Thema: Unterhalt und Zusatzkosten?
- Frage:
Unterhalt und Zusatzkosten?Muss ich für mein 8jährigen Sohn , außer Unterhalt noch Schulzeug ,Klassenfahrten etc. bezahlen?Antworten: -
Es gibt viel geeignetere Seiten als unsere, um juristische Details zu Unterhalt und Zusatzkosten in Erfahrung zu bringen. Im allgemeinen gilt aber der Grundsatz, dass der Unterhalt alle üblichen, zu erwartenden Kosten abdeckt und Du Dich daher nicht zusätzlich an Schulzeug oder Klassenfahrten (zum Teil umstritten, in letzter Zeit wohl vermehrt nein) beteiligen musst. Alles, was zum normalen Leben dazu gehört, fällt in den Naturalunterhalt desjenigen, bei dem das Kind wohnt -- irgendwas muss derjenige ja auch zahlen... Besondere Belastungen werden aber oft hälftig geteilt, z.B. unerwartete medizinische Ausgaben. Ganz grob gesehen geht die Tendenz gerade in den höheren Unterhaltsstufen eindeutig dazu, dass das Naturalunterhalt-leistende Elternteil die meisten Kosten übernehmen muss und dem Barunterhaltspflichtigen nicht noch mehr Leistungen aufgebürdet werden. Es ist ja auch allen bekannt, dass die meisten Frauen, die Unterhalt erhalten, von dieser doch erheblichen Summe viel übrig haben und anderweitig verwenden.
Schau mal hier:
http://www.scheidung-online.de/sonderbedarf.htm
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#frederika <MOD: Sticheleien entfernt.> Ich wäre mit dieser "erheblichen" Summe vielleicht nich bei einem Kleinkind ausgekommen, spätestens ab der Schulzeit nicht mehr.
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Liebe Frederika,
<MOD: Sticheleien und Angriffe entfernt!>
Als betroffene Mutter, die keinen schlechten Unterhalt für das Kind bekommt kann ich nur sagen, dass der gesamte Unterhalt für das Kind draufgeht und ich keine erhebliche Summe übrig habe, die ich anderweitig, nicht für mein Kind, ausgebe.
Ich bin fest überzeugt, dass es sehr vielen Frauen so ähnlich geht wie mir und es nur wenige Frauen gibt, die so viel Unterhalt bekommen, dass sie tatsächlich dieses Geld anderweitig verwenden.
<MOD: Sticheleien entfernt.>
w (35)
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Wir teilen uns diese Kosten auch, für mein Kind bekomme ich allerdings auch nur den Mindestsatz. Ob SIE dich zwingen kann, ich weiß es nicht genau - sie wird es auf jeden Fall versuchen.
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Was soll denn von 200 Euro übrig bleiben?
Grob gerechnet kostet allein die Anwesenheit eines Kinderzimmers rund 100 Euro mehr im Monat. Dazu Kindergartenkosten, Essenkosten, Nahrung zu Hause, Kleidung, Zoo-Jahreskarte, Mitgliedschaft bei Fußballverein oder Musikschule, Kosten für Kindergarten-ausflüge... du wirst lachen wie sich das läppert.
Vielleicht mache ich ja was falsch?
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Als AE-Vater, der Unterhalt bezieht, kann ich nur sagen, dass die Aussage, dass die meisten Frauen, die Unterhalt erhalten, von dieser ERHEBLICHEN Summe viel übrig haben, absoluter Unsinn ist. Wie kommst du da drauf, liebe Frederika, so was zu behaupten? Ich kenne genug Frauen, die sehr knapp leben müssen und ich kenne auch AE-Väter, die sehr wenig Geld haben.
m (42)
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@#2: Wer gibt mehrere Hundert Euro für ein Kind JE MONAT aus? Wennd as so wäre, würden die meisten Elternpaare in intakten Familien auch niemals zurecht kommen. Da werden schnell jährliche Ausgaben für Kleidung zu moantlichen hochstilisiert und so weiter.
Derjenige, der Naturalunterhalt leistet, muss nicht ALLE Kosten von dem Unterhalt bezahlen, sondern nur die Hälfte. Er selbst leistet ja auch die andere Hälfte, und zwar gerade in Form von Essen, anteiliger Miete, allgemeinen Lebenskosten. Sportverein, Musikunterricht und Co addieren sich niemals zu mehreren Hundert Euro im MONAT auf. Das wäre doch Wahnsinn.
@#6: In unserem ElitePartner-Forum sind die meisten doch eher besser situiert. Dass es in der unteren Kategorie eher mal knapp wird, ist naheliegend, aber nicht typisch für die Teilnehmer hier.
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jetzt mal ganz realistisch.
nur weil eine Person die Familie verläßt, fallen die Kosten der Restfamilie nicht um 50%.
Und, es sollte eigetlich klar sein, daß bei durchschnittlichen Einkünften der Lebensstandard aller Beteiligten sinkt, wenn aus dem selben Einkommen zwei unabhängige Haushalte finanziert werden müssen.
Den alleinerziehenden Elternteil als Gewinner hinzustellen, ist geradezu grotesk und hat mit der Realität nichts zu tun!
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Muss Frederika zustimmen!
Ist doch so, wenn ein ein Unterhaltspflichtiger z.B. 300 Euro im Monat Barunterhalt leistet, dann bedeutet das im Umkehrschluss, dass der/die in Stellvetretung vereinahmende Person, ja auch ihren 300 Euro Anteil bringen muss! In WELCHER Form auch immer!
Das wären dann in Summe genau 600 Euro!
Kostet ein Kind wirklich 600 Euro im Monat?? Jeden Monat? Also 7.200 Euro im Jahr?
Wenn ich in meinem Bekanntenkreis so rumfrage, kann das niemand bestätigen!
Die finanziellen Belastungen einer Trennung der Eltern sind ein anderes Thema.
Das doppelte Haushalte mehr Geld kosten, dürfte auch vorher bekannt gewesen sein.
Und das das Geld in zwei getrennten Haushalten anders ausgegeben wird, als in Familie, ist doch wohl auch klar?
Aber andererseits, Jeder der Beteiligten hat's doch so gewollt, oder?
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Ach ja die "armen" AE-Mütter...
Ich habe (bei 1600,- Netto) viele Jahre ~600,- Unterhalt für 2 Kinder bezahlt und musste mir auch anhören wie knapp meine Ex (~3500,- Netto - ohne das Einkommen des neuen Stechers) rechnen müsse.
Seit einem halben Jahr lebt mein Sohn bei mir. Ich erhalte nun ~500,- für ihn. Das ist ja wie im Schlaraffenland. Obwohl ich das Geld komplett (!) für ihn anlege, geht es uns deutlich besser allein durch den gesparten Unterhalt meinerseits (ich zahle noch immer 225,- für meine Tochter). Und das trotz alterstypischer Kosten wie Handy, Sportverein u.Ä.
Vermutlich liegt das daran, dass ich als abgezockter Vater gelernt habe mit Geld umzugehen und das auch an meinen Sohn weitergegeben habe.
@FS
Ja, Du kannst zu weiteren Zahlungen für die von Dir genannten Positionen herangezogen werden. Meine sehr klagefreudige Ex hat auch das eine oder andere durchgesetzt. (Die deutsche Unrechtsprechung "vergisst" da ganz gerne auch mal die mickrige Selbstbehaltsgrenze).
Schau Dir den unter #1 angegebenen link an, damit Du Deinen RA dann dementsprechend briefen kannst.
m44
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@5 Auch Väter haben zusätzlich zum zu zahlenden Unterhalt ebenfalls weitere Kosten für den Umgang mit dem Kind: Kind abholen (Fahrgeld) Vorhalten Kinderzimmer (mtl. Miete, nicht nur 4 Tage), Ausflüge, Essen, Urlaub, usw.
Sicherlich sind es nicht die Mindestunterhaltsempfängerinnen, die mehr übrig haben. Aber viele Mütter, die 400,- EUR und mehr mtl. für je 1 - 2 Kinder erhalten, zzgl. kpl. Kindergeld - sorry, soviel kostet kein normales Kind, außer es lebt mit Markenklamotten und Fertignahrung für die Mikrowelle... Daher muss ich Frederika Recht geben - wenn man jedoch diese Luxusweibchen-Muttis fragst, brauchen sie alles ausschließlich für das Kind... Lächerlich!
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@Siri
Aber ebenso realistisch - war dieser Kostenfaktor etwa vor der Trennung unbekannt?
Nein, ganz sicher nicht! Und warum gehen die allermeisten Trennungen von Frauen aus? Weil alle Männer ''fremdgehende Schweine'' sind?
Nein, gerade beim Thema Kindesunterhalt überwiegt der gestalterischer Missbrauch der Empfangenden bei weitem!
Und jetzt bitte nicht mit irgendwelchen konstruierten bzw. selbsterlebten Einzelfällen anfangen!
Die gibt's natürlich auch, das weiß ich...
Die überwältigende Mehrheit hat's ich aber ganz mit dem Kindesunterhalt eingerichtet!
Aber egal, letztendlich wird man bei diesem Thema niemals einen Konsens finden, in solch einem Forum gleich gar nicht...
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@9: nicht nur 300 + 300 - hier kommt auch noch mtl. Kindergeld hinzu - wären also: für das 1. und 2. Kind je 184,- EUR - pro Kind also 784,- EUR - sind zwei Kinder im Haushalt und der Papa zahlt angenommen je 300,- EUR pro Kind stehen der Mutter plötzlich mtl. 300,- + 300,- + 2 x 184,- = 968,- EUR, zzgl. 2 x 300,- EUR von ihr - also GESAMT: 1.568,- EUR mtl. zur Verfügung!!!
Sorry, davon leben ganze Familien...
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Im Normalfall leistet ein Elternteil Betreuungsunterhalt, der andere Barunterhalt. Mit dem Barunterhalt sind grundsätzlich alle Kosten abgegolten. Bei der Berechnung werden Aufwendungen für berechtigte, regelmäßige Mehraufwendungen zum Wohle des Kindes bereits berücksichtigt.
Darüber hinaus kann dem KIND bei einmaligen/unvorhersehbaren/ungewöhnlich hohen entstehenden Kosten ein Sonderbedarf zugesprochen werden. Darunter können z.B. Kosten einer kieferorthopädischen Behandlung, nötige Anschaffungen im Zusammenhang mit einer Allergie, aber auch Klassenfahrten/Schüleraustausch/Konfirmation fallen. Einzelfallentscheidung!
Angesichts der Tatsache, dass Betreuungs- und Barunterhalt gleichwertig sind (vorausgesetzt,
dass jeder Elternteil seinen Verpflichtungen nachkommt...), halte ich eine 50:50 Aufteilung bei Sonderbedarf für vollkommen gerechtfertigt.
@Frederika:
Zitat: "Es ist ja auch allen bekannt, dass die meisten Frauen, die Unterhalt erhalten, von dieser doch erheblichen Summe viel übrig haben und anderweitig verwenden."
Dieser Satz macht mich wütend, weil Du darin nicht zwischen Kindes- und Ehegattenunterhalt differenzierst. Vom Kindesunterhalt allein kann sich nämlich niemand eine goldene Nase verdienen! Kinder sind nicht umsonst das Armutsrisiko Nr. 1. Hast Du auch nur im Enferntesten eine Ahnung davon, was ein Kind kostet?
w33, Unterhalt für mich: 0,- EUR, Unterhalt fürs Kind: 150,00 EUR pro Monat - da hätte ich mir mal besser einen Elitevater suchen sollen... ;)
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Ok, dann mache ich mal eine Rechnung auf...
Auf der Habenseite zusätzlich: Unterhalt und Kindergeld
Auf der Sollseite zusätzlich: Kindergartenbeitrag und Mehrkosten für Krankenversicherung des Kindes
Soll und Haben gleichen sich bei mir bis dahin aus.
Dummerweise hat mein Kind dann aber noch nichts gegessen und nichts anzuziehen. Von Spielzeug, Ausflügen, Sportverein etc. will ich gar nicht erst anfangen. Diese Kosten bestreite ich also von meinem Gehalt, das sich leider im Zuge der Mutterschaft nicht erhöht hat. Bleibt unterm Strich weniger Geld für mich allein. Jeden Monat. Für größere Anschaffungen oder gar einen Urlaub zu sparen ist ebenfalls schwierig. Dabei habe ich noch das Glück, dass ich keine andere Wohnung brauchte oder ein Auto finanzieren musste.
Es ist schlichtweg egal, wieviel Euro ein Kind TATSÄCHLICH kostet. Die Lebensumstände mögen verschieden sein, aber aus betriebswirtschaftlicher Sicht ist es in jedem Fall ein Minusgeschäft. Wenn ich jetzt noch meinen Betreuungsunterhalt in die Waagschale werfe...
Zum Glück denke ich im Normalfall nicht darüber nach, was mich mein Kind "kostet", weil es eh mit keinem Geld der Welt zu bezahlen ist! Ich würde mir aber wünschen, dass Kinderlose es sich generell mit einem Urteil nicht so einfach machten.
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@14
Ja, hättest du dir eben einen ''solventeren'' Vater deines Kindes suchen sollen...
Übrigens,du hast das Kindergeld vergessen-oder bekommst du etwa keins??
@15
Sorry, Einzelfall und wohl nicht zu verallgemeinern. Als Zahlenbespiel ist ein Soll/und Haben Vergleich auch immer transaparenter. Bitte konkretere Ausführungen...
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@15,
Wenn ich jetzt zu Deiner rechnung die Zahlen von bspw. #10 nehme, dann hast Du auf Deiner Haben-Seite:
225,- Unterhalt (Mindestunterhalt)
184,- Kindergeld
und Du willst mir ernsthaft erzählen, dass die Mehrkosten der KV (wenn du privat versichert bist, dann bist Du entweder Beamter, Selbstständig oder aber genau die "arme Mutter" die über der Beitragsbemessungsgrenze liegt) auf der
Soll-Seite:
~350,- ausmachen ???
mit 300,- Kitakosten bin ich denke ich wohl eher im guten Mittelfeld.
Die hälftigen Kitakosten wirst Du ja wohl vom Vater des Kindes einfordern.
sorry, aber das nehme ich Dir nicht ab.
Aus betriebswirtschaftlicher Sicht rechnet sich die Trennung für Mütter IMMER. Siehe #10
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Hier scheinen eigenartige Vorstellungen über die Kosten zu herrschen, die ein Kind so im Allgemeinen verursacht - das Statistische Bundesamt hat sich mal der Frage angenommen - leider war das schon 1998.
Zitat focus.de: ...Das Statistische Bundesamt hat auf Grundlage der Einkommens- und Verbraucherstichprobe 1998 die Durchschnittskosten addiert und kam auf 496 Euro pro Kind monatlich, für zwei Kinder errechneten die Statistiker Kosten von 854 Euro. Die Zahlen beziehen sich auf 1998, neuere Angaben liegen nicht vor.
Bei einer jährlichen Inflationsrate von 1,5 Prozent sind es heute 593 Euro für EIN Kind.
Ich bin z.B. alleinerziehend. Und will (und muss) arbeiten gehen. Aber als Chirurgin geht das nicht - mit Nacht- und WE-Diensten als AE kaum zu regeln. Also arbeite ich 75 % ohne Dienste - mit natürlich ERHEBLICHEN Gehaltseinbußen gegenüber vorher.
Meine Süße geht zu diesem Zwecke in die Offene Ganztagsschule (bevor hier wieder jemand aufjault: sie geht GERNE dahin ;-)) - Kosten: 196 Euro monatlich. Mietkosten für ca. 20 qm mehr: 120 Euro (ja - hier sind Mieten billig ;-)). Nebenkosten: 40 Euro. Krankenversicherung: 80 Euro. Sind wir schon bei über 350 Euro. Geht also ganz schnell... Plus Essen, Kleidung, Freizeit, Bildung, Sport, Urlaub, Möbel usw...
Einige Beiträge (von Kinderlosen?) sind hier einfach realitätsfremd. Schon ein Kindergartenplatz über 4 bis 5 Stunden kann - je nach Bundesland/Stadt - bis zu 150 Euro im Monat kosten. Bei einen Jahres-Einkommen von 45.000 Euro. Bei Höherverdienern auch gerne über 200 Euro...
Die Kinderlosen, die noch Kinder planen, sollten sich mal mit einigen Zahlen vertraut machen - sonst kommt das (finanziell) böse Erwachen. Wobei ich mich #15 anschließe: sie sind mit keinem Geld der Welt "aufzuwiegen" ;-).
HG
w49
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[Moderator: Wegen erneutem Verstoß gegen die Forumsregeln gelöscht. Chiffre oder andere Kontaktanbahnungen sind im Forum nicht erwünscht. Wer erkannt werden möchte loggt sich ein und schreibt unter seinen Namen, alle anderen schreiben anonym. Mischformen werden editiert oder gelöscht!]
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Für all' die, die davon ausgehen, dass der Naturalunterhalt-leistende Elternteil das Kindergeld alleine bekommt: In der Regel zieht der Barunterhalt-Leistende genau die Hälfte des Unterhalts von seinem zu zahlenden Betrag ab. Vom Gesetz so vorgesehen.
Alles ist relativ.
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Ich finde es interessant, dass sich hier besonders Singles negativ darüber auslassen was den Kindsunterhalt anbelangt. Ich kenne im Freundeskreis keine einzige Frau, die sich kraft einer Scheidung durch den Kindsunterhalt in den Reichtum befördert hat. Ganz im Gegenteil, es ist ein ständiges Aushandeln mit dem Kindsvater, der glaubt mit dem Unterhalt jeglicher finanzieller Verpflichtung entbunden zu sein. Die meisten Frauen können aufgrund der Kindererziehung nicht mehr voll berufstätig sein, es sei denn sie organisieren die Kinder den ganzen Tag weg, was mit immensen Kosten verbunden ist.
<MOD: Beleidigungen entfernt!>
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Die Höhe des Unterhaltes berechnet sich ja auch nicht danach, wie viel ein Kind kostet, sonder nach dem Gehalt des Elternteils, damit das Kind den gewohnten Lebensstandard weiter leben kann. Und was macht Frau denn wohl so mit dem Geld was sie nicht fürs Kind braucht? Sparen für einen schöneren Urlaub, neue Möbel, PS, Spielkonsolen, Freizeitgestaltung..... Da profitiert das Kind ja permanent mit.
Ich brauche von finanzieller Seite keinen Unterhalt fürs Kind und bekomme auch keinen, aber alles was an Geld über ist wird ja gespart und wenn das Kind älter wird werden auch die Kosten größer, da kommt da Führerschein, Auto, Wohnung, ...... Dafür ist dann eben auch mehr da und man kann das Kind viel besser unterstützen. Da profitiert das Kind dann ja wohl auch
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@16 + 17
Genaue Zahlen bekommt nur mein Finanzamt, aber vielleicht zur Verdeutlichung:
Unterhalt: hälftiges Kindergeld wird bei der Berechnung des Unterhalts angerechnet, aber das hat @20 ja schon erklärt. Erhalte deshalb weniger als 225,00 EUR, der Vater ist kein Krösus.
Kindergeld: 184,00 EUR, klar.
Kindergartenbeitrag: trage ich alleine, fällt nicht unter Mehrbedarf.
Krankenkasse: bin selbständig und nein, ich überschreite definitiv nicht die Einkommensgrenzen.
Schade, dass an meinen Aussagen erst einmal pauschal gezweifelt wird. Passt das nicht in Euer Bild von der männeraussaugenden Horrormutti? Da erwähne ich lieber nicht, dass ich mich noch gut mit dem Vater meines Kindes verstehe und es keinen Zoff ums Geld gibt...
Wollte mit meinem Beitrag unter #15 nur verdeutlichen, dass Kinder immer mehr "kosten", als sie "einbringen". Das sieht auch in traditionellen Vater-Mutter-Kind Familien nicht anders aus, insbesondere wenn nur einer allein verdient.
All den Singles, die sich nicht vorstellen können, dass ihnen der Nachwuchs später sprichwörtlich die Haare vom Kopf fressen wird, wünsche ich viel Glück! ;)
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@18
Also, wenn sie hier eine Chirurgin bei dem Thema aufregt - ehrlich gesagt, dann weiß ich nicht ob ich weinen oder lachen soll! Auch bei einer 75 Prozent Stelle.
Mein Mitleid hält sich da ganz entscheidend in Grenzen!
Aber wenigstens war deine Meinung im HIV-Thread nicht so lebensfremd!
Das fand ich wirklich gut!
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<MOD: Sticheleien entfernt! Hier darf jeder seine Meinung sagen, auch Kinderlose.>
Schon alleine die baldige gesetzliche Änderung des H4-Anteiles für Kinder bestätigt ja, dass das bisherige Geld, was einem Kind zusteht, nicht reicht. In diesem Geld ist ja nicht mal die Miete, Wasser, Strom etc. enthalten.
Ich halte 500,00 Euro monatlich für ein Schulkind für mindestens realistisch, um auch Freizeitmöglichkeiten, wie Vereine, Musikschule, Zahnspange, Klassenfahrten etc. abzudecken. Je älter das Schulkind wird, werden die Kosten auch höher. Überlegt doch mal, was ein Halbwüchsiger Junge am Tag so essen kann. Zum Glück habe ich eine Tochter, die keinen großen Hunger hat.
Mein Kind trägt keine Markenklamotten, unsere Möbel sind schon über 10 Jahre alt, ein Auto haben wir auch nicht, wollen wir auch nicht, und jetzt kommt nicht mit dem Argument, die Frau kann nicht mit Geld umgehen. Dafür hatte mein Kind schon sehr schöne Klassenfahrten im Ausland (Sprach- und Kuluturkenntnisse), ich kann ihr Nachhilfestunden und ihr Hobby bezahten, was tatsächlich nicht preiswert ist. Aber dieses Hobby hat auch was mit Herzens- und Kopf-Bildung zu tun und da ist mir kein Cent zu schade.
zu #24
Ich weiß, dass nicht alle Ärzte und Chirugen viel Geld verdienen. Schon gar nicht, wenn sie nicht im Schichtdienst arbeiten und die guten Zuschläge nicht erhalten. Informiere dich bitte, bevor du so abwertend über die TE schreibst.Deine Abwertungen sprechen nicht für dich, sondern eher für eine unreife Persönlichkeit.
zu #13
Richtig von 1568,00 Euro leben Familien, aber wie? Das reicht nur für Miete und Essen und das Allernotwendigste. Mehr nicht.
zu #11
Sicherlich gibt es auch die Mütter, die sehr guten Unterhalt für die Kinder bekommen, aber die gibt es halt selten. Warum ist der Anteil der AE-Mütter, die H4 beziehen so groß und es werden immer mehr? Bitte verallgemeinere nicht von Einzelfällen auf alle Mütter, die Kindesunterhalt beziehen.
Ihr Lieben Mütter und Väter, die Kindesunterhalt beziehen!
Lasst uns entspannt zurück lehnen, wir kennen doch die Wahrheit :-). Die Wahrheit kommt immer ans Licht. Lasst die Kinderlosen ihre Erfahrungen machen, sie werden über kurz oder lang aufwachen und dann wird es ihnen verdammt peinlich sein, was sie hier teilweise für Unsinn geschrieben haben :-).
w (40)
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@#25: Vereine und Musikschule ... was genau lappert sich bei Dir zu 500 Euro zusammen? Das ist doch Quatsch! Wie teuer ist denn ein normaler Musikunterricht? Wie teuer ein normaler Sportverein? Nenne mal konkrete Zahlen. du wirst merken, dass Du hier eher von Jahresbeiträgen als von Monatsbeiträgen schreibst.
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Muss ausnahmsweise Frederika Recht geben. Ich denke, wir sprechen hier nicht über Kindsunterhalt bis 200 EUR mtl netto gezahlt vom Vater! zzgl. Kindergeld. Sondern hier geht es um Frauen, die ggf. für mehrere Kinder Kindsunterhalt erhalten, also 300/400/500 EUR pro Kind, zzgl. Kindergeld (1+1 ist nicht gleich doppel so viele Kosten!!!) Und mal ehrlich, welche normale Familie (Vater, Mutter und 2 Kinder) ist in der Lage für jedes Kind mtl. 500,- EUR und mehr auszugeben???
Viele Eltern kommen, ohne staatl. Hilfe, mit weniger als den angesetzten H4-Sätzen pro Kind aus - und ihr Kind darf auch Hobbies pflegen, erhält eine Zahnspange und es geht in Urlaub und die Familie leistet sich ein Auto und bezahlt ein Haus ab. Komisch, warum geht es da?!? Weil ggf. Mama und Papa oder nachher auch als AE einfach besser rechnen und andere Prioritäten setzen. Nicht jedes Kind benötigt 10 Paar Schuhe, mtl. neue Hosen und Pullis oder Shirts, oder muss superteure Hobbies pflegen. Wer natürlich wegen fehlender Kochkenntnisse oder aus Faulheit täglich Fertiggerichte für die Mikrowelle, McD, Döner und Pizzadienst statt selbstkochen vorzieht, braucht sich nicht zu wundern, dass dies ins Geld (und auf die Hüften) geht.
Kinder sollen und müssen lernen, mit dem zur Verfügung stehenden Geld zu haushalten und auszukommen - nicht auf Pump zu leben und immer mehr zu fordern. Doch das ist den meisten Eltern zuviel, dem Kind den Umgang mit Geld nahe zu bringen - meistens deshalb, weil sie selbst nicht mit Geld umgehen können.
AE, 1 Kind, Haus, selbständig und mit nur Mindessatz an Kindsunterhalt
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Mit der Frage "Was kostet ein Kind" haben sich auch andere beschäftigt. Dass das zur Verfügung stehende Einkommen selbstverständlich auch den Rahmen der Ausgaben für das/die Kind/er bestimmt, versteht sich von selbst. Denn was ich nicht habe, kann ich nicht ausgeben. Aber warum sollte es einem Vater nicht genauso wichtig sein, dass sein Kind die bestmögliche "Ausrüstung" für das Leben bekommt?
Und wie sieht es nun im Durchschnitt in Deutschland aus?
Die Fachzeitschrift "Guter Rat" (Mai 2009) hat mithilfe von Daten des Bundesamts für Statistik errechnet: Von der Geburt bis zum 18. Lebensjahr zahlen Eltern im Bundesdurchschnitt 121.752 Euro pro Kind. Das sind rund 560 Euro im Monat.
Die 121 752 Euro pro Kind umfassen nur die Konsumausgaben, nicht aber Vorsorge- und Versicherungskosten. Und auch nicht die später eventuell anstehenden Kosten für ein elternfinanziertes Studium.
Die größten Posten beim Großziehen eines Kindes sind die Ernährung und das Wohnen.
Kleinkind (0 bis 6 Jahre): Im statistischen Schnitt ergeben sich nach Berechnungen von "Guter Rat" monatliche Ausgaben von 468 Euro. Das Kleinkind beansprucht 19 Prozent des Familieneinkommens. Im Bereich "Bildung" sind dabei 2.952 Euro genannt, einschließlich Kita- und weiteren Betreuungskosten. Eine berufstätige Frau kann nur davon träumen, nur ca. 200 Euro im Monat für die (ganztags) Betreuung ausgeben zu müssen.
Schulkind (7 bis 12 Jahre): Die Gesamtkosten für die folgenden sechs Jahre steigen auf über 40000 Euro. Das entspricht 568 Euro im Monat (21 Prozent des Familieneinkommens).
Teenager (13 bis 18 Jahre): Das Phase des schnellen Wachstums lässt die Ernährungskosten auf insgesamt über 10000 Euro explodieren.
Das Geld muss erst einmal verdient sein. Und wenn ich mir für mein Kind eine gute Ausbildung wünsche und dabei auch die menschliche Komponente berücksichtigt werden soll, dann kostet der Kindergarten halt ganztags mit Mittagessen 400 .. Dafür verzichte ich gern einige Jahre auf neue Schuhe, Hosen in der neuesten "In"-Farbe und auch auf das Fensehzeitung-Abo.
Zum Glück haben der Vater des Kindes und ich die gleichen Vorstellungen vom Begleiten, Betreuen und Erziehen unseres Kindes. Er weiß, dass ich mich nicht am Unterhalt bereichere, weil ihm alle Kosten, die irgendwie mit unserem Kind verbunden sein könnten, bekannt sind.
Existenzängste können auch schon die Kleinsten zermürben - tun wir es ihnen nicht an!
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@25 von #10
Sorry, aber dass pro Kind 500,- Extra aufgewendet werden müssen aus der Sicht einer Mutter die (vermute ich mal) kein Problem damit hat, dass dem Vater lediglich 900,- Selbstbehalt (für Alles) zugestanden werden grenzt an Realitätsverleugnung.
Die Wahrheit ist doch, dass die Anzahl der von Müttern eingereichten Trennungen deshalb so hoch ist, weil sie mit dem Geld der abgelegten Väter ein verdammt komfortables Leben genießen können.
Die von Dir aufgestelletn Beispiele wie Zahnspange, Klassenfahrten etc.werden dann doch den Vätern noch zusätzlich hälftig in Rechnung gestellt und diese müssen diese Extras dann noch von dem oben erwähnten Selbstbehalt abziehen.
Die Frage warum viele AE Mütter H4 Empfänger sind halte ich auch für sehr polemisch. Ich denke der Anteil H4 beziehender, unterhaltspflichtiger Väter dürfte ebendso hoch sein. Mal abgesehen davon, dass deren Zahl noch höher wäre, wenn die deutsche Unrechtsprechung mit der Waffe des *fiktiven Einkommens* Vätern nicht jede noch so unzumutbare Tätigkeit oktruieren würde. Bei den ach so armen AE Müttern passiert das seltsamer Weise nicht.
m44
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