1. Frage:
    Gefragt am: 20.12.2009, 20:10 von Gast
    Wie funktioniert das hier mit der Spiritualität? ;)
    Hallo! Ich bin im Netz immer wieder über ElitePartner Werbung gestolpert die vermuten ließ, diese Seite sei ein guter Platz für spirituelle Menschen. Als langjährig meditierende Yogini mit seltenem Religionsbekenntnis habe ich mir aber ein bisschen mehr erwartet. Hab ich gar "falsch" im Test abgeschnitten und liege MP-mäßig im falschen pool? :D Bei meinen Partnervorschlägen war da bisher Wüstengebiet. Wäre auf eure Erfahrungen sehr neugierig!
    Antworten:
  2. #1 Gast
    20.12.2009 21:29
    Nö, hier wird eher dem Gott Mammon gehuldigt.
    Esotherik und religiöse Ambitionen gelten bei EP als ganz dickes No-Go.
    Du wirst aber sicher bei Yoga-Seminaren und anderen Veranstaltungen in dieser Richtung gute Chancen auf Partnerwahl haben.
    Kannst Du keine Gleichgläubigen in Eurem Tempel kennenlernen?

  3. #2 Gast
    20.12.2009 21:30
    Hallo,

    mir geht es vielleicht ein bisschen ähnlich. Ich habe den Eindruck, daß es nicht leicht ist, Menschen zu finden, die einerseits niveauvoll und gebildet sind (deswegen habe ich mich für EP entschieden) und andererseits aber auch eine reife spirituell- religöse Orientierung haben. Für ersteres scheint mir EP ganz gut geeignet, für letzteres habe ich bislang erst einen Kontakt gehabt, bei dem ich den Eindruck hatte daß diese Person ebenso wie ich Lust hat, über festgefahrene religiöse "Tellerränder" zu schauen und dies auch in ihrem Leben zu thematisieren. Da dies für mich aber für eine Beziehung wichtig wäre, tendiere gerade dazu, mich hier wieder abzumelden. Ich habe den Eindruck daß ich den Mann, mit dem ich zusammen sein möchte doch auf anderen Wegen suchen muß.

    Aber vielleicht gibt es unter den Tausenden hier ja doch einige, die wir noch gar nicht bemerkt haben? Liebe Grüße 7E247F77

  4. #3 Gast
    20.12.2009 23:54
    #1: Na ja, "Tempel" sollte es für den Gott des Mammons in unseren Städten mehr geben als für seltenere Religionen, also wäre EP für die Mammonfans auch überflüssig. Natürlich ist "Gleichgläubig" völlig unwichtig.
    #2 Ich bin mir noch immer nicht sicher was wichtiger ist, die "Kombinationen" die ich bisher erlebt habe waren alle auf ihre Art hilfreich und bereichernd.

  5. #4 Gast
    21.12.2009 00:18
    Mädels, mit der Religion ist es wie mit dem Sexspielzeug: Muss man doch nicht beim 1. Treffen gleich ausm Hut zaubern. Das gehört auch zum Niveau, dass man sich mit solchen Bekenntnissen
    vieleicht erst mal zurück hält?! Oder ist das Euer einziger Lebens und Gesprächsinhalt? Dann würde ich sagen, Ihr braucht gar keinen Mann...;o)

  6. #5 Gast
    21.12.2009 09:24
    Ich bin hier schon einigen Männern begegnet, die sehr gläubig waren. Deren erste Frage an mich war auch gleich: Glaubst du an Gott?
    Ich habe mich zunächst auf einen Kontakt eingelassen, merkte aber im Laufe der Zeit, dass durchweg alle diese Männer selbst sehr intolerant waren, einengend und bevormundend.
    Daher bin ich mittlerweile sehr vorsichtig, um nicht zu sagen ablehnend, wenn wieder eine
    Partneranfrage von einem religiösen Mann kommt. Zu erkennen an Hobby: Religion oder eindeutigen Fragen.
    Es gibt doch bestimmt auch christliche Partnervermittlungen bzw. in deinem Fall auch entsprechende religiöse Vereine. Da ist die Trefferquote gleich viel höher.

  7. 21.12.2009 10:47
    Aus welcher Werbung hast Du denn abgeleitet, EP sei etwas für spirituelle Menschen? Wenn ich das angenommen hätte, hätte ich mich nie und nimmer hier angemeldet und damit die Liebe meines Lebens verpasst. Ich habe aus der Werbung immer nur entnommen, dass hier Menschen mit Bildung und Niveau, die i.d.R. auch im Beruf erfolgreich sind/ waren, auf der Partnersuche sind und habe auch Einige mit diesen Voraussetzungen hier kennen gelernt, bis ich dann meinem Traummann begegnet bin.

    Aber ich denke, dass es für Deine Interessen sicherlich auch eine Plattform geben wird, oder?

  8. 21.12.2009 10:58
    Auf EP sind überwiegend niveauvolle und kultivierte Personen -- das widerspricht sich ziemlich stark mit esoterischem und spirituellem Mumpitz. Ich kann einfach niemanden ernst nehmen, der in unserer aufgeklärten Welt so einen Quatsch von sich gibt. EP mit Spiritualität zu assoziieren ist komplett danebengegriffen. Spirituelle sind hier zum Glück sehr selten.

  9. #8 Gast
    21.12.2009 12:25
    zu 7:
    Wie kann man nur so eine Einstellung haben, dass spirituelle Menschen nicht niveauvoll und kultiviert sind? Finde ich unmöglich.

    Die Akademiker können wohl das Wissen mit den Löffeln gegessen haben, aber noch lange nicht die Weisheit. Verstand und Weisheit, zwei Welten, die unterschiedlicher kaum sein können.
    Die Weisheit bleibt für den Verstand verschlossen und daher haben da manche Akademiker auch keinen Zutritt.

  10. #9 Gast
    21.12.2009 15:49
    Gereon (m27)

    Zu 7:

    Ich muss #8 Recht geben.

    Ich selbst bin nicht spirituell, noch nicht einmal religiös (aus der Kirche ausgetreten), aber das ist kein Grund die Weltanschauung anderer Menschen pejorativ abzuwerten, bzw. bestimmte charakterliche Aspekte damit für unvereinbar zu halten.
    Die moderne Naturwissenschaft weiß erschreckend wenig über die bekannte Welt, geschweige denn, über die Teile, die wir nicht kenne. So weit ich weiß, ist der Monismus noch nicht bewiesen oder zur allgemeinen Pflichtweltanschauung geworden.
    Demzufolge muss jeder Mensch selbst einen Weg finden, mit den Unbekannten des Lebens und des Todes umzugehen. Ein Jeder sucht da an einer anderen Stelle. Für den ein oder anderen Menschen mögen die Antworten die sie/er dabei findet, gemessen an den eigenen Überzeugungen, komisch wirken. Über all dem darf aber nicht vergessen werden, dass diese Überzeugungen für den jeweils anderen wichtig sind und einen Teil seiner Charakters darstellen.
    Hinzu tritt die Frage, in welcher Weise die Person ihre Überzeugungen auslebt. In vernünftigem Rahmen praktiziert, kann meine Partnerin doch glauben an was sie will. Niemand würde je in meiner Achtung sinken, nur weil er nicht z.B. nicht an die Evolution glaubt.

    Gerade bei EP sollte man Achtung und Respekt erwarten können, denn zu einer gefestigten Weltsicht, gehört ebenso deren Grenzen zu kennen.

    Ich jedenfalls habe "keine Religion" angegeben; eben weil es so ist, aber deswegen habe ich auch keinen Deut mehr Glück gehabt, denke ich.

  11. #10 Gast
    21.12.2009 22:38
    Mich hat mal ein Mann kontaktiert, der angeblich aus meiner Stadt war. Wir schrieben nur kurz, sein Abo lief aus und wir wollten telefonieren.

    Dabei stellte sich heraus, dass er 100 km entfernt in einem kleinen Ort wohnte. Ich wohne in guter Lage in einer grossen Stadt und er hatte mich angeblich wegen meines Sternzeichens kontaktiert.
    Ich habe kein Interesse an einem Mann, der sich nur an esotherischen Sachen wie Sternzeichen orientiert, aber ich wollte doch gerne wissen, wer das wohl ist und habe mich ausführlich mit ihm unterhalten.

    Der Herr hatte ziemlich klare materialistische Ziele.
    Aus seinen Angaben habe ich entnommen, dass er von seiner bisherigen Frau während seines Studiums und 10 Jahre danach finanziert wurde und dass sie auch immer alles bezahlt hat wie Haus, Urlaube, teure Hobbies etc.
    Klar, er war ja in höheren Spären unterwegs und konnte sich mit so schnöden Dingen wie Geldverdienen nicht beschäftigen.

    Vermutlich muss ich nun schlechtes Karma befürchten, weil ich nicht völlig selbstlos bin. Solch ein Mann ist für mich ein Schmarotzer. Er ist von seiner Ex nach 20 Jahren verabschiedet worden, aus welchen Gründen auch immer.

    Aber vermutlich wäre dem Herrn meine schlichte 3-zi-Wohnung nicht gut genug gewesen.
    Wer eine herrschaftliche Villa mit Pool und Carpool mit 5 Fahrzeugen gewohnt ist, hat schliesslich Ansprüche, besonders wenn er nichts dafür tut.

    Auf solche Kontakte kann ich bei EP gut verzichten, gibts zum Glück selten hier.
    Die meisten leben ohne Sternzeichen und lügen einem nichts von Spiritualität vor.
    Wenn er ehrlich formuliert hätte, wäre die Aussage gewesen:
    Bin seit 20 Jahren arbeitsscheu, mein Hobby ist die Astronomie, suche eine reiche Frau, die mich gut finanziert, als Gegenleistung schwalle ich sie mit Eigenlob und erfundenem Esotherikkram zu.

  12. #11 Gast
    21.12.2009 23:05
    Mich erschreckt die Ahnungslosigkeit in den abwertenden Antworten. Zum Beispiel haben Buddhismus und viel von Yoga wirklich nichts mit Glauben zu tun, es steckt fast immer ein agnostischer Charakter dahinter. Wer durch selbstständiges Denken gepaart mit Freiheit und großer Neugier die Welt hinterfragt tut nicht viel anderes. Besonders zum Buddhismus konvertierte "Westler" sind meiner Erfahrung nach zu einem großen Teil überdurchschnittlich gebildet.

  13. 22.12.2009 00:34
    @#11

    Inwiefern sind die Antworten hier abwertend und zeugen von Ahnungslosigkeit? Heißt Freiheit im Geiste und Akzeptanz von Andersartigkeit, das ist schließlich ein wesentlicher Bestandteil vom Buddhismus oder irre ich mich, das man auch anderslautende Meinungen akzeptiert, auch wenn sie schwer zu schlucken sind, ohne selber zu werten. Schließlich wertet man ebenso mit der Aussage "erschreckt die Ahnungslosigkeit ...den abwertenden Antworten" und das wäre dann Gleiches mit Gleichen vergelten. Ebenso schreiben Sie "meiner Erfahrung nach". Das ist subjektiv. Mit meinem Posting wollte ich ein wenig verdeutlichen, dass Buddhismus und Yoga viel bedeuten kann. V-i-e-l und k-a-n-n.

    Beste Grüße.
    (34,m)

  14. #13 Gast
    22.12.2009 12:31
    Ganz im Gegensatz zu Frederika kenne ich im richtigen Leben eine ganze Menge äußerst gebildeter, kultivierter, sympathischer, warmherziger und beruflich erfolgreicher Menschen, die sehr spirituell sind. Kaum einen von denen würde ich als Spinner bezeichnen, auch wenn ich selbst einiges ein bisschen merkwürdig finde.
    Wie Du, Fragestellerin, darauf kommst, dass EP eine Plattform für solche Menschen sein könnte, ist mir allerdings völlig schleierhaft. Nein, wenn Du so jemanden kennenlernen willst, bist Du hier, fürchte ich, völlig falsch. Da gibt es andere Plattformen und Parterbörsen.

  15. 22.12.2009 12:52
    @#11

    Noch eine persönliche Frage aus Interesse. Wenn Sie sich jetzt bei Elitepartner für einen Premiumaccount angemeldet haben, geben Sie dann als Religion Buddhismus an oder Agnostizismus? Sollten Sie angemeldet sein und Buddhismus als Religion angegeben haben, dann frage ich mich folgendes: Wenn Buddhismus nichts mit Glauben zu tun hätte, wie Sie ja schreiben, wäre es dann nicht ehrlicher Agnostizismus oder überhaupt nichts hinzuschreiben? Wobei, überhaupt nichts ja auch nicht ginge, denn dann wäre es ja Atheismus. Ich könnte natürlich auch einem Denkfehler anheim fallen ("anheim fallen": Dass mir dieses eher altmodisch Wort noch eingefallen ist, gefällt mir.).

    Beste Grüße,
    R. (34,m)

  16. #15 Gast
    22.12.2009 13:07
    Selbst Albert Einstein war tiefreligiös, bzw. erkannte das Göttliche, das Geistige und die universelle Kraft im Universum. Spirituelle Menschen sind keine Esoteriker. Es sind meist hochintelligente, wissenschaftlich ausgebildete Menschen, die eher in der Lage sind komplex zu denken, d.h. die W i r k z u s a m m e n h ä n ge nicht nur mit dem Verstand, sondern auch mit Intuition, Liebe(!) und Gefühl zu erfassen und somit komplexes überhaupt ansatzweise "greifbar" zu machen, was rational-analytisches Denken allein nicht vermag. Ich selbst (bin kein Einstein!) möchte mich auch ansatzweise als spirituell bezeichnen, habe drei Diplome, u.a. in Naturwissenschaften und erkenne täglich: Je mehr ich weiß, desto weniger weiß ich. (Oder: ich weiß, dass ich nichts weiß) Mit jedem Wissen ergeben sich neue Fragen - genau das Gegenteil der rational-analytisch-denkenden, die sich alles erklären können....

    Auch ich habe mal irgendwo Werbung von EP gelesen, in der es hieß, EP sei für spirituelle Partnersuchende... Ist mir allerdings auch ein Rätsel, wie ausgerechnet EP auf diese Idee kommt....es sei denn, EP hat schon erkannt, das Hochgebildete oft spirituell sind....

  17. #16 Gast
    29.12.2009 06:12
    Ich stimme #15 absolut und uneingeschränkt zu!

    Rational-analytisches Denken erfasst nur einen sehr begrenzten Teil der Realität und zeugt eher von Konditionierung des Intellekts. Das Wort "Analyse" sagt dabei bereits aus, dass der Fokus auf dem Zerlegen und Zergliedern von Vorhandenem beruht. Ratio - das logische Denkvermögen - ermöglicht lediglich das bereits vorhandene Wissen wiederzugeben bzw. zu kombinieren, oder anzuwenden. Ein ausgeprägtes rational-analytisches Denken ist durchaus eine besondere Fähigkeit - aber eben nur EINE Fähigkeit von Vielen.

    Ich habe im Laufe meines Lebens beobachtet, dass gerade diese Menschen, wenn sie
    - in Lebenskrisen stecken,
    - schwere "Schicksals"-Schläge zu erdulden lernen müssen,
    - die "Kontrolle" über ihr Leben und die ihnen nahestehenden, oder beruflich untergeordneten Menschen verlieren,
    - mit dem Tod, oder schwerer Krankheit konfrontiert werden, wo die Wissenschaft an ihre Grenzen stößt und kein Symptombekämpfungsmittel mehr an der Hand hat
    - die vertrauten Säulen auf die sie bauen, wegbrechen

    plötzlich bereit sind über ihre gewohnte Denkweise hinauswachsen zu wollen und dann oftmals gerade in Religion, Esoterik, oder bei spirituellen, mystisch orientierten Menschen Trost und Zuflucht suchen und genau dann, entsprechend ihrem Glauben, oftmals den "Spinnern" darunter in die Arme laufen. Bei mir war schon so mancher zur Rückführung und Beratung, der sich plötzlich für "Karma" interessierte, nachdem er Millionen an der Börse verspekuliert und Frau und Kinder sich plötzlich von ihm abgewendet haben.

    So wie ich als hauptberuflicher Controller bei meiner Budgetplanung nur Wahrscheinlichkeiten und Vorhaben in Zahlen übersetzen kann, die mit einer einzigen Entscheidung nichtig werden kann und überarbeitet werden muss, genau so, verhält es sich mit meiner Hellfühligkeit - mit der erfasse ich einen Menschen auch nur soweit, wie er sich wahrscheinlich, aufgrund seines jetzigen Denkens und dessen, was ich an Blockaden in ihm wahrnehme, verhalten und wohin es führen wird. Doch eine einzige Entscheidung, die ihn über seine bisherige Verhaltensweise hinauswachsen lässt, kann viele der "angenommenen" Wahrscheinlichkeiten zu nichte machen.

    Doch mit dieser Fähigkeit habe ich Menschen, die sich ausschließlich auf rational-analytisches Denken berufen, ein paar enorme Vorteile:
    a) meine Intuition lässt mich oft im Vorfeld erkennen und erarbeiten, was in Kürze gebraucht wird
    b) ich erkenne Trends, die sich rückblickend auch bewahrheitet und bestätigt haben
    c) ich nehme die Motivationen und Absichten eines Menschen wahr
    d) ich brauche keine Vorurteile und Schubladendenken mehr, sondern "bewerte" Verhaltensweisen, "ordne" zu und setze die entsprechenden Grenzen
    e) ich bin nur bedingt manipulierbar, in Augenblicken, wo ich mich in Sehnsüchten, oder gesellschaftsnormen Denken "verliere", also kurz meine Balance verliere
    f) ich blicke auf Lebenserfahrung - nicht nur erlerntes, oder angelesenes Wissen - zurück, die mir Vieles gelehrt hat, um mir jederzeit selbst vertrauen zu können, dass egal was kommt, ich die Kraft habe, es zu meistern, so lange ich es will, auch wenn alle stützenden Säulen weg gebrochen sind
    g) mich sehr viele Menschen auf meine besondere "Ausstrahlung" ansprechen - was Esoteriker als inneres Licht, Spirituelle als Erleuchtung, Suchende als "Vorbild" und blockierte Menschen als beängstigend bezeichnen und letztere von ganz allein von mir zurückweichen lässt.
    h) ich "funktioniere" nicht mehr nach Erwartungen, sondern lebe mein selbstbestimmtes Leben, ohne ins dominante oder devote abzutrifften
    i) eine der faszinierendsten Eigenheiten dieser "Erleuchtung" ist die Tatsache, dass ich mich in den Menschen die mir begegnen, bewusst selbst erkennen kann, während die "Unerleuchteten" in mich nur das hinein interpretieren, was sie selbst an sich mögen und in sich selbst ablehnen und unterdrücken.

    In Summe sind für mich Menschen, die sich ausschließlich auf das von der Wissenschaft bereits Entdeckte und Erforschte berufen, armselige, engstirnige Tropfe, die sich mit ihrer Wissenschaftsgläubigkeit auf einer Evolutionsstufe befinden, die forschende und innovativ denkende Wissenschaftler schon längst überholt haben - und letztere haben schon längst erkannt, dass die Menschheit in ihren jeweiligen Epochen und Evolutionsstufen schon immer das als "göttlich" bezeichnet, was eben noch nicht definiert und mittels bislang entwickeltem Wissen, oder Technologien "wissenschaftlich" nachvollzogen werden konnte.

    Ich erforsche seit vielen, vielen Jahren die Wirkungsweisen des Unbewussten in Korrelation zum Bewusstsein eines Menschen, habe dem jede freie Minute gewidmet und lerne dennoch jeden Tag, mit jeder Begegnung auf's Neue hinzu. Je mehr ich hinzu entdeckt habe, desto mehr eröffneten sich für mich die Lehren und übermittelten Gleichnisse Jesu (Jesus, Christus, Jeshua, oder wie auch immer er im Laufe der Lehren, Religionen, Übersetzungen oder Übermittlung von Mystikern benannt wurde) und obwohl ich aus der Kirche bereits vor über 10 Jahren ausgetreten bin, mich im Laufe der Jahre von den Dogmen und der Moral der Kirche(n) und Religionen gänzlich gelöst habe, ist seine Wahrheit zu meiner inneren Wahrheit geworden.

    "Liebe Deinen Nächsten, wie Dich Selbst", "Wer ohne Schuld ist, werfe den ersten Stein", oder vielleicht etwas unbekannter: Sehet zu und hütet euch vor aller Habgier; denn "niemand lebt davon, dass er viele Güter hat".", oder auch "Alle Dinge sind möglich, dem der da glaubt", ein weiterer Wortlaut, lt. dem ev. luth. NT "Wahrlich, ich sage euch: Wer das Reich Gottes nicht empfängt, wie ein Kind, der wird nicht hineinkommen"

    Und ich frage einfach mal euch: Was ist denn das Besondere an einem Kind? Ist es nicht das bedingungslose Vertrauen, die bedingungslose Liebe zu "seinen Schöpfern", den Eltern, so lange bis es emotional zu tief verletzt wurde? Ist es nicht das unbeschwerte Lachen, dass einem als "Erwachsenen" das Herz wärmt? Ist es nicht die auf mangelndem Wissen beruhende Logik, die uns oftmals zum Lachen bringt? Ist es nicht die unverblümte Offenheit und Direktheit, die uns auch mal zum Stutzen und Nachdenken bringt? Ist es nicht ein Kind, das abenteuerlustig und entdeckungsfreudig ist, einen Käfer zerlegt, "analysiert" und dennoch weiß, dass es ein Käfer war/ist und gleichzeitig wahrnimmt, dass es noch mehr als den Käfer in der Welt gibt? Ist es nicht ein Kind, welches vorurteilslos auf alles Neue zugeht? Jedes gesunde Kind hat von ganz alleine das Bedürfnis laufen zu lernen, selbst wenn es hinfällt, will es von ganz alleine wieder aufstehen und sich weiter üben - sofern es nicht Eltern hat, die ihm diesen natürlichen Impuls gleich rauben, durch Mitleid oder Übermuttern. Es bräuchte auch des Applaudieren und "Toll-rufens", oder Ermutigens nicht - ein Kind will aus sich heraus, seine Fähigkeiten und Möglichkeiten entdecken und über sein Jetzt hinauswachsen. Ein rational denkender Mensch mag denken, es sei naiv - doch mal ganz ehrlich: Wenn man liebt, vertraut, sich einlässt und hingibt - ist man da trotz aller Intelligenz nicht auch "naiv"?

    Ich persönlich bin der Ansicht, dass sich Menschen von den alten Weisheitslehren und "göttlichen Lehren" abgewendet, oder sie abgewandelt haben, weil sie den Mumm des Schmerz ertragens, wie ein Kind, wenn es beim Laufen lernen stürzt, vermeiden wollen und Angst haben, wieder hinzufallen, weil in ihrer Vergangenheit jemand da war, der sie ihres natürlichen Glaubens, selbst und aus eigener Kraft Laufen zu lernen, beraubt und entmündigt hat. Ihm sein natürlicher "Spirit" abkonditioniert wurde. Und diesen "Spirit", oder "Heiligen Geist", mit dem sich die kath. und ev. Kirche bei der Taufe anmaßt, damit zu segnen - was aber von Natur aus, vom "Göttlichen" aus, sowieso gegeben ist. Es ist ein uraltes Macht-Spielchen, zu behaupten, jemand könnte einem etwas geben, oder bei nicht-gefallen vorenthalten und alle "Nicht-Erleuchteten" erliegen dieser "Schein-Realität" und damit "Illusion". Die Einen, die meinen "sie sind's" und die Anderen, die meinen sie müssten sich denen, die "meinen, dass sie es sind und Wichtigtuerisch auftreten", nur weil sie "akademisch" gelehrt sind, unterwerfen, in ihrem "Schafherden"-Glauben, dass es die schon richten werden und besser wissen, oder über die dann eben hergezogen wird, weil sie es eben auch nicht hinbekommen und sich nur bereichern (s. aktuelle Banker- oder Managerdiskussionen).

    Mir hat noch kein Wissenschaftler, Arzt, Gehirnforscher, Neurologe, Physiker oder Psychologe wissenschaftlich erklären können, was den "elektronischen" Impuls erweckt, oder erzeugt, der einen Körper zum Leben erweckt. Mir hat als spirituellen und wissenschaftlich sehr interessierten Menschen, noch kein Wissenschaftler erklären können, weswegen es Spiegelneuronen gibt, oder Hormonausschüttungen gibt und wie sie in Wechselwirkung in Verbindung mit dem gesamten Organismus wirken. Forschende Wissenschaftler sind sehr wohl interessiert an esoterischen, spirituellen, philosophischen, religiösen und mystischen Gedankengut. Für diejenigen, die nicht wissen was das Wort Esoterik eingedeutscht bedeutet: nur Eingeweihten zugängliche Lehre; Geheimlehre, oder abgeleitet aus dem griechischen <esoteros> "der innere". Wer Führungskräftetrainings durchlaufen hat, wurde konfrontiert mit Atemtechniken, Meditation, Suggestionstechniken, Mentaltraining, NLP - woher glaubt ihr denn, das das kommt? Das entstammt alles der Esoterik! Lediglich für die gegenwärtige Zeit aufbereitet - alles uraltes esoterisches, geheimgehaltenes und nur Eingeweihten zugängliches Wissen. Sicher gibt es unter denen, die sich als esoterisch oder spirituell bezeichnen, auch diejenigen, die ihre Neurosen, Psychosen usw. weiterleben, doch genau das sind die Anfänger, die sich gerade aus ihrem ratio-analytischen Denken in eine für sie neue Evolutionsstufe begeben haben, von der daraus resultierenden Hormonfreisetzung ins euphorische abheben, aber auch noch nicht kapiert haben, dass sie erst ihre eigene Vergangenheit aufzuarbeiten haben, ihren Film in dem sie gefangen sind, erst mal zu löschen haben, bis die Wahrnehmung klar wird und der Körper sich an die hohe Energie gewohnt hat und dadurch vorübergehend noch blinder sind, als sie es vorher waren. Doch das ist eine der "unteren" Stufen der "Spirituellen" und eine Lern- und Übergangsphase, wie es vergleichbar ist, mit jemandem, der frisch sein Akademiestudium vollendet hat und ins Berufsleben eintritt. So jemand ist auch voller "frischem" Wissen und Ideale, mit dem er - je nach innerem Selbstvertrauen - meint, alle "missionieren" zu können und es besser zu wissen, ohne sich um Praxis und Umsetzbarkeit zu scheren.

    Elite sein, oder anzustreben ist evolutionär betrachtet ein großer Unterschied, zu den hier vielfach selbsternannten, sich zur Elite gehörigen Personen bezeichnenden Menschen, die sich nur über ihr Einkommen, ihre berufliche Position, oder ihre familiäre Herkunft definieren und dabei ihre Kälte und Herzlosigkeit, mangelndes Mitgefühl und Liebesunfähigkeit kund tun und in Diskussionen wie diesen im Forum ihr bitteres Gift verspritzen, um die zu infizieren, die an die Liebe glauben und dafür über sich selbst hinauswachsen wollen, wie ein "Kind", dass nach dem Fallen wieder aufstehen will, nach einer aufhelfenden Hand sucht und dann durch euch entmutigt, oder erneut und noch tiefer verletzt wird.

    Doch jeder hat in der gegenwärtigen Zeit, seinen "richtigen" Platz im Leben und trägt zum Göttlichen bei, selbst wenn er sich dessen verweigert (in der christlichen Religion nennt man letzteres teuflisch, oder von "Dämonen" besessen). Das ist das Geniale an der göttlichen Schöpfung. Ich könnte ja jetzt einen Aufruf starten a la "wacht auf", "kehrt um" o.ä., doch dafür gibt es überhaupt keinen Anlass, weil die göttliche Schöpfung eine Perfektion ist, die wir mit unserem menschlichen Verstand überhaupt nicht erfassen können und selbst das Streben nach Perfektion, "perfektem" Partner, oder perfektem "Funktionieren" absolut sinnlos ist. Wir sind und bleiben als Menschen, Geschöpfe des Göttlichen und können nur entdecken und erforschen, was schon vorhanden ist und früher oder später erntet jeder (oder der zunächst unschuldige Nachkomme), was gesät wurde - gleichgültig, ob bewusst oder unbewusst. Jeder kann nur das forttragen, oder weiterentwickeln, oder in seinen Kindern weiter vererben, was innerhalb der "Sippe"/Familie bereits angelegt oder vorgesehen ist.

    Also, urteilt ruhig weiter in eurer beschränkten Denkweise, ihr, die "lieben, tollen Akademiker", die ihr euch selbst bzw. das Göttliche in euch und um euch herum noch nicht erkannt habt,oder annehmen wollt und funktioniert nach euren selbstauferlegten Zwängen und Schubladen - wir, die "Erleuchteten" genießen zwischenzeitlich unser Leben und erfreuen uns daran :-) ...auch wenn ihr es uns - zugegebenermaßen - nicht immer leicht macht :-)) ...doch darauf, diese Stärke zu entwickeln, hat uns, unsere Kindheit und Lebensgeschichte vorbereitet... und wir haben das, was ihr noch vor euch habt, schon hinter uns :-) In unserem Herzen leben wir schon im "Himmel", während ihr euch noch in eurer selbstgeschaffenen "Hölle" abkämpft :-))

    Was mich persönlich mal interessieren würde, für meine Erforschung, nachdem ich viele der Antworten hier im Forum durchgelesen habe: Frederika, ThomasHH - seid ihr in einer Religionsgemeinschaft? Nennt ihr euch Christen, oder zählt ihr euch zu den Atheisten?

    w/41
    7E243872

  18. #17
    29.12.2009 09:10
    Unter den Begriffen Esoterik und Spiritualität kann sehr vielen laufen. Firlefanz wie Pendeln und Astrologie ebenso wie spannende Themen wie z.B. "morphische Felder" oder Ennegramme. Ich finde es wichtig, grundsätzlich für alles offen zu sein, und es nicht von vorneherein zu diskreditieren. Aber es ist nicht alles gut, nur weil es unter den anfangs genannten Begriffen läuft.
    Aber es müssen sich die esoterischen oder spirituellen Erkenntnisse, Projekte, Lehren gefallen lassen, (empirisch) geprüft zu werden. Deswegen halte ich z.B. Astrologie für Firlefanz. Nur weil ich aber einen Teilbereich ablehne, muss ich nicht gleich alles verdammen.

  19. #18 Gast
    30.12.2009 10:34
    Hallo Zusammen,

    mit großer Faszination habe ich diese Diskussion hier gelesen - auch ich kam zu Elite Partner, weil ich eine Werbung von Elite Partner gesehen hatte, die ein eigenes Forum für spirituell Interessierte versprach, doch glücklicherweise, ohne mich auf eine Premium-Mitgliedschaft einzulassen.

    Euch, die ihr der Esoterik die Daseinsberechtigung und den Esoterikern die Intelligenz absprechen wollt sei die Frage gestellt - wisst ihr überhaupt, wovon ihr redet, wenn ihr von Esoterik redet? Denn Esoterik, aus dem griechischen übersetzt, bedeutet nichts weiter als "das, was verborgen ist". Und interessiert uns nicht alle das, was verborgen ist? Wenn ich einen Menschen kennen lerne, dann will ich doch eigentlich immer wissen, was hinter der Oberfläche dessen, was ich visuell wahrnehme noch versteckt ist? So gesehen sind wir alle Esoteriker. Es sei denn, wir begnügen uns damit, die Oberfläche als das einzig wahrnehmbare zu akzeptieren, Gefühle nur dann als wahrnehmbar, wenn sie im Äußeren eines Menschen sichtbar werden.

    Wenn ich als Astronom den Himmel erkunde um neue Sterne zu entdecken - bin ich dann nicht auch auf der Suche nach dem, was dem bloßen Auge bislang verborgen war .. und damit Esoteriker? Oder als Arzt auf der Suche nach der Ursache einer Krankheit oder einer Möglichkeit, sie zu heilen ... bin ich genauso auf der Suche nach dem, was bislang verborgen ist - und damit Esoteriker.

    Oberbegriffe wie "Agnostiker", "Christ", "Gläubige", "Spirituelle" oder "Esoteriker" engen ein und grenzen aus, kategorisieren alles und jeden - ohne sich die Mühe zu machen, den Mensch, der dahinter steht, zu erkennen. Wir etikettieren und sortieren anstatt uns auf unsere Urinstinkte zu verlassen. Um dabei vielleicht eines Tages festzustellen, dass selbst Methoden wie Pendeln oder Astrologie, mit Weisheit angewandt, ihre Richtigkeit haben können.

    w/44

  20. #19 Gast
    30.12.2009 21:38
    an # 18:

    ich DANKE dir! (aufatmen)

    w/56

  21. #20 Gast
    31.12.2009 14:01
    Alltagstauglicher und wissenschaftlicher Intellekt passen mit Religiosität/ Spiritualität/ "Frömmigkeit"/ kirchlichem Verständnis sehr gut zusammen, so ist es. Beides zu integrieren, ist komplexer als "nur" den rund um die Aufklärung (geschichtliche Epoche) etablierten rein rationalen Erklärungsmustern zu folgen, wie es in konsequenter Manier #7 tut. Aber dass jemand beides integriert, kommt nicht nicht aus dem Denken (oder vielleicht bei einigen auch doch), sondern aus der Emotion, z. B. Sehnsucht nach Frieden in der Nähe, weltweit, aus dem Angerührtsein von, Verständnis für solche Dinge wie in den Gleichnissen Jesu ausgedrückt ist, (oder aus der Sehnsucht nach Liebe und Nähe, um es mal pathetisch und damit nicht optimal zu formulieren).

    Liebe #16, Du bist mir (evangelisch und Kirchenmitglied) und denen, die die "Institution" Kirche verstehen und nicht ablehnen, in vielem bzw. insgesamt, einig. Bischöfe z. B. könnten vieles von dem, was Du sagst, nicht anders sagen. Und Du hast genug Differenzierungsvermögen, um das, was Dich vielleicht zum Kirchenaustritt bewogen und gegen die Instititution Kirche ist, zu hinterfragen und zu verstehen, warum die "Institution" Kirche nicht "doof" ist. (Ich interpretiere Dich so, dass Du mit der Kirche grundsätzlich nicht einverstanden bist.) Vielleicht bist Du ja bald bei einer Wiedereintrittsstelle der Kirche, womit Du in Gesellschaft mit nicht wenigen wärest.

    Summa summarum an den Fragesteller: Ob die Werbeaussage von EP, hier sei man genau richtig, wenn man mal die Online-Partnersuche versuchen will und spirituell bzw. christlich ist, von jemandem gekommen ist, der weiß, dass ein nicht geringer Anteil von Akademikern und Gebildeten spirituell bzw. christlich kundig ist, oder von jemandem, der das nicht weiß, weiß ich auch nicht. Jedenfalls gibt es schon einige, die so sind und sich bei EP angemeldet haben. Dies ist dem jeweiligen Profil - für mich nicht nachvollziehbar - jedoch nicht immer zu entnehmen ist oder nur angedeutet ist. Manche aus der wie großen Zielgruppe der Werbeaussage auch immer sind spirituell, aber nicht mit der Kirche einig, ein anderer Teil ist mit dem christlichen Hintergrund und der Institution einig, wieder ein anderer Teil ist spirituell, aber nicht auf christlichem Hintergrund ("esoterisch").

  22. #21 Gast
    03.11.2011 21:45
    Ich selbst (m56) habe Philosophie für Lehramt studiert und gebe in meinem Profil auch an, dass ich mich mit philosophischen Fragen beschäftige. Ich hoffe natürlich, in EP eine Partnerin zu finden, die dem nicht von vornherein schroff ablehnend gegenübersteht. Trotzdem sehe ich natürlich die Gefahr, für einen Esoteriker gehalten zu werden, was sicher leicht passieren kann.

    Natürlich kann die Wissenschaft nicht alles erkären. Das ist aber kein Freibrief, sich hemmunglosem Phantasien hinzugeben, dort wo die Wissenschaft an ihre Grenzen stößt, sondern man sollte auch dort, wo etwas nicht wissenschaftlich ist, den eigenen Überzeugungen kritisch gegenüberstehen, sich darüber Rechenschaft geben, wie weit diese Überzeugungen etwas zur Erkärung beitragen und wie weit sie nur deshalb angenommen werden, weil sie ein bestimmtes anderes Bedürfnis befriedigen, dessen man sich oft nicht einmal bewusst ist.

    Auch wer nicht gläubig ist, muss deshalb Religion nicht schroff ablehnen. Selbst um Religion zu erforschen, muss man zumindest hermeneutische Sympathie mitbringen, d. h. Sympathie, die ausreicht, um sich in religiöse Phänomene und Haltungen einzufühlen.

    Die Unterstellung, nicht gläubige Menschen seien oberflächlich oder materialistisch, möchte ich deshalb zurückweisen. Es gibt auch Menschen, die aus intellektueller Ehrlichkeit nicht religiös sind, weil sie Religion letztlich für Wunschdenken halten und Wunschdenken nicht zum Prinzip ihres Lebens machen wollen.

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