Thema: Wer betreut das minderjährige Kind, wenn es sich weigert, im 2-WE-Rhythmus zum Vater zu gehen,
- Frage:
Wer betreut das minderjährige Kind, wenn es sich weigert, im 2-WE-Rhythmus zum Vater zu gehen,und die Mutter keine Lust hat, das Kind vier Wochenenden, also immer zu betreuen, bzw. sie sich etwas - ohne Kind - vorgenommen hat? Angeblich, lt. Parallelthread, darf ein Kind ab 14 Jahre die WEs beim Vater (respektive Mutter) verweigern. Alleine zuhause lassen geht ja auch nicht und beiFreunden parken, bleibt jetzt mal bitte außen vor.Antworten: -
Warum kann man mit 14 nicht allein zu Hause bleiben? Wie unselbständig ist denn solch ein Kind? Oder geht es darum, von Freitag bis Sonntag daheim zu bleiben?
Es wird doch auch noch Großeltern geben, oder?
-
@1 - es geht darum, von Freitag bis Sonntag, und da darf kein Kind mit 14 alleine zuhause bleiben. Kann die Mutter gezwungen werden, das Kind zu betreuen - oder das Kind muss doch zum Vater? - ohne Großeltern und Freunde, denn das ist ja die zweiteinfachste Lösung, so man welche in der Nähe hat.
-
Ich würde das Problem im Kern angehen und herausbekommen wollen wieso das Kind nicht zum anderen Elternteil will, und da dann ggf. einwirken.
Eltern bleiben immer Eltern; sicherlich gibt es immer mal Probleme, aber das sollte doch alles hinzubekommen sein. Wo eine Wille ist, ist doch meist auch ein Weg.
Manchmal hilft nur reden, reden, reden.
-
Naja, ich sehe das mal so - wenn das Kind nicht zum Vater möchte, dann hat das gewiss sehr schwerwiegende Gründe! Und meistens haben die Mütter einen nicht unwesentlichen Anteil daran!
Alleinerziehende können durchaus auf sehr subtile Weise ihr Kind dahingehend beeinflussen, dass es nicht gut ist, wenn Kind zum Papa geht!
Wenn sich solch ein Verhalten als Bummerang entwickelt, tja, was soll man da sagen...
Vielleicht mal die Erziehungskonzepte überdenken!
-
@4: Deine Einstellung gefällt mir - könntest Recht haben, das habe ich auch schon mehrfach erlebt, dass Mütter ihre Kinder derart beeinflussen. Dann dürfen sich die Mütter aber auch nicht beschweren. - Gruß FS - ich bin nicht betroffen, bei mir läuft alles glatt, aber ich habe dies aus einem anderen Thread entnommen und mich interessiert es einfach mal!
-
1. Natürlich muss der Elternteil, bei dem das Kind wohnt, die Betreuung übernehmen. Ob das jetzt "schön" ist oder nicht, aber die Frage ist mir völlig unverständlich. Das kann sich eine Mutter doch nicht allen Ernstes wirklich fragen! Selbstverständlich musst Du Dein eigenes Kind betreuen! Welche Lösung stellst Du Dir denn vor? Also manchmal kann man echt nur den Kopf schütteln.
2. Wenn ein Kind sich weigert, zum Vater zu gehen, dann sollte man ganz genau prüfen warum. Was ist dort vorgefallen? Welche Konflijte schwelen dort? Das gilt es schon aus Fürsorgepflicht zu klären. Sexuelle Belästigung? geschlagen worden? Oder einfach nur gut erzogen worden? Oder einfach nur langweilig dort? Oder fehlen die heimischen Freunde? Oder plant das Kind in Wahrheit nur was ganz anderes an dem Wochenende, was besser ist als zum Vater zu gehen und sich dort zu langweilen. Vielleicht hat der Vater sich auch noch nich auf die Erwartungen und Ansprüche einer pubertierenden Tochter eingestellt und behandelt sie noch wie ein Kind? So ein WE-Vater steckt eben nicht so tief drin in der schwierigen Entwicklungsphase. Hier sollte man veranlassen, dass das Kind sich vielleicht mit dem Vater ausspricht, was es gerne machen würde, worauf sie beide Lust haben.
3. Alternativ könnte man auch schauen, ob statt der Wochenendbesuche vielleicht mal lieber Ferien zusammen verbracht werden, die zeitlich äquivalent sind?
4. Ich finde die Grundfeinstellung zumindest wirklich übel, dass das Kind zum Nutzen der Mutter quasi abgeschoben werden soll. Itakte Familien haben ihr Kind auch immer um sich und schieben es nicht alle zwei Wochen ab! Schon die Idee ist frech und völlig unmütterlich. Was ist bloß aus unserer Zeit geworden?
-
@6: so natürlich scheint dies nicht zu sein - warum sonst stellen sich Frauen quer, wenn der Vater aufgrund von Arbeit (immerhin soll er ja auch pünktlich Kindsunterhalt zahlen) bspw. das Kind nicht in allen Ferien nehmen kann! - da werden Mütter zu Hyänen. Und das ist mit den freien Wochenenden in vielen Fällen genau so!
Ich bin auch dafür, dass geklärt wird, warum das Kind nicht zum Vater gehen möchte - doch trotzdem ist der trotzige Dickkopf eines Kindes doch kein Freibrief, nicht hin zu gehen!
-
Was heißt es, die Mutter hat keine Lust das Kind zu betreuen?
Was ist es für eine Rabenmutter bitteschön?
Mit dem Muttersein habe ich nicht nur Rechte, sondern auch Verpflichtungen.
Wenn ich mir was vornehme, dann sorge ich auch dafür, dass mein Kind entweder mitintegriert wird oder bei einer Freundin unterkommt. Das muss ich aber nicht in einem Forum nachfragen!
Aber einfach keine Lust haben, das ist schon krass!
Armes Kind! Denke dran, wie sich das Kind fühlt, wenn es das mitbekommt. Und so produzieren wir für die Gesellschaft lieblos erzogene Kinder....na super! Mir fehlen die Worte!
-
Mit 14 gehe ich davon aus,dass das Kind sich schon in der Pubertät befindet.Was also heisst,dass es vielleicht grad die Eltern eher ablehnt.Beim Gespräch mit beiden Elternteilen würde ich versuchen herauszufinden,ob dass kind die Eltern nur ausspielt.Oder es gönnt seiner Mutter keinen neuen Partner.In diesem Alter sehr oft der Fall.
-
@popcorn - ich FS bin nicht diese "Rabenmutter". Ich weiß nur, dass Mütter auf die Barrikaden gehen, wenn die Kinder mal nicht vom Vater genommen werden können, damit sie ihre Freizeit genießen können. Und dies, obwohl genau diese Mütter ihre Kinder aufhetzen gegen den Vater. Also es ist und bleibt wohl eine Sache der Sichtweise - und aus Sicht dieser Mütter machen sie immer alles richtig. Verdrehte Welt, oder? Aber Danke, dass du mal sagst, dass Mütter auch Verpflichtungen haben, manchmal kommt das nämlich zu kurz und genau diese Mütter erziehen ihre Kinder zu lieblosen, ebenso geldgeilen und ständig gefrusteten Erwachsenen. Ich empfinde es als sehr schlimm, wenn das Kind mitbekommt, dass die Mutter das Kind beeinflusst und den Vater schlecht macht. Denn Kinder benötigen Väter und Mütter gleichermaßen - und schlimm genug, wenn Mütter die Väter entsorgen und zu 2-WE-Zahl-Vätern degradieren. oder? Denn welchen Einfluss hat ein Vater noch, wenn er das Kind gerade mal 48 Std. sehen darf und das Kind von zuhause möglicherweise noch einen Maulkorb verpasst bekommt? Fragen über Fragen ohne stichhaltige Antworten, die sich am Ende in psychischen Problemen junger Erwachsener widerspiegeln. Gruß FS + #5
-
Ich weiß nicht woher liebe Fragestellerin Du das weißt, dass die Mütter den Kindern was einreden, was den Vater betrifft. Gerade diejenigen, die gerne schon mal Ihre Freizeit genießen wollen, würden sich ja ins eigene Fleisch schneiden. Und glaubt mir, jede alleinerziehende Mutter braucht auch mal Zeit für sich.
Mein Ex-Mann hat auch die Meinung von mir dass ich meiner Tochter etwas eingeredet habe, nur.. habe ich das nicht getan. Ich habe meiner Tochter immer gut zugeredet, nie ein schlechtes Wort über ihn verloren, aber z. B. anlügen werde ich sie auch nicht.
Sie mochte eine zeitlang nicht mehr so gerne zu Ihrem Vater, weil der im Auto und in der Wohnung geraucht hat. Sie hat ein Poster von der Apotheke mitgenommen, wo hinten drauf die Gesundheitsgefahren, auch des Passivrauchen, drauf stehen. Deswegen wollte sie nicht mehr hin.. ich kann ihr ja schlecht sagen, dass die da was falsches hinschreiben. Habe dann mit ihm geredet und er meinte, ich hätte ihr das eingeredet und war nicht mehr davon abzubringen. Und jedes Mal, wenn Sie ihn dann gebeten hat, nicht zu rauchen, hat er schlecht über mich geredet und das war der Grund warum sie nicht mehr hin wollte. Mittlerweile ist das geklärt. Sie geht wieder hin, er raucht nicht mehr in Wohnung und Auto, nur noch ganz wenig und meckert auch nicht mehr in Gegenwart der Kinder über mich, aber denken tut er immer noch, dass ich das zu verantworten habe. Die lieben Väter sind ja nie selbst Schuld daran, wenn die Kids nicht mehr hin wollen!!! Das sind anscheinend IMMER die Mütter *Ironie*
Aber ich gebe da allen Recht, wenn meine Kinder nicht mehr zu Ihrem Vater wollen, werde ich wohl, wenn ich mal was vorhabe, meine Kinder bei meinen Geschwistern, Eltern, oder Freunden unterbringen müssen. Wenn die alle keine Zeit haben, tut es vielleicht auch mal ein Kindermädchen oder ich bleibe zu Hause oder nehme sie ggf. mit.
Das Frauen vielleicht auch manchmal auf die Barrikaden gehen, wenn Väter die Kinder in den Ferien nicht nehmen können, kann ich aber durchaus auch verstehen. Ich habe zwar das Glück, dass meine Eltern meine Kinder nehmen, oder sie mittlerweile auch schon mal einen Vormittag alleine bleiben. Alleinerziehende Mütter, die nicht diese Möglichkeiten haben, stehen dann nämlich vor einem Problem. Kinder haben insgesamt ca. 14 Wochen Ferien, aber nur 6 Wochen Urlaub. Wie bitte soll die Frau das sonst machen?
@Frederika
in einer intakten Familie haben die Eltern die Kinder auch immer um sich. Ja, das ist wohl so, aber da geht auch schon mal einer allein mit den Kindern weg, damit der andere sich mal entspannen kann. Oder es geht abends mal einer alleine aus, damit er mal was anderes sieht.
-
Oh, da muss ich doch mal eine Bresche schlagen, für die hier allzu oft gescholtene Rabenmutter. Ich bin umgekehrt in der gleichen Situation als alleinerziehender Vater mit Sohn, der höchstens einmal stundenweise an den Mama-Wochenenden zu seiner Mutter geht. Manchmal besteht mehrwöchig null Kontakt zwischen den beiden. Es ist nicht zuviel verlangt, wenn diese hier gescholtene Rabenmutter alle 14 Tage zwei freie Tage für sich einfordert.
Wenn der 14-jährige nicht zu seinem Vater will, dann hat das seine Gründe. Diese Gründe sollten aufgearbeitet werden. Voraussetzung ist, dass beide, Vater und Sohn das wollen. Es gibt zahllose kostenlose Beratungsstellen, die dort behilflich sind.
Zur Kinderbetreuung kann ich nur raten doch die Verwandschaft, Freunde oder eine andere möglicherweise auch kostenpflichtige Betreuung zu organisieren. Nicht nur die Mutter wird von den freien Wochenenden profitieren, das Kind auch.
-
Mir fällt es schwer, dass Wort 'Mutter' zu verwenden, für eine Frau, die ein Problem damit hat, dass ihr Kind nicht alle 14 Tage zum Vater gehen möchte.
Was ist das für eine 'Mutter', die die Frage stellt, wer dann ihr Kind betreuen soll - mir tut das Kind leid!
Die Behauptung aufzustellen, die Mutter hätte schuld, dass das Kind nicht zum Vater gehen möchte, ist mehr als verwegen, ziemlich pauschal, abgedroschen. Um so etwas zu behaupten, muß man ganz genau auf den Einzelfall schauen.
Natürlich kann es an ganz anderen Gründen liegen, dass ein Kind die Besuche beim anderen Elternteil verweigert. Man sollte ganz genau schauen, ob etwas Schwerwiegendes vorgefallen ist.
Aber auch, wenn dies nicht der Fall ist, wieso sollte man ein Kind zu so einem Besuch zwingen? Diese Idee käme mir als Mutter zweier Kinder gar nicht in den Sinn.
-
Schaut doch bitte mal im Parallelthread: http://www.elitepartner.de/forum/wie-sollte-ich-damit-umgehen.html
-
Stehe mit dem gleichen Problem da und kann das gut verstehen.
Zum Einen ist da eine Verantwortung als Eltern, dass der andere Elternteil auch Anspruch hat.
Zum Andern besteht da auch eine Pflicht des Kindes, den Kontakt zu pflegen.
Meisst sind die Gründe des Kindes ganz banal. Es ist schwierig mit der Situation fertig zu werden. Sehr oft länger als die Eltern brauchen, bis sie wieder normal sind.
Als Kind kann man so auch ein Elternteil blockieren, dass es auf keinen Fall zu einer neuen Beziehung kommt.
-
Hm, ich bin Single-Mama mit 14jährigen Kind, das am Wochenende so viel unterweges ist, (gute Hobbis und Freunde) dass ich eigentlich froh wäre, wenn es mal zu Hause wäre... und ich es betreuen könnte :-). Mein Kind geht auch regelmäßig zum Vater, so dass ich eigentlich jedes Wochenende frei habe.
Ich würde auch dringend nachschauen, warum das Kind nicht zum Vater will, notfalls mir ne Beratung bei einer Familienberatung holen.
Parallel dazu würde ich schauen, ob das Kind keine Hobbis oder Freunde hat, wo es mal übernachten kann, damit Mama mehr Freiraum/Ruhe für sich hat, worauf sie einfach auch ein Recht hat.
-
Die Wahrheit ist doch das heute keiner mehr Kinder betreuen möchte, sie werden nur als Belastung betrachtet. Anfangs, wenn die Kleinen noch süss und schnuckelig sind, wird um sie gekämpft, 'bis aufs Messer'. Besonders die Herren wollen plötzlich gerne Windeln wickeln und das alleinige Sorgerecht durchboxen, allein um der Gleichberechtigung willen. Aber so bald die Kinder größer sind, sollen sie bei der Mutter bleiben, denn dann stellt sich heraus, das es doch kein Zuckerschlecken ist, Kinder zu erziehen und ständigt präsent sein zu müssen. Da wird rücksichtslos der andere Partner beansprucht. Und wenn derjenige dann mal einmal frei haben möchte, wird gleich die Rabenmutter herausgestellt. Es gibt keine Großfamilie mehr, wo immer einer daheim ist. Alleinerziehende die dadurch genug Leid erfahren haben werden genötigt und gepisakt um nur ja das gesellschaftliche Problem niederzutreten und die sexuelle Freiheit der Männer nicht zu gefährden. Wofür ist diese schließlich erkämpft worden? Alleinige Triebbefriedigung ohne irgendeine Konsequenz zur Verantwortung kommt doch nur den Männern zum Vorteil. Eigentlich ist es ohne Kultur wie in die Steinzeit zurückentwickelt, kein Wunder das alle gegen die kirchliche Ordnung sind.
Interessant finde ich, das das 'kleine' Kind unbedingt auch bei Krankheit und Kindergeburtstag des besten Freundes immer zum Vater muss! Aber wenn es 14 Jahre alt ist, ist es dem Vater unmöglich eine Betreuung für sein Kind zu finden, wenn er nicht mehr mit ihm klarkommt. Da muss! die Mutter wieder 'ran. Obwohl das Kind durch diese ständige Hin- und Her-Zerrerei vom einen zum anderen, auch vom Vater völlig verkorkst worden ist. Schließlich kam die Scheidung aus unterschiedlichen Einstellungen und Ansichten erst zustande, aber das Kind soll nun beide Leben erfahren, obwohl sogar die Erwachsenen den einen Lebensstil nicht mit dem anderen vereinbaren konnten. Die Kinder halten still und schweigen, wehe sie verweigern. Dann kommt das Jugendamt wieder zum Zuge, zu vermitteln, was nicht zu vermitteln ist. Jeder Mensch ist anders nur Kinder müssen überall hindurchgequält werden ...
-
@17: mei - o -mei - hast du schlechte Erfahrungen mit Männern gemacht! Bitte mach erstmal eine Therapie, bevor du den nächsten Mann an dich ran lässt oder werde lesbisch. Mit dieser Einstellung - Männer sind zu nichts nutze und nur Schweine, übernehmen keine Verantwortung und wollen nur die schönen Seiten - kann man keine Beziehung leben!
Männer übernehmen sehr wohl Verantwortung, auch für Schule und allgemeine Entwicklung der Kinder - so die Mutter ihn (teilhaben) lässt. Doch manchmal sind es leider auch die Mütter, die sich nur noch um ihre Freiheiten mit dem neuen Lover kümmern, statt um die Kinder! Denen dann sogar die Schulausbildung der Kinder völlig egal ist, so dass die Kids durch alle Schulinstanzen nach unten durchgereicht werden. Was Mütter ihren Kindern teilweise insgesamt, insbesondere emotional (wechselnde Lover, die gleich einziehen, ohne dass die Kids sich darauf vorbereiten können) antun, möchte keiner gerne sehen! Hauptsache der EX drückt das Geld ab. Das ist schrecklich genug!
Ob ein Kind hin und hergerissen wird, liegt maßgeblich an beiden Eltern! Wie erwachsen und reif sie miteinander umgehen und ob das Kind das Gefühl hat, sich entscheiden zu müssen - oder Dinge verheimlichen muss vor dem anderen, oder ob es einfach frei leben darf. Mit beiden! - Genau das ist mir und meinem Ex extrem wichtig, und wir leben es. Trotz jeweils neuen Partnern an unserer Seite, die das sogar positiv begleiten und mittragen! Auch, weil sie selbst Kinder haben und leider dort erleben müssen, dass es nicht überall so ausgeglichen läuft. Ich wünsche vielen Paaren die Kraft und die innere Größe, es so freundschaftlich zu regeln und zu leben sowie das Kind als gemeinsames Gut anzusehen, das es gilt zu schützen, zu fördern und zu lieben! Denn Eltern bleibt man - auch wenn viele Männer wie Frauen dies gerne mit der Trennung zeitglich wegdividieren würden!
-
oje, manchmal habe ich das Gefühl hier schreiben Leute von Dingen, die sie nie erlebt haben.
Mein Mann ist nach 20 Jahren von einem Tag auf den anderen abgehauen. Zu einer anderen. Er hat weder mir noch den Kindern eine Erklärung gegeben.
Nach 2 Wochen wollte er "Normalität", dh. die Kinder sollten 2 Stunden mit dem Zug zu ihm und seiner Neuen und dort übernachten. Das haben sie (14 u.16) abgelehnt, hätten den Vater aber gerne mal zu Sport, Kino, Eis essen oder so gesehen.
Das war ihm aber zu anstrengend. Er war nicht mal bereit die eine Stunde Autofahrt (er ist übrigens so weit weg gezogen) für seine Kinder auf sich zu nehmen. Er hat jeden Vorschlag abgelehnt. Das hat die Kinder (verständlicherweise) sehr gekränkt. Daher herrscht seit fast einem Jahr kein Kontakt. Er rief auch nur sehr selten an.
Die Kinder sind so enttäuscht, dass besonders mein Sohn (16) nun ganz geblockt hat.
Ich war immer für meine Kinder da (mein Mann beruflich eh selten Zuhause). Aber die ganze Ehe und die Art der Trennung hat mir sehr viel Kraft gekostet. Auch ich würde gerne mal ein Wochenende z.B. mit einer Freundin wegfahren. Das geht aber nicht.
Ach so, mein Mann hat uns auch noch 5 Hunde gelassen (drei konnte ich gut vermitteln, zwei, davon ein Querschnittsgelähmter leben noch bei uns).
Das macht die Sache nicht einfacher. Er selbst hat keins der Tiere (obwohl er derjenige war, der die Hunde am meisten wollte) mitgenommen. Wir hätten sie in ein Tierheim geben sollen, hatte er gesagt. Das konnten wir drei alle nicht, weil wir ja mal die Verantwortung für eine fühlendes Wesen übernommen haben. Ihm war das egal. Frau augetauscht, Kinder ausgetauscht, Hunde ausgetauscht (von Gegenständen wie Auto etc. nicht zu reden:)
Nun hat er sich wieder einen Welpen angeschafft.
Seine Neue hatte ihn in einem Chat kennengelernt, ihn nie vorher gesehen und sofort bei sich aufgenommen und ihren 3 Kindern "vor die Nase gesetz".
Es tut mir sehr leid. Nicht nur, dass mein Mann sich völlig daneben verhalten hat und verhält, auch diese Frau ist mir sehr suspekt, wenn sie einen fremden Mann aus dem Internet sofort bei sich und ihren Kindern aufnimmt. Er hätte ja sonst was mit ihr machen können.
Das alles entspricht weder meinen Wertevorstellungen und auch meine Kinder sind natürlich so geprägt, dass sie solch ein Verhalten sehr komisch finden.
Ich sage nie etwas gegen meinen Mann oder diese Frau. Aber die Kinder erfahren diese Dinge natürlich (und über die Geschichte, auch den alten Hund "wegzuwerfen und sich einen Welpen anzuschaffen", ) sind sie sehr empört.
Daher verstehe ich ihre Haltung absolut, würde sie nie zwingen, was aber nicht heißt, dass ich trotzdem auch gerne mal nach all den Jahren an mich denken würde.
Ich bin weiß Gott nicht egoitisch. Aber ich habe schon hin und wider das Gefühl, die "Arschkarte" gezogen zu haben.
Ich habe meine Karriere für meinen Mann und die Famililie aufgegeben, habe immer meine Interessen zurück gestellt, war immer für alle da.
Ich bin es auch immer noch. Habe keine Beruflichen Chancen, keinen Partner mehr, finaziell sieht es sehr schlecht aus und alle Anstrengungen.
Mein Mann hat einen guten Job, ein neues Haus, neue Frau, in dem Jahr der Trennung schon 3 Mal Urlaub mit ihr gemacht.
Ich habe gar nichts. Zumindest fühlt es sich häufig so an. Ja, ich habe Kinder, die mich lieben udn ich sie auch. Trotzdem gibt es eben auch oft Stress, weil die Pubertät in Zusammenhang mit der schwierigen Situation nun mal zu Konflikten führt.
In ein paar Jahren ziehen sie dann aus, ich kann dann mit einem guten Gewissen mein Leben beenden. Aber gelebt habe ICH nie. Zumindest nie für mich. Sondern immer für andere.
Und ich glaube, viele Frauen fühlen so.
Was ist dagegen mal ein Wochenende an dem man dann auch mal Spass haben darf.
Dadurch ist man doch nicht gleich eine Rabenmutter.
Ich empfinde meinen Mann als absolut egoistischen Rabenvater...aber er ist glücklich.
Und er kann sich am Ende seines Leben sagen, ich war zwar ein Schwein (nein, er wird es nciht sagen, weil er es nicht merkt) habe aber schön gelebt.
Und ich?
Und werden meine Kinder sehen, was ich geopfert habe? Ich fürchte es nicht.
Und wenn jetzt wieder jemand schreit Kinder sind kein Opfer sondern Freude. Ja, sind sie Manchmal. Aber auch ganz viel Selbstaufgabe und Verzicht.
Das paßt auch zu der typischen fraulichen Selbstaufgabe.
Nicht dazu paßt aber, dass man nach 20 Jahren (nur Hausfrau sein) jetzt wieder von mir erwartet tuff und selbstbewußt in den Beruf einzusteigen.
Tut mir leid. Ich sehe einfach, da geht im Moment mächtig was schief.
Ich als Frau soll plötzlcih alles sein und können.
Die liebevolle Mutter, die verständnisvolle getrennte Exfrau, die den Mann nicht schlecht macht, alle Emotionen schluckt, die immer für alle da ist, trotzdem die Versorgerin, die, die Steckdosen repariert, Öl wechsel beim Auto macht, sich mal hoppla hop einen Job sucht und und und.
Ich fühle mich in diesen vielen Rollen völlig überfordert...
-
@19: Selbst schuld, wenn du das Gefühl hast, immer nur für andere gelebt zu haben! Das liegt aber nicht an der jetzigen Trennung durch deinen Ehemann - das liegt seit 20 Jahren an DIR. Und ob die Kinder mal sehen, was DU geopfert hast. Schlimm, diese Einstellung, denn sie fordert schon jetzt Dankbarkeit und Unterwürfigkeit von deinen Kindern. Sorry, aber deine Kinder wurden nicht gefragt, ob du ihre Mutter sein darfst und ob sie auf die Welt wollen. DU hat bestimmt, dass du sie haben willst. Aber deswegen müssen sie dir nicht ewig ergeben und dankbar sein. Deine Kinder und auch den Mann sind nicht für dein Glück verantwortlich. DU bist dafür verantwortlich. Aus Dir spricht soviel Frust und Resignation - deine Kinder tun mir leid, in dieser düsteren Umgebung aufwachsen zu müssen! Und deinen Mann kann ich daher teilweise verstehen. Vielleicht lebt die andere Frau bewusster ihr Leben und genießt ihr Leben und nörgelt nicht nur rum. Wenngleich ich es natürlich nicht gut heiße, sofort auszuziehen, dort einzuziehen und sich nicht um die Kinder zu kümmen. Doch andererseits, wenn die Kinder blocken, was soll er tun???
-
Liebe Fragestellerin,
Deine Wünsche und Dein Frust sind verständlich, Deine Formulierung " ... keine Lust, das Kind ..." interpretiere ich mal als Verzweifelung, obwohl es eher verantwortungslos klingt.
Dein Kind (Tochter oder Sohn ?) will nicht zum Vater, also musst Du das bitte doch erst einmal mit dem Kind klären, warum. Selbst wenn es sich um pubertäre Sturrheit handeln sollte, möchtes Du damit sehr behutsam umgehen, denn viele Fehler machen Eltern gerade in diesem Alter. Frage es nach Freunden, nach Sorgen, ...
Wenn das Kind also partout nicht zum Vater will, besprich mit ihm Deine Wünsche und sucht Lösungen, so dass es sich nicht zurückgesetzt fühlt. Lass Dein Kind spüren, dass Du immer für es da bist, jedoch auch gern mal etwas unternehmen möchtest. Einen Abemd lang wird es sicher einmal allein bleiben können, ein ganzes Wochenende ist nicht ohne weiteres möglich, war ich allerdings auch, als meine Eltern in den Urlaub gefahren sind und ich Tage später zur Klassenfahrt.
Weise Dein Kind in Hausarbeiten ein, damit es selbständiger wird. Mit ein paar Wochen Geduld und intensiven Gesprächen mit dem Kind findet Ir sicher eine Lösung auch ohne Vater.
Alles Gute , w, 51
-
@20
Du bist sicher ein Mann??
Nur jemand, der keine Ahnung hat, wie es einer Frau in ihrer Situation geht, kann so gehässig antworten!
Dass sie z.Zt. resigniert hat, kann ich völlig nachvollziehen, denn jeder Tritt, den der Vater in Richtung Kinder macht, ist ein zusätzlicher Stich ins Herz einer Mutter. Der Vater kümmert sich nicht, tritt in die sowieso schon vorhandenen Wunden der Kinder (Bsp. Hund), welches die Mutter auffangen muß. Wenn sie vor 20 Jahren gewußt hätte, dass die damals typische Hausfrauenehe heute total verpönt und verspottet wird, hätte sie ihren Job sicher nicht an den Nagel gehängt.
Woher weißt du, dass ihre Kinder "düster" leben müssen und die Posterin nur "rumnörgelt? Sie kompensiert das, was der Vater verbockt und das kostet extrem viel Kraft und manchmal auch Selbstaufgabe.
Nicht umsonst schreibt Erich Fromm von der "bedingungslosen Liebe" einer Mutter und der Vtaerliebe, die immer an Bedingungen und Leistungserwartung geknüpft ist.
Wie belastend ihre Lage ist, versteht nur der, der es selbst erlebt hat!
-
@22: leider verschätzt, ich bin eine Frau, alleinerziehend, Vollzeit berufstätig und selbständig und lebe mein Leben, nicht das Leben anderer Menschen! Tja- und nun?
-
21: von FS: Ich bin nicht selbst betroffen, mich hat dies nur interessiert, weil damals in Parallelthreads das ein oder andere hochkochte. Daher die eigenständige Frage. Mein Kind geht 1. freiwillig, auch während der Woche mal zum Vater und 2. ist der Vater auch selbstverständlich für sein Kind da.
-
zu #19
Deine Geschichte tut mir leid, aber du hat selber deinen Anteil an deiner jetzigen schlimmen Situation. Es tut sicherlich weh, dass sich jetzt eingestehen zu müssen.
Warum hast du damals aufgehört zu arbeiten und deine Karriere zurück gesteckt?
Wie dein Ex sich verhält ist wirklich absolut daneben, aber du musst jetzt bei dir schauen und nicht bei ihm.
Vielleicht solltest du dir therapeutische Hilfe bzw. Beratung suchen. So klein sind ja deine Kinder nicht mehr, dass du keinen Freiraum mehr für dich haben könntest.. Ich könnte mir eher vorstellen, dass du aus deinem Hausfrau-Verhalten nicht so schnell rauskommst, weil 20zig Jahre Hausfrau und Mutter prägen einen natürlich. Also, es liegt an dir allein, was du aus deinem jetzigen Leben machst?
Eine Erziehungsberatung wäre vielleicht auch angebracht?
Gibt es wirklich keine Möglichkeit, dass du irgendwo erstmal jobben könntest, um was dazu zu verdienen und um raus zu kommen?
Ich gehe als Single-Mama, z.B. gehe neben meinem Hauptjob nebenbei noch putzen. Es wird fair bezahlt, man sieht sofort ein positives Ergebnis, wo hat man das schon :-) und es hält mich körperlich fit. Mein pupertierendes Kind hilft mir bei meinem Nebenjob, muss also seinen Beitrag zum Familieneinkommen leisten.
Hast du alle Möglichkeiten ausgeschöpft, dass die jegliche finanzielle Unterstützung zusteht, die zu bekommen musst? Hast du das Jugendamt eingeschaltet, weil er sich nicht um seine Kinder richtig kümmert?
Und zum Thema Next, warte ab, die Wahrheit kommt ans Licht. Jeder Mensch bekommt für sein negatives Verhalten über kurz oder lang seine Quittung ab.
Ist nur immer wieder erstaunlich, dass es Frauen gibt, die soche Männer "aufnehmen", die von einem gemachten Nest ins nächste Nest hüpfen.
Ähnliche Themen
-
Ex und Mutter entzieht Vater nach und nach das Kind bzw. hetzt das minderjährige Kind auf!
Von Gast im Forum Familie
16.01.2012, 09:49 -
Väter mit 50+ - Vater werden, in einem Alter, in dem andere zum Golf spielen gehen...?
Von MadMax im Forum Familie
22.12.2011, 13:12 -
Ex-Frau betreut Kind trotz psychischer Probleme. Wie damit umgehen?
Von Gast im Forum Trennung
22.04.2011, 16:02 -
Warum weigert sich ein Mann, mit einer Frau zusammenzuziehen? Ist er dann sowieso der Falsche?
Von Gast im Forum Beziehung
16.09.2010, 00:15 -
Kann ich mir einen Babysitter nehmen, wenn der Vater sein Kind nicht regelmässig nimmt?
Von Gast im Forum Trennung
25.06.2010, 23:55









