1. Frage:
    Gefragt am: 11.05.2010, 13:22 von Gast
    Umgang mit "Getrennt Lebenden"
    Prinzipiell habe ich kein größeres Problem damit, wenn meine neue potentielle Partnerin getrennt lebt, z.B. weil das Scheidungsverfahren noch läuft. Und wenn alles geklärt ist, warum soll sie nicht auf Partnersuche gehen. Nun hatte ich aber letzte Woche ein Date, und da hat sich herausgestellt, dass sie noch ganz regulär verheiratet war und einfach gesucht hat, ob es nicht doch noch was besseres gibt ... und sie würde selbstverständlich ihren Mann sofort verlassen, wenn der Mr. Right dabei wäre. Mir war das ganze aber ziemlich suspekt und ich habe den Kontakt abgebrochen. Nun frage ich Euch: wie geht ihr damit um, wenn er oder sie "getrennt lebt" angibt? Hinterfragt ihr das zunächst gründlich? Würdet ihr auch mit einem verheirateten Mann bzw. einer verheirateten Frau zusammen sein wollen? (bin m und 41)
    Antworten:
  2. 11.05.2010 13:37
    Ja, das ist eben das typische Problem. Ich habe getrenntlebende Kandidaten gar nicht mehr berücksichtigt. Sie haben einfach unverarbeitete Altlasten und die Chance von Problemen und Schummeleien ist drastisch höher. Das muss man sich einfach nicht an tun. In der Altersklasse 35-40 sind z.B. nur so etwa ein Sechstel aller männlichen Teilnehmer geschieden oder getrenntlebend, also kein großer Verlust, sich diese Probleme einfach zu ersparen. Man muss auch mal pragmatisch denken.

  3. #2 Gast
    11.05.2010 13:38
    So wie das hier berichtet wurde, geht das niemals gut! Zitat: regulär verheiratet und einfach suchen, ob es nicht doch noch was besseres gibt ... und sie würde selbstverständlich ihren Mann sofort verlassen, wenn der Mr. Right dabei wäre. Das ist eine ganz faule Ausrede! m

  4. 11.05.2010 13:41
    Ich bin auf dem Papier auch noch verheiratet und lebe seit über zwei Jahren getrennt. Ein Ehevertrag, der die Scheidungsnebenfolgen regelt und einvernehmlich vor dem Notar geschlossen wurde, hat alle formalen Punkte geregelt, so dass eine Scheidung nur Formsache wäre. Meine ExFrau und ich habe beide neue Partner, die das nicht stört. Eben weil alles zwischen uns geklärt ist und wir ein unverkrampftes Verhältnis zueinander pflegen. Da finde ich Geschiedene, die sich ständig wegen Kinderbetreuung etc. mit dem/der Ex streiten, viel komplizierter.
    Also, es kommt auf den Einzelfall an; eine Pauschalierung (wie sie hier gerne von Vielschreiberinnen vorgenommen wird) halte ich für unzulässig. Es kommt auf den jeweiligen Einzelfall an. In Deinem Fall liegt allerdings der worst case von "getrennt lebend" vor, weil der Partner Deines Kontaktes dies sicherlich nicht so sieht.

  5. #4 Gast
    11.05.2010 13:43
    Ich date keine Männer, die noch nicht geschieden sind.
    Sowas kann sich doch bei manchen Jahre hinziehen, andere lassen sich nie scheiden... bis man die "Ex" oder eben zukünftige Ex los wird, kann es sich ewig hin ziehen.
    Mich würde das nerven...

    Ich will einen Mann der für MICH da ist und sich nicht noch ständig über die Ex ärgert oder die noch gar bekriegt...

    w/32

  6. #5 Gast
    11.05.2010 13:48
    Ich meine, wenn Männer das machen, wollen sie primär nur [Mod: Unnötiger Vulgärausdruck entfernt] bzw. eine Affaire!
    Darüber kann man denken, wie man will...
    Wenn eine Frau sowas macht, als noch im sicheren Ehehafen liegt und fröhlich auf Partnersuche ist, dann hat sie ein ganz gehöriges Problem!
    Nämlich dieses, dass sie nach Lage der Dinge nicht mal ansatzweise fähig ist, ihr Leben selbst zu gestalten bzw. klar zu bekommen!
    Wenn mir so eine Frau begegnen würde - da gäb's nur Eines: By,By, auf Wiedersehen! Da könnte sie noch so toll sein...
    m/38

  7. 11.05.2010 14:09
    Es gibt für meine Begriffe gute Gründe für den zumindest vorläufigen Scheidungs-Verzicht. Dies hängt vor allem damit zusammen, dass Versorgungsansprüche bei uns in aller Regel nicht personalisiert, sondern ,,sozialisiert" sind: Dem sogenannten ,,Schutz von Ehe und Familie" steht ein Interesse unseres Staatswesens daran entgegen, stets zu wissen, wer mit wem verbandelt ist, auf dass daraus die Pflicht des einen Sozialpartners zur Unterstützung des anderen Sozialpartners abgeleitet wird - etwa im Falle von Harz IV. Wer über Jahrzehnte hinweg an gemeinsamen Versorgungsansprüchen mitgewirkt hat - beispielsweise als Hausfrau, Mutter und Besorgerin des Familienlebens - mag nicht zwangsläufig auf die möglicherweise entsprechende Hinterbliebenenrente verzichten, solange dem Regen die Traufe folgen könnte.
    Ganz anders steht es mit dem Kontakt zum Ex-Partner bzw. der Ex-Partnerin. Sollte der nicht abseits der Verantwortung für gemeinsame Kinder eingestellt sein, hielte ich den Gewinn von ,,Neuland" tatsächlich für nicht akzeptabel. Andernfalls muss erst einmal einer Gegenwart eine bessere Zukunft folgen können, ehe Ansprüche aus der Vergangenheit dem Staat in den Rachen geworfen werden mögen.

  8. #7 Gast
    11.05.2010 14:10
    @1: "... nur ein Sechstel geschieden oder getrennt lebend ..." Heißt das, dass auch geschiedene für Dich nicht in Frage kommen ?

  9. #8 Gast
    11.05.2010 15:04
    Zu @4: dafür (deine Bedenken!) gibt es keine Garantie auch nicht als "geschieden"...für mich haben solche "äußeren + oberflächlichen Gesellschafts - Floskeln" absolut nichts zu sagen...da es wahre/echte Chancen reduziert oder sogar vernichtet...es zählt nur eines: der "aufrichtige und authentische Mensch bei dem es funkt"!

  10. #9 Gast
    11.05.2010 15:06
    Wer als Mann mit 35 bis 40 noch nie verheiratet war wird niemals ein guter Ehemann. Man will eine Ehefrau, dann schon sehr früh, oder man braucht sie gar nicht.

    Es gibt auch Studenten die heiraten und Kinder bekommen, die Akademikerausrede war schon 1970 von vorgestern.

  11. 11.05.2010 15:15
    @#3: Nenne mir mal Deine guten Gründe, warum Ihr Euch nicht scheiden lasst, wenn doch alles bereits geregelt ist. Ich bin gespannt!

    @#7: Für mich persönlich nicht. Das sieht sicherlich jeder anders, ich bin da ganz geradlinig und sage: Nein, danke.

    @#9: Das halte ich für sachlich falsch. Das frühe Heiraten ist doch gar nicht mehr in. Ich sehe als einzig sinnvollen Punkt die konkret geplante Familiengründung. Sehr viele vernünftige, fleißige Männer streben diese Familiengründung erst ab Mitte 30 an.

  12. #11 Gast
    11.05.2010 15:22
    ...aufrichtige und authentische Mensch bei dem es funkt.... Das ist in unserer heutigen Gesellschaft am schwierigsten zu finden.... AUFRICHTIGKEIT und AUTHENIZITÄT!!!!

    Von 0 auf 100 kommen hier viele Kandidaten.... genauso schnell ist´s wieder vorbei und das "Spiel", geht von vorne los...

    Auch bei "geschieden", gehen inzwischen bei mir die warn Antennen an... Warum? Gerade die frisch geschiedenen Herren, die aus langjährigen Ehen kommen, womöglich von der einst liebenden Ehefrau, vor die Tür gesetzt,...... sind ein absolutes NOGO!! Viele sind nicht in der Lage eigenständig ihr Leben zu meistern und ERSTMAL eine längere Zeit, mit sich alleine klar zu kommen....Die sind völlig hilflos und brauchen eine Mutti zum trösten und wickeln... Sex, kostenlos auch super...

    Da wird gleich die nächste Mutter Theresa gesucht und als Frau/ Mensch, sicher nicht gemeint sein....und ausgestauscht.... Finger weg! Acuh Geschiedene, sollten "VOLLSTÄNDIG ihre Altlasten verarbeitet haben.. das natürlich eine Geschichte dahinter steht und dieser Mensch ein Vorleben hat, ist selbstverständlich.... Nur bitte nicht aus dem einst wramen und jetzt erkalteten Bett, ins nächste warme, egal zu wem...

    Nein Danke!!!

  13. 11.05.2010 15:50
    @ # 10 Ausnahmsweise eine Antwort :

    Warum sollte hier noch weiteres Geld investiert werden, wenn eine erneute Heirat nicht infrage kommt? Anders als die Partnerin des FS haben wir uns erst getrennt und dann nach Verarbeitung des Ganzen (bei mir 2 Jahre) einen neuen Partner gesucht.

  14. #13 Gast
    11.05.2010 15:53
    @9
    Beim Lesen dieser Aussage musste ich jetzt laut lachen, aber ganz laut!
    Glaubst du das auch selbst? Oder schreibst du sowas nur Spaß?
    Würde mich mal ernsthaft interessieren!
    m/38

  15. #14
    11.05.2010 16:05
    Getrennt lebend ist ein dehnbarer Begriff, habe ich hier zumindest schon erlebt. Es gibt Menschen die haben die Sache verarbeitet und einen klaren Schlussstrich gezogen, fehlt nur noch das formale Scheidungsurteil, damit könnte ich leben. Allerdings würde ich von mir aus keinen getrennt lebenden Mann anschreiben. Wenn mich einer anschreibt frage sich sehr genau nach, da muss er durch.

  16. #15 Gast
    11.05.2010 16:06
    Ja, das kenne ich gut.

    Hab hier bei EP eine Frau kennengelernt, die "geschieden" war und mir beim zweiten Date gesagt hat, sie sei noch noch nicht geschieden, sondern warte auf den Scheidungstermin- ziemlich blödes Gefühl. Ich hab mich dennoch mit ihr eingelassen, weil sie vor zwei Jahren Scheidungsantrag stellte.

    Das Ende vom Lied war: ein Haufen Ärgerabladen vom Ex, Erzählen was sie mit ihrem Kind alles so tut, die Ausrede " ich brauche Zeit" und ständig das Gefühl, die dritte Geige zu spielen. Ich habe nach nur fünf Wochen abgebrochen.

    Würd ich nie mehr tun. Erst mal Geschieden sein, dann diese verarbeiten, dann was Neues anfangen.

    Hier laufen viele rum, die in einer schwierigen Lebensphase Trost suchen und nicht kapieren, dass "Getrennt= verheiratet" heißt = noch in einer Beziehung steckend.

    Du hast es besser gemacht als ich! Herzlichen Glückwunsch!!

    m/42

  17. #16 Gast
    11.05.2010 16:39
    Also ich verstehe diese Pauschalierung "getrennt lebend" vs. "geschieden" nicht so ganz. Mir ist der Familienstand doch völlig egal, wenn ich jdn. kennen lerne. Bin selber getrennt lebend und trotzdem ernsthaft auf der Suche. Was macht das für einen Unterschied, wenn ich nach zig Jahren Trennung irgendwann noch mal eine Scheidung vor mir habe. Warum darf/soll ich mich denn erst dann auf die Suche machen, sozusagen mit Stempel/Freigabe durch einen Scheidungsrichter?!

  18. #17 Gast
    11.05.2010 16:58
    @8 Ist doch ok für Dich. Für mich ist es halt, wie es ist. Ich will nicht mal nen Geschiedenen... aber bei "getrennt lebend" wäre bei mir alles vorbei.
    Ich kenn doch das Gejammer der "Geschiedenen"... die nicht mehr heiraten wollen, schon die Verantwortung wegen bereits bestehender Kinder oder Unterhaltsforderungen haben...
    Wie will ich mit so jemanden meine eigene Familie gründen, wenn dieser schon so stark belastet ist, dass da nix mehr geht?

    In dem Punkt denke ich wie Frederika - Patchwork gut und schön - aber das ist nicht mein Stil.

    w/32 - ledig und kinderlos

  19. #18 Gast
    11.05.2010 17:49
    Alles graue Theorie.
    Ich war 2 Jahre "getrennt lebend" und davon 1 1/2 Jahre völlig frei. Es hat sich einfach etwas hingezogen, wir hatten nicht daran gedacht, dass die Vorlaufzeit so lange ist. Dann war mein Ex lange krank und dann habe ich den Termin nochmal wegen ganz banalen Urlaubsplänen verschieben lassen. Es war alles geklärt und wir waren und einig. Mein Ex hatte bereits nach 7 Monate eine Freundin, ich dann nach 13 Monaten. Wir hatten kein Problem.

    Andererseits habe ich neulich einen Mann kennen gelernt, der "geschieden" angegeben hat. Das ist er auch, sogar schon seit 8 Jahren. Was aber nicht im Profil stand: Er lebte bis vor 2 Monaten mit einer Frau zusammen (seit 6 Jahren) und hat sich mal "auf Probe" getrennt.
    Na, was sagen jetzt die Superschlauen dazu? Ist doch Geschieden, müsste doch alles prima sein.
    Und das kann dir sogar auch bei einem Ledigen passieren. Man muss nirgendwo angeben, wann man die letzte Beziehung beendet hat und wie lange die war.

  20. #19 Gast
    11.05.2010 18:09
    ich bin auch geschieden......und habe damals als getrennt Lebende einen sehr netten Mann kennengelernt mit dem ich dann über 7 Jahre zusammen war.......es gibt überall solche und solche Fälle......es kommt immer darauf an.....ich finde, auch ein getrennt Lebender kann es wirklich ernst meinen......es kommt einfach darauf an......wenn es allerdings bei beiden funkt, dann sollte der Andere - der getrennt lebt - dann doch versuchen, das Ganze so schnell wie möglich zu beenden - auch auf dem Papier - was ist, wenn dem Mann den ich liebe etwas zustösst? Dann stehe ich auf weiter Flur - und die getrennt lebende Ex - wird auf einmal wieder zur rechtmässigen Ehefrau - darüber sollte man mal nachdenken......das ist das Einzige, was mich sehr stören würde......manok

  21. #20 Gast
    11.05.2010 18:12
    ich finde geschieden zu sein ist keine Garantie, dass die Trennung verarbeitet wurde.
    Ich selbst bin schon seit Jahren getrenntlebend. Wir haben damals die Formalitäten von Unterhalt bis Sorgerecht notariell geklärt. Mein (ex) Mann hat seit Jahren eine neue Partnerin.
    Und ich habe nicht vor irgendwann wieder mit ihm zusammenzuziehen.
    Wir leben alle ganz gut mit der Situation und haben nur beschlossen, dass wir uns scheiden lassen, wenn einer von uns z. B. wieder heiraten möchte

    Was mich stört ist das Scheidungsrecht, das verlangt, dass mann sich von einem Anwalt vertreten lässt selbst wenn alles andere geklärt ist und die Scheidung nur eine Formalität ist.
    ich warte (immer) noch auf einer Vereinfachung des Gesetzes.

  22. #21 Gast
    11.05.2010 18:18
    Ich denke das ist eine Sache der Lebenserfahrung.

    Wenn man selbst erlebt hat, dass man auch als "getrennt Lebender" sehr wohl eine harmonische und erfüllende Partnerschaft führen kann, dann ist man gegenüber anderen getrennt Lebenden oder Geschiedenen sehr viel toleranter.

    Wer das noch nicht erlebt hat, kann sich verständlicherweise nicht so gut in die Situation einfühlen und ist daher ablehnender.

    Schwarze Schafe gibt es bei den Ledigen genauso wie bei den Getrennten oder Geschiedenen.

    Ich fand das in meiner "suchenden Zeit" gut, dass viele Frauen keine Geschiedenen oder getrennt Lebenden mögen, bedeutete weniger Konkurrenz und mehr Auswahl für mich :-). Obwohl, am Ende ist es jetzt doch ein Witwer, der das Rennen gemacht hat :-). Da könnte man jetzt auch eine Menge reininterpretieren. Den hätte ich aber auch genommen, wenn er gerade frisch getrennt gewesen wäre, er ist ein Goldstück.

    Karola,53

  23. #22 Gast
    11.05.2010 19:08
    ich habe hier einen getrennt Lebenden kennen gelernt. Hatten einen schöne Zeit, aber es hat halt nicht gepasst, aber nicht weil er noch nicht geschieden war. Er hat die Karten von Anfang an offen auf den tisch gelegt, war für mich auch kein problem. wir sind uns nach wie vor in guter Bekannschaft verbunden, tauschen uns aus und schätzen einander. Aber es gibt sicher auch welche, die getrennt lebend etwas anderes definieren- ist leider wie bei so vielem im Leben eine Sache der Interpretation :-)

  24. 11.05.2010 20:21
    @#21: Nein, Karola, es ist nicht bloß eine Sache der Lebenserfahrung, dass wir hier wöchentlich etliche Problemthreads bzgl. Getrenntlebender haben. Diese Personengruppe macht einfach überproportional viel Ärger und Probleme -- niemand behauptet, dass das auf alle zutrifft, aber die Wahrscheinlichkeit von Altlasten und Ärgernissen ist exorbitant höher als bei Ledigen. Das ist eine Tatsache, die man nicht schönreden sollte.

    Natürlich steht es jedem frei, sich auch mit Verheirateten einzulassen, die sich getrenntlebend nennen. Für mich bleiben Verheiratete einfach vergeben, bis sie geschieden sind. Das ist für mich eine Frage der Moral und des Anstands, nicht mit Verheirateten anzubändeln. Und man erspart sich auch selbst viele Sorgen.

  25. #24 Gast
    11.05.2010 20:55
    Ich bin auch getrennt lebend (die Scheidung läuft noch) & eine echte Single-Frau , obwohl ich einen sehr guten & regelmässigen Kontakt (Kinderbesuche) zu meinem Ex habe. Noch mehr, nach unserer Trennung waren wir sehr oft mit Kindern zusammen im Urlaub gewesen, als gute Freunde natürlich. Ist was schlechtes dabei? Ich glaube eher nicht, ganz im Gegenteil. Möchte jemand vielleicht (sorry!) auch Kinder als Altlasten bezeichnen? Oder (sorry) mir weis machen, dass ich etwas andere bin, als sonstige Singles, die z.b. gar nicht verheiratet waren? Heirat und Beziehung (Partnerschaft) sind doch 2 verschiedene Kategorien. Es geht vor allem darum, ob man zu den anderen ehrlich ist, oder nicht. Ich kann z.b. nicht verheiratet sein, einen Freund haben UND auf die "Partnersuche " gehen?! Wo ist hier bitte schön der Unterschied? Mrs.Naseweis/34

  26. #25 Gast
    11.05.2010 20:56
    @#23
    Ich sehe das wie Karola.
    Lebenserfahrung gehört einfach mit dazu.
    Die Gruppe, die Du ansprichst, ist meiner Meinung nach ca. 35-45 Jahre alt, hat (kleine) Kinder, und die meisten von ihnen kommen frisch aus bzw. sind noch in einer Beziehung.
    Da mag es tatsächlich viele schwarze Schafe geben, Mann und Frau.
    Liegt man wie wir so um die 50 haben andere Dinge Priorität.
    Und das ist auch gut so, denn dadurch habe ich meinen seit 7 Jahren absolut getrennt lebenden (Scheidung ist jetzt durch, war vorher einfach nicht erforderlich, ähnlich #3) Partner hier kennen gelernt.

  27. #26 Gast
    11.05.2010 21:51
    @13 - ich bin zwar nicht 9, aber ein wenig Wahrheit ist da schon dran. Ich würde das Alter vielleicht etwas höher setzen. Wer mit 45 noch nie verheiratet war und auch keine Beziehung hatte, die nicht wenigstens 10 Jahre oder länger gehalten hat, wird wahrscheinlich nie heiraten oder zumindest sich auch verheiratet immer noch wie ein Single benehmen.

  28. #27 Gast
    12.05.2010 00:04
    @26
    Die weiterhin steigenden Scheidungsraten und die weiterhin stagnierenden Eheschließungen geben eurer Theorie ja Bewertung genug!
    Fünfzig Prozent aller Ehen werden geschieden - waren das dann alles schlechte Ehemänner bzw. Ehefrauen?
    Was hat denn eine Heirat heutzutage noch zu bedeuten? Nichts, rein gar nichts...
    Heute heirate ich, morgen lasse ich mich wieder scheiden!

  29. #28 Gast
    12.05.2010 07:29
    @27
    genau, es waren eben nicht alles schlechte Ehemänner oder Ehefrauen. Aber Beziehungen entwickeln sich und das manchmal auch zum schlechten. Und ein Mann, der bis 45 immer nur Kurzzeitbeziehungen von einem halben bis sagen wir mal 2-3 Jahren hatte. Der wird auch danach nicht fähig sein, mal eine längere Beziehung zu führen. Er ist einfach nicht dazu bereit und wird ewig auf der Suche sein. Da vertrau ich doch eher einem Mann, der vielleicht schon 10, 15 oder 20 Jahre mit einer Frau zusammen war, ob verheiratet oder nicht, als einem der mit 45 immer noch sucht und noch nie das passende gefunden hat. Auch wenn er schon eine Trennung hinter sich hat.

    Im allgemeinen muss ich hier sagen... Menschen, die nicht verheiratet waren geben hier Single an. Es kann aber doch trotzdem sein, dass sie gerade "getrennt lebend" sind, weil sie sich erst vor zwei Wochen von ihrer langjährigen Freundin getrennt haben. Dann ist es doch das gleiche in grün, ob der Mensch nun verheiratet, getrenntlebend oder Single, getrenntlebend ist. Die "Rückfallquote" also zu dem Ex-Partner zurückzugehen oder noch nicht bereit für eine neue Beziehung zu sein, ist gleich groß.

  30. #29 Gast
    12.05.2010 09:34
    Ich habe auch nicht gerade sehr positive Erfahrungen mit getrennt lebenden Männern gemacht.
    Aber es gibt Unterschiede. Wenn man wachsam ist, erkennt man sehr schnell, wie "getrennt lebend" jemand ist. Wenn man trotz Warnzeichen die Tatsachen ignoriert und blauäugig sich in eine Beziehung stürzt, ist man selber schuld.
    Ich würde mir trotzdem erst einmal die Person anschauen und nicht sofort ein Kennenlernen ausschließen.
    Schließlich kann man mit Singles in meiner Altersgruppe (Anfang Vierzig) genauso schlechte Erfahrungen machen. Dasselbe gilt für Geschiedene, die über ihre "schlechte" Ex jammern.
    Männer, die in einer Langzeitbeziehung gelebt haben, sind nach meiner Beobachtung noch nicht ganz so "verdorben" wie andere Kandidaten.
    Wenn man bestimmte Fehler vermeidet (wie z.B. ihn unter Druck setzen, ungeduldig und misstrauisch sein), kann man mit einem getrennt Lebenden vielleicht eher etwas aufbauen, wenn das Gefühl stimmt.

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