- Frage:
Starke Menschen ziehen schwache Menschen an....?Musste heute wieder lesen, dass es ein "Gesetz" gibt, dass starke Menschen immer schwache Menschen anziehen und umgekehrt. Ich bin eine angeblich starke Frau und habe das "Problem", dass sich immer wieder für mich "schwache" Menschen interessieren, also Menschen die immer nur von ihren Problemen reden, die immer nur nehmen, aber nichts geben können bzw. wollen. Dagegen interessieren sich Menschen, die so ähnlich ticken wie ich, nicht für mich, was ich sehr bedaure. Bitte keine Diskussion, was eine starke Frau ist oder nicht. Darum geht es hier nicht. Danke. w 45Antworten: -
Ich bezweifel das Sie selber wissen was Sie unter einer "starken" Frau verstehen.
"also Menschen die immer nur von ihren Problemen reden,.."
Die brauchen aber Zuhörer. Und wenn sie da immmer mitmachen und keine klare Grenzen setzen hört sich das zumindestens schwach an.
Und wenn Sie wissen das Ihre "Stärke" andere nicht anzieht sondern im Umkehrschluss möglicherweise abstösst dann fahren Sie Ihre Stärke doch mal einige Stufen im Umgang mit Menschen die sie als "stark" erkennen zurück. Mal sehen was passiert.--
M 53J
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Geht mir als Mann auch so.. Ein bißchen scheint an der Theorie dran zu sein. "Gegensätze" ziehen sich wohl an. Zwei starke Persönlichkeiten haben sich irgendwie nichts zu "geben".
Dabei meine ich jetzt nicht, daß man mal eine Krise hat, sondern daß man immer eine hat. Die Stärke des einen beeindruckt den Schwachen, und der Stärkere befriedigt sein "Helfersyndrom".
Im Gegensatz zu Dir habe ich hierbei jetzt nicht das Problem, daß da unterschiedlich "getickt" wird, sondern das Problem beschränkt sich tatsächlich nur darauf, daß der andere halt so ein "Problemkind" ist, und der andere halt sein "Ratgeber" in allen Lebenslagen.
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Mal abgesehen davon, dass die hier unerwünschte Definition von stark und schwach eigentlich von zentraler Bedeutung wäre, gilt für Gegensatzpaare wie Dominanz/Unterordnung oder Führung/Geführt folgendes:
Stark und schwach ergänzt sich gut und ist eine Eigenschaft, die in der Tat eher Komplementierung als Gleichheit erfordert.
Stark und stark reibt sich aneinander auf, schwach und schwach kommt zu gar nichts.
Stark und schwach dagegen ergänzt sich. Extreme sollte dabei aber vermieden werden. "Sehr schwach und mittel" passt besser als "sehr schwach und sehr stark" zusammen, ebenso passen "mittelstark und sehr stark" gut zusammen. Es sollte also Abstand vorhanden sein, aber nicht zu viel, damit es harmoniert.
Ich glaube, "so ähnlich ticken wie ich" (Deine Worte aus der Fragestellung) musst Du in anderen Bereichen als ausgerechnet Stärke suchen. Konzentriere Dich auf ähnliche Ansichten und Wertvorstellungen, Vorlieben und Freizeitinteressen, aber nicht ausgerechnet auf gleiche Stärke, Dominanz oder Führungsverhalten. Es kann nur einer führen, nur einer dominant sein, wenn es nicht in ständigem Kampf und Krampf enden soll.
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Kenne das nur von extrovertierten Menschen, welche introvertierte anziehen.
Das habe ich schon öfter bemerkt. Also Leute, die offen und optimistisch sind, haben meist die im Schlepptau, welche das Gegenteil sind.
Kenne auch viele Paare. Gegensätze sollen sich ja anziehen - aber auf Dauer wird das nichts.
Starke Frau und starker Mann kenne ich garnicht, leider.
Bezeichne mich auch als starke Frau, aber ein starker Mann sucht mehr die Frau, die er beschützen kann, obwohl er mit mir ein Superteam wäre. Schade!
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zu #1
Wenn der Zuhörer aber das Spiel nicht mehr mitmacht, Grenzen zieht, dann kann es schnell passieren, dass der Zuhörer "der Starke" irgendwann einsam ist, weil m.E. viele Menschen nur nehmen wollen, aber selten auf Gleichklang aus sind bzw. nicht mal wissen, was Gleichklang erfordert.
Leicht zu sagen, dass man als "starker Mensch" einfach mal runter vom Gas soll, wie soll das praktisch gehen? Man kann sich doch nicht verleugnen und soll und will authentisch bleiben.
Man kann doch nicht von heute auf morgen seine Stärke weglassen und zu einem schwachen Menschen nach und nach werden. Oder?
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Man kann das Phänomen auch als Symbiose bezeichen. Beide Typen bedingen sich.
zu #4
Ich gebe Dir recht, daß so ein Zustand auf Dauer anstrengend wird. Allerdings gibt es hier auch eine gewisse Lernfähigkeit des Schwächeren. Der Schwächere reift am Stärkeren und kann später einen Teil zurückgeben und selbst unterstützen, wenn der Stärkere selbst mal Hilfe benötigt.
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schwache menschen sollten sich aber bewußt machen,dass starke menschen schwache menschen auf dauer verachten für all ihre schwächen, unselbständigkeiten und versagen in dingen, die der stärkere mit durcsetzungsvermögen, beharrlichkeit, ausdauer und selbstbewußtsein verhältnismässig leicht meistert.
für mich kommt ein deutlich schwacher mann nicht mehr in frage, damit bin ich durch.
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Hier die FS,
ich bin es leid, seit Jahren klammern sich immer nur "Schwache" an mich, auch Männer, aber wenn ich mal Hilfe brauche und meine schwache Seite zeige, dann ist keine/keiner da und ich stehe alleine da. Auch meine Familie ist so drauf. Musste immer alles alleine machen, aber brauchte die Familie hilfe, wurde ich sogar zu meinem Geburtstag gefragt, ob ich einen Umzug stemmen könnte.... Frage ich, hat keine/r Zeit. Inzwischen ist der Kontakt auf Null.
Wenn ich mich dann zurückziehe, wird gefragt warum, erkläre ich mich dann, wird ganz verwundert geschaut, weil ich ein Mensch bin, der viel Wert auf Geben und Nehmen im Gleichklang legt.
Aber mir scheint es, dass viele Menschen nur nehmen wollen, aber nichts geben können oder wollen.
Da erzählt mir ne "Freundin" am Telefon, was sie mit einer anderen Freundin erlebt hat, die ich nicht mal kenne, also was gehen mich fremde Leute an, fragt mich aber nicht mal wie es mir geht, was ich so mache etc. sondern versucht mich gleich zuzutexten. Wundert sich aber, warum ich mich immer mehr zurück ziehe, da ich ja schon angesprochen habe, dass sie viel nimmt, aber wenig gibt. Sie scheint es nicht verstanden zu haben und ist da nicht die Einzige.
Ich werde nur angerufen, wenn man meine Hilfe will, die ich inzwischen nicht mehr gebe, aber Partys, Ausflüge auf den Weihnachtsmarkt etc. werden dann mit anderen Leuten gemacht.
Spreche ich das an, ist die Gegenseite eingeschnappt oder reagiert verwundert.
Was meint ihr?
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Ich würde "Stärke" nicht gleichsetzen mit Dominanz oder dem Willen zu führen.
Für mich ist Stärke eher die Fähigkeit , bei Problemen gelassen zu bleiben und Krisen aus eigener Kraft meistern zu können.
Natürlich wirken diese Eigenschaften anziehend auf schwache Menschen. Sie suchen jemanden, bei dem sie sich anlehnen können und der ihnen eine Mitfahrgelegenheit durch´s Leben bietet.
Dass sich Starke und Schwache ergänzen sollen, kann ich nicht sehen.
Welchen Sinn soll diese Gemeinschaft für den Stärkeren haben ?
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Es ist schon immer so gewesen und auch nicht zu ändern, dass sich das Schwächere am Stärkeren orientiert und demzufolge auch die Nähe dahin sucht, um herauszufinden, wie der Stärkere es macht, stark zu sein.
Aufdringliche Schwächere, die Energie förmlich absaugen und durch die man sich ständig leer und ausgelaugt fühlt, solltest du darum auch nur sehr begrenzt in deinem Umfeld agieren lassen. Dafür solltest du deine eigenen Grenzen wissen.
Ich persönliche habe sehr viele Bekannte, die genauso stark oder schwach sind wie ich. Menschen, die nur von mir profitieren wollen und selbst nichts geben, kürze ich ab bzw. halte sie auf Abstand. Denn Dinge, die ich unter bestimmten Voraussetzungen erreicht und mir erarbeitet habe, sind mein Verdienst und dürfen sich andere Menschen gerne betrachten, aber mit ihren Voraussetzungen selbst erarbeiten und natürlich dabei lernen, aus dem eigenen Energiepotenzial zu schöpfen... Das reicht von Infos wie-wo-was-wer, über div. Nutzgegenstände, bishin zu selbstloser Unterstützung bei Ratlosigkeit und div. Diensten, um es dem vermeintlichen Schwächeren auf allen Ebenen zu erleichtern.
Und grundsätzlich nehme ich Menschen, mit wenig Selbstbewusstsein, Entscheidungen, die sie selbst zu treffen haben, nicht ab. Ich unterstütze sie dahingehend gerne mit einmaligem Rat. Denn diese Energieräuber legen es geradezu darauf an, damit ihre Akkus wiederaufzuladen, ohne sich selbst dabei gemüht zu haben. Sicheres Erkennungsmerkmal ist die Wiederholung des Problems und ausufernde Verkomplimentierung der Dinge, die man erreicht hat bzw. sehr direkte Ausfragerei.
Es ist dann immer sehr hilfreich, unverschämt direkt gefragtes Persönliches mit privat abzukürzen oder das Gefecht mit einer Gegenfrage zu eröffnen und nett zu ergänzen, dass man darüber keine Auskünfte gibt. D. h. diesen Menschen unverblümt einmal einen Spiegel vorhält und sich dann aus der Unterhaltung verabschieden. Der u. U. dadurch gezeigte Unmut darüber, sollte auch nicht weiter belasten. Denen fehlt nämlich grundsätzlich das Gefühl im Umgang mit Menschen. Sicher ist dann in jedem Fall, dass der Rückzug dieser Personen erreicht ist und die eigenen Akkus geladen bleiben für Menschen, von denen man auch mal eine Gegenleistung bekommt.
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zu #10 hier die FS
Danke für deine Zeilen. Mein "Problem" ist nur, dass ich für andere Starke anscheinend nicht interessant bin. Wie gerne würde ich Leute kennenlernen, die ihr Leben genauso im Griff haben wie ich und halt nicht jammern, sondern ihr Leben anpacken, aber trotzdem auch mal schwach sein kann und dazu nicht oberflächig und etwas intellektuell sind. Wo es ein ausgewogenes Verhältnis zwischen Stärke und auch mal schwach sein gibt. Wo auch mal nachgefragt wird, wie es einem geht, auch mal nachgebohrt wird bzw. auch mal hartnächkig nachgefragt wird.
Ich lerne zwar Menschen kennen, aber das sind alles Menschen, die ein Haufen Probleme haben und auf der Suche nach einem "Retter" sind. Auf sowas habe ich halt keine Lust.
Wo sind die Menschen, die keinen Retter suchen, sondern "nur" ähnlich tickende Menschen, die trotzdem Herzenswärme haben, wie ich?
FS
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Liebe FS, wenn deine Umgebung nicht gerne Zeit mit dir verbringt und was unternimmt liegt das ja meist an dir und deinem Verhalten. Vielleicht bist du schnell beleidigt oder hochsensibel, was man hier aus deinem Tread rauslesen könnte.Vielleicht bist du aber von deiner Stärke und Meinung so überzeugt, dass du keine andere duldest. Das kann viele Gründe haben. Aber da du schreibst, dass keiner mit dir die Freizeit verbringen will, dass hat mit stark oder schwach nichts zu tun. Da bringst du scheinbar Eigenschaften mit, die im sozialen Kontakt mit anderen untragbar sind und wo scheinbar niemand lust drauf hat
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Also, meine Erfahrung ist eher, dass jeder starke und schwache Seiten in sich hat und diese unterschiedlich zum Ausdruck kommen und zur Beziehung beitragen. Ich bin eine starke Persönlichkeit und suche auch einen Partner auf Augenhöhe. Aber mal ist der eine der Geber, mal der andere. Oder man ergänzt sich eben in unterschiedlichen Bereichen und Fähigkeiten.
Ich kenne übrigens mehrere starke Paare, die sich aber auch erst mal "zusammenraufen" mussten, bis nicht mehr das Gefühl da war, zu kurz zu kommen oder dominiert zu werden. Sie lassen sich sehr viel Freiraum in der Gestaltung ihrer Hobbies, Arbeit etc. und ergänzen sich prima in der Kindererziehung und den gemeinsamen größeren Projekten (z.B. Hauskauf, Umzug in anderes Land etc.). Für mich sind das die Vorbilder, und ich kann der Aussage nicht zustimmen, dass starke Partner sich nichts geben können. Das hat nichts mit Persönlichkeitsstärke, sondern mehr mit der inneren Lernbereitschaft und Reife zu tun.
Probleme, wie die Fragestellerin sie schildert, habe ich meist dann erlebt und beobachtet, wenn im eigenen Leben Co-Abhängigkeiten vorhanden sind und man so ein Muster mit sich schleppt. Das zieht die Energie- und Aufmerksamkeitsvampire förmlich an, und man kommt nicht aus dem Modus raus.
Ich bin seit einem Jahr dabei, mein eigenes "Muster" anzugehen, und es gibt tolle Bücher zu dem Thema. Sie helfen, die eigene Persönlichkeit zu stärken und das "Rettersyndrom" bewusst zu machen, die Hintergründe aufzudecken und das Muster hinter sich zu lassen. Ist nicht leicht, aber lohnt sich!
Ich kenne Dich zwar nicht, aber vielleicht ist das auch ein Aspekt, der bei Dir mitspielt?
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Ich finde diese Diskussion sehr erfrischend.
Wieso um Himmels Willen,machst Du(FS) Dir Gedanken darüber,dass mit Dir etwas nicht stimmt.
Sicherlich übernimmst Du Erfolgsmuster aus Deinem Berufsleben.Das macht Dich ja als Mensch auch zu einem großen Teil aus und es bewährt sich zunehmend.
Frau muss im Privatleben genauso sorgsam mit Männern umgehen,wie mit dem Team.
Ich kann Dich absolut verstehen.
Mit Sicherheit bist Du sehr einfühlsam,eloquent,diplomatisch,zielorientiert und nimmst Dich in vielen Bereichen zurück.
Als erfolgreiche Frau,ziehst Du die Fäden im Hintergrund und stellst Dich nicht unnötig in den Vordergrund.
Aber-wo fängt es an-wo hört es auf...
Du machst nichts falsch.
Bleib Du selbst und hör bitte nicht auf die ganzen Unkenrufe.
Besinne Dich auf Deine Stärken und Du wirst sehen,dass genau diese(besonders die beruflichen) Dich weiterbringen.
Und Du wirst Dein Gegenstück finden.
Dazu braucht kein Mensch irgendwelche Bücher.
Dazu braucht auch kein Mensch diese "oberschlauen" Ratschläge(sind im übrigen auch Schläge;-)).
Alles Liebe.
w(39)
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Nachtrag:Und setze klare Grenzen.Das wirkt ungemein.
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Zitat der FS: Wo auch mal nachgefragt wird, wie es einem geht, auch mal nachgebohrt wird bzw. auch mal hartnächkig nachgefragt wird.
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Ich kenne durchaus das Problem mit Leuten, die ihre Probleme outsourcen und die ich als beratungsresistent bezeichnen würde. Die immer den gleichen Fehler machen. Das Leben hat mich häufig genug gebarrt, und ich hab es doch überstanden, habe mich weiterentwickelt, mit Rat von anderen, aber doch im Wesentlichen aus eigener Initiative.
Nur gehört zum Starksein auch dazu, dass man die eigenen Schwächen, Ängste , dunklen Aspekte kennt und eben nicht verdrängt. Wenn du dir nicht helfen lässt, indem du auf hartnäckiges Bohren und damit die Initiative anderer hoffst, dann ergibst du dich dem Schicksal. Wenn du stark wirkst und wirken willst, dann wird niemand eine Schwäche bei dir vermuten, so wie hinter dem Komiker kaum jemand den Depressiven erwartet.
Um es klipp und klar zu sagen. Es wirkt lächerlich, wenn jemand, der vor Tatkraft strotzt und bis zum letzten Moment Stärke simuliert, dann auf einmal das Mimöschen spielt.
Wenn ein Woddy Allen weint sieht das authetischer aus als wenn Arnold Schwarzenegger flennt, obwohl beide denselben Schmerz haben können.
m43
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der starke meint die probleme des schwachen lösen zu können und der schwache freut sich über jemanden der ihm wege aufzeigt ...
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Es darf doch kein Kampf sein-
Ich habe einen schönen Leitsatz für Dich(liebe Fragestellerin):
"And from now on,
I am going to be myself
and be true to myself.
I no longer want to live someone else's idea
of what and who I should be"
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@Totes Kaninchen-
hast Du schon den neuen Woody gesehen?
"Im Laufe des Lebens erfindet man Strategien,sich die Wirklichkeit vom Leib zu halten...Man(n) erschafft sich seine eigenen dummen kleinen Probleme.Das lenkt ab"
Eine Stadtneurotikerin
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Liebe FS, überprüfe doch bitte unbedingt dein Selbst-Bild einer starken Frau. Wenn stark für dich meint, dein Leben gut im Griff zu haben, dann bist du ein Organisationstalent, aber nicht stark im umfassenden Sinn. Ich glaube, ich war auch ein bisschen so wie du. Bis zu meiner Trennung. Da habe ich gelernt, anderen wirklich zuzuhören. Da war ich wirklich schwach, und zwar existentiell, und andere Menschen haben mir geholfen und konnten dies auch real tun. Heute bin ich anders geworden. Gelassener. Geduldiger. Offener. Weiß, dass ich vieles gewuppt kriege, aber dass das Leben eben viele Facetten hat, nicht nur positive. Und dass ich da nur durch komme, wenn ich auch auf andere höre.
"Früher" hingen übrigens auch dauernd Leute an mir dran, denen ich helfen sollte. Ich fühlte mich großartig und stark, und manchmal genervt, weil alle immer was von mir wollten. Später habe ich begriffen, dass ich die Menschen, die nicht nur was von mir wollten, sondern auch was mit mir TEILEN wollten, gar nicht richtig bemerkt habe. Weil ich eben so überzeugt von meiner Stärke war und Zwischentöne, auch bei mir selber, nicht wahrgenommen habe.
Heute grenze ich mich stärker ab. Helfe, und lasse mir helfen. Im ganz umfassenden Sinne. Das führt übrigens auch zu gleichberechtigten Freundschaften und auch Partnerschaften.
w
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Solange starke Partner, ihre vermeintlich schwächeren Partner in ihrer Entwicklung unterstützen,
kann so eine Beziehung fruchtbar sein. Häufig ist es allerdings der Fall, dass der "stärkere
Part" den "schwächeren" genauso braucht um sich gut und stark zu fühlen und ihn in dieser Position zu halten versucht. Was ist dann aber stark und was schwach??
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#16 hat einen ganz wesentlichen Aspekt angesprochen:
Wer nach außen hin das Bild von Mr. Perfect oder Mrs. Perfect ausendent, die stets alles voll im Griff haben, womöglich auch menschliche (emotionale) Züge vermissen lassen, wirken häufig anderen gegenüber unpersönlich. Es gibt also wenig Berührungspunkte. Die "Schwachen" schätzen sie als gerngesehenen Problemlöser über jedes Problem. Also wenn Mrs. Perfect sowieso alles besser weiß und kann, fühlen sich die Leute noch minderwertiger.
Irgendwann führt das bei Mrs. Perfect zu einer inneren Vereinsamung und sie zieht damit die "Hilfebedürftigen" an, um wieder deren Probleme zu lösen, fühlt sich im Gegenzug dafür aber "menschlich" anerkannt.
Mrs. Perfect ist immer darauf bedacht, bloß keine Schwäche oder Blöße zu zeigen, denn das könnte ja ihre Autorität und Kompetenz in Frage stellen. Wenn Mrs. Perfect selbst einmal Hilfe benötigt, erscheint das so unwirklich. Es ist völlig undenkbar, daß die stets über allen Dingen stehende Mrs. Perfect jemals Hilfe in Anspruch nehmen würde. Sowas wäre unter ihrer Würde.
Das dürfte die Botschaft sein, die Mrs. Perfect anderen aussendet. Worüber sollte man also mit Mrs. Perfect reden? Sie läßt ja niemandem an sich ran. Zeigt keine Verletztbarkeit. Sie ist eben einfach perfekt.Sie ist so perfekt, daß sie sich ihre Kinder sogar ganz im Stile eines Zwitters selbst zeugen könnte. Vielleicht ist sie so perfekt, daß sie Leute, die ähnlich "ticken" wie sie, selbst so perfekt und einwandfrei sind, daß man eher eine Maschine hinter ihrer Fassade als einen Menschen vermutet.
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Ich mag es mal so sagen: Der Starke Partner sucht sich einen schwachen, um seine eigenen Schwächen hinter denen seines schwachen Partners zu verstecken. Das ist ein kleines Spielchen, das so lange funktioniert, so lange beide lügen, nämlich sich selber und den anderen anlügen.
Beim besten Willen kann ich mir nicht vorstellen, dass ein Mensch nur starke Seiten hat, in allen Teilen seines Lebens. Und neben einem schwachen Partner kann ich meine schwachen Seiten gut geschützt halten und verstecken. Das tut gut, der Starke kann sich als stark darstellen, der Schwache weiß sich geschützt vom Starken, ist zwar abhängig, aber anscheinend trotzdem glücklich - solange, bis einer der beiden diese Rolle nicht mehr spielen will. Und dann muss es krachen, sonst gibt es keine weitere Entwicklung. #18 hat das gut geschrieben, so geht dann die Loslösung an. ...
Schau auf Deine andere Seite, auf die schwache und die starke Seite. Darin liegt doch das Geheimnis des Lebens auch verborgen, dass wir uns immer wieder neu entdecken und sehen können, mit viel Gespür und Gefühl für unsere Gestalt.
Wer da entdeckt, dass er nur starke Seiten hat, der ist etwas blind an einer Stelle wenigstens.
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Liebe FS,
das verstehe ich nicht. Du musst Dich doch einfach nur abgrenzen, wo Du nur wenig Kontakt haben willst- und wenn man mit Menschen auf gleicher Wellenlänge ist, findet man ganz schnell Kontakt, redet ohne Ende und es kann eine Freundschaft entstehen.
Wo ist das Problem? Ich habe eher zeitliche Schwierigkeiten, mit den interessanten Menschen Kontakt zu halten- meine Kinder, die engen, alten Freunde- das kostet viel Zeit.
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Aha, ein "starke" Person hat also auch mal schwache Momente und möchte in diesem Moment eine starke Schulter zum Ausweinen, die sie ansonsten den vermeintlich "Schwachen" verwehrt.
Das passt doch hinten und vorne nicht?
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#10 an 11(FS)
Ja, ich weiß, was du meinst! Du solltest aber daran denken, dass es den anderen Starken genauso ergeht. Man baut sich eben irgendwann eine Schutzmauer.
Meine beste gleichstarke Freundin, war irgendwann da. Sie ruft mich einfach nur an, um zu wissen, wie es mir geht. Wir fordern nichts voneinander, wir geben uns nur. In guten wie in schlechten Zeiten. Wir küngeln nicht jedes Wochenende zusammen oder fahren zusammen in den Urlaub. Wir kommunizieren sporadisch, sehen uns, um was Trinken oder Essen zu gehen, wenn es die Zeit erlaubt und auch an unseren Geburtstagen. Wir haben Verständnis, wenn keiner Zeit hat. Wir lösen unsere Probleme alleine, aber profitieren dennoch voneinander. Andere Freundinnen sehe ich viel öfter und teile auch gerne mit ihnen. Aber nicht so sehr viel, wie mit meiner besten Freundin.
Früher hab ich versucht, es Zeilen loszuwerden, was mir anderer Menschen Last war, weil ich zudem eine sehr gute und aufmerksame Zuhörerin bin. Dazu hab ich mir wie von selbst von anderen abgeschaut, wie die einerseits krass einer unverschämt aufdringlichen Person die Kante gaben und andererseits aber genau hingeschaut, welche Wege sie wählen, um sich einmal richtig fallen zu lassen. Die Arbeit mit Kindern ist dafür auch sehr heilend. Sie geben, ohne zu fordern, sie hören zu, geben zudem auch sehr erleichternde Lösungsvorschläge, sie lieben dabei selbstlos und sagen herzlich dankeschön!
Es braucht nur ein bisschen Übung. Aber es ist zu schaffen. Als erstes, schalt die Energiesauger ab! Und vorher dein Gewissen. Du wirst dann merklich mehr Zeit für dich haben und kommst zum Nachdenken. Wenn du dann einmal wirklich nicht weiterkommst, solltest du unbedingt eine vertraute, dir sympathische, starke Persönlichkeit ins Vertrauen ziehen. Jedoch nicht aufdringlich. Nimm an, was sie bereit ist zu geben und geh mit einem herzlichen Dankeschön. Verständnis erreichst du nur, wenn du dich nicht wiederholst und auch weiterhin gibst. Wie gesagt, aber unter div. Erkennungsmerkmalen sollten die Alarmglocken angehen...
Mach den anderen starken Menschen, sofern es sich ergibt, ehrliche unverschnörkelte einmalige Komplimente und gebe ruhig auch mal gelassen zu, wenn du einmal etwas nicht geschafft hast. Genau das ist ein Zeichen von Stärke und vor allem Größe. Das handelt dir große Achtung. Wer sich dann mit dir anfreunden will, sieht dich. Ihnen solltest du auch zuhören, so wie du es gerne hättest, ohne einen Kommentar abzugeben und Ihnen deine unaufdringliche Hilfe anbieten, wenn sie daran interessiert sind und ihnen dann auch Zeit geben, sich dir zu nähern.
D. h. zusammengefasst, einfordern kannst du Freundschaften grundsätzlich nicht. Dafür muss man allerdings viel tun und es muss wachsen.
Und halt durch bzw. streiche nicht gleich die Segel, wenn mal kein weiterer Kontakt gewünscht ist. Das kann auch andere Gründe haben. Grundsätzlich ist auch nicht davon auszugehen, dass dich dann jemand auffängt. Starke Menschen ziehst du an, wenn sie sehen, dass du selbst schlimme Situationen meisterst, dass du es u. a. auch versuchst. Und glaub mir, du triffst sie überall diese starken Menschen, die auch gleichviel Schwächen haben. Gib ihnen einfach ein bisschen mehr Zeit, dich näher kennen zu lernen.
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Guten Morgen, hier die FS,
danke #26, danke #14 besonders, danke an die Anderen, die sich Gedanken um meine "Probleme" machen.
Teilweise habt ihr Recht, teilweise noch einige Infos, damit sich das Bild rundet. Interessanter Weise verabreden sich die Leute ja mit mir, wenn ICh die Initiative ergreife, sehr gerne. Also, es kann nicht stimmen, dass man mit mir nicht gerne zusammen ist. Aber ich vermisse halt, dass man auch mal mich anruft und fragt, ob ich Lust hätte, auf das und dass...., also das von denen großes Interesse gezeigt wird.
Dagegen wird mir oft erzählt, was man mit Freundinnen alles so gemacht hat, obwohl ich danach gar nicht gefragt habe. Das verstehe ich halt nicht. Warum erzählt man mir, was man alles mit anderen Frauen so unternommen hat, aber ich werde nicht mal gefragt, wie es mir geht?
Ich habe mich schon sehr von Energie-Räubern bzw. Psycho-Vampiren distanziert, aber mein Eindruck ist, dass es so viele davon gibt und von den "gesunden" Menschen, die auch Gleichklang möchten, halt so wenige Menschen.
Ich habe genug Freiraum, Zeit und Geld, was zu unternehmen, mache vieles alleine, weil ich anderen Leuten nicht mehr hinterrennen mag, weil von denen ja wenig kommt, oder es melden sich die Leute, wo ich kein Interesse habe, mit denen was zu unternehmen. Es ist verflixt, :-).
Ich lerne halt wenig Menschen kennen, die auf meiner Wellenlänge sind und wenn, dann interessieren sich diese Menschen nicht für mich, weil sie einen ausreichenden Freundeskreis haben. Ist ja auch irgendwie verständlich.
Ja, ich suche auch so eine gleichstarke Freundin, die einfach nur anruft, um zu fragen, wie es mir geht, was ich mache, ob wir uns nicht mal was gutes gönnen, Sauna, Käffchen trinken gehen, etc. tun wollen, uns gut unterhalten, ohne wieder Probleme zu wälzen.
Es ist schon erschreckend, wie sich manche AE-Mütter, bin ich ja auch, mir gegenüber verhalten. Da werden von denen Verabredungen gemacht, dann nicht eingehalten, keine Absage, keine Entschuldigung und dann trifft man sich nach Monaten wieder und es kommen, sorry, nur "komische" Entschuldigungen. Auf solche Leute habe ich keine Lust, aber es scheint von denen so viele zu geben.
Dann bekomme ich mit, wie sich die besagten Frauen mit anderen Frauen dann verabreden etc. und dann frage ich mich schon, ob und wie die anderen Frauen mit so einem für mich respektlosen Verhalten umgehen, oder einfach darüber hinweg schauen, nur um Verabredungen zu haben?
Habe ich zu große Ansprüche?
Ich bin jetzt an einem Punkt, wo ich nicht mehr weis, was ich noch tun soll. Habe viel investiert, gebe gerne, habe anderen Leuten die Zeit gegeben, aber es kommt so wenig zurück. Wie schon geschrieben, wenn ich Verabredungen vorschlage, ist ja meistens Interesse da und die Verabredungen finden auch dann statt.
Ziehe ich mich zurück, wird nicht nachgefragt, sondern es wird einfach hingenommen und besagte Leute suchen sich halt andere Menschen, die das ganze Thema nicht so "eng" sehen wie ich?
zu #25
Natürlich haben starke Persönlichkeiten auch ihre schwache Seite. Das ist doch normal. Ich zeige auch meine schwachen Seiten, z.B. Umzüge, aber gerade just in diesem Augenblick ist dann keiner da, oder ich werde abgewimmelt, man hat keine Zeit, keine Lust etc. Wenn aber die "Schwachen" Hilfe brauchen etc. dann rufen sie plötzlich an usw. Früher habe ich geholfen, weil ich das für selbstverständlich halte, aber heute distanziere ich mich sehr, was logischer Weise auf Unverständnis trifft, aber die Leute scheinen es nicht zu verstehen, was ich will bzw. was ich für wichtig halte. Nämlich ein geundes Verhältnis zwischen Geben und Nehmen.
zu #24
Was mein Problem ist? Ich will nicht nur interessante Menschen kennen lernen, ich will auch Menschen kennenlernen, die nicht den ganzen Tag mir ihren seelischen Müll vor die Füße kippen wollen, sondern mit denen ich mich über Politik, Buch, Alltaggeschehen etc. unterhalten kann. Diese Hausfrauenebene liegt mir nicht.
Oder liegt es daran, dass wir alle so viel beruflich um die Ohren haben, dass wir uns abends nur noch oberflächig und Seifen-Oper-Mäßig unterhalten können und wollen?
Ich lerne diese Menschen, die für mich interessant sind, einfach nicht kennen, obwohl ich nicht auf dem Land wohne, 2 Jobs habe, genug unter Menschen bin, beruflich auch mit Menschen zu tun habe.
zu #22
Interessante Gedanken, aber ich bin nicht Mrs. Perfekt, auch wenn ich dahin tendiere. Dazu habe ich früher viel zu viel erzählt, was mich bewegt, meine schwachen Seiten gezeigt, etc. . Wenn ich nur daran denke, dass ich mit meinem Kind 6 OP´s hinter mir habe, und nie war einer am Tag der OP an meiner Seite. Keiner hat angerufen, obwohl ich vielen Menschen erzählt habe, wann und warum die ÒP´s sind, keiner interessierte sich dafür wie die OP`s verlaufen sind, wieviel Stress solche OP`s für eine Mutter bedeuten, und keiner kam uns im Krankenhaus besuchen. Nein, stimmt nicht ganz. Klassenkameraden meiner Tochter, als fast fremde Leute, haben mein Kind damals besucht. Aber Familie oder angebliche Freunde haben sich nicht blicken lassen.
Meine persönliche Stärke definiere ich nicht darüber, dass ich anderen Menschen gut helfen kann, sondern das ich mein leben gut im Griff habe, dass ich gut dafür sorgen kann, das es mir und meinem Teenie gut geht, dass ich meine Probleme anpacke, dass ich klar und direkt Probleme angehe und auch so kommuniziere.
Für Menschen, die nicht so leben wie ich, scheint meine Art ja interessant zu sein, ansonsten würde es nicht so viele Versuche geben, mir die Probleme von anderen Menschen aufzuhalsen. Aber die schönen Dinge des Lebens machen diese Menschen dann doch lieber mit "Ihresgleichen".
Jetzt bin ich an einem Punkt, wo ich einen radikalen Strich mache, klare Ansagen machen mag ich nicht mehr. Es hat leider nicht gefruchtet. Ich verbringe nun viel Zeit mit mir selber, fühle mich manchchmal auch einsam, ich gebe es zu, ich habe so vieles ausprobiert, habe viel an mir gearbeitet, mich selber hinterfragt, aber es scheint immer der falsche Weg gewesen zu sein.
FS
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Liebe FS,
ich kann Dich so gut verstehen. Mir ist es, als ob ich das alles schreibe. Mir tut es vor allem so weh - einfach weil man in den entscheidenden Momenten letztlich immer allein da steht.
Ich selbst habe die unterschiedlichsten Phasen hinter mir - die Selbstlose, die Rechnende, die Wütende, die Verständnisvolle, die Fordernde - irgendwie hat mir alles nichts gebracht.
Ich habe mich inzwischen weitestgehend von meinem alten Freundeskreis gelöst. Ich glaube, über die Jahre habe ich einfach einen Eindruck hinterlassen, den man nicht mehr so ohne weiteres weglöschen kann. Mehr noch, ich glaube, ich habe mir einfach auch die falschen Freunde gesucht. Die alten Leute gibt es jetzt immer noch, aber auf riesiger Distanz. Ebenso mit meiner Familie. Mit meinen neuen Freunden ist viels anders. Sie haben mich einfach in einer Phase kennengelernt, als ich selbst viel ruhiger, gelassener, zurückhaltender, weniger ehrgeizig, ja - irgendwie schwächer war. Natürlich bin ich selbst noch nicht am Ende meiner Reise :-)
Ich kann Dich nur ermutigen, neue Menschen kennenzulernen. Es tut einfach total weh, wenn man selbst schon viel erkannt hat und das Umfeld dann nicht mitzieht, sondern einen immer wieder in die alte Rolle drängen will. Es hilft dann alles nichts: Auf zu neuen Ufern.
Ich wünsche Dir viel Glück!
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zu #28
Danke für deine emphatischen Zeilen. Wo hast du deine neuen Freunde kennengelernt?
Mir ist noch folgendes eingefallen. Vielleicht versuchen deswege viele Frauen ihren Müll bei mir abzuladen, weil sie es nicht ertragen können, dass ich mit meinem Leben so wie es ist, sehr zufrieden bin und es auch nach außen hin so ausstrahle. Um mich auf das niedrigere Niveau dieser Menschen zu bringen, versuchen diese besagten Menschen mich auf andere Weise zu "treffen", in dem sie halt mich ignorieren, aber für Problemelösungen dann doch versuchen zu "mißbrauchen". Kann damit jemand hier was anfangen?
Die FS
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