1. Frage:
    Gefragt am: 25.07.2010, 12:28 von Gast
    Wie wichtig ist die physische Attraktivität für das Verlieben?
    Nach sozialpsychologischen Studien sind physische Attraktivität und "Ähnlichkeit" die wichtigsten Determinanten dafür, dass wir eine Person anziehend finden. Untersuchungen belegen auch, dass z.B. der eigentliche Inhalt eines Gespräches keine wesentliche Rolle spielt, für wen wir uns begeistern und in wen wir uns verlieben. Es gibt hier interessanterweise auch keine Unterschiede zwischen Männern und Frauen. Es wird ja oft behauptet, dass Attraktivität für Männer eine größere Rolle spielt Das ist auch genau meine Erfahrung bei EP. Stimmt die Optik, ist alles möglich. Ist dies nicht der Fall, kann sich Mann oder Frau noch so bemühen. Er wird auf Granit beißen. Ich bitte um Eure Kommentare und kommt mir nicht mit Sätzen wie: "Die Beurteilung des Grades der Attraktivität ist subjektiv." Stimmt auch nur in Grenzen, wie Studien belegen. Harte Wahrheiten, wie ich finde, aber ich glaube daran :-)
    Antworten:
  2. 25.07.2010 13:17
    Sehe ich genauso!
    Eine Frau kann für mich vom Typ her noch so toll sein und charmant und weiss der Geier was, aber wenn sie mich optisch nicht reizt, dann kann daraus nur ne gute Freundschaft werden.

    Dahingegen lasse ich den Frauen die mich optisch umhauen und auch noch nett zu mir sind einiges durchgehen, da Herz und Hirn dann irgendwie nicht mehr miteinander kommunizieren mögen.

    Ich bin der Meinung, mein Körper sagt mir schon, wen ich will. Auch wenn das bisher lediglich 3mal vorkam und leider nicht erwidert wurde.

    m30

  3. #2 Gast
    25.07.2010 13:22
    Ja so ist es. Eine fesche Blondine hat alle Möglichkeiten.
    Warum gönnen dunkelhaarige Frauen der Evolution diesen Spass nicht ?
    Und wehe ein Mann gibt in Anwesenheit einer solchen Frau seine Vorlieben zu - jetzt bin ich Single.

  4. #3
    25.07.2010 13:31
    Ich glaube auch daran! Untersuchungen zu diesem Thema bestätigen diese Erfahrungswerte auch.

    Vor 2 Jahren war ich hier bei EP noch sehr aktiv auf Partnersuche. Viele der interessierten Herren schickten sofort ihr Foto mit. Solche, die vom Typ her mir ähnlich waren, gefielen mir besonders.
    Genau von denen bekam ich dann auch die positivsten Rückmeldungen bezüglich meines Aussehens. Ja, gleich und gleich... - Da ist etwas daran!

    Inzwischen habe ich meinen Partner gefunden. Optisch gesehen könnte er mein Bruder sein!

  5. #4 Gast
    25.07.2010 14:10
    Auch wenn du es nicht hören magst, Schönheit liegt im Auge des Betrachters, sonst würden wir alle dem gleichen Menschen hintergerschwärmen und so ist es nicht.

    Körperliche Anziehung, also ein ansprechendes Äußeres ist die Voraussetzung für mehr.
    Erst wenn das vorhanden ist, wird in der Verliebtheitsphase der Körpersprache des Gegenüber um ein Vielfaches mehr Aufmerksamkeit geschenkt als seinen Worten. Der andere darf sich mehr erlauben.

    Die physische Attraktivität ist für das Verlieben also sehr wichtig, jedoch nicht die einzige Voraussetzung. Es sollen Geruch, Chemie, Gene und Ähnlichkeit... ebenfalls von Bedeutung sein.

    Da ich nur für mich sprechen kann, ist meine Vermutung, dass es weit mehr unbewusste Faktoren für die Partnerwahl gibt als angenommen, viell. ist es auch lediglich eine Seelenverwandschaft, die man erfühlt.

    w

  6. 25.07.2010 14:22
    @4

    Wobei man "Geruch, Chemie, Gene und Ähnlichkeit" ja auch eher zur Physe zählen kann ;)
    Das ergibt ja ein entsprechendes "körperliches" Gesamtbild.

    Wie gesagt, der Körper sagt schon wann es für ihn passt. Inwieweit man es sich dann mit zu starker Verkopfung wieder versaut ist ne andere Sache.

  7. #6 Gast
    25.07.2010 18:14
    @ #5

    Ich gebe dir Recht, das war etwas zu platt von mir geschrieben.

    Was ich meinte war unkörperlicher Natur:

    Geruch/Chemie - Pheromone, Körpergeruch
    Gene - Kompatibilität der Gene insbesondere unbewusste Berücksichtigung genetischer Fehler
    Ähnlichkeit - Denken, Fühlen, Wertevorstellung

    w

  8. #7 Gast
    25.07.2010 21:34
    Auch ich stimme hier zu, dass die Attraktivität eine grosse Rolle spielt auch wenn diese für jeden etwas anderes Bedeutet. Denn würde dies bei mir nicht so eine grosse Rolle spielen, wäre ich seit 20 Jahren verheiratet. Doch mir passte kaum einer und ganz ehrlich nur einer hat mir von den sehr sehr sehr vielen Verehrer gefallen, weil ich doch auch auf das Äussere schaue. Denn ich bin auch attraktiv auch wenn kein Model...
    Doch mit dem einen hat es dann aus anderen Gründen nicht gepasst.

    In erster Linie ist das Aussehen massgebend, doch dann spielt auch der Charakter eine grosse Rolle und die Interessen.

    Somit würde ich keinen nur wegen seinem Aussehen heiraten, wenn ich seinen Charakter, Verhalten, Ausbildung, ich ihn nicht "riechen" könnte und keine gemeinsamen Interessen hätten.

    Doch vielleicht sollte man nicht zu sehr auf das schauen und doch möchte ich mit jemanden sein, mit dem ich gerne zusammen bin, ausgehe, mich mit ihm zeigen lasse...auch er muss kein Model sein, einfach attraktiv so wie ich.
    w40

  9. 25.07.2010 23:07
    Ich bin auch davon überzeugt, dass das Aussehen "der Türöffner" ist. Erst danach treffen bei mir weitere wichtige Faktoren Nerv und Herz: Geruch, Anfassen, Charakter, Verhalten, Intelligenz, Wertevorstellungen.

  10. #9 Gast
    25.07.2010 23:35
    Es ist eigentlich einfach. So wie ein Mensch sich äußerlich zeigt, so schließen wir auf sein Inneres, sonst würde sich jemand ja so nicht geben. Es sei denn, er/sie ist Schauspielerin/Schauspieler.
    Wer einen krummen Gang hat, der kann nicht gesund sein - so sagt es unser Bewusstsein. Wer sich sauber und ordentlich kleidet, der bekommt Pluspunkte.
    Und wer äußerst attraktiv ist, der hat eben alle Vorteile. Es sei denn er/sie ist schlampig gekleidet und/oder redet primitiv daher.
    Und jeder sucht jemanden, der ihm das Wasser reichen kann. Oder dümmer ist, weil er/sie immer das sagen haben möchte. Gerade Männer suchen oft die Unerfahrenere, weil sie sich einbilden, dass diese Frau noch herangebildet werden kann und sie nicht übertrifft. Daher auch die Suche von Männeren 50+, die eine 20jährige suchen.

    Wie in dem alten Witz: Was ist der Unterschied zwischen einer 9jährigen, einer 19jährigen, einer 29jährigen und einer 39jährigen???
    Die 9jährige geht mit einem Märchen ins Bett, die 19jährige ist mit einem Märchen ins Bett zu kriegen, die 29jährige ist ein Märchen im Bett und die 39jährige sagt: "Erzähl keine Märchen, komm ins Bett!"

  11. 26.07.2010 06:19
    Optik und Erscheinungsbild ist eigentlich immer nur der Anfang.
    Mir könnte jemand die hübscheste Frau ( Alles immer Relativ ), in Haus bringen oder ins Bett legen. Wenn der Karrakter, die Symphatie, das Miteinander, Verstehen und Vertrauen nicht da ist.... Sorry...Never !! Schönheit ist realtiv. Vieles spielt sich im Kopf und in den Gefühlen zum andren ab. Liebe kommt nicht von Heute auf Morgen. Sie entsteht. Manchmal schenll, manchmal langsam. Und wenn man sich liebt...was ist dann mit der Optik ?? Dann ist die Optik ein ganz andere Gesichtpunkt.

    Gruß an alle.

  12. #11 Gast
    26.07.2010 17:10
    Ich habe mich auf einen Mann eingelassen, der mir von der Optik überhaupt nicht gefallen hat, der mich aber auf geistiger Ebene fasziniert hat. Es ging nur ein paar Wochen gut, da ich jedesmal (!) wenn ich ihn gesehen habe nur denken konnte" oh Gott, wie sieht der denn aus- das passt ja gar nicht!". Auf Dauer ist es einfach unerlässlich, dass einem der Partner innerlich und äußerlich gefällt!

  13. 26.07.2010 19:37
    Zur Titelfrage: Ganz klar ist die äußerliche Optik wichtig, vorallem im Hinblick darauf, für wen man sich spontan interessiert. Andererseits weiß ich aus eigener Erfahrung und vielfältigen Beobachtungen, dass man sich ganz allmählich im Verein, unter Kommilitonen, im Berufsleben durchaus sehr häufig in Menschen verliebt, die spontan eben nicht der eigene Traumtyp gewesen wären. Anders ausgedrückt: Jeder weiß ziemlich spontan, wen er attraktiv findet. Aber das entscheidet nur in Flirt-, Ansprech- oder Online-Situationen über das Selektionsverhalten. Wenn wir aber ohnehin einander sozial exponiert sind und uns regelmäßig treffen, zunehmend einander vertrauen, viel miteinander erleben, dann kann man sich auch ohne weiteres ineinander verlieben. Gewiß nur äußerst selten in jemanden, den man hässlich findet oder den mag optisch gar nicht mag, aber doch in ganz optisch-neutrale Menschen schon.

    Soll heißen: Ja, beim Onlinedating oder auf Singleveranstaltungen ist die Optik extrem wichtig. Genau das wird sowohl Suchenden als auch den Kandidaten zum Verhängnis. Sie hetzen Traumbildern nach, dem optimalen Idealpartner, anstatt viel mehr zu plaudern, mit ganz vielen zu sprechen und dann zu entscheiden, ob mit jemandem die Wellenlänge und Chemie passen.

    In ausgedachten, nur als Erklärung dienenden Zahlenwerten: Ich schätze, dass Männer höchstens jede zwanzigste Frau im passenden Alter wirklich als ihrem Traumtyp empfinden und von ihr sagen würden: Ja, die finde ich sehr hübsch, sehr attraktiv und optisch genau nach meinen Vorstellung. Für viele scheinen 5% schon eine großzügige Annahme zu sein. Ich glaube aber, dass in Wirklichkeit, also unter Bedingungen wie Verein-Studium-Beruf, mindestens 20% uneingeschränkt in Frage kommen würden. Sicherlich kommen immer noch 80% typmäßig nicht in Frage, aber doch eben viermal mehr als unter reinen optischen Idealvorstellungen. Genau dieses Missverhältnis 20% zu 5% wird hier allen zum Verhängnis.

    @#10: Tja, wenn der "Karrakter" nicht stimmt -- ey Mann, wenn die Rechtschreibung nicht stimmt, geht's aber auch nicht.

  14. #13 Gast
    26.07.2010 21:07
    zu frederika:

    ich kann deine einschätzung vollkommen teilen, dass das kennenlernen auf "normalem" wege die ergebnisse der von mir erwähnten studien relativiert. das hilft uns hier aber bei ep wenig. hier heißt es in der regel doch hop oder top.
    dein zahlenspiel finde ich auch interessant und plausibel. nur gehe ich soweit, dass der prozentwert bei frauen noch niedriger liegt, d.h. nur ein mann von hundert entspricht "eurem" traumtyp... :-)

    der fs (m 36)

  15. #14 Gast
    26.07.2010 22:21
    @ Frederika: Genau meine Meinung.
    Ich habe den Eindruck, dass es bei EP besonders schlimm ist bezüglich des "Traumpartners". Einige benehmen sich ja tatsächlich, als wären sie in einem "Partner-Supermarkt": nur weil sie den Mitgliedsbeitrag bezahlt haben, muss auch die Traumpartnerin (die natürlich aussieht wie Giselle Bündchen, einen Doktortitel hat und auch noch super kochen kann und ihr Date bewundert, als wäre er ein Superheld) gleich auf dem Silber-Tablett serviert werden. Und wehe, man sieht nur für "normale Verhältnisse" gut aus, hat einen Doktortitel und bewundert ihn nicht wie einen Superhelden...
    @ #13: Wer will den schon einen Traumtypen? Na gut, im Traum will ich ihn auch (da bin ich auch perfekt), aber eigentlich will ich für's RL "nur" einen Mann, der zu mir passt und den ich attraktiv finde (ob die anderen es tun ist mir ziemlich gleichgültig).
    w,27

  16. 26.07.2010 22:47
    @#13: Na ja, es kann bei EP schon helfen, wenn man selbst (!) bei dem Foto nicht über kritisch ist, sondern sich einfach mal auf ein Treffen verabredet. Gleichzeitig trainieren Dates, so dass man zunehmend weniger aufgeregt und abgeklärter wird, mehr aus den Dates mitnimmt und besser auf die Kandidaten wirkt, zweitens kann man lernen, wie sehr statisches Foto und lebendiges Auftreten in live sich unterscheiden und drittens wie viel wichtiger Wellenlänge, Chemie und Lächeln sind im Vergleich zum bloßen Aussehen.

    Also: Öfter einfach mal treffen! Spaß haben! Sich und dem anderen Chancen geben!

  17. 27.07.2010 00:00
    @15

    Aber wie oft soll man sich denn mit einem einfach nur sympathischen Menschen treffen, bis es evtl. mal funkt?! Das erlebt man doch lieber durch Zufall im Alltag?
    Zumal, dann müsste man sich ja ständig in Freunde/innen verlieben, denn diese sind meist normal bis sehr hübsch aussehend und meist ganz tolle Charakter. Man hat sie ja nicht umsonst als Freunde. Also ich glaube da spielen noch andere Dinge mit rein, die einen sich in jemanden verlieben lassen als das "aneinander gewöhnen".

    Das was im Alltag, im Job, im Verein usw. passiert kann man beim Onlinedating doch garnicht wirklich anwenden.

    Ich hatte bei EP lediglich eine von 100 Vorschlägen für attraktiv und gleichzeitig das Profil ansprechend genug empfunden um überhaupt über ein Date nachzudenken. Ich halte mich in Zukunft an die Welt da draussen.

  18. #17 Gast
    27.07.2010 22:25
    Bzgl. Türöffner - das sind bei mir andere Dinge: ein wacher Verstand, guter Humor, ein viel zitiertes "auf der gleichen Wellenlänge schwimmen", ähnliche Interessen und Zugewandtheit/Interesse am Anderen. DANN erst beachte ich offen gestanden überhaupt die "Optik" eines Menschen, weil mir DANN erst in den Sinn kommt, dass mein Gegenüber ein potentieller Partner sein könnte.

    Von daher bin ich vielleicht eine Ausnahme, aber es gibt durchaus Fälle, in denen die Optik allein kein Grund ist, mich verlieben zu können. Ich habe mich im Übrigen seit meiner Teeniezeit noch nie in einem Menschen auf den ersten Blick "verliebt" - das folgte immer im Laufe von Gesprächen/Abenden, die zumeist erst rein freundschaftlicher Natur waren.

    w25

  19. 27.07.2010 23:37
    @17

    Das stell ich mir schwierig vor, wenn mich eine vom typ her überzeugt und ich dann erst gucken, bzw. realisieren würde, ob sie mir optisch zusagt?!

    Dazu müsste ich blind durch die Gegend laufen!

  20. #19 Gast
    19.01.2011 14:33
    Es gibt auch andere Wege, auf jemanden aufmerksam zu werden, als die blosse Optik: Zum Beispiel ein spezielles Lächeln, Mimik, Art und Weise der Aussprache, schöne Stimme, und so weiter.. Diese Dinge sind zum Teil körperlich bedingt (Stimme), zum Teil auch aber beeinflusst durch die Person, die in eben diesem Körper steckt. Wenn man sich in jemanden verliebt hat, wird man diese Person immer schöner und schöner finden.

    Wiederum wird man sich an eine objektiviert gesehen sehr attraktive Person je länger denn mehr gewöhnten, so dass die äusserlichen Reize immer mehr schwinden. Verfügt die Person über keinen ansteckenden Humor, einen starken Charakter oder interessante Lebenssichtweise u.ä., so wird die Person insgesamt immer weniger anziehend. Schönheit schwindet. Darum zählt die Persönlichkeit und der Charakter eines Menschen, die Ausstrahlung und Lebensweise viel mehr als reine Optik.

  21. #20 Gast
    19.01.2011 23:52
    Als ich meinem Freund das erste Mmal begegnet bin (es war ein ganz normales date), da dachte ich kurz "sieht nicht besonders gut aus, aber mal sehen".
    Den Gedanken habe ich dann gleich verworfen, denn der Inhalt ist ja entscheidend.
    Wir gingen essen und unterhielten uns ganz toll auf einer Augenhöhe.
    Plötzlich machte es "klick" bei mir und ich fand, dass er doch eigentlich ganz gut aussah.
    Für mich sieht er jeden Tag besser aus, ja jetzt ist er richtig attraktiv!
    w/43

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