Thema: Wozu heiraten? Wozu ne Ehe?
- Frage:
Wozu heiraten? Wozu ne Ehe?Ich frage mich, wozu heute noch heiraten? Es spricht vieles GEGEN eine Ehe: -> Der Mann (der sein Leben lang für seine Ziele weint, schwitzt und blutet) wird bei der Scheidung finanziell auseinander genommen und damit meine ich nicht das Geld für ein Kind. Ich kenne 2 Fälle, beide Männer leben in Scheidung. Sie haben sich kündigen lassen damit die Scheidung nicht so teuer wird, und arbeiten nun schwarz (normalerweise verurteile ich sowas scharf, aber hier finde ich es ok). Verständlich, denn die Ehe ist schliesslich nur noch ein Wirtschaftsvertrag. Zwar bedeutet er zwar steuerliche Erleichterungen, nach der Scheidung darf Mann aber 10-fach zurückzahlen. So nebenbei, Fall 1: Sie fiel auf nen "Betrüger" rein, der dachte, er könne von ihr Geld holen. Fall 2: Sie ging ihrem Ehemann paar Mal fremd, mit nem Typen der selbst verheiratet ist. Beliebtes Argument von verheirateten Pärchen: "Aber WIR lieben uns." Tja, das dachten die anderen wohl auch. m 30.Antworten: -
Du hast völlig Recht mit deiner Sichtweise, ist auch meine! Die Frauen hier werden jetzt aber versuchen, dir das aus dem Kopf zu machen, auch und gerade wenn sie selbst den Scheidungsweg aktiviert haben und dann geschieden sind, wollen doch die Meisten schon wieder heiraten! Sie werden immer Aussschau nach einem Mann halten, das ist doch sehr interessant! Also es gibt heutzutage viel mehr Nachteile und große Probleme als Vorteile zu heiraten!! Das steht eindeutig fest! Was berichten hier ständig die "getrennten und geschiedenen Partner" von ihren Exehen, die alle mal geglaubt haben, dass es sie mal nicht trifft? Vergessen? Ich weiß, die Frauen sind die "Heiratsaktiven" und später auch wieder die "Scheidungsaktiven"! Also Hände weg vom Heiraten, das ist der beste Tipp!! Wozu braucht man denn das? Nur um später so richtig abkassieren!! Nein danke, eine sehr häufig falsch verstandene Liebe!! Heirat hat echt nur mit reiner "Wirtschaftlichkeit " zu tun!! Eine Frau, die nicht bereit ist, nicht zu heiraten, da ist schon der Wurm drinnen. Das ist keineswegs negativ sondern realistisch. Jede 2. Ehe geht kaputt und ca. 80% aller Scheidungen werden von Frauen aktiviert und umgesetzt, was heißt das?? Ein fröhlicher, erfahrener und nicht mehr verheirateter Mann, der keine Angst hat, verlassen zu werden, um dann noch die Zeche bezahlen zu müssen! Diese Lektion habe ich gelernt und begriffen! Männer macht das alle nach, das Beste! m/50
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Da könnte ich ganz locker antworten: Wozu soll eine Frau heute noch heiraten? Damit Sie doppelt und dreifach belastet ist mit Beruf, Haushalt und Kinderaufzucht? Dazu noch mit einem Mann, der sich bedienen lässt und sexuelle Höchstleistungen erwartet und den Fullservice eines guten Hotels, um dann als Dank auch noch fremdzugehen?
Also, lieber Filip, differenziere bitte. Es gibt nicht nur schwarz und weiß, sondern noch viele Nuancen dazwischen. Genauso wie es Frauen gibt, die Männer ausnutzen, gibt es auch umgekehrte Fälle. Und es soll tatsächlich noch Leute geben, die aus Liebe heiraten und auch im Falle des Scheiterns noch fair bleiben.
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Hallo Filip,
ich bin zwar nicht geschieden, sondern verwitwet, kann also nicht aus eigener Erfahrung über nach der Scheidung "ausgenutzte" Männer sprechen, doch wenn man fast 19 Jahre verheiratet war, kennt man genug Ehepaare bzw. ehemalige Ehepaare.
Warum haben wir damals geheiratet? Weil wir Kinder in die Welt setzen und viele, viele Jahre gemeinsam leben und gemeinsame Ziele verfolgen wollten. Wir hatten das Glück, zwei wunderbare und gesunde Kinder zu bekommen. Ich arbeitete davor in Vollzeit (ich studierte Wirtschaftsinformatik) und ging dann natürlich in Mutterschaftszeit. Da meine "alte" Firma aufgelöst wurde, konnte ich nicht mehr dorthin zurück. Nach ca. 3 Jahren kam unser zweites Kind zur Welt, folgerichtig blieb ich wieder zuhause (dazwischen arbeitete ich wieder stundenweise).
Jetzt frage ich Dich: Sollte es kurze Zeit später zur Scheidung kommen, wovon und wie sollte ich alleine mit zwei Kindern leben? Ich gab für UNSERE Kinder meine Arbeit und eigentlich auch meinen Beruf auf (im Bereich Informatik ist man schon nach einem Jahre raus aus dem Thema), viele Frauen verzichten auf die Karierre, damit sie die Kinder großziehen können. Es ist doch ganz klar, dass der Mann dann der Alleinverdiener ist! Sieh das doch bitte von der Seite der Frau, die oft vieles für die Familie aufgibt. Wenn es dann zur Scheidung kommt, ist sie oft auf die Hilfe des Ex-Mannes angewiesen.
Natütlich gibt es genug Frauen, die die Männer wirklich ausnutzen und bluten lassen, aber ich finde es nicht fair, allgemein alle Frauen so zu verurteilen.
w/42
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<MOD: Polemik entfernt>
1. Wie wäre es zum Beispiel mit einem Ehevertrag gewesen?
2. Gibt es durchaus auch Frauen die erfolgreicher sind als ihre Ehemänner, die trifft ja wohl das gleiche Schicksal.
3. Kann es wohl sein, dass SIE den Haushalt und die Familie übernommen hat, IHRE Karriere und den damit verbundenen finanzielle Erfolg zurück gestellt hat.
4 Klar schließlich ist SIE immer am Scheitern der Beziehung schuld, da muss SIe schon mal dafür "zahlen". Es gibt auch Männer, die fremd gehen.
Alles nur mal als Denkansatz
w/40
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Oh ja lieber Fragesteller, ich kann die Intension der Fragestellung zu gut verstehen... ich sehe eine Heirat auch eher als negative Belastung an, sofern eine Trennung sich nähert... aber auch wenn man nicht von Trennung redet, bedarf es meiner Meinung nach nicht unbedingt einer Ehelichung, um seine Liebe zu unterstreichen?!
Ich gehe davon aus, dass ich niemals heiraten möchte...
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1. müssen Männer nicht für Frauen zahlen nach dem neuen Scheidungsgesetz.
2. sollen die Kinder für die Zukunft versorgt sein.
3. erhält man den Segen dazu
4. bekommt man ein gutes Gefühl
5. kann man darauf was aufbauen
6. darf man miteinander Zärtlichkeiten immer austauschen
7. ist es dann wie im Himmel
8. wird immer ein Freizeitpartner da sein
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Lieber Filip,
mir fallen als Grund für eine Heirat vorallem zwei Aspekte ein:
1. Bei Familiengründung (Kind) hat man so einen gemeinsamen Familiennamen, beide Eltern haben die vollen Rechte und es gibt für keinen der Beteiligten und auch für Außenstehende keinerlei Verwirrung. Ich halte das für eine intakte Familie für eine Grundvoraussetzung.
2. Wenn man gemeinsam wirtschaftet und zum Beispiel ein gemeinsames Haus baut, dann sollte sowohl wegen der Finanzierung und gegenseitigen Absicherung als auch wegen der Erbschaftssteuer möglichst verheiratet sein. Leider (?) sind ja diesbezüglich Ehe extrem stark bevorteilt gegenüber in wilder Ehe zusammenlebenden Paaren.
Umgekehrt bedeutet das für mich, wenn man keine gemeinsamen Kinder möchte und nicht gemeinsam wirtschaftet, dass dann auch eine Ehe kaum Vorteile bietet.
Du hast leider recht, dass auch nach der Novellierung des Scheidungsrecht weiterhin der Mann in ungleicher Verantwortung steht, aber auch geschlechtsneutral betrachtet immer noch eine Scheidung eben keine echte Scheidung ist. Meines Erachtens müsste der Gesetzgeber eine Lösung schaffen dergestalt, dass nach einer Scheidung genau der gleiche Zustand herrscht als ob man nie geheiratet hätte. Im Moment der Scheidung müssen natürlich alle Lasten und Ansprüche ausgeglichen werden, aber danach sollten beide frei und unabhängig sein. Jeder Erwachsene muss sein eigenes Leben führen und verantworten.
Heirat aus Liebe ist Quatsch, insofern als dass die Liebe sich ja durch Heirat nicht ändert. Liebe sollte aber natürlich eine Voraussetzung für Heirat sein, so herum macht es Sinn.
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Hallo Filip,
Du hast sicher recht, dass es manchen Männern so ergeht.
Aber denke bitte nicht so in Schablonen. Denn mir als Frau ist es eher umgekehrt gegangen.
Ich dachte auch, wir würden gemeinsam etwas aufbauen. Und wurde eines Anderen belehrt.
Nach nur kurzer Ehe wurde ich geschieden, wegen einer anderen Frau.
Und in diesem Fall habe ICH bezahlt, finanziell und emotionell sowieso.
Aber es hat ihm eh kein Glück gebracht, denn jetzt zahlt ER, bei der nächsten EX-Frau.
Es trifft schon manchmal auch die Richtigen, die es nicht anders verdient haben.............!!!!
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@#7:
zu 1. Die Gesetzgebung hat sich geändert, die Rechtsprechung nur eingeschränkt. Noch immer zahlen viele Männer für ihre Frauen, noch immer werden Rentenansprüche und Zugewinn geteilt.
zu 2. Die Versorgung der Kinder ist sowohl bzgl. Unterhalt als auch Erbansprüchen unabhängig von einer Heirat.
zu 3. Wer den Segen braucht... ich kann darauf verzichten. Anachronistische Zauberei ohne Sinn.
zu 4. Aha. Ein gutes Gefühl. Wirklich? Das ist doch kein ernst gemeintes Argument, oder?
zu 5. Was genau kann man darauf aufbauen?
zu 6. Zärtlichkeiten und Sex sind doch wirklich vollständig unabhängig von einer Heirat. Das ist doch in jeder Form der stabilen Partnerschaft möglich-.
zu 7. Aha. Das ist doch wohl hoffentlich wirklich nicht ernst gemeint. Himmel?! Oh Mann.
zu 8. Das Freizeitverhalten ist doch nicht anders als mit einer Partnerschaft in wilder Ehe.
Insgesamt stelle ich fest, dass da kein einziges valides Argument bei war.
Für mich bleiben nach wie vor nur:
+ Versorgung und Erbansprüche des geliebten Partners
+ Familiengründung / Kinderwunsch
+ gemeinsames Wirtschaften und Hausbau etc.
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Hier der FS.
>1. Wie wäre es zum Beispiel mit einem Ehevertrag gewesen?
Ich kenne mich rechtlich überhaupt nicht aus. Inwiefern kann ein Ehevertrag gesetzlich geregelte finanzielle Ansprüche der Frau ausschalten?
>2. Gibt es durchaus auch Frauen die erfolgreicher sind als ihre Ehemänner, die trifft ja wohl das gleiche Schicksal.
Dass eine Frau mehr als ein Mann verdient ist nicht die Regel. Der Grund ist einfach der, dass Frauen wirschaftlich nicht so gut verwertbar sind wie Männer. Jetzt wird gerne damit argumentiert: "Aber ne Frau beansprucht Kindererziehungszeiten." Dem muss ich entgegnen: In der heutigen Gesellschaft verbringen mehr Männer ihre Zeit verpflichtend beim Heer/Zivildienst, als dass Frauen Zeit für die Kindererziehung aufwänden. Somit kann die Kindererziehung kein Argument für den niedrigen Lohn einer Frau sein. In meiner Eingangsfrage habe ich es schon angedeutet, der Mann schwitzt blutet und weint. Meiner Ansicht nach, weil er es gelernt hat und/oder es ihm genetisch aufgetragen wurde (Evolution). Bein zeigen reicht eben in der Arbeitswelt nicht, sondern Ergebnisse.
>Bei Familiengründung (Kind) hat man so einen gemeinsamen Familiennamen
Das ist meiner Meinung nach sehr oberflächlich. Ein Kind ist nicht weniger Wert weil der Nachname "nicht stimmt".
>3. Kann es wohl sein, dass SIE den Haushalt und die Familie übernommen hat, IHRE Karriere und den damit verbundenen finanzielle Erfolg zurück gestellt hat.
Und in WESSEN Haus darf sie den Haushalt schmeissen und das Kind erziehen? Hätte sie nicht geheiratet, müsste sie immer noch in ihrem 30qm-Loch wohnen und als Sekretärin den Kaffee für den Chef zubereiten. Aus Dankbarkeit gibts dann noch nen dicken Patzen Kohle nach der Scheidung.
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Wenn man sich in seinem Freundes- und Bekanntenkreis umschaut, bekommt man natürlich so einiges mit. Auch die sogenannten Katastrophen, wo zwei nichts mehr vernünftig miteinander regeln können, Kinder für Interessen missbraucht werden oder ein Teil den Anderen ausnehmen möchte, weil der Hass inzwischen so groß ist. Gerade die negativen Effekte werden durch unsere Gesetzgebung sehr begünstigt, obwohl in vielen Fällen sowieso keine gerechte Lösung möglich ist, weil sich beide Parteien extrem ungerecht verhalten und Außenstehende nicht nah genug an der Sache sind. Da ist die Frage wirklich gerechtfertigt, wozu man neben den geringeren Steuern noch heiraten soll? Mit 25 war ich dem Thema noch sehr aufgeschlossen, inzwischen mit über 40 habe ich damit abgeschlossen. Ein guter Gedanke wäre, dass es bei Kindern fixe Regeln gibt und wenn eine Seite diese missachtet oder missbraucht, es sehr schnell zu Sanktionen kommen sollte. In der Praxis wird dies aber eher schwierig sein, besonders das mit dem "schnell". Als Mann ist man nach der Scheidung finanziell in der Regel erst einmal ruiniert, da die Zahlungen nicht gerade gering sind. Eine neue Familie ist auch eher schwierig, das Thema wird man wohl häufig begraben können. Die Frau bekommt meistens die Kinder, hat aber sehr oft das Problem wieder beruflich tätig zu werden. Nicht umsonst gibt es viele allein erziehende Mütter, die Hartz4 beziehen müssen. Auch wenn Frauen mit Kindern schwerer vermittelbar sind als ohne Kinder, besteht hier wenigstens eine größere Chance, vielleicht doch noch einen Mann zu finden und eine neue Familie zu gründen inkl.der bestehenden Kinder. Ich denke, wenn es schief geht, ist es für alle Beteiligten sehr schwierig. Jeder muß selber wissen, ob er dieses Risiko eingehen möchte. Ich für meinen Teil möchte es nicht mehr und bin inzwischen schon so ziemlich raus aus dem Alter, mir mit 44 über neue Kinder oder Aufbau einer Familie Gedanken machen zu müssen. Von daher reicht mir der Status, eine Freundin zu haben. Heiraten kommt übrigens für uns beide nicht in Frage, wir haben uns auch so lieb :).
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MadMax
bei diesem thema bin ich mir mit frederika mal einig;-)
zu ihren punkten für eine ehe:
+ Versorgung und Erbansprüche des geliebten Partners
+ Familiengründung / Kinderwunsch
+ gemeinsames Wirtschaften und Hausbau etc.
im grunde genommen ist davon auch nur der oberste punkt relevant, die erbgeschichte.
aber eigentlich kann man auch die notariell regeln - bis auf das problem des pflichanteils der gesetzlichen erben(familie des partners)
familie gründen und haus bauen kann man auch ohne trauschein.
gerade der hausbau/kauf wird notariell festgeklopft.
man tritt dann allerdingst als käufergemeinschaft auf.
eigentlich braucht man die insititution ehe nicht mehr.
was die beziehung zum partner betrifft, da wird immer argumentiert, wenn es einem ernst ist, dann möchte man auch heiraten-sich festlegen.
ich finde, das gegenteil ist der fall. wenn ich ohne trauschein mit meinem parter zusammenlebe, dann ist das doch viel ehrlicher, als in einer maroden ehe, an der man "aus prinzip" festhält.
so weiss der andere genau, dass man nur seinetwegen mit ihm zusammen lebt. nicht wegen der steuer, oder hohen anfallenden unterhaltskosten im falle der trennung oder welchen gründen auch immer.
die bevorzugung durch den gesetzgeber von ehen gegnüber "wilden ehen" nervt mich aber gewaltig!
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Ich finde auch, dass eine Heirat wirklich gut überlegt sein muss, ich will es nicht unbedingt haben. Allerdings sprechen die von Frederika genannten Gründe schon dafür. Wenn ich mich doch für Heirat entscheide, würde ich es nicht ohne Ehevertrag tun. Auch wenn ich keine Millionärin bin hängt mir da von meiner Seite definitiv zu viel Kohle dran.
Es ist juristisch für Frauen heute deutlich schwieriger sich auf Unterhaltszahlungen auszuruhen. Mir sind in meinem Berufsleben schon solche begegnet, die ihr Exmänner abgezockt haben, mir sind aber auch schon genug Männer begegnet, die sich jeglicher Verpflichtung selbst für die eigenen Kinder geschickt entzogen haben.
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@#12: Na, Mann, auch das kann vorkommen. ;-)
Kurz zum Erben: Nein, das kann man nicht notariell regeln, denn man kann unter Eheleuten selbstgenutztes Wohneigentum steuerfrei vererben, zusätzlich noch 500.000 Euro Freibetrag und 41.000 Euro Haushaltsgüter steuerfrei. Damit kann zwischen Eheleuten in normalen Verhältnissen regelhaft das gesamte Eigentum steuerfrei vererbt werden. Genau diesen Punkt meinte ich auch beim gemeinsamen Hausbau. Man muss sich bei einem gemeinsam erbauten Haus einfach gegen den Tod des Partners absichern und das gelingt letztlich nur durch Heirat und steuerfreie Erbschaft. Gegenüber Dritten, und als solche Lebenspartner in wilder Ehe, kann man dies leider nicht.
Gerade Hausbau bei gemeinsamen Investitionen gelingt also nicht ohen Heirat -- das geht quasi nur, wenn einer alleine baut und der andere einfach mit einzieht und Miete zahlt und im Todesfall bereit ist, auszuziehen. Gemeinsames Verschulden und Bauen setzt leider aus pragmatischen und steuerlichen Gründen, die Heirat immer noch voraus. Ein befreundetes Pärchen hat gerade deswegen vor einigen Jahren geheiratet und die waren anwaltlich gut beraten. Es gibt einfach keine gute andere Möglichkeit zur Absicherung der existentiellen Risiken.
Gerade für Männer sollte der Punkt der Familiengründung aber auch äußerst relevant sein, wenn sie die vollen Rechte (und nicht nur Pflichten) haben wollen. Auch finde ich einen gemeinsamen Familiennamen äußerst wichtig für Kinder. Nicht wegen des Wertes der Kinder (siehe Argument von #10), sondern wegen des Identitätsgefühls und der Rechte des Vaters.
Ich stimme Dir zu, dass das Zusammenleben in wilder Ehe gefühlsmäßig ebenso intensiv ist und besonders frei -- man bleibt zusammen, weil man sich liebt und mag und nicht weil man gebunden ist.
Noch ein Wort zum Ehevertrag: Ich finde es gut, wenn man aus Liebe heiratet, und daher ist es geradezu romantischer, per Ehevertrag wirtschaftliche Aspekte auszuschließen. Ein Ehevertrag ist heutzutage Pflicht und keineswegs unromantisch.
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Hi Filip,
stimmt, aber bei manchen Scheidungen werden die FRAUEN ausseinander genommen werden , und es kommt (leider!!) nicht zu selten vor!
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Für mich kommt heiraten auch nicht in Frage!
Wozu?
Wenn eine Frau selbständig ist,sorgt für sich alleine,hat erwachsene Kinder -dann frage mich warum sollte ich mich "schriftlich" binden?
Ich bin kein "Sklave" ich bin ein freier Mensch und aus eigener Erfahrung kann ich nur positives berichten:man bemüht sich um den anderen mehr als wenn man verheiratet ist-und das ist das SCHÖNE:))
An
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Während meiner Ehe, als dann das Kind kam, konnte ich keine Arbeit bekommen.
Nach Scheidungsgerichtsurteil muss ich meine VORehelichen! Rentenbeiträge anteilig an meinen Ex abgeben. Und das obwohl ich das Kind alleine unterhalten musste.
w,
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Um das mal eindeutig klarzustellen. Die Frauen sind stark benachteiligt. Wenn ich jetzt nur mal von mir ausgehe. Ich arbeite 40 Stunden in der Woche.Von meinem Mann bekomme ich keinen Euro. Und dann habe ich noch zwei jüngere Kinder zu betreuen. Für diese zahlt er den Mindestunterhalt. Sein Einkommen kann er verschleiern.
Ein großer Teil meines Urlaubs im letzten Jahr ist für den Abbau von Minusstunden in der Firma draufgegangen. Die Minusstunden kommen vorallem dadurch zustande, wenn ich mit den Kindern zum Arzt etc. muss.
Früher habe ich deutlich besser verdient als jetzt und auch mehr als mein Mann. Nach 8 Jahren Kinderpause ist es einfach so, dass man als Frau nicht dort wieder einsteigen kann, wo man aufgehört hat. Von der verpassten Karrierechange gar nicht zu reden.
Die Männer haben nur mehr Einfluss auf die Politik und können die Gesetzgebung stärker beeinflussen. Sie haben ja auch mehr Geld und Zeit. Wir Frauen sind mit dem Überleben beschäftigt und versorgen die Kinder.
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Heiraten ist nichts anderes als das Abschließen eines Vertrages, wenn dieser Vertrag nicht für einen nicht aus irgendeinem Grund besondere Vorteile gibt ist es völlig unsinnig diesen Vertrag abzuschließen.
@18: du wurdest in keinster Weise benachteiligt und deine Situation hat auch nichts mit der Heirat sondern mit deinen Kindern zu tun und trägt somit nicht wirklich zum Thema bei. Du hast dich für Kinder entschieden und du hast dich entschieden diese zu groß zuziehen, dementsprechend hast du dich selbst für diese Probleme die du jetzt hast entschieden.
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@#18: Mit Verlaub, das ist doch ganz schön einseitig. Du hast einen Volltagsjob, warum also solltest Du Geld vom Mann bekommen? Natürlich muss eine erwachsene Frau ihr Leben selbst bestreiten. Der Mann zahlt für die Kinder, also passt das alles. Genau so muss es sein. Deine Minusstunden verstehe ich nicht, es ist gesetzlich geregelt, dass Du Kinder zum Arzt bringen darfst. Du hast tolle Kinder! Für die KINDER hast Du etwas Karriere geopfert, aber doch nicht für den Mann. Warum sollte der Mann ausgleichen, dass Du gerne Kinder bekommen hast und sie selbst erziehen konntest? Das wäre doch Quatsch. Die Kinder machen Dir doch auch viel Freude, ist es das denn nicht wert? Wir müssen unser Leben selber leben und Du musst die Entscheidung treffen: Kinder oder Karriere. Warum sollte Dein Ex Dich dafür schadlos halten? Die Gesetzgebung, gerade auch die miesen Scheidungsrechte der letzten Jahrzehnte, sind maßgeblich Frauenpolitik, so verblendet kann man das einfach nicht falsch darstellen. Frauen waren jahrzehntelang im Vorteil: Vom Mann perfekt versorgt, einmal als Krankenschwester auf Arztniveau hochgeheiratet, also für immer als Arztfrau leben -- das war doch wohl auch nicht richtig, oder?
Ich finde es richtig und gut, dass jeder Erwachsene sein Leben selbst verantworten und leben muss. Freue Dich, dass Du die Entscheidung hast. Jammere nicht herum. Die Welt ist nicht schlecht. Man muss bloß was tun, damit sie sich gut anfühlt.
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<MOD: Angriffe entfernt! Reißen Sie sich zusammen!>
Bin mit #18 absolut einverstanden!! Sage noch mehr: betreue 2 minderjährige Kinder und kann nur in Teilzeit arbeiten. Mein Arbeitgeber wollte mich (meine Teilzeitstelle also ) nicht mehr haben (es wird ja überall gespart) und nun stehe ich auf der Strasse, bzw. beim Arbeitsamt. Dann stellt sich die Frage: über welche "Gerechtigkeit" und "gleiche Chancen" bei Frauen und Männern ist überhaupt die Rede? "Arme Männer"! Denke mal, es gibt heutzutage sehr viele davon, die mit dem Begriff "Verantwortung" gar nichts anfangen können. Aber.. man will immer mehr haben...
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Es ist sehr interssant für mich eure Meinungen zu hören bzw. zu lesen. Allerdings muss ich zugeben, dass ich etwas erschrocken und bestürzt bin.
Ich (w30) verdiene ganz gut und bin danke dem Erbe meiner Mutter sehr gut abgesichert. Das Problem ist, dass ich wirklich NOCH an die Liebe glaube und dass MANN mich aus Liebe heiratet und weil man gemeinsam Verantwortung für eine Familie übernehmen möchte.
Kinder gehören doch nicht zur Frau, sondern sind das Ergebnis der Partnerschaft.
Ehevertrag finde ich in Ordnung. Was ich aber nicht in Ordnung finde ist wie Frauen hier dargestellt werde, z.B. die Sekretärin aus dem 30qm Loch, die jetzt in der Villa hausen 'darf' und dankbar zu sein hat.
Bin ich zu naiv? Gibt es das alles heute nicht mehr?
Meine Eltern hatten tatsächlich eine gute Ehe, bis der Tod sie geschieden hat. Keiner hat sich je vom anderen 'ausgenützt' gefühlt wie es die Herren hier darstellen. Es ist geben und nehmen. Wenn ich liebe, dann gebe ich auch gerne.
Soll ich tatsächlich niemals heiraten, weil ich sonst entweder ausgenutzt werde oder von anderen als Schmarotzerin betrachtet werde, weil mein Mann finanziell noch besser da steht als ich und ich womöglich 'nur' halbtags arbeite und mich um die Kinder kümmere? Sehr traurig finde ich....
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Zum Glück leben wir einem freien Land und niemand ist gezwungen zu heiraten. Das ist ja nach wie vor freiwillig.
Als Mann würde ich bei Kindern immer heiraten wollen umd mir alle Rechte mit den Kindern zu sichern und damit die Familie einen Namen hat, das ist nämlich für das Kind sehr wichtig.
Das Gefühl zu einander ist schon ein bisschen anders wenn man Mann und Frau ist, aber ohne geht es auch.
Ich bin auch nicht sicher, ob ich noch einmal heiraten würde, ich denke 1x reicht und da ich keine Kinder mehr will ist das auch nicht nötig. Aber vielleicht kommt es doch auch noch mal, dass man halt einfach mit dem Partner verheiratet sein möchte und dann kann sich jeder der Partner mit Hilfe eines Ehevertrages von der finaziellen Seite her absichern.
Wobei für mich ist eine Ehe eben auch eine Wirtschaftsgemeinschaft und somit eine Zugewinngemeinschaft und wenn Beide etwa gleich viel verdienen, dann ist da auch nicht viel auszugleichen und Unterhalt zu zahlen.
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Wäre ich (w47) noch einmal Anfang 30 würde ich auch niemals mehr heiraten, erst recht keine Kinder in die Welt setzen! DU #20 siehst das einseitig, <MOD: Beleidigungen entfernt>
Manchmal geht es nicht um die Karriere, sondern "nur" um ein ganz normales Leben. Ich bin über 20 Jahre (2 Kinder, Scheidung, Unterhalt für beide zahlte er nach seinem Belieben, Vollzeitbeschäftigung) nicht im Urlaub gewesen, im letzten Jahr das erste Mal!! in meinem Leben geflogen.
Das ist auch alles halb so wild, ich habe für die Kinder gerne auf vieles verzichtet, nur damit sie es bezüglich Ausbildung, Tanzstunden, Ferienfreizeiten, Führerschein etc. nicht mußten.
Vielleicht hat unser karges Leben sie zu dem gemacht was sie heute sind ..... aufrichtige, ehrliche, auf beiden Beinen stehende junge Menschen von 23 und 25 Jahren.
Fast vergessen: Mein Partner und ich werden heiraten, auch wenn ich mich (bis ich ihn kennenlernte) immer vehement dagegen ausgesprochen habe. Die Gründe verrate ich aber nicht :-), die gehen nur uns beide etwas an!
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an den FS, speziell zu Antwort 10:
Es ist wohl besser für dich, dass du niemals heiratest, so negativ wie du eingestellt bist, finden dich wohl kaum irgendwelche Frauen anziehend. Ich frage mich nur, was musste passieren, dass du solche Ansichten hast? Wirst du ständig von der Damenwelt abgelehnt und drehst jetzt den Spieß um und redest über die Ehe nur noch schlecht?
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Es hat schon seinen Grund, warum Frauen die Ehe suchen, Männer eher nicht. Für den Mann ist es die zweifelsohne einfachste Art sich zu ruinieren.
Nach einer Ehe ist ein Mann in der Regel finanziell vollkommen geschröpft, selbst bei guten Jobs auf den Selbstbehalt runtergeschossen, er hat kaum noch Bindungschancen, da er sich kaum selbst versorgen kann, geschweige denn eine neue Dame / Familie an seiner Seite.
Die Chancen stehe 50:50, dass es einem selbst passiert, soviele Ehen werden geschieden und nahezu immer ist der Mann der Dumme. Das ist eine Quote, bei der man 5 Euro verdaddeln kann, aber nicht sein Leben. Das ist hochgradig unvernünftig.
Die Damen, die sich hier hinstellen und klagen, dass sie ja Kinder aufziehen mussten, auf den Job verzichten mussten, lügen sich in die Tasche. Das ist die Nach-Trennungs-Sichtweise, wenn es darum geht das Schröpfen zu rechtfertigen. Es ist vollkommen normal, dass eine Mutter ihre Kinder aufziehen möchte und es ist heute ebenso normal, dass sie nach 3-4 Jahren wieder in die Arbeitswelt einsteigt.
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@21: und was genau hat dein Beitrag mit der Heirat zu tun und wo genau soll jetzt die Ungerechtigkeit dir gegenüber bestehen?
Auch du hast dich dafür entschieden Kinder groß zuziehen und diese Entscheidung ist nun mal mit Nachteilen verbunden, die in deinem Fall zwar ziemlich schlimme Ausmaße angenommen hat aber sie sind nicht das Resultat einer Ungerechtigkeit sondern von deiner eigenen Entscheidung.
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zu@18 " Vom Mann perfekt versorgt, einmal als Krankenschwester auf Arztniveau hochgeheiratet, also für immer als Arztfrau leben -- das war doch wohl auch nicht richtig, oder? "
Ist das dein Ernst was du da schreibst, also ich fasse es ja nicht. Ich bin wirklich keine Feministin, aber von einer Frau so was zu lesen ist ja schon peinlich. Darf ich dich fragen, wie alt du bist und ob du schon einmal verheiratet warst? Sicherlich geht es hier nicht darum Männer finanziell ausbluten zu lassen, diese Denke widerstrebt mir total. Aber weil Frau sich durch Mann gesellschaftlich besser gestellt hat, so stellst du es ja dar, ich denke zu einer Heirat gehören zwei Personen, zur Entscheidung für Kinder gehören auch zwei, also das die Frau mit ihren Kindern nach einer Scheidung ins gesellschaftliche Aus abdrieften soll und gefälligst Ruhe geben soll. Dazu fehlt mir jetzt nichts mehr ein. Also überprüfe bitte deine Aussagen, bevor du sie hier so ungefiltert weitergibst.
w(48)
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@#28: Ich bleibe dabei: Der Anspruch, sich hochzuheiraten und dann niemals wieder runterfallen zu dürfen, ist vermessen und geradezu gesellschaftlich krank. Einmal als Krankenschwester auf Arztniveau hochgeheiratet, ab dann immer als Arztfrau leben, selbst nach der Scheidung? Das war doch wohl auch nicht richtig, oder? Jeder muss sein eigenes Leben leben und ein Arzt lebt mit seiner Familie eben auf Arztniveau. Nach der Scheidung ist die Exfrau aber nicht mehr seine Familie, sondern muss sich wieder selbst versorgen. Zum Glück hat das ja auch der Gesetzgeber jetzt erkannt.
Es ist für mich regelrecht fremd-beschämend, dass Frauen wie Du meine Aussage nicht unterschreiben. Warum sollte man sich hochheiraten können und für immer auf dem Niveau bleiben? Das ist doch ganz offensichtlich Quatsch, egal ob mit oder ohne Kinder. Für die Kinder muss sowieso gezahlt werden und das ist natürlich auch richtig.
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