1. Frage:
    Gefragt am: 12.08.2010, 13:02 von
    Tipps für die Fernbeziehung
    Was sind Eure Tipps, damit eine Fernbeziehung funktioniert - und nicht in Frust und Enttäuschung ausartet? Welche Gesten und Signale Eures Partners findet Ihr wichtig und unverzichtbar? Und was tut Ihr selbst, um die Distanz wenigstens ein bisschen zu entschärfen?
    Antworten:
  2. #1 Gast
    12.08.2010 13:31
    Hallo Nicole, ich hatte selbst mal über 3 Jahre eine Fernbeziehung.

    Das wichtigste an einer Fernbeziehung ist das gemeinsame Ziel, dass es keine Fernbeziehung bleibt. Auch bei einer Fernbeziehung sollte man nicht versäumen das persönliche Umfeld, Freunde, Kollegen und Verwandte, des Partners kennenzulerernen, und in einer Fernbeziehung freut sich der Partner zu jedem Zeitpunkt über den Kontakt des anderen.

  3. #2 Gast
    12.08.2010 15:54
    ich kann da #1 nur zustimmen,ich hatte auch eine 2Jährige Fernbeziehung,ca 100 km und nun
    bauen wir uns zusammen ein Haus und ziehen zusammen, wollen im nächsten Jahr heiraten.
    Diesen wunderbaren Mensch habe ich hier bei EP kennen gelernt.
    Ich glaube ich hatte großes Gluck! Wenn ich manchmal hier im Forum so lese,finde ich es sind sehr viel schwierige oder auch nur Spinner unterwegs.
    Viel Glück

  4. #3
    12.08.2010 16:34
    Wir geniessen gerade die Vorzüge der Fernbeziehung. (2h Entfernung). Ja, es ist natürlich ein grösserer Aufwand als wenn Sie nebenan leben würde. Wenn man das macht muss man sich schon sehr sicher sein dass es genau der Mensch ist mit dem man es versuchen möchte. Das tut man nicht eben mal um nicht alleine zu sein. So gesehen ist das sogar ein Plus das eine Nahbeziehung nicht hat.

    Wie funktioniert Sie?
    Wir finden es ist wichtig:
    - die gemeinsame Zeit gehört so weit als möglich uns, unter der Woche wird alles erledigt so dass dann am WE keine Zeit verschwendet wird mit putzen, bügeln etc. (Geht nicht immer)
    - Die gemeinsame Zeit wird bewusst erlebt.
    - Jeder pflegt weiter seine Freundschaften und Hobbies
    - Es wird täglich telefoniert, und kurz vor dem Schlafengehen noch eine gute Nacht gewünscht.
    - Wir gehen offen miteinander um,erzählen und in den täglichen Telefonaten unsere Erlebnisse und teilen es auch mit wenn wir Abends mit Freunden ausgehen (auch um die telefonate zu koordinieren).
    - Wir haben sehr schnell die jeweiligen Freundeskreise kennengelernt und mit diesen dann auch als Paar gemeinsame Unternehmungen gemacht. Sind also jeweils schon voll im Leben des anderen integriert.
    - Und es muss natürlich die Perspektive da sein diesen Zustand in absehbarere Zeit wenn wir endgültig wissen dass wir gemeinsam alt werden wollen zu beenden. Das ist nicht ganz so einfach da wir beide beruflich und gesellschaftlich am jeweiligen Ort eingebunden sind.
    - Die WE´s finden mehr oder weniger im Wechsel an beiden Wohnorten statt.
    - viele gemeinsame Unternehmungen, Wochendreisen etc. Damit werden gemeinsame Erlebnisse geschaffen.
    - Wir sehen die jeweils andere Wohnung nicht mehr als die fremde sondern als unseren Zweitwohnsitz an. Wir sind dort nicht Gast, sondern Bewohner was heisst dass wir uns selbstverständlich nicht bedienen lassen sondern die unvermeidlichen Dinge die unter der Woche nicht gemacht werden konnten gemeinsam erledigen. Und natürlich das was am WE gemeinsam geschieht (kochen und danach aufräumen zum Beispiel).

    Es ist wunderschön und sehr viel bewusster als jede andere Beziehung die ich davor hatte. Sie ist den gesamten Aufwand Wert.

  5. #4 Gast
    12.08.2010 17:22
    Den Partner auch wenn er nicht da ist am Leben teilhaben lassen, indem man sich gegenseitig viel vom Alltag erzählt.

    Der Partner muss möglichst schnell alle Freunde und Bekannten kennenlernen, damit er weiß, mit wem man zusammen ist während der Trennungszeiten, und damit er von den Menschen von denen man erzählt eine genaue Vorstellung hat. Genauso wichtig ist es, ihm alle die Orte zu zeigen, an denen man die Zeiten ohne ihn verbringt: Fitness-, Golf-, Tennisclub etc.

    Bahncard 50 kaufen, wenn man es sich leisten kann am besten 1. Klasse, denn dann hat man wirklich Ruhe zum Arbeiten oder zu entspannen während der Reise und die Zeit ist nicht vertan.

    Kosmetikartikel und Bekleidung soweit möglich doppelt kaufen, damit man erstes wenig Gepäck hat wenn man sich besucht und zweitens auch beim Partner ein Zuhause-Gefühl hat.

    Für den Partner soweit möglich im Haus ein eigenes Zimmer einrichten, zum Beispiel in einem der ehemaligen Kinderzimmer, dann aber möglichst auch die Kinderzimmermöbel rauswerfen und neue Möbel kaufen, die er selbst aussucht und die wirklich dann "seins" sind.

    Bei uns funktioniert es wunderbar.

    w53

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