geschieden, single, ledig - ganz egal was da steht, es sagt nichts aus.
Da ist der getrennt Lebende, der schon seit 2 Jahren auf die Scheidung wartet, aber emotional frei ist.
Da ist der Single (kann ledig sein oder schon lange geschieden), der eine langjährige Partnerschaft hatte und eigentlich noch nicht frei ist.
Das ist mir passiert, war schon seit Jahren geschieden, aber nach einigen Wochen habe ich dann mitbekommen, dass er 3 Jahre mit einer Frau zusammengelebt hat und zu der ist er dann auch wieder zurück gegangen.
Also - ganz egal, es gibt immer Solche und Solche
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<MOD: Despektierliche Bemerkungen entfernt. Bitte sachlich un höflich bleiben. Siehe Verhaltensregeln.>
Ich spreche aus eigener Erfahrung: Nein, auch einvernehmlich geht da nichts über Nacht. Es gilt erst einmal ein Trennungsjahr, dann kann der Antrag gestellt werden. Wie schnell es dann geht hängt vom Gericht ab. Mein Scheidungstermin war ein halbes Jahr nachdem wir alles notariell geregelt hatten, eineinhalb Jahre nach der Trennung, schneller gehts fast nicht. Das war nur noch ein reiner Verwaltungsakt. Die Begründung des Gerichts für die Verspätung: ist ja schon alles klar, Streitfälle bei denen Kinder zu versorgen sind haben Vorrang.
Kalle
Ein Jahr nach der Trennung war finanziell alles klar, ein zurück- niemals! Wie soll denn das gehen? Und warum soll das bei Paaren die länger Zusammengelebt aber nicht den formalen Schritt gemacht haben weniger riskant sein? Wie lange jemand braucht um eine Trennung zu verarbeiten und wieder offen für eine neue Beziehung zu sein ist unterschiedlich, hat aber nichts mit der formalen Scheidung zu tun. Liebe Frederika, Du glaubst doch nicht in unserem Alter einen "ungebrauchten "Kerl zu finden, oder?
Und Deine fast schon panische Angst vor dem Wiedersehen mit der Ex kannst Du vielleicht in der Grosstadt leben, Wenn ich nicht sämtliche Sozialen Kontakte auflösen und in eine andere KLeinstadt ziehen möchte werde ich ihr immer mal wieder über den Weg laufen- na und? Da frag ich mich nur was aus dieser Frau geworden ist. Vertrauen ist hier das Zauberwort!
Lieber Fragesteller, lass Dich da nicht beirren. Ich hatte ein halbes Jahr getrennt lebend, dann geschieden stehen. Die Resonanz hat sich nicht verändert, es hat nicht über Nacht mein Postfach gefüllt.
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@ Alle - Danke für Eure Meinungen und Erfahrungen!
Ich bin in der Glüchlichen Lage, dass ich weder Finanziel, Eigentum oder sontige genannte "Hindernisse" mittragen muss, da alles bereits besprochen und geregelt wurde. Es sind auch keine Kids da. Das einzige wo ich nicht beeinflussen kann ist die Scheidung, die geht so lange wie nötig. Habe ich deswegen kein Recht auf eine Partnerschaft? Kann man nicht getrenntlebend sein und trotzdem offen und bereit für Gefüle sein. Anyway. Da muss ich wohl durch und meine Erfahrungen machen.
Lg Z
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@#3 Auf was für eine statischen Auswertung beruht Deine Aussage, Männer lesen im Gegensatz zu Frauen nicht genau? Einer aus eins? Vielleicht sind es die, die genau lesen, die Dich wegklicken?
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Ich hätte nichtmal ein Problem damit, wenn jemand bereits die Scheidung eingereicht hat...WENN!
Mir gibt es her zu viele, die gar nicht daran denken, sich scheiden zu lassen!! DAS sind eigentlich die unehrlichen. Die Gründe sind mir egal und ziehen bei mir auch nicht mehr. Ich weiß wovon ich rede, denn ich habe 2 längere Beziehungen (beide 3 Jahre) mit eben solchen Herren hinter mir....Welche Frau hat Lust auf Dauer, die Freundin eines verheirateten Mannes zu sein?? Kommt deshalb für mich überhaupt nicht mehr in Frage und wird lieber gleich gelöscht.
Deshalb wäre es gut, vielleicht schon einen Hinweis im Profil zu geben.
w47
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@#6Frederika
also entweder bist du noch sehr jung und unerfahren oder hast ganz bestimmt noch keine Scheidung/Trennung nach längerer Bekanntschaft hinter dir. So einfach ist das Ganze nun wirklich nicht. Weder, dass eine Scheidung von heute auf morgen ausgesprochen werden kann, noch dass der Verarbeitungsprozess mit dem Scheidungsurteil angeschlossen sein soll. Vergiss es!!!
Ich wünsche niemandem eine Scheidung. Das schmerzt unendlich.
Man soll doch zueinander halten in guten wie in schlechten Tagen. Wie kannst du da schreiben, dass dich der Scheidungskram deines Gegenübers nicht interessiert? Das wäre ungefähr dasselbe, wie wenn dein Partner sagt, dass es ihn nicht interessiert was dich bei deiner Arbeit beschäftigt bzw. was du so in deiner Freizeit machst.
w/47
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"Getrennt lebend" ist für mich kein Problem, solange es nicht zu einem Dauerzustand wird. Scheidungsverfahren dauern manchmal sehr lange, und warum soll man sich nicht in der Zwischenzeit schon nach einem neuen Partner umsehen. Wichtig ist mir aber, dass Du bereit bist, klare Verhältnisse zu schaffen, und da führt kein Weg an einer Scheidung vorbei. Es geht da nicht nur die "moralische" Komponente, dass ich nicht nach 10 Jahren noch mit einer Frau zusammen sein möchte, die mit einem anderen Mann verheiratet ist. Auch die rechtliche Seite muss hier bedacht werden. Ich möchte auch nicht, dass wir uns z.B. was schaffen und dann im Unglücksfall der (eben-nicht-)Ex erbt!
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Also jetzt bin ich doch etwas irritiert. Bei mir (w) steht auch getrennt lebend, einfach weil die Scheidung gerade läuft. Da kann ich doch nicht geschieden schreiben. Sollte das der Grund sein, warum ich so gut wie keine Rückmeldung auf meine Grüsse bekomme? Wie kann ich das denn ändern, soll ich lügen und hoffen, dass bis zum ersten Date die Scheidung endlich durch ist? Muss ich Single bleiben bis dahin? Mein Noch-Mann lässt sich mit allem sehr viel Zeit, das kann noch ewig so gehen. Wenn er nicht will, ist die Scheidung erst in drei Jahren durch. Also bei "getrennt lebend" gleich weg zu klicken halte ich doch für ziemlich entstirnig.
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Wenn du in Scheidung lebst, dann sage doch statt "getrennt lebend" "in Scheidung lebend". Das ist viel eindeutiger.
Ich habe früher mal eine kurze Beziehung zu einem Mann gehabt, der mir gesagt hat, er wäre noch verheiratet, aber schon einige Zeit getrennt lebend. Für mich war das anfangs kein Problem, weil ich es so verstanden habe, dass er sich bald scheiden lassen wird. Ich habe mir nicht viel gedacht und wollte auf dem Thema auch nicht rumhacken. Gerade am Anfang einer Beziehung sieht man ja noch alles rosarot.
Ich habe aber bald gemerkt, dass es ein Fehler von mir war, so unbedarft an die Sache ranzugehen. Irgendwann habe ich erfahren, dass er schon acht Jahre getrennt lebte und nie das Ziel hatte, sich scheiden zu lassen. Nach Monaten gestand er mir, dass er ein oder zwei Mal die Woche seine Ex-Frau besucht. Es sei keine Liebe mehr und auch nichts Sexuelles, aber sie seien halt sehr gut befreundet und er sehe sie als seine Seelenverwandte an. Das sei auch ein Grund, weshalb er sich nicht scheiden lassen wolle.
Seit dieser Geschichte bin ich ein gebranntes Kind, was getrennt Lebende angeht. Für mich käme das nicht mehr in Frage. Erst die letzte Beziehung vollständig beenden, dann neu auf Partnersuche gehen, das ist nun auch bei mir Bedingung.
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Ich finde es einfach so etwas von unmöglich, eine neue Beziehung einzugehen, wenn man noch verheiratet ist. Absolutes no-go!
Der Mensch sollte frei von derlei Verträgen sein, die Geschichte verarbeitet, abgeschlossen und ohne Altlasten auf die Suche nach einem neuen Partner gehen. Ansonsten hätte ich wahrscheinlich das Problem, vielleicht als Seelentröster oder schnelle Abwechslung betrachtet oder missbraucht zu werden. Ich weiß, wie schmerzhaft eine Scheidung ist und dass man auch unbeabsichtigt andere Menschen damit belasten kann, wenn man davon erzählt. Als neuer Partner wird man automatisch mit in das Thema hineingezogen, das derjenige, der in Scheidung lebt, gerade abarbeitet.
Letztendes weiß man auch nie, ob sich so ein getrennt lebendes Paar nicht doch noch einmal zusammenfindet. Wenn Kinder im Spiel sind, sollten sich Getrenntlebende einmal mehr überlegen, ob sie nicht voreilig ihre Familie zerstören.
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@#15: Liebe w/47, nein, ich bin nicht geschieden. Niemand hat behauptet, dass eine Scheidung "von heute auf morgen" vonstatten geht und ich wäre die letzte, die meinen würde, mit dem Scheidungsurteil wäre alles abgeschlossen. Wenn Du Dir meinen Beitrag noch einmal genau durchliest, wirst Du erkennen, dass ich im Gegenteil gerade davon gesprochen habe, dass alles emotional und organisatorisch aufgearbeitet sein muss. Das dauert eben so lange, wie es dauert, fast imemr länger als das Scheidungsurteil. Da sind wir uns einig. Wenn Du genauer gelesen hättest, hättest Du auch nicht untergriffig werden müssen.
Ich habe nicht gesagt, dass mich das Scheidungsprozedere eines Partners nicht "interessiert", sondern im Gegenteil dargestellt, dass es mich und die neue Beziehung belasten würde. Scheidung ist belastend, eine neue Beziehung soll aber nicht durch eine alte belastet werden, sondern frisch, lebensbejahend, verliebt, problemlos, eben unbelastet starten. Glaube mir, kaum ein neuer partner wird begeistert sein, von den Scheidungsproblemen, den Rosenkrieg und dem Ärger mit Anwälten belastet zu werden. Also: Ich interessiere mich extrem viel für die belange meines Partners, egal ob Hobby oder Beruf. Genau deswegen würde ich auch bei seiner Scheidung alles hautnah miterleben und das finde ich zutiefst widerlich: Das Scheitern der Exbeziehung und den Ärger mit einer Ex mitzubekommen. Das muss nicht sein.
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Kann Deine Befürchtung bei Ehrlichkeit keinesfalls bestätigen! Habe aber auch noch nicht probiert zu lügen. Vielleicht würde ich dann ja überrannt werden von den Frauen ;-) Aber das ist mir dann doch zu stressig.
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Hallo in die Runde,
also nach Meinung einiger darf sich jemand, der getrennt lebt, nicht auf eine neue Partnerschafft einlassen und/oder neu verlieben? Gut, dann gehe ich halt ins Kloster, bis die Scheidung durch ist ne, würde ich natürlich nicht machen.
Klar, wenn ich schreibe ich bin getrennt lebend und wohne noch mit meiner Frau und den Kindern unter einem Dach da hat man mit `nem Buckel und Mundfäule noch mehr Chancen.
Leute, wer getrennt lebend ist hat doch keine ansteckenden Krankheiten. Gerade in dieser Zeit kann man einen neuen Partner, der einem den Rücken stärk, gebrauchen. Man fängt nie mehr bei Null an, den Zähler kriegt keiner zurückgesetzt!
Ehrlichkeit gehört natürlich mit dazu, aber man erzählt ja auch nicht beim ersten Date, alles was man in seinem Leben schon falsch gemacht hat und worauf man nicht stolz sein kann.
Ich stimme allerdings zu, dass getrennt lebend, wirklich nur ein Übergang zwischen Ehe und geschieden ist und der sollte zeitlich begrenzt sein, solange wie eine Scheidung mit allem drum und dran halt dauert.
(m,44)
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@#22: "Gerade in dieser Zeit kann man einen neuen Partner, der einem den Rücken stärk, gebrauchen" - genau mit so einer Denkweise bringen sich die Getrenntlebenden hier immer wieder in Misskredit.
Eine neue Partnerin kann einem schon den Rücken stärken, ja. Wenn du mal Probleme mit deinen Eltern oder Freunden hast oder vielleicht auch bei der Arbeit. Oder auch wenn dein Fußballverein verloren hat. Aber ganz bestimmt nicht, damit du deine Ex vergisst.
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@22 Na toll, warum soll eine Frau dazu herhalten, Dir den Rücken zu stärken und Dich bei Deinem Scheidungskram unterstützen? Findet Deine Noch-Ehe-Frau so schnell einen neuen Partner, der sie zusammen mit Kind(ern) unterstützt? Für Deine Kinder, falls welche vorhanden, wird es außerdem eine Zumutung sein, sich so schnell auf Deine neue Partnerin einzustellen.
Da würde ich mir echt nur benutzt vorkommen, wenn ich mir dann das Gejammer über die Ex-Frau und die Ex-Familie anhören müsste. Kann man denn nicht mal die eineinhalb bis zwei Jahre bis zur Scheidung nutzen, um seine Ehe zu reflektieren? w, 32
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@24: Entweder hast du schlechte Erfahrungen gemacht oder du hast schlicht keine Ahnung. Sehr oft haben Frauen ebenso schnell wieder einen neuen Partner, den sie im schlimmsten Fall sogar gleich noch einziehen lassen! Oder es war der Affärenmann, der zieht dann sofort ein, so der Alte ausgezogen ist. Über das Leiden der Kinder will ich hier garnicht referieren! Und es kann sehr hilfreich sein, einen Partner/eine Partnerin an der Seite zu haben, um die manchmal echt unnötigen und abwitzigen Kämpfe durchzustehenn oder einfach auch jemanden zum Reden, zum Beratschlagen, zum Ausweinen zu haben. Wenn beide "getrennt lebend" sind, hat jeder die Scheidung noch vor sich, d.h. einmal ist er, einmal sie Seelentröster und Zuhörer oder Ratgeber. Also ausgeglichen. Und eine Partnerschaft besteht nunmal aus Höhen und Tiefen, nicht nur Rosarotes Spaßmobil mit Kuschelfaktor, unbelastet und problemlos! Das ist ja lächerlich, wir sind doch alle keine 15 mehr und fiebern der ersten Liebe (ohne Vorleben) entgegen. Der jenige, der sich getrennt hat, hat seine Ehe in der Trennungsentscheidungsphase bereits reflektiert, d.h. wenn die endgültige Trennung vollzogen ist, ist der sich Trennende schon weit weg von der Beziehung. Sicherlich, er mus einiges umorganisieren, aber die Abnabelung vom Ex hat bereits stattgefunden und wird nun noch vollendet.
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@#25 Danke für deine Unterstützung.
Was ist daran verkehrt sich in einer neuen Beziehung sich gegenseitig zu unterstützen? Geben und Nehmen ist für mich vollkommen normal!
Zur Info meine Noch.Ehefrau hat schon jemanden und das ist auch der Grund zur Trennung! Warum sollte ich nicht ebenfalls mir eine neue Partnerin suchen?
Die Kinder wissen Bescheid, denen kann man eh nix vormachen, die haben Antennen dafür! Wenn es den getrent lebenden Eltern mit einem neuen Partner gut geht, dann ist das bestimmt auch nicht für die Kinder schlecht. Bitte jetzt keine Meinungen aus einen Lehrbuch zitieren ... Leute die in der gleichen Situation sind oder waren, sind hier gefragt!
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