1. Frage:
    Gefragt am: 20.12.2010, 12:20 von
    Wieviel dürfen Weihnachtsgeschenke kosten?
    Ich habe gerade gelesen, dass jeder Deutsche im Durchschnitt 613 Euro für Weihnachtsgeschenke ausgibt. Ich finde den Betrag doch arg hoch. Bin jetzt auch kein Phrasenschwinger im Sinne von, Weihnachten sei nur noch kommerziell, aber geht die Bedeutung des Schenkens, mal ganz losgelöst von dem christlichen Hintergrund, verloren?
    Antworten:
  2. #1 Gast
    20.12.2010 12:46
    Das sind doch Durchschnittswerte, jeder kann es so halten, wie er will.

    Ich schenke normalerweise eher bescheiden, aber in diesem Jahr kaufe ich meiner Tochter eine Wohnung- Unterschrift zwar erst im Januar, aber es ist ja sozusagen ein Weihnachtsgeschenk, dass es jetzt geklappt hat. Und so an die 100 000 Euro treiben den Schnitt ziemlich nach oben....

  3. #2 Gast
    20.12.2010 12:58
    Ich denke, das kommt darauf an, wie viele man beschenkt und wen.

  4. #3 Gast
    20.12.2010 13:01
    Ich schnenke meiner neuen Freundin einen Porsche Carrera!
    Liege also auch über dem Durchschnitt...

  5. #4 Gast
    20.12.2010 13:14
    Und wenn´s der Geldbeutel hergibt darf´s auch ne Insel in der Südsee sein.
    Aber wenn´s nur einen Euronen kostet und etwas Persönliches ist und von
    Herzen kommt - ist das nicht auch ein schönes Weihnachtsgeschenk. Und
    überhaupt warum muss es immer irgendein Gegenstand sein - ein gemeinsames
    Erlebnis (so zwischen Oper und Kletterpark, Tiefseetauchen oder Ritterburg auf dem
    Mond bauen - oder vielleicht auch nur ne Schlittenfahrt) ist auch ein schönes Geschenk.

  6. #5 Gast
    20.12.2010 13:47
    Ich schenke an Weihnachten NICHTS! Meine Geschenke sind das ganze Jahr! m53

  7. #6 Gast
    20.12.2010 13:58
    Das ist doch alles relativ - für meine Tochter sonst 50,- EUR, diesmal, aufgrund besonderer Umstände und in Kombination mit etwas anderem mal 250,- EUR. Dafür meine Eltern sonst auch 50 EUR, diesmal 25,- EUR, weil es gerade super gepasst hat und im Angebot war. Mein LG dieses Jahr für 80 EUR, sonst weniger. Wer soviel Geld hat, super - wer nicht, der schenkt weniger. Ganz einfach. Lass dich nicht kirre machen, ist eine persönliche Einstellungssache.

  8. #7 Gast
    20.12.2010 14:18
    Kommt drauf an, wie viel der Schenkende auf dem Konto hat.
    Wer Autos und Wohnungen verschenken kann, bitte schön.

    Meine Geschenke sind kleine Aufmerksamkeiten, die man im täglichen Leben benutzen kann.
    Der Preis ist nicht entscheidend sondern der Gedanke dahinter. Für jede Person gebe ich zwischen 20 und 50 Euro aus, für nahe Verwandtschaft auch mal mehr.
    Ein Wellnessgutschein, ein Wochenendausflug oder Theaterkarten sind schöne Geschenke.
    Den Ski-Urlaub rechne ich nicht als Weihnachtsgeschenk.

    Eine schöne Eigentumswohnung in guter Lage freut die Tochter sicher, wenn sie sich die laufenden Kosten für diese Wohnung leisten kann. Vielleicht würde sie aber lieber regelmässigen Kontakt zu den Eltern haben?
    Von liebevollen Eltern reichen als Geschenk auch ein paar Handschuhe in der Lieblingsfarbe.
    Bei diesem Wetter eine gute Idee.
    Schöne Weihnachten.

  9. #8 Gast
    20.12.2010 15:09
    Es darf soviel kosten wie den Umständen entsprechend angemessen ist und das kann man nicht pauschal sagen.
    Wichtig ist dabei natürlich was man sich leisten kann, in welcher Beziehung man zu dem Beschenkten steht und das es diesem nicht unangenehm ist ein Geschenk in der entsprechenden Preisklasse zu erhalten.

  10. #9 Gast
    20.12.2010 15:11
    Ich schenke gerne etwas Kuschliges weil ichs´gerne sehe wenns getragen wird, sich Frau drin wohlfühlt. Wenn Cashmere drauf steht müssen wir halt durch...ich und mein Geldbeutel ;-)

  11. #10 Gast
    20.12.2010 15:53
    Vermutlich wird jeder genau soviel schenken, wie die finanzielle Ausstattung es erlaubt.

    Bei uns in der Familie werden nur die eigenen Kinder beschenkt und die Oma (78). Oma bekommt von uns allen gemeinsam immer eine schöne Reise, und da sie schon Witwe ist und nicht gern allein fährt, begleitet sie jemand aus der Familie.

    Für meine drei Söhne und mich, mit PartnerInnen, habe ich als Weihnachtsgeschenk in diesem Jahr ein Wochenende in Mailand gebucht, mit einer ganzen Loge nur für uns in der Scala, für die Neuinszenierung der "Walküre" mit phantastischer Besetzung.

    w54

  12. #11 Gast
    20.12.2010 16:06
    @6; spricht da der Neid? Wie kommst du darauf dass jemand keinen guten Kontakt zu seiner Tochter hat nur weil er ihr eine Wohnung schenkt? Meine Oma hat damals immer gesagt "lieber mit warmer Hand..."

  13. #12 Gast
    20.12.2010 17:33
    Interessant wäre es zu wissen, wie die genannte Statistik zustande gekommen ist. Oft entstehen derartige Schlagzeilenwerte ja aus so ausgefeilten Berechnungen wie: "Gesamtumsatz des deutschen Einzelhandels im Dezember (extrapoliert) durch Anzahl der Bundesbürger bei der letzten Erhebung." Das Katzenstreu ist dann auch mit drin...
    Gerade so exakte Zahlen sind ein Hinweis auf so eine Schnellschussstatistik. Immerhin haben sich die Autoren den Centbetrag gespart.

  14. #13 Gast
    20.12.2010 18:33
    Es kommt doch auch darauf an, auf wie viele Personen sich das Geld verteilt, das man für Geschenke zur Verfügung hat.
    Ich bin 30, erst seit 1 Jahr mit festem Gehalt und beschenke meine Eltern, 3 Geschwister, 4 Neffen/Nichten, 1 Patenkind und 4 enge Freunde. Jedes Geschenk kostet um die 10 Euro, weil ich liebevoll ausgewählte Kleinigkeiten verschenke und damit bisher richtig lag. Somit gebe ich etwa 150€ für Geschenke aus.
    Für einen Partner oder ein eigenes Kind würde ich max. 50 € ausgeben.

    Fragt sich, ob solche Statistiken Fahrt-/Benzin-Kosten mit reinzählen. Dann komme ich bis zum 30.12. locker auf das Doppelte.

  15. 20.12.2010 18:38
    ich verschenke nur meinen Sohn und mein Mann, alle anderen Kinder der Familie sind schon so groß, dass es keine Geschenke mehr gibt. DAher kann es dann auch etwas mehr sein pro Person. Und da wir uns eben auch viel so kaufen, wenn wir es brauchen und wollen, verschenken wir eben auch sagen, die man sich eben nicht so nebenbei holt

  16. #15 Gast
    20.12.2010 20:02
    "ich verschenke nur meinen Sohn und mein Mann" (#14)
    Das übersteigt den Durchschnittswert immens ;)

  17. #16 Gast
    20.12.2010 20:24
    mal davon ab, dass ich heute irgendwo gelesen habe, dass der durchschnittsdeutsche irgenwas um die 250 EUR für weihnachtsgeschenke ausgibt...

    ich gebe nichts für weihnachtsgeschnke aus.
    wozu den stress? wenn ich mit den menschen, die ich beschenken will, unterwegs bin oder mich unterhalte... wenn ich deren wünsche höre, erfülle ich sie, soweit es in meinen möglichkeiten liegt.

    ich sage aber auch klipp und klar:
    erwarte nichts zum geburtstag oder zu weihnachten, den stress will ich nicht.
    ich schenke lieber etwas, was aus der situation geboren wurde :)

    zu besonderen anlässen schätze ich persönlich die gemeinsam verbrachte zeit!

    es gibt menschen, die meinen, dass geschenke etwas besonderes mit bleibendem wert sein müssen.. okay.. eine wohnung oder ein porsche haben eine gewisse wertstabilität ;)
    wenn mir ein freund, den ich beschenken mag, erzählt, dass er winterreifen braucht, die er sich eigentlich nicht leisten kann... so what?
    praktische geschenke sind teilweise so viel nützlicher als ein ... waffeleisen.

    wenn ich aber meine ausgenutzt zu werden, weil bspw. der "winterreifen-freund" sich beschwert, dass er nichts zu weihnachten bekommen hat, obwohl er mir etwas geschenkt hat ... nunja...

    ich versuche weihnachten als fest des zusammenseins zu achten. der besinnung auf familie und wahre freunde. nicht als plattform für das dickste geschenk.

    frohes fest :)

  18. #17 Gast
    20.12.2010 20:36
    @#14
    aha, interessant. Und wer bekommt deinen Sohn inkl. Vater? Du? :-)
    Frohes Fest.

  19. #18 Gast
    20.12.2010 20:56
    ich schenke meiner schwester ein ponny:)

  20. 20.12.2010 22:58
    Weihnachtsgeschenke um 20 Euro sind völlig ausreichend, wenn es mal mehr wert, wird es halt mal mehr. Aber unter Erwachsenen sollte es um die symbolische Handlung, die Bescherung, das Auspacken, das Aneinanderdenken gehen und nicht darum, sich im Wert zu überbieten.

    Ich finde kostspielige Geschenke haben irgendwie einen Touch von Käuflichkeit, nicht von Liebe.

  21. #20 Gast
    20.12.2010 23:02
    Ich mache diesen ganzen Quatsch im November / Dezember nicht mehr mit.
    Und habe in den letzten 20 Jahren die Ausgaben dafür um den Faktor 50 - 100 reduziert.
    Statt dessen halte ich das ganze Jahr Ausschau nach nützlichen Dingen.
    Und wenn diese dann sehr gut und zufällig noch zu einem Bruchteil des üblichen Preises zu haben sind kaufe ich das.
    Meine Familie / Verwandschaft ist überversorgt. Die bekommen einige individuell gestaltete Dinge.
    Vorrang hat ein junges Elternpaar das von H4 lebt und einige alleinerziehende Mütter die am Existenzminimum leben. M 53J

  22. #21 Gast
    21.12.2010 13:06
    Lieber Fragesteller,

    wie Du es schon sagst, geht der eigentliche Sinn im Konsumtaumel verloren. Befrag Dein Herz, was und wieviel Du jemandem schenken möchtest oder ob es auch ohne geht. Das finde ich am besten.
    (Habe vor längerer Zeit meiner Schwester vorgeschlagen, keine Geschenke mehr auszutauschen, und Du glaubst gar nicht, wie erleichtert sie war!)

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