- Frage:
Was ist eigentlich so schlimm daran, für immer Single zu sein?Ich (m, 42) hatte noch nie eine Beziehung. Suche übers Internet habe ich schon vor längerer Zeit aufgegeben, weil das über einen Zeitraum von 10 Jahren nur zur Enttäuschungen beim ersten Date führte. Frauen im realen Leben anzusprechen, ist ein Glücksspiel mit extrem geringer Erfolgswahrscheinlichkeit. Ich hatte es mal vor Jahren probiert, dann aber gelassen. Am Arbeitsplatz kann ich auch niemanden kennenlernen, denn als leitender Angestellter ist das zum einen tabu, zum anderen ist in meinem Beruf der Stressfaktor so groß, dass man gar nicht auf die Idee käme, am Arbeitsplatz herumzuflirten. Meine Freizeit verbringe ich alleine, weil ich so am besten Kraft für mein Leben tanken kann. Ich habe in meinem Leben zwei Frauen getroffen, die mich interessiert hätten, aber die eine hatte einen Partner, die andere war nicht interessiert. Ich habe akzeptiert, für immer Single zu sein. Geht es nicht vielen Menschen so, gerade wenn man über 40 ist und der Zug eigentlich abgefahren ist?Antworten: -
Gar nichts ist schlimm daran. Die Gesellschaft vermittelt einem nur das Gefühl, dass das doch nicht normal ist. So lange du unter deiner Situation nicht leidest, ist doch alles paletti.
Lieber glücklich alleine als unglücklich zu zweit!
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Nichts ist schlimm daran!
Gar nichts...
Ich lebe genau so wie du.
Wenn ich über den Beziehungsstress in meinem Bekanntekreis so nachdenke, nein, so etwas muss ich mir nicht antun.
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Hallo, schlimm ist es nicht, aber es liegt auch ein bisschen an dir, dass die Situation so ist. So, wie Du es schreibst, ist es ja nicht die Idealvorstellung für dich.
Du sagst, dass Du vor Jahren mal versucht hast, Frauen anzusprechen und das relativ schnell wegen Erfolglosigkeit aufgegeben hast. Versuch doch, mit Leuten allgemein ins Gespräch zu kommen, die Du nicht kennst. Das müssen nicht unbedingt alles Frauen sein, die sollten aber das Ziel darstellen. Je öfters Du jemanden ansprichst, wirst Du feststellen, dass die meisten Leute freundlich auf dich reagieren.
Wenn Du beiläufig genauso die eine oder andere Frau ansprichst, wirst Du sehen, dass Du mit der Zeit Kontakte bekommst. Und irgendwann fällt es dir dann leichter, zu kommunizieren. Ist alles eine Übungssache.
Eine Garantie dafür, dass Du jemanden findest, hast Du natürlich auch damit nicht. Aber die Chancen sind wesentlich höher.
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Wenn das für dich okay ist, ist gar nichts schlimm daran. Es gibt auch Menschen, die sich auch ein Leben ohne Kinder vorstellen können.
Das muss doch jeder selber entscheiden.
Aber ich denke, bei dir existiert ja der Wunsch, nicht allein zu leben.
Es scheitert daran, dass du weder im realen Leben, noch über Dates aus dem Internet die richtige Partnerin findest.
Das kann dann entweder daran liegen, dass du zu hohe Anforderungen hast oder irgendwas falsch machst.
So sehe ich keine Probleme, im realen Leben, im Internet sowie sogar auf der Arbeit interessante Frauen kennenzulernen.
Und das mit dem Alter ist ja auch übertrieben. Mit über 40 ist es doch wunderschön, sich zu verlieben.
Die Kinder sind, sofern vorhanden, oftmals nicht mehr so zeitaufwendig, man verdient besser und der Charakter ist gefestigt.
m, 44
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Es kann beides nicht schön sein und zwar ohne das man es bewusst merkt. Ich war auch immer eher der Single-Typ, da meine Mutter mir in Kinder-und Jugendjahren mit einem Partner den ich für unmöglich hielt den Wunsch auf eine Partnerschaft erstmal sehr vermiest hat. Als ich von zu Hause auszog, wollte ich nur eins-allein sein, keinem Rechenschafft ablegen, mich auf niemanden einstelen ausßer auf mich selbst. Ich habe ein sehr ausgefülltes Privatleben, ein tolles hobby und habe erstmal nichts vermisst. Aber irgendwann kommt der Punkt wo man sich einen Menschen an seine Seite wünscht. Es wird einem erst bewusst wenn man einmal damit konfrontiert wir, sprich ein Zusammensein genießt und es dann wieder verschwindet, DANN merkt man das etas fehlt. WIR statt ICH zu sagen ist serh viel schöner. Ich möchte nicht in einer einengenden Beziehung leben, oder mit jemanden der unpassend ist oder den man nicht liebt, aber ein ewiges Singledasein steht gegen die Natur des Menschen, auch wenn einer kein Hordentier ist. Ist es nicht etwas schön, gerade als leitender mit viel Stress und Druck, abends nach Hause zu kommen, sich über das Erlebte mit einer einfühlsamen Partnerin auszutauschen, auf andere Gedanken gebracht zu werden, Kraft zu tanken und geliebt zu werden? Ein Singledasein steht nicht etwas im Widerspruch zu einer furchtbaren Ehe/Beziehung. Das dazwischen ist das Wahre!!
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Schlimm ist es nicht, aber....
Ich hatte auch nur kurze Beziehungen, eine wichtige die 6 Jahre gedauert hat und seit 2 Jahren beendet ist.
Am Arbeitsplatz als leitender Angestellter eine Tabustellung zu haben, das kenne ich auch und ebenfalls den Stressfaktor...
Mit 48,w sieht die Sache allerdings anders aus... Alle langzeit Singles-Freude in meinem Bekanntenkreis sind nun in Beziehungen und da ändert sich einiges - man ist viel mehr alleine, denn die ehemaligen Singles haben ja nun keine Zeit mehr. Wirkliche neue Freunde zu finden braucht seine Zeit. Man verschenkt ja sein Vertrauen nicht an jeden innerhalb weniger Monate.
Es macht auch nicht mehr so viel Spass alleine in Urlaub zu fahren, denn in dem Alter ist Anschluss auch schwieriger...und ausser in einer Clublage gänzlich unmöglich.
Man/frau wird es auch irgendwann leid immer alles alleine tragen und entscheiden zu müssen....
Für Männer ist der Zug mit 42 noch lange nicht abgefahren, bei Frauen ist das was ganz anderes.
Ich sehe auch den Beziehungsstress im Umkreis, allerdings eher bei den Frauen, die sich permanent zurücknehmen und dem Rhytmus der Männer "unterwerfen" um Frieden zu halten...so wie es mir in meiner Beziehung auch ging.
Irgendwie ist weder das eine noch das andere, das Gelbe vom Ei...
Wenn Alleinsein zu Einsamsein wird, wirds allerdings schwierig.
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Ich bin auch gerade 41 und merke, dass ich mich nur noch um mich selbst kümmern möchte. Keine gute Voraussetzung für ein Beziehung. Tatsache ist für mich jedoch, dass ich mit einer Beziehung für andere (Freunde, Kollegen) mehr Bedeutung habe und interessanter bin. Es ist mehr los. Der Erfahrungshorizont ist anders, da drifte ich von anderen mit Partner weg. Das ist schade. Ich mag ja Single sein, aber ich will nicht einsam sein.
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Du liegst voll im Trend.
Die meisten Menschen in Deinem Alter haben gemerkt, dass eine Beziehung aus Kompromissen besteht. Entweder man trifft einen Menschen, mit dem man gerne diese Einschränkungen in Kauf nimmt oder man bleibt eben alleine.
Früher musste man quasi heiraten, es gehörte zum Ansehen dazu, einen Ehepartner und Kinder zu haben. Scheidung war eine Schande und Fremdgehen oder Geliebte fanden heimlich statt.
Unser modernes Leben ermöglicht jedem, frei und alleine zu leben.
Ob mit oder ohne Kinder, Singles sind eigentlich die Normalität.
Nachdem nun das Unterhaltsrecht geändert wurde, werden vermutllich noch weniger Ehen geschlossen, um eine Familie mit Kindern zu gründen.
Männer müssen für sich und ihre Kinder sorgen, Frauen müssen für sich und ihre Kinder sorgen, da bleibt wenig Platz für Illusionen und Romantik.
Auf dem Land sind Ehe und Familie traditionell noch weit verbreitet.
Wenn Du in der Stadt lebst, fällst Du nicht weiter auf.
w
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Wer sagt das es schlimm ist, lieber FS?
Kann es sein das du dir das selber einredest weil du vielleicht insgeheim doch nicht so ganz zufrieden mit deinem Zustand bist respektive die Gründe für deine Beziehungslosigkeit ganz woanders liegen? Tatsachen denen du vielleicht nicht ins Auge sehen willst ...
Ich finde es auf jeden Fall immer komisch wenn Menschen die ja "eigentlich" ganz zufrieden mit einem Zustand sind dann Fragen darüber ins Internet stellen.
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Es ist sicher nicht schlimm, Single zu sein, wenn man auch so glücklich ist. Aber bist Du das wirklich? Ich (m, 35) hatte auch noch nie eine Beziehung, war in größeren Abständen immer wieder mal unglücklich verliebt. Habe die Frauen falsch gedeutet und teilweise vorhandene Partner ausgeblendet. Lange habe ich auch geglaubt, durch puren Zufall im Alltag Ms. Right zu finden. Ohne Erfolg. Habe mich über mehrere Jahre traurig und verbittert in mein Schneckenhaus zurückgezogen und letztlich vieles in mich hinein gefressen. Aber seitdem ich mir vor einem guten Jahr ein Herz gefasst habe, (online) gezielter auf die Suche nach wirklich passenden Partnerinnen zu suchen, habe ich mich durch einige nette Verabredungen, Mails und Telefonate irgendwie total verändert. Auch wenn es bis jetzt noch nicht gefunkt hat. Ich bin viel lockerer und fröhlicher geworden, und bin momentan guter Dinge, unverkrampft doch noch Erfolg bei der Partnersuche zu haben. Ich würde Dir viel Glück dabei wünschen, Ähnliches zu erleben.
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Das kann doch nicht dein Ernst sein? Fühlst du dich denn nicht schrecklich einsam? Triffst du dann keine Freund in deiner Freizeit und gehst auf keine Veranstaltungen oder Partys? Womit füllst du dann deine Freizeit? Ich glaube nicht, dass das ein Dauerzustand sein kann, der nicht zu Depressionen in irgendeiner Form führt! An deiner Stelle würde ich erstmal anfangen mir einen Freundeskreis aufzubauen und dann nach der richtigen Partnerin suchen! Sorry, aber dass du so glücklich bist kaufe ich dir nicht ab! Warum hast du sonst auch hier im Forum so eine Frage gestellt?
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Also ich finde es total schlimm, wenn ich mich nie wieder verlieben könnte, ewig Single zu bleiben...Man kann sich auch noch im fortgeschritteten Alter verlieben...Lieber FS, ich glaube, es liegt ein wenig an Dir und Deiner Einstellung - Du schreibst, Du hast vor Jahren mal versucht eine Frau anzusprechen, na und? In meiner Singlezeit habe ich über die Partnerbörse auch eine zeitlang erfolglos gedatet, aber irgendwann hats geklappt. Gib nicht zu schnell auf und jammer nicht herum, ich glaube nicht, dass Du über Deinen Zustand glücklich bist.
w/39
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Ich finde es überhaupt nicht schlimm!!! Jeder lebt doch sein eigenes Leben und man darf sich in dieser Hinsicht nicht zu viele Gedanken machen was andere Leute über einen denken. Außerdem hatte doch jeder mal mehr mal weniger Glück in Beziehungsangelegenheiten. es kann sein, dass morgen schon jemand tolles vor deiner nase steht oder in 3 Jahren oder in 10 oder gar nicht. Ja und? Man darf und muss das Leben trotzdem genießen. Außerdem denke ich, dass Leute, die ein "perfektes Bilderbuch-Leben" führen, damit auch nicht unbedingt überall nur Sympathie-punkte sammeln (soviel zu "ohne Beziehung niht so viel wert sein bei anderen")
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Na was soll daran wohl schlimm sein. Keine Nähe, Intimität, Sex, keiner Zuhause der auf einen wartet oder auf den man selbst warten kann. Richtig schlimm wird das erst im Rentenalter.
Ich bin 35, seit guten 3 Jahren Single. Ich suche keine Frau, da ich ihr im Moment nichts bieten könnte (Thema Geld). Ich lebe auch total keusch da ich immer geradeheraus sage was ich zu bieten habe und was nicht (Geld) und mir die Spielereien zu doof geworden sind.
Trotzdem könnte ich es mir nicht vorstellen, für immer alleine zu leben. Spätestens wenn ich mein (zweites) Studium abgeschlossen und einen halbwegs gut bezahlten Job habe, werde ich mich wieder auf dem Markt umsehen. Für Familie wird es dann leider schon zu spät sein, aber komplett alleine bleiben möchte ich auch nicht.
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Ich habe mich in meinem Single-Zustand inzwischen eingerichtet und bin sehr gut in der Lage, mich allein zu beschäftigen. Ich habe weder ein komisches Gefühl, wenn ich allein in Urlaub fahre noch komme ich mir seltsam vor, mich am Sonntag, wenn nur Familien und Paare auf den Straßen sind, alleine nach draußen zu begeben. Ich würde mich als sehr eigenständig bezeichnen und werde auch so von außen wahrgenommen. Und TROTZDEM empfinde ich einen echten Mangel, und der liegt genau darin, was der Schreiber von 17:22 Uhr formuliert hat. Keine Nähe, keine Intimität, kein Sex, keiner, der zu Hause auf einen wartet. Ich finde das traurig. Natürlich kann man sich diese Bedürfnisse in gewissem Maße abtrainieren und sich an den Single-Zustand gewöhnen. Gefühle jedoch nehme ich als Single viel gedämpfter wahr als mit Partner. Glück ist nie reines Glück, Freude an Augenblicken, Situationen ist nie dieselbe, die ich empfinden würde, wenn ich mit Partner wäre. So gesehen fände ich es sehr schlimm, ein Leben lang Single zu bleiben.
w, 40
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Der Text des FS klingt sehr frustriert und verbittert, diese Eigenschaften wird er auch ausstrahlen, klar kann das mit den Frauen nichts werden. Zunächst sollte er mal aus seiner Opferrolle heraus kommen, es liegt ganz alleine an Dir, ob Du auf nette und symphatische Frauen triffst. Du gibst einfach zu schnell auf und bist zu ungeduldig mit Dir und den Frauen. Ich kann mir ehrlich gesagt schwer vorstellen, dass das noch was wird. Ich würde fast sagen, dass Du Dich mal in psychologische Behandlung begeben solltest.
w
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dass der Zug mit Anfang 40 in jeder Hinsicht abgefahren ist ist auch meine Meinung: entweder Du hast es bis dahin geschafft eine Familie zu gründen, .d.h. einen Baum gepflanzt, ein Haus gebaut und einen Sohn gezeugt (und wenn auch mit geerbtem Geld) oder du hast es bis zu diesem Zeitpunkt nicht geschafft und bleibst bis zum Lebensende Single. Ab dem 40 Lebensjahr sind radikale Änderungem im Leben absolut unwahrscheinlich - alles bleibt bis zum Eintritt ins Rentenalter (dem 3. und letzten Lebensabschnitt) im Wesentlichen gleicht. Alle verheirateten die ich kenne haben einen immergleichen Alltag, unabhängig davon ob sie 40 oder 60 sind. Gleiches gilt für Singles: ob sie 40 sind oder 60 macht keinen Unterschied. Das ist der Preis dafür dass wir unsere biologische Lebenserwartung von maxilal 40 (Steinzeitmensch) künstlich auf 80 ausgedehnt haben. m 42
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So einen Unsinn habe ich selten gehört. Es ist erst vorbei wenn man sich selber aufgibt!
Ich bin 40, und ich werde noch ein Unternehmen aufbauen, eine Familie gründen, Kinder großziehen, Enkel haben, mindestens noch ein Haus bauen, und wenn es sein muß, eine ganze Streuobstwiese pflanzen.
Das schlimmste am Single sein ist, wenn man es länger bleibt, als man es sein möchte. Ich möchte es noch höchstens ein Jahr lang sein.
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Ich halte das auch für Blödsinn. Gerade Akademiker mit gutem Beruf fangen erst spät mit einer jüngeren Partnerin mit dem Aufbau von Ehe und Familie an. Und wieviele Ehen gibt es, die geschieden wurden, weil zumindest einer der beiden nach 15 Jahren einen neuen Partner gefunden hat? Da wird es doch erst recht für altlastenfreie Singles möglich sein, eine Liebe zu finden.
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... um wieder auf die Eingangsfrage zu antworten: DAS ALLEINE SEIN !!!
Ich kann mir nicht vorstellen, den Rest meines Lebens allein zu verbringen. Dazu war die Zeit MIT PARTNER einfach zu schön! Zugegeben hat die Singlezeit auch ihre Vorzüge, von denen die Meisten oben schon genannt wurden. Ich fühle mich aber trotzdem einsam, mir fehlt jemand mit dem ich reden kann, Zärtlichkeiten austauschen, nebeneinander aufwachen, Pläne schmieden, usw usw usw. Dazu sind Kinder kein Ersatz und Selbstgespräche wenig befriedigend.
NEIN - ich werde nach einer gewissen Zeit viel Kraft und Energie (evtl. auch Geld) dazu aufwenden, diesen Singlezustand zu ändern. Und ich werde auch meinen pubertierenden Kindern zu erklären versuchen, warum ich das tu......
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#18
Lieber FS, dein Leben erscheint mir wie eine rasende Autobahnfahrt mit Tunnelblick. Du bist völlig fokusiert auf deinen Job, vielleicht ab und an auch ein bisschen überfordert damit, und wenn du am Abend zum Tanken anhälst, dann nur mit dem Gedanken am nächsten Morgen noch schneller weiterzurasen.
Ich hätte einen radikalen Tipp für dich: Suche dir einen Personell Coach und bereite den Ausstieg aus deinem Job vor. Kündige, und nimm dir 1-2-3 Jahre Zeit für dich (genügend Erspartes hast du mit Sicherheit). Komm zur Ruhe, ändere deine Wohnung, dein Styling, deinen Lebensstil, mach eine Weltreise für 1/2 Jahr, und dann betrachte dein Leben mit dem nötigen Abstand - und du wirst sehen, dass alles sich so fügen wird, wie du es dir vorstellst. Ich wünsche dir Mut und viel Glück!
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Schlimm ist etwas im Prinzip nur wenn man es als schlimm empfindet.
Ich bin 30 und hatte auch noch nie eine Beziehung, ich würde meinen Zustand zwar nicht als schlimm bezeichnen da ich davon abgesehen eigentlich ein sehr schönes Leben führe. Dennoch bin ich mir dessen bewusst das ich einiges verpasse und mein Leben noch schöner sein könnte.
Wirklich nie eine Beziehung zu haben würde ich dann letztlich schon als schlimm sehen da das heißen würde das ich an einem besonders schönen Aspekt des Lebens nicht teilhaben kann der für die meisten aber selbstverständlich ist.
Außerdem stelle ich in letzter Zeit fest das ich mich mehr und mehr langweile weil ich mein Leben mit niemanden teilen kann.
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der Mensch ist seit zehntausenden von Jahren ein Herdentier - Frau und Mann sind füreinander gemacht. Die Existenz als Single ist die widernatürlichste Form menschlichen Daseins.
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Das Zitat auf das ich mich in meiner Aussage bezog sagte das es die widernatürlichste Form menschlichen Daseins wäre und genau darauf habe ich mich in meiner Aussage bezogen und nicht darauf das etwas wider die individuelle Natur wäre.
Letzteres wäre natürlich schlimm, aber es kann eben auch Menschen geben deren Natur es eben nicht entspricht in Beziehungen zu leben und für diese wäre das dann auch nicht schlimm.
In dem besagten Zitat ging es nicht um die individuelle Veranlagung oder Bedürfnisse eines Menschen sondern um eine verallgemeinerte gesamt Betrachtung der Menschheit als gesamtes.Es geht um die Veranlagungen und Bedürfnisse des Menschen, nicht darum, wie in der Steinzeit zu leben.
Also nochmal zusammengefasst:
Gegen die eigene individuelle Natur zu Leben ist natürlich schlimm, gegen die Natur der eigenen Spezies zu Leben ist es nicht zwingend.
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Ich bin selbst seit der Trennung der Familie Single und ich fühle mich wohl, sehr wohl sogar.
Eine lockere Beziehung zu einer netten, symphatischen Frau lehne ich keineswegs ab, aber ein Zusammenleben wie in einer Ehe oder eheänhlichen Gemeinschaft kommt für mich nicht mehr in Frage.
Jeder muß und soll das Leben führen, das ihm/ihr am meisten gibt. ;-)
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