- Frage:
Warum ist der/die Ex so ein Tabu?Mir ist in einigen threads aufgefallen, dass einige (egal ob Mann oder Frau) ihrem Ex-Partner nicht begegnen wollen, schon gar nicht im Freundeskreis. Aber warum? Habt ihr so schlechte Erfahrungen damit gemacht? Eine Trennung ist meistens schmerzlich, das ist mir SEHR bewusst. Aber wenn eine Zeit vergangen ist, kann man sich ja nach anfänglicher, eventueller Befangenheit wieder normal in die Augen sehen und grüßen bzw ein freundschaftliches Miteinander pflegen sofern ein gemeinsamer Freundeskreis da ist? Auch läuft man sich mal in der Stadt über den Weg. Oder habt ihr dahingehend so grausame Erlebnisse gehabt und sagt euch: Aus den Augen aus dem Sinn? Die Frage richtet sich eher an Frauen und Männer ohne Kinder, denn wenn Kinder da sind, MUSS man ja mit dem/der Ex klarkommen - wegen der Kinder. w.29Antworten: -
Da sprichst Du mir aus dem Herzen, Fragestellerin, das habe ich mich auch schon mehrfach gefragt. Ich hatte zu meinen Ex-Freunden auch nach der Trennung immer noch Kontakt. Irgendwann hat es sich dann bei zweien verlaufen, zu dem einen habe ich immer noch freundschaftlichen Umgang.
Ich verstehe auch nicht, warum das so ein Tabuthema sein soll. Bei meinem letzten Date hat mein Kontakt auch seine Frau und die Trennung erwähnt. Wo ist das Problem? Unsere Biografie ist ein Teil von uns. Solange nicht vom Ex-Partner vorgeschwärmt und schmutzige Wäsche gewaschen wird, ist das doch in Ordnung.
Ich finde auch, daß die Art, wie man noch miteinander umgehen kann, einiges über die Betreffenden aussagt. Auch wenn mir bewußt ist, dass es nicht immer möglich ist, einen vernünftigen Umgang zu haben.
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ich habe zu meinem Ex-Ehemann keinen Kontakt mehr.
Wir haben zwar drei Kinder miteinander, die er niemals sieht. Die drei sind aber auch alle älter als 16 und bestimmen selbst, ob sie ihren Vater sehen wollen oder nicht. Ein Anstoß zu einem Treffen geht niemals vom Vater aus.
Wir haben uns seit seinen Auszug nach über 25 Jahren Ehe nur vor Gericht gesehen und einmal außerhalb des Gerichtes. Dabei habe ich die Polizei zu Hilfe geholt, weil er mich bedroht hat.
Ich lege keinen Wert auf Kontakt mit meinem Ex - und kann jeden verstehen bei dem das ähnlich ist.
Allerdings bewundere ich all die, die eine saubere Trennung hinbekommen haben und schon wegen der Kinder noch Kontakt pflegen. Hat bei mir leider nicht funktioniert.
w, 50
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Hier schreiben ja nicht alle Mitglieder. Es ist eine Minderheit, die sich die Mühe nimmt. Und auch mir ist aufgefallen, dass bei diesen die Trennung mit Kränkung wohl vorgeherrscht hat. Ich könnte es mir auch dann bei mir nicht vorstellen. Irgendwann sind doch die Wogen geglättet. Abgesehen davon, es gibt einen gemeinsamen Freundeskreis und diesen würde ich dafür nicht aufgeben.
Ich bin einer der Glücklichen, die auch nach wenigen Tagen der Trennung der Partnerin in Freundschaft begegnen kann und darf. Und wenn ich ehrlich bin, dann bin ich deshalb sogar ein bisschen stolz.
m, 45
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Ich treffe mich mit keinem meiner Expartner und wüsste auch nicht, welche Vorteile das haben soll. Sie sind Vergangenheit, die Beziehung beendet, alles andere wäre nur emotional belastend und praktisch behindernd.
Ich könnte mir auch nicht vorstellen, einen Partner zu haben, der sich noch mit einer Ex trifft. Das ist für mich ein absolut No-go.
Ich glaube einfach, wenn man einmal so intim, vertraut und nah war, dann wird man nie wieder eine normale Freundschaft führen können, weil das andere eben immer vorhanden bleibt. Diese intimen Kenntnisse jedoch verhindern einen normalen, neutralen Umgang und belasten neue Partnerschaften immens.
Ich kann nur sehr nachdrücklich vor solchen Ex-Freundschaften warnen, da sie fast immer neue Partnerschaften erheblich belasten. Der Nutzen ist ganz erheblich geringer als der Schaden, der durch solche widersinnigen Kontakte eintritt.
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Ich möchte meinen Ex-Verlobten und dessen Frau niemals wieder treffen. Warum ,weiß ich auch nicht so genau. Mit anderen Ex-Partnern, die mir nicht so viel bedeutet haben, habe ich kein Problem.
Ich erkläre es mir mal spontan so: Er verließ mich wegen dieser anderen. Also hat er damals irgendwie 'gewonnen' und ich 'verloren'... Würde ich ihn treffen, würde ich immer den Triumph in seinen Augen sehen und ich würde mich selbst als absoluten Verlierer sehen, würde mich schämen.
Merkwürdig, dass mir das selbst Jahre danach noch so geht, obwohl ich längst über den Kerl weg bin.
Scheint immer auf die Art der Trennung anzukommen. Wenn man tief verletzt wurde und es überraschend kam, ist es danach sicherlich schwerer als wenn man sich relativ einvernehmlich getrennt hat.
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Wenn ich meinen Ex wiedersehe, werde ich leicht aggressiv / vorwurfsvoll (weil er mir körperlich und seelisch sehr zugesetzt hat). Man sieht bei ihm auch eine starke Unruhe, aber er ist immer hektisch und unter Zeitdruck. Versucht mit seinem Gerede immer noch, mich zu manipulieren. Das macht er mit allen Leuten. Leute, die er vor meiner Zeit kennt, mittlerweile bereits 20/25/30 Jahre, sagen mir, dass sie mit ihm nichts mehr zu tun haben wollen. Sie finden das ungerecht, dass er mich nach seiner Scheidung, die ewig lang dauerte, aus dem Weg geräumt hat, um sich Frischfleisch zu angeln. Er sieht ohne mich als warmer, herzlicher Teil an seiner geschäftlich-diplomatischen, erfolgreichen Seite für die Leute wohl auf einmal uninteressant, wenn nicht sogar kalt/abschreckend aus. Freunde sagen mir, sie hätten während unserer Beziehung ja schon immer Andeutungen gemacht, aber ich hätte sie nicht verstanden oder verstehen wollen. Genau dieselben lassen sich von ihm einlullen, wenn er wieder Kontakt mit ihnen hat, und er kann sie über mich aushorchen, ohne dass sie sich dessen wirklich bewusst sind. Ich schäme mich jetzt für diesen Menschen bzw. dafür, dass ich ihm zur Seite gestanden habe. So manche Leute haben wirklich den Kopf geschüttelt, wie ich jetzt so nach und nach höre. Manche Freunde haben sich, als wir noch zusammen waren, von uns distanziert - wegen ihm. Jetzt habe nur noch ich Kontakt zu ihnen. Von Leuten, die immer noch auf seine Manipulationen reinfallen, holt er sich Zuspruch, Trost, Mitleid, Bestätigung. Narzistische Persönlichkeitsstörung dank der Erziehung seiner ebenso gestörten Mutter.
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Wir waren über 10 Jahre zusammen, Trennung vor 4 Jahren infolge Bruder/Schwester-mässiger Beziehung. Habe heute noch gelegentlich Kontakt zu meiner Ex-Partnerin zB. Phone oder ca. 2x Mittagessen/Jahr. Freuen uns jeweils, verstehen uns nach wie vor gut und es gibt immer wieder etwas zu erzählen, u.a. Familie, Job, Ferien, etc. Ihre neue Partnerschaft resp. meine "Frauengeschichten" sind jedoch kaum ein Thema. Könnte mir durchaus vorstellen, ihren neuen Partner zu treffen; da hätte ich keine Mühe. Freundschaftlicher Kontakt - nicht mehr und nicht weniger, eine neue Partnerin müsste damit leben können (Toleranz, Vertrauen!). m, 41
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Ich habe auch nicht das Bedürfnis, meinen Ex zu sehen und gehe ihm wenn immer es möglich ist aus dem Weg. Die Geschichte ist für mich vorbei, ganz einfach. Ich kann dieses "wir bleiben Freunde" nicht verstehen, egal wie lange man zusammen war. Es ist einfach Vergangenheit und ich will nicht mehr seine Freundin sein. Mein Ex sucht auch immer noch den persönlichen Kontakt, aus welchem Grund auch immer, ich komme mir fast schon dämlich und hysterisch vor, dass ich ihn jedesmal in die Schranken weise, er kapierts und akzeptierts leider nicht. Für mich ist er ein Ex und könnte niemals wieder mein Freund werden. Habe im Bekanntenkreis einen Mann, der pflegt allerbeste Beziehungen zu seiner Ex, er hatte nach ihr schon einige Freundschaften und immer ist es an dieser Ex gescheitert, weil die Frauen verständlicherweise nicht mit dieser guten Beziehung klargekommen sind.
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Ich denke das hängt damit zusammen wie man auseinandergeht..
ich hab noch mit einigen Ex-Freundinnen Kontakt, unverkrampft, locker, man weiss was man versucht hat, weiss was nicht gepasst hat und weiss wo man auf der gleichen Wellenlänge funkt. Sei es nun Musik machen oder was unternehmen, alles weniger das Problem, und natürlich hat der neue Partner von allen anerkannter Weise "Vorfahrt" =)
Ich kenne auch Ex-Paare da wird fast schon die Armee mitgenommen als Unterstützung wenn man irgendwas aus der alten Wohung holen muss oder eine Unterschrift vom Expartner.
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Ich glaube, einganz wesentlicher Punkt liegt darin, was es für eine Beziehung war.
Jene, die nur mal Sex haben und für die eine Beziehung eigentlich eher ein halbes Spaß im Bett und nette Freizeitunternehmungen sind, werden auch mit der Trennung weniger Probleme haben. Hier gibt es oft gar nicht den tiefen Level der Vertrautheit und Intimität auf allen Ebenen, sondern es endet mehr ein freizeitliches Verhalten.
Jene, die unter Partnerschaft ein gemeinsames Leben, weitreichendes Vertrauen, gemeinsame Lebenspläne, Geborgenheit und Nähe verstehen, werden fast immer den Kontakt zum Ex meiden, weil die Intimität und Nähe für immer mitschwingt und nicht mehr auslöschbar ist. Es wäre sowohl für die Betroffenen selbst als auch für die neuen Partner unmöglich, eine solche Begegnung vorbehaltslos zu akzeptieren und zu erdulden.
Genau deshalb wird an diesem Punkt so oft an einandervorbei diskutiert: Weil wir von völlig unterschiedlichen Vorstellungen von Partnerschaft ausgehen, gehen wir automatisch auch von völlig unterschiedlichen Vorstellungen von Trennung aus.
Ich betone auch noch mal, dass es von meiner Seite aus gesehen, bei einem Kontakt "mein neuer Partner mit seiner Ex" nicht um Vertrauen ginge: Das wäre wohl da. Nein, es geht darum, dass die Intimität und Nähe der beiden einfach emotional falsch und unerträglich wäre. So etwas macht man einfach nicht, so etwas foltert nur den neuen Partner.
Wichtig ist zu erkennen, dass die neue Partnerschaft Vorrang hat und Ex eben Ex ist. Wem der Kontakt zum Ex wichtiger ist als die Gefühle des neuen Partners, der kann meinetwegen gleich wieder direkt zum Ex wechseln ode sich irgendeine oberflächliche Gestalt suchen, die sich so in missverstandener Toleranz ergeht, dass sie jeden Scheiß mitmacht.
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Wenn ein neuer Partner Probleme damit hat, wenn ich mit meinem früheren Partner gut auskomme, dann hat er im Grunde ein Problem mit mir, bzw. mit unserer Beziehung.
Menschen, mit denen ich Jahre meines Lebens zugebracht, oder sogar Kinder bekommen und großgezogen habe, werden mir nicht gleichgültig, nur weil unsere Entwicklung oder Lebensplanung nicht mehr übereinstimmt, mir würde das geradezu merkwürdig erscheinen. Natürlich dauert es ein paar Jahre oder Monate, bis eine Beziehung vollständig abgeschlossen ist und Kränkungen und Verletzungen verarbeitet sind (es gab ja Gründe, sich zu trennen!), aber danach steht einer freundschaftlichen Beziehung nichts im Weg.
Ich hatte nie eine Beziehung mit einem Menschen, mit dem ich mich nicht verbunden fühle - und auch die gemeinsam verbrachten jahre stellen natürlich eine Verbindung dar.
Ein Mann, der damit nicht souverän umgehen kann, wäre nichts für mich.
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Wenn ich bei einer Begegnung mit einem Ex noch irgendwelche emotionalen Probleme habe, bin ich nicht drüber weg. Natürlich sollte ein Ex nicht wichtiger sein als der aktuelle Partner. Doch sollte man sich über den Weg laufen, müsste ein normales "Hallo, wie gehts" oder Smaltalk möglich sein ohne aus der Fassung zu geraten. Sonst stimmt da etwas nicht.
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@#11: Gemeinsame Kinder hatte die Fragestellung extra ausgeschlossen. Der Fall ist eben unvermeidlich, was ja gerade auch so viele von Alleinerziehendenextrem abstößt.
Also: Es geht um Expartner, mit denen man keine gemeinsamen Kinder hat.
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Nee, finde nicht dass es entscheidend ist wie lange und innig die Beziehung war, eher wie sie auseinandergegenen ist und ob man sie gut verarbeitet hat.
Ich selbst gehe ihr nicht aus dem Weg, wenn man sich beim Sport oder in der Stadt über den Weg läuft geht man neutral miteinander um und gut is. Nicht nachvollziehen kann ich jedoch dass man sich gezielt zu einem zweier Abendessen trifft, vor allem wenn man wieder in einer Beziehung ist. Ich finde das dies Respektlos gegenüber dem neuen Partner ist, eben weil da halt mal was sehr intimes war und man sich eben sehr gut kennt.
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Wie schon vorher in einem Beitrag erwähnt gibt es auch Ex-Partner, mit denen man Kinder hat, und es findet dennoch kein Kontakt zu diesen statt.
Aber egal, ob Ex-Partner mit oder ohne Kind. Auch ich bin der Meinung, dass es wesentlich damit zu tun hat, warum und wie man sich getrennt hat.
Zu meinem Expartner, mit dem ich zwei Kinder habe, habe ich keinen Kontakt mehr. Zu meinem Expartner, mit dem ich keine Kinder habe, habe ich sehr guten freundschafltichen Kontakt. Er kennt mich besser als meine beste Freundin und hat mir schon des öfteren wertvolle Ratschläge gegeben und ich ihm natürlich auch. Gerade weil wir uns so gut kennen ist uns diese Freundschaft nach wie vor wichtig und wertvoll, auch wenn die Beziehung für beide absolut abgeschlossen ist.
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@#15: Das ist doch der springende Punkt und die Antwort auf die Titelfrage! Sehr gut!
Du schreibst: "Er kennt mich besser als meine beste Freundin" -- eben. Das ist doch für den neuen Partner absolut inakzeptabel und unerträglich.
Wie Kalle es in #14 schreibt: Respektlos gegenüber dem neuen Partner. Es geht hier um Gefühle, um Nähe, um Taktlosigkeiten, um notwendige Distanz.
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also ich (m 46) wäre froh den kontakt abbrechen zu können was wegen gemeinsamer kinder nicht geht. wir waren 22 jahre verheiratet und 27 jahre zusammen. aber kaum ein mensch hat mich so entäuscht wie meine ex frau. ich wurde sozusagen warm entsorgt und darf jetzt für ihr neues leben aufkommen samt lover und haus. frreundschaft kann ich mir nicht mehr vorstellen und ich kann mir auch nicht vorstellen das ich das letzte quentchen haß ganz verschwinden wird. ich warte auf den tag an dem unser kinder volljahrig sind und ich nichts mehr mit ihr zu tun haben muß.
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weil sie so tun als ob
nicht selten habe ich erfahren, dass sie, nur des Reizes wegen und weil ihr Ex ne Neue hat, mal ausprobieren wollten, ob er sich theoretsich noch mal auf sie einlässt. Was hasse ich diese Frauen. Sie können nicht akzeptieren, sich einfach mal aus der neuen Beziehung ihres Ex rauszuhalten. Ex ist ex und sie sollte die Vergangenheit ruhen lassen und sich um ihr eigenes Leben kümmern.
Die Ex meines Ex hat meine Ehe zerstört, weil sie sich einfach immer und immer wieder in Erinnerung gebracht hat. Und da waren, im Vergleich zu mir, keine Kinder im Spiel.
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Ich habe zu keinem meiner Ex-Partner irgendeine Art von Kontakt und wüsste auch nicht, was das sollte; da halte ich es wie Frederika. Ich wundere mich eher über die, die es anders machen und dann befreundet sind. Das finde ich seltsam.
Auch fände ich es sehr seltsam, wenn mein Partner noch freundschaftlichen Kontakt zu Exen pflegen würde. Es gibt allerdings in meinem Leben eine Ausnahme:
Die Ex-Frau meines Mannes, von der er schon seit 30 Jahren geschieden und die inzwischen zum 3. Mal verheiratet ist. Ich finde sie wirklich sympathisch und interessant, sie und mein Mann, also ihr Ex, gehen miteinander um wie Geschwister. Manchmal ruft sie mich an und wir gehen zusammen ins Kino, gelegentlich, selten, treffen wir uns sogar zu viert - ihr Mann kocht gut, und wir essen alle zusammen bei ihnen zu Hause. Wenn ich auch nur den Funken eines Verdachtes hätte, dass zwischen meinem Mann und seiner Ex irgendwas knistert, ginge das nicht. Wenn ich den Ehemann der Ex nicht nett fände, ginge das nicht. Wenn die Ehe meines Mannes und seiner Ex nicht schon so sehr lange zurückläge, ginge das nicht. So sind es sehr vergnügliche und völlig unbefangene Treffen, die Vergangenheit ist nie ein Thema.
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P.S. zu #19
Und ich sollte vielleicht noch hinzufügen: mein Mann trifft sich NIEMALS mit seiner Ex alleine, um mit ihr Kaffee zu trinken, Essen zu gehen oder einfach zu klönen. Sie vertragen sich gut, aber sie pflegen keine enge Freundschaft, sie unterhalten sich nicht über persönliche Themen, schon gar nicht allein..
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Mein Partner trifft sich heute wieder mit der Ex von vor 20 Jahren - sie verstehen sich gut, ich kenne sie auch - sie ist eine ganz Liebe. Jedoch kommen leider vgl. 19 nicht mit ihrem jetzigen Mann aus. Das erschwert die Sache, so dass es meistens bei Treffen zu zweit bleibt - also mein Partner und sie. Aber das ist ok - ich spüre ja, dass er sie nicht mehr zurück wollte und bei ihr ist das genau so. Einfach locker bleiben und nicht immer alles so verkrampft sehen. Macht Falten!
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Mein Ex ist zum Glück zwei Städte weitergezogen. Ich bin nicht sehr kontaktfreudig, es fällt mir schwer Freundschaften zu halten. Mein Ex jedoch, zog hierher und riss alles an sich, auch meine Familie verstand sich mit ihm. Mir blieb nichtmal meine Verwandschaft, als Geschiedene ist man raus aus dem gesellschaftlichen Leben, das sowieso wenig genug stattfand.
Warum sollte ich mich freuen ihn zu sehen? Er hat mich arm gemacht.
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