- Frage:
Wann ist es Zeit seine Eltern bezw. seine Mutter kennen zu lernen?Ich w 44 stelle mir seit ein paar Tagen die Frage wann ich seine Mutter einmal kennen lernen werde. Habe ne 14 Jährige Ehe hinter mir und nach meinem Singel dasein seit 4 Monaten eine feste Beziehung. Bin ein bisschen aus der Übung was die Anstandsformen angeht. Ist es vielleicht noch zu früh? sollte ich ihn zuerst meinen Eltern vorstellen? wobei er meine Mutter bei einer zufälligen kurzen Begegnung kennengelernt hat, sollte ich ihm sagen das ich seine Mutter gerne kennen lernen möchte ? Soll ich gar nichts machen und einfach warten? Ich weiss es echt nicht :-(Antworten: -
Wir waren bereits über ein Jahr zusammen, dann hat es sich ergeben. Wer nicht Super-Happy-Family spielen will und dann oft bei den Eltern hockt, der sollte sich Zeit lassen. Wir sind doch keine Teenies mehr.
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Ich würde einfach abwarten und es sich natürlich entwickeln lassen. Du sagst ja selbst, er hat Deine Mutter zufällig getroffen (hoffen wir, dass es stimmt) und genauso läuft es am unverkrampftesten ab. Konstruierte Einladungen sind doch in Eurem Alter nicht mehr in. Wer "stellt sie den Eltern"? Das ist altbacken und fühlt sich für alle Beteiligten merkwürdig, verkrampft und seltsam an. Besser man trifft sich zufällig oder nebenbei, holt dort was ab, bringt was vorbei oder so.
Und ganz ehrlich: Warum ist es Dir wichtig? Was würde das jetzt entscheiden?
Hast Du denn schon einige seiner Freunde kennengelernt? Führt Ihr Euch gegenseitig in Eure Freundeskreise ein? Das finde ich viel wichtiger, denn das zeigt, wie sehr man zu seinem Partner steht, wie sicher man sich ist und wie sehr einem daran liegt, Gemeinsamkeiten aufzubauen und Zweisamkeit auch wirklich zu leben.
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Hängt von der Situation ab: Hast Du den Eindruck, er will Dich seiner Mutter/Familie nicht vorstellen (was implizieren würde, für Ihn ist eure Beziehung nichts sooo ernstes) oder hat es sich einfach noch nicht ergeben.
Um das zu klären müsstest Du eure Situation genauer analysieren:
a) Wohnen Seine (Deine?) Eltern in der selben Stadt oder weit weg?
b) Wie oft sieht er seine Eltern, Du Deine? Wie oft trifft er andere Familienmitglieder?
c) Integriert er Dich sonst in sein Leben und stellt Dich seinen Gruppen vor (Freunde, Sportverein, Kirchengemeinde, was auch immer)? Wie ist das bei Dir?
M/30
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@#3: Ja, Deine Fragen sind perfekt gestellt. Darauf sollte die Fragestellerin mal antworten!
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Ich w63 lebe seit 2 Jahren mit meinem neuen Lebensgefährten zusammen. Wir haben beide keine Eltern mehr. Er hat nur noch 1 Schwester, die ich bis heute auch noch nicht kennengelernt habe. Ehrlich gesagt, habe ich auch gar kein Interesse daran. Ich finde die family-Nummer in etwas fortgeschrittenem Alter nicht mehr wichtig - von Kindern und Enkeln einmal abgesehen. Bleib entspannt und nimm es nicht so wichtig.
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Vor kurzem habe ich versucht meinem Freund meinen Vater (83) vorzustellen, da er in der Nähe ein Treffen hatte. Er meinte, ich könnte ihm ja ein Bild von ihm zeigen. Hatte ich natürlich längst. Fand er jedenfalls nicht so gut die Idee. Wir kennen uns seit Februar und waren bereits 3 x im Urlaub unterwegs. Ich weiß ja auch nicht wie lange mein Vater noch da sein wird und wollte es ganz gern, das er beruhigt ist. Auch umgekehrt.
Seine erste Frau habe ich auf einem Törn kennengelernt, sind aber seit 30 Jahren auseinander. Mit meinem Ex bin ich seit 2 Jahren auseinander und wir sind gut befreundet. Aus einem praktischem Aspekt heraus hatte ich gedacht, das er uns abholen könnte. Wollte er nicht.
Seine Noch-Frau ruft auch öfters an oder schreibt Mails, allerdings nicht gerade nett.
Und heute stand seine Stieftochter vor der Tür. Ist schon ein seltsames Gefühl. Seine richtige Tochter kenne ich auch nicht, wohnt auch noch bei der Mutter, er ist am 3. Okt. Opa geworden.
Inwieweit ich es wirklich will seine Familie kennenzulernen ,weiß ich nicht, ist mir irgendwie extrem kompliziert, verworren und ungeklärt.
Seinen Freunden stellt er mich schon vor. Ich habe doch manchmal den Eindruck, das er mit meinem Leben nichts zu tun haben will. Es ist ihm egal wie ich finanziell oder beruflich, privat dastehe. Ich vermute mal, das er mich so wie ich jetzt bin einfach gern hat.
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Weihnachten oder Advent ist ein guter Zeitpunkt.
Da isst man ja traditionell mit der Familie und bringt den Partner mit.
Allerdings fände ich es wichtiger, einen gemeinsamen Urlaub erlebt zu haben als die Eltern zu kennen. Du willst ja nicht mit den Eltern leben sondern mit ihm.
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FS : Danke für Eure Antworten.
Zu Antwort 3 : meine Eltern wohnen im gleichen Dorf wie ich und meine Mutter kam zufällig bei mir vorbei als er bei mir war.
Seine Mutter (sein Vater lebt nicht mehr) wohnt ca 15 km weiter weg von unserem Dorf.
Er geht fast jeden Sonntag zu seiner Mutter und zu seinen Schwestern ....ich verbringe dann den Sonntag für mich alleine oder mit einer Freundin, find ich auch nicht soooo toll aber seiner Mutter geht es nicht so gut, dann hat man als Frau dafür Verständnis......in meinem Alter ;-)
Seinen Freunden und Bekannten hat er mich schon vorgestellt, sehr schnell sogar ....nach ein paar Wochen schon.
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@#6 Wenn Du Deinem Freund den Wunsch, ihm Deinen Vater vorzustellen so erklärt hast, wie uns hier, dann hat er völlig inakzeptabel reagiert. Die Aussage, Du könntest ihm ja ein Bild zeigen, zeugt von nicht zu überbietendem Desinteresse und Rücksichtslosigkeit und zwar Dir und Deinem Vater gegenüber sowie von dem Thema nicht angepaßtem Zynismus.
Mein Vater ist unwesentlich jünger als Deiner und meine Mutter vor einigen Monaten gestorben. Klar macht man sich Gedanken, daß die Eltern nicht mehr lange leben. Und natürlich möchte man den Eltern den Partner vorstellen, mit dem man vorhat, alt zu werden, schon - wie Du schreibst - damit die Eltern beruhigt sind und uns in guten Händen wissen. Ein Partner der nicht bereit ist, diesem Bedürfnis, das Du gegenüber Deinem alten Vater hast, einmal ein paar Stunden zu widmen, ist rücksichtslos und egoistisch.
Außerdem hat uns wenig so geprägt, wie unser Elternhaus. Wenn ich mich für einen Menschen wirklich interessiere, möchte ich seine Eltern, Geschwister und Freunde kennenlernen. Der Zeitpunkt, den Du gewählt hast, nach einem 3/4 Jahr bei einer sich ergebenden Gelegenheit, war ideal und der verbundene Aufwand gering. Aber Du schreibst ja, daß sein Interesse an Dir auch sonst überschaubar ist. Was meinst Du, mit welchem Interesse seinerseits Du rechnen kannst, wenn Du mal ein ernsthaftes Problem hast, wie Krankheit, Tod des Vaters (den er nicht einmal kennenlernen wollte), Jobverlust etc. Ich hoffe, Du hast zumindest gute Freunde, die Dich auffangen.
Wenn er Dich einfach `gern hat`, wie Du vermutest und was ich mir nicht anzuzweifeln anmaße, sollte er sich anders verhalten. Selbst wenn er auf ein solches Treffen keine Lust hat, weil er sich unsicher fühlt ihm das Ganze zu steif ist oder er Familie bisher als anstrengend und nervend empfunden hat, müßte er Dir zuliebe über seinen Schatten springen. Das ist nun wahrlich kein Opfer. Für diese Gedankengänge muß man nicht einmal empathisch sein, es ist schon eine Frage der Intelligenz! Die Tatsache, daß Du die Begebenheit hier schilderst, ohne daß sie eine Antwort auf die Fragestellung enthielte, zeigt, im übrigen, wie sehr es Dich bewegt.
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Wenn Du denkst, dass das etwas für die Stabilität Eurer Beziehung aussagen würde, nur weil er Dich seiner Mutter vorstellt, dann irrst Du vielleicht?
Ich habe einen Mann kennengelernt, der mir nach kurzer Zeit seinen Sohn vorgestellt hat, wir haben sogar zusammen dessen Geburtstag gefeiert.
Und zwei Wochen später ist er mit meiner Vorgängerin zum Tanzen gegangen, auf eine Veranstaltung, wo er eigentlich abgemacht hatte, mit mir hin zu gehen................
Also! Vergiss das, das ist altmodisch, und sagt gar nichts aus.
Meine Mutter sagt, sie will meinen Partner gar nicht mehr kennenlernen. Ich will das auch nicht.
Denn sie wollte unbedingt, dass ich den letzten behalte, ich wollte das aber nicht.
Also ist es wohl besser in unserem Alter, sie gar nicht mehr vorzustellen, und abzuwarten, wenn halt eine zufällige Begegnung stattfindet, die nicht zu vermeiden ist.
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