1. #30 Gast
    30.07.2010 15:04
    @30

    Der kleine Unterschied:

    Du bist Frau und potentielle Mutter. ;-)

    In DER Rolle und Position würde ich es ähnlich sehen und handhaben wie du.

    Erleben und Risiko sind (in der post-patriachalen Phase) ja auch ein ganz anderes als das des potentiellen (und ggf. gechassten) (Zahl-)Vaters. ;-O

    #29

    Im nächsten Leben, wenn sich evtl. Erleben und Risiken zwischen Patriacharch und Matriacharch eingependelt haben, werde ich gerne Vater werden.

    Sollten die Verhältnisse so bleiben, möchte ich bitte als Frau und potentielle Mutter wiedergeboren werden. ;-)

  2. #31 Gast
    04.08.2010 08:44
    Kein Mensch braucht die Installation "Ehe" - das ist etwas was uns die Macht der Kirche aufoktruiert hat in 2000 Jahren.

    Zwei Menschen die sich lieben brauchen keinen Schein vom Amt um Hand in Hand durchs Leben zu gehen. Es wird Zeit dass der Gesetzgeber die Lebensgemeinschaft der Ehe gleichstellt.

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  3. 04.08.2010 14:24
    Ich stimme zu. Die Ehe ist ein überholtes Konstrukt und führt zu mehr Schaden als Nutzen.
    Man kann auch hervorragend ohne Ehe eine Partnerschaft führen, wobei man sich dabei nicht
    wie in der Ehe offiziell "gehört" und deswegen nichts mehr investieren muss, sondern täglich seine Liebe zeigen muss. Das mag anstrengender erscheinen, hält aber die gegenseitige Anziehung aufrecht. Wenn man sich auseinander lebt, kann man sich viel einfacher trennen, ohne dass es in einem Krieg endet und Anwälte noch reicher werden.
    Letztendlich ist die Ehe auch nur für den Partner von Vorteil, der momentan weniger attraktiv ist oder in Zukunft sein wird (idR die Frau). Bei Kindern privilegieren die Gerichte und Ämter weiterhin die Mütter, die den Mann jederzeit entsorgen und bluten lassen kann. Welcher vernünftige Mann möchte noch so ein Risiko eingehen?

    Ich stimme Frederika zu: man sollte die Familie, also Gemeinschaften mit unterschiedlichen Generationen fördern (also auch Pflege der Eltern). Die Ehe könnte man als Relikt für Paare (auch homosexuelle) ohne Kinder erhalten und als Zweckgemeinschaft mit gegenseitigen Verpflichtungen sehen.

  4. 08.04.2012 14:51
    Auch ich würde nie Heiraten und zwar weil offensichtlich kaum noch jemand weiß was ein Schwur bedeutet. Und wie #17 schon sagte, man schwört vor der Gesellschaft und als Christ eventuell vor Gott das man bis zum Tode vereint bleibt. In meinem "Glauben" ist es üblich einem Paar das beschließt zusammen zu bleiben Dolche schenkt, als Zeichen dafür das man nicht nur in Friedenszeiten zusammen lebt und arbeitet sondern auch in Kriegszeiten Seite an Seite kämpft und stirbt.
    Für Christen oder Atheisten mag das ja nichts mehr wert sein doch als Asatru bedeutet ein Schwur für mich das ich mit meinem Blut dafür einstehen würde.
    Alleine darüber sollt manche meiner Meinung nach mal nachdenken.

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