Thema: Warum gehen Männer fremd?
-
@93
ich stimme Dir voll zu-ich bin ja auch eine Frau.
Meine Erfahrung zeigt aber, dass viele Männer Sex mit einer Frau außerhalb der Ehe/Beziehung haben können und dabei überhaupt nicht denken, dass sie fremdgehen und betrügen.
Sie denken und wissen, dass sie ihre Partnerin lieben-und so ein bißchen Sex nebenbei still und heimlich ist für sie kein Problem, solange alles diskret abläuft. Ein Besuch bei einer Hurre ist für sie auch kein Fremdgehen.
Wir (zumindest die meisten) Frauen denken über vieles nach, haben Gefühle, brauchen Liebe, um Lust auf Sex zu bekommen. Viele Männer brauchen nur Lust auf Sex zu verspüren, um Sex haben zu wollen. Und suchen dann nach Gelegenheiten oder nehmen Gelegenheiten wahr.
Solche Männer gehen nach ihrem Empfinden nicht fremd, sie haben einfach nur Sex nebenbei.
Für viele Männer beginnt das Fremdgehen erst dann, wenn sie sich in eine andere Frau verlieben.
Sex ohne Liebe, aber mit einer optisch attraktiven und sexuell aufgeschlossenen Dame ist für viele Männer sehr reizvoll und da will man nicht großartig darüber nachdenken, warum und weshalb man das tut.
Leider kann die Realität oft so aussehen. Natürlich gibt es zum Glück auch treue Männer und Frauen, aber die die fremdgehen, haben selten ein Problem mit ihrem Fremdgehen. Und wenn-dann kurzfristig.
Tja, warum tun sie das-weil sie einfach Lust darauf haben und gehen dieser Lust nach ohne sich besonders Gedanken zu machen. Wir leben in einem Zeitalter, wo der Mensch gerne seine Lust befriedigen möchte, ohne viel darüber nachzudenken. Gerade auch Männer, die glücklich verheiratet sind und es sexuell in der Ehe alles stimmt, verspüren nach einer längeren Ehe auch mal die Lust auf eine andere Frau. So was würden sie nicht als Fremdgehen bezeichnen. Sie bleiben emotional der Ehefrau treu. Und auch dem Eheversprechen, bis der Tod uns scheidet.
Am besten sollten die Männer die Frage der FS beantworten.
w, 38
-
Ich bin ein Mann, und ich habe seit heute eine neue Theorie: weil sie es leid sind, für alles verantwortlich gemacht zu werden, was zwischen Mann und Frau schief laufen kann. Da ist es besser, man macht rechtzeitig die Beuge und hat wieder seine Ruhe.
-
Die These ist experimentell sicher widerlegt. Das Unterbewusstsein lenkt das Bewusstsein, nicht umgekehrt. Es kommt immer auf die Umstände an, wie die Emotionen das Verhalten lenken, und die Geschichte gibt es eindrucksvolle Beispiele, wie Menschen mit scheinbar festen moralischen Grundsätzen sich ihre Moral im Falle eines Falles zurechtbiegen. Wunderschönes Beispiel ist #60. Auch bei moralischen Entscheidungen, die weitaus schlimmer sind als Fremdgehen, (Milgram-Experiment).
Man kann einen Ekel vor dem Fremdgehen entwickeln und pflegen, ein Angstgefühl (göttliche Verdammnis androhen) erzeugen, und so Gefühl gegen Gefühl einsetzen, aber bewusste Kontrolle ist das nicht.
m44
-
Es kann von allem etwas sein, Selbstbestätigung, Lob, Zärtlichkeit, Romantik ist in einer längeren Beziehung , oder Ehe häufig nicht mehr viel da.Da wird eher kritisiert, abgewertet im schlimmsten Fall. Wenn ich dann jemand treffe, der mich wieder toll findet,wo es keinen Alltag, keine Probleme, Launen....gibt.Das baut mich wieder auf, ich fühle mich fast wie neu geboren.Ich persönlich ziehe dann die Konsequenz.Da bin ich in der Beziehung nicht mehr gut aufgehoben, wenn es so läuft, dass die Bestätigung nur noch von aussen kommt.Es ist nie leicht gewesen, hat seine Zeit gedauert-weil ich meinte dem Mann so verbunden zu sein, dass ich trotz allem Negativen bleiben möchte.Am Ende ging ich doch.Es besteht heute noch eine sehr distanzierte Freundschaft, die ich erhalte zu Ihm, seiner Frau, Kindern, Eltern. Wenn man so lang über 10 Jahre zusammen war, ist mir dieser Mensch auch nach der Trennung nicht egal.
w51
-
@93: "Wunderschönes Beispiel ist #60" Jaa, na klar, das glaube ich Dir, dass gefällt den Männern, das ist doch der geheime Traum aller Männer! Tse, das ich nicht lache!
Jeder kann treu sein, wenn er will! Wenn ich meinen Partner nicht betrügen will, dann betrüge ich ihn nicht! DAS MEIN TOTES, ABGESTUMPFTES, EGOISTISCHES KANINCHEN,
IST BEWUSSTE KONTROLLE ÜBER DEN VERSTAND UND DEN KÖRPER!!!!
ICH WILL NICHT BETRÜGEN!
Nicht das Auto lenkt den Fahrer, sondern der Fahrer das Auto, wenn Du verstehst was ich meine???
Wer bewusst Fremdgehen will, tut dies auch und blendet einfach sein Gewissen weg!
Wer eine Beziehung eingeht, sollte vorab klären, ob er eine offene Beziehung anstrebt oder nicht! Was ist der Sinn einer Beziehung, wenn jeder mit jedem vögelt? Dann doch lieber Single bleiben und dem Singleleben fröhnen, so sehe ich das! Da wird jedenfalls niemand verletzt, belügt und benutzt!
Jeder Mensch ist für sein Handeln selbst verantwortlich, niemand wird zu etwas gezwugen, gerade nicht beim Fremdgehen und/oder ONS! Jeder der fremdgeht, tut dies aus eigener Intuition!
Dann kann man ja auch sagen, dass der Pädophile auch nichts dafür kann, dass er kleine Mädchen befummelt und der Serienmörder kann auch nicht anders, weil beide ja keine Kontrolle über ihre Taten haben, es geschieht mal einfach so unbewusst! Dann sind ja alle unschuldig, die ganze Bank durch, vom Padophilen, Serienmörder, chronischen Lügner und chronischem Fremdgänger, alles unschuldige Lämmchen....
Wie schon von mir gesagt: Wenn es um Sex mit verschiedenen Frauen geht finden Männer die absonderlichsten Ausreden um ihre Taten zu rechtfertigen!!!!
-
Richtig, ich verweigere mich. Ich will nicht prinzipiell an allem schuld sein, ich will nicht andauernd heruntergeputzt werden wie ein Schuljunge, nur weil ich das mache, was ich für richtig halte. Und selbstredend will in dieser dauerhaft gespannten Atmosphäre auch keinen Sex. Wenn mir jetzt auch noch eine Frau begegnet, die mich ernst nimmt und meine Entscheidungen akzeptiert, ist es nur noch ein kleiner Schritt bis zum Treuebruch.
Ich persönlich würde es nicht machen, aber ich kann es nachvollziehen.
-
Falls der Partner eine einigermaßen klare und konsequente Meinung vertritt, bin ich bei Dir. Ich muß den anderen aber nicht jedes Mal um seine hochwohlgeschätzte Meinung fragen, ob es für ihn denn in Ordnung wäre, wenn ich jetzt den vor der Tür bereitgestellten Müll ’runtertrage. Ich mache das ja nicht, weil mich die Meinung des Partners nicht interessiert, sondern weil dazu eigentlich überhaupt keine andere Meinung vorstellbar ist.
Und wenn auf diese Weise etwas in die Tonne gerät, das noch gebrauchsfähig gewesen wäre, wen trifft dann die Schuld? Etwa den, der den Müll „voreilig” runtergebracht hat? Einige Frauen sehen das wohl so. Aber diese „Mitverantwortung” verweigere ich, und niemand wird mich je eines besseren belehren.
-
Nein. Der Mann ist durch seine Treue der Frau, die ihn respektlos behandelt, mehr oder weniger ausgeliefert. Seine Seele trocknet aus und lechzt nach Anerkennung von dritter Seite. Der eine sucht sich dann halt im Fremdgehen ein Ventil, der andere trennt sich, der dritte leidet um der versprochenen Treue willen sein Leben lang vor sich hin, der vierte zahlt mit gleicher Münze zurück. Es ist eine Willensentscheidung, niemand muß sich zum Fremdgehen gezwungen fühlen. Für manche ist es halt die einfachste Lösung.
-
Ich selbst bin einmal auf einen Mann hereingefallen, der "fremd ging" mit mir.
Ohne es zu wissen, war ich eine Statistin in seinem Spiel. Als ich es merkte, beendete ich die Beziehung.
Ich möchte keine Affaire sein und keine haben wollen.
-
Nachdem Männer lernen durften, dass viele ("emanzipierte") Frauen sie als austauschbare Bespaßer - wenn nicht Lustknaben - ansehen, sind die Hemmungen noch geringer geworden, selber auch Umschau nach "besseren" Alternativen zu halten - und zuzugreifen, wenn sich die Gelegenheit bietet. Mit der sexuellen "Emanzipation" haben sich zudem die "Gelegenheiten" vermehrt - nie war es leicht, eine Frau ins Bett zu kriegen wie heute (so etwa seit 1970 beginnend, schätze ich). Männer haben aus der Emanzipation ebenfalls ihre Schlüsse gezogen. Sie setzen sich dem kalkulierenden Egoismus der sie ausnutzenden Frau nicht mehr bedingungslos aus.
-
Liebe FS
auch wenn es Dich erstaunt, aber das Fremdgehen ist kein Männersport.
Es braucht in der Regel gleich viele Mitspiler von beiden Geschlechtern.
Nur sind nicht immer beide in einer Beziehung.
Es bleibt eine Schweinerei, egal wer es macht.
-
Ein guter Freund hat mir mal erzählt, dass seine Ehefrau immer dann mit ihm schläft, wenn er am nächsten Tag auf Dienstreise muss. Ein Schelm wer Böses dabei denkt. Er fand das ganze nicht mehr lustig, da er, aus meiner Sicht zurecht, den Verdacht hatte, dass das nur passiert, damit er auf der Dienstreise nicht fremd geht.
Die Ehefrau benutzt Sexentzug als Machtmittel ein, in einer Art und Weise, dass mir immer die Worte fehlen. Sex findet dann statt, wenn mal wieder ein schöner Pullover gesehen wurde, wie gesagt, eine Dienstreise ansteht, oder sie merkt er fängt an zu überlegen, ob er so weitermachen will. Sonst wird er rüde abgewiesen.
Mich gruselt es immer, wenn er diese Sachen erzählt, er ist ein toller Mann, der sich unglaublich für seine Familie einsetzt. Das Verhalten der Frau, die ich auch kenne, ist mir schleierhaft. Ich würde mir wünschen, dass dieser Mann endlich mal fremd geht und erotisch erobert wird. Vielleicht schafft er es dann, die Frau zu verlassen. Um seine Kinder muss er sich nicht sorgen, die würden sowieso bei ihm bleiben. Vielleicht würde er dann wieder mehr selbstbewusstsein bekommen und merken, dass er nicht das Weichei, Warmduscher ist, als das seine Frau ihn immer wieder auch in der Öffentlichkeit darstellt.
-
Sofern er allein lebt, bin ich bei Dir. In einer Paarbeziehung kommt der Faktor Treue hinzu. Sollte er jedenfalls. Die Option „Sex und Anerkennung auswärts holen” entfällt dann. Ausgerechnet die einfachste von allen. Schade eigentlich. Treu zu sein war schon immer etwas anstrengender. m/54
-
Ich war Geliebte.. mehrmals.
Und ich bereue es nicht und es brachte mich auch nie ein Mann dazu, es zu bereuen.
Ich kann Geliebte sein wenn:
* der Mann mir nicht vorlügt das er mich lieben würde
* der Mann seiner Frau Respekt zollt und nie schlecht bei mir über sie redet
* nie zur Debatte steht, dass seine Ehe an mir zerbrechen würde
* es zeitlich begrenzt ist, mit Vertrauen, Zärtlichkeiten passiert.
Ich bereue diese Zeiten nicht, ich habe es jedesmal geschafft, die Affäre in eine Art Freundschaft umzuwandeln.
Denn ich finde, auch als Geliebte hat man eine bestimmte Verantwortung und auch Ehrenkodex.
Ich hatte einen offenen, ehrlichen Umgang, immer.
Ich hatte gute Gespräche, mir wurde dadurch viel klar warum manche Beziehungen scheitern.
Ich bin beziehungsfähiger geworden, durch meine Affären.
Dazu stehe ich. Allerdings hatte ich auch das Glück mich nie hoffnungslos in eine Affäre zu verlieben.
Und nun.. warte ich auf die Steinigung.
-
-
Lies bitte richtig. Hier hat niemand geschrieben, dass du prinzipiell an allem Schuld bist. Du beschreibst ein Verhalten, was mit dem Thema überhaupt nichts zu tun hast. M.E. kannst du nicht differenzieren.
Es geht hier nur um deinen Anteil bzw. den Anteil jeden Partners, wenn es Probleme beim Sex gibt. Nicht um das angebliche Herunterputzen und sich Fühlen, wie ein Schuljunge.
Übrigens, wer sich wie ein Schuljunge fühlt, verhält sich auch oft wie einer, das ist nämlich leider die Kehrseite der Medaillie.
w 48
-
Es ging um die Behauptung, daß niemand dem anderen "ausgeliefert" ist, sondern vielmehr selbst entscheiden kann, wie er lebt. Gemeint war damit wohl, daß als bessere Alternative zum Treuebruch der Weg der Trennung offensteht. Das ist aber nicht der Fall, da eine Ehe aus kirchlicher Sicht nicht aufgelöst werden kann. Und ich würde das offengestanden auch nicht wollen, Schwur ist Schwur.
Allerdings habe ich diesen Schwur nie geleistet, eben weil ich mich nicht ausliefern will. Treu bin ich aber dennoch. Nur eben bitteschön nicht bis zu meinem Ableben, sondern bis zu dem Zeitpunkt, da eine Trennung unausweichlich wird, warum auch immer.
-
Ich würde fremdgehen, wenn ich eine Beziehung schon aufgegeben hätte. Ich hoffe es in diesem Fall zu schaffen die Beziehung vorher zu beenden.
Da der einzige Grund eine Beziehung die emotional nicht mehr existiert fortzuführen wirtschaftlicher Natur sein kann, würde ich mich nie wirtschaftlich an eine Frau binden.
-
Stimmt sehe ich ähnlich, bin eine Frau, nach paar mal verbrannten Fingern werde ich vorsichtiger.
Wenn ich fremdgehe, trenne ich mich zuvor . Anschliessend bleibe ich erst eine Weile alleine, sortiere mich neu. So geschehen vor 1 Jahr bei mir.Ich denke jetzt wieder mehr an Zukunft, habe das was war abgeschlossen .Jetzt bin ich offen...für Verlieben,das merke ich.
Verlieben, Sex, Intimität ,Zärtlichkeit das kann ich alles wieder geben , wirtschaftlich möchte ich alleine für mich und mein Kind Verantwortung tragen im Moment.
Darüber niemand Rechenschaft geben müssen, wie ich mit Geld um gehe z.b.,
das ist meine Sache.-
Ich bin vor 6 Jahren geschieden, berufstätig, und wirtschaftlich unabhängig.
Und das möchte ich bleiben bei einer neuen Partnerschaft !
Mein Partnerschaftsziel für die nächste Partnerschaft: eine reife, treue Beziehung führen.
w51
-
Warum kommen eigentlich Frauen, die sich ihren Ehemännern sexuell über Jahre entziehen, nicht von selbst drauf, dass das schlecht ist? Müssen sie immer erst verlassen oder betrogen werden?
Ähnliche Themen
-
Warum gehen Männer fremd obwohl sie verlobt sind?
Von Gast im Forum Beziehung
04.01.2012, 17:39 -
Warum gehen so viele Männer fremd, obwohl sie in einer Beziehung sind?!
Von Gast im Forum Beziehung
12.12.2010, 14:05 -
Gehen Frauen fremd ?
Von Gast im Forum Beziehung
05.10.2010, 08:04 -
Warum gehen Männer fremd, warum gehen Frauen fremd?
Von Gast im Forum Beziehung
10.01.2010, 15:51 -
Würdet ihr Männer mit einer schwangeren Frau fremd gehen?
Von Gast im Forum Sexualität
28.08.2009, 13:45



