Thema: Wie geht man bei einer Trenng. vor, die wegen einer gem.Wohng noch aufrecht erhalten bleiben muss?
- Frage:
Wie geht man bei einer Trenng. vor, die wegen einer gem.Wohng noch aufrecht erhalten bleiben muss?Es ist schlicht der reine Alptraum... da wird man alt wie eine Kuh und lernt immer noch dazu - zwischen Selbstmordgedanken und ich lebe ab heute im Hotel ist alles drin .. wer hat das schon mal erlebt und kann Lebenshilfe geben ? Gibt es Zwischenlösungen (auch für Möbel) vor allem aber für die Nerven und dem Sicherheitsgedanken gepflichtet , die nicht ulimativ teuer werden ? Man möchte nicht verletzen , aber sich auch nicht in Gefahtr begeben und endlich Licht am Horizont sehen !!!! Thank eine schlaflose Sie im besten Alter (51) :-)Antworten: -
Wichtigste Grundregel: Bei einer normalen Trennung, die nicht außergewöhnlich einvernehmlich und nett abläuft, sollte einer so schnell wie möglich ausziehen. Nur so lassen sich Konflikte vermeiden und es ist einfach niemanden zuzumuten, nebeneinander zu schlafen, wenn man sich getrennt hat. Auch die gemeinsame Wohnungsnutzung lässt die Konflikte, die ursächlich für die Trennung waren, nur immer wieder hochkochen und ist emotional außerordentlich belastend. Bei sehr einvernehmlichen Trennungen kann man sicherlich eine kurze Zeit noch zusammen wohnen (wenige Wochen), aber auch da ist räumliche und innere Trennung das Kurzziel!
Wenn man keine Eltern oder Freunde hat, bei denen man schlafen kann, muss man dann einfach günstige Pension nehmen -- es muss ja nicht gleich ein teures Hotel sein. Gerade in den Vororten findet man recht günstig kleine möblierte Zimmer für einen Monat (< 300 Euro).
Möbel unterstellen kann man in vielen Lagerhallen. Viele Umzugsunternehmen bieten diesen Service für nicht allzu hohe Gebühren an. Frage einfach mal bei bekannten Umzugsunternehmen nach! Persönlich denke ich aber, dass man mit dem Umzug der Möbel auch warten kann, bis man eine neue Wohnung gefunden hat. Dazu sollte man heutzutage bei entspannter Wohnraumsituation nicht mehr als vier bis sechs Wochen brauchen.
Konkreter Rat: Sofort raus, möbliertes Zimmer nehmen, extrem intensiv und aktiv Wohnungssuche beginnen (Internet!), so selten wie möglich miteinander sprechen und dann in Begleitung von Freunden oder Eltern in einem Rutsch komplett umziehen.
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Viele Umzugsunternehmen bieten zur Möbellagerung auch Mietcontainern an. Beim Auszug wird alles ganz normal eingepackt und dann Wochen oder Monate später wieder ausgepackt.
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Liebe FS An Deinen Sätzen entnehme ich einen großen Schmerz und Ohnmachtgefühl. Nichts wie raus, so schnell es geht. Versuche es bei einer Freundin oder Bekannten oder ganz einfach in einem Frauenhaus für ein paar Tage. Da wirst Du auch Unterstützung bekommen, Gespräche führen mit Leuten, die Dir weiter helfen können. Sind KInder dabei?
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Wer will sich denn warum trennen?
Beziehungen kommen und gehen. Im Grunde sollte man/frau immer auf eine Trennung vorbereitet sein. Für mich kommt aus diesem Grund eine gemeinsame Bleibe nicht mehr in Betracht bzw. nur mit zusätzlichem eigenen Appartement.
O.k., haste nicht vorgesorgt. Also, wie schon von anderen empfohlen, Pension und evtl. gleich Möbel zur Spedition.
Und dann gemütlch bei EP nach neuem Gefährten umsehen.
P.S.: Was als Frau von 51 kein Zuckerschlecken werden wird! Die Trennung ist nicht doch vermeidbar?
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Tja viele stellen es sich so einfach vor, rennen "raus" und wundern sich dann, wenn noch nichts geregelt ist, Forderungen stellen, nicht erfüllt bekommen und keinen "Pfand" in der Hand mehr halten und abgezogen werden. Geregelt ist es erst, wenn es geregelt ist. Harhar, ich weiß. Also wenn man sich geeinigt hat notfalls vorm Richter, aber IMMER besser gemeinsam. Dem entgegen stehen Emotionen, Vorwürfe und Streit.
Selbst wenn Du faktisch rausgehst, sag es nicht. Tu so als kämest Du jederzeit wieder. Halte den Schlüssel, unwichtigen Hausrat, einen "Fuß in der Tür" bis alles geregelt ist. Wenn Du mit der Regelung zufrieden bist, unbedingt unterschreiben lassen, dass der Hausrat endgültig geklärt wurde, sonst behält der Andere den "Fuß in der Tür".
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Ich danke allen für ihre wirklich guten Ratschläge, ich bin weggefahren und sammel mich.
Die Wohnung habe ich schon gekündigt, wollte fairneßhalber eben die Situation nicht verschärfen - vergaß, das diese eine Eigendynamik bekommt, die auszuhalten z.Z. nicht immer geht.
Gut das mit dem Lager, das werde ich angehen und hoffe, es wird alles gut enden.
Über mein Alter mache ich mir keine Gedanken und neue Partner sind noch nicht im Visier,
obwohl sich hier sicher etwas zu finden wäre, man soll erstmal mit sich selbst klar kommen.
Hatte mich hier angemeldet, weil er sagte, daß er sich hier schon mit mehrern Frauen trifft
und habe mir sein Selbstbild ansehen (pfui über mich - bin halt nur eine Frau :-) ) -
übrigends habe ich 90 Matchingpunkte mit ihm - ha so ist das - und trotzdem geht da nichts mehr - Lügen - immer neu - decken alte nicht zu.
verflixtes 7. Jahr - aber seine Insolvenz ist jetzt durch und so wird er schon eine Wohnung finden,
habe keine Lust mehr auf den ganzen Quatsch und werde nie wieder so dumm sein, mich vor andere Karren spannen zu lassen. Versuche wieder nett mit dem "Fuß in der Tür" alles zu regeln und meine Scheißangst runterzuschlucken.
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#6
hört sich alles so an, als würdest du diese unangenehme Situation ganz gut managen.
Nur, wovor hast du eine "Scheißangst"????
Vor Ihm odwr vor deiner Zukunft?
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Wie geil ist das denn!! Ein super herzliches dankeschön an die Schlafsose Frau! Ich selbst bin jetzt in der ersten Woche meiner Trennung, natürlich als Verlassene. Habe auch eine Insolvenz des Partners durchgestanden und bin jetzt wohl als Zugpferd nicht mehr notwendig. Aber diese Einstellung von Dir hab ich mir ausgedruckt und werde die immer und immer wieder durchlesen....klasse. Danke
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Ach, es ist mit Abstand immer einfach, stark und vernünftig zu sein. Muß ja wieder zurück
und alles versuchen zu regeln. Angst habe ich wegen den sich ständig ändernden Absprachen bzw. Ansagen seinerseits, er ist nicht körperlich aggressiv, aber ansonsten eher unberechenbar.
Aber ich weiß, wenn die Zeit vorbei ist und ich endlich alleine wohne - da freue ich mich schon drauf
- ich habe keine Zukunftsangst - hatte ich noch nie....
Seltsamerweise bleibt eine Traurigkeit und ein Gefühl des Versagens .... aber immer Mut !!!!
Nach einer Enttäuschung kann es nur besser werden. Gilt auch für #8 - es ist doch untypisch für Frauen egoistisch zu sein - aber etwas mehr wäre gut !!!!! Auch ich danke allen für den Zuspruch.
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Ich hab das grad durch! Versuch, bei einer Freundin unterzukommen und stell deine Möbel in einem Store unter (die müsste es doch fast überall geben?). Ich habe noch 3 Wochen mit dem Kerl zusammenleben müssen, weil ich meiner Freundin (die mitten im Hochzeitsstress steckte) nicht zur Last fallen wollte. Es war die Hölle!!!
Sieh zu, dass du da rauskommst!
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