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Zuerst einmal: ..bin auch alleinerziehende Mutter (39 J.), von zwei Söhnen (14 und 16), deren Vater keinerlei Interesse mehr an Ihnen zu haben scheint...es besteht auch keinerlei Kontakt oder Kontaktbedürfnis, von keiner Seite aus (hinzukommt mittlerweile eine räumliche Distanz von ca 300km... es gibt keinerlei Unterhaltsstreitigkeiten oder ähnliches...die Fronten sind absolut abgeklärt)
Ich weiß nicht woran es liegt....vlt an dem, wie andere sagen, besonderen Verhältnis, das ich zu meinen beiden Söhnen habe....wir führen eine, ich würde es als "sehr gut funktionierende WG" bezeichnen...bin mehr Vertraute und gute Freundin für die beiden...lasse sie sich entwickeln und bin da, wenn sie mich wirklich mal brauchen. Ebenso lassen sie mich natürlich mein Leben leben und von daher habe ich meine Söhne noch nie als hinderlich, in Bezug auf eine neue Partnerschaft, empfunden...ebenso wenig haben potentielle "neue" Partner meine Kinder je als hinderlich oder gar als Konkurrenz empfunden.
Ganz im Gegenteil: die Männer, die ich bis dato kennenlernte (und die auch meine Söhne kennenlernten)...empfanden es als durchaus positiv zu sehen, dass ich es ihrer Meinung nach, ich zitiere: "absolut richtig gemacht habe, mit Recht stolz darauf sein kann, wie die beiden sind, mit Kindern sehr gut umgehn kann und ihnen genau DAS mitgegeben habe, was sie selbst für ihren eigenen Nachwuchs für wichtig erachten würden". Quasi "schon bewiesen habe", dass ich "es kann", auch für evtl eigene Kinder des Mannes eine Mutter wäre, wie sie es sich eben wünschen würden.
Also Kopf hoch alle Alleinerziehende :-) ...es gibt auch Männer in der Altersklasse von 32-37J., die eine Alleinerziehende Mutter durchaus attraktiv finden :-)
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@47
Danke - endlich mal ein qualifizierter, positiver Beitrag! Ich bin 35, habe eine Tochter und mein Leben so organisiert, das es sowohl finanziell wie auch erzieherisch rund läuft. Die meisten Männer die ich kenne haben ihre Arbeitszeiten nicht halb so gut zeitlich im Griff wie ich meine Firma und die Familienoragnisation. Und dass, weil ich eine Geniesserin bin ;-) So bleibt nämlich auch Zeit für gutes Essen, guten Sex und dem Entspannen bei einem Glas Wein.
Und das auch ohne Unterhaltszahlungen. Allerdings habe ich hier in einem anderen Forum gelesen, dass Frauen die sich als "finanziell unabhängig" bezeichnen auch nicht gern genommen werden. Viele Männer assoziieren damit hohe Ansprüche und zu viel Eigenständigkeit!
Und dennoch - mein Prinz wird sich schon noch finden. Und Deiner sicher auch!
Alles Gute!
C.
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Dankeschön C.,
Ich wünsch dir auch alles Gute, und dass dich dein Prinz bald findet und Du ihn erkennst :-)
Prinzen sind sie ja alle, aber wer möcht schon einen von der Sorte: de Beukelaer in der Mogelpackung? ;)
Dir auch alles Gute
C.
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Eigentlich ist eine AE doch sehr "praktisch". Man(n) hat eine Frau, die sich ihres geringeren "Marktwertes" bewusst ist und sich somit warscheinlich nicht so schnell dem nächsten zuwendet. Man hat eine Familie mit Kindern, die Freude daran und weiß genau, dass man im Falle einer Trennung dafür finanziell nicht bestraft wird. Außerdem ist die Alimentierung durch den leiblichen Vater ein nicht zu unterschätzender Aspekt.
Hinzu kommt, dass die Kinder mindestens an zwei WE im Monat und während der Sommerferien kostenfrei zu ihrem Erzeuger abgeschoben werden und man somit wesentlich mehr Freizeit hat als mit eigenen Kindern.
Sofern man nicht mit missionarischem Erziehungseifer ausgestattet ist hat man auch deutlich weniger Stress, denn meistens möchte die KM ja eh bestimmen in welche Richtung die Erziehung geht.
Fazit, ich denke man(n) hat deutlich weniger Probleme mit einer alleinerziehenden "Mama".
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Madmax
ich hätte schon ein problem, dass du dich als "mama" bezeichnest!
welcher mann will schon eine mama?
ganz schrecklich finde ich z.b. auch ältere ehepaare, die sich immer mit vater und mutter anreden...
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@51:
Da kann ich dir nur zustimmen, Madmax. Obwohl ich auch 2 Kinder habe würde ich mich weder hier noch sonstwo als "Mama" bezeichnen. In erster Linie bin ich eine Frau, wer nur in der "Mama-Rolle" aufgeht, sollte es lieber lassen mit der Partnersuche. Das wird sich nun wirklich kein Mann antun wollen.
Allgemein kann ich nur sagen, dass ich recht viele Anfragen bekomme, sowohl von Männern mit Kindern als auch ohne. Ist wahrscheinlich auch eine Frage des Alters, mit Ende dreißig haben ja nunmal die meisten Frauen Kinder oder ,falls nicht, wollen sie ganz dringend welche. Das schreckt ebenso ab.Wenn man sein Profil aussagekräftig gestaltet und eine interessante und attraktive Persönlichkeit ist, wird es auch Männer geben, die sich an den Kindern nicht stören.
@50:
Deine Ironie finde ich völlig überflüssig. Klingt ziemlich frustiert.
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@51 und 52: Welcher Mann will schon eine Mama? Welche Frau will schon einen Papa? Das frag ich mich auch, und darum wundere ich mich immer darüber, wenn Leute äußern, sie wollten nicht die 2. Geige spielen, müßten sich den Partner/die Partnerin quasi mit den Kindern teilen. Passt doch nicht zusammen, oder?
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Wenn sie den Kindesunterhalt willig begleichen würden, hätten sie auch Ruhe von der `Allein`-erziehenden Mutter!
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Warum haben Männer so oft Probleme mit einer alleinerziehenden Mama?
Vielleicht weil sie nie erfahren haben, ihnen nie vorgelebt wurde, dass beides sehr gut funktionieren kann? Dass eine Frau eben nicht "nur" Mutter sondern gleichzeitig auch "Partnerin" sein kann?
Weil die meisten Frauen das "Partner sein", "Frausein" und "die eigenen Bedürfnisse auszuleben" vernachlässigen oder gar ganz vergessen, wenn sie Mutter werden/sind?
Ein großer Fehler meiner Meinung nach...auch für das Kind, dass später selbst Mann/Frau/Partner/Vater/Mutter ist...
Erziehung besteht einzig aus "vorleben".....der Rest ist in den ersten Jahren dafür zu sorgen, dass die Grundbedürfnisse wie Essen, Trinken und Schlafen ausreichend befriedigt werden können, und sie darauf aufmerksam machen, wenn sie eine Grenze erreicht oder überschritten haben. Kinder sind immer ein Spiegel ihrer Bezugspersonen. Der Mensch ist ein Säugetier...und was in der Natur, in der Tierwelt wunderbar funktioniert...DAS funktioniert auch bei dem etwas weiterentwickelten Tier: "Mensch"
Deshalb bin ich für meine beiden Söhne mittlerweile mehr Vertraute und "gute Freundin"...sie leben Ihr Leben und lassen mir meines, ohne das Gefühl zu kurz zu kommen.
Und ich hoffe, dass sie später eine Frau kennenlernen, die in ihrer Kindheit das ebenso vorgelebt bekommen hat, denn dann werden sie auch als "Eltern" immernoch Partner bleiben.
w39
PS: Früher wurde den Kindern nicht soviel Aufmerksamkeit zugemessen, sie hatten dadurch die Möglichkeit sich selbst öfter zu beweisen, Herausforderungen selbst zu meistern, ihr eigenes Leben zu leben und das auch zu schätzen...Kinder können viel mehr, als ihnen heute allgemein zugetraut wird...lässt man ihnen diesen Freiraum, dann werden sie auch "überlebensfähig"
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