- Frage:
Warum halten sich so viele Männer eine Geliebte?Haben sie wirklich Gefühle für diese Zweitfrauen? Warum trennen sie sich nicht von ihrer Partnerin? Ist es immer nur ein spezieller Männertyp, der sich so verhält? Wenn ja, wie erkennt man ihn, was hat er für einen Charakter? Wie verhält er sich? Wie kann man es mit seinem Gewissen vereinbaren, die Gefühle von Menschen zu verletzen, die man doch angeblich liebt? Schließt so ein Verhalten nicht wahre Liebe aus? Ist Liebe nicht auch Vertrauen, Respekt und Sorge um das Wohl des Anderen? Und warum machen Frauen so etwas mit, also spielen freiwillig die 2. Geige? Was stimmt mit diesen Frauen nicht? Warum tun sie sich das an?Antworten: -
Ich hatte hier selbst eine Thread laufen in Sachen Fremdgehende Männer und kam mittlerweile fo folgendem Schluss.
1. Grundlage für ein notorisches Fremdgehen ist das "Nicht-Fühlen". Die Person muss in der Lage sein, ihre Gefühle nicht wahr zu nehmen. Das ist eher ein Männer-Ding.
2. Männer wurden/werden eher emotionsfern erzogen und neigen daher eher zum emotionslosen Fremdgehen.
3. Tendenziell sind die älteren Generationen Männer die gefühlsferneren - erziehungs- und sozialisationsbedingt.
4. Jüngere Männer profitieren von den emotionaleren Sozialisationsformen und spüren ihre wahren Bedürfnisse viel mehr.
5. Männer, die "geschickt" und erfolgreich fremd gehen, sind es gewohnt, mit ihren wahren Motivationen hinterm Berg zu halten und würden dieses jederzeit wieder tun, wenn sich die Gelegenheit ergibt.
6. Männerwelt ist auch heute noch eher Lügenwelt: Vorgeben, was man hat, was man kann, wie toll man ist etc. ... was wirklich IST, zählt absolut überhaupt nicht. Mann muss nur aufpassen, dass es nicht bekannt wird. Die Business-Welt basiert auf dem schönen Schein, Werbung, Marketing. Und sie ist vor allem noch Männerwelt! Männer fallen aus dem Schoss der Familie in diese Welt und finden wieder vor, dass ihre Gefühle peinlich und zu verbergen sind, dass sie tough sein müssen, um zu bestehen und dass jede Form von Gefühlsduselei geahndet wird - es sei denn, es ist ein scheinbar herzliches Gefühl für den Vorgesetzten, den Chef, die Familie des Chefs. Dieses vorzugeben ist sogar von Vorteil. Es muss dabei nicht echt gefühlt sein, sondern nur wirklich gut geschauspielert.
7. Business-Männer gehen noch mehr fremd als alle anderen. Sie laufen in den Mustern "Nichtfühlen, Vorgeben, Durchhalten" viel stärker mit als alle Anderen. Ein Mann mit einem wirklich einträglichen guten Posten oder ein Unternehmer praktiziert das Dauerfremdgehen noch viel häufiger als die anderen.
8. Männer sind ohnehin - rein von ihrer Wahrnehmungs- und Gesamtkonstitution immer eher im Körperlichen zuhause als in "inneren Prozessen" - das ist das männliche Prinzip - äusserlich eben. Das weiblich ist eher innerlich. Ich hoffe, dass ist nachvollziehbar. Rein physiologisch kann man es schon erkennen. Der männliche Sexus hat eine nach aussen drängende Ausdrucksform, der weibliche eine sich nach innen zurückziehende. Das sind natürlich nur Teil-Aspekte des Persönlichen, dennoch vorhandene Tendenzen! Die stärker ausgeprägte Körperlichkeit des meisten Männer drückt sich auch aus in deren Bezug zu allem Fassbaren, Anfassbaren, Gegenständlichen, Funktionellen. Sie haben den stärkeren Bezug zu Maschinen, Fahrzeugen, Sport, Daten&Fakten, "Oberflächlichem" und brauchen fast immer auch bei Frauen ein bestimmtes "Fahrgestell" und suchen danach gezielt!!! Ganz besonders beim Fremdgehen.
9. Männer haben durch das Testosteron einen anderen SexDrive als Frauen.
10. Männer haben ganz oft das Bedürfnis, sich zu beweisen. Gerade, wenn sie in ihren ohnehin unglücklichen Ehen schon eine Weile unbeachtet bleiben.
Eigentlich total irre das Ganze: Gerade die Männer, die Testosteron-bedingt dauernd wollen, können immer nur kurz. Und die Frauen, die es gelassen angehen und nicht immer dauernd wollen, könnten immerzu.
Meine Statements sind natürlich nur Tendenzen - ich bin ja eine kluge Frau :o) !!!!
[Mod. = wegen extremer Überlänge gekürzt.]
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siehe #8801 - ähnliches Thema
nicht nur auf ein Geschlecht beziehen, anders herum geht es genauso! Frauen reden nur nicht darüber! Männer genießen und prahlen damit rum, Frauen genießen und halten den Mund!
Erkennen? Unmöglich (meistens jedenfalls)
Keiner will die 2. Geige spielen, aber meistens merkt man es doch gar nicht, wenn der andere es geschickt anstellt!
Manche Menschen sehen gelassen darüber hinweg, weil ihnen andere Werte wichtig sind oder weil sie glauben sie würden sich und ihren Kindern einen Gefallen tun, oder weil sie ein Haus haben und sich nicht davon trennen wollen........................ es gibt 1000 Gründe
Du wirst nie erfahren, was in Mio. von Menschen vorgeht und warum sie etwas tun oder auch nicht!
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Ich als Mann halte mir natürlich gleich einen ganzen Haaarem - klar. Weil mir keine was gibt, bin ich eigentlich dauernd single. Aber nur eigentlich.
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"So viele"? Hm, wie kommst du darauf? Ich kenne keinen einzigen im Bekanntenkreis, der noch eine "Nebenbeschäftigung" hat. Doch halt, da gab es mal einen ... das ist aber schon Jahre her.
Kachelmanie ist vermutlich eher ein Problem der Reichen.
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Wie schon im Nachbar-Thread beschrieben, haben Männer, die sich eine Geliebte halten, oftmals Probleme mit ihrer Männlichkeit. Sie müssen sich ihre Männlichkeit immer wieder durch neue Frauen bestätigen lassen.
Sie lassen sich nie wirklich auf Frauen ein, weil sie den Frauen misstrauen. Daher können sie sie beliebig auswechseln. Eigentlich haben sie eine panische Angst, verletzt und verlassen zu werden.
Sie haben ein niedriges Selbstwertgefühl und ziehen Frauen an, die ebenfalls ein niedriges Selbstwertgefühl haben.
So nimmt das Drama seinen Lauf.
@4 Kachelmann ist kein Problem der Reichen, sondern durchzieht alle Bevölkerungsschichten.
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Ganz einfache Antwort - zumindest wenn es um Männer geht:
Es liegt schlicht und ergreifend in der Natur des Mannes (Sexualtrieb) seinen Samen an möglichst viele Frauen weiterzugeben um sich fortzupflanzen und somit die Verteilung und den Mix seiner Gene sicherzustellen.
Nun gibt es halt Männer die mittels ihres Verstandes diesen Trieb steuern und zurückhalten können, und andere die es eben nicht können.
Und glaube mir: Wer bereit ist sich EINE Geliebte zu halten, ist auch bereit sich auf mehrere einzulassen.
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Warum lassen sich so viele Frauen zur Geliebten machen?
Ist ihnen egal, ob ihre Stecher Gefühle haben? Warum zerstören sie die Beziehung des Mannes zu dessen Partnerin? Ist es immer nur ein spezieller Frauentyp, der sich so verhält? Wenn ja, wie erkennt man ihn, was hat er für einen Charakter? Wie verhält er sich? Wie kann man es mit seinem Gewissen vereinbaren, als Geliebte später zu jammern wenn das absehbare Ende da ist und so tun als wäre man unendlich überrascht? Schließt so ein Verhalten nicht wahre Liebe aus? Ist Liebe nicht auch Vertrauen, Respekt und Sorge um das Wohl des Anderen? Und warum beginnen Frauen so eine Affaire, also spielen freiwillig die 2. Geige? Was stimmt mit diesen Frauen nicht? Warum tun sie sowas?
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Wie man sieht, kann man hirnlos-tendenziöse Fragen problemlos umschreiben. In diesem Fall habe ich spasseshalber nicht einfach nur die Geschlechter getauscht sondern zur Abwechslung nur die implizite Schuldzuweisung modifiziert. Hört endlich mit diesem Kindergarten auf!
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Weil sie es können und willige Frauen finden, die akzeptieren, benutzt zu werden, wann ER dazu Lust hat, ohne Zukunftsaussichten oder Versprechen seinerseits. Weil sie lieber fremdgehen, asl an ihrer Beziehung arbeiten. Weil sie sexuelle Langeweile lieber mit Frischfleisch kompensieren, als ihre Ehefrau fantasie- und liebevoll mit neuen Szenarien, Spielzeug etc zu überraschen. Gibt noch viele ähnliche Gründe, aber für mich ist keiner davon akzeptierbar.
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An die FS
Dafür lieben viele Frauen den warmen Wechsel.
Schön, diese Vorurteile.
(35,m)
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@#9: Was ist warmer Wechsel????
@FS: Du siehst hier sogar an den männlichen Reaktionen, dass sie die Zusammenhänge noch nicht mal erkennen können und sich schon grad gar nicht eingestehen. Sie redne herum um den heißen Brei, negieren, lehnen kategorisch ab und veralbern jede ernsthafte Bemühung, die Grundlagen des Themas zu erfassen.
Dieser Typus Mann ist es, um den es geht. Der Ignorant, der weder sich noch sein Gegenüber versteht und nicht das geringste Bedürfnis verspürt, sich besser verstehen zu lernen. Warum auch. Es geht ihm doch prima. Will er glauben.
Diese Männer fühlen einfach nichts. Sobald an die Gefühllosigkeit gerüttelt wird - z. B. durch starke und kluge Worte - müssen sie ganz schnell massiv dagegen halten, veralbern, lächerlich machne, runter spielen (Business-Strategien!!), um ihr auf ihrem emotionslosen Niveau verharren zu können. Tun sie dies nicht, beginnt ihr Lebenskonstrukt zu bröckeln. Davor haben sie so eine abartige Angst, dass sie dies in keiner Weise dulden werden. Sie haben etwas Grundlegendes nicht, dass alle für Glück und Wohlbefinden brauchen: Urvertrauen - das Wissen, das es immer viel mehr gibt, als das aktuell vor ihren Augen sich befindende - die Gewissheit der universellen Geborgenheit - die Gewissheit der Existenz von LIEBE.
Sie wissen NIE, was Liebe eigentlich ist. Diese Erfahrung fehlt ihnen.
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Es gibt viele Gründe, weshalb Männer und Frauen fremd gehen: bestehende Beziehung wurde zur Routine und man wünscht sich etwas Abwechslung, man möchte seinem Ego schmeicheln, man möchte seinen Marktwert testen, man möchte wieder mal Schmetterlinge im Bauch spüren, der Partner nervt gerade usw.
Diese Personen tun das nicht, um den anderen weh zu tun, sondern einfach um sich selber zu bestätigen, Spass zu haben oder was auch immer. Und man möchte die bestehende Beziehung auch nicht aufgeben, denn es ist natürlich praktisch, Vertrautes zu behalten und nur mal kurz den Kick des Neuen zu spüren. Dieses ganze Verhalten ist nicht zuletzt auch Ausdruck unserer Gesellschaft, die einen grossen Teil der alten Wertvorstellungen über Bord geworfen hat und in der ein grosses Mass an Egoismus, Rücksichtslosigkeit und Oberflächlichkeit propagiert wird. Respekt, Rücksichtnahme und Anstand sind in der Werteskala leider in den letzten Jahren nach unten gerutscht.
Wie man ein solches Verhalten merkt? Als betroffener Partner möglicherweise erst nach einer gewissen Zeit, wenn der Partner dies öfters macht oder eine längere Zweitbeziehung führt. Dann bringt es nichts, sich darüber zu ärgern, dass man es nicht schon früher gemerkt hat, schliesslich ist Vertrauen die Basis jeder Partnerschaft.
Als Geliebte / Geliebter einer gebundenen Person weiss man dies in den allermeisten Fällen. Oft lassen sich gerade Frauen trotzdem darauf ein, weil sie hoffen, ihn doch noch an sich zu binden - in 99% aller Fälle klappt dies nicht, aber offenbar stirbt die Illusion zuletzt. Andere machen mit, weil sie sich auch gerade in einer langweiligen Beziehungsphase befinden.
Ist man selber von einer solchen Situation betroffen und leidet darunter, dann bleibt einen nichts anderes übrig, als die Konsequenzen zu ziehen, bevor man auch noch seine Selbstachtung verliert, auch wenn die Trennung schmerzhaft ist.
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Ja, es scheint ein spezieller Männertyp zu sein: stets von der Frau etwas fordern, was sie nicht zu geben vermag und nicht verzichten zu wollen. Selbst wenn Sie doch zu allem ja und amen sagt und das macht, wonach ihm ist - es wird ihm auf Dauer trotzdem nicht genügen. Und wenn sie "nein" sagt, soll sie zum Therapeuten gehen und ist Schuld an seinem Seitensprung, statt das mal reflektiert wird.
Warum eine Frau sich das antut? Wohl oft, weil sie ihren Partner tatsächlich liebt. Und genau dehalb tut er es ihr ja auch an - er ist sich ihrer Liebe nämlich sicher und nutzt dies schamlos aus, statt sie zu würdigen.
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bin grade selbst betroffen,betrogene.es tut soo weh,das ich amok laufen könnte und ihn in die luft jagen...habe rausbekommen das es sehr lange mit den beiden läuft und war wie gelähmt usw. normal u gesund wäre trennung eiskalt ,jedoch bin im 5.monat schwanger,das ist das härteste,glaubt mir.lieber alleinerziehend u anständig als dazu ein stressgeladenes armseliges objekt namens,vater dieses kindes. jetzt weis ich ja wo unser finanzielles steckt.... ob ichs schaffe weis ich echt nicht,obwohl man sowas weis.es tut soo weh das man die kraft auch verliert u jedoch ist man stark. wenn er gehn u nie wieder kommen würde wär es für mich eine erlösung,liegt wohl an meinem nichtschaffen. für mich ist es dauerfremdgehn doppelleben ohne stil u geschmacklos,für ihn reiz u alles andere. er wollte so sehr jahrelang ein kind,ein mädchen,sind 11 jahre zusammen,u es wird n mädchen. er hat fast alles in mir getötet. ps die frau hat keine schuld einerseits,sie macht es eben mit so..ja diese sorte frau...
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wie kommt ihr núr auf das dünne eis, dass männer, die ihre frauen betrügen, für die geliebte nichts empfinden?
hier im forum wird mitunter schon ein merkwürdiges männerbild gezeichnet!
...kein wunder, dass so viele frauen erfolglos auf der suche nach "mr.right" sind.
klar gibt es männer, die sex und gefühl trennen können...aber es gibt auch frauen, die das sehr gut können!
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@#10
Warmer Wechsel = von einer (zu Ende gehenden) Beziehung (offiziell besteht und lebt Frau/Mann diese Beziehung noch; Partner/in weiß noch nichts von seinem/ihrem 'Glück', betrogen und voraussichtlich verlassen zu werden) in die nächste Beziehung wechseln
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Ich hatte einmal längere Zeit eine Affaire mit einem verheirateten Mann, die offensichtlich nach dem gängigen Bild sehr seltsam war.
Ich hatte keine Beziehung, lernte ihn kennen, fand ihn niedlich und unglücklich und ließ mich deshalb eigentlich gegen meine Prinzipien darauf ein- ohne dass ich irgendwie verliebt war. Körperlich verstanden wir uns schnell sehr gut und konnten auch bald sehr offen miteinander reden.
Er erzählte, dass er immer bei seiner Frau bleiben würde, aber erotisch unglaublich wenig passieren würde- trotz Verführungsstrategien, liebevoll geplantem Urlaub und... Ich glaubte ihm schon, dass er sich bemüht hatte- vielleicht passen die Beiden einfach nicht zusammen.
Jedenfalls hatten wir eine witzige Zeit, redeten so offen wie man das eigentlich sonst nie kann- ich lachte ihn aus und forderte ihn auf, mir keine Märchen zu erzählen- er gab zu, dass ihn manche Dinge an der Familie fast in die Flucht trieben- ich wußte das Schlimmste von ihm und mir musste man keinerlei Fassade vorspielen. Ansonsten sahen wir uns nicht sehr häufig, manchmal dachte ich, dass ich als Traum, als Phantasie fast wichtiger war als in der Realität.
Er war mir jedenfalls nicht besonders wichtig, keinerlei Grund, mein Leben irgendwie auf ihn abzustellen und "gelitten" habe ich null. Das Ganze ist irgendwann eingeschlafen- ich höre noch in großen Abständen von ihm, er hat mir gerade eine Adresse gegeben für ein Praktikum meines Sohnes. Er bleibt bei seiner Frau, obwohl erotisch angeblich eher noch weniger passiert- angeblich hat er keine neue Affaire, aber wer weiss... Ich habe nur gelacht, als er das sagte... Uns bleibt eine gewisse Vertrautheit, fast Freundschaft- schon eigenartig.
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Wenn ich dies hier so lese, ist mir mal wieder klar, dass man es als Mann nur falsch machen kann.
War man sexuell ein Spätzünder wie ich, gilt man als gestört, nicht sehr selbstbewusst und somit unmännlich ---> kommt somit nicht in Frage.
Ist er ein Macho, kommt dann gut bei Frauen an und geht fremd, was oft keine Überraschung war. Aber es ist auch falsch ---> kommt nicht in Frage.
Liest er keine oder nur simple Bücher, daddelt lieber am Computer und trinkt gern mal ein Feierabendbier ---> dann ist er ein Prolet und kommt nicht in Frage.
Ist er sehr gebildet und dazu noch deutlich mehr als die "anspruchsvolle" Frau, dann ist er ein überheblicher Besserwisser ---> das ist dann auch wieder nicht richtig.
Verdient er viel Geld, dann ist er ein Angeber, der bestimmt auch fremd geht ---> er kommt nicht in Frage.
Verdient er nicht so viel und ist in der beruflichen Hierarchie eher unten angesiedelt ---> er ist ein Schwächling und kommt nicht in Frage.
@ #1:
Diese Begründungen sind sehr aufschlussreich und zum großen Teil auch zutreffend, vor allem was die Männer in gehobenen Positionen angeht. Allerdings trifft Punkt 6 auf beide Geschlechter gleichermaßen zu. Auch Frauen bauen sich gern eine Lügenwelt auf - in vielen Punkten sind sich die Geschlechter ähnlicher als sie es für sich eingestehen würden. Warum diese oft entfremdende Business-Welt so attraktiv für die Menschen ist, leuchtet mir oft nicht ein.
(m/28)
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@1+10
Wie kommt Ihr darauf, dass es vorrangig Männer betrifft?
Versucht doch einfach mal das Problem des Fremdgehens im Allgemeinen mathematisch-logisch zu betrachten:
Vorraussetzungen:
- Der Einfachheit unterstelle ich jetzt mal, dass wir nur von Deutschland ausgehen und dass es gleichviele Männer und Frauen gibt.
- Da in unserem Lande Bigamie verboten ist, sind somit gleichviele Männer und Frauen verheiratet.
- Ich setze für dieses Modell weiterhin vorraus, eheähnliche Gemeinschaften genau wie Ehen zu behandeln und somit sind gleich viele Männer und Frauen in diesen gebunden.
Zusammenfassend ist also davon auszugehen, dass sowohl die Menge der gebunden Frauen und Männer als auch die der "freien" Frauen und Männer gleich groß ist.
Zahlen (Quelle: statistisches Bundesamt):
- 39,2 Mio. Haushalte, davon
- 18,7 Mio. Ehen
- 2,4 Mio. Lebensgemeinschaften
daraus folgt:
~ 18 Mio. Singels -> 9 Mio. Männer, 9 Mio. Frauen
~ 21, 2 Mio. Paare -> 10,6 Mio Männer, 10,6 Mio Frauen
Wenn nun, wie unterstellt, nur Männer fremd gehen würden (im Modell angenommen die Hälfte der gebundenen Männer):
- blieben für die 9 Mio. Single Männer nur 2,7 Mio. Single Frauen was diese schon in den Bereich der Prostitution drängen würde, oder
- ein Großteil der Single-Frauen, die ein Verhältnis mit vergebenen Männern haben, hätte parallel dazu wechselnde Beziehungen mit Single-Männern, was mit ziemlicher Sicherheit die Affären belasten, d.h. letztendlich beenden würde, oder
- 6,3 Mio. Single Männer wären schwul ;-)
Ich will es aus Gründen der Zeichenbegrenzung bei dieser Betrachtung lassen. Trotz Allem mein Fazit:
Zum Fremdgehen gehören immer zwei und ich gehe davon aus, dass es ebensoviele Frauen wie Männer sind, die ein Verhältnis mit ledigen oder gebundenen Partnern des jeweils anderen Geschlechts haben. Jede andere Betrachtungsweise würde zu Paradoxa führen (Single Männer hätten in Summe weniger Sex als verheirate oder ledige Frauen hätten deutliche mehr Sex als verheiratete).
D.h. Die Fragestellung an sich geht von falschen Bedingungen aus und es kann somit keine wahren Antworten geben somit auch nicht die von #1+#10
(m45)
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Ich glaube, dass Männer fremdgehen, weil sie beruflichen Stress, sehr gut mit Sex, also Druck ablasen, sehr gut kompensieren können. Mit der Ehe-Frau können sie das nicht oft genug, also suchen sie sich ne Geliebte oder gehen in den Puff. Und sie lieben tatsächlich ihre Ehe-Frau noch, aber es ist eine andere Form von Liebe.
Ich glaube, dass Männer vielleicht auch dann fremdgehen, wenn sie im beruflichen Bereich Misserfolge haben, weil sie den negativen Stress durch "Erfolge" bei Frauen kompensieren wollen.
Manche Männer wachen auf, wenns zur Trennung kommt, weil Frau gemerkt hat, dass er ne Geliebte hat. Wenn der Mann es sich leisten kann, macht er nach der Trennung weiter und bleibt in einer bestimmen emotionallen Reife auf dem Stand eines pupärtierenden Jünglings stehen.
Ich kenne Männer, die ihre schwache Persönlichkeit darüber definieren, gerade im kirchlichen Bereich oft vertreten, wieviele Kinde sie in die Welt gesetzt haben, also potent waren.
W 47
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@18
Komisch, es kommt kein Widerspruch zu Deinen Ausführungen.
Entweder können es die die Damen von der "Männer-sind-Schweine" Fraktion nicht nachrechnen, oder sie haben ernthaft über ihren bisherigen Irrglauben nachgedacht.
Respekt jedenfalls für Deine pointierte Darstellung.
(m/44)
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Ich selbst,50, bin jetzt schon 7 Jahre die Geliebte eines Mannes 45. Mir gehr es gut dabei. Ich behalte meine Unabhängigkeit, habe schönen Sex und immer jemanden, der mir mit Rat und Tat zur Seite steht. Wir sind inzwischen auch so etwas wie beste Freunde. Ich treffe mich aber auch noch mit anderen Männern. Ich selber bin geschieden, habe zwei Kinder, die ich auch ohne jeden Unterhalt von meinem EX gut groß bekommen habe. Meinem Job sei Dank, dadurch habe ich meine finanzielle Unabhängigkeit. Allen betrogenen Ehefrauen kann ich nur sagen, bleibt finanziell unabhängig, dann könnt ihr auch gehen wenn ihr betrogen werdet. Vor zwei Tagen sagte mein Geliebter, er möchte zu mir ziehen und nur noch bei mir sein. Jetzt muß ich überlegen, will ich das?
(W50)
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