- Frage:
Wie wichtig ist euch die Branche/Firma/Tätigkeit bei der Partnerwahl?Hinter Berufsbezeichnungen wie Unternehmer, Ingenieur, oder Physiker, etc., kann alles denkbare stecken. Wie wichtig ist euch bei der Partnerwahl die Branche/Firma/Tätigkeit?Antworten: -
eigentlich nicht so wichtig, dh, ich sortiere nicht bewusst vorher aus. Eine gewisse Augenhöhe sollte aber schon vorhanden sein, deshalb hatte ich in der Online-Katalog-Welt Akademikern den Vorzug geben, aber auch andere haben eine Chance bekommen. Da ist der Kontakt aber schnell im Sand verlaufen...
Auf das Profil meines aktuellen Partners (in einer Online-Börse kennengelernt) bin ich aufmerksam geworden, weil er aus der gleichen Branche stammte (Medien). Das war der Auslöser, warum ich mir sein Profil damals näher angesehen habe.
Fasziniert war ich dann aber aus anderen Gründen von dem, was ich da las. Es war, als hätte ich selbst die Fragen beantwortet. Trotzdem hatte ich nach einer Enttäuschung nicht den Mut, ihn anzuschreiben.
Er sah mich auf seiner Besucherliste, schrieb mich an (ohne meinen Beruf zu kennen, denn ich hatte es nicht angegeben), und es paßte von der ersten mail an. Nach zwei Tagen Telefonat, einen Tag danach das erste Treffen. Seitdem sind wir ein Paar ;)
-
Ich finde den Beruf und die ausgeübte Tätigkeit bei der Partnerwahl sehr wichtig und interessant.
Den mit Abstand größten Teil unserer wachen Zeit verbringen wir mit unserem Beruf. Wir haben uns den Beruf ausgesucht, er sagt daher viel über Begabungen und Neigungen aus. Der Beruf bestimmt das soziale Umfeld an Kollegen und oft auch an Freunden, er bestimmt über beziehungsuntaugliche Fern-, Außen-, Not-, Wochenend- oder Schichtdienste, er sagt viel aus über Intelligenz, Bildung, Dominanz, Außenwirkung und Auftreten und so weiter...
Ja, der Beruf ist mir extrem wichtig, wenn ich eine neue Person kennenlerne, und zwar nicht wegen unzähliger Klischees, sondern wegen des faktischen Einfluss des Berufs auf das Zentrum des alltäglichen Lebens und unserer täglichen Erfahrungen, Tätigkeiten, Austausch mit anderen, über Stress oder Ruhe, Erfolge oder Chancen, Gesundheitsrisiken oder soziale Kontakte.
Außerdem gibt es ein paar Berufe, die ich wegen deren Gefahren ausschließe: Polizisten und Soldaten zum Beispiel möchte ich auf keinen Fall, da ich nicht immer Angst um meinen Liebsten haben möchte.
-
Ich finde den Beruf und die ausgeübte Tätigkeit der Person und für mich bei der Partnerwahl ist sehr, ja sogar ganz wichtig und auch sehr richtig! Es gibt Berufe, da könnte ich mir niemals vorstellen einen Menschen als Partner zu haben mit einem solchen Beruf, ohne irgendwelche Namen jetzt zu nennen! 8 - 10 Stunden berufliche Aktivitäten pro Tag färben doch stark ab in das Privatleben, ist doch nicht von der Hand zu weisen. An der beruflichen Tätigkeit, kann man sehr viel ableiten, seines Geistes, seiner Einstellung, seiner Seele. Es gibt jede Menge Berufe, die ich niemals ausüben wollte und somit auch nicht könnte, wie kann ich dann mit einem solchen Menschen ständig zusammensein?! m
-
Für mich ist das nicht so wichtig....aber ich finde einen Beruf sollte in meinen Fall "Sie" schon haben.
-
Gegenüber Berufsbezeichnungen, die -leiterin, -managerin oder Ähnliches enthalten, habe ich große Vorbehalte. Ich habe im Berufsleben Management genug, im Privatleben brauche ich nicht noch mehr davon.
Und ich unterstelle, dass sich hinter "Selbständig" (ohne genauere Angaben) eine "Hausfrau" verbirgt. In und aus sich heraus wäre das nichts Schlimmes, aber zu partnersuchenden Hausfrauen gehört im Allgemeinen ein Expartner und/oder Kinder aus Exbeziehungen - zumindest vermute ich das so -, und die mag ich in meiner Partnerschaft nicht haben - auch in Rückständen nicht.
Was die Branche angeht - ja mei, man kann sich für alle Themen der Erde interessieren, wenn man nur tief genug buddelt - und die Partnerschaft findet zumeist ja im Berufsleben nicht statt, sondern in der Freizeit.
m/45
-
Beruf und ausgeübte Tätigkeit sind insofern wichtig, als dass man bei jedem Kontakt auf dieses Thema zu sprechen kommt. Es dient oft sogar als Gesprächseinstieg, vielleicht auch ein bisschen aus Verlegenheit heraus, weil man sich noch nicht kennt.
Der Beruf gibt einen Hinweis darauf, ob man mit jemandem zusammenpassen könnte oder nicht. Ich konnte zum Beispiel noch keine Kontakte zu Frauen mit künstlerischen Berufen vertiefen, weil wir einfach immer zu verschieden waren.
-
"Gegenüber Berufsbezeichnungen, die -leiter, -manager oder Ähnliches enthalten, habe ich große Vorbehalte. Ich habe im Berufsleben Management genug, im Privatleben brauche ich nicht noch mehr davon."
Sehe ich genauso liebe #5
W,44
-
Garnicht. Was sagt dass denn über den Menschen aus? Nichts.
Ich verliebe mich in die Person nicht in die Firma in der er arbeitet.
Er sollte zwar nicht Hartz IV beziehen, also einen Beruf haben, den er gerne praktiziert,
fleißig und zielstrebig sein, aber ansonsten sind mir nur Herzensbildung und Bodenständigkeit
ein ein Schuß Erotik wichtig.
-
Mir ist das nicht so wichtig. Als Einstiegsthema bei einem Date würde ich versuchen es so gut wie möglich zu vermeiden, da es meistens der Einstieg ist in einen nicht enden wollenden Monolog.
Es gibt leider zu viele Menschen, die sich nur über ihren Beruf definieren und diesen zum Mittelpunkt ihres Lebens machen und leider auch zum Gesprächsthema Nr.1.
-
Mir war die Tätigkeit eines potentiellen Partners sehr wichtig, denn ich habe im Lauf meiner Singlejahre die Erfahrung gemacht, dass ich mit Männern aus bestimmten Berufen auf Dauer nicht glücklich wurde, auch wenn anfangs Verliebtheit und Attraktion sehr groß waren.
Ob man Künstler oder Naturwissenschaftler, Freiberufler oder Angestellter wird und ist, hängt doch stark von Charakter und Persönlichkeit ab und prägt dann im Lauf der Jahre noch mehr den Charakter und die Persönlichkeit. Insofern ist es normal, dass man mit Partnern aus bestimmten Berufsgruppen besser harmoniert als mit anderen.
Beispielsweise könnte ich mit kreativ-künstlerischen Menschen auf Dauer nicht leben, freier Architekt, Schriftsteller, Schulbuchautor, Regisseur..., das ging über ein paar Dates nicht hinaus, da fehlte mir ein bisschen solide Bürgerlichkeit. Und Männer, die abhängig angestellt und nicht Entscheidungsträger waren, passten auch nicht so richtig zu mir, obwohl ich die nicht von vornherein ausgeschlossen hatte, da fehlte mir die unternehmerische Dynamik.
Am besten harmonierte ich mit Männern, die wie mein Vater und mein Exmann Akademiker und gleichzeitig selbständige Unternehmer mit eigenen großen Firmen waren, und mit Branchen, die meinem Beruf in irgendeiner Form nahe waren (bin Ärztin und hatte zusammen mit meinem Exmann eine Firma für medizinische Diagnostika). Auch mein jetziger Partner war und ist noch teilweise (Kinder führen jetzt die Firma) selbständiger Unternehmer und Wissenschaftler.
Bei der Online-Partnersuche fiel mir allerdings auf, dass einige "Unternehmer" diesen Begriff doch sehr großzügig auslegten: Einer war freier Handelsvertreter, einer insolventer Unternehmensberater und einer führte eine kleine Frühstückspension :-).
w53
-
@5: du hast aber schlechte Erfahrungen gemacht mit selbständigen Frauen, die wohl nur darauf aus waren, das Haushaltseinkommen für die Steuererklärung zu fälschen und sonst den Exmann auszunehmen.
Tja, es gibt auch andere - aber wir wären da nie zusammen gekommen. Gut so - ein Mann mit solchen Einstellungen kann mir gestohlen bleiben.
w/41, selbständig, finanziert eigenständig Kind und Haus und Urlaub usw.
-
Der Beruf ist wichtig, finde ich. Dazu kommt allerdings auch die Bereitschaft sich mit neuem auseinanderzusetzen. Offen zu sein für die vielen schönen Dinge und nicht stehen zu bleiben. Und das fehlt mir bei vielen Angestellten schon.
-
Mein Partner ist wie ich selbstständig, wie ich künstlerisch-kreativ tätig, wir arbeiten oft auch an Wochenenden, er oft spät nachts - mit all dem habe ich nicht das geringste Problem.
Ich wundere mich auch, dass für einige hier überhaupt Wochenend- , Schicht- oder Notdienste als partnerschaftsuntauglich gelten. In meinem Bekanntenkreis gibt es kaum jemanden, der das nicht regelmäßig oder zumindest gelegentlich macht: Führungskräfte und Selbstständige jeder Art, Ärzte, Apotheker, Architekten, Musiker, Schriftsteller, überhaupt künstlerisch arbeitende Menschen jeder Art haben eben keinen 9-17 Uhr Bürojob.
Allzu bürgerlich-solide wäre nichts für mich. Das wäre mit zu langweilig.
Es ist wie immer: es muss halt passen.
Bei einem nicht-akademischen Partner würde ich allerdings schon sehr genau hinsehen, ob das Bildungsniveau und die Interessen stimmen. Nur in Ausnahmefällen würde das funktionieren. Ein Mann, mit dem ich auf Dauer zusammen bin, sollte möglichst eine genauso qualifizierte Ausbildung haben wie ich.
-
Gebe Frederika eindeutig Recht: Der Beruf eines Partners ist insofern überaus wichtig, da dieser auch die Interessenlage und den geistigen Horizont des Anderen widerspiegelt. Den Partner können wir an Hand seines Berufes besser einschätzen - ohne dabei Vorurteile hoch zu kochen.
Die berufliche Tätigkeit ist ein wesentliches Merkmal, um die so genannte gute "Chemie" zu gestalten! -
Jedoch wundert es mich überhaupt, dass man als Professor hier Partnerprofile als Empfehlung erhält, die von der beruflichen Grundlage überhaupt nicht zusammen passen können. Nur wenn man vielleicht zum gemeinsamen angeln, Briefmarken sammeln, wandern oder Fußballinteressen teilen kann, mag dies ein dürftiger Ansatz sein. Aber es reicht für eine ausbaufähige Kommunikation - auch auf Sicht gesehen gesehen - eben nicht aus! -
m (59) -
-
Also ich verstehe das ehrlich gesagt überhaupt nicht. Wichtig ist nicht was Sie macht sondern ob Sie es mit Begeisterung macht. Wenn es ein Beruf, also berufung und kein Job ist den man halt runterreisst.
Das lamento Vorschläge zu bekommen die dem eigenen Beruf unähnlich sind find ich lächerlich. Ich finds spannend auch durch meine Partnerin neues zu entdecken, auch Einsicht in andere Berufsfelder und Branchen zu bekommen.
Lieber Prof #14, Sie werden sich wundern wieviele Menschen die eine "niedere" Ausbildung genossen haben locker mit Ihrem Gesprächsniveau mithalten können. Die meisten Profs die ich kennenlernen durfte waren eher einseitig gebildet, gemäss Ihrer Fachrichtung.
Leute, es gibt auch engagierte Angestellte, phantasievolle Buchhalter, witzige PC-Fachleute, lockere Profs und dröge Unternehmer, langweilige "Kreative", dumme Lehrer etc.
Ich wette mit Euch dass Ihr bei den allerwenigsten Menschen den Beruf erraten könnt.
-
@#15: Da gebe ich dir recht. Hauptsache, der Partner ist glücklich in seinem Beruf.
Ich suche im Moment keinen Partner, baue dafür aber meine beruflichen Ziele aus. Endlich eine Idee umsetzen, die ich seit Jahren verfolge. Das macht mich glücklicher als jede Partnerschaft (die man ja sowieso nicht erzwingen kann).
Ähnliche Themen
-
Wie wichtig ist euch die Musik(richtung) des Partners und welche Kompromisse gibt es bei euch?
Von Berliner30 im Forum Single
06.05.2012, 10:47 -
Wie wichtig ist Euch eigene Kinder zu haben? Bedeutet das für Euch die Erfüllung?
Von Gast im Forum Beziehung
03.01.2012, 08:55 -
Wie wichtig ist Euch Sex und wie sehr fehlt er Euch als Single?
Von Gast im Forum Sexualität
26.10.2011, 12:17 -
Wie wichtig sind euch die Zähne eures Gegenübers bei der Partnerwahl?
Von Gast im Forum Single
06.10.2011, 18:55 -
Bildung und Geld - wie wichtig bei der Partnerwahl/Partnersuche?
Von Nicole Sommerfeldt (ElitePartner) im Forum Beziehung
12.04.2011, 17:32



