1. Frage:
    Gefragt am: 05.06.2010, 15:41 von Gast
    Wie weit sollte man seine Lebensvorstellungen für eine Partnerschaft einschränken ?
    Nachträglich zur Diskussion gestellt um doch noch Meinungen abzufragen (natürlich trauert man manchmal der Ex nach): Im konkreten Fall ging es um die Forderung der Auserwählten das eigene schicke Cabrio zu verkaufen, trotz hoher Verluste und persönlichem Widerwillen. Ebenfalls schienen die damals "zukünftigen Schwiegereltern" dies zu forcieren und träumten nach einer Heirat von einem zügigen Hauskauf in ihrer Gegend. Hätte und soll man sich zukünftig auf derartige Forderungen einlassen oder klare Grenzen ziehen, unabhängig von den möglichen Beweggründen, bis hin zur (damals vollzogenen) Beendigung der Beziehung ?
    Antworten:
  2. 05.06.2010 15:54
    Dinge, Hobbys, Ansichten die für einen selbst wesentlich sind, die also elementar mit der eigenen Person oder dem eigenen Glück stark in Verbindung stehen, würde ich als Forderung ablehnen.

    Anderes, was weniger schwer fällt, läuft unter die Rubrik "Gefallen tun".

    Hier gibt es also keine Pauschallösung. Vielmehr solltest du dich fragen, wie elementar der Caprio oder die Gegend die du aktuell nicht aufgeben willst, mit deinem eigenen Glück verbunden ist.

  3. #2 Gast
    05.06.2010 16:05
    Die eigenen Lebensvorstellungen müssen in einer Partnerschaft so gut wie immer etwas angepasst werden sofern es eine gleichberechtigte Partnerschaft ist. Wie weit das geht ist eine Frage die man nur für sich selbst beantworten kann. Mit dem Verkauf eines Cabrios hätte ich kein wirkliches Problem aber natürlich stellt sich bei so etwas immer die Frage was die genauen Gründe für so eine Forderung sind idR. liegen die Probleme ja dort. Was genau meinst du mit hohen Verlusten?
    Was eventuelle "zukünftige Schwiegereltern" möchten ist mir eigentlich ziemlich egal, solange die Partnerin das nicht auch forcieren will können die doch tun und lassen was sie wollen einen Einfluss auf das eigene Leben hätte das nur wenn man es zulässt.

    Grundsätzlich solltest du natürlich deine Lebensvorstellungen nur in dem Maße anpassen wie es für dich akzeptabel ist und das kannst nur du selbst entscheiden.

  4. #3 Gast
    05.06.2010 16:07
    Kleine Kompromisse sind in einer Partnerschaft immer nötig. Wenn es allerdings darum geht, dass man sein ganzes Leben komplett auf den Kopf stellen soll und Dinge tun soll, die einem komplett widerstreben, dann hat man wohl doch zu unterschiedliche Vorstellungen vom Leben und somit nicht den richtigen Partner.

  5. #4 Gast
    05.06.2010 18:02
    Für mich wäre vor allem maßgeblich, warum irgendwelche Forderungen auf Einschränkung meiner Vorstellungen erwartet werden.
    Soll das Cabrio verkauft werden, weil stattdessen ein familientauglicher Van angeschafft werden sollte oder einfach nur so? Zieht man um, weil dort eine Arbeitsstelle besser erreichbar ist, weil die Infrastruktur besser ist, weil die Kinder dort die Schule um die Ecke haben oder nur weil er oder sie Mama dann in der Nähe hat. Das kann manchmal allerdings ganz praktisch sein, wenn man mal einen Babysitter braucht.
    Ich finde, in einer Partnerschaft sollte man abwägen und gemeinsam entscheiden. Da gibt es nicht mehr "meine und deine Vorstellungen" sondern nur noch "unsere". Wenn das nicht klappt, kann man eine Partnerschaft eh vergessen.

  6. 05.06.2010 20:47
    So wie Du es beschreibst hast Du auf Dein "Bauchgefühl" gehört und das ist wichtig für Dich und die Beziehung, egal um welche Entscheidung es dabei geht. Widerwillen ist kein guter Start.
    Wenn Dir die Flamme Deines Herzens begegnet ist es Dir womöglich ganz egal, welches Auto Du fährst und in welcher Gegend du wohnst.
    Meist ist es doch so, wenn man die gleiche Wellenlänge hat, ergeben sich auch keine gegenseitigen Forderungen, die auf Widerwillen stossen oder zum Ende einer Beziehung führen können.

  7. 05.06.2010 20:53
    ich denke auch, das man das nicht allgemein sagen kann. Niemand sollte vom Partner gezwungen werden seine Hobbys und Wünsche aufzugeben. Aber natürlich sind auch Kompromisse notwendig wenn das Geld z.B. nicht für 2 Autos reicht, dann muss man sich auf ein gemeinsames einigen. Selbstaufgabe für kurz über lang nur zur Trennung

  8. #7 Gast
    06.06.2010 23:11
    Hallo,
    beim Lesen ist mir folgendes eingefallen.ich habe einmal in einer Firma gearbeitet un hatte dort eine Kollegen den ich 2 mal im Jahr sehe.
    Er arbeitet in Stuttgart bei einer namhaften Firma seine Freundin(Alter 48),Verlobte, Lebensgefährtin arbeitet in Müchnen und wohnt bei Ihrer Muttter Beide stehen voll umfänglich im Beruf verdienen gutes Geld. Sie sind schon 10 Jahre zusammen so geht auch dies Verbindung nur über das Wochenende wobei er öfters in München ist als Sie in Stuttgart.
    Dabei muß ich noch erwähnen Sie hat zwar im elterlichen Haus eine eigene Wohnung aber der Schlüssel steckt von außen!
    Ein intimleben steht hier sicherlich auf keiner guten Grundlageund Bitte wie soll das weitergehen. die betreffenden haben doch gar kein eigenes Leben.

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