Psychologie

Vor einigen Jahren erschien der Bestseller "Emotionale Intelligenz" des Psychologen Daniel Goleman. Diese Form der Intelligenz, so der Autor, sei "die Fähigkeit, unsere eigenen Gefühle und die anderer zu erkennen, uns selbst zu motivieren und gut mit Emotionen in uns selbst und in unseren Beziehungen umzugehen."
Wer über hohe emotionale Intelligenz verfügt, kann also Menschen im eigenen Sinne beeinflussen und durch die Ansprache von Gefühlen motivieren. Das Buch war natürlich ein weltweiter Bestseller.
Jetzt hat Mister Goleman wieder ein Buch geschrieben, das sich mit der Art und Weise unserer Beziehungen zu anderen Menschen beschäftigt und erklärt welch erstaunlichen Einfluss dies auf unser gesamtes Leben hat. Und er hat eine weitere Intelligenzform entdeckt: Die soziale Intelligenz. Und die kann, richtig eingesetzt, ausgesprochen positiv auf das eigene Leben wirken: "Wir können lernen, uns in Beziehungen intelligent zu verhalten", verspricht Goleman. "Wir können unsere Beziehungsfähigkeit, unsere soziale Intelligenz stärken und so zu einer neuen Qualität des Zusammenlebens finden." Ein Buch für all diejenigen, die in ein solches Thema gern tiefer eintauchen möchten, als es die handelsüblichen Beziehungsratgeber zulassen. Goleman beruft sich dabei auch auf naturwissenschaftliche Erkenntnisse und formuliert seine Thesen nachvollziehbar und leicht lesbar. Er behauptet beispielsweise auch, dass unser seelisches und körperliches Wohlbefinden viel stärker als es uns bewusst ist, von der Qualität unserer sozialen Beziehungen abhängt. Soziale Intelligenz sei nicht nur die Grundlage einer guten Partnerschaft, sie sei sogar unabdingbar für das Funktionieren einer Gesellschaft. Neben viel Sachverstand und Lebensweisheit eröffnet "Soziale Intelligenz" dem Leser also auch neue Wege zur Liebe.
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