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Geheimnis der Schönheitsideale - aktuelle Erkenntnisse

Geschrieben am 30.01.09 um 09:47 Uhr

Geheimnis der Schönheitsideale - aktuelle Erkenntnisse

Mehrere Kriterien entscheiden darüber, ob wir auf andere attraktiv wirken oder nicht. Der bekannte Wiener Verhaltensforscher Karl Grammer hat wichtige Befunde der Attraktivitätsforschung zusammengefasst.

Kürzlich bin ich beim Surfen in Sachen Attraktivitätsforschung fündig geworden. Auf den Seiten von BR-online (26.01.2009) werden die "Top-Merkmale" (mit evolutionärem Hintergrund) aufgelistet. Hier im Flirtblog haben wir schon einige entsprechende Faktoren kennen gelernt, die den Einstieg in einen anregenden Small Talk erleichtern.

Jugendlichkeit

Ein jugendliches Erscheinungsbild macht per se attraktiv, sie vermittelt dem Gesprächspartner nichts anderes als optimale "Fortpflanzungskompetenz". Nicht aus Zufall gilt es in unserer Gesellschaft als "tragisch", alt zu werden - zumindest für viele unter uns.

"Durchschnittlichkeit"

Viele Studien haben die große Wirkung eines "durchschnittlichen" Äußeren belegt. Extreme Auffälligkeiten können nachteilig sein. (Aber was wäre Marilyn Monroe ohne ihren markanten Leberfleck gewesen.)

Symmetrie

Es gilt auch oft: Wenn das Gesicht und der Körper symmetrisch sind, steigt die Attraktivität des Betreffenden.

Gesundes Haar

Glänzendes, volles Haar sieht für den Beobachter deshalb reizend aus, weil es suggeriert: "Ich bin gesund!" Wer schütteres Haar hat, kann natürlich glücklicherweise hierbei etwas tricksen.

Positive Hormon-Maker

Auch den Hormonhaushalt kann man äußerlich erkennen. Für einen vitalen Hormonhaushalt spricht bei Männern: breite Schultern, muskulöser Körperbau; bei Frauen: zarte Gesichtszüge, schlanke Figur, typische "Fettverteilung" (Modell "Sanduhr").  

Diese Grundgesetze der Schönheit liegen in uns allen, sie sind angeboren. Doch natürlich weist jeder Mensch sein eigenes Schönheitsideal-Mischungsverhältnis auf, das auch beeinflusst ist von der eigenen Biografie, von Medien-, Kultur- und anderen Umwelteinflüssen. Trotzdem ist es sicherlich grundsätzlich gewinnbringend, an einer "gesunden" Ausstrahlung zu arbeiten.

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Experte

Dr. Marcus Damm

Autor

Marcus Damm ist Diplompädagoge und Autor, gleichsam Pfälzer, Flirtlehrer, Lyrikfan und Promovent. Nach dem erfolgreich abgeschlossenen Studium der Fächer Pädagogik und Psychologie an der Universität Landau, ging Damm zur Feldforschung über: Er beobachtete und analysierte das Flirtverhalten in Discos, Supermärkten und Freundeskreisen. In zahlreichen Veröffentlichungen setzte sich Damm mit den Themen Eifersucht, Psychologie der Partnerwahl und Zweierbeziehung und Flirten auseinander.


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